Chris

    Ebenfalls nicht für Ungut, aber ich bin weder unglücklich mit unserer jetzigen Gesellschaftsform noch kenne ich viele, die es sind. Ab und zu sind die Menschen unglücklich mit sich selbst, und dann auch mit ihrer Beziehung oder damit, daß sie keine haben. Aber ich würde nicht im Leben darauf kommen, das an irgendeiner Gesellschaftsform festzumachen. Vielleicht rührt daher mein Unverständnis für den Vergleich mit einem sinkenden Schiff.

    Philosophie und Psychodynamik

    spindizzy


    Nanu? Da taucht jemand aus dem Nichts auf und schmeißt echt coole Ideen in die Runde? ;-)


    Also das mit dem Sturz werde ich nicht machen. Bin doch kein Stuntman. 8-)


    Das mit dem "mobilen Getränkestand" wäre echt ne krasse Sache. Allerdings erfordert das auch extrem viel Kaltblütigkeit.


    Na mal schauen.


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    Chris

    Zitat

    Ich sehe bei vielen diese Tatsache. Schon mal gesehen wie ein großer Bodybuilder einknickt wie ein Streichholz bei seiner Freundin? Schon mal gesehen wie eine am Anfang extrem selbstbewußte Frau auf einmal das kleine Kind spielt ?

    Vor allem fangen selbst (nach außen hin) hartgesottene Männer dann mitunter an mit Babystimmchen zu quatschen. Vor allem Am Telefon, wenns gegen Ende des Gespräch ans "Ich dich auch, Schatz!" geht! ;-D

    Zitat

    Wo sind die Frauen/Männer die (reales!!) hohes Selbstbewußtsein haben? Diese gibt es selten. Erkennen tut man diese oft, wenn sie in Grenzsituationen klar Stellung beziehen (können).

    Sehr richtig. Man erkennt sie daran, dass sie


    1. Urteils- und Entscheidungskraft besitzen und


    2. davon auch in aufregenden (stressigen) Situationen unbeeinflusst und solide Gebrauch machen können.

    Zitat

    ES KOMMT NOCH DICKER !! - 70-75% der FRAUEN reichen die Scheidung ein! Ja wieso das denn ??

    Das liegt daran, dass die Frauen viel "integralere Wesen sind. Sie sind für sich allein "Frau". Ein Mann hingegen ist "ohne Frau" ein fast schon androgynes Wesen. Er wird erst durch eine Frau zum "richtigen Mann". Gut beobachten konnte ich das bei der Army. Ein Haufen Blödelfritzen auf einem Haufen. Doch wenn Besuchszeit war oder sich aus sonst welchen Gründen eine ansehnliche weibliche Person in die Kasserne verirrte, wurden (nahezu) alle schlagartig zu balzenden Hähnen! Das war wie eine "Schlag-Konvertierung" von "albernen Jungen" zu "ganzen Kerlen".


    Kurzum: Frauen kommen in der statistischen Masse alleine viel besser zurecht. Demgegenüber bleibt ein Mann "ohne Frau" stets ruhelos und "auf der Suche".

    Zitat

    Warum sind ältere Frauen versauter als jüngere ? Sie erkennen wesentlich mehr als früher: Es geht nicht NUR ums Kinderkriegen und ein Mann zu besitzen, nein, Frau kann auch Spaß haben...

    Stimmt. Darf ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Es geht aber nicht um das Phänomen "Kinderkreigen", sondern viel mehr um das Ablegen alter und mit fortgeschrittenem Alter nun endlich als sinnlos erkannten Moralvorstellungen.

    Zitat

    EXPERIMENT: Männer: Schaut mal ne ältere Frau versaut an...

    Nä, das kann ins Auge gehen. Wandele das Experiment ab! Sprich eine Frau über 40 vernünftig und zurückhaltend an und lächle sie dann (wenn die Sympathie hergestellt ist und man im Biergarten sitzt) unverholen charmant an und durchbohre sie mit deinen Blicken.


    Das ist erstaunlich effektiv!


    Bei einer Frau unter 30 wird es in so einem Fall relativ wahrscheinlich sein, dass sie sich denkt: 'Der will doch so wie so bloß mit mir ins Bett!'


    Eine Frau über 40 wird sich eher denken: 'Wie wärs eigentlich, wenn ich den mit ins Bett nehme!?' Und ein erschrecklich schöner warmer Schauer fährt ihr in den Leib. ;-)


    Denn ... warum soll sie sich das versagen? Wer soll davon erfahren?


    Es erwacht eine ganz andere, unbegrenzte Lust.


