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    Deutsche Idioten finde ich immer sehr anstrengend. Im Gegensatz zum ausländischen Idioten muss man sich mit deutschen Idioten leider viel häufiger rumschlagen. Komisch eigentlich, man sollte meinen es gäbe, schon rein statistisch gesehen, viel mehr ausländische Idioten, weil es ja viel mehr Ausländer gibt. Aber nein, im Alltag hat man es meistens bloß mit deutschen Idioten zu tun.

    Deutsche Idioten haben halt den Nachteil, dass man deren Idiotie rein von der Sprache her auch verstehen kann. Wenn jemand auf Suaheli herumidiotet, dann ist der nicht weniger ein Idiot, aber man versteht seine Idiotie zumindest nicht.

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    Deutsche Frauen sind arrogant, gefühlskalt, kochen schlecht, sind nicht devot genug also sucht euch ne Südländerin die von Emanzipation noch nie was gehört hat.

    Moment! Kochen tut meine Freundin ganz toll. ;-D

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    Haushalt ist kotznervig. Ich arbeite gern, Haushalt geht mir auf den Senkel.

    Ach, zum liebsten Hobby würde ich Hausarbeit auch nicht erklären, aber so schlimm ist sie auch nicht. ;-D Ihr seht, ich bin emanzipiert. ;-D

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    Es bestreitet keiner das die Geschlechter biologische Unterschiede haben.

    Doch, durchaus. Wir hatten das ja schon beim GM-Thema. Wenn das nichts miteinander zu tun hat, warum wird dann das biologische Geschlecht und das zweigeschlechtliche Prinzip hinterfragt?

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    Es wird nur angegriffen, dass diese biologischen Unterschiede eine hierarische gesellschaftliche Wertung nach sich ziehen, die es der einer biologischen Hälfte der Bevölkerung ermöglicht für die eigene Grundversorgung aufzukommen und der anderen ( wenn sie Kinder will) nicht, weil die andere zufällig in der Lage ist Kinder auszutragen.

    Nein, keineswegs. Die Frau muss nicht zwangsläufig Kinder kriegen. Und selbst wenn sie Kinder bekommt und dennoch Karriere machen will, kann das geregelt werden: entweder durch Kinderbetreuung, oder der Mann bleibt eben zu Hause oder man passt seine Familienplanung eben der Karriereplanung an. Völlig normal und individuell zu lösen - nichts, was der Staat zu steuern hat.


    Dass nur Frauen Kinder kriegen ist eine unveränderliche Tatsache, der man sich einfach stellen muss. Da wird kein Genderplan der Welt jemals was dran ändern. Und es ist auch nicht Sache des Staates, die Familienplanung zu übernehmen.

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    Materielle Abhängigkeit eines Geschlechts von einem anderen zu fördern kann staatlich nicht gewollt werden, weil es Nachteile für beide Geschlechter und die Gesellschaft nach sich zieht.

    Das tut der Staat ja auch gar nicht. Es gibt keine vom Staat auferlegte Pflicht für Frauen, sich in materielle Abhängigkeit von einem Mann zu begeben.

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    Die angeborene Gleichwertigkeit von Menschen ist kein Scheiss, der irgendwo raus gehört, sondern eine Realität für selbstbestimmtes Leben jedes Individuums.

    1. Gegen die Gleichwertigkeit habe ich mich nicht ausgesprochen. Moderner (!) Feminismus, GM & Co. haben damit aber nichts zu tun.


    2. Gleichwertigkeit ist, im Gegensatz zum Geschlecht, den Menschen nicht angeboren, sondern wird sozial verhängt. Das macht es nicht schlecht oder falsch, im Gegenteil, aber es ist eben nicht angeboren.

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    Jeder kann sich durch Leistung innerhalb der eigenen Wertvorstellungen dann wieder eine hierarische Position erarbeiten und die ja auch in seiner eigenen Gruppe haben.

    Richtig. Den Zustand haben wir.

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    Wogegen Du Dich wohl wehrst ist dass mehrere Wertesysteme innerhalb der Gesellschaft als gleichwertig nebeneinander stehen können.

    Falsch, ich wehre mich dagegen, dass der eine Entwurf verbindlich gemacht wird. Damit sind die anderen nämlich nicht mehr gleichwertig. Der Staat nimmt mit Quoten, verbindlichen Richtlinien etc. Einfluss hierauf. Das ist nicht seine Aufgabe.

