melinka


    Ich bin mir überaus bewußt. Ich weiß auch wie schnell ein Partner futsch sein kann. Die Liebe zu unseren Kindern ist für unser empfinden (die meines Mannes und mir) immer vorrangig.


    Ich Liebe meinen Mann und habe nie was anderes geschrieben. Ich denke eher du hättest die Sorge an zweiter Stelle zu kommen würdest du Kinder haben, klar bei manchen Eltern ist das so.

    Vielleicht erwartest, erhoffst du dir zu viel? Für mich klingt das, was du schilderst, nach Glück, Alltagsglück, nicht die kurzen Momente des besonderen Glücksgefühl, dass man manchmal hat. Wenn etwas Besonderes passiert, etwas klappt, von dem man es nicht glaubte, wenn man nur erleichtert ist, weil man das Schlimmste befürchtet hat.. aber das, was du und dein Freund habt, würde ich als glückliche Beziehung bezeichnen. Allerdings bin ich ein Typ, der Routine mag und liebt. Auch in Beziehungen, besonders da.

    Superkröte

    Zitat

    Ich Liebe meinen Mann und habe nie was anderes geschrieben.

    Ich habe nichts anderes behauptet.

    Zitat

    Ich denke eher du hättest die Sorge an zweiter Stelle zu kommen würdest du Kinder haben, klar bei manchen Eltern ist das so.

    Falsch gedacht. Ich habe keine Probleme damit, auf der Prioritätenliste nicht auf Nummer eins zu stehen. Ich hätte lediglich Probleme damit, wenn mein Partner mich nur noch als Mutter denn als Frau, als Geliebte, als Vertraute sehen würde. Und wenn die Kinder zum Dreh- und Angelpunkt unseres oder seines Lebens werden würden - nicht, weil ich die Verantwortlichkeit für sie nicht anerkennen würde, sondern weil ich nicht sehe, warum das Wir aus meinem Partner und mir weniger gepflegt werden sollte als die Frucht, die aus uns entstand. (Allerdings denke ich, dass sich das im Ganzen schon vor der Familiengründung herauskristallisieren würde und derjenige dementsprechend nicht kompatibel mit mir und meinen Ansichten zu dem Thema wäre.)

    striptease


    Also dir geht die Eintönigkeit auf die Nerven?


    Macht ihr auch Dinge getrennt, zum Beispiel das du mit deinen Mädels was weiß ich einpaar Tage Urlaub macht oder er mit Freunden :-/ .


    Oder eventuell ein aufregendes Hobby suchen wie Fallschirmspringen oder den frechen Nachbarsjungen ]:D .


    Mein Mann hält auch kaum noch überraschungen für mich parat, das ist so.


    Bevor ich Kinder hatte bin ich voll im Job aufgegangen...

    melinka


    Was dem einen sein Glück ist dem anderen sein Graus. ;-D


    Wenn man drei kleine Kinder hat ist man in erster Linie Mutter, das ist schon deshalb so weil ich den ganzen Tag mit ihnen verbringe. Wir haben uns für dieses Konzept entschieden und bereuen es nicht. Das Thema Kinder werde ich jetzt nicht mehr aufreiffen ;-) .

    Ich kann dich absolut verstehen, Striptease und kann dir nur sagen: Schalt den Kopp ab und genieße es.


    Wir sind mit 16 zusammengekommen, erste feste Beziehung, jetzt sind 10 Jahre um und in der Zwischenzeit haben wir viel miteinander erlebt – sind irgendwie "erwachsen geworden". Und manchmal frag ich mich: So, dass ist er jetzt für den Rest deines Lebens? Verpasst du nicht irgendwas?


    Solche Gedanken kommen gerade dann auf, wenn eine Freundin frisch verliebt ist und in höchsten Tönen von Wolke sieben schwärmt. Und mir kommt nur in den Sinn: Wann hast du dich das letzte mal so gefühlt?


    Aber dann gibt es wieder Momente, wo ich einfach ein tiefes Glücksgefühl empfinde, dass ich diesen tollen Menschen an meiner Seite haben darf, mich in jeder Situation auf ihn verlassen kann, er mich nicht schräg findet, wenn ich meine 5 Minuten habe und alles stehen und liegen lassen würde, wenn ich ihn bräuchte. Und dieser Mensch das gleiche über mich denkt x:)


    Und mit diesen Momenten sind mir dann die anderen, in dernen ich "zweifel" egal. Wenn ich dann noch im Umkreis mitbekomme, wie viele Beziehungen Probleme mit Eifersucht, Unsicherheit, Unzufriedenheit haben – da bin ich heilfroh um meine übersichtliche und "kalkulierbare" Beziehung und will sie für nichts eintauschen.

    Ok, melde mich auch kurz in diesem Faden. Wir sind seit 23 Jahren zusammen und waren 24 bzw. 25 als wir uns kennenlernten. Verheiratet sind wir mittlerweile seit fast 19 Jahre. Trotz oder gar wegen einer Krise vor einigen Jahren sind wir momentan glücklicher denn je.

