Hier der Link zum Beitrag, den Gato meint:


    http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/728586/?p=10#p22520180


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    Gato


    Ja, kriegt er, aber sie schreibt von ganz Anfang schon, dass er den Test nur zum Preis der Beziehung bekommt.

    Zitat

    Ich habe ihm gesagt, dass wenn er es wirklich unbedingt möchte ich mich dem nicht entgegen stelle, aber unsere Beziehung damit dann definitiv ein Ende hat - selbst wenn er als Vater bestätigt wird (was ja auch sein wird).

    Das stammt aus ihrem ersten Beitrag und da liest es sich so, als wäre das von Beginn an ihre grundlegende Position gewesen. Er kann den Test haben, aber dann ist die Beziehung zu Ende.

    Zitat

    Wenn es keinerlei Unterschied zwischen fremden und vertrauten Personen mehr gibt stimmt was gewalttätig in der Psyche nicht mehr.

    LoL, na wenn du meinst. Ich finde meine Psyche aber ganz in Odnung.


    Ernsthaftere Antwort: In meinem Beispiel ist ja auch die "Bedrohungslage" eine andere. Ihr tut hier teilweise so, als würde Betrug am Partner niemals vorkommen. ":/ Tut er aber. Und Fremdgehen kann nunmal wenn dann nur ein Partner (dem man mutmaßlich vertraut, denn sonst wäre man nicht zusammen.)

    Zitat

    Und ich sehe es wie Bambiene, wer einen Vaterschaftstest verlangt, unterstellt, dass die Frau fremdgegangen ist. Daran führt kein Weg vorbei, auch keine Psychologie.

    Ihr könnt' das ja gerne für euch so empfinden, wenn ihr das analytisch nicht auseinander halten könnt, aber bitte unterstellt nicht anderen, dass sie auch so zu empfinden haben (bzw. anderenfalls eine psychische Macke haben.)


    Wenn mein Partner gerne einen Vaterschaftstest möchte, kann er den haben. Und zwar OHNE, dass ich mir deswegen gleich Untreue unterstellt sehe.

    Zitat

    Wenn mein Partner gerne einen Vaterschaftstest möchte, kann er den haben. Und zwar OHNE, dass ich mir deswegen gleich Untreue unterstellt sehe.

    ich seh ir die Untreue schon unterstellt. Luftbestäubung gibts ja bei Menschen nicht. Allerdings erwarte ich auch gar kein unbedingtes Vertrauen. Ich erwarte nicht das ich in den Augen meines Mannes über alle Zweifel erhaben bin. Das fände ich eher gruselig und unheimlich. Mir gefällt das ich in seinen Augen ein Mensch bin, daher auch das Potential habe zu lügen und zu betrügen und werte es eher als Zeichen das er noch als unabhängiges Individuum funktioniert und seine Sinne beisammen hat.

    Zitat

    ich seh ir die Untreue schon unterstellt.

    Ich finde, dass nur die Möglichkeit dazu in jedem Fall unterstellt ist.

    Zitat

    Luftbestäubung gibts ja bei Menschen nicht. ich seh ir die Untreue schon unterstellt. Luftbestäubung gibts ja bei Menschen nicht. Allerdings erwarte ich auch gar kein unbedingtes Vertrauen. Ich erwarte nicht das ich in den Augen meines Mannes über alle Zweifel erhaben bin. Das fände ich eher gruselig und unheimlich. Mir gefällt das ich in seinen Augen ein Mensch bin, daher auch das Potential habe zu lügen und zu betrügen und werte es eher als Zeichen das er noch als unabhängiges Individuum funktioniert und seine Sinne beisammen hat.Allerdings erwarte ich auch gar kein unbedingtes Vertrauen. Ich erwarte nicht das ich in den Augen meines Mannes über alle Zweifel erhaben bin. Das fände ich eher gruselig und unheimlich. Mir gefällt das ich in seinen Augen ein Mensch bin, daher auch das Potential habe zu lügen und zu betrügen und werte es eher als Zeichen das er noch als unabhängiges Individuum funktioniert und seine Sinne beisammen hat.

    Sehe und empfinde ich auch so. :)z

    Zitat

    ich seh ir die Untreue schon unterstellt.

    Untreue hin, Untreue her. Ob man ihr glaubt oder auch nicht.


    Die Statistiken bzgl. Fremdgehens und Kuckuckskinder sprechen da eine andere Sprache.


