@ paulinchen22

    Zitat

    so ich habe es getan. und mich so aufgeregt. ich habe ihm heute mehrfach whatsapp wann wir reden wollen. dann rief mich grad SEINE MUTTER an und meinte es geht ihm soo schlecht er sei nicht in der lage mit mir zu reden und bat sie das ich ihr sage was sache ist... dann habe ich es gesagt das ich keine zukunft nmehr sehe.


    sie meinte das wichtigste ist jetzt das ihr sohn stabil wird er könne nich mit mir reden zzt... also ich finde das irgendwie blöd.

    Boah, der ist so auf seine Eltern fixiert, dass man sich fremdschämen muss. Ich würde das Ganze als Entscheidung seinerseits werten. Wenn er nicht mit dir persönlich reden will, dann man doch einfach gleich per WhatsApp Schluss.


    Diese Person weiß dich nicht ansatzweise zu schätzen, hält dich warm und versperrt dir den Weg. Depressionen sind dafür keine Rechtfertigung, da man allein deswegen noch niemand anderen zur Selbstaufgabe zwingen kann. Du wirst da nach Strich und Faden verarscht, ohne dass du, er oder seine Mutter das auch nur ansatzweise bemerken. Muttersöhnchen ist für ihn tatsächlich der richtige Ausdruck.

    Und jetzt noch was dazu:

    Zitat

    aber um auch mal gutes zu sagen: er ist immer für mich da. wir reden ganz viel über meine probleme, er macht sich sorgen auch wenn ich mich selbst verletze und so. kann ihn jederzeit anrufen. er kümmert sich so lieb um "unsere" tiere (die ich mit ner trennung auch verlieren würde) er hat einen sehr lieben und treuen charakter. er ist nicht geizig oder so.


    und er ist eine treue seele mit einem guten herz. und mir zerreisst es meins grade.


    und er bat mich solange ich der gefühle nicht sicher bin zu dem "neuen" keinen kontakt zu haben.... tja....ratet mal ob ich es eingehalten habe...:(

    Merkst du, dass dieses Reden vollkommen luftleer ist, wenn dem kein konsequentes Handeln folgt? Was nützen dir nette Worte, wenn dir das Wasser bis zum Hals steht? Er ist nicht für dich da, sondern stellt einzig und allein sicher, dass du immer für ihn da bist, während er dich gleichzeitig auf Distanz hält. Es geht an keiner Stelle um dich, nur um ihn.

    Dass der Mann stabilisiert werden muss, damit hat seine Mutter sicher Recht und ich finde es auch nicht weiter wild, dass sich die Mutter eines offensichtlich schwer depressiven mal "kümmert" und ein paar Dinge mit der Partnerin bespricht, die sie ja nun auch seit Jahren kennt.


    Aber das sollte Deine Entscheidung nicht beeinflussen, was Du aus Deinem Leben machst. Du bist eine Frau, die für ihr eigenes Leben verantwortlich ist und mit Borderline und Angststörung hast Du sicher genug Baustellen. Du bist nicht die verantwortliche Pflegekraft für Deinen Freund. Mit dem Entschluss eine Beziehung einzugehen erwächst keine lebenslange Verpflichtung.