Kritik in der Beziehung – bin ich überempfindlich?

    Hallo –


    ich bin sehr ratlos.


    Mein Freund ist ein sehr, sagen wir, offener, direkter Mensch, was ich an und für sich auch schätze.


    Diplomtie ist gelinde gesagt nicht seine Stärke, und so kommt es immer wieder dazu, dass er mir Dinge sagt, die ihn an mir stören, was mich verletzt, oder auch Dinge, die ich nur schwer nachvollziehen kann, worüber dann Streit losbricht.


    Das an sich ist schon schlimm genug eigentlich – ich bin egozentrisch, trampelig, schusselig, verwöhnt, rücksichtslos.....klar hat er damit immer auch ein Stück weit recht, aber die Direktheit, Deutlichkeit, die tut mir weh.


    Ich hab oft geweint deswegen, dann sagt er aber wieder, das wäre alles kein Grund, deswegen 3 Tage miese Stimmung zu haben, er liebe mich letztlich ja so, wie ich bin, denn (das ist immer das "Kernargument" schlechthin) sonst wäre er ja auch nicht mit mir zusammen, das solle ich bitteschön nicht jedesmal gedanklich über Bord werfen.


    Aber an uns arbeiten, das müsste wir eben kontinuierlich, und grds. gebe ich ihm da ja auch absolut recht.


    Aktueller Aufhänger ist, dass ich auf Grund der häufigen "Kommentare" offenbar wirklich vorsichtig geworden bin und durchaus auch Bemerkungen von ihm als Kritik deute (und entsprechend nachfrage, ob das so gemeint war, oder mich anfange zu rechtfertigen), obwohl ers völlig anders gemeint hat.


    Darüber hat er sich nun fürchterlich aufgeregt, wie ich ihn inzwischen immer häufiger SO missverstehen könne, er würde sich inzwischen fühlen wie ein Monster, ob er denn echt so schlimm wäre, dass ich so verschreckt überall eine verbale Ohrfeige vermute, ich solle mich echt mal entspannen und wieder einkriegen, auf diese angespannte Stimmung hätte überhaupt keine Lust.


    Ich sage wiederum, dass er sich tatsächlich bisweilen missverständlich ausdrückt.


    Um ein Beispiel zu nennen:


    ich habe gekocht. War viel Arbeit, mengenmäßig nachher aber ein bisschen wenig, was mir leid tat, weil er einen Bärenhunger hatte.


    Sage: ist leider nicht so viel geworden, sorry...


    Er, guckt auf den Teller, sagt (neutrale Miene): Dafür hast du drei Stunden in der Küche gestanden....


    Mir tat das leid! Ich hab mich echt entschuldigt, weil ich mich halt verschätzt habe und nun wirklich dachte er ist entäuscht.


    Darüber wurde er total sauer, der Kommentar sei lieb gemeint gewesen, wertschätzend, weil ich mir so eine Mühe gemacht habe, und wie ich ihn denn so krass missverstehen könnte etcpp.


    Meine Erwiderung, dass das als Aussage wirklich missverständlich war, hat er nicht gelten lassen.


    Später haben wir eine Serie geschaut und ich fragte nach ein paar Szenen nach dem Stand der letzten Folge. Er starrt reglos auf den Bildschirm, längere Pause, und sagt dann: ich mach das hier mal aus.


    Ich denke schon wieder, oops, big mistake, findet er offenbar total daneben, dass ich _mal wieder_ so ein schlechtes Gedächtnis habe (ja, ich bin manchmal vergesslich, zerstreut, finde ich selber doof!) und er vllt. kein Bock hat, das unter den Umständen weiterzugucken – _keine Ahnung_ ich weiß, dass das absurd klingt, aber manchmal gehen (für mich) schwer verständliche Dinge in seinem Kopf vor. Und in vergleichbaren Situationen reagiert er gelegentlich wirklich recht barsch (hat irendwas nicht verstanden, weil ich dazwischengequatscht hab).


    Dann war auf jeden Fall "Feierabend", er war stocksauer, dass er sich ja nichts mehr zu sagen traut und dass ich ihm wie gesagt das Gefühl gebe, an allem Schuld zu sein, was er aber weit von sich weist.


    Dann war einen Tag Ruhe.


    Vorgestern spät abends wollten sich Bekannte mit mir für den nächsten Nachmittag verabreden.


    Hab meinen Freund gefragt, ob das ok ist, wenn ich um sechs wieder da bin, weil wir beide abends zusammen kochen/essen wollten. Jaja, ach wie schön, mach nur.


