Mein Mann ist so egoistisch...

    Hallo,


    Ich muss mir hier mal ein bisschen den Frust von der Seele schreiben. Unser Sohn ist 11 Monate alt und ein Wunschkind. Wir haben uns beide für ein Kind entschieden. Unser Sohn ist sehr aktiv, hält nicht viel vom Schlaf (tagsüber sowie auch Nachts) und ist somit häufig sehr anstrengend und Nervenraubend...

    Er ist sehr mobil, ist kein Kind was sich auch mal alleine mit Spielzeug beschäftigen kann. Am liebsten krabbelt er den ganzen Tag durch die Wohnung, zieht sich überall hoch, läuft runde um runde um den Tisch. egal wie gut man guckt und aufpasst: wenn er keine 5 mal am Tag fällt, dann fällt er kein mal. Tagsüber schlafen tut er nur "auf zwang" und zwar in dem man sich neben ihn legt und ihn so in den Arm nimmt dass er keine Chance mehr hat sich zu bewegen... Ansonsten kramt er solange rum das er mit geschlossenen Augen vor lauter Müdigkeit sich in rage brüllt. Oft trage ich ihn auch stundenlang mit der trage hin und her damit er mal zur Ruhe kommt. Da er 9300Gramm wiegt geht das so langsam ziemlich in den Rücken.

    Haushalt schafft man dementsprechend natürlich nur noch schwer... Ich versuch mich doppelt und dreifach zu schlagen und trotzdem bleibt viel liegen. Nun zu meinem eigentlichen Problem :


    Mein Mann ist stinkend faul und sieht nur sich und seine Bedürfnisse!


    Er kommt von der Arbeit und der erste Satz, bevor er erstmal seinen Sohn Hallo sagt, ist: "Ich will aber heute an den PC! Ich brauche Erholung von meinem stressigen Tag auf der Arbeit! Was gibt es zu essen? Ihgitt... Schon wieder das? Ne dann Esse ich demnächst auf der Arbeit!"


    Wenn ich ihn darum bitte auf unseren Sohn zu schauen damit ich mal etwas im Haushalt geschafft bekommt ist er genervt... Er nimmt ihn dann, setzt sich an den PC und lässt ihn doch wieder alleine durch die Wohnung krabbeln ohne mal hin und wieder nach ihm zu gucken. Zwischenzeitlich räumt er mir dann den Mülleimer aus, kramt sämtliche Ordner aus dem Regal und reißt mir Kleidung aus dem Schrank.


    Wenn ich meinen Mann darum bitte den Müll mirlt runter zu nehmen weil er sowieso in die Richtung geht, dann wird das "vergessen", so daß ich mit Kind in der Trage runter laufen kann.


    Einkaufen tue ich auch zu 98% alleine mit Kind weil er keine Lust hat, einfach sich mit Freunden zum schwimmen, Kino, zocken verabredet und ansonsten der Kühlschrank Dauer leer wäre.


    Seit ein paar Wochen schläft unser Sohn ab 20 Uhr abends. Das war vorher nicht der Fall, da war er häufig bis 22 Uhr oder 23 Uhr wach und hat rum getobt. Häufig wird er jetzt aber auch bis zu 3 Stunden in der Nacht wach und will bespaßt werden. Wenn ich meinem Mann sage das mir die eine Stunde abends in "ruhe" (häufig steht er auch Minuten lang mit unseren Sohn neben mir und quatscht mich von der Seite voll das ich so oder so nichts verstehe) eine Serie gucken nicht reicht und ich auch gerne mal etwas mehr Freizeit hätte, dann kommt total patzig "Stell dich nicht so an, du legst ihn zwischen 20-20:30 Uhr hin und ab da hast du ja Freizeit! Ich muss täglich 8 Stunden arbeiten!".


