LolaX5

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    Geht bei euch, die ihr dieses Anliegen ihrer Freundin, irgendwie so gaar nicht nachvollziehen könnt, Flirten wirklich vor Freundschaft? :-o ":/

    Ich sehe es nicht im Zusammenhang. Im Zweifelsfall wird er sich entweder in die eine oder in die andere vergucken - wenn überhaupt. Ich sehe das in keinerlei Zusammenhang mit der Freundschaft, nur würde ich eben bei schon von vorne herein keine Freundschaft mit jemandem eingehen, der/die diese Denkweise hätte. Darum auch meine Frage, was denn sein wird, wenn die beiden wieder Singles sind? Jetzt kann die TE ja getrost darauf "verzichten", einen Schwarm der Freundin anzutanzen, aber was ist dann? Sind sie dann verbissene Konkurrentinnen? Wird um denjenigen gepokert? Oder schlagen sie sich um ihn?

    Ich finde, man sollte hier schon trennen:


    Wenn hier User schreiben, dass sie sich anders verhalten hätten, um der Freundin nicht weh zu tun, aber gleichzeitig eh nicht geflirtet und getanzt hätten - egal mit wem - passt das doch irgendwie nicht zusammen.


    Es gibt halt Leute, die finden es nicht schlimm, auch als Vergebene zu flirten und andere, die finden es schon schlimm.


    Wie wollen aber die, die das Geflirte so oder so verwerflich finden, beurteilen, wie viel Rücksicht auf die Freundin angemessen ist?


    Ich bin übrigens nicht dagegen, Rücksicht zu nehmen. Nur finde ich es auch bescheuert, sich einfach wegzudrehen und einen auf desinteressiert (ich würde eher sagen "angepisst") zu machen, wenn besagter Mann auf einen zukommt. Wäre die TE jetzt extra zu dem Mann hingelaufen, fände ich es schon unfair. Aber wenn er sie einfach antanzt - was kann sie denn dann dafür?


    Auch noch ein weitere Gedanke: Mal angenommen, die Freundin der TE wäre wirklich die 2. Wahl gewesen. Die TE hätte den Typen abblitzen lassen, er hätte die Freundin angequatscht und die beiden wären glücklich bis an ihr Lebensende gewesen. Wäre das nicht immer das Gefühl gewesen, der Mann steht mehr auf die TE als auf die Freundin? Wäre nicht immer die Angst da, er findet die TE attraktiver als die Freundin? Ich würde gar keinen Typen haben wollen, der meine Begleitung interessanter findet als mich...

    melinka

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    Geht ihr wirklich davon aus, dass er sich nach einer Absage von Milky todsicher der vorher uninteressanten Freundin zugewandt hätte - oder ist das Ganze wirklich nur Prinzipienreiterei, die keinerlei Sinn ergibt?

    Naja, es könnte sein, dass die Freundin zumindest dann darüber glücklich ist, dass es nicht die TE war, die "ihr den Kerl weggeschnappt" hat. Aber das ist es, was in dieser Denkweise aus meiner Sicht überhaupt nicht bedacht wird. Der Herr der Begierde - es ist davon auszugehen, dass er selbst eine Idee hat, wen er sich "schnappen" will. ;-D

    Ich kann deine Freundin verstehen. Sie ist Single und auf der Suche nach meinem Mann, du bist vergeben. In meinen Augen hättest du dich aufgrund deines Beziehungsstatus zurückzuhalten.


    Als Freundin unterstützt man doch die Single-Freundin und greift nicht selbst den Flirt ab, um sein Selbstwert aufzubauen ":/

    Es geht doch dabei jetzt gar nicht mal darum weiterzuspinnen ob der Typ nun Interesse an der Freundin die einen Mann sucht gehabt hätte oder nicht. Es geht hier ums Prinzip! Denn man muss davon ausgehen, dass es nicht dabei bleibt, wohlmöglich beim nächsten mal ausgehen findet die Freundin einen Typen toll und die TE drängt sich zwischen, ich schätze sie nämlich nach diesem Gezeter so ein. Und ich möchte eine Freundin haben die mir positiv gegenüber steht, mich bestärkt und nicht mit mir einen Wettkampf veranstaltet, ob sie meinen "Schwarm" wohl eher als ich bekommt. Auf sowas hätte ich keinen Bock, sowas ist kein entspannter Abend, wirklich nicht.


