Mein Mann ist ausgebrannt - wie kann ich helfen?

    Liebe Community!

    Mein Mann und ich sind Mitte dreissig und Eltern zweier Söhne, drei Jahre alt der Große, 5 Monate der Kleine.

    Als ich meinen Mann kennelernte war er aufgeweckt und unternehmungslos. Er war im Verein tätig, hat Sport gemacht, viel gelesen. Er hatte eine überschaubare Clique, wir haben oft was miteinander unternommen.

    Er ist warmherzig, klug, rhetorisch gewandt, imteressiert an Politik und Geschichte. Wir haben Nächte durchgequatscht, gemeinsam Sport getrieben, Spiele gespielt oder zusammen gekocht. Gemeinsam saßen wir lesend auf dem Sofa oder haben zusammen Serien geschaut. Was haben wir gelacht und uns geliebt😍😍😘


    Dann kamen zwei Knie OPs, danach konnte er nicht mehr Fußballspielen, was ihn sehr getroffen hat.

    Als nächstes wiederkehrende Schwindelattacken und Angstzustände. Die Schwindelattacken wurden nach einem Besuch in der Schwindelambulanz behandelt und sind verschwunden, die Panikattacken blieben. Ich konnte ihn überreden, sich einen Psychologen zu suchen, der ihm auch hier sehr gut helfen konnte. Er war regelmäßig und meist auch gern dort. Er kennt nun den Auslöser der Panik und hat gottseidank kaum mehr Probleme🤗

    Als nächstes kamen Schulterschmerzen und monatelange Behandlungen- > er ging nicht mehr zum Psychologen, wollte seine wenige Freizeit dafür nicht opfern.

    Wir hatten nach der Geburt von Sohn Nummer eins natürlich mit der Umstellung zu kämpfen, aber es ist uns sehr gut gelungen und wir haben es geschafft, neben dem Elternsein auch ein Paar zu bleiben- gottseidank😍

    Der Start ins Leben von Sohn Nummer zwei war etwas holprig (Intensivstation, massive Gelbsucht, 3 weitere Kh Aufenthalte), was auch unserem Großen sehr zu schaffen gemacht hat. Ziemlich zeitgleich fing dieser zu trotzen an, aber richtig heftig. Er ist ein so toller Junge, der Beste, den man sich wünschen kannx:)x:), wir lieben ihn über alles, aber seine Ausraster bringen uns wirklich an unsre Grenzen.%:| Der Kleine ist relativ pflegeleicht und zuckersüß😍, wir lieben ihn genausosehr, aber eben bedürftig wie Babys es nunmal sind, so dass es beinahe unmöglich ist beiden gerecht zu werden. Das Baby ist am liebsgen auf dem Arm, schläft auch nur im Tragetuch, Auto oder Kinderwagen. Ich habe also nie ein schlafendes Baby im Bett und kann die Zeit dann nutzen🙈 der Große beschäftigt sich schon toll alleine, aber mlchte eben auch, dass wir mit ihm Spielen. Das kommt unter der Woche leider viel zu kurz, wenn mein Mann arbeigen ist- es tut mir in der Seele weh, dass ich das nicht schaffe😔😥

    Der Haushalt bleibt auch ziemlich auf der Strecke.....joa. Der Große kommt nun in den Kindi und ich hoffe, dann bekommen wir hier einen guten Rhythmus und ich mehr geschafft.


    Der Alltag mit den Beiden ist fordernder, als wir angenommen hatten🙈

    Abends bringen wir sie parallel ins Bett, teilweise ist der Zwerg bis um 22 Uhr wach, sodass der Feierabend komplett entfällt. Oder es bleiben noch 30 min in denen wir noch duschen, die Küche aufräumen (manchmal), auf dem Sofa sitzen, ins Handy gucken oder was anschauen.

    Mein Mann ist total müde und ko, er lacht kaum mehr, man merkt ihm an, dass ihm das alles keinen Spaß macht und er nur durchhält bis zum Abend. Er beschwert sich nie, aber man merkt es ihm deutlich an😔

    Er ist dennoch ein ganz toller Papa; wahnsinnig geduldig, witzig, immer für die Jungs da. Beide lieben ihn sehr.