    Am nächsten Tag ist alles völlig anders. Und ein absolut klassisches Konfliktbeispiel:


    Ich habe morgens (alleine) schon alles eingekauft, Brot für abends gebacken, alles vorbereitet, ihm eine Kleinigkeit zu essen für mittags mitgebracht – als ich ihn frage, ob wir zusammen um sechs anfangen, oder ob er alleine schon vorher loslegen möchte (ich FRAGE ja nur), ist er stocksauer, dass ich so spät erst wiederkomme. Da würden wir ja um halb acht erst essen (tun wir oft! trotzdem wäre das essen sicher um 7 fertig gewesen) – mein Hinweis, dass er ja wiegesagt schon mal anfangen kann zu schnippeln, war völlig daneben.


    OK, kann verstehen, dass "zusammen kochen" halt was mit "zusammen" zu tun hat.


    Auf meine Frage, warum er nicht GESTERN gesagt hat, dass er nicht um 6 erst anfangen möchte zu kochen, kam (nicht zum ersten Mal): er würde mir nichts verbieten, er wäre auch nicht dazu da, mich zu erziehen, das müsste ich schon selbst wissen und wie ich all meine Verpflichtungen unter einen Hut kriege und ob und wie viel Zeit ich mit ihm verbringe.


    Sag ich: ja aber wenn ich was stört dann sag das doch _vorher_.


    So funktioniert Beziehung in meinen Augen. Dass einer sagt: Du ich fänd es schön wenn....


    Oder: Meinst du nicht, dass....


    Nö.


    Er sagt: jaja, mach.


    Ich frag inzwischen immer schon xmal: Bist du _sicher_ dass es ok ist?


    Dann ist er in 50% der Fälle total empört über mein falsches Misstrauen (ich gäbe ihm das Gefühl, den Diktator zu spielen, den man für jeden Sch*** um Erlaubnis fragen muss – so lasse er sich aber nicht hinstellen)


    In 50% der Fälle ist er aber eben wirklich sauer, sagt aber nix, bis ich dann gehe, und DANN gibt er mir zu verstehen, dass ich ja sowas von kein Feingefühl hätte, dass er sich auf einen gemeinsamen Abend gefreut hat usw.


    Mehrere Treffen/Kurztrips/wasauchimmer hat er mir (er würde sagen: ich mir selbst) damit versemmelt, wo ich nur am heulen war. Und ich habe wahrlich nicht viele Freunde – da gibt es mal einen Verwandtenbesuch, mal die Hochzeit einer alten Schulfreundin, also wirklich selten.


    Aber er verbietet mir nichts.


    Als ich irgendwann im Streit sagte, ich hätte das Gefühl, dass er er das bewusst macht, dass ich mich schlecht fühle, damit ich die Lust verliere daran, irgendwas mit anderen Leuten zu machen, wurde er so wütend, dass wir uns fast getrennt hätten.


    Aber er liebt mich ja so, wie ich bin.


    Sonst wäre er verdammt nochmal nicht mit mir zusammen. Basta.


    Und ich soll mich mal zusammenreißen und mich locker machen.


    Am fraglichen Abend (wie gesagt, um halb acht essen fand er TOTAL daneben) hat er dann 1. meinen mitgebrachten Snack nicht gegessen, 2. stattdessen beim Lieferservice bestellt, der um zehn nach sieben da war.


    Ich fühle mich total veräppelt.


    Ich hab keinen Plan, wie wir das hinbekommen.


    Trennen will ich mich nicht. Dafür gibt es viel zu viele schöne tolle Dinge, die uns verbinden, und viel zu schöne, andere Seiten an ihm.


    Wir sind auch beide über 30....finde, dass man für eine Beziehung schon kämpfen und arbeiten kann und muss, in ruhigen Gesprächen sind wir uns über unsere Schwächen durchaus bewusst – er ist, wenn jemand sich mit der Temperamentenlehre auskennt, ein ziemlich klassischer Choleriker, ich ziemlich klassische Melancholikerin, nur müssen wir das IRGENDWIE in Harmonie bringen.


    Ich bin dankbarfür jeden konstruktiven input!

  • 30 Antworten
    Zitat

    Trennen will ich mich nicht. Dafür gibt es viel zu viele schöne tolle Dinge, die uns verbinden, und viel zu schöne, andere Seiten an ihm.

    Nämlich?


    Ich lese aus den (vermeintlich ach so harmlosen) Schilderung einiges an Manipulation, teils mit Tendenz zu emotionaler Erpressung raus.


    Dein Freund scheint allen möglichen Frust zu schieben und an Dir auszulassen.


    Wie lange seid Ihr schon zusammen, und was ist so toll an der Beziehung?

    Hallo DorianGrrrl, :-)


    wenn du meine ehrliche Meinung hören willst: Dein Freund benimmt sich wie ein Arschloch.


    Ja, in einer Beziehung muss man kritikfähig sein und an sich arbeiten wollen, der Partner DARF und SOLLTE einen ehrliches Feedback geben. Aber das, was dein Freund da macht? Weißt du, was das ist ist?


    Jemanden runterputzen nennt man das :|N


    Trampelig, verwöhnt, rücksichtslos – das sind Beleidigungen, keine konstruktive Kritik.