    Ich bin jetzt 11 Jahre mit meinem Mann zusammen, davon fast 11 verheiratet. Wir lernten uns kennen, da war ich junge 17, er 23. Nach kurzer Beziehung trennten wir uns. Für 8 Jahre. Keiner konnte den anderen je vergessen. 2001 trafen wir uns zufällig wieder. 7 Monate später heirateten wir. Wir haben 3 bezaubernde Kinder und auch wir haben anfangs viele Höhen und Tiefen gehabt, haben Träume verwirklicht und tun es noch immernoch (verlassen unsere Heimat in eine wunderschöne Gegend), haben uns auch mal wiklich heftig gestritten in den ersten paar Jahren, haben aber festgestellt, das gerade das uns noch fester zusammengeschweißt hat. Wir lieben uns wie am ersten Tag und ja, wir sind sehr glücklich x:)

    Zitat

    Ich sehe mich um und frage mich, was das Geheimnis des Glücks ohne die Schmetterlinge ist. Denn bei mir stellen sie sich nicht mehr ein.

    Doch, diese Momente gibt es bei uns noch. Natürlich nicht soo häufig und nicht dieses "wilde Flattern", aber manchmal tut er Dinge, die mich überaschen. x:)

    Hallo Striptease,


    Ich finde deinen Faden sehr interessant, denn mir geht es manchmal ähnlich. Ich bin mit meinem Freund in diesem Jahr neun Jahre zusammen, ich war 19, als wir zusammengekommen sind. Wir wohnen seit 3 Jahen zusammen, wir sind irgendwo Seelenverwandtem können uns blind aufeinander verlassen, sind Partner und beste Freunde zugleich, auch der Sex ist gut, ich kann mir vorstellen, mit ihm alt zu werden und Kinder mit ihm zu bekommen..Aber trotzdem geht es mir manchmal wie dir, dann frage ich mich, ob das so nun alles war, ob ich glücklich bin...denn mir fehlt auch manchmal die Aufregung, die Überraschung,...und mich stört dann auch gerade dieses "berechenbare". Und dann frage ich ich wieder, ob ich nicht bescheuert bin, wo ich doch so Frohsein kann, so eine tolle Beziehung zu haben...und dann denke ich mir manchmal, dass ich mir vielleicht einfach zu viele Gedanken mache? und Glück...ja, was ist das? Wahrscheinlich ist das Glück, was wir haben...Aber..woher kann man sich ganz sicher sein? Mein Partner ist halt auch kein stückweit selbstverständlich geworden, vielleicht in in mir auch zu sicher, dass uns sowieso nichts mehr auseinander bringen würde...ich weiß auch, dass man sich nie sicher sein kann, aber vom Gefühl her ist es so...Aber beim Gedanken, dass er nicht mehr da wäre,..das kann ich mir auch nicht vorstellen. Und dann gibt es auch wieder so kleine Momente, wo doch auch das Bauchkribbeln wiederkommt, wo ich so froh bin, dass ich eben tausendprozentig weiß, dass er immer hinter mir steht....vielleicht will ich, wollen wir auch zuviel? Bauchkribbeln und Spannung wie an ersten Tag geht wohl nicht einher mit langjähriger Vertrautheit...Und es wär auf Dauer wohl auch anstrengend. ;-) Ich würde gerne versuchen, ein wenig mehr Schwung in den Alltag zu bringen...Mein Freund kennt auch meine Gedanken. Wenn ich mir aber insgeheim z.B. Wünsche, das er mich mal mit etwas überrascht (und wenn er einfach abends mal heimkommt und sagt "Komm Schatz, wir gehen heute Abend schön essen, ich hab nen Tisch reserviert"), und er dass dann nur macht, weil ich das eine Woche vorher so formuliert hab...dann ist natürlich auch wieder dieser Effekt der Überraschung weg....Hast du denn mit deinem Freund schon häufiger über deine Gedanken gesprochen, Striptease?


    Liebe Grüße!

    Ich hatte auch einige solche Langzeitpaare in meinem Freundeskreis. Mittlerweile sind die meisten leider getrennt. Mir kommt es so vor, als ob das am häufigsten passiert, je jünger man zusammengekommen ist. Meistens waren es auch die Männer die irgendwann "ausgebrochen" sind, weil sie gemerkt haben, dass es doch noch nicht alles gewesen sein kann. Bei den meisten Frauen ist es ja so, dass sie irgendwann das Gefühl verspüren ein Kind bekommen zu wollen. Ich denke, dass ist so ein Punkt, an dem der Mann dann doch mal anfängt über das Leben nachzudenken und ob er dafür schon bereit ist. Die Beziehungen meiner Freunde waren an diesem Punkt vorbei.


    Die Männer hatten recht schnell neue Freundinnen, die aber komplett anders waren als "die alte". Aber wie gesagt, alles nur Beobachtungen aus meinem Freundeskreis.

    Zitat

    Für mich klingt das, was du schilderst, nach Glück, Alltagsglück, nicht die kurzen Momente des besonderen Glücksgefühl, dass man manchmal hat.

    ich schließe mich Monika an.


    Warum sind dir die flüchtigen Schmetterkinge so wichtig?