Manipulation - wie davor schützen

    Ich muss ein Semester lang eine Beziehung mit einer Person eingehen, die mich in keinster Weise wertschätzt, meine Meinung nicht respektiert und mich und andere manipuliert. Vielleicht besitzt er im Kern seine Unsicherheiten. Im professionellen Rahmen interessiert mich diese Seite aber nicht (mehr)


    Er wirkt sehr überzeugend. Viele Menschen bewundern ihn und lassen sich von ihm vereinnahmen. Alles, was er sagt macht auf den ersten Blick Sinn, es klingt brillant. Zu Hause angekommen und nochmal darüber nachgedacht, schweben einem die Fragezeichen über dem Kopf.


    Nun gut, ich muss nun mit ihm arbeiten, dem "engagiertesten" Studenten im Jahrgang, wie ihn liebevoll manche Dozenten nennen. Ich habe versucht ihm so lange aus dem Weg zu gehen, wie ich konnte. Ich fand seine Art Projekte anzugehen, nicht betörend. Er kopierte meistens Ideen, präsentierte sie und bekam im Anschluss verdammt viel Lob. Seine ständigen Schreie mitten im Unterricht, er habe eine neue Geschäftsidee ( obwohl die Idee bereits existiert) bemitleide ich mittlerweile.


    Verzeiht die Wiederholung: ich muss nun ironischerweise mit ihm arbeiten. Anfangs sah ich es als Chance hinter seiner Fassade blicken zu können, ihn besser zu verstehen und vielleicht auf Grund unserer verschiedenen Charaktereigenschaften ein tolles Projekt auf die Beine zu stellen. Mittlerweile fühle ich mich elend. Ich fühle mich in meine Jugendzeit zurückversetzt, konfrontiert mit so vielen Unsicherheiten, von denen ich dachte, ich hätte sie hinter mich gebracht.


    Es ist eine Gruppenarbeit, ein zwei Personen Team. Leider herrscht hier keine Gleichberechtigung. Meine Ideen werden belächelt, ignoriert. Meine Art mich auszudrücken wirkt belustigend auf ihn und wenn ich von einer seiner Ideen nicht überzeugt bin und auf seiner Nachfrage hin Feedback gebe, muss ich mich darauf befasst machen, dass ich persönlich angegriffen werde.


    - Ich präsentiere ihm Idee A. Er ignoriert Idee A. nach einer Woche berichtet er mir, er habe mit einem Kollegen diskutiert und er hat eine brillante neue Idee. Die brillante neue Idee gleicht Idee A.


    - Vor der großen Zwischenpräsentation mit unseren Projektpartnern und Sponsoren, löscht er meine Präsentation, ohne mir davon Bescheid zu geben und macht eine neue. Nur mit seinem Inhalt.


    - er diktiert mir was ich zu sagen und nicht zu sagen habe bei Präsentationen.


    - Einwände, die ich habe werden belächelt, wenn sie von Dozenten eingebracht werden, werden sie plötzlich ernst genommen.


    - Ich hatte einen Einwand. Nachdem er mich ausgelacht hat, fragte er mich, ob ich überhaupt wüsste was ein Wort zu bedeuten hat. Dass ich fast nie Sinn mache.


    - ich war eine Woche krank. In dieser Woche stand ein Meeting mit unserem betreuenden Dozenten bevor. Ich habe ihm alle Unterlagen geschickt. Punkte, die mir relevant waren, habe ich nochmal erwähnt mit der Bitte er solle die Punkte auch vor dem Dozenten vorschlagen.


