• Mein Freund wird bald Vater

    Hallo, ich habe ein Problem, das mich gerade ziemlich fertig macht. Ich bin seit ca. vier Monaten mit meinem Freund zusammen und er bekommt nun bald ein Kind mit einer Frau, mit der er vorher etwas hatte, die beiden waren aber nie zusammen und somit besteht auch kaum eine Bindung zwischen den beiden. Zumindest ist sie schwanger geworden und hat sich,…
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    Allerdings, ein "Problem": Ich würde meinen Freund gerne meinem Vater vorstellen (er wohnt nicht bei uns), weil ich ihn einfach so toll finde und ich auch denke, dass er ihn mögen würde. Aber von den Umständen ist er sicher nicht begeistert und er würde sich Sorgen machen. Ich befürchte, dass seine Reaktion so ausfällt, dass sie meine Zweifel verstärken würde und verunsichert werde möchte ich nicht mehr, da ich ohnehin ein schnell zweifelnder Mensch bin ... Was meint ihr, sollte ich es ihm bald sagen oder noch abwarten?Ich möchte meinen Freund nicht vor ihm verstecken :|N

    hmm, du liebst deinen freund, oder!? wieso sollte das "urteil" deines vaters dann etwas ausschlaggebendes sein? :-/


    dass deine situation hart ist kann ich gut verstehen. ich habe selber solche situationen miterlebt: als mutter des kindes und somit als ex des mannes, aber auch als "neue" des mannes. mir sind also beide seiten bekannt und ich hoffe, es hilft dir ein wenig weiter, wenn ich dir ganz ehrlich berichte, wie es für mich war und wie ich damit umgegangen bin (in beiden fällen):


    meine kinder sind nicht von meinem jetzigen mann. er hat mich bereits als mutter kennen gelernt. am anfang war es für ihn ein riesiges problem, dass ich mich mit meinem ex-freund auch noch gut verstehe und aus unserer böse gescheiterten beziehung eine gute und zuverlässige freundschaft entstanden ist. das hat sich gelegt, als mein ex-freund uns geholfen hat, den umzug meines freundes zu mir zu stemmen. seit dem verstehen sie sich super.


    die neuen freundinnen, die mein ex-freund hatte, mussten auch irgendwie damit zurecht kommen, dass ich in seinem leben eine rolle spiele. auch sie hatten zu kämpfen, das zu akzeptieren. ich habe mich ihnen gegenüber immer freundlich verhalten (meine persönliche meinung zu ihnen oder ihren beziehungen zu meinem ex spielen da keine rolle) aber sie haben automatisch einfluss auf den nachwuchs, von daher hatte ich viel verständnis und habe ihnen auch versucht zu vermitteln, dass mein ex für mich nur ein freund ist, mehr nicht. das hat ihnen auch geholfen (wobei diese freundinnen allerdings selber ein oder mehrere kinder aus früheren beziehungen hatten und somit gleichzeitig in der gleichen situation waren, wie ich.. keine ahnung, ob dir das also besonders hilft.. )


    mein freund hat auch eine tochter. die mutter hat sich ebenfalls gegen seinen willen für das kind entschieden. erfahren habe ich das nach 3 monaten beziehung, wo die verhütung versagt hat und ich fürchtete schwanger zu sein (was ich dan zum glück doch nicht war). er war stinksauer, ohne das ich wusste, was los ist. nach einigem hin und her hat er mir dann alles erzählt. ich hatte ziemlich zu kämpfen ihm klar zu machen, dass ich nicht bin wie diese frau und nie im leben ein kind gegen den willen des vaters auf die welt bringen würde (ein kind braucht beide elternteile, egal unter welchen umständen es entstanden ist – meine meinung).


    die situation, dass mein partner bereits ein kind hat war für mich völlig neu und ich habe ein wenig gebraucht um damit umzugehen. am ende ist es aber für mich wichtig, dass es dem kind gegenüber fair läuft. ein so kleines ding kann nichts für die umstände seiner geburt und es hat ein recht darauf geliebt zu werden. leider ist die mutter etwas (na sagen wir mal) rücksichtslos. mal versucht sie einen kontakt zwischen vater und kind herzustellen, dann verwirft sie das wieder und meldet sich ewig nicht.. mein mann will der kindlichen entwicklung nicht im weg stehen (als papa, der mal auftaucht und wieder verschwindet) und rennt der sache entsprechend auch nicht nach, weil die mutter in diesem fall am längeren hebel sitzt und fröhlich daran herum schaltet, wie es ihr gerade in den sinn kommt. ich kann meinen mann gut verstehen, da hängen nebenbei ja auch seine gefühle dran und er will das arme mädchen nicht durcheinander bringen.


