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    Sie hat es mir erzählt erstens weil sie sehr ehrlich ist und zweitens weil sie selbst damit überhaupt kein Problem hat.

    Darin sehe ich den entscheidenden Punkt.


    Sie muss sich für nichts rechtfertigen, weil sie im Rahmen ihrer Moralvorstellungen einwandfrei gehandelt hat.


    Dir gefällt ihr Vorleben nicht, weil Du andere Moralvorstellungen hast.


    Meiner Ansicht nach muss es Dir auch nicht gefallen.


    Ich sehe keinen Grund, sich ihre Moralvorstellungen zu eigen zu machen. Genausowenig wie sie sich an Deine Moralvorstellungen halten muss.

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    Du brauchst keinen Berechtigungsschein für Deinen Wunsch nach einer Partnerin mit einem weniger ausschweifendem Vorleben.

    Da hat mond+sterne natürlich auch wieder Recht.


    Für mich ist allerdings die Frage wer sich ändern muß, wenn beide zusammen bleiben wollen. Sie kann das Rad der Zeit nicht zurückdrehen und ihre Meinung und Gefühl warum sie diese Kontakte einging kann sie wegen ihm auch nicht ändern. Er muß damit klar kommen. Und, wenn es wirklich sein Wunsch ist mit einer Partnerin zusammen zu sein, die ein weniger ausschweifiges sexuelles Vorleben hat, dann hilft alles Jammern nichts, dass sie zwei Gesichter hat und er eines liebe und das andere nicht, dann hilft nur trennen und eine andere finden.


    Entweder weiterhin auf seinen Gedanken beharren und trennen oder eben


    seine Gedanke bezüglich der Vorstellung auf ihr sexuelles Vorleben ändern und bleiben.


    Aber nicht bleiben und und die Gedanken beibehalten, das führt nur zum ewigen Kampf ums Recht haben.

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    Aber sie hat doch zu all denen noch Kontakt, also kann das so doch nicht ganz stimmen, oder?

    Sie hat auf der Reise grundsätzlich jeden auf facebook geaddet mit dem sie was zu tun hatte. Zur leichten Kommunikation, wie sie sagt. Hat diese "belanglosen" Kontakte, wie sie sagt, aber auch nie wieder gelöscht danach.

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    Nach dem was du nun so über deine Einstellung geschrieben hast: Wie kommst du auf die Idee, dass das mit euch beiden irgendwas werden könnte ???

    Das weiß ich auch nicht. Vielleicht weil ich mich in sie verliebt habe bevor ich über diese in meinen Augen extreme Vergangenheit während dieser einjährigen Reise erfahren habe.

    Ich verstehe trotzdem nicht, was daran schlimm sein soll dass sie eine Zeitlang ONS hatte? 8-(


    Sie war Single und hat Erfahrungen gesammelt.


    Es ist doch nicht verwerflich.


    Es war freiwilliger Sex und keine Bezahlung im Spiel.


    Du hast ja selber auch Erfahrungen gesammelt und nicht wie ein Mönch gelebt.


    Also kannst du keine "Nonne" verlangen.

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    Ich sehe keinen Grund, sich ihre Moralvorstellungen zu eigen zu machen. Genausowenig wie sie sich an Deine Moralvorstellungen halten muss.

    Aber dann ist Konflikt ja vorprogrammiert.

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    Entweder weiterhin auf seinen Gedanken beharren und trennen oder eben


    seine Gedanke bezüglich der Vorstellung auf ihr sexuelles Vorleben ändern und bleiben.

    Wie soll ich die Gedanken ändern, wenn mir wortwörtlich schlecht dabei wird wenn ich darüber nachdenke was sie ein Jahr lang getrieben hat?

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    Für mich ist allerdings die Frage wer sich ändern muß, wenn beide zusammen bleiben wollen.

    Keiner muss sich ändern. Er muss damit leben, dass sie etwas gemacht hat, was ihm nicht gefällt. Sie muss damit leben, dass es ihm nicht gefällt.


    Ändern kann man da meiner Ansicht nach nichts.

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    Also kannst du keine "Nonne" verlangen.

    @ Milky_e77

    Wo habe ich jemals eine Nonne verlangt?


    Weiter oben habe ich geschrieben, dass sie allein aus ihren Beziehungen und sonstigen Sachen 25 Sexpartner hatte, womit ich überhaupt kein Problem habe.

    @ Milky_e77

    Weil das völlig fremde Männer waren, die sie immer erst kurz vorher irgendwo getroffen hat. Die hätten Krankheiten haben können (hatten sie wahrscheinlich auch) oder kriminell sein können oder was weiß ich. Dass sie sich für diese Fremden so billig hergeben konnte und im wahrsten Sinne des Wortes über so einen langen Zeitraum "leicht zu haben war", das stört mich.