    Er hat es nicht gemacht. Noch dazu, hat er auf Fragen, auf die er keine Antwort wusste, obwohl ich viele Male diese mit ihm besprochen hatte, geantwortet "das war der Aufgabenbereich von meiner Partnerin. sie ist nicht da"


    Ich habe ihm bereits relativ früh, nachdem er mir nichts dir nichts die Präsentation gelöscht hat, meine Seite geschildert. Dass ich mich nicht involviert fühle, Dass ich mich nicht ernst genommen fühle, dass ich um mich durchzusetzen verdammt viel Energie brauche und gegen ihn ankämpfen muss, anstatt mit ihm zu arbeiten etc. Er ist sehr sauer geworden, hat mich angeschrien. Er meinte, es sei meine Schuld. Wenn ich was zu sagen hätte, müsste ich es sofort einbringen. Ich erklärte ihm, dass ich aber, um mich für eine Idee entscheiden zu können, Bedenkzeit brauche. Wieauchimmer nach einem weiteren Gespräch, dachte ich wir hätten die anfänglichen Startschwierigkeiten hinter uns.


    Ist nicht so.


    Ich habe das Gefühl ich gehöre mittlerweile zu jenen, die sich von seiner Fassade blenden lassen. Nachdem er mich erniedrigt, ertappe ich mich dabei, wie ich denke "er hat Recht. Ich sollte an mir arbeiten" "ich bin so dumm" "ich bin nicht kompetent, was habe ich hier verloren" "ich sollte aufhören"


    Ich weiß nicht, was ich sagen kann, weil die Angst herrscht, er könne es irgendwie gegen mich verwenden. ich brauche eine Strategie. Ich weiß nicht, wie ich mich schützen und durchsetzen kann.

  • 19 Antworten

    Das klingt wie einer narzisstische Persönlichkeitsstörung. Wichtig ist, dass du dir nicht in Frage stellst. Du versuchst gegen eine manipulativen, sonst leere Fassade zu kämpfen.


    Er wird ein massive Minderwertigkeitskomplex haben. Behalte das im Kopf. Er ist im Wiirklichkeit schwach und unsicher.

    So kann man doch nicht zusammenarbeiten! Ich würde versuchen, die Arbeit offiziell zu teilen, sodass jeder für seinen Teil selbst verantwortlich ist. Wenn er so eine Diva ist, soll er sein Sch*** eben alleine machen!

    Zitat

    Verzeiht die Wiederholung: ich muss nun ironischerweise mit ihm arbeiten. Anfangs sah ich es als Chance hinter seiner Fassade blicken zu können, ihn besser zu verstehen und vielleicht auf Grund unserer verschiedenen Charaktereigenschaften ein tolles Projekt auf die Beine zu stellen.

    Du kannst mit solchen Menschen nicht kooperativ zusammenarbeiten, wie es eigentlich normal ist. Du siehst ja, dass er das massiv (aus)nutzt und gegen dich arbeitet statt mit dir zusammen. Du kannst ihm keinen Meter weit trauen und solltest selbst egoistisch denken und handeln ihm gegenüber, aber so dass er dich nicht vor Dritten schlecht dastehen lassen kann.


    Am besten wäre, du könntest die Zusammenarbeit beenden oder wenigstens so gestalten, sodass jeder seinen eigenen Teil macht - aber dann offiziell mit den betreuenden Dozenten abgesprochen, wer was macht, damit er dich nicht wieder linkt.

    Zitat

    - Ich präsentiere ihm Idee A. Er ignoriert Idee A. nach einer Woche berichtet er mir, er habe mit einem Kollegen diskutiert und er hat eine brillante neue Idee. Die brillante neue Idee gleicht Idee A.

    Erzähl ihm keine deiner guten Ideen mehr. Du könntest ihm aber ggf. eine schlechte Idee "unterjubeln" auf diese Weise. Nur wird er in dem Fall jedem erzählen, das die Idee ja von dir kam. Deshalb würde ich mich darauf beschränken, ihm deine guten Einfälle nicht zu erzählen und ihn generell nicht an deinen pers. Gedanken teilhaben zu lassen.

    Zitat

    - Vor der großen Zwischenpräsentation mit unseren Projektpartnern und Sponsoren, löscht er meine Präsentation, ohne mir davon Bescheid zu geben und macht eine neue. Nur mit seinem Inhalt.