    ich selber stehe dem ganzen offen gegenüber, habe auch mit meinem mann darüber geredet, dass mir die frau sorgen bereitet (immerhin fand er sie ja mal sexy genug..). diese befürchtung hat er weggewischt und damit ist die sache für mich gegessen. ich freue mich einfach auf den tag, wenn die kleine alt genug ist selber zu entscheiden unabhängig von ihrer mutter. und dann werde ich sie mit offenen armen empfangen, weil sie ein teil des mannes ist, den ich liebe. aus diesem blickwinkel betrachtet ist ein kind des partners nämlich keine gefahr mehr :-)

    @ devilindisguise

    Wahrscheinlich geht man dann schon anders an die Sache dran, wenn man selbst so aufgewachsen ist. Für mich ist das irgendwie eine fremde Welt… " :/


    Von einem Bekannten hatte ich gehört von einer Familie wo die Konstellation so ist wie bei dir (ein Kind schon da und 2 gemeinsame), da hat die Mutter anscheinend das Problem, dass sie denkt, dass die gemeinsamen Kinder vom Vater gegenüber dem anderen Kind vernachlässigt werden, z.B. wenn dieses ein Geschenk bekommt, dass sie dann auch welche für die anderen Kinder "anfordert" und insgesamt wohl recht eifersüchtig auf das Kind ist. Wie ist das bei dir, bzw. wie wird das am besten geregelt?

    Zitat

    Ich finde nicht, daß man sich auf lange Sicht sooo viel damit "antut".

    Das klingt schon mal gut. Ist vielleicht eine blöde Frage, aber du würdest vom jetzigen Standpunkt aus nicht sagen, dass du das nicht noch mal so machen würdest?!

    @ Seherin

    Ich möchte ja nicht rumnölen, aber wenn ich Probleme habe, die mit der Situation zu tun haben und mich bedrücken, muss ich ihm das ja schon mitteilen, damit sich diese vielleicht abstellen oder verringern lassen.


    Da bin ich schon froh, dass er diese Frau nicht geliebt hat, sonst hätte ich vermutlich noch größere Schwierigkeiten damit und würde mir Gedanken machen ob er nicht doch noch dran hängt etc.

    @ Avichan

    Danke für deinen Erfahrungsbericht. Inwiefern hattest du denn das Problem damit umzugehen, dass dein Partner schon ein Kind hat? Wie regelmäßig seht ihr denn das Kind so? Wenn du es nach 3 Monaten erst erfahren hast, hört es sich so an, als wenn es nicht soo an seinem Leben teilhaben würde, sonst bekommt man es doch mit.


    Diese Befürchtungen wegen der Frau (dass er sie ja immerhin mal sexy genug fand) habe ich auch. Denn wenn es da passiert ist, warum nicht noch mal?


    Es scheint ja einfacher zu sein, wenn sich Ex (in diesem Fall halt "nur" Kindsmutter) und neue/r Partner/in kennen lernen. Im Moment bin ich da nicht sonderlich scharf drauf und sie sicherlich auch nicht, also wieder mal abwarten wie sich das entwickelt.


    Ich weiß alles nicht recht, einerseits fände ich auch nicht so schön, wenn sich mein Freund mit ihr gut versteht (leichter fände ich das, zu sehen, dass sie auch einen Freund hat, mit dem sie glücklich ist), aber andererseits, wenn nicht, macht es ja scheinbar ziemlich große Umstände hinsichtlich der Regelungen und Flexibilität im Umgang. Ach mann … :°(

    Das mit meinem Vater macht mir deshalb Sorgen, weil er selbst mal meinte, er würde keine Frau nehmen, die noch kleine Kinder hat. Das schien für ihn absolut unvorstellbar. Nun spukt mir das natürlich noch so im Hinterkopf herum. Und da kann ich mir nicht vorstellen, dass er so begeistert wäre, wenn seine Tochter jmd. nimmt, der ein Säugling von einer anderen hat ("purer Stress", "sich mit dem Kind von jemand Fremden rumschlagen", ..., das waren so seine Aussagen).


