Manchmal bring ich's und manchmal bring ichs nicht...

    ...und manchmal kommt alles ganz anders. ;-)


    Hallo Leute! Wird Zeit, dass ich mich mal wieder melde.


    Ist viel passiert in der Zwischenzeit. Und letzte Nacht hat sich was ereignet, das unbedingt aufgeschrieben werden muss!!! :)^


    Drehen wir erstmal die Uhr ein paar Wochen zurück!


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    1 Volksfest


    Vom 11. - 13. August, also von Freitag bis Sonntag, war in einem Teil meiner Stadt ein lokales Volksfest. Ein Freund von mir wohnt dort und lud am Sonnabend zum Brunch. ;-) Nach dem Brunch spazierte ich mit einer Freundin übers Festgelände. Ein Westernclub war zugegen und schoss mit Kanonen (was man unbedingt mal live gehört habe muss!!) und ich bekam einen Peacemaker, eine Winchester und eine Sharpsrifle in die Hand.


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    1.1 Volksfest - Husky-Augen


    Später stand ich allein auf der Terasse meines Freundes und draußen liefen drei Mädchen vorbei. Eine von denen fiel mir sofort auf. Pagenschnitt, schwarze Haare und geradezu wasserblaue Husky-Augen. Sie sah mich, die drei gingen vorbei und mein Alarmsystem löste aus. Ich nenne das, das "Schmeißfliegensyndrom". Der Gedanke an eine interessante Frau, die ich irgendwo gesehen habe, schwirrt mir dann im Kopf herum, wie eine lästige Fliege um denselben. Ich klinkte mich meinen Leuten aus und ging nach den Mädchen gucken. Ich fand sie dann, sie hatten kehrt gemacht und kamen mir wieder entgegen. Die mit den Huskyaugen erkannte mich auch wieder und lächelte kurz.


    Kurz und gut, das übliche Elend nahm seinen Lauf. In so einer Situation muss ich mir die Frau aus der Nähe angucken. Ich muss entweder feststellen, dass sie es "nicht wert ist" dass ich sie anspreche, oder aber ich muss sie ansprechen. Beide Möglichkeiten stellen meine Zufriedenheit wieder her. Aber wenn ich nichts unternehme, leben solche Gedanken in der Möglichkeitsform den ganzen Rest des Tages weiter. Manchmal sogar noch am nächsten.


    Das Fatale an der konkreten Situation war, dass ich ja mit einer Frau zum Brunch gekommen war, und diese mir auch viel bedeutet. Sehr viel sogar. Als Frau, als Freundin, als Mensch. Ein unangenehmer Zwiespalt, der mir auch jedes Mal ein schlechtes Gewissen bereitet. Aber wenn ich in so eine Situation gerate, finde ich keine Ruhe mehr solange ich die Situation nicht "verbrannt" (also mich ihr gestellt) habe. Deshalb ist es besser, wenn ich mich in die Situation stürze, um sie schnellstmöglich zu bereinigen und nicht stundenlang blokiert zu sein.


    Ich klinkte mich später also erneut aus, um das Mädchen wiederzufinden. Ich fand sie auch, sie saß mit ihren Freundinnen auf einer Bank und hatte einen Luftballon in der Hand, der einem dort herumtobenden Kind gehörte. Ich ging an den dreien vorbei, sie sah mich wieder, lächelte kurz, und ich unternahm ... nichts.


    Ich nicht nicht "gespannt" genug und die Mädels waren zu dritt. Alleine in eine Gruppe einzubrechen erfordert immer besondere Kaltblütigkeit. Die fehlte mir in dem Moment. Außerdem waren die drei jünger als ich auf den ersten Blick gedacht hatte.


    Ich lief noch zwei Mal an den Mädels vorbei und konnte mich weder zu einer Aktion entschließen, noch den Gedanken beiseite legen. So ging ich unverrichteter Dinge und ziemlich resigniert wieder zurück zu meinen Leuten.


    Am späteren Nachmittag, machte ich mich auf den Weg nach Hause und guckte nochmal nach den dreien. Ich traf sie tatsächlich schon wieder. Sie kamen in meine Richtung und an mir vorbeigelaufen, wieder kurzer freundlicher Blickkontakt mit der Blauäugigen und mehr nicht. Ich habs nicht hingekriegt, ich war einfach nicht in der passenden Verfassung.


    Fest stand für mich, dass ich am nächsten Tag wieder dort sein würde, um das Versäumte nach Möglichkeit nachzuholen.


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    1.2 Volksfest - zwei Doppelpacks


    Am nächsten Tag fand ich sie zwar nicht wieder, wollte die Hoffnung aber nicht zu schnell aufgeben. Ich schlenderte durch die Menschenmengen, und entdeckte zwei Frauen. Die eine m40, die andere deutlich jünger. Blickkontakt kriegte ich und die Jüngere schien mir ziemlich interessant zu sein. Kurz darauf stand ich eineinhalb Meter von ihnen entfernt an einer Saufbude und war blickkontaktmäßig eindeutig willkommen. Ich versuchte in direkten Kontakt zu treten, in dem ich ein Gebäckkörbchen mit Keksen rüberreichte, welches dort rumstand. Das führte zu einem kurzen Wortwechsel, der aber gleich wieder erledigt war. Für mich war klar, 'Da ist nichts zu holen'.


    Kurze Zeit später tauchten in unmittelbarer Nähe zwei jüngere Frauen auf. Anfang, Mitte zwanzig. Die eine blond, die andere schwarzhaarig mit blauen Augen. Selbe Kombination wie die "Gestrige", aber vom sonstigen Aussehen ein ganz anderer Typ. Beide sehr gepflegt und bei denen wollte ich es jetzt mal probieren. Gesagt, getan, ich stellte mich erstmal neben die Schwarze, stand da ne Weile rum ohne was zu sagen, bis sie mich anguckte. Dann grinste ich sie an und nichts weiter. Sie guckte nicht nochmal zu mir und wusste wohl nicht richtig, was das jetzt wird. Weil ich mich direkt neben sie stellte und nichts sagte. So standen wir vielleicht 30 Sekunden, dann hats mir gelangt und ich eröffnete: "Hallo. Ich habe jetzt mal bewusst nichts gesagt, weil ich mal wissen wollte, was an der verbreiteten Meinung, ein Mann müsse immer eine Frau zuerst ansprechen dran ist. Wie ich sehe, stimmt das." Ich grinste, sie grinste und konterte mit der üblichen Geschichte, dass sie schüchtern sei. Ich fragte dann weiter, warum die beiden allein unterwegs seien, hier gäbe es doch so viele Männer. Sie meinten: "Uns will keiner!", worauf ich entgegnete: "Also ich würde euch beide gleich im Doppelpack nehmen. Ich seid doch zwei geile Bitches!" Nein, Quatsch. Ich sagte, dass ich das nicht verstehen würde, bla bla bla. Während der Unterhaltung guckte ich ab und zu mal zu der Anderen rüber und hatte das Gefühl, dass sie mich im Blick behielt. Sie hatte überhaupt einen aufmerksamen Blick. Ich hatte den Eindruck, dass sie wusste, "was ich spiele", also mich irgendwie durchschaut. Genau das reizte mich, aber irgendwie hatte ich die Gewissheit, dass ich mich bei ihr mit einem Annäherungsversuch nur blamieren würde.