    Hier hättest du ihm deine Grenzen aufzeigen und dich wehren müssen statt das klaglos hinzunehmen. So weiß er nun, dass er das mit dir machen kann.


    Gleiches gilt für seine pers. Angriffe und Beleidigungen. ... Leg dir notfalls ein paar einfache Sätze zurecht, mit denen du nächstes Mal darauf reagieren kannst. Aber reagier nicht emotional mit Verletztheit oder Betroffenheit (zeig ihm das niemals) oder eigenen Wutausbrüchen und lass dich nicht von ihm provozieren oder vor Dritten zerlegen. Ein bischen eigene Wut innerlich wäre aber nicht schlecht, weil sie angebracht ist, wenn jemand deine Grenzen derart übertritt und dich so behandelt wie er es tut. Das hilft beim Wehren.

    Zitat

    - er diktiert mir was ich zu sagen und nicht zu sagen habe bei Präsentationen.

    Du bist ein eigenständiger Mensch und nicht sein Lakai.

    Zitat

    - ich war eine Woche krank. In dieser Woche stand ein Meeting mit unserem betreuenden Dozenten bevor. Ich habe ihm alle Unterlagen geschickt. Punkte, die mir relevant waren, habe ich nochmal erwähnt mit der Bitte er solle die Punkte auch vor dem Dozenten vorschlagen.


    Er hat es nicht gemacht. Noch dazu, hat er auf Fragen, auf die er keine Antwort wusste, obwohl ich viele Male diese mit ihm besprochen hatte, geantwortet "das war der Aufgabenbereich von meiner Partnerin. sie ist nicht da"

    Kannst du selbst unter vier Augen mit dem Dozenten sprechen und diese Punkte, die dir wichtig waren, ansprechen und das von deinem "Kollegen" erzeugte Lügenmärchen nebenbei gegenüber dem Dozenten klarstellen? Du musst ja nicht konfrontativ vorgehen und sagen, dass er gelogen hat, aber sage sowas wie "Offenbar gab es da ein Missverständnis, die und die Teilaspekte wollte mein Kollege machen (die Sachen, die er vor dem Dozenten dir zugeschoben hat) ... und abgesprochen war, dass ich das und das mache (deine Unterlagen) ... . So in der Art eben.


    Du könntest auch überlegen zu dem betreuenden Dozenten zu gehen und ganz nüchtern sachlich darzulegen, warum die weitere "Zusammenarbeit" mit deinem Kollegen für dich inakzeptabel geworden ist. Das kommt drauf an, wie neutral der Dozent ist.


    Wenn die letzten Dreistigkeiten dir gegenüber schon etwas her sind und das Semester (Sommersemester?) eh bald rum ist und du nur den Schein irgendwie möchtest, kannst du dich auch auf innere Abgrenzung beschränken. Da es um berufliche Chancen und auch dein Ansehen geht, wäre mir das persönlich zu wenig, ihn damit so davonkommen zu lassen. Er steht ja sehr gut da, weil er Leute wie dich benutzen kann ohne dass ihm jemand mal sagt, dass das so nicht geht. Deshalb wird er Karriere machen während du - trotz deiner guten Ideen und deiner eigenen Arbeit und Leistung - mit Selbstzweifeln zurückbleibst und die Dozenten aufgrund seiner Maniuplationen den Eindruck haben, dass er die guten Ideen hatte und am meisten von euch beiden gemacht hat. Deshalb wird er gefördert, du nicht.

    Zitat

    Ich habe das Gefühl ich gehöre mittlerweile zu jenen, die sich von seiner Fassade blenden lassen.

