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    Ich machs kurz: Wenn du Persönlichkeit besitzt brauchst du kein Gehabe. Dann wirst du auch ohne Gehabe Eindruck schinden können. Vorausgesetzt du erfüllst allgemeine soziale Normen, nicht stinken, keine braunen Zähne, keine Hundekacke am Hosenbein usw..

    Das merken die wenigstens....

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    Beides ist in der Kommunikation das, was im Skatspiel der "Alte", im Poker der "Royal Flush", in der Chemie das Königswasser, in der Waffentechnik die Kernwaffen ist/sind.

    Danke für die Wikipedia-Links, sonst hätt ich nicht verstanden, worauf du hinauswillst. ;-) Wikipedia ist übrigens klasse für den Bau von Atomwaffen, da gibt's nette Baupläne. Wenn man mal was basteln will. ;-D

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    Solches Gehabe kann man aber auch völlig im Beutel lassen, wenn man Persönlichkeit ins Spiel bringt.

    Das ist aber scheiße. Ich hab nämlich keine, und ich weiß jetzt auch grad nicht, wo ich so auf die Schnelle eine herbekommen soll.

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    Ein Typ mit schrägem Basecap und Eminem-Kopftuch darunter wird bei einer BlackMusic-Bitch mit Nelly-Poster überm Bett mit ziemlicher Sicherheit fett landen! Primitives Beispiel. Dass Selbiges bei einer Germanistikstudentin funzt, ist mit ähnlicher Sicherheit unmöglich.

    Es sei denn, es handelt sich um eine BlackMusic-Germanistikstudentinnen-Bitch mit Nelly-Poster über dem Regal mit Goethes Gesammelten Werken. ;-D

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    Ich gehe prinzipiell mit 20jährigen nicht anders um als mit 40- oder 50jährigen. Denn ich stelle mich im Gespräch auf das ein, was geschieht.

    Okay, danke für die Antwort. Das ist aufschlussreich. Ich dachte immer, man muss da pauschal ganz anders rangehen.


    Oh mann, ich komme gerade wieder vom Club (ich hab da jetzt freien Eintritt, weil ich so oft da war)... ich hab mit keiner einzigen Frau gesprochen. Wie auch, war ja so laut, dass man die Musik selbst schon fast nicht mehr hören konnte vor lauter Lautstärke. Ich hab mir ein Glas Sekt geholt und mal die Lage überblickt. Zahlreiche hübsche Frauen, wild am Tanzen, mit Männern, ebenfalls am Tanzen, teilweise auch ohne. Bei der Raumluft handelte es sich wohl um so eine neuartige Erfindung, wo sie den Sauerstoff weggelassen und statt dessen mit Zigarettenrauch ersetzt haben, damit's besser riecht... wie auch immer, ich werd von Minute zu Minute schlapper. Ich kann kaum meine Mundwinkel nach oben bewegen, geschweige denn jemanden anflirten. Ich schau extra den hübschesten Frauen auf den Arsch und stelle mir vor, wie es wäre, sie sofort in meinem Bett zu haben und richtig durchzuvögeln. Aber meine Fantasie versagt, und es gibt mir gar nix. Am Ende sitz ich nur rum und grüble über alte Zurückweisungen nach, genauso wie ich es tue, wenn ich daheim in der Badewanne sitze, nur dass es dort lustigen Schaum gibt, und Kaffee.


    Mich ärgert tierisch, dass ich nicht mehr aufhören kann, über Jahre alte Zurückweisungen und Respektlosigkeiten nachzugrübeln. Die gehen ständig in meinem Kopf rum, und ich schreibe fast ununterbrochen fiktive Emails in Du-Form an eine Frau, die ich jetzt seit 2 Jahren nicht mehr getroffen habe.


    Ich habe überhaupt keine hübschen Frauen in meinem Leben. Objektiv betrachtet habe ich in letzter Zeit so gut wie gar nicht mehr mit attraktiven Frauen kommuniziert, aber in der Zwischenzeit habe ich die alte Gülle in meinem Kopf so oft im Kreis gedreht, dass ich ein positives wechselseitiges Verhältnis zwischen attraktiven Frauen und mir für etwas völlig Fiktives, Absurdes, Undenkbares halte.


