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    Wenn er um die Beziehung kämpfen will, warum gibst du ihm keine Chance?


    "Nur" trennen, weil du gerade mal in einen Mann verliebt bist, spührst wie schön Sex sein kann... auch da kommt man in der Regel schnell im Alltag an.....ich glaube davor wollen dich einige hier warnen.

    :)^

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    Wäre von euch beiden die Bereitschaft da, eine Paartherapie zu machen (mit offenem Ausgang), damit ihr euch besser sortieren könnt? [...] Ich finde es halt sehr, sehr schwierig, an einer Ehe zu arbeiten (falls du das wirklich möchtest), wenn der Partner nicht die Wahrheit kennt.

    :)^

    Alias 738653

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    Meine mangelnde Ehrlichkeit resultiert auch nur aus der Angst vor seiner Reaktion.

    War das immer schon so? Ich meine, gab es eine Zeit, in der du ehrlich zu Deinem Mann warst?


    Wie ist es mit dem neuen Mann? Kannst da Du sein, ehrlich sein?

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    Ja das mag sein. Ich suche ständig die Schuld bei mir, obwohl es wirklich genug Situationen gab, die einfach schlimm waren. Ich habe so viel verdrängt und vergessen wollen. Wenn man dann in so einer Situation wie jetzt steckt und man über die Ehe nachdenkt, fallen einem dann plötzlich viele schmerzhafte Erinnerungen ein. Aber natürlich denkt man auch an schöne Momente, an lustige Erlebnisse und so. Das macht es so schwer. Ihn so leiden zu sehen tut weh und auch die Kinder flehen mich plötzlich an, dass wir uns nicht trennen. Ich bin total fertig. Aber ich kann doch nicht weiter machen um niemanden unglücklich zu machen, aber dabei selbst unglücklich bleiben. Ich bin wirklich ratlos wie es weiter gehen soll, wenn das so weiter geht.

    Du beschreibst sehr gut, wie es dazu kam, dass Ihr Euch unglücklich gemacht habt. Keine Ahnung, wie es bei Deinem Mann war, ob er sich genauso selbst beschnitten hat, wie Du, aber irgendwann konntest und wolltest du wieder ganz sein oder möglicherweise überhaupt einmal ganz sein. Das Problem sehe ich hier, dass es gar nicht wirklich um Schuld geht oder ein Versagen, was viele beim Ende einer Beziehung persönlich nehmen und sich Vorwürfe machen. Nein, Du bist kein Arschloch, aber mit Deinem unklaren Verhalten verlängerst Du eigentlich nur Dein eigenes Leid, denn es ist ja noch mühsamer, sich noch einmal aufzuspalten, damit Du auch irgendwie zu Deiner Energiequelle kommst, dem neuen Mann. Dass es dann zwischen Dir und Deinem Mann zunehmend zum Streit kommt, liegt auch auf der Hand. Das kann man machen, nur war es ja weder von dir noch von ihm beabsichtigt. Es gibt nun einmal Verletzungen, die nicht beabsichtigt sind und oft ist der Grund einfach der, dass man so ist, wie man ist. Damit erschafft man sich einen persönlichen Konflikt, weil man es einfach nicht wahrhaben will, dass das unveränderliche Dinge sind. Du hast das jetzt erkannt und weißt eigentlich, welche Konsequenz notwendig wäre, bist aber natürlich immer noch in Deinem alten Verhaltensmuster, nicht verletzen zu wollen. Vielleicht entscheidest du ja irgendwann einmal, dass es nicht an dir liegt oder an deinem Mann, dass du dich verletzt fühlst und je weniger Du Du selbst bist, umso länger ist der Weg, zu dieser Konsequenz zu kommen. Wenn keiner von Euch die Notbremse zieht, geht es halt so weiter, wie bisher. Das wäre aber dann schon bewusst die Entscheidung, unzufrieden zu bleiben. Allerdings warten viele so lange, bis der Leidensdruck so groß ist, dass sie die Beziehung beenden müssen. Ich finde, kein Grund der Erde ist es Wert, sich unzufrieden zu machen, wenn man erkannt hat, woran es liegt, dass man unzufrieden ist und man das ändern kann.

