Danke für die Blumen, äh den Wodka :)^


    Ich denke auch nicht das man wie der Berserker jede Bar auseinandernehmen sollte - im besten Fall gar nicht.


    Der deutsche Rechtsstaat funktioniert in weiten Teilen hervorragend und natürlich knasten die einen ein. Es geht um gelebte Rollen und ja sagen zu dem was man ist : Ja ich bin ein Mann, ja ich bin eine Frau, darum Unterschiede zu leben, alleine das führt zu Respekt. Bei uns läuft unter Respekt immer - bloß nicht verletzen, auch nicht mit Worten. Das führt aber bloß dazu, dass Männer von den Frauen untergebuttert werden, weil Männer sich normalerweise physisch wehren und Frauen verbal. Ja wer hat den dann die Hosen an? Männer dürfen ja nicht mal ihre Position vertreten, ohne schief angesehen zu werden. Es gibt mittlerweile so viele Fälle von häuslicher Gewalt gegen Männer, dass ist statistisch gleichwertig. Ja wie soll das denn aufhören wenn diese Frauen keinen Respekt vor ihren Kerlen haben und verbale Gewalt ist auch Gewalt. Wie soll eine Frau einen Mann und seine Grenzen respektieren, wenn er gar keine aufzeigt? Und ja Männer sind aggressiv - na und? Das kann man sich abtrainieren und wegideologisieren aber es bleibt und natürlich muss man damit umgehen, alles andere ist Blödsinn. Dafür gibt es den Depressionen und andere Späße frei Haus wenn man dauernd seinen Zorn frisst. Die Leute in unserem Land halten doch nicht mal mehr einen laute Disput aus ohne die Polizei zu rufen. Das gehört aber zum Leben dazu. Das was uns immer als kultivierter Umgang verkauft wird ist in Wirklichkeit ungesund und versaut Männer und Frauen gleichermaßen. Die ganze Geschichte ist völlig aus dem Gleichgewicht geraten - komplett.

    Hallo Seherin,


    jetzt wird es doch spannend.


    Doch natürlich geht das was du sagst, aber nur wenn klare Verhältnisse von beiden Seiten herrschen. Das geht nicht wenn man Teile der Beziehung hat in denen Die Rollen nicht klar sind.


    Für mich wäre das was du sagst der Idealzustand, aber de facto geht das mit den meisten deutschen Frauen nicht.

    Zitat

    Für mich wäre das was du sagst der Idealzustand, aber de facto geht das mit den meisten deutschen Frauen nicht.

    und hier glaube ich eher nicht, dass das an den nationalitäten hängt, sondern an der kommunikationsfähigkeit innerhalb der beziehung!

    Wegelagerer Wenn du doch so der Obermacho bist, und so viele internationale Freunde hast, warum regst du dich dann bitte über die deutschen Frauen in der Gesamtheit auf? Scheint doch deinen Erzählungen nach genug Frauen aus anderen Kulturkreisen zu geben, die deine doch etwas angestaubten Vorstellungen der Rollenklischees entsprechen..


    Dann halte dich primär über diesen Kreis raus, und lass die Leute die nicht nach diesen Klischees leben wollen, einfach leben.


    Leben und Leben lassen.

    Oh oh, das ist ja ein wirklich steiniger Acker mit den Beziehungen... ":/


    Während ich mit meinem Süssen schon jetzt 18 Jahre zusammen bin, konnte ich beobachten, was sich auf diesem Sektor so geändert hat. Früher waren Männer immer und überall potentielle Machos, Paschas, Schläger, Vergewaltiger.


    Frauen waren meist abhängig und durch verschiedene gesellschaftliche Umstände zur Unterwürfigkeit und zum Dasein als Hausfrau und Mutter gezwungen.


