Sorry, ich wollte garantiert nicht unfreundlich sein. Das war nicht so gemeint. Ich bin normalerweise niemand der schnell zur Trennung rät, aber bin eben hochgradig vorsichtig wenn es denn schon um Kinderplanung geht und die hat die TE ja schon sehr deutlich im Kopf.


    Ich weiß, dass ich buchstäblich gebranntes Kind bin, allerdings bin ich auch niemand der jemals eine Beziehung schnell beendet hätte (hatte mit knapp 40 bisher zwei Beziehungen, jeweils über mehrere Jahre) Beziehungsarbeit finde ich wichtig, aber ich wäre vorsichtig damit sich nicht darin zu verlieren, wäre ich jetzt die TE.


    Das hatte ich blöd ausgedrückt, meine aber eigentlich nur, dass ich denke dass es manchmal besser ist bei sich zu bleiben und sich zu fragen, ob man damit leben kann wie es ist und wenn sich der Partner eben nicht verändert. Wenn man das nicht kann, kann man versuchen etwas zu verändern, oder aber denken, dass es einfach nicht sinnvoll ist...


    Ich wünsche der TE dass sie einen Weg findet :-)

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    Das hatte ich blöd ausgedrückt, meine aber eigentlich nur, dass ich denke dass es manchmal besser ist bei sich zu bleiben und sich zu fragen, ob man damit leben kann wie es ist und wenn sich der Partner eben nicht verändert.

    Ich galube sie müsste erstmal den Weg zu sich zurück finden. Erst dann wenn sie klar Position beziehen kann, dann können sie sehen wie weit der Weg zwischen ihnen ist. Gerade jedenfalls scheint sie gar nicht mehr zu wissen was wichtig für sie ist, die Beziehung oder ihre Lebensvorstellungen hinsichtlich Job und Kinder und überhaupt.

    Zitat

    Ich weiß, es ist eine totale Kleinigkeit

    na finde ich nun absolut nicht. Wenn er erst Mitte dreißig Kinder haben möchte, kann es für dich vielleicht schon zu spät sein.


    Viele Frauen haben dann Probleme schwanger zu werden.


    Andererseits halte ich es für schwierig Pläne zu machen, was in vier Jahren ist. Er ist ja jetzt noch vier Jahre jünger, genießt sein Leben und kann es sich nicht vorstellen, dass sich bei ihm in vier Jahren etwas ändert.

    Ich finde auch, dass das keine kleine Angelegenheit ist. Und ich kann mir vorstellen dass er eben wirklich auch in vier Jahren kein Kind will. Und dann? Klar ist es möglich, dass er dann anders denkt.... Genauso aber eben auch nicht.... Und gerade scheint es sich eher in. die Gegenrichtung zu entwickeln.

    Ich finde die Frage Kind oder nicht Kind gerade total irrelevant weil im hier und jetzt ganz andere und viel grundlegendere Probleme bestehen. Respekt fehlt, Kommunikation läuft nicht, eh keine Basis für ein Kind, egal wer was will. Erstmal das lösen, dabei lernt man in jedem Fall was über sich und fürs Leben und dann kann man weitersehen.

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    Das hatte ich blöd ausgedrückt, meine aber eigentlich nur, dass ich denke dass es manchmal besser ist bei sich zu bleiben und sich zu fragen, ob man damit leben kann wie es ist und wenn sich der Partner eben nicht verändert. Wenn man das nicht kann, kann man versuchen etwas zu verändern, oder aber denken, dass es einfach nicht sinnvoll ist...

    Alles gut, Thalina! @:)


    Weißt Du, mein Partner hatte anfangs ein ganz ähnliches (Streit-)Verhalten an den Tag gelegt, und da ich seine Familie kannte, konnte ich mir ganz gut zurechtreimen, wie es dazu gekommen ist, dass er sich so verhält. Ich hab ihn dann mal (genau wie von mir hier auch vorgeschlagen) in einer ganz normalen Situation damit konfrontiert, ihm erklärt, dass ich damit nicht leben kann, dass so die Beziehung nicht halten wird, und habe ihm erklärt, dass das (für mich) kein normales Verhalten ist, und ihm außerdem erklärt, was ich darüber denke, was ich als Hintergründe vermute. Er hat lange drüber nachgedacht, war ehrlich erstaunt und geschockt und hat sein Verhalten langsam aber sicher geändert. Weil er das wollte, weil ihm meine Erläuterungen die Augen geöffnet haben. Heute macht er so etwas überhaupt nicht mehr. Und ich finde nicht, dass ich ihn damit verändert oder verbogen habe.