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    1.2.1 Volksfest - die Beobachterin


    Ich schlenderte dann mit den beiden Anderen ein bisschen herum und es war ganz lustig. Einmal wartete ich auf sie, bis sie vom Klo wiederkamen und bemerkte, dass ich wiederum in der Visierlinie der älteren Frau stand. Die Distanz betrug ca. 30m, also weiter als die Maximaldistanz, über die ein Lächeln klar erkannt und erwidert werden kann, doch ich sah genau, dass sie mich anguckte.


    Zum Schluss kam ich mit den beiden jüngeren Frauen wieder zu der ursprünglichen Saufbude (an der es genialen selbstgemachten Holunderbeerwein gab) die gegenüber eines "Rock-Balkons" stand, auf welchem Musiker echt coole Mucke machten. Die Mädels kamen mit der "Uninteressanten" der beiden älteren Frauen ins Gespräch und ich nutzte diese Chance, um der bereits erwähnten "Beobachterin" auf den Zahn zu fühlen. Wie wir genau ins Gespräch kamen, kann ich gar nicht mehr sagen. Auf jeden Fall hat es Spaß gemacht. Sie war intelligent, rhetorisch gewand, kurzum, mit ihr konnte ich mich richtig unterhalten (mit den beiden jüngeren war es mehr das übliche nette bla bla). Das Ende vom Lied war dann, dass ich vor ihr auf einer Bank saß, sie hinter mir stand und ich mich bei ihr anlehnte. Eine Situation dezenter aber eindeutiger Intimität. War auch angenehm, mein Haupt in ihre Brüste zu betten. ;-)

    1.3 Volksfest - Entscheidung


    Ich stand nun vor der Wahl, mich mehr um die beiden jüngeren Frauen zu kümmern, oder bei der seltsam anziehenden Frau in meinem Rücken zu bleiben. Das war jedoch schnell entschieden, denn die beiden Jüngeren (wie für dieses Alter i.d.R. typisch) redeten schon während der vergangenen ersten Gesprächsminuten davon, dass sie "was Festes suchen". Eine halbe Stunde später verabschiedeten sie sich und machten sich aus dem Staub.


    Irgendwann tranken die Beobachterin und ich "Brüderschaft" und tauschten das dabei übliche Bussi. Wir analysierten dann noch mein Vorgehen zur Kontaktaufnahme und sie meinte, dass die Aktion mit dem Gebäckkörbchen viel zu förmlich gewesen wäre. Sie hätte etwas Persönlicheres erwartet, etwas Direkteres. Also etwas Eindeutigeres. Hört hört! Warum war ich mir da zu Anfang nur so unsicher?


    Das Ende vom Lied war folgendes. Sie fragte mich, "was wir denn nun machen". Und da sie mit einer Bekannten am nächsten Abend zu einem Konzert gehen wollte, fragte ich sie, ob ich sie an dem morgigen Montagabend begleiten dürfe. Darauf hin meinte sie: "Ich rede nicht von morgen, ich rede von heute! Von dann!" Aha! Eine Frau die weiß was sie will. ;-) Und so kams, dass wir uns gegen 1 Uhr nachts Hand in Hand und ab und zu knutschend auf den Weg zu ihr machten. Was dort passierte soll der gepflegten (oder auch schmutzigen) Fantasie des Lesers überlassen bleiben. |-o Es war auf jeden Fall "wiederholungswert". ;-)


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    1.4 Volksfest - Resümee


    Erstens kommt ers anders und zweitens als man denkt. Das Mädchen mit den Husky-Augen habe ich versäumt und gesucht. Dann traf ich auf die Beobachterin, bei der ich schnell der Überzeugung war, die würde einen Annäherungsversuch von mir "so wie so nicht ernstnehmen". Dann traf ich auf die beiden Jüngeren, bei denen es kein Problem gewesen wäre, einen perspektivischen Kontakt herzustellen. Und schließlich nahm mich die Beobachterin mit nach Hause.


    Merke: Sei offen für (fast) alles und blokiere dich nicht mit eigenen Erwartungshaltungen.


    Und zwar weder im Positiven wie im Negativen.


    Verbeiße dich nicht an Sachen, die dir objektiv entgleiten und schmeiße keine Flinten ins Korn, die nicht objektiv kaputt sind.


    Alles kann passieren!


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    1.5 Volksfest - Perspektive


    Die "Betrachterin" habe ich später noch einmal getroffen (das war der "10 nach 10"-Termin ;-) ). Dieses Treffen war okay aber rein kollegial. Mehr nicht. Nur zum Schluss haben wir uns mal kurz gedrückt. Hätte den Abend gern wieder etwas zärtlicher gestaltet. Seit dem hatten wir keinen Kontakt mehr. Ich melde mich bewusst nicht, weil ich einfach nicht immer der Initiator sien will. Von ihrer Seite kommt nichts.


    Nun könnte man meinen, sie fand unser erstes Treffen vielleicht "nicht berauschend". Aber das hatte ich ganz anders in Erinnerung. Ich weiß nichtg, ob ich ein "guter Liebhaber" bin, aber ihr schien nichts gefehlt zu haben. Im Gegenteil. Ich bin mir ziemlich, dass ihr die Sicherung weggebrannt ist. Sogar zwei oder drei Mal. Es hat sie ordentlich gebeutelt. Wen ich ehrlich bin, habe ich das bei einer Frau noch nie so deutlich beobachten können. Lag zwar vermutlich mehr an ihren eigenen, als an meinem Fähigkeiten (bei manchen Frauen geht das einfach schnell), aber offensichtlich war es für sie keineswegs "unbefriedigend". Da wird doch naturgemäß der Wunsch nach Wiederholung wach, oder? Trotzdem meldet sie sich nicht.