    Auf solche Freundinnen kann man getrost verzichten. Ich verstehe unter Freundschaft etwas anderes.

    Zitat

    Wie wollen aber die, die das Geflirte so oder so verwerflich finden, beurteilen, wie viel Rücksicht auf die Freundin angemessen ist?

    Na ganz einfach: Man kann z.B. den Aspekt, dass die TE sogar vergeben ist, einfach ausblenden. Selbst in einer Situation, in der ich grundsätzlich zu einem Flirt bereit (da solo) wäre, würde ich einer anderen den Vortritt lassen, wenn sie explizit darum bittet. Insbesondere wenn ihr Interesse an dem Mann offensichtlich größer ist als meines.

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    Ich bin übrigens nicht dagegen, Rücksicht zu nehmen. Nur finde ich es auch bescheuert, sich einfach wegzudrehen und einen auf desinteressiert (ich würde eher sagen "angepisst") zu machen, wenn besagter Mann auf einen zukommt.

    Wieso denn gleich angepisst? es reicht doch, wenn man sich einfach völlig entspannt anderen Leuten zuwendet. Wenn der Mann sowieso nur für den Spaß im Augenblick ist, und nichts weiter folgen soll, kann es doch wohl kaum wichtig sein, dass es genau DIESER Mann ist, mit dem man tanzt.

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    Wäre die TE jetzt extra zu dem Mann hingelaufen, fände ich es schon unfair. Aber wenn er sie einfach antanzt - was kann sie denn dann dafür?

    Sie kann nichts für sein Interesse, aber sie hätte es nicht aufgreifen müssen.

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    Auch noch ein weitere Gedanke: Mal angenommen, die Freundin der TE wäre wirklich die 2. Wahl gewesen. Die TE hätte den Typen abblitzen lassen, er hätte die Freundin angequatscht und die beiden wären glücklich bis an ihr Lebensende gewesen. Wäre das nicht immer das Gefühl gewesen, der Mann steht mehr auf die TE als auf die Freundin? Wäre nicht immer die Angst da, er findet die TE attraktiver als die Freundin? Ich würde gar keinen Typen haben wollen, der meine Begleitung interessanter findet als mich...

    Zu gemeinsamen Jahrzehnten wir es nur kommen, wenn sehr, sehr viel super passt. Dagegen ist es doch völlig egal, dass die Freundin optisch vielleicht zuerst aufgefallen ist. Ich persönlich hätte nicht den Anspruch, dass mich mein Partner für die schönste Frau von allen hält. ;-D

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    In meinen Augen hättest du dich aufgrund deines Beziehungsstatus zurückzuhalten.

    In meinen Augen geht es nur Milky_e77 und ihren Partner etwas an, ob Flirten in ihrer Beziehung okej ist oder nicht. Wenn beide vereinbart haben, dass das so in Ordnung ist, warum hätte sie sich aufgrund ihres Beziehungsstatus zurückhalten müssen?

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    Als Freundin unterstützt man doch die Single-Freundin

    Ich bin gern für meine Single-Freunde da und habe immer ein offenes Ohr. Aber es ist doch nicht meine Aufgabe Freunde bei der Beziehungsanbahnung zu unterstützen? An einer Beziehung sind üblicherweise nur zwei Personen beteiligt. Diese beiden sollten, meiner bescheidenen Meinung nach, auch alleine zusammenfinden.


    Der Kerl, mit dem Milky_e77 getanzt hat, hatte offenbar von sich aus kein Interesse an ihrer Freundin. Die Freundin ist offenbar auch nicht aktiv auf diesen Kerl zugegangen. Es hat sich nicht ergeben und Punkt.

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    Wäre das nicht immer das Gefühl gewesen, der Mann steht mehr auf die TE als auf die Freundin? Wäre nicht immer die Angst da, er findet die TE attraktiver als die Freundin? Ich würde gar keinen Typen haben wollen, der meine Begleitung interessanter findet als mich...