    Zumal ich, wenn ich mir die typischen geschilderten Streit-Situationen ansehe, absolut kein von dir Fehlverhalten erkennen kann.


    Mein Ex-Freund war genauso wie dein Partner. Egal, was ich tat, es war grundsätzlich falsch, und er hatte mal wieder einen Freifahrtsschein fürs rumbrüllen. Irgendwann bin ich genau wie du nur noch auf Zehenspitzen herumgelaufen, nur keinen Fehler machen. Half aber nichts. Dann hat er mich eben dafür fertig gemacht – hauptsache er hatte mal wieder einen Grund um mich zu quälen :°(


    Das ist eine Abwärtsspirale, aus der man nicht mehr rauskommt. Das eigene Selbstbewusstsein wird immer kleiner und wackeliger durch die Attacken, und der Partner deshalb immer aggressiver, denn er merkt, er kommt damit durch, es gibt keine wirkliche Gegenwehr (vll macht genau das solche Männer so aggressiv?)


    Ein Partner sollte dich so lieben, wie du bist, mit allen kleinen Charakterschwächen! Ja, ich bin auch schusselig, aber mein jetziger Freund findet das süß und nicht lästig!


    Ich kann verstehen, dass du diese Beziehung gerne retten möchtest, aber das heißt auch, dass dein Freund an sich arbeiten muss und nicht nur du. Versuch, mit ihm ein konstruktives Gespräch zu führen, aber ich geb dir den Rat, wenn es so endet wie die oben beschriebenen Situationen dann NIMM DIE BEINE IN DIE HAND UND GEH. Es gibt Männer, die dich so lieben werden, wie du es verdienst. @:)

    Ach ja,

    Zitat

    er liebe mich letztlich ja so, wie ich bin, denn (das ist immer das "Kernargument" schlechthin) sonst wäre er ja auch nicht mit mir zusammen

    GENAU %-|


    Ich übersetze: "Sei dankbar, dass du mich hast, jemanden anderes nimmt so was wie dich nicht."

    Ich finde das Verhalten von deinem Freund, so wie es schilderst, perfide.


    Allein dieses ganz banale Beispiel:

    Wenn mein Freund das zu mir gesagt hätte, hätten wir uns kurz angesehen und danach beide losgelacht. Ich weiß aber, dass wir beide den nötigen Humor haben, um mit so einer "Situation" (3h in der Küche gestanden und dann kommt nur was Mickriges dabei raus) fertig zu werden.


    Eingepasst in eure Situation ist das für mich aber ein Beispiel für eine ganz perfide Art.

    Zitat

    er ist, wenn jemand sich mit der Temperamentenlehre auskennt, ein ziemlich klassischer Choleriker, ich ziemlich klassische Melancholikerin, nur müssen wir das IRGENDWIE in Harmonie bringen.

    Ah so. Ich weiß nicht was ich bin, nach dieser Temperamentenlehre, ich weiß aber dass ich nicht im Traum dran denke, zu versuchen, mich mit einem Choleriker in "Harmonie" zu bringen. Da kannst du hier im Forum diverse vergebliche Versuche nachlesen. Offenbar setzt sich der Choleriker tendenziell mit seiner Art durch, und es hängt dann vom Selbstwertgefühl des Partners ab, wie sehr und wie lange er sich damit quälen lässt.

    Hallo, danke fürs feedback @laubwald, CoteSauvage, fiamma!


    Wir haben vorhin stundenlang gesprochen diskutiert, gestritten und uns (erstmal) wieder vertragen.


    Was ich vorweg schicken möchte ist, dass er seit einer Weile regelmäßig professionelle Hilfe hat. Er ist erwachsen genug, dass ihm bewusst ist, dass er sich oft unangemessen verhält, und arbeitet daran. Sein bester Freund sagt, im Vergleich zu früher wäre er schon ein Lamm ":/


    Ich bin früher auch sehr jähzornig gewesen und interessanter Weise war in meiner letzten Beziehung eher ich der "Ätz"-Partner, fürchte ich (auch wenn das bei mir vergleichsweise milde ausgeprägt gewesen ist, mein damaliger Freund sehr geduldig war und wir uns auch nicht deswegen getrennt haben).


    Ich hab halt weitestgehend meine Ruhe und meinen Frieden mit der Welt gefunden und ich fänds irgendwie unfair, jemand anderem das nicht auch zuzugestehen.


    Aus verschiedenen Gründen hatte ich selbst schon die Idee, mal eine/n Therapeuten/in aufzusuchen, wir haben da beide drüber gesprochen, und dass ich da bislang nix draus gemacht habe hat er mir heute dann auch noch vorgeworfen.


    Allerdings fanden wir auch beide die Idee gut, vielleicht gemeinsam einen Therapeuten aufzusuchen, um einfach mal eine objektive Person dabei zu haben.


    fiamma


    wir sind seit gut 2 Jahren zusammen.