    Versteh einer die Frauen. Ich bin dessen unfähig. :-|


    Andererseits, ich hätte bei ihr damals "ohne" gedurft. Wir waren kurz davor und wenn ich mir keinen drübergetütelt hätte, hätte sie auch nichts dagegen gehabt. Kein gutes Zeichen bei einem Mann, den sie gerade ein paar Stunden kennt.


    Nun ja. Ich nehme diese Frage ja immer selbst in die Hand. ;-)

    2 Feuerstoß in die Seele

    Freitag, der 25.08., war ziemlich turbulent (also in der Disko).


    In meiner Stammdisko gibt es zwei Locations. Die nfz-nfz-Fraktion für Techno & Co. und die Schlagerbude für den gepflegten Diskofox. ;-) Ich stand in der nfz-Bude rum (früher ging die Techno-Mucke "bumm-tschack, bumm-tschack", heute gehts bloß noch "nfz nfz" ;-D ) ...


    also ich stand und guckte vor mich hin


    und nichts zu suchen war mein Sinn.


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    2.1 Die Schönheit


    Und plötzlich wurde mir ganz poetisch zumute! Eine Frau lief an mir vorüber ... was für ein Gesicht! :-o Sie ging mit zwei Freundinnen an die nfz-Bar und bestellte was zu trinken. Ich blieb am Eingang stehen und wartete, bis sie zurückkamen, um mich zu überzeugen. Und tatsächlich! Eine Schönheit! Ein Typ Frau, auf den ich total abfahre. Es fuhr mir durch Mark und Bein. Seit langem mal wieder eine Frau, die mich echt ins Staunen versetzte!


    Sie und ihre Freundinnen gingen wieder rüber in die Schlagerbude und ich folgte.


    Mein Radar war gepolt. Das Dumme war nur, dass die drei Frauen zwar miteinander herzlichen Spaß hatten, ich aber keinerlei Blickkontakt kriegte. Und Kalt-Aquise ist eine derbe Sache. Das muss nicht sein, oder ist nur in Fällen mit verschmerzbarer Niederlage indiziert. Je öfter ich sie mir anguckte, desto wehleidiger wurde mir zumute. Sie gefiehl mir wirklich sehr gut. Sie bescherte mir die sprichwörtlichen "Flugzeuge im Bauch". Aber ich wusste nicht, wie rankommen. Je mehr einem eine Frau gefällt, desto unsicherer wird man ja und desto weniger will man was falsch machen.


    Mit der Zeit beschlich mich eine mittelmäßige Resignation und parallel entdeckte ich zwei andere Frauen, deutlich älter, ziemlich aufgedonnert, weibliche Figuren, lange blonde bzw. schwarze Haare, insgesamt etwas "billig" wirkend und auch irgendwie lüstern. So wie sie mich anguckten, konnte ich ihre Gedanken förmlich lesen: 'Guck mal! Was für ein Schnuckelchen!' ;-D Spontan kam mir der aversive Gedanke: 'Na wenns bei der Schönheit nicht klappt, greifst du eben auf diese beiden zurück...'


    Doch ich wollte die Flinte nicht ins Korn schmeißen. Ich lief ab und zu ne Runde, in der Hoffnung, sie würde mich mal angucken und ich könnte darauf einsteigen. Doch wenn sie mich anguckte, dann so flüchtig wie man jemanden an der Bushaltestelle sieht, wenn der zufällig in Blickrichtung des ankommenden Busses steht. Verdammt noch mal! Nichts zumachen! Entweder ins kalte Wasser springen, oder sein lassen.


    Ich saß dann schräg hinter den Frauen an der Wand und wusste: 'Wenn du's jetzt nicht machst, wird es nichts mehr!' Mir hämmerte die Muffe im Hals! Mir war richtig ein bisschen schlecht vor Aufregung! Ich weiß nicht, wann es mir das letzte Mal so gegangen ist! Normalerweise bin ich, wenn ich ne Frau anspreche, so angebrüht, dass ich mir ein bisschen mehr Kick wünschen würde. Aber in diesem Fall fühlte ich mich wie ein Teenager, der es gerade das erste Mal versuchen will! |-o


    Ich überlegte dann schon, ob ich nur mal hingehe und ihr sage, dass ich sie ansprechen will, mich nicht traue und denke, dass ich mich total blamiere, aber das jetzt einfach abhaken will. Aber das ist doch erst Recht voll die Seuche! So was: 'Ich quatsch dich jetzt an, nur damit ich's gemacht habe! Und Tschüss!', also sowas kann man doch nicht bringen! :-o


    'Los jetzt!' ... die eine Freundin war tanzen, die andere ging an die Bar. Die Schönheit saß alleine rum, mit ihrem Drink in der Hand. 'Los Alter! So günstig wirds nie wieder!!!' Ich ... äh ... ja, ich weiß ... ich ... verdammt! ... Los jetzt! ... Man, verdammt nochmal! ... Nein, nicht an den Händen rumfummeln! ... Und auch nicht auf der Stelle hin und herlatschen! ... Hingehen! ... Ja ich weiß! ... Verdammt! ... ich ........ tat ... nichts. :-(


    Ich habe mich nicht getraut. Sie war mir einfach "zu schön". Ich habe einfach keinen Mut gefunden. Eine Niederlage auf ganzer Strecke. :°( BUHUUU! :°(


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    2.2 Der Feind!


    Total Gülle wurde es dann, als kurz darauf ein paar Männer in Erscheinung traten, die ein paar Jahre älter waren als ich und welche die Schönheit inkl. ihrer Freundinnen kurz entschlossen angruben. Sie waren drei oder vier Stück. Rudelvorteil. Deckung der Gruppe. Da ist alles easy. Ich war allein. :-( Gut, ich manage sonst auch alles allein und das ist mir auch lieber, ich will solche Sachen selbständig rocken und das ist auch die ehrlichere und authentischere Methode, weil einem kein sog. "Flügelmann" psychischen Halt bietet, aber in der Situation dort war ich jetzt schlicht und einfach ausgebootet. Ende, vorbei, Schluss, aus. Nichts mehr zu holen. :-| :-| :-| Es war echt einfach zum :°( .


    Und irgendwie konnte ich mich auch nicht damit abfinden, mir "eine Andere" zu suchen. Die Schönheit hatte mir dermaßen den Kopf verdreht. Das Gesicht, das Lachen, hellblaue lebendige Augen! Ach ja...


    Die drei oder vier Feind-Individuen rockten mit den Frauen eine Show, die (für mich) echt deprimierend war. Einer von denen, und zwar der, der an der der Schönheit dran war, lief irgendwann mit 2 m Abstand an mir vorbei. War gerade was zu Saufen holen. Und ich dachte ich spinne ... da entdeckte ich in mir doch tatsächlich eine Spur von Eifersucht!