    Ich denke, dass ist der größte Unterschied zwischen dir und mir, MK. Du betrachtest hübsche Frauen in erster Linie als Menschen, mit denen du auf einer Augenhöhe routiniert und natürlich umgehst, und zwar nicht höflich-distanziert, sondern zwischenmenschlich. So etwas gab es in meinem Leben nur in Ausnahmefällen, und mittlerweile gar nicht mehr. Es steht völlig außerhalb meiner Realität.


    Das ist vielleicht auch der Grund dafür, dass ich es z.B. viel mehr genieße, einer hübschen Frau die kalte Schulter zu zeigen, als sie anzulächeln. Ich hab neulich hübschen Frauen auf der Straße einfach zwanglos zugelächelt, um zu experimentieren. Zwei sind an mir durchgelaufen und sind hinter mir in Gelächter ausgebrochen - nur weil ich Augenkontakt gesucht und ihnen zugelächelt habe. Verhalte ich mich den Schönheiten hingegen unterkühlt und beachte sie nicht, dann kann ich regelrecht spüren, wie mir der Respekt zufließt. Es ist die einzige positive Reaktion, die ich reproduzierbar hervorrufen kann, aber das zerbröckelt, sobald ich auch nur freundlich bin.

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    Mich ärgert tierisch, dass ich nicht mehr aufhören kann, über Jahre alte Zurückweisungen und Respektlosigkeiten nachzugrübeln. Die gehen ständig in meinem Kopf rum, und ich schreibe fast ununterbrochen fiktive Emails in Du-Form an eine Frau, die ich jetzt seit 2 Jahren nicht mehr getroffen habe.

    Schreibst du das wirklich auf? Das sollte eigentlich für psychische Entspannung sorgen.

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    aber in der Zwischenzeit habe ich die alte Gülle in meinem Kopf so oft im Kreis gedreht, dass ich ein positives wechselseitiges Verhältnis zwischen attraktiven Frauen und mir für etwas völlig Fiktives, Absurdes, Undenkbares halte.

    Na, das ist doch schon mal die halbe Miete! Damit gewhts es dir wie schätzungsweise 75%& aller Männer.


    Jetzt musst du das bloß noch umpolen und du bist auf der Gewinnerseite. Stark vereinfacht. Sehr stark vereinfacht.

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    Ich denke, dass ist der größte Unterschied zwischen dir und mir, MK. Du betrachtest hübsche Frauen in erster Linie als Menschen, mit denen du auf einer Augenhöhe routiniert und natürlich umgehst, und zwar nicht höflich-distanziert, sondern zwischenmenschlich.

    So isses. Nicht als Bitch, die es zu unterwerfen gilt; nichts als Bettpüppchen, dass heute abend an meinem Dödel lutschen soll; nicht als Überwesen, um das man ehrfürchtig herumschleicht, sondern als Mensch. Der genau so in dieser Welt und in seinem Leben "unterwegs" ist wie ich und genau wie ich versucht "seinen Weg" zu finden und dabei genau so Umwege geht wie ich.


    Aber natürlich sind sie in erster Linie "Frau" für mich. Sonst würde ich ja gar nicht hingehen. Also eins dieser ominösen und uns Männer wohl lebenslang und absolut unerklärlich verzaubernden Wesen. Und dieser Verzauberung gebe ich mich gern hin. Und werde dadurch meinerseits zum "Magier". :-) Und wie das funktioniert, dieses "gegenseitige Verzaubern", das finde ich immer wieder faszinierend! Und es verschönt einfach den Rest des Tages. :-) Man schöpft etwas daraus. Schwer zu erklären. Flirten macht mir unheimlichen Spaß!


    Übrigens ... noch ein wichtiger Punkt! Zu erkennen, dass man selbst nahezu das ganze Leben auf Umwegen unterwegs ist und das ganze Leben im grunde ein permanentes "Expoeriment" ist, diese Einsicht macht in gewisser Weise Demütig. Und das bewahrt einen vor "Ich weiß wo's im Leben langgeht"-Dummheit. Und ob das Gegenüber auch bereits diese Demut entwickelt hat (welche die einzige Basis für Respekt und Akzeptanz ist), das spürt man ziemlich genau. Und mit Menschen, die das (hinreichend) entwickelt haben, kannst du dich (fast) immer unterhalten. Es sei denn sie sind aus aktuellen Gründen richtig kacke drauf. Aber ihre Grundhaltung ist sinngemäß die: "Ich bin nur einer von vielen, vielen Menschen".