    Jüngere Frauen hingegen haben meistens stets und ständig damit zu tun, dass ihr Verhalten keinen Anlass gibt, sie als "billiges Mädchen" oder "Schlampe" dastehen zu lassen.

    Zitat

    Ich denke da sind wir uns einig: Frauen leben eben mehr im Augenblick, bei Männern ist es eher ein immer (und wesentlich schneller als bei Frauen) größer werdenes Verlangen dies und jenes wieder zu erleben.

    Nein, da sind wir uns nicht einig. Ich denke, Frauen denken und erleben viel mehr perspektifisch.


    "Hat das Sinn?"


    "Was kann daraus werden?"


    "Wo wird der in einem halben Jahr sein?"


    sie wollen auch "es immer wieder erleben". Aber eben nur mit einem, bei dem sie einigermaßen sicher sein können, dass sie es auch in einem halben Jahr noch mit ihm erleben können.


    Und dass Frauen "mehr im Augenblick" leben würden, da gehe ich auch nicht mit. Ich denke, das ist nicht geschlechtsspezifisch, sondern individuell verschieden. Ich habe einige Kumpels, die regelmäßige ONS geschoben haben. Und alle waren damit soweit zufrieden.


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    ellen

    Zitat

    Plato meinte ... , dass es irgendwann mal dieses Wesen MANN/FRAU gab, also ein Wesen in Einem, Rücken an Rücken ohne Fickerei, wahrscheinlich Vermehrung in sich .

    Der sogenannte "Kugelmensch". Wie ein dreidimensionales "Jin und Yang". Das ist aber nur eine Metapher. So etwas wie die vollkommene Zufriedenheit des christlichen Menschen vor dem Abfall aus dem Paradies. Beides meint dasselbe: Die Abspaltung vom Ursprung der Schöpfung und das Hineingeborenwerden in die materielle Welt. Und für die ist "Zwiespalt" wesens-elementar. Es gibt keine materielle Welt ohne "Zwiespalt". Schiller hat das in "Kassandra" auf den Punkt gebracht:


    "Nur der Irrtum ist das Leben, das Wissen ist der Tod."


    Er bezog sich zwar auf rein "intelektuelles Leben", also geistige Entwicklung, aber es gilt genau so für jede materielle Existenz. Ohne "Widerspruch" gibt es einfach keinerlei Entwicklung in der stofflichen Welt. Widerspruchslosigkeit, also die "Entladung von gegensätzlicher Spannung" führt zu Stillstand. Und der bedeutet in der Materie stets "Zerfall". Wobei auch das ja wieder eine Dynamik ist, nämlich die Folge des Weges des geringsten Widerstandes. Und da haben wir es schon wieder: Alles Geschehen in der Materiellen Welt beruht auf Gegensätzlichkeit. Selbst Tod und Zerfall. Denn es "stirbt" und "zerfällt" ja immer in Richtung des stabilsten niedrigsten Zustandes. Erst im Zustand der vollkommenen Mineralisation tritt "Stillstand" ein. Aber selbst der ist nicht "absolut" oder "ewig", denn Mineralien werden irgendwann ihrerseits wieder metamophorischen Prozessen unterworfen.


    Es gibt keinen "Stillstand" in der Materie.


    So weit ein kurzes persönliches philosophisches Traktat und zurück zu Platons "Kugelmensch". Dass es sich dabei um eine philosophische Idee handelt, ist klar. Aber sie hat einen "seriösen" Hintergrund. Denn sie beschreibt den ursprünglichen Zustand des "vollkommenen Einsseins", welches der Mensch mit seiner Geburt verliert und sein Leben wieder anstrebt. Viele Menschen glauben, diese Vollkommenheit in einem "vollkommen geregelten Leben", also Vorzeige-Familienplanung und Bilderbuch-Karriere, zu finden und überrsehen dabei, dass genau das oftmals der tatsächliche (evolutionäre) Stillstand und damit das Gegnenteil von "Lebendigkeit" ist. Denn in so einem Leben ist kein Platz für dei persönliche Lust, die persönliche Neugier, den persönlichen Zweifel. Das Leben ist - wenn es gründlich gelebt wird - immer ein "Experiment". Und als solches von Irrwegen und Fehlschlägen gezeichnet. Oftmals beinhaltet es sogar mehr Fehlschläge als Erfolge. Persönlich, partnerschaftlich, beruflich und so weiter. Aber all das gehört dazu und macht das Leben reich und in seiner Lehrkapazität "lebenswert". Wer hingegen nach "allgemeinen Vorstellungen" lebt, wird nie selbstbestimmt leben können. Und viele der Menschen die ihr Leben (in der Regel aus "moralsicher Angst") so "geregelt" beginnen, finden in der Mitte íhres Lebens erstmals zu ihrer eigenen Lust, brechen brachial aus, sprengen alle Brücken hinter sich und "fangen ganz neu an". Sie verabschieden sich also ganz bewusst von der bisher praktizierten scheinbaren Vollkommenheit ihres angeblichen "Kugelmenschen-Lebens". Es gibt keine lebenden Kugelmenschen! Alles was "lebt" lebt aus dem Zweifel heraus! Das ist elementar und liegt in der Natur der Sache.


