@ CoteSauvage

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    Darf ich dich fragen, warum die Beziehungen dann beendet wurden?

    1.Liebe: Dauerte von 16 bis 28. Zusammen erwachsen geworden, er hat mich durch diese Jahre "getragen" (habe in Kindheit und Jugend viel Gewalt erlebt und war nicht immer sehr lebensfähig). Dank ihm habe ich überlebt, er hat verhindert, dass ich gefallen bin, aber auch, dass ich fliegen konnte. Das wollte ich dann aber. Auf eigenen Füssen stehen, selber können. Auch wollte ich ihn schon längere Zeit lieber als Bruder - er aber brauchte eine Partnerin. So haben wir uns getrennt, ich hatte meinen "Bruder", er fand eine Frau, gründete eine Familie. Er ist der Freund, der dieses Jahr verstorben ist. Seine Frau ist über die Jahre eine meiner liebsten Freundinnen geworden.


    2.Liebe: Von 33 bis 42. Nach ersten Versuchen, Liebesbeziehungen mit Frauen zu leben, interessanterweise wieder ein Mann. Allerdings einer aus einer ganz anderen Kultur. Ein besonderer, wunderbarer Mensch. Ich wollte ihn (oder diese Liebe) unbedingt. Gleichzeitig war klar, dass es hier kein "für immer" geben kann. Er wollte Familie und zwar mit einer Frau aus seinem Kulturkreis. Ich konnte mir keine Kinder vorstellen und wollte auch nicht mein ganzes Leben mit einem Mann verbringen. Aber die Gefühle waren stark, wir haben uns aufeinander eingelassen und vereinbart, uns nach fünf Jahren wieder zu trennen. Naja, es wurden 10 daraus, aber getrennt haben wir uns wie vereinbart. Er hat den ursprünglichen Plan "Familie" verwirklicht, ich mich wieder nach Frauen umgesehen ;-D .


    3.Liebe: dauert seit 11 Jahren an. Bin angekommen bei meiner Frau. Hat etwas gedauert, aber der Weg dahin war ja auch ganz schön. o:)

    Danke für deine Antwort.

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    habe in Kindheit und Jugend viel Gewalt erlebt

    Erstaunlich, dass du dann so abgeklärt über dein bisheriges Leben schreiben kannst.

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    und vereinbart, uns nach fünf Jahren wieder zu trennen. Naja, es wurden 10 daraus, aber getrennt haben wir uns wie vereinbart.

    Du scheinst eine ziemlich starke Disziplin zu haben.

    @ CoteSauvage

    Disziplin? Uiui, da muss ich schmunzeln. Disziplin hat wohl keine grosse Rolle gespielt bei dieser Trennung. Wir waren beide dann einfach bereit dazu - aber der Anstoss kam mehr von ihm. Er wollte ja Vater werden und das nicht erst mit 50. Und ich sah andere Türen, die sich öffneten. So war es zwar schon etwas schmerzhaft, aber nicht nur. Und eben, er blieb mir ja bis heute als Freund erhalten.


    Was meine Gewalterfahrungen betrifft und mein Leben danach - ich denk, da haben folgende Punkte eine Rolle gespielt:


    -ein gesunder innerer Kern


    -viel Liebe aus meinem Umfeld (Freunde, nicht Familie)


    -eine sehr gute intensive Therapie im Alter von 31 oder so

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    Kann sie Deinen Standpunkt denn nachvollziehen?

    Ich glaube nicht. Für sie käme es jedenfalls überhaupt nicht in Frage, wäre sie in der gleichen Lage.


    (Himmelgrün)

    Hm, vielleicht ist es das, was Dir Deinen Frieden mit Deiner Entscheidung verwehrt...