    Er liest nicht mehr, trifft ganz selten mal einen einzigen Freund. Hatte aber auch Pech, immer, wenn er verabredet war hat der Große so spät geschlafen, dass sich ein Treffen kaum mehr gelohnt hat. Er sagt nichts Positives mehr. Ihm ist alles gleichgültig, also auch Unternehmungen am We. Er flucht ständig wegen Kleinigkeiten, ist nur genervt und deprimiert. Er hört mir zwar zu, küsst mich, aber er ist nicht "da".

    Zu Beginn des Jahres hat er sich wieder in einem Sportverein angemeldet, wollte im Oktober an einem Wettkampf teilnehmen. Da er so selten zum Training kommt gibt er dieses Vorhaben nun auf, was ihn sehr traurig macht.

    Seine Arbeit macht ihm generell Spaß, aber die Arbeitsbedingungen sind echt mau und er ist schon montag abends kaputt. Dazu kommt, dass er leider nicht viel verdient und wir sehr aufs Geld achten müssen.....


    Oh weia, ist das lang geworden:-o

    Kurz und knapp; ich mache mir große Sorgen um ihn😔. Es geht ihm eindeutig nicht gut, er macht nichts mehr für sich und meint nur lapidar " wir haben uns dafür entschieden, jetzt müssen wir halt 2 Jahre Scheisse fressen." Zu seinem Psychologen möchte er nicht gehen;" Der sagt mir ev nur, ich soll meine Freiräume verteidigen. Haha, wie soll das denn aktuell gehen!?".

    Rutscht er in eine Depression oder in ein Burnout? Oder ist das wirklich "normal" mit 2 Kindern ohne familiäre Unterstützung? Was kann ich tun- die Rahmenbedingungen sind nunmal im Moment nicht änderbar.

    Ich liebe ihn und unsre Jungs so sehr, aber wir als Paar gehen gerade völlig unter. Manchmal bin ich auch insgeheim wütend, weil er sich kaum über unsre Kinder freuen kann sondern sie vermehrt als Belastung empfindet...


    Fühle mich hilflos und allein.

    Vielen Dank fürs Lesen:)*

  • 98 Antworten

    Ohje, das liest sicherlich niemand🙈

    Hier die Kurzfassung: Mein Mann und ich haben zwei wunderbare Söhne 3 Jahre und 5 Monate, die wir sehr lieben. Natürlich dreht sich momentan alles um die Kids, Zeit für uns als Paar geschweige denn für jeden Einzelnen ist auf ein paar Minuten täglich reduziert. Mein Mann ist ein toller Vater, er beschwert sich nicht, aber leidet zusehends. Er lacht kaum mehr, ist dauermüde, hat kaum mehr Spaß im Alltag, empfindet jeden Tag als anstrengend.....

    Wie kann ich ihm helfen? Die Rahmenbedingungen sind momentan ja kaum änderbar🤷‍♀️😔

    Ich habs gelesen. Ist es irgendwie möglich, Unterstützung zu bekommen? Das muss ja nicht die Familie sein. Auch Freunde oder eben du. Klingt so, als bräuchte er dringend was abseits von Familie und Arbeit, worauf er sich freuen kann und wo er sein Ding macht, möglichst regelmäßig, und wenns alle zwei Wochen ein Tag ist.

    Fhak schrieb:

    Abends bringen wir sie parallel ins Bett, teilweise ist der Zwerg bis um 22 Uhr wach, sodass der Feierabend komplett entfällt.

    Das Insbettbringen und bis dahin Zeit zusammen verbringen muss ja nicht täglich und nicht immer mit beiden Elternteilen passieren

    Habe es auch gelesen. Warum dauert das mit den Kindern denn so lange abends? Habt ihr vielleicht zu hohe Ansprüche? Du sagst ja selbst, dass du befürchtest, den Kindern nicht gerecht zu werden. Es klingt ein bisschen so, als würdet ihr es für die Kinder perfekt machen wollen, und das frisst viel Energie.


    Ansonsten würde ich mich anschließen. Irgendeine Form der Unterstützung wäre sinnvoll. Wenn Freunde und Familie nicht gehen, kann man auch mal bei der Caritas schauen o.ä.

    hast du schon mal daran gedacht, eine leihoma zu suchen.

    es gibt ja auch ältere damen, die keine eigenen enkelkinder haben, sich aber gerne um kinder kümmern möchten.

    was mir dazu noch einfällt, ist: es gibt so portale zur nachbarschaftshilfe, wie nebenan.de.

    vielleicht schaust du da mal nach möglichkeiten der unterstützung.

