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    blu_sky


    Ich hatte insgesamt 33 Sexpartner, davon 5 durch Beziehungen und 28 durch kürzere Geschichten.

    Du hast also in 16 Jahren 33 Beziehungen gehabt - mehr oder weniger lang.


    Das findest du normal??


    Das macht auf mich den Eindruck, als hättest du eine krankhafte Angst vor dem Alleineleben.


    Du solltest erstmal vor deiner eigenen Türe kehren bevor du mit dem Finger auf deine Freundin zeigst.

    Blu_sky,


    ... Mit 33 Sexpartnern bist du meiner Meinung nach aber auch kein Kind von Traurigkeit :-X Sie definitiv auch nicht, aber ich finde deine Rumrechnerei, wer hier moralisch verwerflicher gehandelt hat, dermaßen daneben, dass ich mir als Freundin überlegen würde, lieber einen Cut zu machen als mich (gedanklich) als Schlampe bezeichnen zu lassen.


    Du fährst die Beziehung gegen die Wand, nicht sie. Denn sie hatte die Sexpartner vor dir und nicht während eurer Beziehung.

    Ich gebe Braunesledersofa voll recht!


    Wichtig ist dass sie gesund ist (hat sie sich nach dem Jahr testen lassen?) und dass sie jetzt monogam ist.


    Dieses Jahr war aber garantiert die große Ausnahme.


    Sie hatte einmal im Leben die große Chance, ihren Spaß und ihre Freiheit zu haben.


    Denke nicht, dass sie nochmal so eine Phase haben wird.


    Versuch wirklich, die Vergangenheit aus dem Kopf zu bekommen.


    Sie hat sich augetobt und ist jetzt ruhig geworden.


    Ein normaler Prozess.


    Es war VOR deiner Zeit, und jetzt ist sie nicht mehr so drauf.


    Menschen entwickeln sich weiter

    In 16 Jahren 33 "Beziehungen" ... so so. Da wäre mir aber jemand, der sich einfach ganz ehrlich und offen wild "ausgetobt" hat, sehr viel lieber als einer, der entweder a) verlogenerweise irgendwas von Beziehunganziehungkennenlernenblabla faselt, obwohl er in Wirklichkeit vor allem vögeln will, oder aber b) so wenig Menschenkenntnis besitzt/so wenig über sich selbst weiß, dass er von einer "Beziehung" zur nächsten hopst, sich dabei aber offensichtlich immer wieder irrt, huch, und bei jeder glaubt, das sei jetzt voll die tiefe emotionale Bindung, aber dann wars irgendwie doch nicht so, schade.

    @ Shojo:

    Ja das finde ich auch besser und sympathischer, wenn jemand offen dazu steht, sich ausgetobt zu haben.


    Oder halt die wilde Zeit für sich behalten.


    Aber 33 "Beziehungen"? ":/


    Das sind ja dann auch nur flüchtige Bekanntschaften.

    Ich behaupte von mir gerade was Sex betrifft recht offen und tolerant zu sein, doch meine Ex und ich haben uns mal an einem Abend alles erzählt was wir so schon probiert haben und ich war danach etwas überfordert. Ich wusste in der nächsten Zeit gar nicht genau was ich alles beim Sex mit einfließen lassen sollte oder wie sie es am liebsten will.


    Die Gedanken an ihre "Experimente" ließen mich lange nicht los und haben mich etwas gehemmt weil ich nicht wusste wie genau ich darauf reagieren soll und was sie genau will. Natürlich muss man verstehen das zwei Menschen immer ein eigenes Sexleben haben und das nicht unbedingt mit den anderen Erlebnissen zu tun hat. Man muss einen eigenen Weg finden.


    Trotzdem war natürlich auch sehr viel dabei was ich gerne mit ihr erlebt hätte und teilweise war ich enttäuscht, dass sie nicht gleich einiges ausprobiert hat. Aber dafür waren wir zu kurz zusammen um viel mehr zu probieren und einiges wollte sie vielleicht mit mir auch nicht nochmal versuchen.


    Jede Partnerschaft hat ihr eigenes Sexleben.

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    Ich hatte insgesamt 33 Sexpartner, davon 5 durch Beziehungen und 28 durch kürzere Geschichten. Ich war seit ich 18 bin 7 Jahre in Beziehungen und 9 Jahre Single.

    Warum denn 33 Beziehungen?


    In den 9 Jahren wollte ich überhaupt keine Beziehung und es waren auch keine.


    Besser kennengelernt habe ich die Frauen jedoch alle, bevor mehr war.

