Nicht falsch verstehen, ich liebe Katzen und ich finde es wirklich schlimm, dass es Ihnen nicht gut geht.


    Aber vielleicht sollte man sich vor dem Anschaffen von Haustieren mit der ganzen Familie einig sein.


    Einfach damit so etwas nicht passiert.


    Auch Tierliebe lässt sich leider nicht erzwingen.

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    Also es ist nicht direkt so, dass er sie wie Dreck behandelt. Ich kann es kaum beschreiben. Klar, ein Fußball in Katzenrichtung geschossen ist echt nicht nett, aber körperlich angehen tut er die Katzen gar nicht. Er provoziert sie eher auf seine Art und nimmt einfach keine Rücksicht. Er ist laut, poltert hier rum, meckert zu laut wenn sie mal auf den Tisch springen und ist den Katzen gegenüber einfach so maulig und doof.

    Die Sache mit den Bällen ist völlig unnötig und daneben, klar. Aber erwartest du von ihm, dass er aus Rücksicht für die Katzen auf Fußspitzen durchs Haus geht und leise redet etc? Oder anders gefragt, ist seine Art halt einfach inkompatibel mit Katzen?


    Ich war letztes Jahr bei jemandem zu Besuch, wo ständig die Katzen auf den Tisch und überall hin sprangen. Gott, war das nervig. Könnte ich nicht haben bei mir daheim.


    Vielleicht musst du einfach akzeptieren, dass es mit deinem Mann und Katzen in diesem Leben nichts mehr wird. Du sagst zwar, dass ihr die Anschaffung der Katzen gemeinsam beschlossen habt. Aber sei mal ehrlich wie würdest du reagieren, wenn er sagt, dass er es einfach nicht mag mit Katzen im Haus zu leben und er keine mehr will? Das geht schon alles von dir aus und du verlangst, dass er sich anpasst.

    Ja, er soll sich anpassen, indem er die Katzen ignoriert, schreibt die Te. Sie kümmert sich doch eh um alles allein, also Futter, Klo und Tierarzt, er hat doch nichts mit den Tieren zu tun. Bis auf, dass er in einem Haus mit ihnen lebt.


    Und die Kinder lieben die Tiere, lernen das Zusammen Leben mit ihnen und wenn sie größer sind auch mal Klo sauber machen etc. Ich verstehe da den Mann nicht.


    Natürlich ist es sein Recht die Katzen von sich zu schieben oder auch mal maulen.... Aber extra rum poltern, Fußbälle nach den Katzen werfen und so fertig zu machen, dass sie zittern... Das geht gar nicht!!!


    Meine Süße sitzt neben mir und wenn ich mir vorstelle, dass jmd das mit ihr macht, egal ob Freund, Familie oder Bekannte, ich würde ausrasten und es wäre Eiszeit. Die Te war ja schon am heulen und ich würde echt an der Beziehung zweifeln. Wie kann man nur so aggressiv sein, was steckt dahinter?? Und die Katzen heimlich zu ärgern, finde ich so schrecklich. Arme Mietzen.


    Bei mir würden aber sicher nicht die Katzen gehen.

    Nochmal: Da gehts nicht wirklich um die Katzen. Dahinter steckt etwas anderes, wahrscheinlich um die "Herrschaft" im Haus. Der Mann scheint ein Problem zu haben, sich gegenüber seiner Frau zu behaupten - so mein Eindruck. Das lässt er an den Tieren aus und über sie an ihr.

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    Tiere vernachlässigen, nur, weil man sie (bzw. die Tierart) nicht mag?


    Alter Schwede. ...


    ich mag auch keine Katzen, aber wenn wir mal eine hüten (müssen), wird natürlich für sie gesorgt. Ist doch egal, was für ein Tier- das ist einfach ein abhängiges Wesen. Und das muss man nicht "mögen", aber sollte es versorgen, wenn es das selbst nicht kann.

    Das hab ich anders verstanden. Sie hat einen Hund mit in die Beziehung gebracht, er 2 Katzen. Jeder kümmert sich um seine Tiere. Also geht er zum Tierarzt mit seinen Katzen und sie mit ihrem Hund. Und ich nehme mal an, wenn sie zusammen in Urlaub fahren, schaut sie dass sich wer um ihren Hund kümmert und er dass sich wer um die Katzen kümmert. Darüber was sie mit seinen Katzen macht, wenn er auf Geschäftsreise ist, hat sie nichts geschrieben.

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    ....fällt mir ein, kenne eine Familie mit vier Kindern... er wollte keine, sie schon... eben vier... und für ihn war klar:


    sie kann die vier haben, ABER sie sind ihre Aufgabe. Also hat er seine kids nie gewickelt, gefüttert, nie mit ihnen raus..... alles, was Arbeit gemacht hat, musste sie machen, weil sie ja Kinder wollte.


