Zu sensibelman:


    Du scheinst ja sehr fleißig zu schreiben. Nun denn, hier meine Antworten:


    Dass ich andere Länder mit einer rosa Brille betrachte, ist ein typischer Abwehrreflex, wenn ich mich über Aspekte Deutschlands negativ äußere. Das andere Länder keine Paradiese sind, ist mir auch klar und ich kenne z.B. auch die Schattenseiten der thailändischen Gesellschaft. Aber es leben eben auch nicht alle Menschen unter solch entsetzlichen Bedingungen wie in manchen Ländern Afrikas, Asiens oder Südamerikas.


    Nichtsdestotrotz, es gibt nun mal Dinge, die in anderen Ländern respektive Kulturen tendenziell besser funktionieren als hier in D. Warum sollten wir diese Dinge nicht reflektieren und uns kulturell weiterentwickeln?


    Wär doch mal was anderes als dieser sinnlosen Konsumschleife zu folgen, die wir hier Tag für Tag erleben. Aber natürlich, das goldene Kalb des Egos ist ja das höchste Gut des modernen Industriemenschen. Das darf nicht angetastet werden. Das wäre ja was...:-o


    Dass ich in manchen Bereichen Widersprüche habe, leugne ich nicht. Das hat aber jeder. Deswegen ist der Verweis darauf kein gültiges Argument. Zumindest bemühe ich mich, eine nicht konsumorientierte Lebensweise zu führen. Außerdem ist meine Erfahrung, dass insbesondere Westdeutsche ein verdrehtes Bild davon haben, was existentiell wichtig ist an materiellen Dingen. Klar, für einen Deutschen ist das Auto lebensnotwendig. Deswegen glaubt er, dass es unbedingt sein muss. Viele hier haben den Bezug zur Realität völlig verloren und meinen, dass das alles gut und richtig ist, wie wir hier leben. Der Lebensstil der reichen Industrienationen ist eine enorme Belastung für den Planeten und zukünftige Generationen werden die Zeche dafür bezahlen. Die Menschen zur Weisheit prügeln kann ich nicht. Das haben schon viele versucht. Wenn der Einzelne nicht selbst erkennt, welche Irrwege die moderne Gesellschaft geht und er sich aus seiner Trivialisierung nicht entreisst, kann man ihn dazu nicht zwingen. Daher solltest du meine Argumente nicht so verstehen, dass ich anderen etwas aufoktroyieren will. Das geht nicht, selbst wenn ich wollte...


    Ich vertrete hier einen Standpunkt, der unbequem ist.


    Das Menschen aus ärmeren Ländern gerne nach D kommen, hat meist (außer die berechtigten Asylfälle) materialistische Gründe (Materialismus ist ein globales Problem). Diese Leute haben eine völlig falsche Vorstellung von dem, wie es hier abläuft. Die glauben, alle hätten Geld und wären glücklich. Ich habe mal ein Interview mit einer Frau aus der Südsee gelesen, die auch geglaubt hat, im reichen Westen wären alle glücklich. Als sie dann ein reiches Industrieland (USA) besucht hat, war sie erstaunt darüber, wie viele Menschen doch gestresst und unglücklich wären. Ich denke, das ist kein Einzelfall. Ihr verwöhnten Deutschen wollt euch einfach nicht ändern. Pass mal auf. Wenn hier der Wohlstand absinkt (was stark zu vermuten ist aufgrund der ökonomischen Entwicklung), wirst du erleben, wie ''kultiviert'' die Deutschen wirklich sind. Nur der Konsum hält hier den sozialen Frieden noch aufrecht. Auch die sog. geistige Elite aus dem Bildungsbürgertum wird versagen,wie sie auch versagt haben, als die Nazis an die Macht gekommen sind.


    Dass ich D noch nicht verlassen habe, hat bestimmte Gründe. Es gibt noch einige Dinge, die mich hier halten.


    Das geht aber hier niemanden was an. Jedenfalls keine materiellen Gründe.


    Zu deinem Kommentar über die Medien:


    Dass die Menschen bei uns von den Mainstream-Medien bombardiert werden und sich der z.T. sehr subtilen Manipulation gar nicht bewusst sind, ist nicht zu leugnen. Jeder, der einigermaßen klar im Kopf ist, sollte das erkennen. Wenn du so autonom bist und das Programm bewusst nach Gehaltvollem selektierst, dann freut mich das. Das tun zum Glück noch genug Menschen. Aber glaube mir, die meisten tun das nicht. Insbesondere Kinder und Jugendliche geraten immer mehr ins Visier der Programmindustrien. Die Auswirkungen auf die Psyche erlebe ich jeden Tag bei meiner Arbeit mit diesen Menschen. Aber auch das ist ein globales Problem.