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    Mal bin ich mir sicher, dann wieder nicht. Ich weiß nicht was ich tun soll. Meine Familie ging mir immer über alles.

    Ja und das führt oft zu sehr faulen Kompromissen. Du solltest Dir über alles gehen. Meiner Ansicht nach ist eine Frau nicht einmal ein gute Mutter, wenn sie unzufrieden und unglücklich ist und damit ist Dein Verantwortungsbereich auch schon am Ende.

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    Ich weiß auch nicht so richtig. Eigentlich wäre das nötig.

    Das wäre sicher eine gute Hilfe. Paartherapie heißt ja nicht, dass das Ziel das Zusammenbleiben ist, aber es ist eine Begleitung da, die vielleicht auch Deinem Mann reflektieren kann, dass es keinen Sinn macht, sofern du ehrlich bist.

    @ Alias

    Ich klinke mich auch noch mal kurz ein.

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    "Die Frage ist doch, würdest du die Beziehung auch in die Tonne treten wenn da kein anderer Mann wäre der dir grade den Kopf verdreht?" Das ist die Frage, die mich auch sehr beschäftigt. Heute zweifle ich wieder sehr. Und so geht es die ganze Zeit. Mal bin ich mir sicher, dann wieder nicht. Ich weiß nicht was ich tun soll.

    Es geht weniger darum, "was du tun sollst", sondern eher, was du noch tun kannst. Dein Handlungsspielraum ist dadurch, dass du die Trennung schon ausgesprochen hast, sehr gering geworden. Bei deinem Mann laufen nun etliche Filme ab, er holt sich Rat bei Freunden und Familie und wird dir bald mitteilen, was er tun wird. dann geht es nur noch um Schadensbegrenzung. Der Handlungsspielraum schwindet weiter. Es geht dann nicht mehr ums AGIUEREN, sondern ums REAGIEREN.

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    Meine Familie ging mir immer über alles. Aber die Gefühle für den anderen sind so stark, dass es fast weh tut. Ich denke sehr viel an ihn. Es ist echt verrückt, ich will beides nicht verlieren, aber weiß natürlich, dass ich eins davon verlieren werde.

    Entschuldige, wenn ich dich daran erinnere, aber noch kannst du beide verlieren, denn du besitzt beide nicht. Dein Mann geht nun bald seinen eigenen Weg – wenn du nicht versuchst, mit ihm und mit Hilfe einer Beratung noch etwas gemeinsam zu tun – und der andere Mann ist noch weit weg. Eine Beziehung mit ihm ist noch lange nicht sicher. Und sie wird einen sehr schwierigen Start haben, weil ihr beide aus dem Chaos kommt.


    Da du dich also deinem Mann gegenüber zur Trennung entschieden hast, bedeutet das zunächst nur, dass du – vermutlich mit deinen Kindern - alleine leben wirst. Das gilt vor allem, weil du die neue Liebe noch geheim halten möchtest. Es kann dann Treffen und Annäherungen geben, aber das ist noch keine tragfähige Beziehung. Es kann dann eine daraus werden (wie es bei mir geschehen ist, aber nach einer langen Zeit des Chaos) aber du hast da nicht die beiden Männer, zwischen denen du dich einfach nur zu entscheiden bräuchtest. Bleib da realistisch.

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    Er geht heute zu deinen Eltern mit den Jungs, damit ich Ruhe habe (das rechne ich ihm hoch an!), seine Eltern wissen jetzt auch Bescheid.

    Wenn dein Mann das wirklich getan hat, "damit du deine Ruhe hast", dann ist das rücksichtsvoll, aber sicher auch noch mit Hoffnungen belegt. Dieses Fenster ist klein, die Chance, nun doch noch mit ihm zusammen eine Paarberatung zu versuchen, ist kurz, wenn sie überhaupt ernsthaft besteht. Denke bitte darüber nach, ob du das noch für möglich hältst, auch wenn es nur darum geht, eine gute und einvernehmliche Trennung zu erreichen. Sobald dein Mann sich als Verlierer fühlt, keine Chance mehr sieht und die Wut sich ihren Weg sucht, wird es erheblich schwieriger.


