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    Jein. Denn die Aufgabe "Mache einfach nur ein nettes, ehrliches Kompliment und verabschiede dich dann wieder. Alles ohne Hintergedanken oder dass du mehr willst", also das Prinzip, einfach nur mal Frauen anzusprechen um ihnen quasi ein Geschenk zu machen, hat noch viel mehr positive Nebeneffekte, als z.b. nach der Uhrzeit zu fragen oder gleich mit konkretem Ziel wie "ich will die Handynummer" an die Sache ran zu gehen.

    Diese Art der Kontaktaufnahme mit erweiterten Zielen ist meiner Meinung nach erst angebracht, wenn der Tester dem Anforderungsprofils des Experimentes genügt, was aber angesichts der Wochenbilanz stark bezweifelt werden kann. Überdies verlaufen die Grenzen oft fließend. Ein strittiger Fall wäre z.B. "Darf ich Sie nach der Uhrzeit fragen, schöne Frau".

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    Diese Art der Kontaktaufnahme mit erweiterten Zielen ist meiner Meinung nach erst angebracht, wenn der Tester dem Anforderungsprofils des Experimentes genügt, was aber angesichts der Wochenbilanz stark bezweifelt werden kann. Überdies verlaufen die Grenzen oft fließend. Ein strittiger Fall wäre z.B. "Darf ich Sie nach der Uhrzeit fragen, schöne Frau".

    Scheinbar richtig. Deshalb auch das Experiment, um herauszufinden, wie weit er denn ist ;-) Denn dass er noch nicht so weit ist, fremden Frauen Komplimente machen zu können, zeigt ja, dass es nicht an seiner Größe liegt, dass er keinen Erfolg hat. Oder: Bevor wirs ausprobiert haben, konnten wirs nicht wissen...

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    "Darf ich Sie nach der Uhrzeit fragen, schöne Frau".

    DAS ist echt mal gruselig! :-o

    Im ernsten Fällen, wie ich einer bin, müsste frau eben expliziter werden. ]:D


    Siehe: http://de-de.facebook.com/pages/Wohin-des-Weges-sch%C3%B6ne-Frau-Zum-Klo-Kacken/120289734674305

    Wenn es ein halbwegs standardisiertes, empirisches Experiment sein soll, wäre es durchaus interessant, immer dasselbe Kompliment zu verwenden. Vielleicht einen Fundus aus zwei oder drei, aber dann müßte die Fallzahl je Kompliment schon ca. 25 sein, damit eine Aussage zu erkennen ist.


    Die ganzen Miesmacher-Sprüche wie "Das klappt eh nicht", "'Du bist hübsch' zieht bei keiner" usw. dienen hervorragend als Hypothesen, die zu überprüfen wären ;-D .


    Es muß auch nicht zwingend täglich eine bestimmte Anzahl sein, auch wenn ein solches Experiment für die Zuschauer spannend ist.

    das wäre aber noch kein valides experiment, weil die ganzen rahmenparameter nicht kontrolliert werden können. dazu gehört beispielsweise die ausstrahlung, redegewandtheit und das aussehen des mannes. ich denke nämlich sehr wohl, dass diese dinge einen großen einfluss darauf haben, wie komplimente aufgenommen werden.


    wenn ein gutaussehender mann einer frau sagt wie hübsch sie doch sei wird das mit sicherheit im schnitt besser ankommen als wenn quasimodo einer frau das sagt. selbst regionale unterschiede könnten da einen unterschied machen. in münchen oder berlin sind die menschen vermutlich für kontaktaufnahme jeglicher art von seiten des anderen geschlechts offener als in kleinen, stockkonservativen nestern wie zb paderborn.


    deshalb folgt aus den erfahrungen eines mannes, beispielsweise narras' "18 aus 20"-quote, noch lange nicht, dass ein anderer mann die selbe quote mit dem selben komplimenten erzielen könnte. in beispiel von narrass denke ich zb, dass seine selbstsicherheit und sein erfolg bei frauen seine erfolgsquote beim planlos komplimentemachen in die höhe treiben – zum einen weil er attraktiver und selbstsicherer rüberkommt als der normalomann, zum anderen weil er, im gegensatz zu den meisten die an solchen untersuchungen interessiert sind, nicht underfucked ist – und das erleichtert es ihm ungemein, komplimente wirklich ohne hintergedanken zu verteilen.

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    also das Prinzip, einfach nur mal Frauen anzusprechen um ihnen quasi ein Geschenk zu machen, hat noch viel mehr positive Nebeneffekte, als z.b. nach der Uhrzeit zu fragen oder gleich mit konkretem Ziel wie "ich will die Handynummer" an die Sache ran zu gehen.