    Nein, du weißt ja wie er wirklich ist. Du lässt dich nicht blenden, aber ganz schön schlecht behandeln und runterputzen von ihm. Tritt für dich ein und trenn deine Selbstzweifel von der Zusammenarbeit mit ihm. @:)


    Wenn du mit ihm zu tun hast, hinterfrage dich nicht in dem Moment. Das ist der schlechteste Zeitpunkt. Er meint es schlecht mit dir. ... Hole dir differenziertes Feedback generell von anderen Menschen, die nicht darauf aus sind, dich unterzubuttern, z. B. Freunde, Eltern.

    Zitat

    Nachdem er mich erniedrigt, ertappe ich mich dabei, wie ich denke "er hat Recht. Ich sollte an mir arbeiten" "ich bin so dumm" "ich bin nicht kompetent, was habe ich hier verloren" "ich sollte aufhören"

    Er "möchte", dass du so von dir denkst. Je kleiner und unwürdiger du dich selbst findest, desto praktischer für ihn. Sonst würdest du ja "aufmucken" und könntest dich wehren. So hat er von dir nichts zu befürchten und wird sich auch weiterhin viel dir gegneüber rausnehmen oder sich noch steigern. Bei solchen Menschen hilft nur ein gutes inneres standing und klare Grenzen, die notfalls hart vertreten werden müssen, denn freiwillig akzeptieren wird er deine Grenzen nicht, wenn sie seinen Interessen im Weg stehen.

    Zitat

    So kann man doch nicht zusammenarbeiten! Ich würde versuchen, die Arbeit offiziell zu teilen, sodass jeder für seinen Teil selbst verantwortlich ist. Wenn er so eine Diva ist, soll er sein Sch*** eben alleine machen!


    LolaX5

    Das wäre am besten.

    Das Traurige an solchen Gestalten ist:


    SOLCHE Leute machen Karriere.


    Wenn ich mir nicht zufälligerweise diesen (siehe Link) Vortrag angesehen hätte, wäre ich wahrscheinlich gar nicht auf diesem Thread hier angesprungen.


    Noch eine kleine Anmerkung zu diesem gut einstündigen Clip; diese Frau ist von ihrer Art her schon recht eigen..., man muß sich auf ihrer Art schon irgendwie einlassen und auch etwas Geduld mitbringen.


    Wer aber bei diesem Vortrag durchhält, wird sozusagen belohnt.


    Und, an jedem interessierten Mitleser dieses Fadens, sowie vor allem an die Fadenstellerin hier: spätestens bei den Stichworten "Manager von Vattenfall", spätestens ab da dürfte es klingeln...


    Also, dem geneigten Zuseher viel Spaß, vor allem Erkenntnis wünschend:


    https://m.youtube.com/watch?v=8KzDMZvuXDk

    Vielen Dank für Eure Antworten!


    Ich weiß nicht, ob er narzisstische Züge aufweist oder ob er einfach nichts von mir hält. Leider kann ich die Arbeit nicht abbrechen, weil wir bereits viel zu tief im Projekt stecken und meine Semesternote und Projektmappe, die ich für die Zukunft brauche, davon abhängt.


    Wir haben die Arbeit vor ein oder zwei Wochen aufgeteilt. Leider führt das dazu, dass er nichts mehr mit mir bespricht und mich übergeht und dann neue Inhalte, mit denen ich nicht einverstanden bin, dem Dozenten und den Sponsoren präsentiert, wie in der letzten Woche, als ich krank war. Dadurch, dass es ein gemeinsames Projekt ist, und ein gemeinsames Produkt am Ende herauskommen soll, muss ich gute Ideen einbringen.


    Er überrennt mich, und ich bin trotzdem darauf bedacht, mit ihm alles zu besprechen, bevor endgültige Schritte unternommen werden. Es ist so falsch.


