• Kündigen im Familienbetrieb

    Hallo, ich muss mir mal was von der Seele reden. Ich arbeite seit 10 Jahren im Familienbetrieb. Zuerst war mein Vater mein Chef und nun seit 2 Jahren hat mein Bruder übernommen. Allerdings kommt mir das gute Gefühl was ich bei meinem Vater hatte abhanden. Das die Bezahlung durchaus nicht ganz ok war wurde du die Freundlichkeit und Güte meiner Eltern…
  • 19 Antworten

    @ _lotte_

    Zitat

    Daher habe ich Einblicke und Zugriffe auf Sachen die mann ungern fremden übergibt.

    Dein Bruder wird dir im Gespräch pro Aufgabe schon die jeweiligen Person nennen, die er für geeignet hält. Vielleicht sich selbst, sonst halt eine dritte Person, der er vertraut.

    @ chiefolatu

    Zitat

    Das mit dem Neuen kannst du ja dann auch vorschieben, wenn es soweit ist!

    Warum irgendetwas vorschieben? Was spricht gegen eine Ehrlichkeit und Offenheit in der Familie, sodass alle wissen woran sie sind?


    _lotte_ hat ja dargestellt, dass es beides gibt: Einflüsse, die sie motivieren, den Familienbetrieb zu verlassen (Push-Faktoren), aber auch Einflüsse, die eben andere Stellen attraktiv machen (Pull-Faktoren). Ich glaube, es sind wirklich beide Einflüsse.


    Nur wenn sie gerade ihre erste Bewerbung schreibt, ist noch offen, was sie wirklich sucht und was es so gibt an Stellen und natürlich auch, was dann wirklich klappt. Insofern kann sie das erst später konkretisieren. Aber "vorzuschieben" gibt's doch da nichts. Sondern erst ein "Ich schau mich auch auswärtig um, lass uns mal drüber reden, wie wir das machen, wenn es soweit ist" und dann ein "So, es wird konkret, jetzt können wir das auch mit Terminen ausplanen". Das wäre so ein kooperativer Stil. *Sie* sollte halt wissen, was sie will.


    Aber vielleicht sehe ich das einfach zu emotionsarm. ;-)

    Zum einen bis Du auch mal Miterbin.


    Selbst wenn dein Vater deinen Bruder als Chef eingesetzt hat.


    Haben deine Eltern ein Testament?


    Welche Rechtform hat der Betrieb?


    GmbH?


    Frage nach einsicht in die Bücher.

    Zitat

    dass es wirtschaftlich nicht wirklich geht sie zu erhöhen

    Sie können dir viel Erzählen ;-D


    Letztlich muss Du an dich denken, wenn dein Hinterfragen nicht weiterhilft.


    Wenn es Hart auf Hart kommt, verlange dein Erbanteil.

    @ phytonist

    Ja du bist ein klein wenig emotionsarm aber das bin ich als aussenstehender bei anderen Dingen auch


    Aber deine Anregungen finde ich sehr gut und sie inspirieren den Teufel und den Engel auf meiner Schulter sehr. Aber erstmal werde ich sehen was bei der Bewerbung rum kommt und welche stellen sich vielleicht noch bieten.


    Hab mal ein pro und kontra liste gemacht und es hält sich alles etwa in waage wobei ich mit nicht sicher bin ob die Wertigkeiten gleich hoch sind.

    @ annikahann1992

    Ich kenne die finanzielle Situation da ich zugriff aufs Konto habe und auch die Erbsache ist geklärt, wie ich schon schrieb und das ist für alle Beteiligten ok so.

    Aber ist die Erbsache auch gesichert? Falls die Firma mehr Geld verbrät als geplant, geht dann die Erbsache den Bach runter?