    Zu flo_eck:


    Ich achte natürlich darauf, dass ich nicht in den Kontext der Zwangsprostitution gerate. Ich bin mir da auch ziemlich sicher.


    Zweifelsohne ist Prostitution auch nur das kleinere Übel. Aber in einer patriarchalen Gesellschaftsstruktur (es gibt noch andere Kulturen, die aber in einer solchen Minderheit sind, dass die hier bei uns kaum bekannt sind), wie der unseren, muss man als Mann immer Geld haben, wenn man Sex haben will.Sei es in der Form eines Autos oder einer schicken Wohnung. Schuld gebe ich nicht den Frauen, da diese wie die Männer nur ihrer patriarchalen Konditionierung folgen. Da ich lieber mehr Freizeit habe, als arbeiten zu gehen, nur damit mich Frauen attraktiv finden, die mich sonst nicht attraktiv finden würden, mache ich es eben so. Ich habe gerade so viel, wie es für mich reicht und auch das ist für einen Durchschnittsdeutschen nicht viel. Zu Prostituierten gehe ich nicht sehr häufig. Etwa 1 mal in 2 Monaten. Wäre schön, wenn es anders laufen würde, aber momentan geht es mir ganz gut damit.

    Bevor man(n) sich über die zickigen und/ oder emanzipierten deutschen Frauen auslässt, sollte man sich fragen, inwieweit man an der Situation Mitschuld hat. Wer sich leicht unterkriegen lässt, hat naturgemäß schon verloren. Insofern mag die holde deutsche Weiblichkeit etwas anstrengender sein als die Damen aus anderen Ländern. Da mag die eine oder andere noch natürlichen (genauer: anerzogenen) Respekt vor dem "starken" Geschlecht haben.


    Wer als Mann hingegen Eier in der Hose und im Zweifelsfall selbiges Kleidungsstück auch an hat, weiß von keinen Problemen in seiner eigenen, real existierenden Partnerschaft zu berichten.

    ich will hier nicht als totengräber agieren, aber ich schreib trotzdem mal in diesem älteren thread, da es gerade sehr gut zu meinen persönlichen lebenserfahrungen passt.


    ich persönlich habe noch nicht das vergnügen gehabt, mit einer ausländischen frau eine beziehung zu führen (und werde es vermutlich auch nicht in absehbarer zeit haben, da ich sehr glücklich mit einer deutschen liiert bin), habe aber zurzeit beruflich öfters mit osteuropäischen kolleginnen zu tun. meine persönliche erfahrung ist, dass osteuropäische frauen weitaus ausgeglichener sind und souveräner im leben stehen bzw. auch wissen, was sie wollen. bei deutschen damen musste ich immer feststellen, dass ganz besonders jene, die auf den ersten blick emanzipiert und stark erscheinen, auf den zweiten blick problembehaftet und kompliziert sind. auf der einen seite scheinen deutsche frauen fast schon aggressiv unabhängig sein zu wollen, dafür wollen sie auf der anderen seite umso umsorgter werden :|N. da müsste man als mann ja schon fast ne gespaltene persönlichkeit haben. nichtsdestotrotz würde ich den deutschen frauen nicht abschwören, immerhin wird es so nie langweilig, ob ich in ein paar jahren auch noch so darüber denken werde, sei dahingestellt. soweit zumindest mein eindruck von der einheimischen frauenwelt.

    Ich bin halb Deutsche halb Kroatin... ich hab sozusagen feuer im arsch und ein wenns stress gibt kann ich auch sehr anstrengend werden .. aber ansonsten bin ich eine Frau wie es sich ein Mann wünscht und wovon er träumt – etwas hure, hausfrau, freundin,... ]:D ;-D *:)

    Hallo,


    ich habe mir das Thema schon oft genauer angesehen und möchte als deutscher Mann dazu öffentlich etwas sagen.


