• Kurz vor einer Affäre mit dem verheirateten Kollegen

    ich arbeite seit 4 jahren mit einem sehr netten mann (33) zusammen. wir sitzen in unterschiedlichen stockwerken einer kleinen firma, sehen uns aber täglich im druckerraum, küche, flur etc. 3 jahre lang wusste ich nicht mal, dass er existiert. er war der gutaussehende verheiratete typ, der ein kleines kind hat. sehr nett, vorbildliches einwandfreies…
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    @ Carla33

    Es geht nicht darum, ob Deinen Kind etwas fehlen würde, sondern darum, dass es das Recht des KINDES ist, seinen Erzeuger auf der Geburtsurkunde stehen zu haben und Unterhaltszahlungen zu bekommen. Und es ist DEINE Verantwortung für das Recht Deines Kindes einzustehen. Was für eine Mutter willst Du werden, wenn Du Dein Kind jetzt schon aus Bequemlichkeit (und nichts anderes ist es) VERRÄTST???


    Verstehst Du das nicht oder willst Du das nicht verstehen?

    Liebe Carla,


    normalerweise schreibe ich nicht in Beziehungsfäden, aber deine Geschichte hat mich sehr erschüttert. Es tut mir sehr leid, was du durchmachst.


    Du wirkst auf mich sehr reflektiert und so wie sich deine Beziehung zu diesem Mann entwickelt hat, hast du es dir sicher nicht leicht gemacht. Und in deiner Haut stecken möchte hier sicher niemand, denn dieses Gefühlschaos, diese Enttäuschung, Wut und das Wechselbad der Gefühle und dies alles noch dazu während einer (anstrengenden) Schwangerschaft, ist kaum vorstellbar.


    Aber die Frage stellt sich, was dich emotional so sehr an ihn bindet. Und vor allem auch, warum du wirklich auf den Unterhalt deines Kindes verzichten willst.


    Kann es sein, dass deine Schuldgefühle dich davon abhalten? Oder ist es vielleicht der Gedanke, dafür eventuell doch noch von ihm geliebt zu werden? Weil du großmütig bist und ihm so wenig Stress wie nur möglich machst.....


    Das wird nur leider nicht passieren :|N Er ist sicher nicht zu einer gefühlsmäßig stabilen Beziehung fähig, weder mit dir, noch mit einer anderen Frau, das kann man wohl aus seinen Reaktionen herauslesen. Und daran hat letztendlich auch er keine Schuld, ABER man sollte als Frau so schnell wie möglich aus einer solchen emotionalen Abhängigkeit herauskommen. Denn daran kannst du zugrunde gehen.


    Du hechelst seiner Liebe hinterher, wie ein kleines Kind, das unbedingt geliebt werden möchte und alles dafür tun würde.


    Und er manipuliert dich mit seinen wechselnden Gefühlen. Vielleicht liege ich auch falsch und interpretiere etwas, das ich selbst erlebt habe hinein, ich denke nur, dass hier ganz genau hinzusehen ist, und das ist wahrscheinlich nur mit einem einfühlsamen Therapeuten möglich.


    Hier gehts aber nicht mehr nur um Gut oder Böse, oder Moral, sondern ausschließlich um das Recht deines Kindes auf Unterhalt und Erbanspruch. Und das ist -zum Glück- gesetzlich ganz klar geregelt. Und du wirst das Geld noch sehr dringend für dein Kind brauchen. Stell dir vor, ihr seid in einer schwierigen finanziellen Lage (Finanzierung von Ausbildung, Studium etc.), und du musst deinem (fast erwachsenen) Kind einmal erklären, warum du auf sein ihm zustehendes Geld verzichtet hast. Außerdem tust du dem Vater deines Kindes nichts Gutes. Er wird bestärkt in seinem Verhalten und vielleicht wieder so handeln.


    Letztendlich: Du nimmst nicht dem Vater etwas, sondern deinem Kind, wenn du verzichtest. ER wird ALLES versuchen, um möglichst ohne Schaden und Verlust herauszukommen, es liegt an dir, ob er seine Verantwortung wahrnehmen kann.


    Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und hoffe, du entscheidest nicht aus deiner Gefühlssituation heraus, sondern ausschließlich für das Recht deines Kindes! :)* :)* :)_

    Es gilt hier eine Entscheidung zu treffen - zugunsten des "Mannes", oder zugunsten deines Kindes.


    Treffen musst du sie. Aber hier kann wohl niemand nachvollziehen, wie du auch nur erwägen kannst, dich zu seinen Gunsten zu entscheiden.

    Also meiner Meinung nach hat eine Geliebte immer Mitschuld an dem Scheitern einer Ehe.Sie hat es in der Hand, die Finger von dem Typ zu lassen oder aber die Trennung vom Ehepartner abzuwarten.


    Fällt euch die Ironie auf? Auf der ersten Seite dieses Threads hat die TE noch moralische Bedenken und Mitleid mit der wieder schwangeren Ehefrau. Jetzt ist sie selber schwanger und er wendet sich wieder ab.......

    Ich möchte hier ganz ehrlich zu dir sein:


    Im Endeffekt habt ihr beide Fehler gemacht, was das Verhüten und die Affaire an sich angeht. Ihr beide habt darauf vertraut, dass du "praktisch" unfruchtbar bist und ihr nicht zu verhüten braucht. Das war ein riesen Fehler und nun habt ihr beide den Salat.


    Dass er sich von dir abwendet und nichts mehr mit dir zu tun haben will, habe ich mir schon nach dem Durchlesen deine Meldungen gedacht bzw. habe ich mit solch einer Reaktion gerechnet.


    Manche Männer sind halt so. Die wollen neben der Ehefrau noch eine Geliebte haben, sich von die fehlende Bestätigung holen und sobald dieser Schwanger wird, wird sie abgeschoben. Und jegliche Schuld wird von sich gewiesen. Denn sobald es ernst wird und es darum geht, dass sie Verantwortung für ihr Tun übernehmen müssen, ziehen sie den Schwanz ein und kehren zu der Ehefrau zurück, weil denen dann auf einmal einfällt, dass sie sie doch noch lieben bzw. sich scheiden zu lassen doch teuer ist und man dabei viel mehr zu verlieren hat, als sich von der Geliebten zu trennen.


    Du hast dich um ehrlich zu bleiben von ihm blenden lassen und bist mit ihm eine Beziehung eingegangen, obwohl du wusstest, dass er verheiratet ist und dazu noch Kinder hat. Hast für ihn Gefühle entwickelt und wahrscheinlich auch gehofft, dass er sich von seiner Frau trennt, weil er dir dieses Gefühl gegeben hat bzw. auch öfters gesagt hat. Wenn ein Mann aber das nach dem zweiten Mal versprechen nicht macht, obwohl er dir das immer weismachen will, dann meint er das mit dir meistens nicht ernst.


    Ich lese aus deinen Nachrichten raus, dass du teilweise immer noch an ihm hängst und denkst, dass wenn er erstmal die Verantwortung für das Kind übernimmt, er mehr zu euch stehen wird. Das wird bei so einer Person nie der Fall sein. Wenn er das Kind abstößt, wird er es auch nie als seinen Kind betrachten und im schlimmsten Fall dem Kind das auch deutlich zeigen.


    Das Beste was du nun tun kannst, ist dich auf das Kind zu freuen und ihn niemals dafür verantwortlich zu machen, wie scheiße sein Vater zu dir war. Ich würde den "Vater" mit Hilfe eines Anwalts zur Rechenschaft ziehen und den Kontakt zu ihm abbrechen.


    Mir tut an sich die Ehefrau echt Leid. Sie denkt es wäre alle gut und weiß nicht, was hinter ihrem Rücken so abläuft.