    Es ist nicht so, dass ich ihn abschießen würde, wenn mein Vater ein Problem damit hat, aber meine Zweifel würden wieder mal verstärkt werden. Und würde es mir später mal nicht gut gehen, müsste ich mir immer sowas anhören von wegen "das hab ich dir ja gleich gesagt".

    diese aussage "ich habs dir ja gesagt" geht mal garnicht und das würde ich mir auch verbitten.. wie dein vater dazu steht sollte absolut keine rolle spielen und sollte weder zweifel in dir auslösen noch verstärken. dein vater ist nicht in deiner situation und kann das nicht nachvollziehen. genau das würde ich ihm auch sagen. am ende musst du für dich selbst herausfinden, ob du zu deinem freund stehst oder nicht, und zwar mit allen guten und schlechten seiten eurer beziehung.


    zu deinen fragen: er sieht die kleine leider garnicht, eben weil die mutter unheimlich sprunghaft ist, mal hüh mal hott, das will mein mann der kleinen nicht antun.. und ich kann ihn da gut verstehen, das ist eine unheimliche qual für das kind, wenn der vater mal da ist und dann wieder nicht (egal, ob es von der mutter oder dem vater ausgeht... leiden tut immer das kind).


    Mein problem bestand einfach darin, dass er schon ein (verdammt süßes) kind hat und ich mir so sehr ein mädchen wünsche (also eifersucht und neid) und dass er mit der mutter ja auch mal was hatte (wieder eifersucht).


    was die befürchtungen wegen der mutter angeht, da glaube ich meinem mann, wenn er mir sagt "und wenns die letzte wäre, DIE sicher nicht!". Sie hat ihm, so hart das kingt, ein Kind untergejubelt das er nicht wollte und jetzt darf er es nicht sehen, weil sie sich dauernd umentscheidet und eben am längeren hebel sitzt... da wäre ich auch sauer. und was das kind betrifft, die kleine hat sich diese situation nicht augesucht und ich habe keinen grund, auf sie eifersüchtig zu sein, das ist etwas, was ich erst lernen musste, aber es ging dann sehr schnell. es ist eben nur ein unschuldiges kind. ;-)


    ja, es ist einfacher, wenn man "die andere" kennt, einfach, weil man dann auch eine persönliche beziehung zueinander aufbaut. am ende muss man da als erwachsener das kind/die kinder in den vordergrund stellen, denn alles, was zwischen den erwachsenen vorfällt (jeder streit, jedes böse wort) kann sonst auf das kind zurück fallen und das kann eben nichts für die situation.

    Die "ich habs dir ja gleich gesagt"-Aussage hat er zumindest mal beim zwischenzeitlichen Hadern mit meinem Studium gebracht, weil ihm von Anfang an lieber gewesen wäre ich hätte eine Ausbildung gemacht. Gut, das ist ein anderes Thema. Aber schön wäre es schon, wenn die Eltern auch hinter einem stehen. Aber das stimmt, letztlich muss ich damit klar kommen und nicht er oder sonstwer.


    Ich glaube mittlerweile meine Eifersucht bezieht sich auch stärker auf die Frau, eben dass er mit ihr sein erstes Kind hat und diese Erfahrungen macht. Das Kind macht mir insofern Sorgen, dass sich vieles dadurch in unserer Beziehung ändert und ich dann damit umgehen muss auch mal zurückzustecken. Es wäre halt sicher einfacher gewesen, wenn ich es nicht anders mit ihm kennengelernt hätte. So kommt es mir vor, als wenn ein neuer Mensch einfach eindringt. Hätte er das Kind schon gehabt, hätte ich ziemlich schnell gemerkt, wie es läuft und ob das was für mich ist. So habe ich ein paar schöne Monate mit ihm gehabt und weiß eben nicht was kommt…


    Sowas ähnliches hat mein Freund auch gesagt mit dem "Die sicher nicht." Ich glaube ja auch, dass er mit ihr keine Beziehung will, aber ein verdammt blödes Gefühl ist s nun mal trotzdem, da kann ich mir das auch hundert Mal sagen, bis es auch gefühlsmäßig vielleicht mal ok wird. Ich hoffe, dass ich, wie ihr das schreibt, auch mit der Zeit lernen kann.

    klar, der punkt, dass da das kind eindringt ist natürlich da. ich hatte gestern auch mit einem kleinen rückfall zu kämpfen, weil mein freund beschlossen hat, sich das portrait der kleinen als tattoo machen zu lassen. musste erstmal schlucken, aber das ist in ordnung (ich hab das bild gesehen, sooo süß x:) ) das ging schnell wieder weg.


    versuch dich einfach so weit wie möglich einzubringen, dann geht das schon. für deinen freund wird die situation schwer und ich denke, er braucht dich in der nächsten zeit. außerdem schweißt euch diese "schwierige" situation zusammen, wenn du es ihm nicht zum vorwurf machst, sondern hinter ihm stehst und ihn unterstützt. ich sehe es an meinem freund, er weiß meine unterstützung zu schätzen und es hilft ihm, damit umzugehen. wichtig ist eben, dass du mit ihm redest und ihr einen weg findet, wie ihr beide mit dieser situation als team umgeht :)_