    Oh, fernes und unbekanntes Gefühl!! Das musste echt was zu bedeuten haben! Nun ja. Die Leute da drüben (mittlerweile saß ich wieder in der anderen Ecke des Raumes) tranken und lachten zusammen und tanzten ausgelassen durch die Gegend, dass einem echt warm ums Herz werden konnte. Meins wurde so warm, dass es wie so ein bissl abfackelte.


    Dazu lief zu allem Überdruss auch noch Roland Kaiser, dessen Texte ja wirklich voll ins Schwarze treffen. Es passte echt alles zusammen. Es war wirklich deprimierend. Ich sah diese Frau dort drüben tanzen, mit einem anderen Mann. Und das zu dieser Musik. Ich fühlte mich wie ein Verdammter. :-( Wäre ich ein Teenager-Girl gewesen, ich hätte laut geschluchzt!


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    2.3 Ausweichmanöver


    Nun ja. Ich wollte dann "das Beste" aus der Situation machen, fegte das übriggebliebene Aschehäufchen meines soeben abgefackelten Herzens zusammen und besann mich auf die zuvor eröffnete "Alternative". Ich machte mich also an die ältere schwarzhaarige Frau ran. Die hüppte drüben im nfz-Schuppen rum. Sie hatte einen in der Krone und packte mich jedes Mal gleich herzhaft im Genick um mich zu sich ranzuziehen wenn sie mir eine Frage oder Antwort ins Ohr plärren wollte. Ich kam mir vor wie bei einer Domina und wusste nicht, ob mir das vor den Umstehenden peinlich sein sollte. Wurscht. Der Zweck heiligt die Mittel.


    Später stellte sich aber heraus, dass sie eine wirklich herzliche und liebevolle Frau war. Polin, aber schon seit Ewigkeiten in Deutschland. Der "Billig-Schein" trügte komplett. Erstaunlich! Wir konnten uns gut unterhalten und sie war auch eine sehr sinnliche Natur. wir fuhren später zusammen mitm Fahrrad in ihre Richtung, laberten dort im nächtlichen Park noch ein bisschen und in einem Anflug spontaner gegenseitiger Leidenschaft schloss ich noch Bekanntschaft mit ihren ebenso üppigen wie festen Brüsten. Trost ist doch echt etwas tröstliches. ;-)


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    2.4 Resümee


    Man kann im Leben durch Eigeninitiative sehr viel erreichen. Aber manchmal kriegt man es eben einfach nicht hin. Das ist bitter, aber nicht weiter wild. Bei den meisten Sachen kriegt man - gott sei Dank - eine zweite Chance. Entweder in derselben Situation (mit denselben Personen) oder einer ähnlichen Situation (mit anderen Personen). Und diese "zweite Chance" gilt es dann zu nutzen!


    Ich war übrigens in den folgendne Wochen immer wieder Freitags in dem Laden, in der Hoffnung, die Schönheit wiederzusehen.


    Vergeblich... :-|

    2.5 Die Nebenbuhle ;-D

    Ach verdammt! Eins habe ich gerade noch vergessen! Als ich so geknickt auf dem Barhocker saß und den Leuten da drüben beim Tanzen zuschaute, kam eine ziemlich dicke junge Frau zu mir, um mich "anzusprechen" (falls hot-devil das hier liest: es war die, die letzte Woche die Tarnhosen anhatte ;-) ). Ach herjeh! Ausgerechnet jetzt! Sie war sehr nett, aber vom Gesicht her und figürlich nun echt überhaupt nicht mein Fall. Dazu auch noch vom Tanzen Schweißperlen auf dem ganzen Gesicht. Hm. Eine ihrer ersten Fragen war, ob sie mich stören würde. Ich sagte ihr, dass ich mich gerade unglücklich in eine Frau verguckt hätte und gerade dabei bin, das irgendwie zu verdauen. Das respektierte sie, aber wollte mir unbedingt noch ein Bussi geben. :-|


    Auch in den folgendne Wochen, wollte sie mir immer ein Bussi geben! Ich stand immer ganz bewusst distanziert, wenn ich ihr die Hand gab, aber sie kam mir echt immer geschlagene 80 Zentimeter entgegen, um die Distanz zu überwinden und mir einen aufzudrücken! ;-D


    Auf die Backe versteht sich! Wat anders kommt in so einem Fall nicht in die Kiste! :-|


    Aber gestern abend hat sie innig mit einem geknutscht. Und wir haben uns auch nur von weitem ein "Hallo" zugewunken. Ich hoffe, die Sache ist damit erledigt.

    3 human extensions - ein cooler Mann, eine coole Frau

    execute grammatical changemod : past to present


    Der folgende Freitag. Diesmal der 01.09.06. Wieder meine Stammdisko.


    Unverhofft entdecke ich dort eine Bekannte, die ich ziemlich lange nicht mehr gesehen habe und welche ich vor über eineinhalb Jahren über meine skurilste und für mich peinlichste Aktion überhaupt kennengelernt hatte. Wen's interessiert, die Geschichte steht hier (ab "@ Rahjas Gnade").


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    3.1 human extension one - male


    Zum ersten Mal und endlich treffe ich einen, den ich schon lange mal treffen wollte, weil ich ihn schon ne Weile hier aus dem Forum kenne. Bisher klappte das aufgrund meines regelmäßig recht späten Erscheinens nie. Heute klappt es. Ich treffe gehtso.


    Das heißt, er ruft mich zu sich rüber, weil ich zwei Meter von ihm entfernt stehe, ohne ihn zu erkennen. Nun, mein Scanner ist am Abend und noch dazu in Diskotheken eben strikt aufs andere Geschlecht justiert. ;-) Er ist in Begleitung einer attraktiven Frau, die gleich auf den ersten Blick einen bodenständigen Eindruck macht. Die beiden sind dicke Freunde, wie ich vorher schon wusste. Nun lerne ich nicht nur ihn, sondern im selben Schlag auch sie kennen. Eine echte Freundschaft zwischen Mann und Frau ist (leider) sehr selten und eine wirkliche Bereicherung im Leben! Darf ich aus eigener Erfahrung sagen. Mann und Frau können sich sich gegenseitig ganz anders reflektieren, als gleichgeschlechtliche Freunde das können.


