HerrRein

    Es gibt halt ein paar spezifische Regeln beim Kontakt zwischen Mann und Frau, Augenkontakt beachten zum Beispiel. Aber alles in allem sehe ich es auch so wie du, da beißt sich die Katze in den Schwanz, denn die Grundregel lautet eigentlich: Sei du selber! Selbstliebe als Grundlage für Erotik, hatten wir auch in einem anderen Faden.

    Allerdings, das möchte ich noch ergänzen, wenn man sehr jung ist, ist die Situation noch mal anders. In diesem Alter ist das Selbstbewusstsein eher niedrig und die Identitätsfindung noch nicht wirklich abgeschlossen. Da können eine paar ganz klare Regeln sehr hilfreich und wichtig sein. Ich gebe manchmal meinem Sohn auch ein paar Tipps.

    Sicher geb ich dir recht. Wenn man jung ist macht man vieles anders. Und wenn man im "Maschinenkanonen-Takt" Frauen aufreißen will muss man auch wohl schauspielern. Die Frage ist dann nur ob man findet was man sucht. Das wage ich zu bezweifeln %-|

    @ HerrRein


    Es geht in dem ganzen Thread um Authentizität. Und darüber hinaus um Mut. Zwei Sachen, ohne die zwischengeschlechtlich nichts funktioniert. Mit "Schauspiel" hat das nichts zu tun. Wohl aber mit Facettenfindung und Selbstkonfrontation.


    Übrigens heißt "Maschinenkanone" im Englischen nicht "machinegun", sondern "...cannon".


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    @ Monika


    Danke für die Begradigung! ;-) Du hast glaube ich ganz gut verstanden worum es mir geht.

    Ach, traeumer, du bist Schweizer? Bist du Reservist und hast ein SIG 550 im Schrank stehen? ;-D Geiles Land!


    Ein "Broiler" ist übrigens ein Grillhähnchen und der Kosmonaut heißt heute Astronaut. Früher flogen sie in den Kosmos, heute in wohl den "astronomischen Raum". ;-)


    Interessant am "Broiler" ist, dass es ein englisches Wort ist (broil - grillen). War also Sprache des Klassenfeindes. Aber im imperialistischen Ausland kannte dieses Wort keiner.

    Zitat

    Es geht in dem ganzen Thread um Authentizität. Und darüber hinaus um Mut

    Seh ich nicht so. Sobald man Dinge tut die man normal nicht tut ist das Ganze nicht mehr authentisch sondern gestellt.


    Mut würd ich auch nicht sagen, eher Selbstbewusstsein. Ein Kind aus dem Feuer retten ist mutig...

    Ich würd mal ganz einfach behaupten, dass man um Erfolg beim andren Geschlcht zu haben sich erstmal selbst gefunden haben muss, bzw lernen muss, sich selsbt so zu geben, wie man sich selbst sieht oder dahingehend zu entwickeln, wie man sich gerne hätte.


    Es zwingt dich keiner, dich an irgendwelceh Regeln zu halten - und davon abgesehen würd ich selbige eher als Tipps ansehen, denn als feststehende Regeln. Ich pick mir raus, was mir nützt und denke.. für den Anfang funktionierts ganz gut. Ich ärger mich nur grad höllisch, dass es fürs erste keine Gelegenheit gibt, Erlerntes zu testen :-p


    Ob sich das Freibad eignet? Stadtfeste gibts hier erst wieder in nen paar Wochen.. verdammt aber auch, ich beginne grade zu kapieren wie's funktioniert ;-D

    Richtig Peterrr!

    Das hier sind nur Anregungen. Vorschläge. Meine eigenen Erfahrungen - zur Verwertung angeboten.


    "Rauspicken, was passt" ist die richtige Methode. Sozusagen auf dem Weg zur - wie du es richtig sagst - Selbstfindung.


    Hier geht es nur um den Mut, eine unbekannte Frau anzusprechen. Davor haben die meisten Männer eine Haidenangst.


    Frauen übrigens genauso. Die verstecken sich nur gern hinter der altmodischen Überzeugung, "den ersten Schritt" müsste der Mann machen.

    Zitat

    Hier geht es nur um den Mut, eine unbekannte Frau anzusprechen. Davor haben die meisten Männer eine Haidenangst.


    Frauen übrigens genauso. Die verstecken sich nur gern hinter der altmodischen Überzeugung, "den ersten Schritt" müsste der Mann machen

    Das glaube ich auch. Allerdings kommt noch dazu, dass ich als Frau immer das Gefühl habe, wenn ich einen Mann anspreche, muss ich mir auch sicher sein. Eigentlich dämlich, sicher kann man auch dann noch einen Rückzieher machen, aber trotzdem, das Gefühl habe ich einfach. Wenn mich ein Mann anspricht, kann ich eher erst mal in der indifferenten Lage verharren, bis ich weiß, ob ich darauf eingehen will.

    Na siehst du...

    Männer würden sich vorher auch gern sicher sein. Aber das geht nicht. Wenn man sich keinen Ruck gibt, ist die Zielperson weg und man sieht sie nie wieder. Und auch als "aktiver Part" kann man später noch "nein" sagen.


    Und den passiven Part des "Verharrens" hätte ein Mann auch gern inne. Da muss man ja nichts groß tun.


    "indifferenten Lagen" sind das Gegenteil von "entschiedenen Situationen". Indiffenrente Situationen bringen gar nichts. Das ist Zögerlichkeit.


    Das ist ja gerade das Schwierige in solchen Situationen, dass man in sehr kurzer Zeit wichtige Entscheidungen fällen muss. Das ist die Leistung dahinter! Dazu sind von Natur aus nur wenige Menschen imstande. Aber man kann es üben und erlernen.


    Und ein Wort an Alle: Wer jetzt wieder mit dem "Argument" kommt, dass kein Mensch "Übungsobjekt" ist - der gibt damit nur zu verstehen, dass er immer noch nicht verstanden hat worum es hier geht. Ich möchte das auch nicht immer und immer wiederholen. Aber die in diesem Thread, die es verstanden haben, haben es verstanden. Und das ist gut so.

    Hm, mit sicher meinte ich jetzt eher, mich selber. Also so, dass der Mann, den ich anspreche, sich verarscht fühlen würde, wenn ich dann doch einen Rückzieher mache.


    Aber ansonsten, was du sagst, sehe ich alles genauso.

    Nochmal zur Ergänzung: Ich habe die Vorstellung, das ist mir bewusst geworden, dass eine Frau es sich nicht leisten kann, als aktiver Part einen Rückzieher zu machen. Eben, weil sie seltener aktiv wird. Das mag alles Unsinn sein, aber das ist so in mir drin.


    Wie sehen denn Männer das, heutzutage und eventuell ältere "Exemplare"? Ich denke schon, dass Männer sich verarscht fühlen, wenn eine Frau sie anmacht und dann sich doch wieder zurückzieht.