    Zitat

    Ich glaube mittlerweile meine Eifersucht bezieht sich auch stärker auf die Frau, eben dass er mit ihr sein erstes Kind hat und diese Erfahrungen macht

    Überlege einmal wie stark diese Erfahrung, bei einem zweiten Kind, wird, wenn er die Frau (Mutter) auch liebt. Diese Erfahrung hat er dann noch nicht gemacht und wird er (eventuell) irgendwann mit dir machen (falls eure Beziehung Bestand hat).

    Hallo Avichan, Hallo DieserWeg09,


    ich melde mich auch als "Leidensgenossin". Mein Lebenspartner hat mit seiner Exfreundin 3 gemeinsame Kinder, das letzte davon ist erst dieses Jahr im März geboren wurden. Für mich ist diese Situation auch total neu, da ich selber keine Kinder habe.

    @ DieserWeg:

    Ich kann deine Gefühle verstehen - ich schanke auch permanent zwischen der Liebe zu meinem Freund und der Tatsache, dass aus der vorigen Beziehung Kinder mit im Spiel sind. Er kümmert sich um seine Kinder, holt sie auch regelmäßig. So besteht natürlich auch der Kontakt mit der Ex, welcher mal besser und mal schlechter ist.


    Teilweise bringt mich das um den Verstand, da ich es nicht einordnen kann.

    @ Die_Unschlüssige

    lass dich davon nicht runter ziehen. Ich finde es gut, dass dein Freund sich kümmert und kümmern kann. Unterstütz ihn, so gut es geht aber verbieg dich nicht und rede mit ihm darüber, wenn es dir damit mal wieder schlecht geht (wenn möglich ohne Vorwurf).


    Ich denke, es ist immer eine Frage der Sichtweise... wie fühlst du dich denn den Kindern gegenüber? Bist du dabei, wenn er sie abholt, etwas mit ihnen unternimmt?


    Ich kann mir nicht unbedingt vorstellen, wie es ist, wenn man selber keine Kinder hat (da habe ich euch gegenüber wohl einen Vorteil) aber ich denke, das macht es schwerer, da man dann auch keine Erfahrung im Umgang mit Kindern hat.

    @ Avichan

    Aber solche Rückfälle kommen doch dann immer wieder :-( Da macht man sich doch immer wieder wegen irgendwas Gedanken und hat zu kämpfen. Wird das durch die Beziehung und die Liebe zu deinem Freund wieder aufgewogen? Wenn es unterm Strich mit so viel Leid verbunden ist?


    Ich weiß nicht ob ich im Moment genug Kraft dafür aufbringen kann, ihn da noch groß zu unterstützen, da ich gerade ziemlich mit meinen eigenen Ängsten zu kämpfen habe. Das einzige was ich tun kann, ist versuchen ihn damit nicht zu belasten, aber ob ich es darüber hinaus schaffe ihm auch noch beizustehen und zu trösten, wenn ihn in der Hinsicht etwas bedrückt ... das weiß ich ehrlich gesagt wirklich nicht. Und dann eine Beziehung zu führen, wenn man nicht mit dem anderen über seine Probleme reden kann ... das lässt mich gerade ziemlich schwarz sehen. Ich möchte mit meinem Freund das Leben teilen, über alles reden können und er will das auch so.

    @ Toffifee

    Ja so gesehen hast du natürlich recht, das ist sicher noch mal ein anderes Erlebnis die gesamte Schwangerschaft und Geburt miteinander zu erleben.


    Im Moment habe ich wieder so an meinen Ängsten zu knabbern, dass ich gar nicht weiß ob es soweit jemals kommen kann.

    @ Die Unschlüssige

    Ich würde ja fast sagen, schön, dass es noch anderen so geht, aber eigentlich ist das ja eher schade, dass wir nicht einfach locker dran gehen können. Wie lange seid ihr jetzt zusammen? Das ist ja dann auch noch alles recht frisch. Belastet dich eher der Kontakt mit der Ex oder stört dich, dass Kinder da sind, weil sie euch irgendwie zeitlich einschränken oder du dir zurückgesetzt vorkommst oder ... ? Denkst du dann manchmal darüber nach dich doch von ihm zu trennen, wenn es dich um den Verstand bringt?

    was mich gerade frage: ihr seid ja noch ziemlich am anfang eurer beziehung... dominiert das thema kind eure kennenlern-verliebtheits-phase sehr, oder gibt es diese romantische unbeschwertheit zwischen euch trotzdem?