    Das ist mal absurd. Nein sowas würde ich nicht denken, nicht mal Ansatzweise. Warum auch? Ich bin nicht die einzige Frau auf dem Planeten, als würde es nur die besagte TE geben, der Mann hat sicherlich noch anderen Frauen attraktiv gefunden und versucht kennenzulernen, so ein Quark zu denken man sei zweite Wahl deswegen, nein. Was ich eher denken würde wenn er es bei meiner Freundin und anschliessend bei mir versucht-er sucht eventuell nur etwas Spass und ist eher Wahllos unterwegs. Dieser Eindruck würde sich mir eher aufdrängen. Und dann würde ich gucken wie er wirklich ist;-).

    Zitat

    Wenn beide vereinbart haben, dass das so in Ordnung ist, warum hätte sie sich aufgrund ihres Beziehungsstatus zurückhalten müssen?

    Über's "müssen" kann man streiten. Aber sie hätte sich angesichts ihres Beziehungsstatuses zurückhalten KÖNNEN, um die Bitte ihrer Freundin zu erfüllen.

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    Aber wenn er sie einfach antanzt - was kann sie denn dann dafür?

    A la - was kann das Licht, dass sich die Motten an ihm verbrennen? ]:D

    Zitat

    Auch noch ein weitere Gedanke: Mal angenommen, die Freundin der TE wäre wirklich die 2. Wahl gewesen. Die TE hätte den Typen abblitzen lassen, er hätte die Freundin angequatscht und die beiden wären glücklich bis an ihr Lebensende gewesen. Wäre das nicht immer das Gefühl gewesen, der Mann steht mehr auf die TE als auf die Freundin? Wäre nicht immer die Angst da, er findet die TE attraktiver als die Freundin? Ich würde gar keinen Typen haben wollen, der meine Begleitung interessanter findet als mich...

    :)^ Sehe ich auch so.

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    Na ganz einfach: Man kann z.B. den Aspekt, dass die TE sogar vergeben ist, einfach ausblenden. Selbst in einer Situation, in der ich grundsätzlich zu einem Flirt bereit (da solo) wäre, würde ich einer anderen den Vortritt lassen, wenn sie explizit darum bittet. Insbesondere wenn ihr Interesse an dem Mann offensichtlich größer ist als meines.

    Wenn das irgend einen Sinn ergäbe, dann wäre ich das auch, nur sehe ich darin keinen Sinn, weil es eben auch an dem Mann liegt. Das ist einfach nicht möglich, dass ich mir das mit meiner Freundin ausmache. Sollte er sich nicht für uns beide interessieren, wird er sowieso zeigen, an wen er interessiert ist. Deswegen finde ich dieses Vorgehen völlig sinnbefreit. Die Berechnung ist aus meiner Sicht falsch.

    Zitat

    Zu gemeinsamen Jahrzehnten wir es nur kommen, wenn sehr, sehr viel super passt.

    Wenn ich davon ausgehe, dass es eh nichts wird, dann kann es beiden egal sein. ":/

    Zitat

    Dagegen ist es doch völlig egal, dass die Freundin optisch vielleicht zuerst aufgefallen ist. Ich persönlich hätte nicht den Anspruch, dass mich mein Partner für die schönste Frau von allen hält.

    Eben und das sagt dann etwas über ihn aus ;-) . Darum wäre das aus meiner Sicht ein KO-Punkt für ihn. Sie könnte ihn ruhig haben, zum Tanzen oder was auch immer. Wenn er nicht nach der Schönsten, sondern einer passenden Frau sucht, dann wird er sich anders verhalten.

    Zitat

    Wenn das irgend einen Sinn ergäbe, dann wäre ich das auch, nur sehe ich darin keinen Sinn, weil es eben auch an dem Mann liegt. Das ist einfach nicht möglich, dass ich mir das mit meiner Freundin ausmache. Sollte er sich nicht für uns beide interessieren, wird er sowieso zeigen, an wen er interessiert ist. Deswegen finde ich dieses Vorgehen völlig sinnbefreit. Die Berechnung ist aus meiner Sicht falsch.