    Das "klärende" Gespräch war nachdem er meine Präsentation gelöscht und dann einfach nur all seine Inhalte verwendet hat. Ich habe ihm gesagt, dass es nicht in Ordnung war. Er hat ja davor gesehen wie ich an der Präsentation gearbeitet habe. Nachdem ich fertig war, habe ich ihn sogar um Feedback gefragt, woraufhin er meinte alles wäre super. Nach dem Gespräch kam es heraus, dass er die Präsentation scheiße gefunden hat und deswegen alles gelöscht hat. Nach dem Gespräch fragte er mich, ob die Zusammenarbeit das ganze Semester lang so anstrengend sein wird.


    Welche Sätze kann ich verwenden, um mich zu distanzieren? Ich muss meine bisherige Angehensweise und Denkweise bezüglich Gruppenarbeiten total verändern.


    Der Dozent mag ihn viel zu sehr, als dass ich mich an ihn wenden könnte. Er ist keine Person mit dem man über solche Dinge reden kann.


    Die Dreistigkeiten sind ständig da. Letzte Woche, als ich nicht einmal da war, weil krank. Ich habe ihn gebeten das Gespräch mit den Dozenten aufzunehmen und sogar dann hat er mich überrannt und mich als eine unzuverlässige Person dargestellt. Die Woche davor hat er mich ausgelacht und gefragt, ob ich überhaupt wüsste, wovon ich reden würde. Dass ich fast nie Sinn mache, nachdem ich einen Einwand hatte.


    Ich darf mich wirklich nicht hinterfragen.

    Zitat

    Nun gut, ich muss nun mit ihm arbeiten, dem "engagiertesten" Studenten im Jahrgang, wie ihn liebevoll manche Dozenten nennen.

    Die Dozenten wissen also im Grunde sehr gut, mit wem sie es da zu tun haben. Woraus folgerst du, dass speziell dein Dozent den dreisten Typen "viel zu sehr mag"??


    Wurde dieser Kerl Dir zugelost, zugewiesen, oder wie lief das denn ab?


    Ich glaub, ich würde es nicht durchstehen, mich klaglos weiter durchzuquälen, sondern trotz allem in die Sprechstunde des Dozenten gehen und ganz offen erklären, dass und warum eine Zusammenarbeit nicht weiter möglich ist. Kann doch nicht sein, dass Frechheit und Willkür gnadenlos siegen....


    Mit sowas:

    Zitat

    Welche Sätze kann ich verwenden, um mich zu distanzieren?

    kommst du bei derartigen Persönlichkeiten nicht weiter.

    Die Dozenten finden ihn wirklich engagiert, kommunikativ blablubb. Woraus ich das folgere:


    Ich hatte ein Gespräch mit meinem Dozenten vor einigen Wochen bezüglich meiner Arbeit im vorherigen Semester, die sehr intransparent und unfair benotet wurde. Obwohl es gar nicht angesprochen wurde, kam plötzlich von ihm: Du arbeitest ja jetzt mit XY. Er ist sehr engagiert und ist in der Lage die Sachlage auf den Punkt zu bringen. Du kannst sehr viel von ihm mitnehmen. Die Gruppenarbeit tut dir sicher gut.


    Der Studiengangsleiter steht auch hinter ihm. Woher ich das weiß? Auf Grund von Weiterempfehlungsschreiben etc.


    Ja, so in etwa: Er wurde mir, ich wurde ihm auf nicht freiwilliger Basis zugewiesen. Nicht von den Dozenten. Das ist eine schräge Geschichte für sich.

    Hmm, ich habe so ein wenig das Gefühl, dass es sich um einen recht Karriere-orientierten Studiengang mit überdurchschnittlich stark ausgeprägter Ellenbogenmentalität handeln könnte, kann das sein?


    Fühlst Du Dich grundsätzlich mit Deinem Studiengang und auch mit den Leuten dort wohl? Sind im Wesentlichen "nur" der eine Kommilitone, der eine Dozent und der Studiengangsleiter so schwierig vom Charakter her oder hat das bei Euch Programm und passt Du da halt einfach irgendwie nicht dazu? ??würde ich auch nicht??

