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    Worte oder Taten?


    Taten sind mehr als Worte. Worte sind Schall und Rauch.

    Ja und Nein würde ich sagen. Grundsätzlich sind Taten bzw. Handlungen aussagekräftiger, da stimme ich dir zu.


    Doch: Handlungen entstehen ja nicht aus dem luftleeren Raum. Insofern haben auch Gefühle, Gedanken und Wörter eine nicht unbedeutende Wichtigkeit.


    Eine Kunst besteht wohl auch darin, die Gefühle, Gedanken, Wörter und Handlungen für sich auf eine Linie zu bringen. Nennen wir das einfach mal strukturelle Integrität.


    Und sollte man nun diese strukturelle Integrität innehaben, dann sollte so etwas

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    Wenn eine Frau von mir nix will, was will ich dann mit ihr?

    Wenn es eindeutig ist, dann ist es ok, aber wenn es nicht eindeutig ist, dann nervt es.

    bzw. die Ambivalenz eines menschlichen Gegenübers einen nicht großartig stören. Die Konsequenz bzw. Entscheidung läge einfach nur darin, die Nähe/Distanz aufrechtzuerhalten, sich anzunähern oder zu distanzieren. Wenn man selbst jedoch auch noch ambivalent ist, dann könnte es ein riesiges Kuddelmuddel werden.

    Man verzeihe mir, aber ich habe nicht alle 1003 Seiten vorher gelesen, aber für mich ist das "Regelwerk" vor allem etwas, das Mut macht. Ich habe riesige Probleme Frauen anzusprechen, was schon zu grotesken Situationen geführt hat. Meine Mutter ist eine sehr dominante Person, die mir soviel Respekt Frauen gegenüber beigebracht hat, dass ich Frauen aus lauter Respekt, besser gesagt "Angst" gar nicht anspreche, sondern warte, bis ich angesprpchen werde, was dann doch manche Frauen, offenbar aus lauter "Verzweifelung", auch machen. Besonders großen Respekt habe ich vor großen gutaussehenden selbstbewussten blonden Frauen. Da denke ich mir immer, die sieht so gut aus, die kann doch jeden haben und wartet nicht auf Dich. Totaler Müll, ich weiß, theoretisch.


    Ich ärgere mich heute noch über eine Sache, die schon lange zurückliegt. Im Zug setzte sich mir im Abteil ein bildhübsches Mädchen im oben gesagten Sinne gegenüber und irgendwie lag ein Knistern in der Luft, ich konnte mich auf meine Fachlektüre nicht mehr konzentrieren. Da packte sie Studienliteratur des selben Fachgebiets aus, las aber auch nicht. Der innere Druck sie anzusprechen war ungeheuer, aber ich Idiot hielt ihm stand. Der Pendlerzug war voll und überall standen und saßen Leute mit abweisenden Blicken auf dem Weg nach Hause. Plötzlich fielen ihre ganzen Studienunterlagen zu Boden. Reflexartig half ich, sie mit ihr aufzusammeln und unsere Blicke begegneten sich, aber auch da hielt ich Trottel tapfer den Mund, dann verließ sie wortlos das Abteil. Die ganze Sache dauerte etwa eine Stunde. Wer weiß, was daraus hätte werden können. Vielleicht habe ich mir die Chance meines Lebens entgehen lassen ...

    Eaglerider

    Ich verstehe, was du meinst. Und ich möchte in sehr vereinfachter Form erstmal dazu sagen, dass Selbstbestimmung, Stärke, Erfolg und Glück nicht zuletzt davon abhängen, alles, was du kennst und gelernt hast, auf den Prüfstand zu stellen und ggf. in die ewigen Jagdgründe zu schicken.