    Schick mal deinen langen Text an die Mailseelsorge (=Telefonseelsorge auf modern), die können an die richtigen Stellen vermitteln. Es gibt Hilfe, gut, dass Du dich darum kümmerst! Ein anderer Ansprechpartner wäre die BKE, hier auch Einzelberatung per Mail.

    Fhak schrieb:

    Er liest nicht mehr, trifft ganz selten mal einen einzigen Freund. Hatte aber auch Pech, immer, wenn er verabredet war hat der Große so spät geschlafen, dass sich ein Treffen kaum mehr gelohnt hat.

    Dort komme ich nicht mit. Wieso übernimmst du dann abends nicht die Aufsicht der Kinder? Das sollte doch kein Problem sein, dass du deinem Mann da Freiraum schaffst?!


    Geht der große in die KiTa? Was hast du gemacht, bevor das zweite Kind kam?

    Ihr Lieben!

    Mit so vielen Antworten hätte ich nach so kurzer Zeit gar nicht gerechnet, tausend Dank😀


    Ja, ein bisschen mehr Unterstützung wäre sicher nicht verkehrt.

    Ein Opa hat jetzt mehr Interesse und der Große war am We ein paar Stunden bei ihm. Das wollen wir nun fest etablieren.


    Beiden gerecht werden- ganz ehrlich, wer wird das schon🤔. Es muss eben doch oft einer warten und jammert dann eben. Der Große hat nach wie vor daran zu knabbern, vom Thron gestoßen worden zu sein.....das wird sicherlich noch eine Weile dauern und immer wieder aufkommen.

    Wir haben versucht, den Großen besürfnisorientiert zu erziehen; mit viel Verständnis und Zeit, Liebe und Kuscheln. In dieser Hinsicht ist er sicherlich total verwöhnt😅🙈 da waren wir wahrscheinlich auch zu inkonsequent, haben ihn selten warten lassen etc. Die Quittung haben wir jetzt....😉


    Seit seinem ersten Geburtstag war er 20h/ Woche bei einer super lieben Tagesmutter und ich habe 50% gearbeitet, bis der Mutterschutz von Nr.2 begann.


    Das abendliche Einschlafen erfolgt aufgeteilt, da beide Jungs zwischen 19 und 20 Uhr müde werden. Der Große bekommt Einschlafbegleitung, schlief an Tagen ohne Mittagschlaf schnell, an solchen mit Mittagschlaf schlecht (~ 60 min oder länger) ein. Nun ist seit ein paar Tagen endlich auch der Schnuller Geschichte, das Einschlafen dauert nun wieder ziemlich lang. Aber gut, das wird sich einpendeln. Wenn er in den Kindergarten geht wird er sicher wieder einen Mittagschlaf brauchen, dann dauert es vermutlich noch länger. Das ins Bett Bringen dann raus zu zögern haben wir schon probiert, er braucht trotzdem lang. Aber er schickt den Papa nun immer öfter aus dem Zimmer, sagt er möchte alleine einschlafen. Das wird sicher besser, aber eben nicht sofort.

    Der Kleine hat abends oft ne Weinphase, will viel an die Brust. Ich kann mich mit dem unruhigen Baby natürlich zum Großen setzen, der kann so aber nicht schlafen und das Baby wird noch unruhiger. Abends ist der Zwerg halt doch am liebsten bei Mama. Wenn wir "tauschen" brüllt der Kleine ziemlich schnell beim Papa (nur abends, tagsüber ists super) und der Große findet wieder nicht in den Schlaf, da wir nur eine 3 Zimmer Wohnung haben, die sehr hellhörig ist.


    Vll haben wir was übersehen? Momentan sehe ich nicht, wie ich beide Jungs alleine ins Bett bringen soll???


    Ich lasse meine Mann am we oft nen Mittagschlaf machen, oder geh mal alleine mit beiden raus. Aber irgendwie sind das nur Tropfen auf den heissen Stein, es scheint ihm nicht wirklich viel zu helfen. Er empfindet den restlichen Tag trotzdem als Belastung😔


    Habe zwischendurch schon mal an ne Kur für ihn gedacht- aber er will nicht so lange beim Arbeiten ausfallen und mich hier nicht alleine lassen.