    Sicherlich ist die Beurteilung der Lebensqualität in hohem Maß subjektiv. Dennoch gibt es auch hier etwas objektivere Kriterien, die die medizinische Literatur heranzieht bei der Beurteilung der Einschränkung der Lebensqualität durch eine Erkrankung. Ein solch objektiveres Kriterium wären z.b. Schmerzen. Starke Schmerzen, da sind sich wohl alle Patienten einig, sind mit der stärkste Faktor, der die Lebensqualität reduziert. Dagegen werden Abhängigkeiten von Hilfsgegenständen bis hin zu Maschinen recht unterschiedlich wahrgenommen. Insofern muss ich kizm hier zustimmen; ohne zu wissen, um welche Art von Abhängigkeit es ginge, bleibt es hier nur oberflächliches Psychogequatsche.


    Es ist klar, dass bestimmte Umstände es dem Betroffenen sehr viel schwieriger machen ein lebenswertes Leben zu führen, und dass diese Umstände von Person zu Person variieren. Ebenso klar ist, dass es eine Grenze gibt, ab der jeder weitere Kampf auch objektiv gesehen sinnlos wird. Bis zu einem gewissen Grad ist es aber auch der Betroffene selbst, der die Situation lebenswert(er) machen kann (bzw. das funktioniert auch anders herum) - sei es durch die Veränderung der Perspektive, sei es durch kleine aktive Adaptionen. Große Stärke erwächst nur IN der Situation, in der Auseinandersetzung mit dem vorher Undenkbaren, und ist nicht im Vorhinein gegeben und/oder sicher. Und manchmal sind es gerade diese Situationen, die einen großen persönlichen Gewinn beherbergen können, den wie zuvor nicht einmal haben erahnen können.


    Versteh' mich nicht falsch: Prinzipiell befürworte ich sogar den Freitod als Akt der letzten Selbstbestimmung - unter bestimmten Bedingungen. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass die Qualität und nicht die Quantität des Lebens zählt, und dass man lebensverlängernde Maßnahmen, nur weil sie möglich sind, nicht in jedem Fall zulassen muss/sollte. Allerdings denke ich auch, dass man es sich nicht zu leicht machen und aus Respekt vor dem Leben und vor den Angehörigen eine gewisse Verhältnismäßigkeit wahren sollte. Wenn jemand nicht beatmet werden will, dann ist eine Verhältnismäßigkeit gegeben. Bei dem erwähnten Beispiel von Peter Noll dagegen nicht. Das hat nichts damit zu tun, dass er nicht das Recht dazu hatte. Das Recht hatte er natürlich sich so zu entscheiden. Aber man sollte sich in diesem Falle doch bitte nichts darüber vormachen, dass die Entscheidung bei vorhandenem sozialem Umfeld in hohem Maß egoistisch ist und zu einem großen Teil von Angst getrieben wird.


    Wenn ich ehrlich bin, so habe ich den Eindruck, dass du hier nicht die genaueren Umstände erläutern willst, weil du die Konfrontation mit der Meinung, dass xy das Leben nicht per se unlebenswert mache, scheust. Bevor du nur einen Blick auf die andere Seite wirfst, die dir Angst zu machen scheinst, richtest du deinen Blick starr in die entgegengesetzte Richtung. Das ist durchaus legitim und dein Recht. Nur sollte man sich und anderen (insbesondere den Angehörigen) in der Angelegenheit nichts vormachen und eine Pseudoerklärung zumuten.

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    Es liegt vermutlich daran, dass die wenigsten Menschen, mit denen du darüber reden und schreiben kannst, jemals in dieser Situation waren.

    Aber viele werden sich selber schon mal Gedanken darüber gemacht haben, wie sie sich selber in einer entsprechenden Situation verhalten würden.

    Im Alter der TE könnte das stimmen - bei Menschen in den 30ern gehe ich nicht davon aus, dazu lebt man noch zu unbekümmert. Aber auch wenn sich die Menschen darüber Gedanken gemacht haben, sind diese theoretischer Natur (mangels direkter Erfahrung). Und selbst in der Situation der TE entscheiden sich auch einige Menschen zum Überleben. Insofern gibt es selbstverständlich nicht die eine Meinung, die richtig ist. Tendenziell gehe ich davon aus, dass die Mehrzahl zum Überleben raten würde. Ist ein Bauchgefühl.

