@ Lemontea

    :)_ Wie lange seid ihr zusammen? War es von Anfang an so? Habt ihr mal darüber gesprochen? Was sagt er?

    @ pandamitfreude

    ;-D Danke für diese Sicht und die Tipps! Deine Beschreibung der Hemmschwelle kann ich nachvollziehen - vom Gefühl her. Nun sitzen wir also in diesem vollbesetzten Bus, würden beide gern aber können nicht. Ich nehme ihn also an der Hand und wir steigen aus. Keine Leute weit und breit. Ich nähere mich ihm. Näher und näher - und er wittert den Braten, wird nervös... "oh... ähm... echt schönes Wetter. fahren wir Rad?", springt auf den Sattel und düst davon. Was mach ich falsch? ":/

    @ Melete

    Zitat

    Ich habe jetzt kein großes Problem, wenn der Partner nicht so oft will, wie ich. Was soll das Reden bringen? Ich kann mir einen Partner nicht herreden, der mehr Sex will.

    Darüber hab ich nachgedacht. Ich glaube, wenn er einfach seltener Lust hätte als ich (=geringere Libido) und wir das so feststellen würden, wäre das für mich (sofern die Differenz nicht zuuu groß wäre) auch in Ordnung. Da er aber immer behauptet, genausoviel Lust zu haben, dann aber aktiv nichts oder wenig kommt - hm ":/ Da denk ich dann entweder


    - dass er sozial erwünscht antwortet oder


    - dass er zwar Lust auf Sex hat, aber nicht auf mich oder


    - dass er keinen Spaß hat und/oder


    - dass er auf etwas Lust hat, wovon er mir nichts erzählen kann/will


    oder Ähnliches. Dann möchte ich mir keinen Partner herbeireden, der mehr Sex will. Ich möchte einfach herausfinden, was dahintersteckt und ob und wie wir damit so umgehen können, damit es der Beziehung nicht langfristig schadet.

    @ Cinnamon

    Danke auch dir für deinen Erfahrungsbericht!

    Zitat

    Und was, bitte, ist an Kuscheln so schlimm? Das ist doch auch Nähe. Und ich persönlich finde Kuscheln viel intimer als Sex. So lange mein Partner und ich kuscheln und uns küssen ist alles in Ordnung. Ich finde, es sollte da nicht um Sex gehen, sondern um partnerschaftliche Nähe.

    Kuscheln ist super! Ich liebe es und genieße es total. Ich fand es anfangs auch ganz ungewohnt und super entspannend, dass es nicht immer auf Sex hinaus lief. Intimer als Sex empfinde ich es allerdings nicht. Ich finde meinen Partner sehr attraktiv und will mich instinktiv mit ihm vermehren :-p und ihm manchmal einfach dadurch noch näher sein.

    Zitat

    Denn so bin ich auch schon am zweiten Punkt: Nicht nur der Druck Sex an sich haben zu müssen kann einem zum Panda machen; auch ein gewisser Performance-Druck kann dazu führen, dass man gar nicht erst anfangen will.

    Bist du dann noch ein Panda oder ist es eher Unsicherheit?


    Kann gut sein, dass mein Partner da inzwischen einen gewissen Druck empfindet. Denn wenn er früher fertig ist als ich, wünsch ich mir manchmal durchaus noch etwas Zuwendung. Und ich glaube, dass er dann am liebsten gar nicht erst anfängt, damit er mir diese am Ende nicht geben "muss". Ich hab immer versucht, da keine Erwartungshaltung zu haben, um keinen Druck aufzubauen. Wenn ich es nicht angesprochen habe, kam allerdings einfach nichts und ich wurde immer frustrierter...