    Also, wir haben reichlich zu quatschen und es ist ein erstaunlich angenehmes und entspanntes Zusammenkommen! :)^


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    3.2 human extension two - female


    Am frühen Abend, noch bevor ich gehtso treffe, entdecke ich eine junge Frau, die mir schon letzte Woche aufgefallen war. Langes schulterloses Abendkleid, brünette überschulterlange Haare und ein sehr einfangendes Lachen. Wie sich später herausstellt ist sie 22. Ach, Moment, die Begegnung ist hier bereits beschrieben. Also dieses Mädchen tanzt wie eine Göttin! Und sie hat ein betörendes Lachen. Ich treffe sie regelmäßig dort und es ist eine Freude ihr beim Tanzen zuzugucken.

    4 Trommelfeuer - oder: Manchmal passiert nen Abend lang...

    ...gar nichts und manchmal das Gegenteil. ;-)


    Freitag, 15.09.06.


    4.1 ... 3x2 - Part eins


    Ich treffe wieder gehtso und seine "Kampfbiene".


    Am Nachbartisch sitzen zwei Frauen um die Vierzig. Nach ein paar Mal hin und hergucken gehe ich zu ihnen rüber und unterhalte mich ein bisschen mit ihnen.


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    4.2 ... 3x2 - Part zwei


    Wenig später tauchen an einem anderen Tisch zwei andere Frauen auf. Ähnliches Alter wie die beiden vorher. Eine von denen wirkt recht interessant. Aus irgendeinem Grund komme ich zu ihnen an den Tisch und wir unterhalten uns über irgendwas. Läuft gut. Sehr aufgeschlossen die beiden. Ich stehe am Tisch und meine Hand ertastet da was. Ich erlaube mir einen Spaß, nehme die Hand der Einen und sage: "Ich zeig dir jetzt was und du sagst mir, was es ist! Okay?" Noch bevor sie ihrem skeptischen Gesicht entsprechend verneinen kann, nehme ich ihre Hand und führe sie an die Unterseite der Tischplatte. Da klebt ein alter Kaugummi. Sie zieht erschrocken zurück. Ist aber nicht böse. Wir gehen dann zusammen Händewaschen und wir sehen, dass sich durch die Disko eine Blutspur zieht! :-o Sieht aus als hätte jemand auf die Nase gekriegt oder sich ordentlich in den Finger geschnitten: tropf tropf tropf.


    Mit den beiden mache ich auch Beruferaten. Sie haben im Krankenhaus zu tun, sind aber weder Kankenschwestern noch Ärztinnen. Arbeiten aber mit Patienten. Was kann das wohl sein? Ich komm nicht weiter und frage gehtso und der bringt mich auf den Trichter: Die beiden sind Physiotherapeutinnen!


    Ich erfahre, dass die "Interessante" - eine Russin mit hübschen dunklen Kirschenaugen und liebevollem Lächeln - glücklich verliebt ist und im November heiratet. Okay. Hier ist nichts zu holen. Zusammenpacken! ;-)


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    4.3 ... 3x2 - Part drei


    Oben beim DJ stehen ein paar Couchs rum und dort entdecke ich eine Bekannte, die mit einer ganzen Clique dort ist. Ich albere mit ihr und erspähe nebenbei zwei andere junge Frauen.


    Ich sehe mich gezwungen, mich wenig später von der Bekannten zu verabschieden, um da drüben mal die Lage zu checken. Sie wünscht mir Glück und kurz darauf überzeuge ich diese beiden jungen Damen von meinem rhetorischen Potential. ;-) Die eine ist echt hübsch! 29 Jahre alt, blaue Augen, blond, sehr gepflegt. Von Geschmack zeugende Ringe an den Fingern, Strass auf einem Schneidezahn. Keine Berührungsängste, kommt mir beim Gespräch mit ihrem Gesicht erfreulich nahe. Riecht gut! Sehr gut! :-)


    (gehtso, das war die, bei der ich zum Schluss rumgestanden habe, als ihr gegangen seid.)


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    4.3.1 eine Frage der Boots! ;-)


    Sie sitzt auf einem Barhocker und ich sehe, dass sie Cowboy-Stiefel an hat, was ich bei Frauen echt cool finde. Ohne sie zu fragen fummele ich ihr an der Wade rum, um rauszukriegen wie hoch die Stiefel sind. Sie lässt das gern geschehen. Aber oh Graus! Es sind "Tuntenstiefel"! :-o Also "Stiefeletten", so kurze Dinger, nicht höher als ein hoher Halbschuh. Nun ja. Ich nehme daraufhin ihre Hand und lege die an mein Hosenbein und sage: "Das sind Stiefel!!"


    An dem Abend verstecken sich unter meiner Jeans nämlich NVA-Offiziersstiefel! :)^ 8-)


    40 cm hoch, bis fast zu den Knien! Das ist noch ehrliches Schuhwerk! Echte Reitstiefel.


    Hier, extra für euch: Sind sie nicht schön? ;-) innen mit weißem Hirschleder gefüttert. Und wenn man sie an hat ... von außen sieht man gar nichts, aber darunter steckt der Wert! ;-D


    Und alles ohne Schnörkel und Gebimmel ... einfach nur Stiefel. Funktional, pragmatisch, unkaputtbar. Eben Armee. NVA.


    Na, genug dazu. ;-)


    Jedenfalls ist die Kommunikation sehr aufgeschlossen und gut. Sie spürt auch, dass mich ihre Nähe etwas verunsichert und spielt ein bisschen damit.


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    4.3.2 (Schleimhaut-)Kontakt


    Später sind die Frauen auf der Tanzfläche.


    Ich sitze am Rand und guck zu und nasche eine Pfefferminzpastille. Ich frage sie gestisch ob sie auch eine haben will. Sie kommt zu mir und ich sage ihr, sie soll "Ahhh..." machen. ;-) Sie macht den Mund auf und ich schütte ihr gleich aus der Schachtel so ein Ding hinein. Aber es ist nicht eins, es sind auch nicht zwei, sondern gleich drei. Und die Dinger sind ziemlich scharf! Von der Tanzfläche aus macht sie dann ein Gesicht, als hätte sie Chili-Schoten im Mund. ;-D


    Sie tut mir richtig leid. Ich gehe hin und will die Dinger entsorgen. Ich halte ihr meine Hand hin, dass sie die da reinspucken kann. Doch sie gibt mir gestisch zu verstehen: 'Nein mein Freund, so nicht!' ;-) und reckt ihr hübsches Gesicht zu mir herauf. 'Okay', denke ich mir, 'da habe ich doch nichts dagegen!' :-)


    Unsere Lippen treffen sich, ihre Zunge sagt meiner "Guten Tag" und liefert die Pastillen ab.