    Zu schaffen ist es auch dann, realistisch gesehen dauert etwa ein Jahr, bis sich eine neue Normalität einstellt. Das gilt für den Neuanfang ebenso wie für die Trennung und die neue Beziehung. Für dieses Jahr brauchst du Kraft und Ideen, darum suche nach Quellen dafür. Manchmal findet man die in guten Freunden, in einem Therapeuten oder Berater oder auch in der Arbeit. Aber natürlich kannst du auch Kraft aus der neuen Liebe gewinnen, sobald du die nicht mehr verstecken musst.

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    Klammer mal die Kinder aus für einen Moment. Stell dir vor es ginge nur um dich und um deinen Mann, würdest du da auch zweifeln ob die Trennung der richtige Weg ist? Verbindet euch mehr als die Kinder?

    Ohne Kinder wären wir wohl schon richtig getrennt, ja. Dabei geht es nicht darum, dass ich denke, dass die Kinder wegen einer Trennung totunglücklich wären. Ich glaube nach dem ganzen Umbruch würden sie damit klar kommen. Aber ich klammere mich immer noch an die Vorstellung der vereinten Familie. Wir haben die Kinder zusammen bekommen, großgezogen, alles gemeinsam erlebt. Keiner wird diese Kinder je so lieben, wie wir beide. Der gemeinsame Alltag ist weg. Das alles macht mir zu schaffen.

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    War das immer schon so? Ich meine, gab es eine Zeit, in der du ehrlich zu Deinem Mann warst?


    Wie ist es mit dem neuen Mann? Kannst da Du sein, ehrlich sein?

    Ja bis ich mich mit dem anderen getroffen habe, war ich immer ehrlich zu meinem Mann. Es ist auch nie etwas passiert, was hätte verschwiegen werden müssen.


    Mit dem neuen Mann ist es sehr ehrlich bis jetzt. Wir reden sehr viel und teilen viele Gedanken, die ich sonst nicht aussprechen würde. Aber das ist natürlich keine Garantie dafür, dass es immer so bleiben wird.


    Natürlich trage ich gerade eine rosarote Brille, versuche jedoch trotzdem den Durchblick zu behalten und es realistisch zu sehen.

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    aber du hast da nicht die beiden Männer, zwischen denen du dich einfach nur zu entscheiden bräuchtest. Bleib da realistisch.

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    Es kann dann Treffen und Annäherungen geben, aber das ist noch keine tragfähige Beziehung.

    Ja das stimmt. Das ist mir ebenfalls noch ein Rätsel wie das alles funktionieren soll.


    Nein ich "besitze " niemanden, das will ich auch gar nicht. Jedoch liegt es bei beiden an meiner Entscheidung. Natürlich könnte ich jetzt auch gnadenlos ehrlich sein, dann hätte ich definitiv keine Wahl mehr.

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    Sobald dein Mann sich als Verlierer fühlt, keine Chance mehr sieht und die Wut sich ihren Weg sucht, wird es erheblich schwieriger.

    Auf jeden Fall.

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    Meiner Ansicht nach ist eine Frau nicht einmal ein gute Mutter, wenn sie unzufrieden und unglücklich ist und damit ist Dein Verantwortungsbereich auch schon am Ende.

    Ja momentan bin ich da echt auch nicht die Supermama.

    Alias 738653

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    Der gemeinsame Alltag ist weg. Das alles macht mir zu schaffen.

    Was konkret macht Dir zu schaffen? Dass Du noch nicht weißt, wie Du vorgehst, oder auch die Bewältigung des Alltags, weil Du jetzt alleine dafür verantwortlich bist?

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    Ja bis ich mich mit dem anderen getroffen habe, war ich immer ehrlich zu meinem Mann. Es ist auch nie etwas passiert, was hätte verschwiegen werden müssen.