    Grundsätzlich ist es so, dass tatsächlich sehr viele Männer die nach Deutschland kommen oder selber Deutsche sind mit deutschen Frauen überhaupt nicht zurecht kommen. In meinem Freundeskreis sind Männer verschiedener Nationalitäten und im Grundsatz haben sie alle das gleiche Problem mit deutschen Frauen -


    Extreme Verkopftheit, Probleme mit Erotik, Probleme mit Geschlechterrollen usw.


    Auch Frauen aus dem Ausland, Latinas, Französinnen, Russinnen haben mir in Gesprächen schon einiges dazu gesagt und ich versuche das jetzt einmal so exakt wie möglich darzulegen.


    Deutsche Frauen haben in der Tat extrem hohe Ansprüche. Entweder weil sie einen hohen Standard und Sicherheit wünschen, da beisst die Maus keinen Faden dran ab oder weil sie selber Akademikerinnen sind. Das Problem an dieser Stelle liegt darin, dass Gleichberechtigung im Arbeitsleben sicher kein Problem und sogar wünschenswert ist, aber leider wird dabei völlig außer acht gelassen, dass es im Bett nicht so ist. Im Bett wollen Frauen einen Mann, kein Weichei oder ähnliches. Vor allem deutsche Männer haben extrem damit zu kämpfen, Frauen schreien immer nach lieben, verständnisvollen, fürsorglichen Kerlen, aber eigentlich wollen sie die gar nicht wenn es um Sex geht. Es besteht an dieser Stelle an der Schnittmenge aus Emanzipation und Sozialisation der Geschlechter ein Problemfeld, aus dem sich Mann und Frau in diesem Land kaum befreien können. Es ist als Mann so oder so fast unmöglich beides zu sein, Versorger und heisser Liebhaber, aber in Deutschland hat das Problem nochmal eine ganz andere Qualität. Ob jetzt eine Russin oder Asiatin auch zum Drachen mutiert ist eine völlig andere Sache, dass machen Frauen im allgemeinen wenn man falsch mit ihnen umgeht. Bei deutschen Frauen ist die Sache allerdings nochmal eine ganze Ecke komplizierter, da Erziehung, Sozialisation beider Geschlechter und Emanzipation in der deutschen Mentalität ganz andere Wirkungen entfalten als in anderen Ländern.


    Wie genau sieht das aus in der deutschen Realität ?


    - Deutsche Frauen kleiden sich oft unweiblich und verstecken ihre Weiblichkeit. Das fiel mir zum ersten mal auf, als eine Russin mich darauf hinwies und meinte was denn mit den Frauen in diesem Land los wäre - Zitat: "Warum wollen die denn alle keine Frauen sein, was ist los mit denen?" Erotik entsteht eben nicht nur im Kopf. Wenn die dauernd weggesperrt wird, dann ist sie genau das - weg. Natürlich reagieren Männer auf optische Reize und natürlich zeigen sie auch ihr Begehren. Das ist weder schlimm, noch irgendwie sexistisch, es ist essentiell für Erotik. Deutsche Frauen tragen ihre Erotik oft wie eine Bürde, nicht wie ein Geschenk. Alle Männer haben damit natürlich ein Problem, wie soll man da Erotik empfinden?


    EXTREM fällt das auf, wenn man im Ausland - z.B. Spanien am Flughafenschalter steht. Wenn man nicht gerade am Ballermann ist, dann fällt einem der extreme Unterschied zwischen spanischer und deutscher Weiblichkeit extrem auf. Deutsche Frauen sind oft fast androgyn, extrem ablehnend, quittieren einen Blick mit einer fast arroganten Ablehnung usw. ein Witz führt dann direkt zu "Was willst du erbärmliches Würstchen mit einer Frau wie mir" Mach den gleichen Witz mit einer Spanierin und sie lacht sich scheckig - Eis sofort gebrochen. Wenn Deutsche Frauen nicht völlig besoffen sind, brauchst du Ewigkeiten bis die mal auftauen, aber das nur am Rande. Das ist an der Stelle wohl eher eine Mischung aus Mentalität und Emanzipation in seiner heutigen Form. Einzige Möglichkeit ist nicht nachdenken und einfach frech sein als Mann, alles andere macht eine nur fertig.


    - Erotik wird wegen dem Sexismuswahn meistens nicht lebendig und/oder lustvoll gelebt, entweder schlampig und porno oder gar nicht. Extrem sind die deutschen Mädels die dann nur im Suff entspannen und steil gehen.