    Wir haben sehr übereinstimmende Vorstellungen vom Leben und von der Welt, wir mögen dieselbe Musik, er kocht super gut und gerne, ich kann backen besser wie man sieht, wir lachen und ärgern und empören und freuen uns über fast immer die gleichen Dinge, haben denselben schwarzen Humor, wir können furchtbar albern sein und uns die Bäuche halten vor lachen, wir mögen beide das Skurrile, die Andersartigkeit.


    Er ist der kinderliebste Mensch in meinem gesamten Bekanntenkreis.


    Ich finde ihn sexy, das schadet ja auch nicht.


    Und nicht zuletzt, ich bin auch oft "trocken" in meiner Art und direkt und ich mag dass er das mag.


    Im Grunde gibt es so viele teilweise verblüffende "matches" dass ich finde, wir sind Topf und Deckel.


    Darum liebe ich ihn und darum werde ich diese Beziehung nicht leichtfertig aufgeben.


    Wir haben vorhin wie gesagt geredet, 5 Stunden mindestens, ohne Pause. Werden das auch sicher noch fortsetzen, aber irgendwann kann man einfach nicht mehr.


    Was ich so schwierig finde ist, dass er im Gespräch selbst kaum je wirklich aus tiefstem Herzen sagt: hey, tut mir leid, hab überreagiert. Nein, er mauert, grenzt ab, rechtfertigt, macht _mir_ Vorwürfe und seziert _meine_ Fehler, wärmt alte Sachen auf etc., hier und da eingestreut freilich ein Eingeständnis, ja, da geb ich dir recht, und nein, das war definitiv falsch von mir, ABER..... – kommt aber später irgendwann und sagt: du ich fand das Gespräch heute echt gut und wichtig und ich hab vieles jetzt besser verstanden.


    *tiefseufz*


    Interessanter Weise sind es eigentlich immer dieselben Dinge, an denen er sich aufreibt.


    Vergangenes Jahr wollten wir eigentlich zusammen in Urlaub fahren und die Ferienhütte meiner Mutter renovieren. Es war aber nicht so ganz klar, ob er beruflich weg könnte, grober Zeitrahmen war gesteckt, grober Alternativplan war parat, dass ich ggf. meine Mutter dort treffe und wir das erledigen, weil die Arbeiten wichtig waren.


    Ich fand den Gedanken blöd, ohne ihn zu fahren, aber er sagte: mach doch, fahr doch! und hat mich regelrecht ermutigt, ohne ihn zu fahren.


    Also hab ich mich drauf eingestellt.


    In seinen Augen war jedenfalls noch alles andere als eindeutig, wer womit wie sicher hätte rechnen können/müssen, darüber sind wir uneins (ich fand: das war von vornherein klar dass er nicht frei kriegt, er sieht das eben anders).


    Wir warteten Tag für Tag auf eine klare Entscheidung, Reise buchen oder nicht.


    Es begab sich nun folgendes:


    Ich kam nach Hause und mein Freund eröffnete mir entsprechend kurzfristig vor Termin, dass er definitiv nicht wegkommt.


    Ich brachte wohl nur irgendwie ein "Oh schade" oder so über die Lippen (hatte ja damit gerechnet) und setzte mich an den Rechner, um nach Flügen zu sehen, und fragte, was er meint, von wann bis wann ich denn dann wegkönnte.


    Das war für ihn eine wahn-sin-ni-ge Enttäuschung, dass ich statt mich drauf zu konzentrieren, wie enttäuscht er war – natürlich war das wahnsinnig blöd und schade und bitter für ihn, nicht mitzukönnen, er hatte sich ja auch riesig gefreut – direkt ans Reise planen gehe.


    Daher rührt das rücksichtslos....egoistisch... usw.


    Ja, er hat recht, das war nicht partnerschaftlich, nicht mitfühlend.


    Ich sagte: aber du hast mich überhaupt erst auf die Idee gebracht, alleine zu fahren! Und über die Option ohne ihn zu fahren hatten wir ja auch schon gesprochen, ich hatte deshalb nicht damit gerechnet das die Enttäuschung nun sooooo groß ist. Aber war sie wohl.


    Seither ist praktisch jedes Planen/Wegfahren/Leute treffen/.... von Anfang an mit einer dunklen Wolke überhangen, und eigentlich gibt es jedes zweite Mal (oder häufiger...) Theater, weil er sich übergangen fühlt, drunter zu leiden habe und was weiß ich.


    Und ich kriege diese Sache auch ständig wieder aufs Brot geschmiert, da kann ich so oft ich will beteuern, dass mir das leid tut, dass ichs heute anders machen würde, es aber nicht ungeschehen machen kann.


    Nö für ihn hab ich das verbockt, damit muss ich leben.


    Ich hab heute gesagt, wenn man nicht verzeihen kann, kann man keine Beziehung führen.


    Ob das "ankam" weiß ich nicht.