    Ab den 60ern gab es dann die Pille. Zuerst nur in Notfällen (also wenn eine Frau schon viele Kinder hatte oder aus medizinischen Gründen), dann wurde die Verhütung zur Säule weiblicher Unabhängigkeit! Die Pille hat das gesamte Rollengefüge zwischen Mann und Frau für immer verändert.


    Frauen machten sich bzgl. ihrer Selbstverwirklichung auf die Socken und waren gingen bei kleinsten Macho- Alarm auf die Barrikaden. Bevor frau alleinerziehend würde, wars angesagt, lieber konsequent zu verhüten bzw.auf Sex zu verzichten. Den Grund dafür gibts heute noch: alleinerziehend hat frau/mann einige Nachteile einzustecken, auch wenn heutzutage der Staat hilft. Noch in den frühen 70ern galt eine Mutter mit unehelichem Kind als Schlampe. Für Familien gab es als Unterstützung Steuervorteile.


    In den 70ern gab es €25.- Kindergeld. Das wars.


    Dass früher trotzdem so viele Kinder geboren wurden, lag allein an dem Umstand, dass nicht jede Frau Zugang zur Pille kriegte und die Gesellschaft sehr prüde und konservativ war, so dass Sex vor der Ehe als unanständig und schlampig, geradezu nuttig galt. Das können sich jüngere Leute heutzutage gar nicht mehr vorstellen!


    Zurück zum Thema! Frauen waren nun erstmals sexuell wirklich unabhängig, nämlich von ihrem Körper! Stellt euch mal vor, man kann nicht mehr jederzeit Sex haben, wenn mans will, weil die Frau gerade einen ES hat und schwanger werden kann, und das vor allem, wenn man kein Kind geplant hat.


    Tja und viele Frauen in meinem Alter (ich bin 55) sind meiner Meinung nach sehr lange auf dem Selbstverwirklichungs- und romantischen Ritter-auf-dem-weissen-Pferd- Suchtrip hängen geblieben. Meine Freundinnen, die solo sind, haben ellenlange Checklisten mit Ansprüchen an einen Mann, der erst noch gebacken werden müsste. Will sagen: sie müssten einem Mann irgendwie auch mal ne Chance geben! Tun sie aber nicht, weil sie an der Checkliste festhalten und/oder weil sie alleinerziehend sind und wegen des Kindes keine neue Beziehung zulassen können/wollen.


    Klar, es wird mal für jmd. geschwärmt oder es gibt mal eine Affaire, aber sobald die beidseitige "Werbeveranstaltung" vorbei ist, geht es in die Brüche. Eigentlich geht eine Beziehung erst ab diesem Punkt los, finde ich! Aber das Zusammenraufen ist anstrengend, vor allem, wenn ein Kind auch mit einbezogen werden muss.


    Bei meinen alleinerziehenden Freundinnen waren die Kinder durchgehend "Unfälle". Ich bin sicher, dass die Damen irgendwie zwar Kinder wollten, aber die Sache mit den Vätern nicht wirklich im Einvernehmen gelaufen ist - s. Ktefans "Unterhaltsknechte".


    Viele Männer waren in Sachen Verhütung genau so unklar und inkonsequent - will sagen: sie haben sich auf die Frau verlassen ("...Ja klaaar! sie nimmt garantiiiiiert die Pille" :=o ! und sich halt keine Tüte mitgenommen, und dann hatten sie den Salat: sprich die Unterhaltsverpflichtung.


    Yo und die Leute, die jetzt um die Mitte 20 sind, kann ich irgendwie nur bestaunen.


    Die jungen Herrn sind in meinen Augen einfach nur noch seltsam: im Supermarkt seh ich viele wie Kammerdiener hinter ihrer Madamm hertappsen und Sachen aus den Regalen heranschleppen, während sie die Anweisungen gibt, was in den Wagen kommt und was nicht.