    Ich weiß manchmal nicht ob ich wirklich zuviel verlange... Jedenfalls bin ich total enttäuscht von ihm und komme mir vor wie eine alleinerziehende die zwei Kinder hat! Manchmal denke ich mir: wenn er nachhause kommen würde und sagen würde, dass er eine andere hat, dann wüsste ich echt nicht ob ich traurig wäre. Ich glaube ich wäre eher erleichtert!


    Das nächste ist das er nie mal etwas mit mir zusammen machen möchte. Wenn unser Sohn im Bett liegt, dann sitzt er am PC. Wenn ich vorschlage doch zusammen einen Film oder eine Serie zu gucken, dann lehnt er ab mit den Worten das er am nächsten Tag ja arbeiten müsste, nicht so wie ich! Sitzt dann aber noch bis 22 Uhr am PC und zockt während ich schon im Bett liege.


    Ich hab ihn das auch alles mal so gesagt, aber es interessiert ihn einfach nicht.


    Diese Woche war er montags 2 1/2 Stunden am PC, dienstags schwimmen, mittwochs wieder 2 1/2 Stunden am PC, donnerstags 4 Stunden und heute geht er abends ins Kino und ich weiß jetzt schon das er trotzdem motzen wird wie wenig Zeit er doch mal wieder für sich hatte..

  • 47 Antworten

    Hallo, erstmal schön dass ihr eine kleine familie seid ;-)


    wie alt seid ihr denn? ist dein mann noch recht jung?


    nachdem er ein kind in die welt gesetzt hat, hat er natürlich auch die pflicht verantwortung zu übernehmen, auch in der erziehung.


    klingt für mich als das euch das kind entzweit, ist eigentlich schade.


    ich bin mir sicher, dass du hier den einen oder anderen guten tipp bekommst.

    Foxy


    Zunächst: Das, was du über den Kleinen schreibst, ist erstmal für einen 11 Monate alten Zwerg recht normal. Was macht ihr denn, damit er ein bisschen Action hat, also geht ihr in Gruppen, begegnet ihr schon mal anderen Babies etcpp.?



    zur Beziehung:


    Was hast du schon an "drastischen" Maßnahmen versucht, um deine Meinung klar zu machen? Hast du ihn schon mal vor vollendete Tatsachen gestellt und warst einfach nicht da abends? Also er kommt rein, und du sagst: Gut, dass du da bist, ich bin in 30 Minuten verabredet. Viel Spaß. Bis nachher?

    So in der Art?


    Ich hab den Eindruck, du lässt ihm aber auch echt viel "durchgehen", d. h. du lässt ihn meckern und motzen und machst halt drumherum alles, eben wirklich wie mit zwei Kindern.


    Wie war er denn vor eurem Kind?

    Ein probates Mittel ist, dass Du Dich für ein oder zwei Tage oder ein verlängertes Wochenende mal ausklinkst. Nicht fragen, sondern als Tatsache hinstellen. Ich gehe dann und dann mit dem und dem, Kind in der Zeit bei Dir. Danach wird er die Sache im anderen Licht sehen. Vorher versteht er das nicht.

    ich bin 28 und mein Mann 37. Also vom Alter her würde man ja denken das er gewusst hat worauf er sich einlässt...

    Unser Sohn war ja auch keine "spontane" Entscheidung... Wir haben 2015 geheiratet und dann entschlossen das wir warten bis ich meinen festvertrag habe. 2016 habe ich ihn dann bekommen und Ende 2016 war ich dann Schwanger.


    Ich bin momentan nervlich einfach echt am Ende... Auch alleine weil ich mir ständig von meiner Familie anhören darf, dass mein Mann ja immer schon sehr bequem gewesen wäre und ich ihn daraus jetzt keinen Strick drehen darf.