    Weiter:

    Zitat

    So etwas [hübsche Frauen ... auf einer Augenhöhe] gab es in meinem Leben nur in Ausnahmefällen, und mittlerweile gar nicht mehr. Es steht völlig außerhalb meiner Realität.

    Ich glaube, bei dir ist Spezialmedizin indiziert! 8-)


    Kriegst gleich mal ne PN!

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    Ich hab neulich hübschen Frauen auf der Straße einfach zwanglos zugelächelt, um zu experimentieren. Zwei sind an mir durchgelaufen und sind hinter mir in Gelächter ausgebrochen - nur weil ich Augenkontakt gesucht und ihnen zugelächelt habe. Verhalte ich mich den Schönheiten hingegen unterkühlt und beachte sie nicht, dann kann ich regelrecht spüren, wie mir der Respekt zufließt. Es ist die einzige positive Reaktion, die ich reproduzierbar hervorrufen kann, aber das zerbröckelt, sobald ich auch nur freundlich bin.

    "Freundlich sein" ist bei hardcore-Chicks (genau solche, die mit "Gemache" zu beindrucken sind und die nach sehr einfachen Regeln der Männlichkeitspräsentation zu manipulieren sind) vollkommen fehl am Platz!


    Mach als nächstes Experiment folgendes: Wenn dir Frauen entgegenkommen, guckst du sie gezielt und fest an, aber lächelst nicht! Guck mal was da passiert! Das ist nämlich der dritte Weg neben "kalte Schulter zeigen" und "freundlich sein" (was von Bitches i.d.R. als "Unterwürfigkeit" interpretiert wird. Sinngemäß: 'Guck! Der Spast denkt, der kommt mit seinem Bubiface bei uns an!')


    Also sei mal richtig cool. aber eben richtig! Weggucken ist nämlich uncool. Macht jeder Trottel. Erfordert keinen Mut. Stattdessen - konfrontiere sie mit dir, guck sie an. Aber lache sie nicht an. (Das ist wirklich cool! Davor haben die meisten nämlich Schiss.) Dein Lächeln müssten sie sich schon verdienen wenn sie es den sehen wöllten.


    Wenn dir das schwerfällt - stell dir einfach vor, du guckst sie an, um Mitesser in ihrem Gesicht zu finden oder die Farbe ihrer Augenbrauen zu bestimmen. Irgendwas, wo du "genau hingucken" musst.


    Sollte dich eine fragen: "Was guckstn so!?" Nicht antworten, sondern gegenfragen (rhetorischer Grundsatz: nicht folgen sondern immer führen!): "Wie guck ich denn?"


    Und schon bist du im Gespräch. Wird aber eher ein aggressiv gefärbtes sein. Also gibs den Bitches! :-)

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    Zu erkennen, dass man selbst nahezu das ganze Leben auf Umwegen unterwegs ist und das ganze Leben im grunde ein permanentes "Expoeriment" ist, diese Einsicht macht in gewisser Weise Demütig. Und das bewahrt einen vor "Ich weiß wo's im Leben langgeht"-Dummheit. Und ob das Gegenüber auch bereits diese Demut entwickelt hat (welche die einzige Basis für Respekt und Akzeptanz ist), das spürt man ziemlich genau.

    :)^ :)^ :)^ Volle Ringzahl, MK !


    Mensch, ich hätte garnicht gewußt, wie ich das formulieren soll :-o :-)


    Fun-Site ist jetzt offline; keine neuen Erkenntnisse vom Nachrichtendienst :-/


    *:)

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    Oh mann, ich komme gerade wieder vom Club (ich hab da jetzt freien Eintritt, weil ich so oft da war)... ich hab mit keiner einzigen Frau gesprochen.

    Naja bei mir ging auch nix....