    Ich will keine Lanze für ihn oder für sie brechen, insbesondere weil wir hier nur eine einseitige (sicherlich tendenziöse) Meinung erzählt bekommen. Jede Geschichte mit zwei Menschen hat immer zwei Wahrheiten - bekanntes psychologisches Phänomen. Darüberhinaus entsteht das Gesagte immer im Kopfe des Empfängers. Es kommt nicht unbedingt das an, was gesagt oder gar gemeint ist.

    @ Louisiana

    Zitat

    Er hat ihr gesagt, dass er konkrete Befürchtung hat, dass sie hinter seinem Rücken mit einem anderen Mann ein Kind gezeugt hat?

    Die TE schreibt hier konkret:

    Zitat

    nennt er als Grund für den Test eine evtl. Untreue, nennt immer wieder den Zusatz "WENN es mein Kind ist"

    http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/728586/?p=13#p22520797


    Dazu kommt, dass Freunde sowie seine und ihre (!) Familie Untreue vermuten. So was vermutet man nicht, wenn ein Mann sagt: "Eigentlich ist es unwahrscheinlich, aber seit ich diesen Artikel gelesen habe, bin ich etwas verunsichert und möchte einfach zur Absicherung diesen Test machen. Damit ist das Thema an dieser Stelle aber auch schon beendet."

    Zitat

    Das ist schon merkwürdig. Kann es sein, dass wir hier nicht alles wissen?

    Auf gar keinen Fall. Wir wissen alles. Das Gesamtwissen über alle anderen Leute, die hier irgendwo irgendwas in einem Faden schreiben, wird uns per Internet direkt in den Kopf gebeamt. Wer hier schreibt, weiß Bescheid.

    @ gato,

    ich kann ja verstehen, dass die TE gekränkt ist, aber wenn er, warum auch immer, ein generelles Vertrauensproblem hat und sie bislang trotzdem mit ihm so glücklich war, dann wäre es ja wirklich naheliegend, das Ganze nicht als Unterstellung sondern als das zu sehen, was es ist: ein Vertrauensproblem/Angst.


    Wenn er nun, warum auch immer, sehr sensibel auf dieses Thema reagiert und dan noch von Familie und Freunden aufgestachelt wird, dann wäre es doch erst Recht ein Grund, ihm diese Sorgen zu nehmen ohne sich gleich entehrt zu sehen.


    Wie gesagt, wir sind alles nur Menschen, und die machen Fehler, was kostet es dann, dem Partner die Gewissheit zu geben, dass es sein Kind ist? Andersherum, ist es nicht auch ein Stück weit grausam, dass der Preis für die Gewissheit, die er braucht, die Trennung ist und dem Kind der Vater genommen wird?

    Zitat

    Auf gar keinen Fall. Wir wissen alles. Das Gesamtwissen über alle anderen Leute, die hier irgendwo irgendwas in einem Faden schreiben, wird uns per Internet direkt in den Kopf gebeamt. Wer hier schreibt, weiß Bescheid.

    Das wollte ich sagen. (Guck auf meinen Nick, dann weißte Bescheid?!)

    Zitat

    Ihr tut hier teilweise so, als würde Betrug am Partner niemals vorkommen. ":/ Tut er aber. Und Fremdgehen kann nunmal wenn dann nur ein Partner (dem man mutmaßlich vertraut, denn sonst wäre man nicht zusammen.)

    Behauptet hier keiner. Hier wird ein konkreter Fall geschildert. Einseitig. Natürlich können wir nur nach den vorliegenden Informationen gehen. Wenn die falsch sind schiesst sich die FE selbst ins Bein. Wir können nur aufgrund vorliegender Informationen differenzieren und da ist klar das irgendwas nicht ganz passt in der Schilderung.


    Dazu brauche ich dann keine statistische Wahrscheinlichkeit, weil ich eine Einzelfall Beschreibung habe. Wenn jemand Statistik diskutieren will ist das etwas anderes. Das Problem ist, dass heute viele ständig meinen sie müssten statistische Werte über ihre persönlichen Erfahrungen mit einer Einzelperson stellen, weil sie sich selbst und ihren Einschätzungen nicht mehr vertrauen. Da hilft es aber nicht ständig allgemeine Maßstäbe anzulegen. Das ist das was viele Beziehungen aufweicht: wenn einer oder beide nicht mehr zwischen statistischer Wahrscheinlichkeit und erlebter eigenen Erfahrung unterscheiden können.