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    "Dann möchte man ja vielleicht doch nochmal einiges ausprobieren, Reisen, im Ausland leben, erstmal richtig Arbeiten

    ... auch wenn ich mich wiederhole: Ich hatte in meinem Leben keine größeren Probleme, mich auszuprobieren, zu reisen und richtig zu arbeiten- und das alles mit Kindern (auch wenn es mitunter mit Problemen verbunden war- aber Probleme sind zum Lösen da und nicht zum Lamentieren). Und es wäre beinahe so gekommen, dass unsere Familie (mit vielen Kindern) für lange oder ewig im Ausland (auf der Südhalbkugel) gelebt hätten ...

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    Ja aber dann kann man doch trotzdem sagen, dass man durchaus denjenigen heiraten will bzw. Kinder - aber eben noch nicht jetzt....

    Es gibt viele Dinge im Leben, die eben nicht nach Plan verlaufen. Dinge, die man mit Anfang 20 als junger Erwachsener denkt, sieht man mit Ende 20 vielleicht schon wieder anders. Die Vorstellungen über das Leben bilden sich ja im ständigen Fluss und gerade Anfangs wird man noch stark geprägt von Dingen, die man eben vorgelebt bekommt und einst mal für richtig hält. Auch du kannst noch andere Entscheidungen treffen. Ihr wisst ja nicht einmal, ob ihr zusammen Kinder bekommen könnt (nicht die Regel, aber passiert doch häufig genug).


    Was würdest du denn machen, wenn dein Freund aktuell ganz offen keine Zusage zu Hochzeit und Kindern treffen will, weil ihm beides akut nicht wichtig ist? Aber dennoch dich liebt und mit dir leben möchte? Würdest du dich deswegen trennen?

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    Wie gesagt wir werden ständig darauf angespochen und er verhält sich da sehr bedeckt. Auch als sein Bruder fragte, ob wir vorhaben irgendwann mal zu heiraten hat er im Grunde nichts geantwortet.

    Ich finde diese Fragerei im Umfeld nach einer Heirat unverschämt und übergriffig. Darauf würde ich vermutlich auch "stoffelig" reagieren, wenn ich mir über das Thema jetzt keine Gedanken machen will. Fremde geht das nichts aber auch gar nichts an.


    Ich denke auch dass er jetzt erst mal zurückgerudert ist. Das muss nicht heißen dass er nicht in ein paar Jahren wieder bei Heirat und Kinderkriegen ankommt. Dieses "vielleicht heirate ich mal irgendeine Frau" würde mich an deiner Stelle wohl auch stören, auch ich hätte da wohl das Gefühl, ich komme da nicht vor. Aber vielleicht meint er, dich "muss" er nicht heiraten, ihr kommt ja so, ohne Heirat, prima miteinander klar?


    Du solltest dir jetzt klar darüber werden was du willst: Wenn es dir keine Probleme macht jetzt nicht zu heiraten und jetzt keine Kinder zu kriegen, kannst du eure schöne Beziehung ohne große Diskussionen weiterführen und schauen wie sie sich entwickelt. Wenn es dir wichtig ist dass er dir JETZT sagt dass er in 3 Jahren heiraten und in 5 Jahren Kinder mit dir will musst du das Thema auf den Tisch bringen. Da sehe ich allerdings die Gefahr dass er dir dann sagt "Das kann ich heute so nicht versprechen".

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    Ihr wisst ja nicht einmal, ob ihr zusammen Kinder bekommen könnt (nicht die Regel, aber passiert doch häufig genug).


    Was würdest du denn machen, wenn dein Freund aktuell ganz offen keine Zusage zu Hochzeit und Kindern treffen will, weil ihm beides akut nicht wichtig ist? Aber dennoch dich liebt und mit dir leben möchte? Würdest du dich deswegen trennen?

    Keine Ahnung. Ich finde es aber dann auch nicht fair dem Partner nicht mitzuteilen wenn die Lebensplanung anders aussehen sollte. Wir sind mit diesen Überlegungen zusammen gekommen. Mir ist Familie sehr wichtig und gerade er ist ja auch der Meinung man sollte nicht zu lange warten. Mir ist auch klar, dass das mit den Kindern nicht klappen kann. Gerade deshalb ist es ja wichtig nicht so spät anzufangen. Ich aber das Prozedere mit Fehlgeburten und künstlichen befruchtung bei meiner Schwester selbst erlebt - mein Freund meinte da dazu nur immer herzlos "na selbst Schuld wenn man so spät anfängt". Sie hatte sich aber auch Ende 20 von ihrem Freund getrennt und hat ihren jetzigen Mann erst mit Anfang 30 kennen gelernt - es gieng bei ihr einfach nicht früher. Daher meine Bedenken - ich will das nicht auch so durchmachen müssen.