    Das habe ich jetzt weniger gemeint, sondern das:

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    Und viele der Probleme bestehen seit dem Beginn von vor 10 Jahren. Es ist einfach eine Temperamentssache. Ich war immer sehr tolerant, trotz Verletzung. Das ist eins meiner Probleme, das ging mir in den Beziehungen davor auch so (dass ich mir zu viel gefallen lassen habe). Seit ich mit wehre, gibt es aber so viel Streit, den ich einfach nicht ertragen kann /will.

    Oder heißt Toleranz trotz Verletzung, dass Du ihm da jedes Mal Deine Grenzen aufgezeigt hast und reflektiert, dass Dich gerade etwas verletzt hat? Also das wäre für mich durchaus Unehrlichkeit, sowohl Dir selbst gegenüber als auch Deinem Mann gegenüber. Und Du erwähnst ja, dass das auch in der Vorbeziehung schon so war.

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    Ja das stimmt. Das ist mir ebenfalls noch ein Rätsel wie das alles funktionieren soll.

    Naja, auch wenn der Mann jetzt der Auslöser gewesen sein mag, dass Du Deine Ehe hinterfragst, so würde zumindest ich die Entscheidung so treffen, als gäbe es diesen Mann nicht. Erstens steht natürlich nirgends geschrieben, ob eine Beziehung zwischen Euch wirklich zustande kommt und zweitens, würde es eine Abhängigkeitssituation geben, wenn Du Deinen Mann jetzt wegen oder für den neuen verlässt. Es ist ja keiner der Männer für Deine Zufriedenheit verantwortlich, sondern Du und der neue Mann ist auch nicht verantwortlich dafür, was Du jetzt oder später tun wirst. Was er sicher in Zukunft weniger als einen Kropf braucht ist ein Satz wie: Ich habe meinen Mann für Dich verlassen"

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    Nein ich "besitze " niemanden, das will ich auch gar nicht. Jedoch liegt es bei beiden an meiner Entscheidung. Natürlich könnte ich jetzt auch gnadenlos ehrlich sein, dann hätte ich definitiv keine Wahl mehr.

    Also ich hätte Dich jetzt auch so verstanden, dass du mal alleine wohnst und nicht nur deswegen, weil es Komplikationen geben könnte, sondern einfach auch mal zu Dir zu kommen und auch wieder aus Dir selbst Energie, Zufriedenheit und Glück zu holen und nicht nur, wenn Deine Affäre anruft. Ich meine, wenn Du jetzt genauso in die neue Beziehung gehst, wie zu Deinem Mann, wird sich die Beziehung genauso totlaufen, wie diese. Du willst es ja theoretisch besser machen, oder?


    Auch würde ich mich da nicht darauf verlassen, dass es da bei beiden an Deiner Entscheidung liegt. Oft ist es so, dass sich jemand zurücklehnt und bei sich ankommt und sich fragt, völlig unabhängig davon, was die Partnerin/der Partner von sich aus nun will, tatsächlich Schluss machen oder doch nicht, auch wenn zuerst mal eine Abwehrhaltung da ist. Wenn Trennung in den Raum geworfen wird, entscheidet nicht nur einer, wie es weitergeht.

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    Ich habe meinen Mann für Dich verlassen"

    Nein das strebe ich nicht an. Er war der Auslöser noch mehr über meine Ehe nachzudenken, aber diese Verantwortung werde ich ihm nicht überstülpen. Ich bin erwachsen und weiß, dass ich die Entscheidung unabhängig von ihm treffen muss.

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    Also ich hätte Dich jetzt auch so verstanden, dass du mal alleine wohnst und nicht nur deswegen, weil es Komplikationen geben könnte, sondern einfach auch mal zu Dir zu kommen

    Ja richtig.

    @ Alias

    Auch, wenn du die Trennung ausgesprochen hast: Ich sehe und spühre immer noch die Chance einer gemeinsamen Aufarbeitung der schiefgelaufenen Dinge in eurer Beziehung!

    Und je nachdem wie das läuft, kann es einen Nauanfang oder eine saubere Trennung geben!


    Ich bin großer Verfechter von "Um die Beziehung kämpfen bis zum Schluss", man verliert so unendlich viel und das realisieren viele erst, wenn es wirklich vorbei ist, weil die jetzige Situation so belastens ist...