    - In Deutschland wissen die Männer kaum noch wie sie eine Frau ansprechen sollen (ich sage bewusst NICHT flirten). Bei dem kleinsten Spruch hat man direkt einen sehr großen Korb vor der Tür stehen. Das ist für die "netten" Deutschen Männer richtig hartes Brot. Entweder man lernt damit umzugehen und findet den Macho in sich, der sowas kontern kann oder man hat einfach nur verloren als Deutscher. Egal wie emanzipiert eine Frau ist, die richtige Dosis Macho und sie wird es lieben ]:D


    -Emanzipation ist auf einem Level angekommen, auf dem Eigenständigkeit und Freiheit seitens der Frauen leider sehr, sehr oft mit der Erlaubnis zum zickig sein (Arschloch sein) verwechselt wird, etwas was den meisten deutschen Männern äußerst übel aufstößt, da sie selber natürlich anerzogen bekommen haben keine Machos sein zu dürfen und sich deshalb natürlich nicht wehren. Frauen haben aber keinen Respekt vor Männern die unter ihnen stehen. Denen darf man das Müsli anrühren, aber Sex gibts woanders und das machen sie dann natürlich auch.


    - Leider ist es so, dass wir sehr wohl einen Geschlechterkampf haben. Es wird immer so getan, als ob wir ganz furchtbar modern wären und archaische Verhaltensweisen nichts mehr für uns zählen. Pustekuchen. Das Phänomen, dass deutsche Frauen sich unter Machos jeglicher Art legen im Urlaub, Afrikaner, Türken, Griechen, Latinos (und dann natürlich immer rumheulen wie gemein die sind) ist zu offensichtlich. Aber dann bei uns zu Hause immer schön ihre eigenen Männer (Brüder, Freunde, Arbeitskollegen, Ehemänner) drangsalieren. Natürlich ist das Unsinn, Frauen wollen Männer im Bett und genommen werden, Weicheier sind nicht sexy. Keine weitere Diskussion notwendig. Fragt man Männer aus anderen Kulturen an der Stelle (Polen reicht schon) dann hört man ganz schnell, dass sie den deutschen Männern die Eier abgeschnitten haben. Ist natürlich Chauvisprache aber das Ergebnis sieht man - deutsche Männer sind als Versorger gerne gesehen, aber im Urlaub gibts dann den Spass. Ist weitaus weniger selten, als ich früher selber geglaubt habe, unsere unschuldigen Damen haben es faustdick hinter den Ohren, was leider auch eine Folge der Emanzipation ist. Das deutsche Männer damit kein Problem haben ist freilich gelogen, natürlich haben sie das. Damit meine ich nicht, dass alle Frauen fremdgehen, aber Männer setzen keine Grenzen mehr und von alleine hat keine Frau Respekt vor den Grenzen eines Mannes. Die Männer leiden deshalb oft still vor sich hin und die Frauen merken es nicht einmal (oder wollen nicht, macht ja auch Spass machen zu können, was man will)


    - Ich würde nach vielen Gesprächen mit Frauen aus anderen Ländern soweit gehen zu sagen : Das Problem in Deutschland liegt an der Schwäche der Männer. Ich wurde oft gefragt "Was haben denn die deutschen Männer? Die nehmen mich gar nicht wirklich als Frau und gehen auch nicht an mich ran" Tja woran liegt das? Weil die gar nicht mehr wissen wie sie eine Frau noch ansprechen sollen. Viele Deutsche Männer sind wegen der völlig zerstörten Geschlechterrollen in Deutschland derart verunsichert, dass sie erst in der Begegnung mit Frauen aus Kulturkreisen wo es noch nicht so ist langsam wieder zu Männern werden und sich dann auch wohlfühlen. Das ist in der Form mit deutschen Frauen kaum noch möglich und die Wahl einer Dame aus anderen Kulturen liegt deshalb nah.


    Wenn man das nun kombiniert mit den alltäglichen Problemen, die Mann und Frau von Natur aus haben, dann wird einem schnell klar, warum so viele Männer schlecht über deutsche Frauen reden. Damit meine ich nicht nur deutsche Männer sondern auch Männer aus dem Ausland die hier her kommen und sich fragen - "Was ist hier in diesem Land eigentlich verkehrt."