    Willst du ernsthaft mit so einem Mann Kinder bekommen? ":/ :-o


    Also das sind ja wirklich alles Eigenschaften, die NICHT für ein gutes Familienleben hindeuten.


    Das mit dem Schluss machen kenne ich auch - mein Ex war genauso.


    das ist einfach nur manipulativ und emotional Erpresserisch. Ich bin so froh, dass ich mich aus aus dieser Beziehung retten konnte. Schöne Jahre meiner Jugend habe ich an diesen Menschen "verloren", zmindet fühlt es sich so an.


    Jeder Streit, jedes "Schluss machen" zeigt, dass er dich klein halten will.


    Du bist noch jung und da draußen gibt es so viele nette Männer, die sich nach einer liebevolle Beziehung sehnen und mit denen man auch so eine Beziehung leben kann. Verschwende dein Leben nicht, du hast nur eines. Jetzt kannst du noch die Reisleine ziehen - wenn du erstmal Kinder mit ihm hast und merkst, dass der Mann ein Griff ins Klo war - ist es zu spät für eine glückliche Familie.

    Hallo,


    sorry für die späte Antwort. War ziemlich beschäftigt die letzten Tage. @:)


    Das Wochenende war schön. Einerseits war ich ein wenig traurig und dachte schon viel daran, was er wohl gerade so mache, aber im Großen und Ganzen war es die richtige Entscheidung.


    Wir haben also jetzt seit ner Woche keinen Kontakt mehr gehabt, und je länger ich nichts von ihm höre, desto mehr werden mir Dinge bewusst, die mich schon total lange an unserer Kommunikation gestört hatten.


    Nicht nur das Streiten, auch hatte er tagsüber total wenig Zeit, mit mir zu reden (whatsapp) oder nicht mal Zeit mit mir zu skypen. Obwohl sein Job quasi nur über sein Handy läuft, hatte er wohl oft keine Lust, Kontakt zu haben. Abends war er dann immer sehr schnell im Bett und zu müde, großartig zu reden. Das hatte sich verändert die letzten Monate. Am Anfang unserer Beziehung war dies noch alles anders.


    Von sich aus zu sagen, dass er mich liebe, kam nie vor.. :-/ Immer erst nachdem ich ihm gesagt hatte, dass ich ihn lieben würde.


    Ist doch auch komisch, oder?


    Jedenfalls werden mir diese Dinge erst bewusst, seit wir keinen Kontakt mehr haben und ich viel darüber nachdenke. Auch wenn ich meine Beziehung mit denen meiner Freundinnen vergleiche, fallen mir viele Dinge auf, die mich sehr stören.


    Ich bin nur sehr verwirrt und traurig, wie (und ob) es mit uns weitergeht, wann (bzw. ob) er sich meldet.. Fragen über Fragen ":/

    So, nu senf ich noch mal rein...


    die Info aus deinem Eingangsbeitrag, er würde bei jeder Kleinigkeit das Beziehungsende androhen, ist ein Hilferuf. Er wollte in diesen Momenten Bestätigung von dir. Ein stark narzisstischer Zug. Muss noch nichts heißen, ist aber ein Hinweis. Und zu deinem letzten Beitrag lässt sich nur sagen, dass Du längst eine Entscheidung getroffen hast, es nur nicht aussprechen willst.


    Du kannst, wenn Du willst, noch ein Experiment mit Lerneffekt draus machen:


    Vertragt euch wieder und lass es erneut zu einer Situation kommen, in der er das Beziehungsende androht oder ausspricht, und dann antwortest Du einfach: "...ok" und gehst. Entweder wird er mit sofortiger Panik reagieren oder er wird massiv aggressiv werden. Egal wie, dieser Typ ist nicht gut für dich oder eine andere Frau, der muss erst seine eigenen Baustellen bearbeiten.

    Zitat

    Und zu deinem letzten Beitrag lässt sich nur sagen, dass Du längst eine Entscheidung getroffen hast, es nur nicht aussprechen willst.

    :)z Genau das dachte ich mir auch beim Lesen.

    Zitat

    Du kannst, wenn Du willst, noch ein Experiment mit Lerneffekt draus machen:


    Entweder wird er mit sofortiger Panik reagieren oder er wird massiv aggressiv werden.

    Dem stimme ich ebenfalls zu. Wobei ich den Typen eher so einschätze, dass letzteres passieren wird.