    Klingt vielleicht alles etwas hart, aber ich habe bei einer Freundin miterlebt, wie der jetzige Ehemann mit seiner Ex ein Kind erwartet hat und er sich mit allen Mitteln da raus winden wollte. Er hat sogar behauptet, dass er unfruchtbar ist und nun hat er ein Kind mit der Freundin zusammen.

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    sondern allerhöchstens der Auslöser. Und überhaupt, was sagt es denn über die Ehe und die Beziehung der beiden zu einander aus, wenn sich da jemand von außen mir nichts dir nichts reindrängen kann. Meiner Meinung nach war die Ehe schon vorher im Eimer.

    Also ich tendiere auch zu dieser ANsicht. Ich verstehe immer nicht, warum man der Geliebten die Schuld an einem fremdgehenden Ehemann geben will. Wenn sie nicht wäre, wär da eben eine andere ":/

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    Erbanspruch

    Mich würde interessieren, wie die "ehelichen" Kinder denken, wenn sie eines Tages das Erbe mit einer fremden Person teilen müssen. Keine Ahnung, wie so etwas abläuft???

    Ich finde es unglaublich wichtig, dass er als Vater eingetragen wird und Unterhalt zahlt. Ich kenne mich in der Materie nicht aus: Kann man das auch noch nachträglich nach der Geburt machen, oder erlischt die Möglichkeit? Muss der Vater dafür zustimmen oder kann man das auch gegen seinen Willen machen? Es kann doch nicht sein, dass er sich wirklich so einfach aus der Affäre ziehen will.


    Darüber hinaus, verstehe ich wirklich nicht wieso du nicht im Sinne deines Kindes entscheidest, sondern versuchst ihn zu schützen. Warum stellst du ihn über dein Kind? Euer Verhältnis ist schlecht, es kann nicht mehr viel schlechter werden. Er will weder mit dir noch mit eurem Kind etwas zu tun haben.


    Wie willst du es eigentlich später deiner Tochter erklären, dass sie offiziell keinen Vater hat?

    Diese Überlegung zeigt doch schon, welche Zweckmäßigkeit und Funktion dieses Kind schon vor seiner Geburt erfüllt bzw. erfüllen soll.


    Die oberste Priorität, das Kind und seine Bedürfnisse, kommen hier an letzter Stelle. Das hat kein Kind verdient.

    Zitat

    Mich würde interessieren, wie die "ehelichen" Kinder denken, wenn sie eines Tages das Erbe mit einer fremden Person teilen müssen. Keine Ahnung, wie so etwas abläuft ???

    Ich habe eine Halbschwester, die ich 1x gesehen habe, ansonsten besteht (offensichtlich beidseitig) kein Interesse an näherem Kontakt. Sie wird später unseren Vater gleichberechtigt wie die ehelichen Töchter beerben, und ich finde das selbstverständlich.

    Wenn du ohne sein Geld klar kommst - perfekt. Dennoch solltest du nicht drauf verzichten.


    Leg deinem Zwerg ein Konto an, wo jeden Monat der Unterhalt drauf kommt. Du hast mit dem Geld dann nichts am Hut, sondern nur dein Kind!


    Brauchst du nichts sparen und er / sie hat mit 18 ein hübsches Sümmchen auf dem Konto ;-D


    Leichter für später zu sorgen gehts doch garnicht ;-)


    Lass ihn nicht davon kommen. Und möchtest du die die Böße geben keinen Vaer anzugeben? So nach dem Motto - hoppala, ich weiß nicht wer er ist.


    DAS wäre mir unendlich peinlich gewesen ":/

    Zitat

    Lass ihn nicht davon kommen. Und möchtest du die die Böße geben keinen Vaer anzugeben? So nach dem Motto - hoppala, ich weiß nicht wer er ist.

    Ich würde den Vater schon deshalb angeben weil das deinem Kind später signalisieren wird, dass du zu euerer Geschichte stehst und nichts unter den Tisch kehrst (Abgesehen vom finanziellen Aspekt, der wär mich noch wichtiger ehrlich gesagt. Er ist der Vater also soll er auch für sein Kind aufkommen).