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    Und da sehe ich eurer eigentliches Problem: Kommunikation. Er will nicht über Sex reden? Das ist schwierig. Denn wenn man nicht redet, kann man keine Lösungen finden. Vielleicht wäre es ja schön für ihn, wenn du auch mehr Lust hast, wenn er wirklich öfter mal passiv bleiben dürfte. Du ihm also einen bläst oder dich vor ihm befriedigst oder ihr in der Reiterstellung vögelt. Heißt ja nicht, dass es jetzt nur noch so sein wird; aber vielleicht bist du 3 x aktiv und er 1 x aktiv und dann wird aus alle 2 Wochen mal Sex schon 2 x die Woche.

    Kann sein, dass das eine Lösung ist. Vom Gefühl her sind wir etwa auf diesem Stand und es macht mich nicht glücklich. Ich will ihn zu diesen 3x nicht mit "ich mach auch die ganze Arbeit" überzeugen müssen. Ich will nicht, dass er sich für das 1x dann mit "na gut, ich bin wohl mal wieder dran" überwindet. ??ohne dass wir das so aussprechen, natürlich??


    Offene Beziehung kommt nicht in Frage.

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    es ist jetzt eher ausgeglichen, würde ich sagen. Nur: Ich merke, dass er sich dafür überwindet. Dadurch wird aus Spaß plötzlich Pflichtprogramm.

    Ich denke, es ist wichtig, dass du das nicht so schwarz weiß siehst: Es ist nicht gleich ein "Pflichtprogramm" nur weil es (teilweise / auch mal) anstrengend ist! ;-)


    Lass dich nicht dadurch verunsichern, dass er Sex (auch) anstrengend finden.


    Es gibt ganz viele tolle Sachen, die auch mal etwas anstrengend sind! Das schließt ja nicht aus, dass es trotzdem Spaß ist! (Z.B. Wenn man trotz Wochenende früh aufsteht, um etwas zu unternehmen.)


    Sex ist nunmal auch körperliche Aktivität und damit auch (teilweise) Anstrengung. Wer das ausschließen wollen würde, dürfte ja quasi jeweil nur ganz kurz, möglichst passiven Sex haben. Das wäre aber reichlich eintönig. ;-)


    Also: Anstrengung: Ja, bitte. ;-D Lass dich nicht von dem Begriff schrecken. Wenn es euch und der Beziehung gut tut (was ja stark anzunehmen ist) und der Spaßfaktor auch passt, dann ist es doch völlig ok, wenn er da "einsatzbereit" ist.

    Was Lola sagt, finde ich auch wichtig. :)z Ich glaube sogar, es wäre eine riesige Entspannung eurer Situation, wenn Du das so annehmen könntest. Ich mein, wenn er es für Dich tut, kann man das negativ sehen, man kann es doch aber auch positiv sehen, schließlich tut er es für Dich.


    Und ich glaube, Du beißt Dich an bisschen zu sehr an Begrifflichkeiten fest. Was heißt schon Libido oder "Lust auf Sex haben" - vielleicht meint er mit "Lust auf Sex" = "Hätte nix dagegen, wenn er jetzt vom Himmel fällt, aber was dafür tun mag ich nicht unbedingt" und in dieser Stimmung befindet er sich eben häufig. Während Du mit "Lust auf Sex" auch die tatsächliche Umsetzung mitzumeinen scheinst. Das kann ein ganz simples Missverständnis bzw. einfach eine unterschiedliche Fühl- und Denkweise sein.

    Mir ging es in festen Beziehungen immer wie deinem "Panda"- Partner: Am Anfang noch mit großer Freude dabei, dann im Laufe des gemeinsamen Alltags immer weniger Lust und am Ende empfand ich Sex einfach nurnoch als anstrengend und Arbeit. Ich verstehe Leute nicht, die nach x Jahren noch Lust auf den selben Partner haben. Es ist, als würde man zum 100. Mal den selben Film gucken: Du kannst irgendwann jeden Satz mitsprechen, einfach nur noch fade. Da kann sich einer beim Sex vom Kronleuchter schwingen wenn er will, wenn man das 40. mal gemacht hat ist es auch langweilig.