    Vielen Dank für die Adresse der Beratungsstelle, werde mich dort auch hinwenden.


    So, nun ist das Baby friedlich im Tragetuch eingeschlafen, ich werd mal mit dem großen Schatz ein bisschen spielen.

    Hab mich nur kurz hingekniet um dem Großen mit seiner Hose zu helfen und prompt ist der Zwerg wiede wach😔 so gehts ständig....

    Habt Ihr schon mal überlegt in eine größere Wohnung zu ziehen?


    Und noch etwas hierzu:

    Fhak schrieb:

    Vll haben wir was übersehen? Momentan sehe ich nicht, wie ich beide Jungs alleine ins Bett bringen soll???

    So wie Du Euer Bett-bring-Ritual beschreibst - da werde ich schon beim Lesen irre. Das ist und kann nur für ALLE Beteiligten reiner Stress sein.

    Und: Der Große gibt doch jetzt schon sein eigenes Stresssignal: "Aber er schickt den Papa nun immer öfter aus dem Zimmer, sagt er möchte alleine einschlafen." - es ist ihm zu viel wenn er ständig betüdelt wird! Auch wenn er selbst das natürlich verneinen würde. Er ist ein 5-jähriger, er kann seine Gefühle noch nicht korrekt werten.


    Wie Du sie ins Bett bringen sollst?

    Feste Zeiten einführen. Egal ob Mittagsschlaf oder nicht. Das Baby nach seinem Essrhythmus, den Großen spätestens 19-19:30 Uhr.

    Erst das Baby hinlegen, dann dem Großen was vorlesen oder quatschen (was ihm lieber ist) für höchstens 10-15 Minuten.

    Ok, ein Baby ist da nicht so berechenbar und auch der Große wird bei einer solchen Umstellung erst mal meutern - da müsst Ihr durch. Wie Du schon selbst sagst: Ihr habt ihn wohl recht verwöhnt...


    Ganz ehrlich, das hier:

    Verhueter schrieb:

    Dort komme ich nicht mit. Wieso übernimmst du dann abends nicht die Aufsicht der Kinder? Das sollte doch kein Problem sein, dass du deinem Mann da Freiraum schaffst?!

    Ist mir auch sofort durch den Kopf geschossen.

    Kein Kind braucht zwingend zwei Elternteile, bzw. auch zwei Kinder brauchen nicht zwingend zwei Elternteile um ins Bett zu kommen.


    Ich denke hier ist Viel bei Euch hausgemacht. Ihr seid viel zu sehr bei den Kindern (nach Deiner Beschreibung Dein Mann fast noch mehr als Du), zieht hier Grenzen! Wenn die Eltern belastet, erschöpft etc. sind - das fällt immer auf die Kinder zurück, sie merken das und übernehmen es.

    Wie wäre es mit einer Beratungsstelle für Familien? Oder einen Antrag auf Erziehungshilfe beim Jugendamt?


    Ich denke nicht, noch nicht, dass Dein Mann hier alleine eine Therapie braucht, es ist die gesamte Struktur die bei Euch geändert werden muß.

    Fhak schrieb:

    Wir haben versucht, den Großen besürfnisorientiert zu erziehen; mit viel Verständnis und Zeit, Liebe und Kuscheln. In dieser Hinsicht ist er sicherlich total verwöhnt😅🙈 da waren wir wahrscheinlich auch zu inkonsequent, haben ihn selten warten lassen etc. Die Quittung haben wir jetzt....😉

    Das habe ich mir gedacht.


    Wenn es dich tröstet:


    Bedürfnisorientierte Erziehung ist nicht unbedingt das Beste.


    Sicher: Man sollte Kindern immer das Gefühl geben, dass sie geliebt werden, und gerade die Kleinsten brauchen viel Zuwendung - ich bin auch gegens Fabern.


    Nur... gibt es halt auch Grautöne zwischen schwarz und weiß, zwischen Rabeneltern und Perfektion. Vielleicht müsst ihr da mehr reingehen?


    Nicht jedes unangenehme Gefühl, das Kinder manchmal haben, muss weggemacht werden. Viel wichtiger ist es, Kindern beizubringen, wie sie konstruktiv mit ihren negativen Gefühlen umgehen. Eure Kinder werden noch oft im Leben von anderen enttäuscht und frustriert werden - das gehört eben dazu, weil Menschen halt unterschiedliche Bedürfnisse haben und sie sich nicht immer gegenseitig erfüllen können.