    Zwei Maedels angesprochen die kamen aus Sachsen und irgendwie Semsterferien oder so ka...


    Aber absolut NULL Stimmung bei den beiden.


    Entweder ich war danach nicht mehr so in der Stimmung oder heute war einfach nicht so dolle ka...


    Egal! Mal schaun was morgen kommt......

    Nachschlag Rahja

    Zitat

    Zwei sind an mir durchgelaufen und sind hinter mir in Gelächter ausgebrochen - nur weil ich Augenkontakt gesucht und ihnen zugelächelt habe.

    Deine Interpretation deren Reaktion ist nur eine von mehren möglichen! Auf jeden Fall hast du mit dem Anguck-Spiel Aufmerksamkeit ihre erregt. Sie haben gelacht. Das heißt abe rnicht primär "Wir lachen dich aus!" Es heißt einfach:" Wir haben es bemerkt und teilen dir das mit!"


    Wenn du abgebrüht drauf bist, ist das dein Einstieg! Und das gewinnst du - wenn du im Quatschen sicher bist - recht leicht!


    Ich hätte kehrt gemacht und forsch gefragt, was es denn da zu lachen gäbe. Ich mache jede Wette, das hätte ise erstmal erschrocken und ihre Aktionsfähigkeit gelähmt. Sie hätte einfach spontan reagiert und nicht taktisch. Also "irgendwas" gesagt und nichts gezieltes. Dann hätte ich sie wohl übergossen mit einer Moralpredigt über menschliche Werte und deren Be- oder Missachtung und hätte und hätte sie in weitem Bogen zum sozialen Wertezerfall unserer Gesellschaft mitgeschleift. Alles hätte nur einen simplen Sinn: Intellekt zu beweisen. "Wissen" und "Labern können" schindet immer Eindruck. Muss man aber bringen. Wären sie ernsthaft und abweisend ausgewichen in der Preislage: "Alter, laber nich vom Pferd!" hätte ich die Schlinge noch enger gezogen, ob das den Damen wohl nicht fein genug wäre... Alles natürlich völlig und offensichtlich überzogen - Straßenkarbarett. Dann wären sie matt gewesen. Außer "grinsen" kommt dann nicht mehr viel. Denn wenn mehr käme, hätten sie schon zu Anfang "intelligenter" reagiert, als hinter dir loszulachen. So eine unbeholfene Kontaktaufnahme schließt geistreiche Konter auf Laber-Überflutungen geradezu aus.


    Kurzum: sie wären matt gesetzt und jetzt würde ich ein "ordentliches" Gespräch zünden. Wo sie hingehen und herkommen, dass sie mich jetzt selbstverständlich mitzunehmen hätten. Der Schwall Laber-Sülze, den ich ihnen gerade eben über den Kopp gepappt habe dürfte mich relativer Sicherheit dafür sorgen, dass sie mitmachen.


    Funktionalismus: Der Mensch lechzt nach Eindrücken. Nichts ist unerträglicher als Langeweile. Nur deshalb gehen Menschen "unter Menschen" - um Unterhaltung zu finden. Der Mensch will "beeindruckt" werden - etwas erleben. Wenn du ihm unterhaltungstechnisch etwas bietest (was ihn natürlich beeindrucken muss und nicht abstoßen darf), beginnt er, dich sympathisch zu finden (nach diesem Muster entstehen schließlich Bekanntschaften) und er beginnt dich zu akzeptieren. Weiterhin wirst für ihn zur Autorität und deine Entscheidungen werden ebenfalls zunehmend von ihm akzeptiert. Auch solche Entschscheidungen wie: "Ihr nehmt mich jetzt mit, Mädels! Klar?"

    Menno Alder, ich war mit meinen vier Mäusen im "Gong". R. ist leider wintersportbeschädigt, aber wir hatten viel zu lachen und es gab auch interessante Studien im Sinne dieses Thread's ;-D


    Für das Ausführen Deiner Uniform habe ich leider keinen ultimativen Tipp - der Dienstag wird für mich ein normaler Arbeitstag %-| Wir hoffen aber alle, daß unser alter Stammladen irgendwann wieder öffnet - nächste Woche noch mal "Gong" und die Woche darauf "XXL". So die kleinstrategische Planung.


