Ein ONS würde nicht rauskommen, da sie aus bekannten Gründen auch nicht heiß darauf sein würde es zu verbreiten. Von daher würde ich trotzdem mein bewährtes Rezept anwenden: "So weit wie möglich gehen, so zurückhaltend wie nötig." ;-). Was macht Du jetzt? Langsam rangehen so wie Du es für richtig hälst?


    Ich würde nicht so viel darüber nachdenken; nicht daß Du am Ende viel gedacht und nichts gemacht hast.


    -> Mehr Knutschen, weniger Denken. Ist für beide eigentlich immer das Beste |-o.

    Zitat

    hab ich gesagt, dass ich es ständig machen würde?

    Nein, aber du hast gesagt

    Zitat

    es ist einfach so, dass wenn direkt "die post abgeht" es für mich fest steht, die alte is ne schlampe. und ich bin keiner der sagt, dass wenn en typ direkt mit jeder rumpimpert er nicht genauso ne schlampe ist der nur mit den mädchen spielt.

    und gleich danach

    Zitat

    wenn jedoch die fronten von anfang an klar sind wäre ein ONS als single für mich kein problem

    Und das widerspricht sich in meinen Augen. (Ausser eben, du benimmst dich ganz bewusst wie eine, in deinen Augen, Schlampe)

    Flip_Flop

    Zitat

    Hat irgendwas damit zu tun, dass Männer keine "leichte Mädchen" (oder, wies es meist ausgedrückt wird "schlampen") wollen.. Hab den Sinn dahinter auch nocht nicht ganz verstanden.

    Das läst sich vielleicht auch (leicht?) mittels der Vererbungsbiologie erklären, die ja im Tiefen auch unsere Emotionen mitbedingt. Die simple Wahrheit ist, dass Männchen in der Natur im seltensten Fall Lust haben fremde Kinder groß zu ziehen und dafür auch noch viel Energie aufzuwenden. Und Menschenkinder sind nun mal sehr kostspielig, da sie viele, viele Jahre unselbständig sind und so ihre Eltern, die sich ja in ihren Kindern genetisch reproduzieren, gezwungen sind viel Energie für ihre Kinder aufzuwenden. Bei einer Frau ist es ja immer klar, dass das Kind von ihr ist. Aber fürs Männchen ist das nicht immer so sicher. (bei Blutuntersuchungen in den USA stellte sich einmal heraus, das 10% der Kinder, allein schon von ihrer Blutgruppe her, nicht von ihrem "Vater" abstammen konnten, sprich die Mütter außerhalb der Ehe sexuelle Kontakte gehabt haben musste.)

    Emotional ist das schon dumm, biologisch aber nicht ganz so. Wenn ein Mann eine feste Beziehung mit einer Frau eingeht, von der er vermutet, dass sie schnell/leicht sexuelle Kontakte mit Männern aufnimmt, ist für ihn unter umständen die Gefahr größer, dass er fremde Kinder groß zieht. Wenn man dann noch annimmt, was verschiedene Biologen tun, das es die biologische "Aufgabe" ist, seine eigenen Gene effektiv weiter zugeben, ist es aus Sicht der eigenen Gene ein großes Fehlinvestment, fremde Kinder groß zu ziehen.


    Bei einer Frau ist ja immer klar, dass es ihre eigenen Kinder sind. Geht ihr Mann fremd ist es eher die Gefahr, dass er die Beziehung verläst und sich einer andern dauerhaft zuwendet und sie die Kinder allein erziehen muss.


    Für mich würde das jedenfalls das Grundmuster:

    Zitat

    Mann + viele Frauen -> toller Hecht,


    Frau + viele Männer -> Schlampe

    ein wenig zu erklären. Es kann ja sein, dass den Männern denen es egaler war ob sie eigene oder Fremde Kinder erziehen, sich einfach schlechter vermehrt haben. als die die genauer darauf achteten von wem das Kind denn eigentlich stammt. Das alles wird natürlich seit einiger Zeit beim Menschen stark kulturell überprägt. Aber das hier ist eben auch nur ein Erklärungsansatz.

    Na wunderbar.

    Jetzt sind wir schon bei Darwin.


    Hier gehts um "Menschwerdung", Zwiebel! Mental, psychisch, emotional. Und nicht um Affenstammbäume und Keulen-Kausalitäten! Danach kann man sicher auch erklären, warum manche Männer Frauen schlagen oder vergewaltigen...


    Zwiebel, schreib doch mal (wenn du willst) nen Schwank aus deiner Wirklichkeit! Ne Frauengeschichte. Praxis! Persönliche Erfahrung! ;-)

    @Zwiebel

    Macht ja alles schön Sinn. Ich find so ein Verhalten trotzdem idiotisch. Nunja, das gute ist, dass ich mir keine Sorgen drum machen muss,d enn ein Mann, der so denkt, den will ich sowieso nicht haben.

    Zitat

    Hier gehts um "Menschwerdung", Zwiebel! Mental, psychisch, emotional. Und nicht um Affenstammbäume und Keulen-Kausalitäten!

    Tja und Affenstammbäume gehören zur Menschwerdung nun mal dazu, genauso wie gehirnphysiologische Grundlagen menschlicher Emotionen! Aber egal ich betrachte Dinge nun mal gerne unter verschiedenen Gesichtspunkten und dazu gehören sog. "Keulen-Kausalitäten" einmal dazu, ansonsten wär mir die Weltsicht zu eindimensional/flach. Wenn du denkst, ich würde mich hier nur um Darwin und co. kümmern, hast du mich falsch verstanden.

    Okay, okay...

    ...was ist mit ner "Live-Geschichte"? :-)


    Praxis ist mir immer lieber, als Theorie.