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    Ist es nicht viel empathischer, Entscheidungen anderer zu respektieren, statt ihnen die eigenen Wertvorstellungen aufzudrängen?

    Selbstverständlich. Das ist vermutlich sogar die höchste Form, dies zu akzeptieren, dass jemand nicht mehr leben möchte. Aber mal ehrlich: sind wir alle so rein? Nein, sind wir nicht - vor allem, wenn diese Entscheidung noch gegen den eigenen Schmerz ankämpfen muss, den die Partnerin ja auch spürt. Das ist kein Widerspruch zur empathischen Bindung. Vielmehr ist eine solche Entscheidung im Grenzbereich angesiedelt und verlangt sehr viel Stärke. Außerdem ist es ja kein Zeichen von Empathie, einfach bedingungslos "Ja" zu den Entscheidungen des anderen zu sagen. Man will sich da reinfinden. Man will es verstehen. Teilweise gegen die eigene innere Akzeptanz.


    Ich verurteile die Partnerin und das Umfeld nicht, wenn sie sich schwer damit tun, dass Himmelgrün gehen will. Die Reaktion ist nur menschlich. Außerdem hat Himmelgrün in diesem ganzen Gedankenprozess einen riesigen Vorsprung, der zu dieser Entscheidung führen soll. Solche Gedanken wachsen ja sehr lange, bevor sie ausgesprochen werden. Diesen Prozess müssen die anderen als Außenstehende erst einmal nachholen und verinnerlichen. Am Ende steht vielleicht auch bei denjenigen das Verständnis für die Situation und die oben genannte Empathie in Reinform, dass sie wirklich sagen können: ich fühle mich gut, wenn ich deine Entscheidung unterstütze, auch wenn es den Verlust für mich bedeutet. Aber der Weg dahin ist sicherlich länger als beim Betroffenen selbst.

    @ Pelztier86

    Ja, die Beurteilung der Lebensqualität ist subjektiv. Deshalb suche ich hier bewusst nicht die Diskussion darüber, ob in meinem persönlichen Fall das Leiden gross genug ist, um lebensverlängernde Massnahmen abzulehnen. Dies habe ich in einem früheren Beitrag bereits erläutert.

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    Details zur Krankheit / zur Maschine


    Ich scheue mich noch davor, genauer zu schreiben, worum es geht. Der Grund dafür sind verständnislose Reaktionen. Natürlich gibt es Menschen, die kämen mit meiner Krankheit und ihren Folgen gut zurecht – oder es sieht jedenfalls für Aussenstehende so aus. Wer weiss schon genau, wie es innen drin aussieht? Es hilft mir aber nichts, wenn andere meine Zukunft nicht als unerträglich wahrnehmen. Es gibt viele Menschen im Rollstuhl, die kommen klar, andere gar nicht. Es gibt welche, die können sich ein Leben mit Blindheit nicht vorstellen, aber unzählige Blinde empfinden ihre Einschränkung nicht als schlimm. Ich möchte vermeiden, dass gewertet und beurteilt wird. Wichtig ist, dass für mich dieses Leben mit Krankheit, das ohne die Technik nicht möglich wäre, nicht erstrebenswert, nicht gewünscht ist.

    Warum meine Gedanken (oder auch die Beiträge anderer?) deshalb als "Psychogequatsche" oder "Geschreibe" abgewertet werden müssen, kann ich nicht nachvollziehen. Mein Thema ist nicht, ob ich sterben darf oder nicht, sondern wie es mir geht in diesen letzten Monaten meines Lebens, was mich beschäftigt, wie ich meiner Frau noch eine gute Partnerin sein kann, obwohl ich sie verlassen werde.