    Mal als Beispiel : Frau will einen reichen Mann, weil ihr Geld wichtig ist, dass wollen sie alle und das ist auch völlig normal. Warum? Weil sie eben das Kinderprogramm haben, Geld bedeutet für Frauen genau das - Sicherheit für die Kinder. Es läuft völlig unbewusst ab und natürlich wollen viele Frauen das nicht hören. Aber genau so ist das eben. Nun kombiniert man das mit einer Frau, die gleichzeitig von allen Seiten erzählt bekommt, sie wäre nur eine Frau und ein kompletter Mensch, wenn sie selber auch Karriere macht, am besten genau wie ein Mann. Diese Frau wird von Morgens bis Abends zwischen diesem Konflikt hin und hergeschossen und möchte mit dem Mann aber egal wie auf dieser Basis auch Sachen mitentscheiden. Aus diesem Grund sind deutsche Frauen in sehr vielen Fällen so bindungsgestört, weil sie Angst haben kein "vollwertiges Mitglied der Gesellschaft zu sein" wenn sie Mütter sind und eben nicht selber gezeigt haben was für Kanten sie sind. Wie diese Frauen dann aber gleichzeitig das tollste am Frau sein erfahren können, dass bleibt bis heute rätselhaft. Mutter sein ist nichts verwerfliches es ist etwas ganz wunderbares und tolles und wir Männer können es nicht. Dafür könnten wir auch auf die Strasse gehen - GEBÄRMUTTER FÜR ALLE! Aber aus irgendeinem Grund haben Männer ein geringeres Problem damit sie selber zu sein als Frauen. Dieser Konflikt ist typisch für Frauen, aber wenn sie das selbstbewusst angehen würden, dann wäre es gar kein Thema.


    Und jetzt versuch mal mit so einer Frau eine Familie zu gründen.... viel Spass.


    Das ganze ist derart stressig und nervig, dass hält kein Mann auf Dauer aus. Denn trotz aller "Emanzipation" sind Frauen immer noch Frauen und in vielem instabiler und emotionaler als Männer. Die haben dafür an anderen Punkten wiederum beträchtliche Schwächen. Das ist auch ganz normal und nicht weiter schlimm eigentlich, wir sind verschieden, deshalb kann die tiefe Begegnung von Mann und Frau für beide Seiten ja so erfüllend sein.


    Wenn aber natürlich beide Seiten nur voreinander stehen und gar keinen Bock haben es zu versuchen, dann wird's schwierig und auch das ist zunehmend der Fall. Beziehungen werden heute von Frauen wesentlich schneller weggeworfen, als es früher der Fall war, einfach weil keine wirtschaftliche Notwendigkeit mehr besteht für die Frauen.

    Hallo,


    ich habe mir das Thema schon oft genauer angesehen und möchte als deutscher Mann dazu öffentlich etwas sagen.


    Grundsätzlich ist es so, dass tatsächlich sehr viele Männer die nach Deutschland kommen oder selber Deutsche sind mit deutschen Frauen überhaupt nicht zurecht kommen. In meinem Freundeskreis sind Männer verschiedener Nationalitäten und im Grundsatz haben sie alle das gleiche Problem mit deutschen Frauen -


    Extreme Verkopftheit, Probleme mit Erotik, Probleme mit Geschlechterrollen usw.


    Auch Frauen aus dem Ausland, Latinas, Französinnen, Russinnen haben mir in Gesprächen schon einiges dazu gesagt und ich versuche das jetzt einmal so exakt wie möglich darzulegen.


    Deutsche Frauen haben in der Tat extrem hohe Ansprüche. Entweder weil sie einen hohen Standard und Sicherheit wünschen, da beisst die Maus keinen Faden dran ab oder weil sie selber Akademikerinnen sind. Das Problem an dieser Stelle liegt darin, dass Gleichberechtigung im Arbeitsleben sicher kein Problem und sogar wünschenswert ist, aber leider wird dabei völlig außer acht gelassen, dass es im Bett nicht so ist. Im Bett wollen Frauen einen Mann, kein Weichei oder ähnliches. Vor allem deutsche Männer haben extrem damit zu kämpfen, Frauen schreien immer nach lieben, verständnisvollen, fürsorglichen Kerlen, aber eigentlich wollen sie die gar nicht wenn es um Sex geht. Es besteht an dieser Stelle an der Schnittmenge aus Emanzipation und Sozialisation der Geschlechter ein Problemfeld, aus dem sich Mann und Frau in diesem Land kaum befreien können. Es ist als Mann so oder so fast unmöglich beides zu sein, Versorger und heisser Liebhaber, aber in Deutschland hat das Problem nochmal eine ganz andere Qualität. Ob jetzt eine Russin oder Asiatin auch zum Drachen mutiert ist eine völlig andere Sache, dass machen Frauen im allgemeinen wenn man falsch mit ihnen umgeht. Bei deutschen Frauen ist die Sache allerdings nochmal eine ganze Ecke komplizierter, da Erziehung, Sozialisation beider Geschlechter und Emanzipation in der deutschen Mentalität ganz andere Wirkungen entfalten als in anderen Ländern.