    Wir kamen in der Diskussion heute auf einen Punkt. über den wir seltsamer Weise noch nie gesprochen hatten, nämlich: Spontaneität.


    Ich bin schon recht spontan – er aber überhaupt nicht!


    Der Gedanke, von jetzt auf gleich z.B. Besuch von auswärts (Alltagsfreunde sind kein Thema) zu kriegen (gar über Nacht) ist ihm ein Graus und allein der Gedanke versetzt ihn in Stress.


    Ich dagegen finds normal, z.B. mal in der Stadt zufällig jemanden zu treffen und spontan nen Kaffee trinken zu gehen und eben kurz anzurufen, du, ich komm bisschen später, ist das ok.


    Mache ich aber nie, umso verblüffter war ich, als er einräumte, dass er sich durchaus vorstellen kann, dass er da was gegen hätte (was er mir nicht sagen würde, weil er mir nichts verbietet, aber sauer wäre er hinterher trotzdem, siehe oben %-| ), z.B. weil er sich freut, dass ich um xy Uhr nach Hause komme.


    Käme eben auf die Umstände an ":/


    Uff.


    Da ist für mich erstmal was zusammengebrochen. Ich finde das als Einstellung "krass", er findet das innerhalb einer Beziehung total normal und einfach respektvoll.


    Dann hab ich drauflosgeredet, was man da alles verpasst (ihn stört das überhaupt nicht, mich aber, ich leb nur einmal...) und ich will kein Leben nur für unsere Beziehung leben, und dass Rücksicht ja beiderseitige Rücksichtnahme bedeutet – dass also doch auch der Stubenhocker auf den Reiselustigen Rücksicht nehmen muss und der "Gemächliche" auf den Spontanen, und dass nicht immer nur einer zurückstecken kann uswusf.


    Das fand er alles ziemlich einleuchtend.


    to be continued.

    Auf der einen Seite reflektierst Du das alles sehr gut aber auf der anderen Seite habe ich den Eindruck, dass Du Dir dennoch alles andere schön redest und Dich daran festklammerst.


    Es ist für eine Beziehung elementar wichtig, dass man Achtung und Respekt für den anderen empfindet und sich dementsprechend verhält. Das Verhalten Deines Freundes ist im höchsten Maße respektlos, was scheinbar zur Folge hat, dass Du dramatische Tränenausbrüche lieferst (was mich an seiner Stelle extremst nerven würde) anstatt Deinem Freund mal eine Grenze aufzuzeigen. Wie soll er Dich denn respektieren und als erstnzunehmenden Partner auf Augenhöhe betrachten, wenn Du mit Kullertränchen anstatt mit Wut und Konsequenzen reagierst?


    Sich in Heulereien zu flüchten ist ein Kleinmädchenverhalten und nicht das Verhalten einer gestanden, zu respektierenden Frau, die ihre Grenzen zieht und auch mit aller Konsequenz verteidigt. Diese Drama-Tränen-Ausbrüche sind ein Offenbarungseid und setzen Dich in die schwächste Position, die Du nur einnehmen kannst.


    Natürlich darf man heulen, weil man traurig ist oder auch aus Wut. Aber ich würde zukünftig lieber türenknallend das Schlachtfeld verlassen und für mich allein heulen.


    Wenn mir mein Freund sowas bieten würde, dann wäre ich sofort weg und wäre erstmal ein paar Tage nicht erreichbar. Ich wäre sowas von wütend und sauer und würde mich bei Wiederholungen ernsthaft fragen, ob ich mit einem solchen Menschen, der scheinbar mächtige, persönliche Defizite hat, eine Beziehung führen möchte.


    Dieser Mann hat scheinbar übergroßen Therapiebedarf und eigentlich sollte dieses arme Würstchen froh sein, dass er eine Frau an seiner Seite hat, die dieses peinliche, zum Fremdschämen animierende Verhalten auch noch mit einer Engelsgeduld mitmacht...


    Ohne Worte, eigentlich...

    Ich habe den Eindruck, dass er förmlich darum bettelt, dass Du ihm endlich mal eine knallharte Grenze aufzeigst. Das hat allerdings nur dann Sinn, wenn Du wirklich und aus tiefster Überzeugung dazu bereit ist, Deine Grenzen mit allen Konsequenzen zu verteidigen aber diesen Eindruck habe ich bei Dir nicht wirklich...

    Zitat

    er seit einer Weile regelmäßig professionelle Hilfe hat.

    Das finde ich gut.

    Zitat

    ich fänds irgendwie unfair, jemand anderem das nicht auch zuzugestehen.

    Das hat für mich nichts mit (Un)Fairness auf deiner Seite zu tun. Ich würde an deiner Stelle (an meiner nicht ;-) ) höchstens sagen: Ich liebe ihn, er hat sein Problem gesehen und versucht es zu lösen, also gebe ich ihm noch soundsoviel Zeit. Aber deswegen jahrelang weiter quälen lassen (bis das Problem – vielleicht – irgendwann – etwas weniger intensiv ist) würde ich mich nicht.


