Ich könnte mir gut vorstellen, dass das Ganze ein Ventil für was-auch-immer ist.


    Ich persönlich habe mich mal dabei ertappt, wie ich zu den Kids nicht besonders freundlich war, obwohl sie überhaupt nichts gemacht haben. Eigentlich war ich auf ihre Mutter sauer (und das zurecht ;-) ), war aber zu den Kids unfreundlich. Das ist selbstverständlich ein No-Go. Seitdem mir das bewusst ist, passe ich noch besser auf, wie ich mit solchen Emotionen umgehe...


    Vielleicht geht es Deinem Mann ähnlich? Nicht, dass ich die Aktionen gegen die Katzen gut heissen würde... aber das wäre vielleicht eine Erklärung? Habt Ihr ansonsten Probleme miteinander?


    Wenn es nun schon so weit ist, dass Deine Liebe unter dieser Situation leidet: unbedingt auch so kommunizieren!


    Dass Du "nun schon für einen anderen schwärmst", halte ich für gefährlich... ":/ das trägt sicherlich nicht zur Lösung des Problems bei...

    Zitat

    es ist schon so weit, dass ich für jemand anderen schwärme, weil ich mich von ihm nicht ernst genommen fühle.

    Könnte es evtl auch umgekehrt sein? Also dass er sich schon länger von dir nicht mehr so begehrt/geliebt/ beachtet fühlt und dann angefangen hat deine Katzen, die von dir geliebt/ beachtet werden, zu mobben?

    Ich als absoluter Katzen-und Tierfreund wüsste nur eine Lösung: trennen, jedoch nicht von den Katzen! Anscheinend kennst du deinen Mann nicht genug!? Und Schopenhauer sagte mit Recht:


    "Mitleid mit den Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf, wer gegen Tiere grausam ist, könne kein guter Mensch sein."


    Was hält dich an diesem Mann? Denkst du etwa, dass er je nach Bedürfnis zwischen Mensch und Tier seinen Charakter nach Belieben umtauscht?

    Ich bin auch absoluter Tierfreund. Aber dein Mann quält die Tiere und die können sich nicht wehren. Also entweder schützt du die armen Katzen vor seinen Ausrastern oder du solltest sie abgeben.


    Ich persönlich würde so einen Partner nicht an meiner Seite haben können. Wohl aber kann ich meinem Partner zuliebe seine Tiere akzeptieren und würde auch Interesse zeigen.

    Selbst beim Kerl könnte man auf positive Bestätigung im Verhaltenstraining setzen. Auch Menschen sind nur Tiere. Wird erwünschtes Verhalten gezeigt, bestärkt man dieses positiv. Zum Beispiel durch Lieblingsnaschzeug. Oder andere Gefälligkeiten ;-D Mit einem richtigen Trainingsplan und dem Ignorieren unerwünschten Verhaltens, lassen sich ziemlich schnell Erfolge erzielen ;-D

    Ich kann dich sehr gut verstehen, dass du und die Kinder an den Katzen hängen. Aber eine Trennung nur wegen der Katzen? Findest du das nicht etwas übertrieben? Vielleicht können die Tiere in die nähere Umgebung ziehen. Was, wenn die Katzen aggressiv werden und anfangen zu kratzen oder beißen (letzteres ist wirklich übel für die Menschen)?


    Du möchtest es so haben wie früher. Aber du lebst nun in der Gegenwart und du siehst doch selbst, wie er die Tiere behandelt. Gebe die armen Tiere ab, bevor sie aggressiv werden oder Angst vor Menschen bekommen. Sie haben ein gutes Zuhause verdient, bei denen sie nicht als Ziel für einen Ball dienen.

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    Aber eine Trennung nur wegen der Katzen?

    die katzen, bzw sein verhalten ihnen gegenüber ist doch nur das symptom. das sehe ich wie einige andere hier.


    die ursache steckt wie so oft viel tiefer.


    und ich denke, wenn die TE mal ganz ehrlich zu sich selbst ist und die realistischen gedanken über ihren mann auch zulässt, wird sie merken, daß da tatsächlich andere dinge im argen liegen

    Zitat

    Du meinst Sexentzug? Fies, aber sicher ein starkes Druckmittel :)z .

    Ne, meinte das eher anders rum ;-D ??Mein Kerl hatte bei unserem Kennenlernen die Angewohnheit einen bestimmten Begriff zu verwenden, der mir missfällt. Wir hatten dann den Deal, dass es jedes Mal wenn er nicht X sondern Y sagt, einen extra Blowjob gibt. Und was soll ich sagen? Hat tadellos funktioniert?? ]:D

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    und ich denke, wenn die TE mal ganz ehrlich zu sich selbst ist und die realistischen gedanken über ihren mann auch zulässt, wird sie merken, daß da tatsächlich andere dinge im argen liegen

    Ja, das sehe ich auch so. Und Lemontea, wenn sie ehrlich zu sich selbst ist, glaube ich eh auch:

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    Dabei ist er sonst ein so toller, pefekter Vater und guter Ehemann.

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    Manchmal kommt mir der Gedanke, dass er diese Ausrutscher hat, um mir damit wehzutun. [...]


    Aber er ist bei dem Thema taub. es ist absolut keine Kommunikation möglich.

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    Vielleicht sollte ich meinem Mann auch mal so richtig auf den Pott setzen? Dass er unsere Ehe mit so einem Verhalten riskiert?

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    es ist schon so weit, dass ich für jemand anderen schwärme, weil ich mich von ihm nicht ernst genommen fühle

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    Ich habe von vornherein gesagt, ich kümmere mich kein bisschen um die beiden. Ich geh nicht zum Tierarzt, mach das Klo nicht sauber usw.

    Tiere vernachlässigen, nur, weil man sie (bzw. die Tierart) nicht mag?


    Alter Schwede. ...


    ich mag auch keine Katzen, aber wenn wir mal eine hüten (müssen), wird natürlich für sie gesorgt. Ist doch egal, was für ein Tier- das ist einfach ein abhängiges Wesen. Und das muss man nicht "mögen", aber sollte es versorgen, wenn es das selbst nicht kann.


    Oder bist Du nicht froh, wenn Dein Mann mal mit dem HUnd geht, wenn Du nicht kannst? Und ist es dem Hund nicht egal, ob ihn der Spaziergänger mag?

    ....fällt mir ein, kenne eine Familie mit vier Kindern... er wollte keine, sie schon... eben vier... und für ihn war klar:


    sie kann die vier haben, ABER sie sind ihre Aufgabe. Also hat er seine kids nie gewickelt, gefüttert, nie mit ihnen raus..... alles, was Arbeit gemacht hat, musste sie machen, weil sie ja Kinder wollte.


    Solche Modelle, ob Tiere oder Kinder, sind einfach krank. Ich


    würde die Katzen weggeben.