    Solche Modelle, ob Tiere oder Kinder, sind einfach krank. Ich

    Zwischen Kindern und Haustieren seh ich da schon noch einen massiven Unterschied. Ich finde eine Frau krank, die von einem Mann, der so eine Einstellung zu Kindern hat, Kinder will.

    Ok, also erstmal ist meine Ehe zu meinem Mann deutlich vielschichtiger als ich in ein paar Beiträgen hier wiedergeben kann. Klar ist bei uns etwas im Argen, aber bei wem läuft es schon absolut perfekt? Gerade mit 2 so kleinen Kindern, Ausbildung, Haus und das alles ohne Hilfe in der Verwandschaft. Klar bleiben da einige Dinge auf der Strecke.


    Was bei uns nicht so super läuft ist das Sexleben. Er ist immer müde und ich könnte gerne viel öfter. Leidenschaft fehlt auch. Aber so war mein Mann immer, er ist eher der schwarz-weiß-denkende Kopfmensch und ich ein in Grautönen denkender Intuitionsmensch. Bis auf das Ding mit den Katzen läuft unser Alltag ganz gut und ich kann mich nicht (allzusehr ;-) ) beschweren.


    Und ja, es war mein Wunsch, Haustiere zu haben. Er kennt es ohnehin nicht, er durfte nie welche haben.


    ABER: Wir haben letztendlich ZUSAMMEN entschieden. Ich habe ihm damals auch klipp und klar gesagt, was da auf uns zu kommt. Dass Katzen Arbeit machen, Geld kosten und auch mal nerven. Dass man immer jemanden braucht, der sich kümmert wenn man in den Urlaub fährt...


    Ich habe damals nichts beschönigt, nur um ihn zu überzeugen.


    Und was das Weggeben der Katzen angeht. Das ist wirklich ein sensibles Thema. Denn wenn ich durch seine Unfähigkeit, sich einfach nur vernünftig und erwachsen zu verhalten, gezwungen bin, die beiden wegzugeben, dann habe ich am Ende keine Katzen mehr und einen Mann, den ich nicht mehr leiden kann.


    Ich muss wirklich auf so vieles verzichten und habe extrem viele Abstriche gemacht in den letzten Jahren, alles was ich möchte ist einfach nur das Glück zwei Haustiere zu haben. Das ist doch nicht zu viel verlangt :-(


    Man, ich erwarte NICHT, dass er die Katzen mag, sich um sie kümmert oder auch nur mit mir über sie redet. Er soll sie einfach nur in Ruhe lassen, das kann doch nicht so schwierig sein.


    Und wenn wirklich ein anderes Problem dahinter steckt, dann bin ich genau so enttäuscht. Wieso muss er es mir zeigen, in dem er nicht nur mich, sondern auch die Katzen verletzt? Warum nicht den Mund aufmachen? Ich bin wirklich niemand, mit dem man nicht reden kann. Ich wünschte sogar, wir würden mehr darüber reden wie es uns geht und was uns so bewegt. Egal ob positiv oder negativ...


    Wie gesagt ist er total zur Tagesordnung übergegangen, aber ich werde da jetzt nicht wie sonst drauf anspringen und mit einsteigen, sondern das konsequent durchziehen, damit er endlich mal merkt, dass es wirklich kriselt bei uns.

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    Nochmal: Da gehts nicht wirklich um die Katzen. Dahinter steckt etwas anderes, wahrscheinlich um die "Herrschaft" im Haus. Der Mann scheint ein Problem zu haben, sich gegenüber seiner Frau zu behaupten - so mein Eindruck. Das lässt er an den Tieren aus und über sie an ihr.

    Das gibt mir zu denken. Ich empfinde uns zwar als gleichberechtigt, aber was den Tagesablauf und die Kinder angeht bin ich eher Tonangebend, er dafür aber bei anderen Dingen.


    Und hier wieder die Frage. Warum sagt er es mir nicht einfach? ich kann mit irgndwelchen Spielchen nichts anfangen.

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    Ich muss wirklich auf so vieles verzichten und habe extrem viele Abstriche gemacht in den letzten Jahren, alles was ich möchte ist einfach nur das Glück zwei Haustiere zu haben.

    Da dürfte der Hase im Pfeffer liegen. Ihr habt größere Probleme als "nur" das Katzenthema, hier äußert sich nur offenbar eure Unzufriedenheit mit der übrigen Ehe, wahrscheinlich sogar von euch beiden. Ihm wird auch was fehlen, er schafft es nur offenbar nicht das auszudrücken und "rächt" sich so an den Katzen.

