Mollienchen


    Naja, das gilt zumindest für die Zeit wo die Kinder klein sind. Und bevor ich Kinder hatte konnte ich es mir auch nicht vorstellen ;-D . Und jetzt bin ich so eine. Was glaubst du welchen platz ich mir selbst einräume.

    Superkröte

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    Findest du Kinder nicht wichtiger als einen Partner?

    Ich bin nicht Mathilda82, trotzdem: ich finde es immer ganz unheimlich, wenn die Kinder über dem Partner stehen.

    Zitat

    Das liegt daran das du keine Kinder hast, (...)

    Ich hoffe und bete, dass ich nienienie die Rolle der Mutter über die der Partnerin stellen werde.

    Zitat

    Außerdem ist mein Partner nicht für mein Glück zuständig.

    Und deine Kinder schon?

    Zitat

    Natürlich bin ich glücklich meinen Mann zu haben, aber sobals man Kinder hat ist dieser nicht mehr die Nr.1.

    Wenn das dem gilt, dass Kinder Verantwortung, Fürsorge, Aufmerksamkeit fordern - Zustimmung. Wenn das allerdings dem gilt, dass man sein Glück allein aus den Kindern zieht, dass diese zum Mittelpunkt des eigenen Lebens werden (und zwar über den selbstverständlichen Rahmen hinaus), dass der Partner "seine Schuldigkeit getan" hat und nun nur noch Mitläufer ist - lieber Himmel, nein...bitte nicht.

    Superkröte


    eigentlich nicht. Ich hab einen ziemlich harten Job (was im Moment nicht danach aussieht, aber der Tag war Ausnahme) und wir machen abends und am WE ständig was. Ich war bis vor drei Monaten lange im Ausland und ja, es fehlt mir, aber mehr wegen der Verantwortungslosigkeit, die ich da haben durfte :-) .


    Mir fehlt einfach... diese Aufregung und die Überraschung. Er, ich, wir sind so berechenbar von dem anderen. Und selbst wenn ich versuche anders zu sein oder es manchmal bin, sieht er dennoch nur, was er kennt... und ich sehe nur das, was ich kenne. Ich kann ihn vorher sagen und ja... was soll ich mich zu etwas Besonderem darstellen? Auch er kann mich vorhersagen. Es ist, als hätte man jeden Tag schon einmal so gelebt. Der Sex ist vorhersehbar, eingespielt... gut, aber eingespielt. Man macht nichts falsch, man weiß, was kommt. Es ist, als würde man seit 12 Jahren dieselbe Musik auf dem Ipod haben. Es sind die absoluten Lieblingslieder... aber man kennt die Reihenfolge, man weiß vom ersten Takt an, welches es ist, man kennt den Text...

    Hat alles Vor- und Nachteile. Klar, die Gewohnheit pendelt sich ein. Man kennt sich sehr gut. Da ich aber ein Gewohnheits- und Routine-Tier bin, ist das für mich genau richtig. Ich fand es eigentlich immer eher stressig, frisch verliebt zu sein... Klingt blöd, ist aber so. :=o

    Fals ich mich auch dazu melden darf:


    Ich habe meinen Mann mit 17 kennengelernt ( er fast 21) und sind nun 8 Jahre zusammen ( zwar noch keine 10 voll, aber immerhin).

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    Seid ihr glücklich?

    Ja, jetzt schon, nach einigen Reibereien und Krisen.


    Ich würde sogar sagen, mit ihm könnte ich alt werden, und ich kann mir nicht vorstellen dass diese tiefe Liebe irgendwann zu Ende gehen würde.

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    aber wissen genau, der andere ist der/die Richtige.

    Das weiß ich auch. In dem Sinne, dass ich nie wieder einen finde, mit dem alles so gut klappt, mit dem man ein Team ist. Ich weiß auch nicht... vielleicht liegen mir die Team-Spiele nicht. Nach 12 Jahren aber eine späte Erkenntnis.

    leana

    Zitat

    Ich würde sogar sagen, mit ihm könnte ich alt werden, und ich kann mir nicht vorstellen dass diese tiefe Liebe irgendwann zu Ende gehen würde.

    Ja :-)


    Alt werden würde ich jetzt auch gern. Ich fühle mich aber jetzt schon so. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass diese Liebe bricht. Wie gesagt, ich liebe den Menschen. Ich frage mich manchmal nur, ob ich den Mann liebe und finde eigentlich keine Gründe warum nicht.


    Wahrscheinlich eh nur Hirngespinste ;-D Es ist schön, dass es so viele gibt, die glücklich sind.

    Zitat

    Wahrscheinlich eh nur Hirngespinste ;-D Es ist schön, dass es so viele gibt, die glücklich sind.

    Ich würde fast behaupten, solche Hirngespinste sind normal und auch notwenidig. Denn das zeigt dir ja, dass er dir nicht gleichgültig geworden ist. Wenn du immer noch über ihn nachdenken kannst und Entschlüsse fassen musst. Dann ist das doch eigentlich ein Gutes, oder?

    melinka


    Ja, meine Kinder machen mich glücklich, einfach so, weil ich sie habe.


    Mein Partner ist mein Partner, mein Geliebter und mein bester Freund. Nach den Kindern kommt er.


    Das liegt daran das man eine sehr große Verantwortung gegenüber den Kids hat.


    Ich ziehe mein Glück nicht aus den Kindern sondern lebe mit ihnen das aus was mir selbst immer verwehrt wurde, eine heile Familie. Dies zu haben macht mich glücklich, es ist nie langweilig, es gibt immer was neues, es gibt keinen Stillstand. Das ist genau mein Ding ;-) .

    Naja... Ist er mir nicht gleichgültig oder bin ich einfach nur ein Angsthase? Ich meine... 12 Jahre... gemeinsame Konten, Wohnung, Tiere, Freunde, Versicherungen. Bleibe ich, weil ich will oder weil es das Einfachste ist? Die Frage kann eigentlich auch keiner beantworten, weiß ich. Und helfen kann da auch keiner, wenn ich es selbst nichtmal weiß/eingestehe...

    striptease


    Ich verstehe schon was du meinst, so ähnlich geht es mir mal von Zeit zu Zeit. Es gibt halt auch Zeiten da hat man sich nicht viel zu sagen. Wir hatten auch schon echte Krisen, also von Harmonie pur kann keine rede sein.


    Man merkt meist erst wie sehr man jemand liebt wenn es schwierig ist :-/ .

    Superkröte

    Zitat

    Ja, meine Kinder machen mich glücklich, einfach so, weil ich sie habe.

    Nochmal: das ist schön und notwendig. Mir stellt sich eher die Frage, warum du das Gleiche nicht von deinem Partner sagst.

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    Mein Partner ist mein Partner, mein Geliebter und mein bester Freund. Nach den Kindern kommt er.


    Das liegt daran das man eine sehr große Verantwortung gegenüber den Kids hat.

    Wie gesagt, dass die Kinder mehr und ein anderes Kümmern benötigen als der Partner, ist doch klar. Dass der Partner aber davon abgesehen erst an zweiter Stelle kommt, erscheint mir nicht schlüssig.

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    Ich ziehe mein Glück nicht aus den Kindern sondern lebe mit ihnen das aus was mir selbst immer verwehrt wurde, eine heile Familie.

    Und dir ist bewusst, dass diese "heile Familie" ohne deinen Mann so auch nicht existieren würde?