    Gerade wenn's um Frauen geht. Weil da kommt man mit "theoretischer Betrachtung" nur von hier bis zum nächsten Baum (mitm Kopp voran). ;-)

    melde mich zurück

    von 1/2-jährigem Tauchgang. Werd gelegentlich die Lektüre dieses erfreulicherweise fortgeführten Threads nachholen.


    Beim gestrigen Enloggen nach 1/2 Jahr gab es eine Panne, wodurch ich zunächst einen neuen Account anlegte.


    Nun bin ich sehr unschlüssig, welchen Namen ich verwenden soll, da der neue Namen offenbar größeren Anklang findet. Hier könnt Ihr abstimmen: http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/258898/

    Maschinenkanone

    MK, altes Haus, Du lieferst la gleich einen Neueinstieg in die Diskussion:

    Das ist IMO nur die halbe Wahrheit. Der Beweggrund, eine erfolgreich promiskuitive Frau als innerlich oder offen als "Schlampe" herabzuwürdigen, kann auch ganz einfach mit Neid oder Frust zusammenhängen.


    Und zwar aus Frust, weil man erlebt, wie man es als (Durchschnitts)Mann ohne so überragende Fähigkeiten und Fertigkeiten wie ein MK ungleich schwerer hat, einen (Sex)partner zu finden, wie diese Frauen.


    Machen wir uns nichts vor: Wenn es um das bloße Finden eines Sexpartners bzw. einer unverbindlichen Beziehung geht, so haben es Frauen ungleich leichter. Sie werden öfters angesprochen, sie können es sich leisten, keine Initiative ergreifen zu müssen, sie werden hofiert, sie können die Beachtung genießen und brauchen nur den Daumen zu heben oder zu senken.


    Für Männer mit Deiner Begabung, MK, ist das freilich überhaupt kein Problem. Sie empfinden das Erobern, das Kontakt-Knüpfen als spielerische Herausforderung.


    Für gehemmte, introvertierte Männer hingegen sieht es ganz anders aus. Mit ihrem Wesen hätten sie es als Frau leichter, zumindest, wenn es um das bloße Finden eines Sexpartners geht, um einen promiskuitiven Lebenswandel.


    Und aus diesem Frust heraus, als Zaungast miterleben zu müssen, wie andere (nämlich objektiv gesehen etwa gleich attraktive Frauen) es nur aufgrund ihres Geschlechts an dieser Stelle leichter haben, kann ich es nachvollziehen, wie sich negative Gefühle entwickeln. Das ist ein ganz normaler Vorgang und hat in dem Fall auch nichts mit Moralvorstellungen oder dem eigenen Rollenverständnis zu tun (solche Beweggründe mag es natürlich auch geben)


    Es ist ein primitiver Mechanismus, und solange man seinen Frust nicht nach außen trägt, indem man sich an Verleumdungen der erfolgreichen Personen beteiligt, solange sehe ich nichts Schlechtes darin. Dieser Neid, dieser Frust, das ist ein Problem, welches man als gerne-auch-promiskuitiv-sein-wollender Mann mit sich selbst hat.


    Ja, ich bekenne mich dazu: Ich hatte auch schon solche negativen Gefühle. Ich habe auch schon eine bestimmte Kollektivgruppe von Frauen dafür gehaßt, daß ihnen - ohne etwas dafür getan zu haben - ständig etwas in den Schoß fällt, was mir als zurückhaltender Mann scheinbar nicht vergönnt ist. Und daß Männer endlose Threads wie diesen brauchen, um ihr Problem erstmal zu analysieren (von einer Lösung kann noch keine Rede sein)


    Für die Selbstverständlichkeit ihrer Erwartungshaltung, daß der Mann sowieso immer als erster die Initiative ergreift und sie nur den Daumen heben oder senken muß. Für die Ohnmacht, wenn man auch promiskuitiv leben möchte, aber es nicht kann.

    Gut erläutert!

    Das schließt tatsächlich die verbleibenden Verständnislücken für die "Hecht/Schlampen"-Dualität.

    Zitat

    Für die Ohnmacht, wenn man auch promiskuitiv leben möchte, aber es nicht kann.

    Das "kann" Jeder. Ich sage es immer wieder: Es ist in erster Linie Handwerk. Kein Handwerk wie Brotbacken, sondern eins wie "Unterhalten", "Stimmung machen", "Animieren".


    Kurzum: Kommunikation! Die ist zwar eine Kunst, aber zu Beginn schlichtes Handwerk.


    Es kann Jeder Frauen ansprechen und kennenlernen!!

    Zitat

    Für Männer mit Deiner Begabung, MK, ist das freilich überhaupt kein Problem.

    Langsam, langsam. Meine letzten Erfahrungen haben überhaupt keinen kalkulierbaren Charakter. Das ist für mich rückblickend eher "Rätselraten", warum da was da passiert ist. Bin nur noch nicht dazu gekommen, das aufzuschreiben.

    Zitat

    Praxis ist mir immer lieber, als Theorie.


    Gerade wenn's um Frauen geht. Weil da kommt man mit "theoretischer Betrachtung" nur von hier bis zum nächsten Baum (mitm Kopp voran).

    Volle Zustimmung.


    *Übrigens hatte ich grade eben ein mächtiges Déjà-vu , als ob ich genau diese Fadenseite schon mal gelesen hätte, ist immer ein sehr seltsames Gefühl*

    Zitat

    "Hecht/Schlampen"-Dualität.

    Hehe, gefällt mir. Aber ich gehe nicht davon ab, dass sich diese Dualität nicht nur mit Neid der erfolgloseren Männer erklärt, denen eine Frau nun nicht so leicht in den Schoß fällt, wie einer Frau ein Mann in den selbigen.


    Weiteres später, bin im Moment einfach zu faul zum Formulieren.