    *:)

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    Schreibst du das wirklich auf? Das sollte eigentlich für psychische Entspannung sorgen.

    Neee, das schreib ich nicht auf. Ich kann's aber mittlerweile auswendig... :-/


    Im Prinzip geht's darum, dass ich einer bestimmten Frau tierisch auf die Nerven gegangen bin mit meiner Verknalltheit, die ich aber selber nicht mehr abstellen konnte. Es gab einige Konflikte, und am Ende hab ich ihr eine Email geschrieben in dem Versuch, mit ihr ins Reine zu kommen. Ihre Antwort war dann nach dem Motto "Dein Rechtfertigungsgelaber nervt schon wieder... viel Gelaber um nix." Gleichzeitig hat sie aber auch sich selber runtergemacht, und das hat mir so den Wind aus den Segeln genommen, dass ich bis zum Schluss freundlich zu ihr war und in der "Weicheirolle" geblieben bin... das ist es, was ich fast jeden Tag bereut habe seither. Obwohl das sicher übertrieben ist. Gelernt hab ich daraus, dass ich mich nie mehr bei einer Frau entschuldigt habe seither. Es bringt einfach nix.


    Das ist genau wie ihr die "Gefühle für sie" zu gestehen, wenn sie kein Interesse signalisiert hat. Es ist einfach immer falsch. Ich hab so viel gelernt, was man vermeiden sollte, dass ich in dieser Hinsicht echt sehr viel weiter bin als früher. Ich fass mir echt an den Kopf, was für Idiotien ich in meiner Verknalltheit getan habe. Nur hab ich halt nix gelernt, was man tun sollte. Also bleibt es bei Vermeidungsverhalten und kranken Emails in meinem Kopf.

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    Nicht als Bitch, die es zu unterwerfen gilt; nichts als Bettpüppchen, dass heute abend an meinem Dödel lutschen soll; nicht als Überwesen, um das man ehrfürchtig herumschleicht, sondern als Mensch.

    Jaa... besonders dieses Idealisieren einer Frau, wenn man verknallt ist, kenne ich gut. Als ob sie das perfekte Wesen wäre. Es ist, als ob die interessanten Aspekte des eigenen Lebens nichts wert wären im Vergleich zu denen in ihrem... dass ich in verschiedenen Städten studiert habe, Hollywood-Schauspieler und den Papst persönlich getroffen, als Journalist gearbeitet... alles nichts wert im Vergleich zu ihrem Volleyball-Club und ihrem Tae-Bo-Training. Eigenartig, wenn man drüber nachdenkt, aber ich hab das wirklich so wahrgenommen, als ich in verknallt war.

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    Also eins dieser ominösen und uns Männer wohl lebenslang und absolut unerklärlich verzaubernden Wesen. Und dieser Verzauberung gebe ich mich gern hin.

    Ich weiß nicht... ich würd gern die Intensität dieser Verzauberung steuern können. Verknalltheit bedeutet Kontrollverlust. Ich hab echt keinen Bock mehr auf "Was willst du überhaupt von mir!?" und "Dabei wusste ich ja von Anfang an, dass alles nur einseitig war..."


    Wenn es Medikamente gegen Verliebtheit gäbe - und die könnte man sicher entwickeln - dann hätte ich gerne immer eine Vorratspackung davon zur Sicherheit im Schrank.

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    Also sei mal richtig cool. aber eben richtig! Weggucken ist nämlich uncool. Macht jeder Trottel. Erfordert keinen Mut. Stattdessen - konfrontiere sie mit dir, guck sie an. Aber lache sie nicht an. (Das ist wirklich cool! Davor haben die meisten nämlich Schiss.)

    Ja, in der Tat, das mache ich sogar manchmal. Allerdings spreche ich sie dann nicht an, und sie mich auch nicht. Und das führt dann dazu, dass ich wegschaue und sie ignoriere. Ich hab mal in der Bahn erlebt, wie jemand sich nacheinander verschiedenen Leuten direkt gegenüber gesetzt und ihnen zwei Minuten lang böse in die Augen geblickt hat... es hat niemand was gesagt, aber als er weg war, konnte man ihre Gedanken regelrecht lesen: "So ein Freak..."