    Zu der Sache mit dem Urlaub:


    Ich fände deine schwache Enttäuschungs-Reaktion höchstens ein bisschen traurig und würde mir vielleicht denken, du fändest es nicht so schlimm, ohne mich wegzufahren. Aber ihr habt ja geklärt, dass du nicht so ent-täuscht warst wie er, weil du damit gerechnet hattest (er vielleicht auch, nur ist er so perfide und wendet das dann gegen dich).


    Das hier finde ich krass:

    Zitat

    Seither ist praktisch jedes Planen/Wegfahren/Leute treffen/.... von Anfang an mit einer dunklen Wolke überhangen, und eigentlich gibt es jedes zweite Mal (oder häufiger...) Theater, weil er sich übergangen fühlt, drunter zu leiden habe und was weiß ich.


    Und ich kriege diese Sache auch ständig wieder aufs Brot geschmiert

    Mit sowas könnte ich nicht leben. So ein Verhalten – 1 eigentlich ausdiskutierte Sache bei jedem auch nur im entferntesten ähnlichen Fall wieder aufzuwärmen – und deine Angst vor diesem Verhalten überschattet doch die ganze tolle gemeinsame Lebenseinstellung, den ganzen tollen Humor (hä? wo äußert sich der bei ihm dann?), und da wärs mir sowas von egal, dass er super kochen kann, während ich besser im Backen bin %-|

    Zitat

    Ich hab heute gesagt, wenn man nicht verzeihen kann, kann man keine Beziehung führen.

    Absolut richtig. Wobei es bei so banalen Dingen für mich nicht mal einen Anlass gibt, zu "verzeihen".

    Zitat

    Da ist für mich erstmal was zusammengebrochen.

    Das verstehe ich jetzt aber auch nicht. Du hast doch geschrieben, du machst solche Dinge wie spontan jemanden in der Stadt treffen und dann später heimkommen nicht, also wieso müsst ihr bei so massiven praktischen Problemen jetzt noch ein theoretisches Fass aufmachen?

    Zitat

    Der Gedanke, von jetzt auf gleich z.B. Besuch von auswärts (Alltagsfreunde sind kein Thema) zu kriegen (gar über Nacht) ist ihm ein Graus und allein der Gedanke versetzt ihn in Stress.

    Geht mir genauso. Ich mag es auch nicht, spontan "Alltagsbesuche" zu kriegen. Und ich finde nicht, dass diese Einstellung irgendwie pathologisch ist ;-D Meine potenziellen Besucher können jedenfalls alle damit leben, dass man Besuche vorher ausmacht.

    Zitat

    Ich dagegen finds normal, z.B. mal in der Stadt zufällig jemanden zu treffen und spontan nen Kaffee trinken zu gehen und eben kurz anzurufen, du, ich komm bisschen später, ist das ok.

    Das finde ich so ok wie du – außer man hat mit dem Partner was Konkretes anderes vereinbart.

    Zitat

    Käme eben auf die Umstände an

    Damit hat er meiner Meinung nach Recht.

    Vagabundin

    Zitat

    was scheinbar zur Folge hat, dass Du dramatische Tränenausbrüche lieferst (was mich an seiner Stelle extremst nerven würde) anstatt Deinem Freund mal eine Grenze aufzuzeigen. Wie soll er Dich denn respektieren und als erstnzunehmenden Partner auf Augenhöhe betrachten, wenn Du mit Kullertränchen anstatt mit Wut und Konsequenzen reagierst?

    hm hab ich das so rübergebracht? "dramatische Tränenausbrüche"?


    Es ist richtig, dass ich nah am Wasser gebaut habe, ich bin emotional, sensibel, leicht zu verunsichern, harmoniebedürftig.


    Ist alles gut für igrendwas und schlecht für irgendwas anderes, sprich für mich sind das nicht pauschal Schwächen.


    Ich bin nicht unentwegt am flennen. Es nervt mich gelegentlich, manchmal laufen die Tränen einfach, ohne dass ich es verhindern kann, ich kriege mich schnell wieder ein, manchmal kann ich schnell über die Augen wischen und gut und manchmal laufen sie eben länger.


    That´s me.


    Irgendwann isses ja auch mal gut mit versuchen jemand anders zu sein (fröhlich heiter und gesellig z.B.), und inzwischen nehme ich hin, dass ich öfter traurig bin, öfter heule als andere.


    Ein bemitleidenswerter schnüff schnüff schluchz Hasi bin ich nicht, ich habe keine dicken Augenringe und ich muss mich auch nicht verstecken, wenn jemand an der Tür klingelt ;-)


    Und ja, ich weine auch dann und wann für mich alleine.