    Wie genau sieht das aus in der deutschen Realität ?


    - Deutsche Frauen kleiden sich oft unweiblich und verstecken ihre Weiblichkeit. Das fiel mir zum ersten mal auf, als eine Russin mich darauf hinwies und meinte was denn mit den Frauen in diesem Land los wäre - Zitat: "Warum wollen die denn alle keine Frauen sein, was ist los mit denen?" Erotik entsteht eben nicht nur im Kopf. Wenn die dauernd weggesperrt wird, dann ist sie genau das - weg. Natürlich reagieren Männer auf optische Reize und natürlich zeigen sie auch ihr Begehren. Das ist weder schlimm, noch irgendwie sexistisch, es ist essentiell für Erotik. Deutsche Frauen tragen ihre Erotik oft wie eine Bürde, nicht wie ein Geschenk. Alle Männer haben damit natürlich ein Problem, wie soll man da Erotik empfinden?


    EXTREM fällt das auf, wenn man im Ausland - z.B. Spanien am Flughafenschalter steht. Wenn man nicht gerade am Ballermann ist, dann fällt einem der extreme Unterschied zwischen spanischer und deutscher Weiblichkeit extrem auf. Deutsche Frauen sind oft fast androgyn, extrem ablehnend, quittieren einen Blick mit einer fast arroganten Ablehnung usw. ein Witz führt dann direkt zu "Was willst du erbärmliches Würstchen mit einer Frau wie mir" Mach den gleichen Witz mit einer Spanierin und sie lacht sich scheckig - Eis sofort gebrochen. Wenn Deutsche Frauen nicht völlig besoffen sind, brauchst du Ewigkeiten bis die mal auftauen, aber das nur am Rande. Das ist an der Stelle wohl eher eine Mischung aus Mentalität und Emanzipation in seiner heutigen Form. Einzige Möglichkeit ist nicht nachdenken und einfach frech sein als Mann, alles andere macht eine nur fertig.


    - Erotik wird wegen dem Sexismuswahn meistens nicht lebendig und/oder lustvoll gelebt, entweder schlampig und porno oder gar nicht. Extrem sind die deutschen Mädels die dann nur im Suff entspannen und steil gehen.


    - In Deutschland wissen die Männer kaum noch wie sie eine Frau ansprechen sollen (ich sage bewusst NICHT flirten). Bei dem kleinsten Spruch hat man direkt einen sehr großen Korb vor der Tür stehen. Das ist für die "netten" Deutschen Männer richtig hartes Brot. Entweder man lernt damit umzugehen und findet den Macho in sich, der sowas kontern kann oder man hat einfach nur verloren als Deutscher. Egal wie emanzipiert eine Frau ist, die richtige Dosis Macho und sie wird es lieben ]:D


    -Emanzipation ist auf einem Level angekommen, auf dem Eigenständigkeit und Freiheit seitens der Frauen leider sehr, sehr oft mit der Erlaubnis zum zickig sein (Arschloch sein) verwechselt wird, etwas was den meisten deutschen Männern äußerst übel aufstößt, da sie selber natürlich anerzogen bekommen haben keine Machos sein zu dürfen und sich deshalb natürlich nicht wehren. Frauen haben aber keinen Respekt vor Männern die unter ihnen stehen. Denen darf man das Müsli anrühren, aber Sex gibts woanders und das machen sie dann natürlich auch.