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    Ich muss wirklich auf so vieles verzichten und habe extrem viele Abstriche gemacht in den letzten Jahren,

    Was waren das denn für Dinge?

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    Was bei uns nicht so super läuft ist das Sexleben. Er ist immer müde und ich könnte gerne viel öfter. Leidenschaft fehlt auch. Aber so war mein Mann immer,

    Aber ich nehme an, euer Sexleben war nicht schon immer so? Nur mal ins Blaue hinein: Könnte es sein dass er anfängt sein Alter zu spüren, Versagensängste, Bedenken wegen eures Altersunterschieds usw, und diese Unzufriedenheit mit sich selbst an den Katzen auslässt?

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    Und hier wieder die Frage. Warum sagt er es mir nicht einfach? ich kann mit irgndwelchen Spielchen nichts anfangen.

    Konntet ihr früher denn besser miteinander kommunizieren?

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    Und was das Weggeben der Katzen angeht. Das ist wirklich ein sensibles Thema. Denn wenn ich durch seine Unfähigkeit, sich einfach nur vernünftig und erwachsen zu verhalten, gezwungen bin, die beiden wegzugeben, dann habe ich am Ende keine Katzen mehr und einen Mann, den ich nicht mehr leiden kann.

    Wenn Du die Katzen liebst, gibst Du sie an eine gute Stelle ab, Dein Mann wird sich nicht ändern , die Tiere sind für ihn ein Blitzableiter. Ich würde meinen Kater aus so einer Situation rausholen, gerade weil ich ihn lieb hab.


    Für mich liest es sich, als wären die Katzen nur ein Machtinstrument . Zwischen "will haben- will nicht haben" sitzen die zwei armen Tiere und müssen das aushalten .

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    Also es ist nicht direkt so, dass er sie wie Dreck behandelt. Ich kann es kaum beschreiben. Klar, ein Fußball in Katzenrichtung geschossen ist echt nicht nett, aber körperlich angehen tut er die Katzen gar nicht. Er provoziert sie eher auf seine Art und nimmt einfach keine Rücksicht. Er ist laut, poltert hier rum, meckert zu laut wenn sie mal auf den Tisch springen und ist den Katzen gegenüber einfach so maulig und doof.

    Abgesehen von der Sache mit dem Fußball, die daneben war, finde ich den Rest jetzt nicht so schlimm bzw. verwunderlich für einen der keine Katzen mag.


    Ich werde mein Lebtag nicht verstehen, wie jemand nicht durchdrehen kann, wenn eine (besonders Freigänger) Katze auf dem Esstisch rumläuft oder sich überall anschleicht und auf den Möbeln rumwandert.


    Du sagst er soll sie ignorieren, also so tun als ob sich nicht da wären. Dann aber wieder forderst du, dass er aus Rücksicht auf die Katzen nicht laut sein soll, nicht poltern soll und sich nicht so anstellen soll, wenn die Katze auf dem Tisch rumläuft.


    Finde ich ziemlich viel verlangt.


    Du schreibst, dass der neue Kater "frech" ist, wenn ich mir die Katzenleute aus meinem Freundeskreis so angucke, ist das eine Umschreibung für "wahnsinnig nervig und nur für die süß, die Katzen aus irgendeinem Grund niedlich finden".

    Findest du das nicht etwas egoistisch gedacht? Die Katzen werden mit Bällen abgeschmissen, der kleine Kater ist zitternd in einer Ecke oder sonstwo. Und du denkst nur an dich und deinen Haustierwunsch. Wo bleibt der Gedanke an die Katzen?


    Gibt es jemanden in der Familie, der sie aufnehmen könnte und du besuchst sie? Ist es nicht möglich, Haustiere anzuschaffen, die alle mögen?


    Mir ist klar, dass es dir sehr schwerfallen wird, sie herzugeben, aber sie würden es dir danken.

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    Als ich einmal einen ganzen Tag außer Haus war und abends wiederkam, saß der Kleine zitternd in einer Ecke.

    Was ist denn da (vermutlich) vorgefallen?


    Also ich kann mir irgendwie auch nur schwer vorstellen, dass dies ein grundsätzlich ein liebenswürdiger, fürsorglicher und empathischer Mensch ist und hingegen im isolierten "Fall" Katzen so ein gefühlloser Totalausfall.


    Eher scheint es mir ein Symptom für ein tiefergehendes Problem zu sein; selbiges gilt für die fehlende innige Sexualität.


    Lemontea, Du warst sehr jung, als Ihr zusammengekommen seid; er zudem deutlich älter. Kann es sein, dass er Dich geschickt für sich zu gewinnen wusste und Du Dir heute nicht eingestehen magst, dass es evtl. ein Fehler gewesen sein könnte, noch dazu weil ja auch Kinder mit im Spiel sind?