    Deiner folgenden Aussage stimme ich absolut zu.

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    Bis zu einem gewissen Grad ist es aber auch der Betroffene selbst, der die Situation lebenswert(er) machen kann (bzw. das funktioniert auch anders herum) - sei es durch die Veränderung der Perspektive, sei es durch kleine aktive Adaptionen. Große Stärke erwächst nur IN der Situation, in der Auseinandersetzung mit dem vorher Undenkbaren, und ist nicht im Vorhinein gegeben und/oder sicher. Und manchmal sind es gerade diese Situationen, die einen großen persönlichen Gewinn beherbergen können, den wie zuvor nicht einmal haben erahnen können.

    Was aber, wenn die Betroffene nicht will? Keine andre Perspektive einnehmen möchte? Ich habe mich in den vergangenen 18 Monaten mit sehr guter professioneller Begleitung intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Der Widerstand blieb, aber immerhin verstehe ich mich. Der Prozess ist weitgehend abgeschlossen. Ich bin nicht in diesem Forum, um ihn wieder aufzurollen.


    Mache ich es mir zu leicht? Das finde ich nun überhaupt nicht. Dazu ist das Thema auch zu komplex. Da helfen keine Regeln aus der medizinischen Literatur oder Meinungen von Menschen, die nicht in meiner Haut stecken.


    Bleibt der Egoismus. Du kannst mein Handeln egoistisch nennen. Aus deiner Perspektive und deiner Argumentation folgend, dass es im einen Fall legitim ist, zu sterben und im anderen Fall nicht, passt das schon. Für mich bleibt die Frage, ob eine Wertung überhaupt möglich ist und wer den Sachverhalt abschliessend beurteilen könnte/dürfte. Wobei wir dann wieder bei der Subjektivität sind. Subjektiv sein heisst ja gerade, dass ich mich nach meinen eigenen Kriterien richte und nicht nach fremden Werten. Warum sollte das bedeuten, dass ich anderen etwas vormache und Pseudoerklärungen liefere? Mein Konflikt ist ja gerade der zwischen meinem Egoismus (den ich ganz und gar nicht negativ empfinde) und meinem Gefühl/meiner Verantwortung gegenüber meiner Partnerin.

    @ Comran

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    Außerdem hat Himmelgrün in diesem ganzen Gedankenprozess einen riesigen Vorsprung, der zu dieser Entscheidung führen soll. Solche Gedanken wachsen ja sehr lange, bevor sie ausgesprochen werden. Diesen Prozess müssen die anderen als Außenstehende erst einmal nachholen und verinnerlichen.

    Das hast du sehr gut formuliert. Ich würde sogar sagen, dass der Prozess, der zu meiner Einstellung geführt hat, bereits begonnen hat, als ich die Diagnose noch gar nicht kannte.

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    Insofern muss ich kizm hier zustimmen; ohne zu wissen, um welche Art von Abhängigkeit es ginge, bleibt es hier nur oberflächliches Psychogequatsche.

    Ich denke, um Psychogequatsche geht es der TE hier gar nicht. Sie möchte auch keine Bewertungen ihres Entschlusses bzw Bewertungshilfe bei ihrer Entscheidungsfindung, wenn ich sie richtig verstanden habe.

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    Aber man sollte sich in diesem Falle doch bitte nichts darüber vormachen, dass die Entscheidung bei vorhandenem sozialem Umfeld in hohem Maß egoistisch ist und zu einem großen Teil von Angst getrieben wird.

    Auf mich wirkt die TE sehr in sich ruhend und nicht "zu einem großen Teil von Angst getrieben". Und mindestens ebenso egoistisch ist es doch auch vom Umfeld, die TE dazu bewegen zu wollen, zu bleiben. In einer Situation, die für jemanden unerträglich ist (nach seiner eigenen, ganz persönlichen Bewertung), hat für mich sein "Egoismus" grundsätzlich Vorrang vor dem Egoismus eines Partners oder von Freunden (wenn man für ein Kind verantwortlich ist sähe es für mich wohl schon etwas anders aus, aber dann würde ich für die Zeit nach meinem Abgang wohl bestimmte Regelungen treffen und mich nicht deswegen weiterquälen).