    - Leider ist es so, dass wir sehr wohl einen Geschlechterkampf haben. Es wird immer so getan, als ob wir ganz furchtbar modern wären und archaische Verhaltensweisen nichts mehr für uns zählen. Pustekuchen. Das Phänomen, dass deutsche Frauen sich unter Machos jeglicher Art legen im Urlaub, Afrikaner, Türken, Griechen, Latinos (und dann natürlich immer rumheulen wie gemein die sind) ist zu offensichtlich. Aber dann bei uns zu Hause immer schön ihre eigenen Männer (Brüder, Freunde, Arbeitskollegen, Ehemänner) drangsalieren. Natürlich ist das Unsinn, Frauen wollen Männer im Bett und genommen werden, Weicheier sind nicht sexy. Keine weitere Diskussion notwendig. Fragt man Männer aus anderen Kulturen an der Stelle (Polen reicht schon) dann hört man ganz schnell, dass sie den deutschen Männern die Eier abgeschnitten haben. Ist natürlich Chauvisprache aber das Ergebnis sieht man - deutsche Männer sind als Versorger gerne gesehen, aber im Urlaub gibts dann den Spass. Ist weitaus weniger selten, als ich früher selber geglaubt habe, unsere unschuldigen Damen haben es faustdick hinter den Ohren, was leider auch eine Folge der Emanzipation ist. Das deutsche Männer damit kein Problem haben ist freilich gelogen, natürlich haben sie das. Damit meine ich nicht, dass alle Frauen fremdgehen, aber Männer setzen keine Grenzen mehr und von alleine hat keine Frau Respekt vor den Grenzen eines Mannes. Die Männer leiden deshalb oft still vor sich hin und die Frauen merken es nicht einmal (oder wollen nicht, macht ja auch Spass machen zu können, was man will)


    - Ich würde nach vielen Gesprächen mit Frauen aus anderen Ländern soweit gehen zu sagen : Das Problem in Deutschland liegt an der Schwäche der Männer. Ich wurde oft gefragt "Was haben denn die deutschen Männer? Die nehmen mich gar nicht wirklich als Frau und gehen auch nicht an mich ran" Tja woran liegt das? Weil die gar nicht mehr wissen wie sie eine Frau noch ansprechen sollen. Viele Deutsche Männer sind wegen der völlig zerstörten Geschlechterrollen in Deutschland derart verunsichert, dass sie erst in der Begegnung mit Frauen aus Kulturkreisen wo es noch nicht so ist langsam wieder zu Männern werden und sich dann auch wohlfühlen. Das ist in der Form mit deutschen Frauen kaum noch möglich und die Wahl einer Dame aus anderen Kulturen liegt deshalb nah.


    Wenn man das nun kombiniert mit den alltäglichen Problemen, die Mann und Frau von Natur aus haben, dann wird einem schnell klar, warum so viele Männer schlecht über deutsche Frauen reden. Damit meine ich nicht nur deutsche Männer sondern auch Männer aus dem Ausland die hier her kommen und sich fragen - "Was ist hier in diesem Land eigentlich verkehrt."


    Mal als Beispiel : Frau will einen reichen Mann, weil ihr Geld wichtig ist, dass wollen sie alle und das ist auch völlig normal. Warum? Weil sie eben das Kinderprogramm haben, Geld bedeutet für Frauen genau das - Sicherheit für die Kinder. Es läuft völlig unbewusst ab und natürlich wollen viele Frauen das nicht hören. Aber genau so ist das eben. Nun kombiniert man das mit einer Frau, die gleichzeitig von allen Seiten erzählt bekommt, sie wäre nur eine Frau und ein kompletter Mensch, wenn sie selber auch Karriere macht, am besten genau wie ein Mann. Diese Frau wird von Morgens bis Abends zwischen diesem Konflikt hin und hergeschossen und möchte mit dem Mann aber egal wie auf dieser Basis auch Sachen mitentscheiden. Aus diesem Grund sind deutsche Frauen in sehr vielen Fällen so bindungsgestört, weil sie Angst haben kein "vollwertiges Mitglied der Gesellschaft zu sein" wenn sie Mütter sind und eben nicht selber gezeigt haben was für Kanten sie sind. Wie diese Frauen dann aber gleichzeitig das tollste am Frau sein erfahren können, dass bleibt bis heute rätselhaft. Mutter sein ist nichts verwerfliches es ist etwas ganz wunderbares und tolles und wir Männer können es nicht. Dafür könnten wir auch auf die Strasse gehen - GEBÄRMUTTER FÜR ALLE! Aber aus irgendeinem Grund haben Männer ein geringeres Problem damit sie selber zu sein als Frauen. Dieser Konflikt ist typisch für Frauen, aber wenn sie das selbstbewusst angehen würden, dann wäre es gar kein Thema.