    Ich weiß nicht, ob mir das damals nicht aufgefallen ist oder es mir einfach nichts ausgemacht hat. Wir haben beide auf Schichten gearbeitet so das wir auch häufig entgegengesetzt Dienst hatten. Wenn er früh und ich spät hatte dann hab ich meistens morgens was aufgeräumt und geputzt und abends nachdem spät war ich im Fitnessstudio weil er da eh schon im Bett lag. Jetzt mache ich zu 98% drei Stunden in der Nacht durch, stehe um 7 spätestens auf, frühstücken mit meinem Sohn (was eine mega Sauerei ist seitdem er "alleine" isst :_D. Danach kann ich erstmal die Küche renovieren), dann gegen 10 geht sein alltäglicher Wutanfall los weil er wieder mal müde ist und nicht schlafen will (bis zu über einer Stunde einschlafbegleitung), dann hetze ich ins Bad um mich fertig zu machen, katzenklo, Wohnung grob in Ordnung machen, gegen 12 wird mein Sohn spätestens wieder wach. Dann mache ich Mittagessen (wieder große sauerei weil er seit kurzem feste Nahrung bekommt und diese selber mit den Händen isst), dann wird wieder aufgeräumt, dabei krabbelt er durch die Wohnung und ich muss auch alle paar Sekunden gucken gehen was er treibt damit er sich nicht ständig weh tut, dann kommt mein Mann nachhause und beschwert sich das er essen xy nicht mag, Kind gegen 15 Uhr wieder müde. Wieder mindestens 30 Minuten einschlafbegleitung bzw das ich daneben liegen bleiben muss. Gegen 16 Uhr wecke ich ihn dann weil ansonsten abends nicht an Schlaf zu denken wäre, dann gibt es entweder nachmittagsbrei oder fingerfood als snack (zweites wieder mega sauerei weil die Heidelbeeren usw zerquetscht werden müssen bevor er sie sich in den Mund steckt ;-D), währenddessen sitzt mein Mann entweder mit dem Handy über eine Stunde lang auf der Toilette oder er hockt schon am PC, abends von 19-20 Uhr nimmt er ihn mir dann ab aber sitzt von 19:40 Uhr an seine Zeit nur noch ab. Vorher gibt er ihn seinen Abendbrei und putzt ihm die Zähne, wenn er noch Zeit hat macht er aber nichts mit ihm oder versucht ihn hinzulegen. Also nervt er mich schon 20 Minuten vorher das ich unseren Sohn ja gleich ins Bett bringen müsse. 20 Uhr: ich lege ihn ins Bett (mindestens wieder 30-60 Minuten). Tja und zwischendurch am Tag sind wir natürlich auch draußen oder gehen einkaufen usw... Abends sitzt mein Mann dann ab 20 Uhr wieder am PC und mosert Rum wieviel Freizeit ich doch hätte und er derjenige ist der arbeiten müsste. Hab ihn schon vorgeschlagen das wir doch bei der Elterngeldstelle das ändern lassen könnten wenn er meint das wäre alles so entspannt , will er aber natürlich nicht %-|

    Ich empfinde das starken Tobak, was dein Mann da mit einer gewissen Selbstverständlichkeit abzieht.


    Habt ihr denn vor eurem Wunschkind nie darüber geredet, wie ihr euch das Leben als Familie vorstellt?


    Wenn nein, ist es nun an der Zeit, das dringend nachzuholen.


    Gäbe es die Möglichkeit, dass du wieder Vollzeit in den Job einsteigst? Das würde ich ihm dann nämlich vorschlagen. Er kann den Hausmann geben, wenn es doch so einfach ist und du nimmst die harte Arbeitswelt auf dich.


    Des Weiteren würde ich meine Dienstleistungen ganz gehörig einschränken. Wenn er es als so selbstverständlich nimmt, dass er abends mit Essen, das er erstmal kritisieren kann, begrüßt wird, gäbe es das nicht mehr.


    Soll er sich halt Brote schmieren, wenn er Hunger hat.


    Den Müll würde ich stehenlassen, kann er nach der Arbeit runterbringen. Und generell würde ich regelmäßig auch ganz einfach abends nicht da sein.