    Ich bin übrigens nicht generell faul, habe viele Interessen, mache Sport, bin an Wochenenden sehr aktiv. Nur ständig Sex mit dem selben Partner ist für mich so, als würde ich jeden Tag das selbe essen. Da kommt keine Lust mehr auf. Eine Lösung für dieses Problem habe ich nicht.


    Man kann sich verkleiden, Rollenspiele machen, die Augen verbinden, aber am Ende ist es doch der selbe Mensch, mit dem man schon hunderte Male geschlafen hat, von dem Man jede Meinung, jeden Witz, jedes Muttermal kennt. Da kommt bei mir irgendwie keine Lust mehr auf.

    @ Sommerkind44,

    ich gehe jetzt nur mal auf deine Antwort ein.


    Jeder Mensch empfindet eben anders. Ich würde dich nicht als Panda bezeichnen, sondern als "sexuelle Schläferin". Sexueller Schläfer ist meine eigene Kreation für Menschen, deren Sexualtrieb an die Verliebtheits-Hormone gekoppelt ist. D.h. in partnerlosen Zeiten schläft der Trieb, eben so in längeren Beziehungen schläft er mit dem Verschwinden der Verliebtheitshormone wieder ein. Aber wehe es kommt zu einer neuen Beziehung, dann erwacht der Trieb. Und dann steppt eine zeitlang der sexuelle Bär.


    Das ist jetzt nichts schlimmes. Jeder Mensch ist eben so gestrickt wie gestrickt ist. Das Problem ist nur nicht zu wissen, dass nicht jeder Mensch gleich gestrickt ist.


    Wenn wir merken, dass wir am anbandeln einer neuen Beziehung sind, dann sollten wir uns über unsere Sexualverhalten Auskunft geben können und dem potentiellen Partner sagen können: "Du übrigens. Sexuell gesehen bin ich ein sogenannter sexueller Schläfer." Wenn der dann weiß was das heißt, dann sagt der vielleicht: "Super, ich auch." oder: "Oh sch...., ich bin 'monogamer Dauervögler'". Oder: "Sorry, ich bin dauergeil und polygam". Oder was auch immer.


    Aber man wüßte dann was einen erwartet. Nur geschieht das in der Realität nicht oft, sondern die beiden beginnen die Beziehung, weil am Anfang mit viel Sex verbunden und dann, wenn die Verliebtheitsphase vorbei ist, dann erst stellt man den Unterschied fest und die Probleme beginnen.


    Dass es durchaus auch völlig anders gestrickte Menschen gibt, kannst du hier in med1 am Beispiel von sensibelmann99 (alter Nick sensibelman) nachlesen. Bei ihm und seiner Frau sind zwei sexuell gesehen "gleich gestrickte" Menschen aufeinander getroffen und laut seinen Aussagen harmoniert das seit ca. 20 Jahren wunderbar.

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    Jeder Mensch empfindet eben anders. Ich würde dich nicht als Panda bezeichnen, sondern als "sexuelle Schläferin". Sexueller Schläfer ist meine eigene Kreation für Menschen, deren Sexualtrieb an die Verliebtheits-Hormone gekoppelt ist. D.h. in partnerlosen Zeiten schläft der Trieb, eben so in längeren Beziehungen schläft er mit dem Verschwinden der Verliebtheitshormone wieder ein. Aber wehe es kommt zu einer neuen Beziehung, dann erwacht der Trieb. Und dann steppt eine zeitlang der sexuelle Bär.

    ;-D :)^ Ja das hast du gut beschrieben. Ich bin eine sexuelle Schläferin. Und du hast Recht, bei mir ist der Sexualtrieb an die Verliebtheitsphase gekoppelt. Danach kann ich Sex durchaus mal genießen, wenn es gerade passt, aber er fehlt mir auch nicht, wenn er monatelang nicht stattfindet.