    Und ich denke auch, dass der Typ nicht gut genug für dich ist. Ich finde ihn einfach noch total unreif. Die Aussage er würde sein Leben genießen, ebenfalls völlig daneben und unreif.


    Ich lehne mich mal etwas weiter aus dem Fenster und behaupte, dass du ihn nicht wirklich richtig liebst wie du meinst und behauptest, sondern dass dieses Gefühl, was du meinst es sei Liebe, in Wirklichkeit Trott und Abhängigkeit ist.


    Ich würde dir empfehlen, auch wenns schwer ist, wenn er sich melden sollte, bei deiner Meinung zu bleiben. Du hast es nun schon eine Woche geschafft keinen Kontakt zu haben, der Anfang ist immer am Schwersten. Innerlich hast du wie es scheint sowieso zum Teil schon damit abgeschlossen. Der Typ brauch einfach noch ein paar Jährchen bis er soweit ist.


    Ich sehe da keine harmonische Zukunft vor euch. Du kommst nicht damit klar, dass er Soldat ist, aber er wird es noch eine Weile bleiben. Bezüglich Kinder- und Zukunftswünschen seit ihr nicht der gleichen Meinung. Jeder von euch hat eine andere Vorstellung was die Zukunft angeht. Passen diese Vorstellung nicht zusammen und man findet auch keine Kompromisse (oder kann keine finden, weil der Partner nicht reif genug ist darüber zu reden, so scheint es mir jedenfalls) dann wird es auch nie passen und immer Streit geben. Besser jetzt die Reissleine ziehen. :)*

    Ich schätze eure Situation so ein, dass ihr beide in völlig unterschiedlichen Lebensphasen bzgl. Berufs- und Familienplanung steht.


    Das zeigt sich bereits in Deinem ersten Thread hier im Forum.


    Du bist kein begeisterter Fernbeziehungsmensch.


    Er hat Dir im Juni klar gemacht, dass seine Vorstellungen der Berufskarriere von Deinen grundsätzlich deutlich abweichen.


    http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/724718/

    Zitat

    Mein Freund ist bei der Army seit 2 Jahren, seine Verpflichtung geht noch 6 Jahre.

    Zitat

    Jedenfalls redeten wir dann gestern auf Skype über seine Arbeit... und dann sagt er irgendwas von "..und so wird das noch die nächsten 20 Jahre gehen". Und ich fragte ihn, ob er gerade 20 Jahre sagte. Meinte er ja, er wird bis dahin ein General sein und will noch die nächsten 20 Jahre verpflichtet sein und Karriere in der Army machen.

    Zitat

    Ich kann mir nicht vorstellen, die nächsten 20 Jahre jeden Tag Angst haben zu müssen, dass ein Brief ins Haus fliegt und er einberufen wird. Geschweige denn die unsichere Zeit während dem Deployment.

    Zitat

    Ich kann es einfach nicht fassen. :°( Wie kann man seine Arbeit über alles stellen? Wie kann er sein Leben riskieren wollen für NICHTS? Krieg hat noch nie etwas gebracht! Noch NIE. Unschuldige Leute verlieren ihr Leben. Und ja, auch viele Soldaten. Berufsrisiko? Wer nimmt so etwas in Kauf?

    Die letzten Fragen sind bereits beantwortet. Dein Freund hat für sich eine Entscheidung getroffen. Du hast eine ganz andere Sicht auf seinen Jobwunsch und stellst ihn sogar massiv in Frage.


    Wie soll das zusammen passen? Ein junger Mann der seinen Lebensplan in Armeekarriere sieht und seine junge Freundin, die Krieg und seine Handlungen für sich selbst komplett ablehnt. Die von einer engen Paarbeziehung der Nähe und zeitigem Familienleben träumt.


    Ich sehe allerdings an dieser Stelle, einen Mann der offen und ehrlich mit Dir umgeht. Der klar formuliert, wie er sich sein Leben vorstellt aktuell.


    Du weißt von Dir ebenso, dass dies nicht Deine Vorstellungen einer Beziehung ist. So wie es sich nach Deiner Einschätzung darstellt, habt ihr beide gänzlich andere Beziehungsvorstellungen.