    Ich bin Sozialarbeiterin und leite Praktikant/Innen an, die auch so Mitte/ Ende 20 sind. Wenn ich sehe, wie die alle eine Familie gründen kann ich jetzt schon sagen, dass 2/3 der Beziehungen nicht halten werden, wenn sie so weitermachen wie jetzt. Echt skurril! Der Staat geht immer noch vom ehelichen Familienmodell aus, und die Scheidungs- und Trennungsraten strafen das alles Lügen!


    Ich selber habe bewusst keine Kinder, mir war immer klar,dass ich keine wollte, und selbst bei grösster Verknalltheit wollte ich das nicht. Meinen Mann gehts genau so.


    Mein Fazit, man muss offen und ehrlich zu sich selbst sein, dann kann man ruhig und sachlich alles verhandeln und sich die Perspektiven daraus ableiten, die möglich sind.


    *:) *:)

    @ kambly

    Was kennst du denn ewig für komische deutsche Frauen, die alle schlagende Männer mit Kohle haben? Das ist Gossenstyle. Wo siehst du dich denn nach Frauen um? :-o


    Eine normale deutsche Frau ist nicht so drauf.

    Zitat

    Das geht nicht wenn man Teile der Beziehung hat in denen Die Rollen nicht klar sind.

    Bei uns sind die Rollen klar. Mein Freund bekommt langsam ne kleine Bauchrolle, und ich kümmere mich immer um die Klopapierrollen.

    Ja sicher Kommunikation, es ist aber so das es in allen Beziehungen ein Machtgefälle gibt und Erotik zwischen Mann und Frau hängt unmittelbar daran. Ich habe bis heute keine einzige Frau getroffen, die einen Mann hatte der unter ihr stand. Da gibts dann die ganzen schönen neumodischen Sachen wie "Friendzone" und was weiss ich. Wenn es um Mann und Frau sein geht auf der erotischen Ebene, dann funktioniert Gleichberechtigung einfach nicht. Ich wette das deshalb auch so viele Ehen geschieden werden, weil der Sex einfach scheisse ist. Als Ehepartner - Projekt Familie, Entscheidungen treffen usw. keine Frage extrem wichtig, für die Harmonie in der Beziehung ist Harmonie und Gleichberechtigung essentiell. Aber sobald es um Sex geht nicht mehr, ich kenne keine einzige Frau die einen Typen mit ins Bett nimmt der irgendwie needy ist oder rumbettelt, dass geht ein paar Wochen gut und dann ist der weg vom Fenster. Da schliesst sich der Kreis, natürlich hängt genau hier das Problem mit der Emanzipation. An der Stelle muss das zurückgeschraubt werden im Interesse aller Seiten und es ist in der Form wie es bei uns gehandhabt wird ein typisch deutsches Problem in seinen Auswirkungen. Ich hoffe ich habe mich haarig und primitiv genug ausgedrückt.

    Zitat

    Ich habe bis heute keine einzige Frau getroffen, die einen Mann hatte der unter ihr stand.

    inwiefern? unter ihr? mein mann hat z.b. einen nicht ganz so hochwertigen berufsabschluss als ich und ich verdiene minimal mehr als er... meinst du das?

    @ agent00

    Ich frag mich ehrlich gesagt immer wo Leute solche Sachen hernehmen? Ich habe bis auf die blöden Witze keinen einzigen Machospruch gebracht bis jetzt. Wenn das so ankommt, dann frage ich mich eher was die Leute für Bilder von sich selber haben. Macho ist ja bei uns verwerflich als Wort. Wenn das bisschen was ich hier sage schon reicht um ein Macho zu sein - gute Nacht. Auch wo Ich angestaubte Rollenklischees vertreten haben soll sehe ich nicht. Ich habe mich bisher überhaupt nicht geäußert zu sowas, weder das die Frauen alle an den Herd gehören oder ähnliches. Ich habe mich zu Machtverteilung und Erotik geäußert. Die Idee das Machtkämpfe in Beziehungen keine Rolle spielen ist blanker Hohn. Das spielt immer eine Rolle, bei allen.