    Genau wie von hikleines beschrieben. Kind übergeben, schönen Abend wünschen und weg. Geh ins Bett Kino, guck einen Film mit Freunden oder fahr am Wochenende halt mal für zwei Tage weg.


    Wenn Haushalt und Kind so simpel sind und viel weniger anstrengend als sein Job, sollte er das dann doch förmlich als Erholung betrachten.

    Ich denke, es gibt zwei oder eher drei Baustellen:


    1. dein Mann - er hat offensichtlich nicht verstanden, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen. Das muss er lernen. Wie? Siehe Punkt 2. Falls sich dann nichts ändert, würde ich ihm Charakterschwäche unterstellen. Was du daraus dann machst, liegt natürlich wiederum an dir.

    2. dein Umgang mit deinem Mann - dazu haben criecharlie und hikleines sinnvolle Sachen geschrieben.

    3. dein Kind - ich finde es nicht normal, dass ein elf Monate altes Kind nachts stundenlang wach ist und bespaßt werden will bzw. dass die Mutter das dann auch tut. Dein Kind scheint nicht gelernt zu haben, dass die Nacht zum Schlafen da ist. Da solltest du ansetzen. Ebenso könnte es hilfreich sein, z.B. einen Laufstall aufzustellen und ihn da reinzusetzen, wenn du mal ein paar Minuten für irgendwas brauchst. Dann beschwert er sich halt mal, ein elf Monate altes Kind kann das schon ab. Oder ein Türgitter an der Kinderzimmertür, damit er sich dort in der Zeit austoben kann. Mit der Zeit wird er dann auch lernen, dass Mama nicht jede Sekunde verfügbar ist.

    geht ihr denn raus? Es klingt wirklich furchtbar, wenn ich mir vorstelle, den ganzen Tag nur eingesperrt in der Wohnung, eingesperrt in den Kinderrhythmen und dann noch dazu den furchtbaren Mann (sorry...)

    Ich vermute, dein Sohn schläft zu viel tagsüber, deshalb ist er nachts wach. Dadurch schläft er nachts zu wenig und ist tagsüber wieder müde. Ein Teufeskreis.

    Versuch mal, entweder die morgendliche Schlafzeit einfach auszusitzen .- auch wenn er meckert.

    Oder du gehst zur Schlafzeit spazieren. Wenn er müde wird, schläft er dann im Wagen, wenn nicht, kommt er wenigstens ein bisschen runter.

    Definitiv würde ich von außen an den Schlafenszeiten drehen. Ich wäre übrigens tagsüber auch scheiße drauf, wenn ich nachts so lange wach wäre :)

    Insgesamt kann ich eure beiden Positionen etwas verstehen.

    Ganz Unrecht hat er auch nicht: er arbeitet in Vollzeit, du bist zu Hause. Da ist es legitim, dass derjenige, der zuhause ist, den Großteil der Hausarbeit macht (völlig unabhängig vom Geschlecht). Mit einem kleinen Kind und der Hausarbeit in einer Wohnung, in der 3 Personen wohnen, in Hektik zu verfallen und mit der Zeit nicht klarzukommen, zeigt Fehler in der (zeitlichen) Planung. Denn das ist definitiv zu schaffen. Man muss ja nicht jeden Tag einen ganzen Hausputz machen.

    Wenn du natürlich Stunde um Stunde Zeit ans Bein bindest, weil das Kind nicht alleine einschläft, ist das kein Wunder. Da musst du ansetzen.


    Das Verhalten deines Mannes aber, insbesondere seine Reaktion zum Essen, ist freilich auch sehr respektlos und unfreundlich. Er wertschätzt deine Arbeit kein Stück, was auch gar nicht geht. Bezüglich Meckern über das Essen würde ich also auch dazu raten, beim nächsten Mal dann ihm für ein paar Tage die Essensversorgung aufzutragen, zumindest er für sich selbst. Da lernt er vielleicht mal draus. Müll rausbringen ist auch keine Zumutung, ich staune immer dass es tatsächlich Leute gibt, die sich darum drücken. Ist doch nun echt keine Arbeit.