    Okay. Erledigt. Doch plötzlich sagt sie: "Eh, jetzt hab ich gar keine mehr! Gibt mal eine wieder her!" Aber gern doch! Nochmal dasselbe, bloß andersrum. Schööön! x:)


    Nun gut. So langsam graute der Morgen, der Laden machte dich und wir gingen zu ihrem Auto. Sie brachte mich dann noch zu meinem Bike und ich steckte ihr meine Nummer zu. Gemeldet hat sie sich bis heute nicht.


    Versteh einer die Frauen. Ich bin dessen unfähig. ;-D

    5 Hüftschuss

    Am Montag, dem 18.09.06, bin ich mit einem Freund in der Stadt unterwegs. Wir sind dabei, ein paar spezielle Netzwerk-Werkzeuge einzukaufen. Uni-Gelände. Überall hübsche Studentinnen. Zum blöde werden! :-o Zwischenzeitlich trennen sich unsere Wege, ich habe noch was zu besorgen und fahre ihm dann mit Bike und Bahn zum nächsten Geschäft hinterher. An einer Haltestelle warte ich auf die Bahn. Da ist ne Ampel. Die steht auf rot. Von oben kommen drei Mädels. Die warten an der roten Ampel. Vermutlich auch Studentinnen. Eine von denen: knutsch-wuschel-süß! Und eben die Süße sieht mich und guckt sich ein paar Mal um, während sie auf grün warten. Sie guckt und grinst. Bestimmt 4-5 Mal.


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    5.1 Schnell ziehen!


    Ich denke mir: 'Alter! Mach ma! Hast du lange nicht mehr gemacht!' Gott sei Dank habe ich vor zwei Tagen erst Visitenkarten aufgetankt. Aber kacke, ich habe keinen Stift! >:( Aber in der Haltestelle sitzen zwei Studenten. Ich borge mir einen Stift, schreibe meine Nummer auf die Karte.


    Ach so, die Karten sehen so aus. Und so dann "scharfgemacht". Oben meine Nummer, unten mein Name.


    Bloß gut, dass ich gerade nachgeguckt habe. Diese Karte war nämlich schon wieder die letzte. Musste aufmunitionieren. ;-)


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    5.2 FEUER!


    So, nun rolle ich gemächlich rüber zu den dreien. Noch keine Bahn in Sicht, ich habe Zeit.


    Doch wie ich so zu ihnen heranrolle merke ich, dass das keine Studentinnen sind! Wenn die alt sind, sind sie 17. Aber wohl eher 16. ??? Aber wurscht, jetzt bin ich einmal hier und die, um die es mir geht, ist wirklich süß!! x:) Einen kurzen Flirt ist das auf jeden Fall wert! :-) Sie ist schlagfertig und cool. Es läuft bilderbuchmäßig:


    ich: Hallo!


    sie: Hallo!


    ich: Ich dachte mir, ich komme mal rüber... ;-)


    sie: Aha? :-)


    (Es sind ein paar Personen im Haltestellenbereich, die jetzt zu uns gucken, weil hier "irgendwas passiert".)


    ich: Jetzt gucken uns hier alle Leute zu, was?


    sie: Na und? ;-D


    ich: Also was ich sagen wollte ... es gibt doch manchmal so Momente im Leben ...


    sie: Ja?


    ich: ... wo einem irgendwie so langweilig ist.


    sie: Jo. *Ein Grinsen, das sagt: 'Komm zur Sache!' *


    ich: Und wenn du mal wieder so einen Moment haben solltest...


    sie: ... Ruf ich dich an! *Nimmt mir die Karte aus der Hand*


    Ist das nicht derb? :-o


    ;-D


    Kurz darauf kommt die Bahn, ich fahre mit und wir labern noch ein bisschen. Die Mädels fahren "shoppen"! ;-) Und die Knuddlige will wissen wo ich hin will. Bevor sie aussteigt verrät sie mir noch ihren Namen. Sophie. :-)


    Von draußen winkt sie mir noch, dann fährt die Bahn weiter.


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    5.3 Resümee


    Gemeldet hat sie sich nicht, aber das war erstens nicht zu erwarten und würde zweitens wohl auch nicht sonderlich nahrhaft sein. Die Weltsicht ist bei so einen Altersunterschied doch so erheblich, dass bestenfalls zwei/drei Spaß-Spaziergänge rauskommen (was ich ab und zu allerdings auch gerne mache). Aber "Inhalt", also etwas "Wiederholungswertes", dürfte sich da kaum einstellen. ;-)


    Aber ein süßer Flirt war es!

    6 Der Tag an dem die Erde bebte!

    So Leute. Jetzt schreiben wir Freitag, den 22.09.06. Ich komme wiedermal ziemlich spät in die Disko. Es ist bereits dreiviertel zwei und in dem Laden ist nicht mehr allzuviel los. Ich entdecke zuerst zwei alte Kumpels, die ich lange nicht mehr gesehen habe. Die "Freundin ausm Bus" ist wieder da. Die hübsche Tänzerin auch.


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    6.1 Stromschlag!


    Ich gehe eine Runde und ... MICH TRIFFT DER SCHLAG!!! :-o :-o :-o Die Schönheit von vor vier Wochen ist auf der Tanzfläche!!! :-o Meine Fresse! Tatsächlich, sie ist es. Das, was ich mir gewünscht habe, weswegen ich jeden der vergangenen Freitage hier war, ist eingetreten. Und doch habe ich Angst davor. Dieselbe Angst, wie vor vier Wochen...


    Doch verdammt! Sie ist hier. Das bedeutet: Heute muss ich es machen!


    Mir geht sofort die Muffe! :-|


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    6.2 Pionierarbeit


    Erstmal Lage aufklären: Der Typ da bei ihr, tanzt der mit ihr oder nur neben ihr? Nein, ich glaube, mit dem hat sie nichts zu tun. Ich laufe erstmal dort vorbei um die Sache zu beschnuppern. Und siehe da, meine beiden Kumpels müssen irgendwas mit den Frauen zu tun haben! Sie labern mit einer Freundin der Schönheit. Ich lasse mich ins Bild setzen. Einer von ihnen kennt sie tatsächlich alle! Krass! Besser gehts nicht. Ich erfahre, wie die Auserwählte heißt und wie alt sie ist und ... dass sie Single ist! |-o


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    6.3 Getrieberost


    Mein Kumpel und Informant ermutigt mich dann auch, mich endlich an sie ranzumachen. Doch ich habe schiss. Komisch. Normalerweise gucke ich drei Mal und dann gehts los. Aber bei ihr bin ich blockiert. Ich trau mich nicht!


    Ich spiele durch, wie ich das Gespräch eröffnen könnte. Ich versuche mich in die Lage zu versetzen, wie es dann weitergehen könnte. Es gelingt mir nicht. Ich habe einfach Angst.