    Und natürlich könnt ihr alle machen was ihr wollt, es ist ein freies Land, aber dazu gehört auch das andere sagen sie finden es scheisse und sich die Freiheit nehmen es nicht zu machen. Das ist dann die persönliche Entscheidung und nur weil jetzt hier viele sind die auf dem Feminismustrip unterwegs ist, heisst es nicht das ihr 100% recht habt. Ich glaube auch nicht das alle deutschen Frauen scheisse sind, es gibt halt nur Dinge die typisch sind und die muss man kennen wenn man sie verstehen will. Das heisst nicht das ich sie nicht mag, habe ich auch nirgendwo gesagt. Zeig mir mal einen Satz in dem ich ernsthaft respektlos war und sie beschimpft habe. Ich mag deutsche Frauen, die brauchen halt an ein paar Ecken nur mehr Widerstand, dass tut ihnen gut.


    Nochmal - Die Frage war: Deutsche Frauen zu anstrengend? und das konnte ich ziemlich exakt beantworten. Wir können auch gerne nen neuen Thread aufmachen - Deutsche Frauen - Tolle Eigenschaften? Und ich erzähl Dir was gut an ihnen ist.


    Es geht dabei um die Feinjustierung und was das angeht gehen mir die deutschen Männer tierisch auf den Sack, nicht die Frauen. Die lassen sich einfach alles gefallen und sind nicht mal sauer wenn die Frau sie wie Dreck behandelt. Die Männer lassen das mit sich machen und es geht vielen nicht gut damit + viele Frauen wollen das so auch nicht, auch wenn die dann rumheulen wie übel der Mann ist. Hast du eine Ahnung wie oft ich von Frauen gehört habe sie wollen Grenzen von mir gesetzt bekommen? Ich könnte da noch so viele Stories erzählen.


    Clubs in denen Männer fast bleich neben Frauen stehen und sich am Bier festhalten und nicht mehr wissen wie sie auf die Frau zugehen sollen usw. Das ist erbärmlich und die tun mir alle leid. Wir brauchen wieder eine Balance und das mit der Emanzipation geht definitiv zu weit mittlerweile. Das ist für beide Seiten schlecht, auch für die Frauen.

    Wegelagerer Das Männer so und zu sein haben und das Frauen so und so zu sein, sind für dich also keine Rollenklischees ? Das ein Mann z.B über eine Frau zu stehen hat ist kein Rollenklischee?


    Gut dann vertrittst du eben keine Rollenklischees, sondern hast ein eigenes Weltbild, welches in anderen Kulturen wohl eher geteilt wird, als bei deiner Eigenen.

    kmey: quod erat demonstrandum.


    Beziehung auf Augenhöhe, was ist das? Bedeutet es, dass Mann und Frau sich mit gleichen Waffen bekämpfen? Dass also Frauen genauso schlagen dürfen wie Männer? Oder bedeutet es, dass Männer genauso verbal zuhauen dürfen wie Frauen? Nein, es bedeutet schlicht, dass Frauen und Männer sich ihrer angeborenen Verhaltensweisen bedienen dürfen, um ihre Konflikte zu lösen. Damit meine ich NICHT, dass Frauen ihre Männer beleidigen sollten und die Männer sie dafür schlagen sollten. Es geht um das, was Wegelagerer hier gesagt hat: dass Frauen die Grenzen ihrer Männer akzeptieren müssen ebenso wie andersrum. Dass ein Mann akzeptieren muss, dass seine Frau ein eher warmes und weiches Wesen ist, welches sich eher mit Worten durchsetzt. Und Frau muss akzeptieren, dass ihr Mann ein eher direkter und lauter, manchmal aggressiver und haariger "Affe" ist. Wenn beide lernen, sich DESWEGEN zu lieben, und nicht TROTZDEM, dann führen sie eine Beziehung auf Augenhöhe. Mein Glückwunsch übrigens an den Mann, der eine solche Frau findet.