    @ DieserWeg

    PN für dich

    @ Die Seherin

    Sicher dominieren die Kinder die Kennenlern- und Verliebtheitsphase, auch wenn sie nicht permanent bei ihm sind.


    Wenn sie da sind, dann muss man sich doch mehr nach den Kindern bzw. ihrem Tagesablauf richten. Wenn man selber keine Kinder hat, dann ist das erstmal eine riesen Umstellung.


    Die romantsiche Unbeschwerheit bleibt dann gern mal auf der Strecke bzw. hält dann erst wieder Einzug, wenn die Kinder wieder bei der Mutter sind.

    @ DieserWeg

    hm, also ich kann mit meinem freund immer über meine bedenken reden und er hat sehr viel verständnis dafür. ich weiß natürlich nicht, wie eure beziehung gestaltet ist, diese ist ja auch noch sehr frisch während wir seit inzwischen fast 3 jahren zusammen sind. wir hatten viele schwere zeiten (einiges ist auch inzwischen im forum nachzlesen) haben aber alle gemeinsam gemeistert.


    ich selber würde es auch nicht als "leid" bezeichnen, sondern als herausforderungen, denen wir uns gemeinsam stellen müssen, wenn wir weiterhin zusammen sein wollen. dazu muss natürlich zum einen die bereitschaft da sein, sich sowas "anzutun" und auf der anderen seite muss der partner natürlich auch mitmachen...


    den partner nicht damit zu "belasten" sondern es in sich hinein zu fressen sehe ich als riesen fehler an, einfach weil euch dann die möglichkeit genommen wird überhaupt etwas zu tun...

    @ Seherin

    also bei uns blieb und bleibt die romantik nicht auf der strecke (immerhin sind hier ja auch zwei kinder im haushalt und zwar dauerhaft), kommt natürlich darauf an, wie man sich da arrangiert. für meinen freund war es am anfang auch nicht leicht, weil wir ja auch nicht einfach mal so ausgehen konnten und uns ebenfalls da nach dem zeitplan der kinder richten mussten. wir gehen aber auch heute noch mindestens einmal im monat zusammen aus, versuchen auch ohne die kinder etwas zu unternehmen (eine radtour zum beispiel), die abende gehören grundsätzlich uns, wir gehen nicht so oft weg aber wir schauen zusammen (!) filme, die uns beiden gefallen oder spielen auch einfach zusammen auf der xbox... und zur allergrößten not sind wir auch schon zufrieden, wenn wir einfach nur nebeneinander auf dem sofa sitzen, ich mit einem buch oder meinem zeichenblock und er an der xbox oder zum tv-gucken. dann werfen uns zwischendurch immermal kleine küsschen zu, ein "ich liebe dich" wird dann auch ab und zu ausgetauscht... wir schlafen hand in hand ein, stehen zusammen auf und versuchen eben einfach die zeit, die wir haben zu genießen. es würde auch nicht anders laufen, wenn er regelmäßigen kontakt zu seiner kleinen tochter hätte, die maus wäre mir jedenfalls immer willkommen und dürfte ihren papa auch gerne mal für sich alleine haben.

    @ Die_Unschlüssige

    wie ich oben schon geschrieben habe, die romantik muss nicht auf der strecke bleiben.. :°_

    Ein Bekannter meines Freundes hatte übrigens eine ähnliche Situation. Die Ex-Freundin wurde ungeplant schwanger, wollte das Kind unbedingt, war gleichzeitig arbeitslos und generell ein bisschen strange :=o


    Einmal wollte sie ihm den Umgang verbieten, dann sollte er sie jedes Wochenende nehmen und am Schluss ganz weil sie es nicht auf die Reihe bekam... (Alkohol etc.)


    Zu dieser Zeit hatte er schon wieder eine neue Freundin die jedoch erstaunlich gut damit umging (hat mich selbst gewundert). Sie mochte die Kleine total, man hätte denken können, sie wäre die Mutter. Auch das Mädchen hing total an ihr und fühlte sich sehr wohl bei ihnen.


    Durch die o. g. Umstände (Probleme mit der Ex etc.) wollte er


    1. auf keinen Fall mehr Kinder


    2. nie heiraten weil der Mann (so seine Meinung) immer der Blöde ist


    Was soll ich sagen?


    Heute sind sie verheiratet und haben ein gemeinsames Kind 8-)