    Mit fremden Leuten zu schlafen, in die ich nicht verliebt bin, käme mir nie in den Sinn, da fehlt mir ebenfalls die Motivation, genauso wie in langen Beziehungen.


    Hast du Statistiken zu diesen Phänomenen, gibt es da Zahlen zu, wie vielen Menschen es so geht? Würde mich ehrlich mal interessieren.

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    Wenn wir merken, dass wir am anbandeln einer neuen Beziehung sind, dann sollten wir uns über unsere Sexualverhalten Auskunft geben können und dem potentiellen Partner sagen können: "Du übrigens. Sexuell gesehen bin ich ein sogenannter sexueller Schläfer." Wenn der dann weiß was das heißt, dann sagt der vielleicht: "Super, ich auch." oder: "Oh sch...., ich bin 'monogamer Dauervögler'". Oder: "Sorry, ich bin dauergeil und polygam". Oder was auch immer.

    Dazu muss man sich und sein Sexualverhalten allerdings schon sehr gut kennen. Jetzt, mit Mitte 40, kann ich behaupten, könnte ich beim anbandeln einer neuen Beziehung so klar und deutlich sein. Bis Ende 30 war mir mein "Schema" da gar nicht so bewusst bzw. hofft man als "sexueller Schläfer" vielleicht auch immer ein bisschen, dass irgendwann doch DER eine Partner kommt mit dem die Leidenschaft für immer hält. Da gleich während der Verliebtheitsphase mit dem Stimmungskiller zu kommen und zu sagen: "Du, übrigens, nach 2 Jahren habe ich sowieso keine Lust mehr auf Sex mit dir, kann ich dir jetzt schon sagen" ist natürlich sehr wenig romantisch und schön.


    Tut mir für die "monogamen Dauervögler" (klasse Begriff!) allerdings wirklich leid, dass das so ist bei mir (und anscheinend ja auch anderen). Für die muss das sehr unbefriedigend sein.

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    Dass es durchaus auch völlig anders gestrickte Menschen gibt, kannst du hier in med1 am Beispiel von sensibelmann99 (alter Nick sensibelman) nachlesen. Bei ihm und seiner Frau sind zwei sexuell gesehen "gleich gestrickte" Menschen aufeinander getroffen und laut seinen Aussagen harmoniert das seit ca. 20 Jahren wunderbar.

    Naja, Sensibelman hat schon recht eigene Ansichten zu vielen Themen und ich bin mir manchmal nicht ganz sicher, ob alles einer objektiven Prüfung standhalten würde. :=o


    Ich kenne jedenfalls außer ihm niemanden, der nach 20 Jahren noch täglich leidenschaftlichen Sex mit dem selben Partner hat - wenn es so sein sollte, dann hat er großes Glück und ist womöglich eher eine seltsame Laune der Natur. :)z

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    Ich kenne jedenfalls außer ihm niemanden, der nach 20 Jahren noch täglich leidenschaftlichen Sex mit dem selben Partner hat

    Ich glaube nicht, dass ich der einzige bin, der täglichen leidenschaftlichen Sex hat (und das mittlerweile nahezu ununterbrochen seit 33 Jahren). Und ich glaube auch nicht, dass dies nur eine Frage des Glücks ist. Ich glaube , dass dies auch eine Frage der Lebensgestaltung und eine Frage der Lebenseinstellung ist- und da kann man durchaus selbst dafür sorgen- das kann durchaus sehr bewusst entschieden werden- erfüllende Sexualität mit hoher Libido kann dann durchaus eine Folge sein. Und ein Gefühl, ähnlich wie frisch verliebt zu sein (u.U. verbunden mit starken sexuellen Gefühlen- diese werden dabei ja befördert) und das über sehr lange Zeiträume ist möglich und ist sogar gemessen worden- auch wenn ich den Link schon mehrfach gebracht habe- hier noch einmal- (von min 21:35- 25:30).