    Passiert gelegentlich, dass er zufällig reinkommt, das mitbekommt und JA er findet das furchtbar, wenn ich heule wegen irgendwas von vorgestern!


    Deswegen macht er mir ja auch Vorwürfe. Dass ich mich mal locker machen soll.


    Es müssen auch überhaupt nicht zwingend Tränen laufen. Es kann ebensogut sein, dass ich auffallend still bin, in Gedanken.


    Teilweise reden wir dann nochmal drüber, manchmal ist er aber genervt davon, sich schlecht zu fühlen, weil ich ihm das Gefühl gebe, ein Unmensch zu sein.


    Er findet, ein ordentlicher Zoff ab und zu gehört halt in ne Beziehung.


    Ich bemühe mich in Diskussionen, im Streit, immer, ruhig und sachlich zu bleiben, ich kann auch brüllen, oh ja, wie gesagt ich bin früher echt richtig jähzornig gewesen, aber wozu?


    Ist das ernsthaft eine Option, dass ich einfach zurückschreie und Gegenvorwürfe mache?


    Mich aufs selbe Level begebe?


    Ja, Flennerei ist nicht wirklich erwachsen (über das Weinen an sich würde ich das nicht sagen; das ist doch einfach Ausdruck spontaner Gefühle, so wie lachen auch).


    Rumschreien aber doch auch nicht.


    Was gewinne ich, wenn ich das eine unangemessene Verhalten durch ein ebensoschlechtes ersetze?


    Wir sprechen viel über unsere "Dynamik" in solchen Situationen und natürlich interessiert mich, was ich machen kann, um seine Wut einfach leerlaufen lassen z.B.


    Ich habe ihn das durchaus auch schon gefragt, was ich tun kann, und er meinte, ja, schrei doch mal zurück.


    Ich fände eine andere Lösung besser.

    CoteSauvage


    nochmal danke....


    warum ich mir über einen theoretischen Nebenschauplatz Gedanken mache?


    Weil es natürlich so ist, dass ich mir schon Gedanken mache drüber, dass mein jetziger Lebensstil gewissen Umständen geschuldet ist, weil ich _an sich_ (bei mehr Geld und Zeit, wenn ich wieder ein Auto hätte usw.) vielleicht durchaus gerne wieder mehr unterwegs wäre.


    Natürlich sind wir an einem Punkt, wo man überlegt, wie man sich sein weiteres Leben vorstellet und ob das mit dem Partner in Einklang zu bringen ist.


    Vielleicht sind andere da mehr "in den Tag hinein" und wenn sich für einen Partner, uuups, plötzlich die Lebensumstände, das berufliche Umfeld, die Bedürfnisse ändern, naja, dann trennt man sich eben, findet man eben jemand anderen.


    Das will ich überhaupt nicht bewerten, dieses bewusste Bekenntnis zum "Lebensabschnittsgefährten", das ist ja schlichtweg eine Lebenseinstellung.


    Ich bin ein sehr (extrem?) beständiger Mensch (mein Freund auch), darum ist es für mich viel naheliegender, zu reparieren, was ich habe und schätze, auch wenn wie hier so viele Steine im Weg liegen, als alles über Bord zu werfen und aufs Geratewohl zu hoffen, dass irgendjemand anders bestimmt auch ein netter Lebenspartner sein könnte.


    Klingt das absurd?


    Ich denke, ich werde mal morgen mir ne Überweisung zur Psyychotherapie besorgen.


    Weil wie gesagt ich weiß auch nicht, inwieweit meine melancholische bis (naja, leicht) depressive Tendenz unsere Konflikte verschlimmert.


    Dass ich kein ganz einfacher Mensch bin, ist mir wohl bewusst.


    Und dass er sich mit seinem besten Freund überhaupt nie streitet, obwohl der auch kein devotes Hündchen ist, gibt mir auch zu denken.


    Heute und gestern hatten wir völlig entspannte, liebevolle Tage und nichts, rein gar nichts würde vermuten lassen, wie heftig es immer wieder zwischen uns knallt.


    Dann ist wieder wochenlang Ruhe, und ich hoffe, ok, wir haben es endlich durch...


    Er ist kein Dauer-Aggro-Typ, der morgens schon mit so ner Krawatte aufwacht und durch jede Kleinigkeit aus der Haut fährt.


    Es gibt so viele Situationen, in denen er VIEL gelassener ist als ich.


    Entschuldigt, dass ich so viel schreibe, und danke jedem, der diesen Wust an Gedanken und Gefühlen liest, MIR tut das auf alle Fälle schonmal gut, das alles von der Seele zu schreiben.

    Zitat

    Weil es natürlich so ist, dass ich mir schon Gedanken mache drüber, dass mein jetziger Lebensstil gewissen Umständen geschuldet ist, weil ich _an sich_ (bei mehr Geld und Zeit, wenn ich wieder ein Auto hätte usw.) vielleicht durchaus gerne wieder mehr unterwegs wäre.