    Das Dein Freund in der ersten Euphorie des Verliebtseins exakt auf Deine Wunschvorstellungen eingegangen ist, kannst Du zum grösseren Teil der Wirkung der Hormone "anlasten". Ich habe es nicht nur einmal erlebt, dass sich solche Vorstellungen massiv ändern können, mit Länge der Beziehungsdauer. Sich das Alltagsverhalten, sowie Charaktermerkmale und Mentalität auf ein Normalmaß einpegelt.


    Der Unterschied der sich drastisch zwischen euch beiden zeigt: Während Dein Freund jetzt ganz bei sich bleibt, zu dem steht was er Dir bereits mitgeteilt hat, bist Du noch auf dem Level eurer Anfangszeit geblieben. Für Dich haben die Worte der Verliebtheitsphase immer noch oberste Priorität. Du wertest (ohne Dir darüber bewusst zu sein) seine aktuelle Lebensvorstellung als "Dummjungen-Verhalten" ab, indem Du ihn weiter daran erinnerst, was er Dir in den Anfängen gesagt hat.


    Das macht ihn zeitweise (in meinen Augen) verständlich aggressiver, weil er sich nicht ernst genommen fühlt. Allerdings solltet ihr solche Gesprächsthemen nicht per WA/Skype auf virtueller Ebene führen, dazu sind sie zu beziehungsrelevant.


    Hört beide auf, in Wolkenkuckucksheim rum zu tanzen. Stell ihm konkret zwei deutliche Fragen.


    Willst Du Deine Karriere über Deine Verpflichtungszeit von 8 Jahren in der Armee fortsetzen?


    Wenn er diese ehrlich bejaht, erledigt sich die Frage 2 mit dem Kinderwunsch in 3-4 Jahren von selbst, oder? Du willst keinen Partner und Familienvater, um den Du regelmäßig bangen musst, weil es zu seinem Job gehört in die Krisengebiete dieser Welt zu gehen in denen Tod bringende Kriegshandlungen stattfinden.


    Den Schmerz und die Unsicherheit eurer Beziehung, welche Du immer wieder durchlebst lässt sich deutlich abkürzen. Frage Deinen Freund konkret ohne Gefühlsduselei, wie sein Leben aussehen wird. Langjährige Armeekarriere ja oder nein? Danach triff eine Entscheidung für Dich.


    So wie es sich eure Beziehungswünsche darstellen, ist dieser Mann nicht Dein zu Dir passender Traumprinz, weil eure Vorstellungen zu deutlich voneinander abweichen.


    Deinen Freund zu Plänen überzeugen wollen, die er er selbst nicht mehr verfolgt, ist nicht lebensklug auf längere Sicht. :)_

    Ich danke euch für eure Antworten. :) ja, mit der Zeit wird es besser. Nur der Anfang ist wirklich sehr schwer, und auch, wenn das Wochenende bevor steht..

    @ individuelleMeinung:

    Ja das mit der Armee.. Dieses elendige Thema. ]:D Wir haben schon sehr, sehr oft darüber geredet. Vor allem auch in der Zeit nach diesem Eintrag und uns darauf "geeinigt", dass wir die Entscheidung, wenn sein Vertrag ausläuft, gemeinsam treffen. Und er hat mir versprochen, dass er sich keine Vertragsverlängerung auch vorstellen kann. Ich weiß nur nicht genau, wie ernst er dies meinte. Oder ob er es einfach gesagt hat, damit ich endlich aufhöre, über dieses Thema zu sprechen... ":/


    Wenn ich ihn dann unter Druck setze, und eine sofortige Antwort auf die Verlängerungsfrage verlange, blockt er ab und meint, man wisse ja nicht wie die Welt in 6 Jahren aussehe. Also habe ich mich damit jetzt zufrieden gegeben, dass wir es angeblich dann gemeinsam entscheiden.


    Auch mit meiner Mum hatte ich mal über dieses Thema gesprochen und auch sie meinte: Wer weiß denn, was in 6 Jahren ist?


    Und sie hat Recht, 6 Jahre sind noch eine lange Zeit. Ich hoffe innerlich ja immer noch, dass er bald die Schnauze voll hat von dem Ganzen und ganz freiwillig verlassen will.


    Deswegen habe ich ein ungutes Gefühl, mich darauf als Entscheidungsbasis zu stützen. :-|


    Ich bin mittlerweile nicht mehr so contra Army eingestellt. Wenn man sich ansieht, was in dieser Welt ständig passiert, finde ich, was er macht doch sehr wichtig und habe großen Respekt. Dennoch würde ich mir natürlich wünschen, er hätte nen geregelten Job und zumindest etwas sicherere Arbeitsbedingungen.