    Ich glaube, dass viele sexuelle Veränderungen in einer Beziehung damit einhergehen oder vermieden werden, inwieweit die Partner gemeinsame Erlebnisse haben (das müssen zunächst auch gar keine sexuellen Erlebnisse sein, aber die sexuelle Erregung kann beim gemeinsamen Erleben wachsen)- dazu muss man gar nicht weit reisen und die Erlebnisse können durchaus sehr ortsnah und abwechslungsreich sein. Und es sollte auch keineswegs nur auf Wochenende oder Urlaub verschoben sein. Und nein- Fernsehen ist nicht unbedingt gemeinsames Erleben- es ist sehr passiv und lenkt die Aufmerksamkeit sehr stark auf den Fernseher- weg vom Partner. Wenn meine Frau und ich z.B. gemeinsam ins Kino, ins Theater, in ein Konzert, in eine Ausstellung gehen, dann ist der gemeinsame Hin- und Rückweg (u.U. das gemeinsame Essen im Restaurant oder das gemeinsame Essen zubereiten, das gemeinsame Wein/Bier trinken), die Zeit davor und danach fast noch bedeutsamer für die Zweisamkeit- sofern man miteinander kommunizieren kann. Deswegen kann auch ein einfacher Spaziergang, ein gemeinsames Einkaufen, eine gemeinsame Boots- oder Fahrradtour ein gutes wertvolles gemeinsames Erlebnis bedeuten. Fehlen gemeinsame Erlebnisse oder sind sie zu selten, kann das auch auf die Liebe und die sexuelle Attraktivität und Ausstrahlung wirken- das schläft ein.

    Zitat

    Wie kommst du denn darauf?

    Es war so ein Gedanke. Ich kenne Paare, die verheiratet waren, die mitunter sogar Kinder hatten, wo aber die Sexualität eher wenig leidenschaftlich gelebt wurde, weil der Bezug zum eigenen Geschlecht eigentlich größer war und dieses Gefühl lange unterdrückt wurde ...

    @ Mann 042

    Interessante Einteilung :)^


    Und ja, es würde einem sicher viel Leid ersparen, wenn man die sexuelle Kompatibilität am Anfang der Beziehung schon besprechen könnte / würde.


    Was ich allerdings für wenig realistisch halte...


    Ich habe auch kein Problem damit, meinen Mann auch nach fast 10 Jahren noch sexuell attraktiv und begehrenswert zu finden. Das hängt aber wie sensibelman schon schrieb aber auch mit dem zusammen, was man sonst so zusammen teilt und der generellen Qualität der Verbindung.

    Zitat

    Naja, Sensibelman hat schon recht eigene Ansichten zu vielen Themen

    Besser eigen als 0815 :-p ]:D

    Sensibelmann,

    eine interessante These, mit den gemeinsamen Erlebnissen. Könnte bei einigen Paaren was dran sein, obwohl ich mit meinen Partnern immer noch lange gerne ins Kino/Theater/die Oper gegangen bin, auch wenn sexuell schon lange nichts mehr lief. Die Lust kam also zumindest bei mir nicht von den gemeinsamen Erlebnissen.


    Ich habe noch eine andere These:


    Darf ich fragen, was und ob deine Frau jemals außer Haus gearbeitet hat? Ich meine nämlich beobachtet zu haben, dass bei Paaren, die die klassische Rollenverteilung leben (Mann arbeitet und bringt das Geld nach Hause, Frau hält ihm den Rücken frei und kümmert sich um Haus und Kinder) häufig sehr viel länger sexuell etwas läuft als bei "modernen" Paaren, bei denen beide voll Arbeiten. Mag an der Doppelbelastung liegen das da vielen die Lust vergeht oder auch daran, dass Männer sich besonders männlich (auch sexuell gesehen) fühlen, wenn sie "Der Mann im Haus" sind, und Frauen ihren Mann besonders bewundern/anhimmeln/begehren, wenn sie nicht selbst 50% des Familieneinkommens erwirtschaften.