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    Ich denke auch dass er jetzt erst mal zurückgerudert ist. Das muss nicht heißen dass er nicht in ein paar Jahren wieder bei Heirat und Kinderkriegen ankommt. Dieses "vielleicht heirate ich mal irgendeine Frau" würde mich an deiner Stelle wohl auch stören, auch ich hätte da wohl das Gefühl, ich komme da nicht vor. Aber vielleicht meint er, dich "muss" er nicht heiraten, ihr kommt ja so, ohne Heirat, prima miteinander klar?

    Ja gerade dieses mich außen vor lassen hat mir Bauchschmerzen verursacht......er hat mich da bewusst raus gehalten. Aber eine andere "müsste" er heiraten?

    Hätte er einfach nur gesagt, dass es für ihn noch so weit weg ist und er sich darüber noch keine gedanken gemacht hat - kein Problem. Aber dass er mich in seinen Zukunftsszenarien bewusst außen vor lässt....mmer wenn ich mal EINE heirate etc......das finde ich schon komisch. Nach dem Motto "na dich werde ich ja eh nicht heiraten".


    Wegen den Nachfragen von anderen: Wie würdet ihr denn auf die Andeutungen reagieren? Es sind ja keine fremde Personen sondern sehr enge Personen wie Bruder und Schwester.

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    Aber dass er mich in seinen Zukunftsszenarien bewusst außen vor lässt....mmer wenn ich mal EINE heirate etc......das finde ich schon komisch.

    Würde mir genauso gehen. Deshalb wundert es mich ja auch, dass du darauf nicht spontan reagieren kannst oder du befürchten musst, dass er abwiegelt. Ich würde keine Zukunftspläne mit einem Mann machen, der mit seinen Zukunftsplänen nicht ehrlich umgehen kann. Das spricht meiner Meinung nach gegen die Beziehung.

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    Wegen den Nachfragen von anderen: Wie würdet ihr denn auf die Andeutungen reagieren?

    Ich würde schlicht sagen "steht nicht fest", denn genau das ist ja der Status quo. Warum solltest du dir irgendeine Antwort ausdenken? ":/ Auf Diskussionen darüber brauchst du dich ja nicht einlassen, wenn du nicht willst.

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    Aber dass er mich in seinen Zukunftsszenarien bewusst außen vor lässt....mmer wenn ich mal EINE heirate etc......das finde ich schon komisch. Nach dem Motto "na dich werde ich ja eh nicht heiraten".

    Vielleicht solltest du dich weniger auf Zukunftsszenarien konzentrieren, sondern dich vielmehr auf euren aktuellen Beziehungszustand sensibilisieren. Hat sich sein Verhalten diesbezüglich dir gegenüber verändert? (weniger aufmerksam, dir gegenüber reservierter, weniger "kuschlig"). Ich denke, über den aktuellen Beziehungsstand erfährst du mehr als über Zukunftsszenarien (die sicherlich Anlass sein können, über die aktuelle Beziehung zu reflektieren). Gibt es einen Unterschied zwischen den Wünschen bzgl. Kindern und Heirat?

    Ich glaube, Eure Kommunikation ist noch nicht auf ernste Themen ausgerichtet. Er schwafelt so vor sich hin und Du versuchst aus jedem Fitzelchen etwas herauszulesen.


    Bei den Themen und Entscheidungen, die ihr in Zukunft treffen werdet, recht es so nicht aus.