    Und das oberblöde ist, sie guckt mich auch heute wieder einfach nicht an! Was soll ich nur machen! ???


    Aber so gehts ja nicht! >:( Ist ja nicht das erste Mal, dass ich mich überwinden muss! Und schließlich habe ich auch wieder Offiziersstiefel an! ;-D


    Also irgendwas muss ich jetzt mal machen, sonst ist auch diese Chance um, bevor ich sie ergriffen habe. Mein Kumpel winkt mich unauffällig wieder in diese Richtung, in der Preislage: "Nu mach ma!!" Ja, ist gut, ich mach.


    Einziger Trost: Ich weiß, wenn man erstmal "drin" ist, in der Situation, spürt man die Angst nicht mehr. Dann ist man so "eingebunden", da wird alles irgendwie "wie Kino". Es läuft irgendwie "von selbst".


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    6.4 Initialzündung


    Rechts von ihr sitzt eine ihrer Freundinnen und ... scheiß drauf ... ich gehe jetzt hin, nehme mir den Hocker dort und setze mich einfach links neben sie.


    So. Da sitze ich nun. Sie merkt das und guckt mich neugierig und fragend an. Man man! Diese Augen! Himmelblau! |-o


    Ich eröffne: "Ich habe mich mal hier hingesetzt, um 'Hallo' zu sagen!" (Ich muss ziemlich laut reden, wir sitzen unter einem der "Schalltriebwerke".)


    sie: "So so!" (Sie lacht. Man eh! Dieses Gesicht! Das haut mich schier um!)


    ich: "Aber es ist ja immer schwierig, sich irgendwo hinzusetzen, und dann ein Gespräch anzufangen..." Mehr fällt mir erstmal ein. Ich gucke sie an und sage nichts.


    Nach einer Weile des "gegenseitig anguckens" fährt sie fort:


    "Na, nu erzähl was!?" Und ... vielleicht, um es mir leichter zumachen ... fügt sie hinzu:


    "Du bist noch nicht lange hier, was?"


    'Okay, lassen wirs laufen' denke ich mir und steige ein:


    ich: "Woher weißtn du wie lange ich schon da bin?"


    sie: "Na sieht man doch. Du hast doch, als du gekommen bist, deinen Freunden 'Hallo' gesagt!"


    ich: "Und das hast du gesehen?"


    sie: "Klar! Man guckt doch in der Gegend rum!"


    ich: "Echt? Du hast mich wahrgenommen?"


    Nun erzähle ihr, dass ich ihr schon vor vier Wochen 'Hallo' sagen wollte, mich aber nich tgetraut habe. Vielleicht vertstoße ich damit gegen die "Nicht anhimmeln!"-Regel, aber das ist mir in dem Moment wurscht. Ich lasse laufen. Sie weiß nicht Recht, wann das gewesen sein soll und ich erzähle weiterhin von den Männern, mit denen sie getanzt haben und wie deprimierend das für mich war und so weiter. Sie erinnert sich und lacht und meint, das seien Banker gewesen, die in unserer Stadt auf einer Schulung gewesen wären.


    Also das Gespräch läuft. Es dreht die üblichen Runden: Tätigkeit, Wohnung, spontane Themen, bla bla. Aber es macht Spaß. Sie hört aufmerksam zu, hat eine lebendige Mimik und es macht Spaß, sie zu beobachten. Insgesamt bestätigen sich alle Erwartungen, die vor vier Wochen aus der fernen Betrachtung in mir geweckt wurden. Eine Bombenfrau!! 8-) Und richtig hübsch!


    Die Situation hat sich also schnell entspannt und ich mache das wovon ich vor genau vier Wochen traurig geträumt habe: Ich unterhalte mich mit ihr! :-)


    Und ich bin stolz darauf! :)^


    Später schwatze ich noch ein bisschen mit der Tänzerin. Und als ich wieder zurück komme, komme ich mit einer Freundin der Auserwählten ins Gespräch...


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    6.5 Die Freundin


    Erscheinungsbild: Sehr hübsch, topgepflegt, perfekt zurechtgemacht. Ein leichter Girlie- oder Tussi-Touch. Aber keinesfalls "ätzend", sondern im Gegenteil, stilvoll abgestimmt aufs Erscheinungsbild. Eine Frau jedenfalls, von der ich auf den Blick nicht erwarten würde, dass sie sich mit mir überhaupt unterhält. Eins meiner Vorurteile besagt, dass sich solche Frauen nur mit solariumgebräunten Lebend-Steaks abgeben. Wie gesagt - ein Vorurteil. ;-)


    Wie wir genau ins Gespräch gekommen sind weiß ich gar nicht mehr. Sie saß vor mir auf dem schmalen Reihen-Tisch, der wir ein bauchhoher Zaun um die Tanzfläche läuft und den Leuten als Bierabstellgelegenheit dient. Wir unterhalten uns über dies und das und irgendwann fragt sie, ob mir die "Auserwählte" gefallen würde, das "wäre ihr zu Ohren gekommen". ;-) Ich bejahe und sie drängt mich förmlich, ihr erstmal meine Nummer aufzuschreiben, ehe es zu spät ist! Ich wundere mich, denn ich will ja nicht mit der Tür ins Haus fallen, woraufhin sie meint, ich hätte Recht und würde das schon ganz richtig machen. Aber ich kann sie beruhigen. Ich war bereits an der Bar, habe mir einen Stift ausgeliehen ;-) und halte der Kleinen nun die bereits scharfgemachte Visitenkarte, welche vor Sonnenaufgang noch zu der Auserwählten gelangen soll, vor die Nase. Sie nickt zufrieden und wiederholt: "Du machst das ganz richtig!"


    Dann fragt sie mich nach meinem Sternzeichen. Ich frage nach der Intention und sie meint, wir wären bestimmt "was ähnliches". Sie ist Wassermann, ich bin Fisch. Direkt nebeneinander. Sie meint: "Siehst du? Wir denken zu viel!" :-) Stimmt. Wasserzeichen sind für Sensibilität, Verträumtheit und Tiefgründigkeit bekannt. Aha. Hinter der Frau ist also mehr, als ich auf den ersten Blick annahm! Stichwort "Vorurteil".


    Wir unterhalten uns weiter. Ich erfahre, dass sie 24 und seit 8 Jahren liiert ist, aber seit 5 Monaten nicht mehr so glücklich, weil ihr Freund fremdgegangen ist.


