Zitat

    Oh ups, habe ich jetzt was falsch gelesen oder versäumt zu lesen?

    Die TE hat einen neuere, anderen Thread gestartet. Mit neuem Beziehungskuddelmuddel. Im Zuge dessen wurde dieser Thread nochmal ausgegraben ;-)


    In diesem Thread hier war der aktuellste Beitrag von 2010, in der Zwischenzeit kam es offenbar zur Scheidung.

    Zitat

    Mit Kuddellmuddel hast du die Sache gut beschrieben. Ich habe dann eben mitten im Lesen aufgegeben, als dann doch die Bensache dazukam, wurde es mir zuviel Gedöns.


    _Surferin

    der stammt vom 23.10.07 / 19:01


    wir sind nun bei 12.07.2016


    Kuddellmuddel :)^

    !!! DIESER FADEN IST NEUN JAHRE ALT !!!!




    Ich war überrascht, dass dieser Faden plötzlich wieder auftauchte...


    Tut mir leid, dass er nun irgendwie Verwirrung stiftet, das war so nicht gedacht - aber vielleicht kann ich die Geschichte, die ich eigentlich zuende erzählt hatte, der Vollständigkeit wegen nochmal zuende erzählen. :-/




    Leider habe ich es nicht geschafft.


    Ich musste meinen Mann schließlich gehen lassen und einsehen, dass weder er noch ich so glücklich werden würden.


    Wir haben uns sehr jung kennengelernt - daher war mir von Anfang an klar, dass ich ihm all die Erfahrungen nehmen würde, die man eben als junger Mann so macht. Und ich war bereit, ihm seine Erlebnisse zu gönnen. Hätte er die Neugier auf andere Frauen mal ausgelebt, wäre mal mit einer, zwei oder dreien abgestürzt - okay, das hätte ich irgendwie mit mir und meiner immer schon sehr offenen, toleranten Sexualität abgemacht.


    Aber ich erkannte einfach zu spät, dass dieses "Nachholen" gar nicht der Knackpunkt war. Denn Fakt war: er hat mich einfach nie so geliebt wie ich ihn. Von Anfang an nicht. Nicht aus Bösartigkeit, nicht mit Vorsatz - es war eben so. Ich war auf einmal da, mit mir konnte man Sex haben und ausprobieren, ich kümmerte mich um unser beider Leben, wir hatten ein fröhliches Miteinander - aber ich war nie die Frau für ihn. Niemals. Und er war nur ein zu anständiger Kerl, um mir das zu sagen. Er ist da irgendwie reingerutscht und musste dann sehen, wie er damit zurechtkam. Ich glaube ihm, dass er mir nie wehtun wollte. Ich glaube ihm, dass ich ihm immer sehr wichtig war. Aber ich war eben nie die Einzige, die Tollste, die Beste, Wunderschönste, Anbetungswürdigste.


    Ich sah ihn immer unglücklicher werden, und habe schließlich kapiert... dass ich ihn gehen lassen muss.


    Seine Gefühle würden nie so werden wie meine für ihn. Es würde immer wehtun. Es würde immer wieder eine "SIE" geben.



    Zitat

    Frage: Rückwirkend betrachtet, wäre es für dein ganz persönliche Glück und deine Ehe nicht doch besser gewesen, dein Mann hätte seine Verliebtheit nur mit sich alleine ausgemacht? Wäret ihr dann noch zusammen?


    Bambiene

    Nein, leider nein.


    Ob es gut war, dass er sich mir geöffnet hat, kann ich nicht genau sagen. Wahrscheinlich ja - es spricht für seine Offenheit, sein Vertrauen in mich und dafür, dass er eigentlich ein anständiger, lediglich verzweifelter Mensch war. Dass er mir damit gleichzeitig die größtmögliche Verletzung zugefügt hat, war ihm sicher nicht bewusst.


    (Ich zitiere mich selbst - aus dem Ben-Faden:)


    Ich bereue nichts davon. Nicht die tiefempfundene Liebe, nicht die junge Bindung und Heirat, nicht den Schmerz und auch die schönen Seiten - nichts davon. Es waren viele schlimme Erfahrungen dabei, ja, aber ich wünsche keine davon ungeschehen. Viele suchen ein Leben lang nach dem Mann ihres Lebens - ich hatte immerhin zehn Jahre mit ihm!


    Der Fehler war lediglich, zu glauben, dass es reicht, wenn einer von beiden tief und stark genug liebt, denn das tut es nicht. Ich dachte in diesen zehn Jahren: wenn ich nur genug Kompromisse mache, genug zulasse, alles ertrage, erdulde, ermögliche - wird er spüren und erkennen und fühlen, dass seine Liebe zu mir genauso stark ist wie meine Liebe zu ihm. Das ist aber kein edler Gedanke, sondern große Scheiße. Und lächerlich. Das weiß ich inzwischen.



    Zitat

    Tja, manchmal sollte man sich etwas mehr Mühe geben. Es lohnt sich.


    parazellnuss

    Genau. Ich hätte es einfach nach den drei Jahren noch weitere drei Jahre versuchen sollen, dann nochmal drei und weitere zehn - bis er mich dann endlich mit Anfang vierzig und zwei Kindern verlassen hätte für sie. So hat es sich dann zumindest für ihn gelohnt.


    ??deine Sichtweise sei dir gegönnt und geht absolut in Ordnung, diesen polemischen tja-Stil finde ich in solch emotionalen Diskussionen trotzdem ein bisschen drüber??


    Ende der Geschichte. @:)




    !!! DIESER FADEN IST NEUN JAHRE ALT !!!!