    Hallo ProvenceFan,


    Aus leider aktuellem Anlass möchte ich dir etwas schreiben. Ich bin seit vielen Jahren mit einem Mann zusammen. Wir haben auch am Anfang der Beziehung übers Heiraten gesprochen und dass wir das beide wollen und dass wir beide wollen, dass er den Antrag macht. Ab und zu kam mal das Thema auf und er hat jedes mal gesagt, dass er mich mal heiraten will. Nun haben wir auch lange studiert und es kam kein Antrag. Vor vier Jahren hat sein Bruder geheiratet und ein paar Tage vorher kommt mein Freund ganz plötzlich damit an, dass er heiraten völlig sinnlos findet und er das ja eh nur mir zuliebe täte. :-o Ein gutes Jahr später wollte er es nicht einmal mehr mir zuliebe. Ich war ebenfalls schwer irritiert und auch sehr enttäuscht. Habe hier im Forum auch schon so oft gehört, dass heiraten eh doof wäre, nicht mehr zeitgemäß und man es halt akzeptieren solle, wenn jemand nicht will. Nun ja, ich war hin- und hergerissen zwischen "er will halt nicht" und "da stimmt was nicht." Ich habe mehrfach mit ihm darüber geredet und er versicherte mir, dass es nicht an mir liegen würde, er sehe einfach keinen Sinn darin. Und gestern morgen kam ein Anruf von meinem Freund, er hatte eine so ernste Stimme, dass ich dachte es sei was passiert. :°( Er hat mir gesagt, dass es doch an mir liegen würde. :-o :°( :°( :°( Es wäre ihm selbst nicht klar gewesen. Ich will jetzt nicht sagen was da los ist, ist auch nicht wichtig, aber es besteht halt dennoch die Möglichkeit dass etwas nicht stimmt. Ich hoffe dass das nicht bei euch der Fall ist. @:) :)* Aber ich würde die ganze Sache nicht einfach abtun mit "sowas muss man doch gar nicht mehr machen heutzutage."

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    Wegen den Nachfragen von anderen: Wie würdet ihr denn auf die Andeutungen reagieren? Es sind ja keine fremde Personen sondern sehr enge Personen wie Bruder und Schwester.

    Zu meinem Bruder würde ich sagen "Bitte lass mal diese Fragerei". Ich hätte es nicht nötig, mir da ein wording zurechtzulegen, zu meinen Familienmitgliedern sage ich einfach was ich denke.

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    Als wir uns kennen lernten haben wir natürlich über unsere Lebensplanung gesprochen.

    Das ist für den roten Faden einer Beziehung durchaus sinnvoll, erst einmal grob zu überschlagen wo liegt die gemeinsame Schnittemenge bei den Plänen und in der Zukunft.


    Allerdings habe ich nicht nur einmal erlebt, dass Paare in der Euphorie des Frischverliebtseins ganz schnell Szenarien entwickeln, die irgendwann einen Realitätscheck erfahren.


    In den ersten Anfängen wart ihr junge romantisch verliebte Studenten und hattet den puren Optimismus im Gepäck. Heute kurz vor Ende eures Studiums vielleicht andere Dinge noch mehr im Focus. Karriereplanung- und ziele. Mit den Unsicherheiten, ob man das was man sich wünscht beruflich umsetzen kann.

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    Er war und ist der Meinung, dass man nicht so spät Kinder bekommen sollte und meinte damals selbst, er will noch bis 30 am liebsten Vater werden. Auch über das Heiaten äußerte er sich nicht kritisch sondern war der Meinung, dass es "besser" ist ganz klassisch vorher zu heiraten - wenn es geht.

    Frisch verliebt mit dem Hormonhöhenflug spricht sich einiges sehr viel leichter aus. Konkret in einer neuen Lebensphase angekommen, sehen solche Aussagen von mehr Realitätssinn geprägt anders aus. Das beziehe ich jetzt nicht konkret auf Dich als Partnerin, sondern in Bezug auf seine Zeitansagen.


    Zudem halte ich es für ein Stück Normalität, dass man nach den Anstregungen eines Studiums erst einmal durchatmen möchte und nicht gleich in den nächsten Stress verfallen will.


    Themen wie Zeitpunkt von Kinderplanung und Hochzeitstermin sah ich ausschließlich in meiner Beziehung. Nachfragen dies bezüglich habe ich meist mit witzigen Kommentaren versehen. Danach ließen die Fragen nach diesen Dingen sehr deutlich nach.

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    In den letzten Jahren hat sich das (so dachte ich) auch nicht groß verändert.

    4,5 Jahre zumal während der zusammen gelebten Studienzeit finde ich als Entwicklungssprung sehr bedeutsam. Anzunehmen, es bleibt alles wie bereits "besprochen", kann ein großer Trugschluss sein.


    Du bist jetzt 25, Dein Freund 27, sehr jung mit allen Optionen. Was spricht dagegen, sich erst im Beruf ein sicheres Standbein zu erarbeiten, zu schauen wie der Alltag unter Berufsbedingen klappt? Ihr beide als Individuen euren Platz im Leben einnehmt.

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    Ich dachte immer, dass es für uns klar ist, dass wir später mal heiraten und eine Familie gründen. Er hatte sich auch immer so geäußert - das Thema hatten wir schon mehmals da mir das wichtig ist, dass die Lebensplanung zusammen passt.

