Dein Freund hat sie nicht mehr alle. Mein Geduldsfaden wäre auch gerissen, nachdem er dich vor seinen Eltern, gemeinsamen Bekannten und dem Arzt als Schlampe und als Betrügerin dargestellt hat, die erst fremdgeht und ihm dann ein fremdes Baby unterjubeln will - und das alles ohne irgendwelche konkreten Anhaltspunkte für so einen derart schwerwiegenden Vorwurf. Wenn es ihm nur darum gegangen wäre mit dem Test schwarz auf weiß zu lesen, dass er wirklich der Vater ist, hätte er das anders angehen können. Er tut ja so, als stünde schon fest, dass du fremdgegangen wärest und ihn betrügen möchtest. :(v


    Nö, das muss sich echt keiner geben, als werdende Mütter schon gar nicht. Und wie stellen sich seine Eltern und er das eigentlich nach dem Test vor?


    Oh sorry, da haben wir uns geirrt, aber nun ist für uns ja alles wieder palletti, während du im Bekanntenkreis mit dem Schlampenimage leben musst? Ein bisschen was bleibt ja immer hängen und es wirkt so, als hätte dein Freund Grund für seinen Vorwurf gehabt. Für mich wäre bei dervorgeschichte nach dem Test gar nichts wieder gut.

    Zitat

    Den Test würde ich übrigens machen lassen. Sonst versucht der sich noch vor dem kindesunterhalt zu drücken. Und um deinen ruf wieder reinzuwaschen, den er beschmutzt hat.

    Habe ich auch schon dran gedacht. Oh Mann, hoffentlich bleibt der TE das Image nicht bzw. wird sie deshalb nicht herabgewürdigt von irgendwem. :-(

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    Den Test würde ich übrigens machen lassen. Sonst versucht der sich noch vor dem kindesunterhalt zu drücken. Und um deinen ruf wieder reinzuwaschen, den er beschmutzt hat.


    Habe ich auch schon dran gedacht. Oh Mann, hoffentlich bleibt der TE das Image nicht bzw. wird sie deshalb nicht herabgewürdigt von irgendwem. :-(

    Wie sich doch die Fähnchen drehen..erst das große Geschrei um den Test..und dann soll sie den Test doch machen..weil sie dann doch einen Vorteil hat. Naja. Jeder aus seiner Sicht. Und wir kennen hier nur die Sichtweise der TE. Gut, das mag nicht schön erscheinen was sie schildert. Aber irgendetwas stört mich an der Hexenjagd, die dem Partner der TE gilt.

    Nach einer Trennung braucht man sich um den Test die wenigsten Gedanken zu machen. Die Mutter gibt bei Geburt den Namen des Vaters an. So lange er die Vaterschaft nicht anfechtet, ist er der Vater und automatisch unterhaltspflichtig.


    Fechtet er die Vaterschaft an, ist automatisch ein Vaterschaftstest erforderlich, darum darf er sich dann kümmern.


    Wenn der Freund der TE heute seine Vaterschaft in Zweifel zieht, dann möchte ich nicht wissen, was er morgen für eine Nummer bringt. Ist er der einzige in seiner Familie, der so komisch tickt, oder sind die alle so drauf?

    Zitat

    Sind das für Dich, Comran, etwa bereits Situationen die nahelegen dass der Partner untreu gewesen sein könnte, bzw. einen Vaterschaftstest moralisch rechtfertigen?

    Nein, für mich nicht.


    Ich verstehe nur seinen Grund nicht.


    Das, was da als Antwort kommen könnte, muss die Sache ja nicht unbedingt besser machen, aber doch wenigstens verständlicher. Spätestens der Zeugungszeitpunkt sollte ihn ja überzeugen (wobei ich die Frage in einer guten Beziehung sowieso unnötig finde). Warum will er es daher immer noch so genau wissen?


    Ich stelle mir halt die Frage: ist er einfach so verquer, oder fehlt das Quentchen Information, warum er so reagiert. Mit der Schilderung einer Bilderbuchbeziehung ist dieser Bruch absolut nicht schlüssig und nicht nachzuvollziehen. Es würde ja reichen, wenn die TE das Puzzleteilchen findet, was der Schlüssel dazu ist, warum eine tolle Beziehung während der Schwangerschaft zu Misstrauen und Trennungsgedanken führt.

    Zitat

    So ohne Rücksicht auf Verluste, einfach, weil man im Stolz verletzt ist?

    Ja ohne Rücksicht auf Verluste. Aber hier geht es um weit mehr als nur um Stolz. _Zuschauer_ hat das ja in seinem Post ganz schön zusammengefasst, finde ich.


    Und ja, ich denke, dass ein Test nicht mehr umgänglich ist, außer er kommt zur Besinnung und entscheidet sich dagegen. Sieht aber nicht danach aus. Entweder wird ihn das Gericht anordnen oder die TE stimmt zu und sie raufen sich noch irgendwie zusammen.

    @ Comran :)^

    Fürderhin kann/könnte ja das Verhalten des Freundes der TE darauf schließen, dass er hofft, nicht der Vater zu sein. Und dass deshalb die TE dermaßen aufgebracht ist, weil sie die Dimensionen langsam erahnt, was sich da anbahnt. Also das ist lediglich eine Vermutung von mir. Herausgeschält aus den vielen Beiträgen hier.

    Ich gestehe, dass mich wundert warum es erst hieß: Glückliche Beziehung und dann "Habe absichtlich noch nicht alles erzählt"


    Aber ich sehe hier vor allem eines: Die TE ist unglücklich und es klingt nach unüberwindbaren Differenzen.Und in wenigen Monaten kommt ein Kind.


    Darauf, auf das Kind sollte sie sich konzentrieren, auf konkrete Planungen - auch darauf wie es mit der Zusammenarbeit als Eltern weitergeht. Ich wünsche dem Kind sehr dass sie das hinbekommen.

    Tja, schlussendlich ist dieser werdende Vater wohl einer, der niemals 100%ig vertrauen kann und der immer einen Restzweifel gegen jemanden hat.


    Ein Vaterschaftstest ohne jeglichen Verdacht ist schon ein starkes Stück. Andersherum, wer einen fordert, glaubt nicht an die Treue seines Partners. Das ist für dich natürlich ein Schlag ins Gesicht. Für mich wäre das auch so, und ohne Vertrauen keine Beziehung.