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    Wenn ich ehrlich bin, so habe ich den Eindruck, dass du hier nicht die genaueren Umstände erläutern willst, weil du die Konfrontation mit der Meinung, dass xy das Leben nicht per se unlebenswert mache, scheust.

    Ich finde es sehr klug von der TE, dass sie nicht schreibt, was für eine Krankheit es konkret ist, denn dann würden ab diesem Zeitpunkt eine Menge User auf sie einreden, dass es doch viel Schlimmeres gibt/ wie sie zu so einer Fehlentscheidung kommen kann, usw. Die TE will sich hier aber nicht rechtfertigen, sondern ihre Gedanken mit uns teilen und "begleitet" werden.

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    Nur sollte man sich und anderen (insbesondere den Angehörigen) in der Angelegenheit nichts vormachen und eine Pseudoerklärung zumuten.

    Was ist daran "Pseudo", dass die TE SO nicht leben will?

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    Außerdem hat Himmelgrün in diesem ganzen Gedankenprozess einen riesigen Vorsprung, der zu dieser Entscheidung führen soll.

    Das ist ein ganz entscheidender Punkt. Das liest/ hört man oft, dass jemand mit einer vermutlich tödlichen Krankheit selber "im Reinen" ist, aber Partner, Familie usw nicht loslassen können/ wollen. Das liegt sicher auch daran, dass der Betroffene direkt an dem Prozess dran ist, da dieser in ihm vorgeht. Die anderen können nur vermuten was da los ist, in so eine Situation kann man sich nicht "einfühlen".

    @ LichtAmHorizont

    Das ist möglich.


    Aber auch, wenn die Sachlage anders wäre, wenn ich einfach unheilbar krank wäre und die Schulmedizin nicht helfen könnte, würde ich mich darüber grämen, dass ich nicht bei ihr bleiben kann.


    Für meine Frau wäre aber mein Tod leichter zu ertragen, wenn man nichts tun könnte. Oder jedenfalls denkt sie das. Ich weiss nicht so recht, ob es Sinn macht, sich diese Was-wäre-wenn-Fragen zu stellen.

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    Für meine Frau wäre aber mein Tod leichter zu ertragen, wenn man nichts tun könnte. Oder jedenfalls denkt sie das. Ich weiss nicht so recht, ob es Sinn macht, sich diese Was-wäre-wenn-Fragen zu stellen.

    Nun, wenn man nichts tun könnte, wäre sie nicht alleine mit ihrer empfundenen Ohnmacht (das schriebst du zuvor, dass sie so fühlt). Dann wärt ihr beide ohnmächtig. Aktuell kannst du entscheiden und sie muss deine Entscheidung mittragen. Ich finde, dass die Was-wäre-wenn-Frage schon insofern Sinn macht, als sie zeigt, was euch beide trennt - du kannst agieren, sie nicht. Wenn ich dich so in dir ruhend lese (bewundernswert), fürchte ich, ihre Verzweiflung darüber könnte umso größer sein. Die Gratwanderung ist sicher schwierig, dir ihren Respekt zu zeigen, indem sie deine Entscheidung akzeptiert und dich nicht bedrängt, aber innerlich eben doch den Wunsch zu haben, du würdest dich für maschinelle Unterstützung entscheiden, damit ihr noch mehr voneinander habt. Ich könnte, wäre mein Partner krank und hätte deine Einstellung, nicht umhin zu vergleichen, ob ein "Maschinen-Leben" nicht besser zu ertragen wäre als mein Verlustschmerz über alles, was man nicht mehr erleben kann.