    Was war da mit ihrer Würde? Ich finde so ein Verhalten würdelos.

    naja wieso "gibt sich die Frau her"?


    Die Frau hat ja auch was davon, guten Sex mit attraktiven Männern ;-)


    Die Frau ist ja nicht das arme Opfer, die den Sex über sich ergehen lässt und sich für die Männer "hergibt".


    Sie hatte ja selbst Spaß daran, wollte mal was ausprobieren.....


    Und es war ja nur eine Phase, ein Ausnahmezustand im Urlaubsjahr.


    Sie hat es erlebt, eine Zeitlang genossen und ist jetzt wieder brav und monogam.


    Versuche die Vergangenheit ruhen zu lassen, es ist vorbei und jetzt ist sie monogam und dir treu :)*

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    Wie soll ich die Gedanken ändern, wenn mir wortwörtlich schlecht dabei wird wenn ich darüber nachdenke was sie ein Jahr lang getrieben hat?

    Wenn einem von etwas schlecht wird, dann ist es so. Das lässt sich nicht so ohne weiteres ändern.

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    Ich sehe keinen Grund, sich ihre Moralvorstellungen zu eigen zu machen. Genausowenig wie sie sich an Deine Moralvorstellungen halten muss.

    Aber dann ist Konflikt ja vorprogrammiert.

    Ja, so sehe ich es. Es gibt ganz offensichtlich einen Konflikt. Die Frage ist nur, worin genau der Konflikt liegt.


    Da könnte es ziemlich viele Möglichkeiten geben, und deshalb poste ich meinen Eindruck, der Konflikt liegt in Euren unterschiedlichen Moralvorstellungen unter großem Vorbehalt.


    Wenn sie immer noch Kontakt zu den Männern über ein soziales Netzwerk hat, dann ändert das in meinen Augen sehr viel. Denn das ist keine Vergangenheit, die Du akzeptieren musst.


    Außerdem erweckt das bei mir den Eindruck, es geht nicht so sehr um ihre Moralvorstellungen, sondern vielleicht eher um ihre Gedankenlosigkeit, mit der sie es sich leicht macht.

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    Dass sie sich für diese Fremden so billig hergeben konnte und im wahrsten Sinne des Wortes über so einen langen Zeitraum "leicht zu haben war", das stört mich.


    Was war da mit ihrer Würde? Ich finde so ein Verhalten würdelos.

    billig hergeben, würdelos- das alles klingt danach, als würdest du denken, daß eine frau selbst gar keinen spaß am sex haben kann, sondern sich eben nur "zur verfügung stellt" für den spaß, den die männer haben. denkst du über die involvierten männer auch, daß sie würdelos sind und sich (deiner freundin) "billig hergegeben" haben?


    daß SIE gar kein problem mit ihrer vergangenheit hat, dürfte doch ein zeichen dafür sein, daß sie selbst es niemals so empfunden hat sich "billig herzugeben", sondern es einfach genossen hat und es das war, war sie auch wollte.


    würdelos finde ich das verhalten, das du an den tag legst, wenn du deine freundin herabwürdigen willst, bzw. so ein fass aufmachst wegen dem vaginalen orgasmus etc.

    eben, man könnte es auch umgekehrt so sehen, dass sich diese Männer leicht an eine Frau hergegeben haben ;-)


    Alles eine Frage der Perspektive ;-)


    Aber am besten versuche das Thema abzuschießen.


    Deine Freundin hat jetzt eh keine Lust mehr auf solche Abenteuer, das hat sie hinter sich.


    Vor euch liegt die ZUKUNFT und nicht die Vergangenheit.

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    gmounted, was sind "viele" Männer? Darauf kannst du keine Antwort geben, oder?


    Wenn es danach ginge, dass alle Frauen auf den "Einen" warten würden, müssten. Dann müssten Männer das auch. Na, das wäre ein Spaß. Das Gejammer würde ich gern mal hören.

    also bei einer Frau mit mehr als fünf Sexpartnern steht für mich eine Heirat und Familie nicht mehr zur Debatte. 8-(


    Dein Denkfehler ist, dass du glaubst, dass sich jede Frau als Ehefrau und Mutter eignen würde. :_D


    Das sind in jeder Generation immer nur die wenigsten. Der Rest ergibt dann die ganzen Karrierefrauen und Alleinerziehenden.


    Genau die möchte man ja möglichst vermeiden.