    Wenn es Dir weiterhin so wichtig ist, dass es bei konkreten Absprachen bleibt, Dich seine Anmerkungen so sehr verunsichern bleibt kein anderer Weg, als die konkrete Frage zu stellen - "Kannst Du Dir für uns eine Hochzeit und gemeinsame Kinder vorstellen?"


    Du hast für Dich, wenn Dein Freund offen dazu Stellung nimmt eine Antwort, und wirst darauf je nachdem wie er Dir antwortet die Möglichkeit Entscheidungen treffen.


    Ich sehe allerdings auch die Möglichkeit, dass Dein Freund über seine Worte mit Allgemeinplätzen nicht so emotional nachdenkt von der Wirkung her, wie Du es gerade tust.


    Du bist durch seine Worte aus den Anfangszeiten eurer Beziehung als totale Verbindlichkeit ausgegangen. Hochzeit und Kinder vor dem 30. Lebensjahr. Womöglich deshalb sensibler reagierend, weil sich bei ihm aktuell keine konkreten Ansagen und Termine wiederfinden, wenn ihr über das Thema sprecht.

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    Mir ist auch aufgefallen, dass er auf das Thema nie reagiert wenn wir darauf angesprochen werden. Er sagt immer "wenn ich mal eine heirate".

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    Ich will ja garnicht, dass wir gleich heiraten und Kinder bekommen - das weiß er ja eigentlich (Ich finde Kinder Ü30 zu bekommen für normal - im Gegesatz zu ihm, wir studieren ja auch noch). Früher, als wir frisch zusammen waren, hat er noch anders geredet, da hätte er am liebsten noch während dem Studium Kinder bekommen.

    Ich sehe zwischen beiden Aussagen einen Widerspruch. Zum einen betonst Du deutlich, dass Du zum jetzigen Zeitpunkt beide Ziele Hochzeit und Kinder noch nicht willst. In der Aussage darüber, schreibst Du es fällt Dir auf, dass Dein Freund bei Nachfragen nicht darauf reagiert.


    Wenn Du Deine Aussage ernst meinst mit der Normalität erst über 30 an konkrete Pläne zu gehen, sollte es doch vorerst ausreichend sein, wenn er es verbal so löst. In 3-4 Jahren wird in eurem Leben genug passieren, um euch bei diesen Themen deutlicher einigen zu können.

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    als wir einen (für unsere Verhältnisse) größeren Streit hatten meinte er, dass er denkt das mit uns beiden ist fix und wir gehören zusammen. Wir sind auch ansonsten sehr glücklich und es läuft sehr gut mit uns.

    Das wären für mich Aussagen und Empfindungen, die mir ausreichen, um mich nicht in Zweifel rein zu steigern. Bleibt bei den Nahzielen, Studium erfolgreich abschließen, den Berufsanfang bewältigen und danach mit gutem Gefühl in den 2. Teil der Lebensplanung gehend. ;-) :)^

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    Vielleicht hat er Angst ich erwarte etwas und redet deshalb nun so abfällig über das Heiraten und macht mir damit klar, dass ich in nächster Zeit nicht damit rechnen kann/sollte ?!

    Das halte ich nicht für ausgeschlossen, dass es in ihm diese Gedankengänge gibt und ihn das Nachfragen innerhalb der Familie nervt.


    Es ist genug Zeit, um noch mehr Gelassenheit zu behalten @:) . ;-)

    Schade, dass wir hier alle -Rate mal mit Rosenthal- machen müssen, was dein Freund wohl mit seinen Aussagen bezweckte.


    Warum fragst du ihn nicht einfach? Nur er weiß die Antwort.


    Ich hätte da nicht lange gezögert, sondern direkt im Gespräch nachgefragt und Dinge geantwortet wie: "Ne, is klar...wenn du mal heiratest...irgend ne Frau natürlich und nicht mich...." (das hätte ich noch humorvoll gebracht und mal auf die Reaktion gewartet)....dann hätte ich noch ne Anspielung gemacht, dass er früher ja mal ganz anders über die Ehe redete und hätte gefragt, wann sich seine Gesinnung denn geändert hat....


    Wenn er dann auf alle Dinge keine klaren und klärenden Antworten gegeben hätte, würde ich von meiner Seite aus die Beziehung in Frage stellen.

    Ich versuch's kurz zu machen.


    Zwischen 20 und 30 entwickelt und verändert man sich in der Regel enorm. Dass dein Freund seine Sichtweise ändert ist insofern weder verwunderlich noch verwerflich. Gut, da man damit rechnen kann, hätte er sich sparen können, sich überhaupt festzulegen. Allerdings quasselt man mit Anfang 20 viel, weil die 30 noch sooo weit weg erscheint. Nun ist er 27 und merkt vielleicht, dass die Zeit gerast ist und er da doch nicht so wild drauf ist.