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    Wenn dir das schwerfällt - stell dir einfach vor, du guckst sie an, um Mitesser in ihrem Gesicht zu finden oder die Farbe ihrer Augenbrauen zu bestimmen. Irgendwas, wo du "genau hingucken" musst.

    Das probier ich nächste Woche mal aus. ;-D

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    Deine Interpretation deren Reaktion ist nur eine von mehren möglichen! Auf jeden Fall hast du mit dem Anguck-Spiel Aufmerksamkeit ihre erregt. Sie haben gelacht. Das heißt abe rnicht primär "Wir lachen dich aus!" Es heißt einfach:" Wir haben es bemerkt und teilen dir das mit!"

    Hm, stimmt. Vielleicht ist meine Reaktion da tatsächlich zu negativ. Ich reagiere sehr allergisch auf wahrgenommene Respektlosigkeiten, die teilweise aber sehr wohl Interesse beinhalten können.


    Kann auch gut sein, dass man solche Situationen gut umdrehen kann, wie du es beschrieben hast, aber das erfordert Selbstsicherheit... und meine instinktive Sofortreaktion ist eben "Alle Schilde hoch!"

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    Im Prinzip geht's darum, dass ich einer bestimmten Frau tierisch auf die Nerven gegangen bin mit meiner Verknalltheit, die ich aber selber nicht mehr abstellen konnte. Es gab einige Konflikte, und am Ende hab ich ihr eine Email geschrieben in dem Versuch, mit ihr ins Reine zu kommen. Ihre Antwort war dann nach dem Motto "Dein Rechtfertigungsgelaber nervt schon wieder... viel Gelaber um nix.

    Oh man....das kenne ich.... :-|


    Aber du hast daraus gelernt!

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    Eigenartig, wenn man drüber nachdenkt, aber ich hab das wirklich so wahrgenommen, als ich in verknallt war.

    Ist aber normal! Also bei mir war es auch so und ich denke bei vielen anderen Leuten wird es auch so sein.

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    Ich weiß nicht... ich würd gern die Intensität dieser Verzauberung steuern können. Verknalltheit bedeutet Kontrollverlust.

    Korrekt!


    Deswegen wird man vorsichtig.


    Es passiert schnell mal bei Maenner die nicht so viel Kontakt mit anderen Fraun haben. Ich bin dafuer auch anfaellig.


    Aber wenn du viele Kontakte hast stumpft die "Gefahr" ab.


    Jedenfalls bei mir. Ich denke das wird bei allen so sein.....

    gehtso


    Gong merke ich mir mal vor. Die Kneipe gehtso! ;-D


    Ein Brüller, was? ;-)


    .


    .


    .


    Alex

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    @MK In welches Auge schaust du immer ?


    Oder schaust du immer abwechselnd ?


    Habe gemerkt, wenn man nur in eins schaut wirkt der Blick sehr ruhig.

    Sicher, dass das nicht "starr" wirkt?


    Ich gucke immer in die Augenpartie. Also auf keinen bestimmten Punkt. Mir fällt aber auch nicht auf, das mein Blick dadurch "wandert". Ich guck einfach in diese Region. Also im Grunde gucke ich nicht in ein Auge "rein", sondern ich gucke "ins Gesicht". Dadurch ist der Blick schon etwas "beweglich" und nicht festgenagelt, aber gerade das macht dneke ich seine "Kraft" und Wirkung aus. Starr immer in ein Auge zu gucken sieht für den Angeguckten bestimmt schnell "strange" aus. Als wäre der "Gucker" irgendwie "drauf". Könnte ich mir vorstellen.


    .


    .


    .


    Rahja

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    Neee, das schreib ich nicht auf. Ich kann's aber mittlerweile auswendig...

    Nein, schreib es auf. Es muss raus aus dir! Klingt dämlich, aber probiers mal!

    Zitat

    Ich fass mir echt an den Kopf, was für Idiotien ich in meiner Verknalltheit getan habe.