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    Ich bin großer Verfechter von "Um die Beziehung kämpfen bis zum Schluss", man verliert so unendlich viel und das realisieren viele erst, wenn es wirklich vorbei ist, weil die jetzige Situation so belastens ist...

    Ja da stimme ich zu. Davor habe ich auch Angst.


    Andererseits habe ich auch Angst davor, aus den falschen Gründen zu bleiben und es später zu bereuen diese Chance nicht genutzt zu haben. Jetzt verstehen wir uns noch. Vielleicht knallt es aber irgendwann auch richtig und wir trennen uns, weil wir uns hassen.


    Ich bin gerade wie gelähmt und weiß nicht wie es weitergeht. Mir kommen beim Autofahren die Tränen und ich weiß nicht, was ich wirklich betrauere. Auch wenn ich es vielleicht vorzeitig ausgesprochen habe, bin ich mir noch nicht im Klaren ob das der richtige Weg ist.

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    Ich bin großer Verfechter von "Um die Beziehung kämpfen bis zum Schluss", man verliert so unendlich viel und das realisieren viele erst, wenn es wirklich vorbei ist, weil die jetzige Situation so belastens ist...

    Ich sehe das genau entgegengesetzt (vielleicht weil ich nur Verantwortung für mich und nicht für Kinder trage). Eine Beziehung ist kein Krieg. Ich trenne mich erst, wenn ich die dafür nötige Abwägung getroffen habe, und dann verliere ich nichts, was ich noch hätte behalten wollen/ können, und die Situation ist für mich nach der Trennung weniger belastend als vorher.


    Alias, du wirkst auf mich nicht so als würdest du deine Trennungsansage nachträglich als fehlgeleitete Kurzschlusshandlung betrachten.


    Paartherapie - mit offenem Ausgang - kann man machen, ist aber nicht jedermanns Sache. Wenn da nicht beide dahinterstehen, dann bringt es nichts.

    @ Alias

    Das tut mir leid :°_ Ich kenne das, wenn einem im Alltag Tränen kommen und einem einfach nicht klar ist, welcher Weg der richtige ist...


    Die Frage, ob du deinen Mann auch ohne den "neuen" verlassen würdest, ist ein guter Anfang. Aber da muss man (in dem Fall du) auch die Schuldgefühle, die (wieder)entdeckte Sehnsucht nach leidenschaftlicher Erotik und viele andere Gedanken und Gefühle ausklammern, das macht es so schwierig.

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    und die Situation ist für mich nach der Trennung weniger belastend als vorher.

    Das ist immer so, wenn man eine belastende Sutuation verlässt und deswegen scheint es "so richtig" zu sein.


    Das gute ist mMn, dass es mind. ein unübersehbares Zeichen ist, das euch zwingt, so genau hinzuschauen wie es geht. In deinem Fall scheint es für mich noch nicht zu spät zu sein, die offen gelegten Wunden zu heilen und gestärkt weiter zu machen :)*

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    Das ist immer so, wenn man eine belastende Sutuation verlässt und deswegen scheint es "so richtig" zu sein.

    Nö, da werden dir Viele was Anderes erzählen. Man kann durchaus eine belastende Situation verlassen und danach/ dadurch in eine noch belastendere geraten. Das kann zB passieren, wenn man seine Entscheidung nicht vernunftgemäß und wohlabgewogen trifft.

    Ich empfehle Dir ganz dringend, mal Klarheit darüber zu bekommen, was mit Deinem Mann eigentlich los ist (so dass es zu den geschilderten Fehlverhaltensweisen kam). Rationaler Durchblick kann beim Sortieren der Gefühle sehr hilfreich sein. Möglicherweise ist das Fazit dass da eine persönliche Problematik vorliegt, die, vor allem in Kombination mit der ihr eigenen Unfähigkeit zur Selbstkritik und Selbstreflektion, gar keine andere Alternative als "Trennung" zulässt. Bevor Du nicht Klarheit darüber hast, stocherst Du ewig im Nebel und wirst immer Zweifel haben.