    FoxyFuchs schrieb:

    Wieder mindestens 30 Minuten einschlafbegleitung bzw das ich daneben liegen bleiben muss.

    Du tust es, aber du musst es nicht. Leg ihn hin und geh. Kann sein dass er dann mal drei Tage schreit, dann lass ihn schreien. Ab Tag 4 oder 5 ist dann Ruhe, weil er merkt, dass seine Wutanfälle keinen Effekt mehr haben (das lernen Kinder auch in dem Alter schon).

    FoxyFuchs schrieb:

    dabei krabbelt er durch die Wohnung und ich muss auch alle paar Sekunden gucken gehen was er treibt

    Dann setze ihm räumliche Grenzen. Das ist bei so einem kleinen Kind keine große Schwierigkeit.

    FoxyFuchs schrieb:

    währenddessen sitzt mein Mann entweder mit dem Handy über eine Stunde lang auf der Toilette

    Was macht er da?":/


    filosofia schrieb:

    dein Kind - ich finde es nicht normal, dass ein elf Monate altes Kind nachts stundenlang wach ist und bespaßt werden will bzw. dass die Mutter das dann auch tut. Dein Kind scheint nicht gelernt zu haben, dass die Nacht zum Schlafen da ist. Da solltest du ansetzen.

    Genau das.

    Aber doch nicht, in dem man dem Kind beibringt, dass es schreien kann so viel es will, es kommt keiner. Das ist doch bescheuert. Als ob in dieser Konstellation das KIND das Problem wäre.

    Selbst wenn die Frau noch eine Stunde mehr am Tag Zeit hätte, würde sich das blöde Verhalten ihres Mannes ja nicht verbessern.

    Kinder unter einem Jahr haben übrigens eine natürliche Selbst-Bespaßungs-Zeit von höchstens etwa 5 Minuten. Das heißt nicht, dass sie das nicht auch länger können, aber mit 11 Monaten wären 5 Minuten alleine schon genau altersgerecht entwickelt. Es beißt die Maus keinen Faden ab: 8 Stunden Arbeit entlassen einen nicht davon, dass im Rest der Zeit zuhause auch Arbeit ansteht...

    Wenn sie nachher halbtags arbeiten gehen sollte, kann sie sich danach ja auch nicht hinsetzten und sagen: aber ich hab ja meine halbe Tagesarbeitszeit schon erledigt, jetzt hab ich erstmal soundso viele Stunden Pause, auch wenn man mit dem Kleinen auf den Spielplatz sollte...

    hag-tysja


    Wir haben uns vor, während und nach der Schwangerschaft darüber unterhalten. Er hat auch immer gesagt das ihm ja ganz klar ist das PC, Handy usw nicht mehr im Vordergrund stehen sondern seine Familie. Jetzt scheint er in einer Art selbstmitleidskrise zu stecken... Alle Männer haben, laut ihm, ja mehr Freiheiten wie er! Ich bin gelernte Krankenpflegerin. Irgendwo vollzeit anzufangen wäre da garkein Problem. Habe ihn auch schon gesagt das wir das gerne so machen können da ich, obwohl ich erst 3 Jahre ausgelernt habe, durch schichtzulagen usw genau soviel verdiene wie er auf vollzeit. Aber wie gesagt: da weigert er sich. Da kann ich mir dann anhören: "nene zu einem Kind gehört die Mutter!"