    Genau dafür ist das Leben da! Vergiss das nicht. Deine Fehler sind keine "Schande" oder "Peinlichkeiten" es sind deine Ausrutschter, die gerade damit deine Lehrmeister sind. Sie gehören zu deinem Leben und Ihr Sinn ist es, von dir überwunden und verwunden zu werden.


    Schäme dich nicht für Fehler, verfluche deine Fehler nicht, sondern lerne daraus! Sorge dafür, dass sie sich nicht wiederholen. Und was die "Frau von damals" angeht, die war (und ist)auch bloß "unterwegs". Die war genau so verunsichert wie du. Da ist allerhand schiefgegangen. Gehört zum Leben dazu. Kapitel zu! Ichhoffe, du siehst sie nicht oder nur selten wieder.

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    Also bleibt es bei Vermeidungsverhalten und kranken Emails in meinem Kopf.

    Was denn? Zorn? Rache? Aggression? Oder eher Demütigung, Scham und Wertlosigkeit? Oder einfach nur Traurigkeit? Versuche dir das so genau wie möglich zu beschreiben. Gefühle so präzise wie möglich zu benennen hilft, sie zu verstehen!


    Sag mal, du hast echt den Papst getroffen? ???


    Und welche Hollywood-Schauspieler?

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    Verknalltheit bedeutet Kontrollverlust.

    Klar. Sonst würde es ja auch keinen Spaß machen. Aber sagen wir besser: "Kontrolleinschränkung".

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    Wenn es Medikamente gegen Verliebtheit gäbe - und die könnte man sicher entwickeln - dann hätte ich gerne immer eine Vorratspackung davon zur Sicherheit im Schrank.

    Das erledigt jeder Downer. Diazepam z.B., beamt dich total ins Gefühlsvakuum. Da fühlst du gar nichts mehr. Rennst als leere Hülle durch die Gegend. Und es merkt dir jeder an. Ne Freundin von mir hat das mal ausprobiert. Die war wie ne Strohpuppe. Konnte normal reden, aber psychisch-mental war sie seltsam "schlaff", wie schläfrig, nur anders. Hat gelacht, wenn ich sie geschüttelt habe und wollte in Ruhe gelassen werden, konnte aber analytisch klar denken und war geisitg "anwesend". Aber ihre Seele war wie "nicht da". Die Lebendigkeit fehlte. Alle ihre Sorgen waren ihr scheißegal, meinte sie. Sie hatte keinen Bezug mehr dazu. Man könnte sagen, ihr Organismus war wach und ihre Persönlichkeit war "nicht anwesend". Ihr ganzes Wesen war irgendwie "weg".


    Kurzum: richtige Kacke.

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    Ich hab mal in der Bahn erlebt, wie jemand sich nacheinander verschiedenen Leuten direkt gegenüber gesetzt und ihnen zwei Minuten lang böse in die Augen geblickt hat... es hat niemand was gesagt, aber als er weg war, konnte man ihre Gedanken regelrecht lesen: "So ein Freak..."

    Sowas lässt du aber bitte schön bleiben! Weil wer sowas macht ist wirklich ein Vollidiot! Wenn der mal an "den Richtigen" gerät, kriegt er ordentlich aufs Maul. Kannst du sicher sein. Und das verdient der auch. Jemanden blicktechisch zu fixieren ist extrem aggressiv. Und beängstigend noch dazu. Weil der Betroffene nicht weiß ob der auf Drogen ist und gleich austickt. Das hat nichts mit Willensstärke zu tun, das ist ein Zeichen von völlig fehlverstandenem Durchsetzungs-"Gehabe". Da sind wir wieder bei dem Wort.


    Wer Leuten so eine Nummer zumutet ist ne arme Socke und hat die Sachen, auf die es im Leben wirklich ankommt nicht begriffen.

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    Kann auch gut sein, dass man solche Situationen gut umdrehen kann, wie du es beschrieben hast, aber das erfordert Selbstsicherheit... und meine instinktive Sofortreaktion ist eben "Alle Schilde hoch!"

    Das ist auch völlig okay. Und gesund. Mache zuerst immer das wobei du dich sicher fühlst. Experimentieren kannst du, wenn du Kraftreserven übrig hast oder in Sicherheit bist.