    Du hast aber zZt nicht mehr Geld und Zeit und auch kein Auto. An deiner Stelle würde ich mich erst mal um die gegenwärtigen und nicht um potenzielle zukünftige Probleme kümmern. Das reicht doch, oder? ;-)

    Zitat

    Vielleicht sind andere da mehr "in den Tag hinein" und wenn sich für einen Partner, uuups, plötzlich die Lebensumstände, das berufliche Umfeld, die Bedürfnisse ändern, naja, dann trennt man sich eben, findet man eben jemand anderen.

    Bei ihm hat sich aber nicht uuuups plötzlich irgendwas geändert, er war doch schon von Anfang an so – ?

    Zitat

    Er ist kein Dauer-Aggro-Typ, der morgens schon mit so ner Krawatte aufwacht und durch jede Kleinigkeit aus der Haut fährt.


    Es gibt so viele Situationen, in denen er VIEL gelassener ist als ich.

    Klar, aber er ist unberechenbar, und damit lebst du unter einem Damoklesschwert, das jederzeit runtersausen kann. Das macht doch die entspanntesten Momente unentspannt.

    Zitat

    Bist du _sicher_ dass es ok ist?


    Dann ist er in 50% der Fälle total empört über mein falsches Misstrauen (ich gäbe ihm das Gefühl, den Diktator zu spielen, den man für jeden Sch*** um Erlaubnis fragen muss – so lasse er sich aber nicht hinstellen)


    In 50% der Fälle ist er aber eben wirklich sauer, sagt aber nix, bis ich dann gehe, und DANN gibt er mir zu verstehen, dass ich ja sowas von kein Feingefühl hätte, dass er sich auf einen gemeinsamen Abend gefreut hat usw.

    das ist extrem manipulativ, unfair und gemein.


    für mich steckt dahinter irgendetwas anderes, was mir aber nicht ganz klar ist. ein genereller groll auf dich? übertriebene eifersucht? eine psychische störung seinerseits? mir ist das nicht geheuer.

    Zitat

    Du hast aber zZt nicht mehr Geld und Zeit und auch kein Auto. An deiner Stelle würde ich mich erst mal um die gegenwärtigen und nicht um potenzielle zukünftige Probleme kümmern. Das reicht doch, oder?

    ja, richtig. Wir haben im Gespräch einfach mal diverse Szenarien abgeklopft, ist ein bisschen wie Topfschlagen für mich, ich suche nach Erklärungen die weiterhelfen, weil irgendein No-Go überschreite ich ja offenbar.

    Zitat

    Bei ihm hat sich aber nicht uuuups plötzlich irgendwas geändert, er war doch schon von Anfang an so – ?

    das war evtl. missverständlich. Bei uns hat sich nichts geändert.


    Aber du fragtest, warum ich mir über potentielle Probleme Gedanken mache – weil ich gerne noch sehr sehr lange mit ihm zusammenbleiben mag (in ihm keinen LAG sehe) und wir gestern eher beiläufig bemerkt haben, dass wir darüber, ob/wie spontan oder unternehmungslustig der andere ist, noch gar nie explizit gesprochen haben. Das wollte ich ändern.


    vanillasky


    mir ist das auch nicht geheuer ":/


    ich kann es nicht einordnen.


    Irgendwann warf ich ihm vor, dass ich das Gefühl habe, er legt es darauf an, dass ich mich schlecht fühle, das Gefühl schwelt auch immer wieder leicht hoch, hab ich ihm auch gestern wieder gesagt, aber dieser Vorwurf hat ihn tief verletzt, und ich nehme ihm das auch ab.


    Wenn dem so sein sollte, ist das auf jeden Fall unterbewusst. Er findet die Situation ja genauso unerträglich.


    Keine Ahnung


    :-(

    Zusätzlich erschwernd zu seiner Unberechenbarkeit ist, dass ihr beide eine unterschiedliche Streitkultur habt.


    Du bist die ruhig Ausdiskutiererin und er der Rumbrüller...


    Auch das war etwas, das in meiner Ex-Beziehung genauso war und ich glaube, dass das die Wutausbrüche meines Ex schlimmer gemacht haben. Immer wenn er ausgetickt ist, war mein Kopf wie leer und ich konnte nicht zurückschreien – dabei war das wahrscheinlich genau das, was er wollte, und dass ich es nicht getan habe, hat ihn noch mehr auf die Palme gebracht.


    Mein jetziger Partner und ich harmonieren beim Streiten sehr gut, weshalb wir in der Regel nie länger als zwei Stunden aufeinandern sauer sind.


    Kann es sein, dass es bei euch auch so ist?


    Sein Auspruch:

    Zitat

    er meinte, ja, schrei doch mal zurück.

    lässt mich das jedenfalls vermuten.

    @ Vagabundin

    Sauer rausrennen und sich drei Tage nicht melden, halte auch nicht für viel erwachsener als rumflennen :-/