    Natürlich ergibt das einen Sinn. Die Zeiten, in denen man solche Situationen rein vom Interesse des Mannes sieht, sind ja wohl vorbei. Es entscheidet sowohl sein Interesse, als auch das Interesse der Frauen. Wenn ich weiß, dass meine Freundin sich freuen würde, einem bestimmten Mann näher zu kommen, dann bin ich einfach "aus der Gleichung draußen", weil ich dann (qua eigener Entscheidung) einfach keine Option für den Mann bin.

    Zitat

    Wenn ich davon ausgehe, dass es eh nichts wird, dann kann es beiden egal sein. ":/

    Die TE wusste schon, dass es bei ihr nichts wird bzw. nichts werden soll. Sie ist vergeben und wollte nur etwas flirten. Bei ihrer Freundin dagegen hätte es vielleicht schon etwas werden können. Vorausgesetzt er wäre auch an ihr interessiert und solo gewesen...

    Zitat

    Eben und das sagt dann etwas über ihn aus ;-) . Darum wäre das aus meiner Sicht ein KO-Punkt für ihn. Sie könnte ihn ruhig haben, zum Tanzen oder was auch immer. Wenn er nicht nach der Schönsten, sondern einer passenden Frau sucht, dann wird er sich anders verhalten.

    So wenig wie wir über ihn wissen (dh. eigentlich genau gar nichts), reicht wohl kaum aus, um zu beurteilen, was er suchte (falls er überhaupt etwas gesucht hat.). ;-)

    Zitat

    Es geht hier ums Prinzip!

    Ich bin ja ein Freund von Prinzipien.


    Im Prinzip hat die TE schon den Fehler gemacht, sich auf diesen komischen Deal einzulassen. Gespräche, Umgang, Tanzen, bisschen Flirten ist doch der Sinn des Ausgehens. Oder nicht? Dann sollte es auch erlaubt bleiben, dass das Objekt der Begierde eben auch in Kontakt mit der TE tritt.


    Da sie sich offensichtlich auf dieses "Finger weg" eingelassen hat, kann man von ihr erwarten, dass sie sich dann auch (so albern ich das finde) zumindest betont zurückhält. Das würde ausreichen, dass sie sich geradlinig und integer verhält.


    Aber: er hat sie doch nur angetanzt. Hätte sie jetzt aus Prinzip eine Flutsch ziehen müssen, sich unhöflich rumdrehen müssen oder vielleicht schlagartig im Boden verschwinden müssen? Ich finde, die Reaktion der Freundin steht trotz der Abmachung in keinem Verhältnis zu dem, was "passiert" ist.

    Ich kann mir die Situation bildlich vorstellen: zwei Frauen, die in der Nacht was erleben wollen, die sich bestätigt sehen wollen, dass sie beim anderen Geschlecht gut ankommen,egal ob Single oder vergeben , die voreinander nicht schwächeln wollen und Konkurrenz sind, obwohl sie das niemals zugeben würden.


    Ich finde euch beide lächerlich. Du, weil du vergeben bist und dich an der Bestätigung ergötzt, wohl wissend, dass der Kerl, der antanzt, keine Chance hat. Toll dieses Machtgefühl oder? Und dann die Freundin, die beleidigte leberwurst, die sicher nicht nur von dem einen Typen was wollte. Ätzend ihr beide. Wahrscheinlich mit einem Sekt Gläschen in der Hand und Woohoooo rufen, wenn ein schönes Lied anlief.


    Jetzt fragst du dich, warum so zynisch und böse? Weil du Ü30 bist und keine 16. Wie krass dieser Faden zu dem andren steht.

    Abgesehen davon, dass es mir zutiefst widerstrebt, "Antanzen" als legitimiertes Wort der deutschen Sprache zu nutzen....


    1. nur, weil Du die Männer abblitzen läßt, heißt das nicht, dass sie sich für die Freundin interessieren


    2. das ist aber nicht das Problem, sondern, dass Du dich nicht an Vereinbarungen hälst, die m.A. nach aber


    3. vollkommen sinnbefreit sind, denn siehe 1.


    Konsequenz 1:


    kümmere Dich nicht darum, denn 3.


    Konsequenz 2:


    laß es halt.