    Und jetzt versuch mal mit so einer Frau eine Familie zu gründen.... viel Spass.


    Das ganze ist derart stressig und nervig, dass hält kein Mann auf Dauer aus. Denn trotz aller "Emanzipation" sind Frauen immer noch Frauen und in vielem instabiler und emotionaler als Männer. Die haben dafür an anderen Punkten wiederum beträchtliche Schwächen. Das ist auch ganz normal und nicht weiter schlimm eigentlich, wir sind verschieden, deshalb kann die tiefe Begegnung von Mann und Frau für beide Seiten ja so erfüllend sein.


    Wenn aber natürlich beide Seiten nur voreinander stehen und gar keinen Bock haben es zu versuchen, dann wird's schwierig und auch das ist zunehmend der Fall. Beziehungen werden heute von Frauen wesentlich schneller weggeworfen, als es früher der Fall war, einfach weil keine wirtschaftliche Notwendigkeit mehr besteht für die Frauen.

    Naja deutsche Frauen kriegen wenigstens einen Mann ab.


    Ich bin russisch/israelisch und den meisten den ich gesagt hab,das ich nicht nur russisch sondern auch israelisch bin waren mega komisch zu mir ? ??? Und hatten dann plötzlich nicht mehr so viel Interesse..


    Egal ich hab ja jetzt einen tollen Freund x:)


    Anderes Thema


    Was hat das damit zu tun das sie deutsche war? Gibt es nicht auch andere Nationalitäten die anstrengend sind zum Beispiel Italienerinnen ??

    Oh sehe gerade das es zweimal gepostet worden ist?


    Das was ich hier beschrieben habe ist explizit deutsch, diese Mischung aus Emanzipation und Mentalität.


    Genauer beschreiben kann ich es was deutsche Frauen und Männer angeht kaum noch, es war ja keine plumpe Beschreibung von "Frauen sind anstrengend" das Männer und Frauen allgemein ihre Problemchen haben ist ja allseits bekannt, dass gilt natürlich auch für Italiener*innen.


    Aber diese spezifische Mischung aus Mentalität, Feminismus, Politik und unbewussten archaischen Rollenbildern, die immer mitschwingen, dass findet man in der Form wie ich es beschrieben habe tatsächlich nur in Deutschland.

    Zitat

    Aber sonst, die kroatischen Frauen unterscheiden sich schon von deutschen Frauen. Sie sind nicht so gefühlskalt. Einfach bessere Familienmenschen. Liebevoller, zärtlicher, einfach besser!

    Also ich bin ja auch nicht mit einem Deutschen verheiratet, sondern mit einem Ausländer. Und naja, die unterscheiden sich schon von deutschen Männern. Sie sind nicht solche Paschas, denen man den Popo hinterhertragen muss. Einfach ganze Männer. Selbstbewusster, humorvoller, intelligenter, einfach besser! ??Und einen Größeren haben sie auch!?? ]:D

    Also ich würde mir ja angesichts der diversen Mängel unterschiedlicher Nationalitäten sowieso als Mann meine Frau bei Girlbucks selbst zusammenmixen. Da kann man beispielsweise eine deutsche Basis mit einem Schuss Spanierin aromatisieren, oder man lässt sich einen halben Becher Kroatin mit einem halben Becher Italienerin zusammenkippen (kann super kochen!), und dann noch ein bisschen China-Aroma rein, ist dann auch finanziell und platzmäßig nicht so anspruchsvoll. Und den Strohhalm kann man auch reinstecken, wann immer man will. Hot! x:)

    Wegelagerer

    :)= :)= :)=


    Die krankhaften Überreste des Feminismus, die nicht mehr der Gleichberechtigung der Frau, sondern (begeistert hofiert von Politik und Wirtschaft, für die reine Konsum- und Arbeitshohlkörper ohne Identität natürlich das Optimum sind) der Umformung des Menschen dienen, verstümmeln die Menschen geradezu, pressen sie in Muster, die ihrer Natur zuwiderlaufen. Das Ergebnis sehen wir heute schon. Psychische Behinderungen und Persönlichkeitsstörungen, soziale Desorientierung, verstörte Kinder, Depressionen, Burnout - alles Zivilisationskrankheiten des "neuen Menschen". Und ja, die Deutschen scheinen da besonders aktiv zu sein.