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    Vielleicht ist sie ja zu einem Zweiunddreißigstel Italienerin?

    Na toll und warum wirkt sich das 32stel dann ausgerechnet aufs Kochen aus wenn doch "arrogant, gefühlskalt, kochen schlecht, sind nicht devot genug" zur Auswahl steht? ]:D

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    Na toll und warum wirkt sich das 32stel dann ausgerechnet aufs Kochen aus wenn doch "arrogant, gefühlskalt, kochen schlecht, sind nicht devot genug" zur Auswahl steht? ]:D

    Weil deutsche Männer einfach immer Pech haben. Ätsch!

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    Na toll und warum wirkt sich das 32stel dann ausgerechnet aufs Kochen aus wenn doch "arrogant, gefühlskalt, kochen schlecht, sind nicht devot genug" zur Auswahl steht? ]:D

    Tja, aber jetzt stell dir doch mal vor, du müsstest deine arrogante, gefühlskalte Frau, die nicht devot genug ist, weil sie ja schließlich zu 31 Teilen deutsch ist, auch noch mit schlechtem Essen im Magen ertragen ? Na ? Na ?

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    Och Menno. :-(

    Nein, falsch. Du musst mit einer Axt um Dich hauen und "NIXDA!" brüllen, damit alle sehen, wie männlich Du bist. Humor oder Akzeptanz sind nicht gut. Letzteres steht nur Frauen, ersteres bitte nur mit Vorsicht einsetzen, wenn es keinesfalls mit Nachgiebigkeit verwechselt werden kann.

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    Tja, aber jetzt stell dir doch mal vor, du müsstest deine arrogante, gefühlskalte Frau, die nicht devot genug ist, weil sie ja schließlich zu 31 Teilen deutsch ist, auch noch mit schlechtem Essen im Magen ertragen ? Na ? Na ?

    Mh, hast du auch wieder Recht, das wäre ja unterträglich. (Ich hoffe meine Freundin liest das hier nie. :-D)

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    Nein, falsch. Du musst mit einer Axt um Dich hauen und "NIXDA!" brüllen, damit alle sehen, wie männlich Du bist.

    Ne, sorry. Das geht nicht. Ich bin schon zu "verwaschlappt". ^^

    Also schau - warum soll ich denn erstmal meinen Status klären, wenn ich einfach eine annähernde Beschreibung der Wirklichkeit liefere, die dazu noch von anderen die von außen auf unser Land schauen kommt? Irgendwie verwechseln gerade alle mich persönlich mit dem was ich geschrieben habe, auch ulkig. Wenn ich jetzt nen Dr. in Soziologie habe geht das klar sowas zu schreiben oder wie?


    Ich steh zu allem was ich geschrieben habe, ich habe nichts relativiert bis jetzt und nur weil das offensichtlich vielen nicht gefällt was ich gesagt habe ziehe ich das nicht zurück. Mir ist schon klar das ich damit gegen Etikette verstoße, aber das interessiert mich herzlich wenig. Wenn mir jemand was sagt dann höre ich mir das auch erstmal an, auch wenns vielleicht erstmal stört. Wenn ich was damit anfangen kann merke ich das schon.


    Ich habe Familie in Brasilien, Italien, Spanien, Kanada, war mit Latinas, Deutschen, Russinnen und Asiatinnen zusammen, habe Freunde aus Lateinamerika, Spanien, Simbabwe, Pakistan, Indien, Israel, USA, Frankreich, Polen usw. und bin viel gereist + mein Freundeskreis in meiner Stadt ist international. Das was sich gesagt habe kommt aus Gesprächen mit Leuten anderer Kulturen, Männer+Frauen und das ist was rüberkommt, wenn man sich länger unterhält. Wenn das jemanden stört, dann ist das leider so, aber hier wurde danach gefragt. Wo ist also das Problem? Ich muss mir auch Witze über mein deutschsein von den Leuten anhören, schlimm ist das nicht, stimmt ja auch oft, dann gibts halt einen Witz zurück und gut ist. Wenn hier gefragt worden wäre - was ist an deutschen Frauen toll, dann hätte ich mich halt dahingehend geäußert.