    Ich schlüssele ihr daraufhin in groben Zügen den Unterschied in der Bedeutung der Sexualität für Männer und für Frauen auf. Sie scheint echt zu interessieren, was ich da sage, aber um genauer nachzufragen ist jetzt (und vor allem hier drin) nicht die Zeit. Sie meint zu mir: "MK, wir unterhalten uns darüber noch mal richtig. Ich bin öfter hier und wir sehen uns bestimmt. Aber jetzt geh erstmal zur ... und mach das klar! Wir hauen nämlich gleich ab!" Süß, oder? :-) Sie drängelt, dass mir die Chance nicht durch die Lappen geht.


    Also, die Frauen und meine Kumpels brechen auf. Ich begleite alle nach draußen und auf dem Weg dorthin lasse ich mir von der Auserwählten ihre Zigarettenschachtel geben und stopfe meine Karte unter die Folienhülle. Wir schwatzen noch ein bisschen, draußen verabschiede ich mich dann von allen und finde den Ausgang dieser Nacht einfach mal voll fett!! :)^

    zurück zum Regelwerk

    Nachdem unser aller Meister MK wieder ein virtuoses Stück Baggerkunst dargeboten hat, kommen wir doch mal auf den nüchternen Boden der Tatsachen zurück.


    Gehen wir doch mal dem Grund für die hohe Nachfrage dieses Threads auf die Spur. Das was der Maestro hier locker-flockig wie eine neue Funsportart präsentiert, ist für viele seiner lauschenden Schüler leider alles andere als leicht umsetzbar. Man(n) holt sich einen Korb nach dem anderen ab, eine Erniedrigung nach der anderen.


    Dabei stellt sich natürlich die zentrale Frage, ob jene, die an der Umsetzung schwer zu knabbern haben, alle Versager sind.


    Ich behaupte: Nein! Für die Schwierigkeit der Umsetzung gibt es eine ganz natürliche Ursache, der ich jetzt auf den Grund gehen werde.


    Ausgangspunkt für den hohen Anspruch, MK's regelwerk erfolgreich umzusetzen, ist die Situation auf dem Partnermarkt im Altersbereich 18-35. Es herrscht in realer Männerüberschuß, nachzulesen im Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes. Dieser Überschuß mag zunächst gering erscheinen: Er pendelt um die menschliche Geburtsquote von 105:100 (m:w).


    Aber es gibt ein mathematisches Phänomen, von dem ich nicht weiß, ob es benannt ist:


    Wenn man von 2 Teilmengen natürlicher Zahlen, die zueinander eine geringe Differenz aufweisen, immer den gleichen Betrag abzieht, so ändert sich das Größenverhältnis Menge1/Menge2 progressiv steigend. Zum Schluß kann dieses Verhältnis gegen unendlich gehen. Beispielsweise, wenn man von 2 Stapel Papier (105 und 100 Blatt) immer je 5 Blatt abgezogen hat, dann bleiben zum Schluß 5:0 Blatt übrig, Verhältnis also unendlich.


    Dieses mathematische Phänomen ist IMO maßgeblich daran beteiligt, daß der kleine Unterschied 105:100 so eine große Wirkung auf dem Partnermarkt der suchenden Singles zeigt.


    Hinzu kommen natürlich noch Wanderbewegungen jüngerer Frauen zu Männern in Altersbereichen, in denen statistisch kein Männerüberschuß herrscht.


    Zurück zum mathematischen Verhältnis. Machen wir eine Beispielrechnung auf, die stellvertretend für die Bevölkerung der 18-35-Jährigen sein soll:


    Von 105 Männern und 100 Frauen sind je 50 in einer Paarbeziehung (innerhalb des Altersbereichs) gebunden. Macht ein Verhältnis von 55:50. Von beiden Mengen ziehen wir je 5 Schwule und Lesben ab, macht ein Verhältnis von 50:45. Nun ziehen wir von jeder Menge noch je 10 ab, die auf dem Partnermarkt nicht auftreten (wobei die Gründe hier von m:w variieren und betroffene Männer dies z.T. mit Prostituierten ausgleichen): 40:35 -> von 8 Männern geht bereits jetzt einer real leer aus.


    An dieser Stelle "schlagen" andere Phänomene zu:


    - Wanderungsbewegungen in andere Altersbereiche: Es wandern zwar 20 Frauen zu Partnern >35 ab, aber nur 10 Männer zu Partnerinnen <18 -> 30:15


    - Haremsbildung: ca. 5 Frauen sind Gespielinnen erfolgreicher Männer und lassen sich dauerhaft als Zweitfrau aushalten -> 30:10


    - Migranten binden (temporär) 5 deutsche Frauen, Migrantinnen stehen hingegen für deutsche Männer nicht zur Verfügung -> 30:5


    Wir stellen also fest, daß schon anhand dieser (imo ziemlich realistischen) Beispielrechnung deutlich wird, daß in einem wichtigen Altersbereich ein dramatisches Ungleichgewicht zwischen partnersuchenden Männern und Frauen herrscht. 6 suchenden Männern steht nur eine suchende Frau gegenüber!


    Meine Betrachtung soll keinesfalls entmutigend wirken - im Gegenteil! - sie soll aufzeigen, daß man als Mann im Falle der Erfolglosigkeit keinesfalls ein Versager ist.

    beetlejuice

    Zitat

    Also mich bringt dieser beitrag nur zum lachen

    Deinem Beitrag entnehme ich, daß Du inhaltlich nicht in allen Punkten konform gehst.


    Ich wäre Dir sehr dankbar, dies näher zu erläutern.

    :- Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. %-| Mein Gott, wer versucht, Individuen in Statistiken zu packen, hat wahrlich nicht kapiert, worauf es ankommt. Wie willst du denn individuelle Präferenzen in so einer Überlegung unterbringen? ??? Mal ganz davon abgesehen, dass du auf der Logikebene argumentierst, die Partnerwahl i.d.R. aber alles andere als auf dieser Ebene stattfindet.

    Zitat

    Mal ganz davon abgesehen, dass du auf der Logikebene argumentierst, die Partnerwahl i.d.R. aber alles andere als auf dieser Ebene stattfindet.

    Wenn die "Logikebene" einem 5 Mitbewerber beschert, dann hat sie sehr wohl Einfluß. Mehr noch, dann verstärkt sie noch die Irrationalität des (weiblichen) Paarungsrituals.

    Finds n guten Beitrag... geht tendenziell in die richtige Richtung, auch wenn für meinen Geschmack zu viele Variablen für eine Verallgemeinerung...


    Trotzdem drängt sich mir das tendenzielle Gefühl, dass viel mehr Männer auf eine potenziell für mich interessante Frau kommen... schade das, was würde man für das Gefühl tun, mal von der Frauheit begehrt zu werden...