    Ich kann die Zusammenarbeit nicht abbrechen. Es sind viele Personen involviert. Sponsoren, Auftraggeber, Dozenten. Es ist keine klassische Semesterarbeit. Bei einem Abbruch müsste vieles neu durchdacht und aufgebaut werden. Dafür ist die Zeit viel zu kurz. In zwei Wochen steht eine sehr wichtige Zwischenpräsentation mit allen beteiligten Personen statt.

    Ich liebe die Studienrichtung. Der


    Studiengang ist familiär. Du hast schon Recht. Es herrscht bei einigen ein starkes Konkurrenzdenken.


    Der Dozent und Studiengangsleiter sind eine Geschichte für sich. Ich möchte weniger darauf eingehen.

    Wenn du die Zusammenarbeit nicht abbrechen willst, wäre noch ein Ansatz, einfach ihm die ganze Arbeit zu überlassen. Wenn er mit deinen Beiträgen ohnehin nicht zufrieden ist, geht er ev. darauf ein. Er will ja wahrscheinlich nicht als nicht-teamfähig wirken...


    Da die Dozenten mit ihm zufrieden sind, dürfte das ja kein Schaden für dich sein.

    @ TE:

    Sämtliche Fakten bzgl der gegebenen Situation seitens der Spielregeln zur Hochschule (resp. Dozenten) mal gedanklich beiseite schiebend, nur folgender, allgemeiner Gedanke:


    * Ich halte die letzte Phase eines Studiums für sehr wichtig, vor allem was die Abschlussarbeit(en) betrifft.


    Nicht und unbedingt und zwingend wichtig für die berufliche Laufbahn; das zeigt sich ja erst mit den Jahren, wo die Reise in Sachen Karriere hingeht...


    Aber wichtig für einen selbst, es ist oder kann sehr prägend sein.


    - Hiermit gebe ich alles andere als ein direkt praktischen Tipp, das ist mir durchaus bewußt. Es ist, wie schon zuvor erwähnt ein ganz allgemeiner Gedanke. Das wollte ich aus einer Art Vogelperspektive zu bedenken geben. -


    (Spontaner Gedanke: wären Deine Eltern vielleicht, für dererlei allgemeine Überlegungen, ein guter Ratgeber? Oder ein Onkel, mit dem Du Dich gut verstehst, der auch schon viel erlebt sowie auch in seinem Leben geschafft hat...?)


    Über allem: ich würde mich von diesem Schwindler lösen.


    Das ist dass was ich von Deinem ersten Posting an dachte, und nach dem Durchlesen Deiner weiteren Postings noch stets denke.


    Ein klarer Schnitt, von vorne anfangen und meine gedachten Worte waren:


    "Mach‘ möglichst Dein eigenes Ding."


    (...und, wenn es sein muss, erwirkst Du die Trennung mit einer aufgeplusterten Krankmeldung...)

    @ LolaX5:

    Na, das ist doch ein dickes Ei.


    So richtig wundern tut es mich nicht; von Anfang an kam mir diese Frau sehr suspekt vor.


    Sich in einem Atemzug eine Psychologin, Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin zu nennen, während man es gar nicht ist, ist schon richtig dreist.


    Aber: dass was sie aus- und anspricht entbehrt (so vermute ich doch recht stark...) nicht sämtlicher Grundlage (...zum Glück habe ich mit solchen Menschen über die sie referiert, keinerlei Kontakt).


    Und: vielleicht kann man, gerade w e i l sie solch eine Hochstaplerin ist, etwas lernen...


    ;-) %:| ":/

    Und, @TE noch etwas:


    Vielleicht ist der Gedankenansatz von LolaX5 letztendlich der pragmatischste.


    Die Frage die ich mir dabei nur stelle ist: wäre es eine Lösung / eine Strategie, mit der Du leben könntest?


    (Zumal Dir Dein Studium sowie die ganze Fachrichtung schlechthin, ja wohl doch sehr am Herzen liegt)