    filosofia


    Ja hatten gestern u-untersuchung und unsere Kinderärztin meinte das es von dem Medikament kommen kann was er momentan noch einnehmen muss. Aufgrund eines Blutschwämmchens auf der Nase musste er seit Januar Propanolol einnehmen. Sie meinte als Nebenwirkung wäre da leider unruhezustände (vor allem nachts) beschrieben. Mit einem Jahr will das die Hämatologin bei uns im Klinikum aber eh absetzen bzw runter reduzieren um zu schauen ob das Hämagiom jetzt weg bleibt oder sich zurückbildet. Ich hoffe also das es wirklich einfach mit dem Medikament zu tun hat... Er wirkt nachts nämlich müde aber total getrieben als ob ihn ständig was innerlich wach hält und antreibt...

    vorher bekam er das Medikament im 12 Stunden Rhythmus (8 Uhr und 20 Uhr), dass war eine totale Katastrophe... Da war vor 22-23 Uhr garnicht an schlafen zu denken. Seitdem er es gegen 7 und 17 Uhr bekommt merkt man das er zum Abend hin schon deutlich ruhiger wird so das man ihn ab 20 Uhr langsam hinlegen kann.


    Diese Nacht war denke ich mal wieder so schrecklich weil er gegen MMR&Windpocken geimpft wurden ist, aber unsere Kinderärztin meinte schon das, wenn er eh zur nächtlicher Unruhe neigt, ich mich nach der Impfung leider darauf einstellen kann das die nächsten Nächte nicht besser werden weil nach dieser Impfung es häufig zu Fieber kommt und die einstichstellen natürlich auch schmerzen :-|

    Ich muss den anderen Recht geben. Zuerst würde ich deinen Tag anders strukturieren. Ich kann mich leider nicht mehr so richtig daran erinnern, wie das bei unserem Sohn war... Aber ich glaube, irgendwann haben wir ihn nicht mehr zwischendurch schlafen lassen, sondern er hat dann einen ausgiebigen Mittagsschlaf gemacht. Ich weiß nur nicht mehr, ab welchem Alter das war. Auf jeden Fall war es schon mit 1 Jahr so... Er hat dann Mittags oft von 12.30 Uhr bis 15.30 Uhr geschlafen. Und abends ist er dann um 18.30 Uhr wieder schlafen gelegt worden und war dann erst wieder morgens wach.


    Nun zu deinem Mann: du schreibst, dass du ihm schon gesagt hast, was dir nicht passt und es ihm egal ist. Das ist natürlich eine dumme Situation. Also würde ich ihn auch einfach ins kalte Wasser werfen und ihm mitteilen, wann du was alleine unternimmst. Oder du musst mal was für euch 3 planen. Es klingt momentan so, als würde jeder sich nur um sich kümmern bzw. du auch noch zusätzlich ums Kind. Da solltet ihr ansetzen. Umso länger diese aktuelle Situation anhält und ihr nicht wieder richtig zueinanderfindet, desto schwieriger wird es werden aus diesem Teufelskreis herauszukommen. Ihr lebt euch immer mehr auseinander. Jetzt ist es noch möglich das Ruder herumzureißen. Verabrede du dich doch auch mal fürs Kino. Du kennst doch seine Termine, dann kannst du deine doch auch einplanen. Er geht schwimmen... wieso gehst du nicht mit dem Kleinen mit?

    Fuchs, noch mal die Frage: Was machst du mit dem Kleinen außerhalb eurer Wohnung? Wie oft powert er sich mal so richtig draußen aus? Wenn ihr beide tagsüber immer allein miteinander in der Wohnung seid, ist das vielleicht auch nicht unbedingt die beste Lösung für euch beide!

    Hi Foxy...


    ...erstmal uff%:|, du steckst wirklich in einer blöden Situation und hast mein volles Mitgefühl!@:)


    Wie sehen denn eure Wochenenden Aus?Unternehmt ihr da Dinge zu dritt, als Familie?

    Nach einem Familienleben klingt das bisher leider nicht.:-/

    Verbringt dein Mann denn auch mal Zeit alleine mit eurem Sohn bzw überhaupt Zeit?Bringt ihn auch mal ins Bett& füttert ihn?

    Das klingt bisher alles sehr einseitig bei euch.