    So wie ich das verstanden habe, gibt es Paare bei denen es einfach passt.


    Immer wenn ich vom persönlichen Glück der Sensibelleute lese, erinnert mich das an eine meiner Schwestern und ihren Mann. So was gibt es tatsächlich.


    Auch die machen in der Freizeit viel zusammen, haben einen gemeinsamen Freundeskreis, ähnliche Vorlieben und gemeinsame Ziele.


    Und so wie bei Sensibelmann, sind sie relativ früh zusammengekommen und wussten schon recht bald, dass sie in guten und auch schweren Zeiten zusammenbleiben wollen.


    Und auch mein Schwager kommt aus den neuen Bundesländern. obs allerdings daran liegt?!

    Zitat

    Entgegen unserer natürlichen hormonellen Umstellung, wirken manche Paare jedoch noch nach Jahren trotzdem wie frisch verliebt. Welches Geheimnis verbindet sie? Wissenschaftler versuchen, dem Rätsel dieser "Ausnahmepaare" auf die Spur zu kommen. Was ist dran, wenn Paare angeben, sie seien mehr als 20 Jahre glücklich verheiratet? Wunschdenken, Gewohnheit – oder lässt sich das Gefühl tatsächlich nachweisen? Forscher stellen Paare auf die Probe. Sie unterziehen "Langzeitpaare" demselben Test, den zuvor auch frisch Verliebte absolviert haben. Im MRT werden auch ihnen Fotos des geliebten Menschen gezeigt. Das Ergebnis des Hirnscans zeigt, dass tatsächlich dieselbe Region aktiv ist wie bei frisch Verliebten. Die Ausschüttung von Dopamin aus Zellen des Mittelhirns stimuliert das Belohnungssystem und somit Gehirnstrukturen, die Zufriedenheit und Glücksgefühle auslösen. Das ewig Verliebtsein ist somit keine Illusion, das Gefühl ist echt und lässt sich sichtbar machen.

    Ich wollte das nur noch mal hervorheben. Nur weil man selber das so (noch) nicht kennt, bedeutet es nicht, dass es solche glückliche Beziehungen nicht geben kann.

    Zitat

    Ich glaube nicht, dass ich der einzige bin, der täglichen leidenschaftlichen Sex hat (und das mittlerweile nahezu ununterbrochen seit 33 Jahren).

    Der einzige nicht, aber definitiv eine Ausnahme und das ist auch allgemein bekannt. Ich könnte mir vorstellen, dass es aber auch davon abhängt, was man unter "leidenschaftlicher Sexualität" versteht. Das vielbeschriebene Sexualleben von sensibelman(n99) fällt für mich z.B. nicht darunter: in erster Linie wird täglich vaginaler GV praktiziert, Interesse an OV, AV oder anderen Spielarten besteht laut eigenen Angaben nicht. Wer sich mit so einem abgespeckten "Standardprogramm" begnügt, der kann es natürlich leichter täglich nach Schema F durchführen, als solche Menschen, die auf sinnlicher Ebene vielseitiger veranlagt sind und für die Sex mehr bedeutet, als einmal täglich Penetration.

    Zitat

    Interesse an OV, AV oder anderen Spielarten besteht laut eigenen Angaben nicht. Wer sich mit so einem abgespeckten "Standardprogramm" begnügt, der kann es natürlich leichter täglich nach Schema F durchführen, als solche Menschen, die auf sinnlicher Ebene vielseitiger veranlagt sind und für die Sex mehr bedeutet, als einmal täglich Penetration.

    Sexuelles Wohlgefühl, Sinnlichkeit und auch Abwechslung ist nicht unbedingt eine Frage der Zahl an Sexualtechniken. Das kann auch unterschiedliche Spontanität oder unterschiedliche Orte bedeuten.