    Und eure Kinder nehmen euch auch als Vorbilder. Wenn sie lernen, dass die Bedürfnisse der Kinder immer vorgehen und Erwachsene praktisch keine Bedürfnisse haben dürfen, werden sie unter Umständen auch als Erwachsene Probleme damit haben, auf sich selbst zu achten.


    Daher wäre es wohl gar nicht schlecht, ihnen vorzuleben, wie Erwachsene gut für sich UND die Kinder sorgen.


    Nur mal so als Denkanstoß.


    Ich kann da zwar noch nicht aus der Eltern-Perspektive sprechen, aber halt aus der Kinder-Perspektive und dieses "immer auf meine Wünsche eingehen" war gar nicht so gut. Ich hatte es dadurch extrem schwer, mich in andere Gruppen als meine Familie einzufügen, habe Ablehnung von Wünschen schnell als Ablehnung meiner Person missgedeutet, und ich habe mich auch oft schuldig dafür gefühlt, eigene Bedürfnisse zu äußern, weil ich wusste, dass meine Eltern da nicht abwägen werden, sondern sich selbst aufopfern. Man hält das auch nicht ewig durch und gibt irgendwann den Kindern für alles die Schuld (bei deinem Mann geht es ja leider schon in die Richtung). Es ist aber ungerecht, den Kindern die Verantwortung aufzubürden, die Bedürfnisse der Familienmitglieder gegeneinander abwägen zu müssen. Das ist einfach zu viel und gibt den Kindern, denke ich, auch schnell ein schlechtes Gefühl. Man ist dann nicht ein Teil von etwas, sondern eher ein Störfaktor. Und heute finde ich es manchmal schwierig, für mich selbst zu sorgen, meine Bedürfnisse zu organisieren, weil ich nie Vorbilder hatte, wie man das als Erwachsener so macht. Ich bringe mir das jetzt alles mühevoll selbst bei.


    Daher finde ich es gut, dass ihr auch den Kontakt zu den Großeltern mehr pflegt, wobei es ja bei euch wohl von den Großeltern ausgeht, dass der nicht so eng ist. Wie erwachsene Eltern die Beziehungen zu ihren erwachsenen Eltern pflegen - oder, wenn das nicht geht, eben zu anderen älteren Personen - kann sich auch als Vorbild auf die spätere Beziehung zwischen eigenen erwachsenen Kindern und einem selbst auswirken.


    Ich habe da die Wahrheit jetzt auch nicht gepachtet und kann nur aus meiner Erfahrung sprechen. Aber vielleicht wirkt das ja nochmal so als Schubs, wirklich etwas zu ändern, mehr auf euch zu achten, und euch dazu ein größeren soziales Netz aufzubauen.


    Alles Gute für euch @:)!

    @bellaisodonna

    Er ist gerade 3 geworden, nicht 5. Macht einen großen Unterschied finde ich😉

    Naja, wir haben schon einen geregelten Ablauf; bettfertig machen, 1 kurzes Video in Begleitung gucken (ca 5 min), 1-2 Bücher lesen und dann ins Bett gehen. Der Papa sitzt daneben, singt noch und wartet dann, bis er eingeschlafen ist. Manchmal möchte er eine Hand zum Festhalten. Mal schläft er nach 5 min, mal nach 90. Dann geht mein Mann auch oft raus, aber der Kleine ruft dann oft.

    Ich versuche derweil, den Zwerg zum Schlafen zu bekommen. Mal klappt Einschlafstillen, mal Tragen, mal beides, dann wieder nichts.....

    " Das Baby hinlegen...." haha, das klappt doch so gut wie bei keinem Baby- versteh nicht, wie man sowas ernsthaft raten kann...:|N


    Wenn der Große nächste Woche mit dem Kindergarten anfängt werden wir mal sehen, wie sich der Rhythmus so einpendelt.


    Eine große Wohnung- gibts hier kaum und wenn, dann nicht bezahlbar....


    @ cleasan- teine


    Antworte später ausführlich, aber danke für deine Sicht der Dinge und dein Verständnis

    Fhak schrieb:

    " Das Baby hinlegen...." haha, das klappt doch so gut wie bei keinem Baby- versteh nicht, wie man sowas ernsthaft raten kann...

    Wieso soll das nicht klappen?