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    Das macht im Schnitt in meiner Singlezeit 3 Sexpartner pro Jahr, was auch ziemlich genau hinhaut in der Realität.

    Das sind in einem Jahr 3, die ich besser gekannt habe und nicht 20 Unbekannte, wie bei meiner Freundin.


    Hätte ich genauso machen können, wollte ich aber nie, weil ich es billig und x-beliebig finde.


    Warum gesteht ihr mir das nicht zu, dass mich das stören darf, wenn sie etwas gemacht hat, was für mich immer ein No-Go war?

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    Warum gesteht ihr mir das nicht zu, dass mich das stören darf, wenn sie etwas gemacht hat, was für mich immer ein No-Go war?

    Weil in "billig" eine ganz schön hässliche Wertung mit drinsteckt, die Dich mir beispielsweise saumäßig unsympathisch macht. Natürlich darfs Dich stören. Aber Du schreibst halt nicht so in die Richtung "Puh, für mich ist das nicht vorstellbar, mit jemandem in die Kiste zu hopsen, den ich nicht kenne, also so GAR nicht, und dadurch erscheint sie mir irgendwie fremd, das ist sehr schwierig für mich", sondern Dubschreibst: billig, schlampenhaft, weniger wertvoll für mich. Und das finde ich persönlich sehr (sehrsehrsehr) abstoßend.

    Blu_sky, ganz ehrlich, trenn dich besser von ihr. Dein männliches Ego ist dermaßen angekratzt, dass du das Verhalten deiner Freundin schon als billig bezeichnest. So eine Herabstufung braucht keine Frau, vorallem heutzutage nicht mehr.


    Was erhoffst du dir eigentlich von dem Faden? Dass alle aufschreien, was für eine Schlampe deine Freundin ist? Meiner Meinung nach kannst du da lange drauf warten.


    Ich frage mich auch, warum ihr überhaupt so detailliert über diese Geschichten sprecht. Bis zu einem gewissen Grad ist das ja ok, aber diese Rumrechnerei, wie wer wann wie oft im Jahr, da hört es echt auf. Über manche Sachen schweigt man besser und lebt im Hier und Jetzt.

    Ich hätte ja gerne, dass es mich nicht stört und dass ich es nicht abstoßend, befremdlich, billig, schlampig oder was auch immer finde. Es weckt jedenfalls ein negatives Gefühl in mir, das Gefühl ist einfach da.


    Und ich schaffe es (noch) nicht, dieses Gefühl zu unterdrücken.

    Jede andere Frau, die Vergleichbares tut würde auf mich auch abstoßend, befremdlich, billig, schlampig wirken.


    Ich gebe meiner Freundin gar keine Schuld an irgendwas.


    Das Problem liegt ja bei mir, dass ich das so betrachte. Aber wie soll ich es schaffen das anders zu betrachten, wenn es einfach so in mir drin ist?


    Zudem stellt sich die Frage, ob ich mit ihr zusammen gekommen wäre, wenn ich das vorher gewusst hätte.


    Aber jetzt bin ich mit ihr zusammen und muss gegen meine Sichtweise ankämpfen.

    @ blu_sky

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    Warum gesteht ihr mir das nicht zu, dass mich das stören darf, wenn sie etwas gemacht hat, was für mich immer ein No-Go war?

    Ja, es "darf" dich stören. Aber vergleiche mal mit anderen "Störgrößen" in der Entwicklung eines Menschen. Würdest du eine Partnerin auch ablehnen, wenn sie früher mal in einer dir unangenehmen Partei oder Religionsgemeinschaft war, aber nicht mehr ist? Wenn sie früher Musik mochte, die dich abtörnt? Wenn sie Mathe als Lieblingsfach hatte, das du gehasst hast?


    Anders ausgedrückt: Muss ein Mensch, um dir zu gefallen, in der Vergangenheit in "vorauseilendem Gehorsam" alles in deinem Sinn "richtig" gemacht haben?


    Muss eine Frau keusch leben, wenn sie noch nicht "den Richtigen" gefunden hat? Das wäre doch die veraltete Forderung, als Jungfrau in die Ehe zu gehen. Gehört das zu deiner Weltanschauung?


    Ich würde wohl auch von zwei eineiigen Schwestern eher diejenige nehmen, die im Leben mehr Konstanz und Durchhaltevermögen gezeigt hat. Aber als Alternative für einen interessanten Menschen ein langweiliges Mauerblümchen? Nee, nicht wirklich.