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    Wenn mir DIE FRAU mir einen Antrag machen würde müsste SIE sich halt ein paar Witze anhören".

    Na und?

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    Oder " Wenn ich ne FRAU heiraten würde dann ..... oder "wenn ICH mal heirate".

    Kann so gemeint sein, dass er aktuell generell nicht dran denkt, dass er mit dir nicht dran denkt oder dass er diese Worte gar nicht so bewusst gewählt hat, wie du sie nun auffasst. Warum hast du da nicht gleich nachgehakt?

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    Mir ist auch aufgefallen, dass er auf das Thema nie reagiert wenn wir darauf angesprochen werden.

    Warum und wieso sollte man darauf auch reagieren? Und wie? Es ist keine Hochzeit in Planung, punkt. Solches Nachhaken von irgendwelchen Bekannten, wann es denn so weit ist, finde ich auch super nervig und würde da gar nicht groß drauf einsteigen.

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    Ich will ja garnicht, dass wir gleich heiraten und Kinder bekommen

    Dann seid ihr euch doch einig. Ist das Problem also eher dass du willst dass er will, was ihr zwar nicht umsetzen würdet, der Wille aber schmeichelhaft und verbindlich wäre? Das ist doch reine Eitelkeit. Frag ihn, was Sache ist, ob er sich das noch vorstellen kann oder eure Beziehung mittlerweile als was für ein paar Jahre und dann tschüss ansieht. Bringt mehr als überlegen, ob "ICH" statt "WIR" so eine große Bedeutung hat.

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    Ist es doof von mir, dass ich mir da schon Gedanken drüber mache und es von ihm "fordere" das zu tun?

    Ja, irgendwie schon. Du wilslt jetzt noch nicht heiraten. Wieso sollte man sich lange davor schon so sicher sein? Wenn man das wäre, wieso würde man dann warten?


    PS:

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    disskutiert

    Ein schöner Freud'scher ]:D

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    Wir sind mit diesen Überlegungen zusammen gekommen.

    Ich hoffe mal ihr seit zusammen gekommen, weil ihr euch ineinander verliebt habt. Natürlich ist es gut, wenn die Zukunftsvorstellungen decken, aber das ist eben keine Garantie, dass es tatsächlich so kommt.

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    Daher meine Bedenken - ich will das nicht auch so durchmachen müssen.

    Das sind Ängste mit denen ist doch jeder konfrontiert. Selbst mit Heirat und Kindern kann es sich doch alles noch wenden.


    Ich denke das einzige was hilft, ist da offen über deine Gefühle und Ängste zu reden. Ich dachte in einer so langen Partnerschaft wäre das möglich. Und wenn nicht... vielleicht ist das eben doch nicht diese Beziehung nach der du dich für dein Leben sehnst.


    Ich weiß nicht, ob man das alles so pauschalisieren kann... Vielleicht ist es das Zeichen, dass die Beziehung nicht so stabil ist, wie du dachtest. Vielleicht hat es aber auch wirklich nichts miteinander zu tun. Es liegt dann eigentlich ganz alleine bei dir, was du daraus machst, wenn ihr nicht mehr auf einen grünen Zweig kommt. Ob du dann bei ihm bleibst mit der Gefahr, dass es zu keiner Familiengründung kommt, oder ob du dir einen Partner suchst, mit dem das auf jeden Fall möglich ist.

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    Dann möchte man ja vielleicht doch nochmal einiges ausprobieren, Reisen, im Ausland leben, erstmal richtig Arbeiten

    ... auch wenn ich mich wiederhole: Ich hatte in meinem Leben keine größeren Probleme, mich auszuprobieren, zu reisen und richtig zu arbeiten- und das alles mit Kindern (auch wenn es mitunter mit Problemen verbunden war- aber Probleme sind zum Lösen da und nicht zum Lamentieren).

    Ich habe auch nicht behauptet es sei nicht möglich. Aber als junger Mensch ist das für einen eben nicht unbedingt die Idealvorstellung und möchte doch erst eins nach dem anderen. Ich finde es auch sehr wichtig die Beziehung zu zweit und im Erwachsenenleben (also nach dem Studium) auch erstmal zu genießen. Ich denke da gibt man sich nochmal einige Zeit sich kennenzulernen, besonders, da sich in dieser Zeit ja auch einiges Verändern kann. Ich finde man sollte da besonders das Kinderkriegen nicht überstürzen.