    Wie gesagt, wenn mir in der Fußgängerzone ein Verrückter entgegen kommt und mich mit Komplimenten überfällt, fühle ich mich alles andere als "beschenkt". Du gehst davon aus, dass alle Frauen sich über oberflächliche Komplimente von irgendwelchen Wildfremden freuen %-| Außerdem kann man auch erst nach dem Weg fragen, dann charmant lächeln, sich bedanken und sagen, dass sie ihm sehr geholfen hat und er ohne sie seinen wichtigen Termin verpasst hätte. Da freut sich die Frau mehr drüber, als eine plumpe Bemerkung über ihre Frisur.

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    Er ist noch garnicht soweit, dass er Flirtet, sondern es geht darum, die ersten Schritte zu lernen!

    Und den ersten Schritt lernt man indem man sich blamiert und unpassende Sprüche raushaut? Wenn dann würde ich ihm zu konstruktiven ersten Schritten raten, die ihm am Ende tatsächlich etwas bringen. z.B. eine Frau auf der Straße anlächeln oder eine Situation in der sich ein Gespräch ergeben könnte zu erkennen und zu nutzen.

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    Ausserdem ÜBT man immer mit Fremden, denn dann hats keine negativen Konsequenzen, wenn man was verballert.

    Fremde Menschen sind aber auch keine Sparringspartner für plumpe Kontaktübungen. Ich würde mich nicht gut fühlen, wenn mich jemand unerwartet und unpassend anspricht und letztendlich nur dazu missbraucht sein eigenes Selbstbewusstsein zu stärken.

    Ist klar, dass wieder die Kritiker auf den Plan kommen.


    Ich persönlich finde das gut, wenn er die Hemmungen abbaut indem er fremde Frauen anspricht. Wie soll das auch sonst gehen? Ich selbst habe auch schon so Übungen gemacht und so wie das hier von den Menschen dargestellt, die wahrscheinlich noch nie sowas gemacht haben, weil sie sofort die Hosen voll haben, ist es nicht. Doch die Angst suggeriert einem, dass die Frauen alle total ablehnend reagieren. Das ist nicht der Fall.


    Also ihr Kritiker anstatt große Töne spuken oder alles zu kritisieren, erstmal die Luft anhalten und selbst ausprobieren. Aber klar doch, dass ihr wieder mal Ausreden habt, warum ihr sowas nicht macht.

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    Außerdem kann man auch erst nach dem Weg fragen, dann charmant lächeln, sich bedanken und sagen, dass sie ihm sehr geholfen hat und er ohne sie seinen wichtigen Termin verpasst hätte. Da freut sich die Frau mehr drüber, als eine plumpe Bemerkung über ihre Frisur.

    Was soll bitte an einer komplett erfundenen Lügengeschichte, die meine Hilfsbereitschaft abruft, obwohl sie gar nicht benötigt wird, besser sein, als ein ehrliches Kompliment im Vorbeigehen? ???


    Auch wenn mich jemand nach der Uhrzeit fragen würde, obwohl er eine Uhr am Handgelenk hat (siehe die Übung die Narras erwähnt hat), würde ich mir reichlich veräppelt vorkommen.


    Ich finde es gut, wenn Männer (oder Frauen) mutig sind, insofern finde ich es auch gut, wenn sie es im Verhaltensrepertoire haben auch mal einer Unbekannten ein kleines Kompliment zu machen.

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    Fremde Menschen sind aber auch keine Sparringspartner für plumpe Kontaktübungen. Ich würde mich nicht gut fühlen, wenn mich jemand unerwartet und unpassend anspricht und letztendlich nur dazu missbraucht sein eigenes Selbstbewusstsein zu stärken.

    Ich sehe darin überhaupt nichts problematisches. Und gerade wenn keine Erwartungshaltung mir gegenüber besteht, ist das doch vollkommen harmlos.

    Ach und noch was:

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    ... ich werde künftig die männer, die mich ein wenig unbeholfen ansprechen, viel netter abblitzen lassen ;-)

    In der vorgeschlagenen Form des Experiments ist es vollkommen unmöglich, jemanden abblitzen zu lassen. ;-) Weil der Komplimentemacher ja gar nichts weiter will und eben NICHT nach einem Kaffee oder der Telefonnummer fragt. Jemand, der nichts von mir will, kann ich überhaupt nicht abblitzen lassen, ich kann höchstens negativ auf das Kompliment reagieren, was aber nicht dasselbe ist wie jemanden abblitzen zu lassen...