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    Alex

    Zitat

    Ich maße mir an, zu behaupten, dies getan zu haben. 8-)

    Und noch dazu so "ästhetisch schön" formuliert und korrekt interpunktiert! ;-D

    Die Zahl beruht auf verschiedenen Schätzungen.


    Scheidungsquote spielt da z.Bsp ne Rolle .


    Aber ihr gesteht doch ein, dass es mehr als 50% sind die nicht zufrieden sind, oder ?


    Die Umfrage war doch: Glücklich ? 30 % (von R.Gnade)


    Ich bin nicht aggressiv, nur es wäre schön wenn hier mal Argumente gebracht werden würden und es ist doch nu egal ob es 60, 70 usw. % sind. Es ist doch definitiv mehr als die Hälfte.


    Also sollte man was ändern ? Oder ist das jetzt wieder zu ähh ? keine ahnung, vielleicht fällt Euch ja was ein ?


    Und könntet Ihr vielleicht mal SACHLICHE Argumente, Theorien, Schlussfolgerungen bringen wieso das heutige Zusammenleben so toll sein soll, wenn doch so viele unzufrieden sind (bez. auf Partnerschaft) .


    Versteht ihr, da ist eine Diskrepanz und die kommt nicht von ungefähr. Ansätze ?


    Danke.


    Grüße Chris

    Weiter.

    Chris

    Zitat

    aber ohne Reibung keine Wärme, gell

    Doch doch! Ich verweise auf Erdwärme, fossile Brennstoffe, Solarwärme, exotherme chemische Prozesse und natürlich thermonukleare Kettenreaktionen! ;-D (Volkstümlich als "Kernwaffen" oder "Atom-/Wasserstoffbomben" bekannt.)


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    Mensch Leute! Jetzt hab ich krassen Bock auf angetoastetes Rosinenbrot mit Butter druff uns einem Topp mikrowellenwarmer Milch! Bis gleich...


    Kacke! Bloß noch eine Scheibe im Kühlschrank. :-|


    "Rosinenstuten" nennen die das im LIDL. Wer denkt sich bloß so einen perversen Namen für Brot aus! %-|


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    Weite rim Text.


    Chris (Jetzt hab ich gerade "Christ" geschrieben! ... aber schnell korrigiert! ;-D )

    Zitat

    So wie unsere jetzige Gesellschaftsform ist, macht sie 80-90% aller Menschen unglücklich.

    Das ist mir zu pauschal. Fragen wir mal andersrum: Wann waren die Leute denn glücklicher? Im Krieg? Im Dritten Reich? In der Weimarer Republik? In der Aristokratie? In der Feudalgesellschaft? Glück und Unglück gibt es zu jeder Zeit und es hat primär etwas mit "üersönlicher Entscheidung" zu tun. Menschen, die meinen, unglücklich zu sein, hat es in jeder Zeitepoche gegeben und sie haben auch in jeder Zeitepoche "gesellschaftliche Ursachen" dafür gefunden. Glückliche Menschen sind "glücklich" weil sie das Leben an sich bejahren. Also ihre eigene Existenz.

    Zitat

    Ich verstehe aber auch, dass darüber nicht gerne diskutiert wird.


    Man müßte sich eingestehen, dass viele Sachen die man erlernt hat, einfach nicht stimmen und man müßte zulassen zu erkennen, was bzw. wer EIGENTLICH EIN INTERESSE DARAN HAT, DASS ALLE DIESER VORSTELLUNG HINTERHERLAUFEN...

    Hier machst du einen ernsthaften diskursiven Fehler. Mit der Behauptung, dass "darüber nicht gerne diskutiert wird" greifst du erstens dein Auditorium an (denn du unterstellst indirekt Unwillen oder Aversion deinen Aussagen und Thesen gegenüber) und zweitens behauptest du mit einer Herleitungs-Einleitung wie "Man müßte sich eingestehen, dass ...", dass du eine objektive Wahrheit präsentierst, die trivial, also allgemein zugänglich und unmittelbar verständlich ist, so dass deren Nicht-Akzeptanz nur durch bewusste Ignoranz aufrecht erhalten werden könne. In der Preislage von Wilhelm Buschs "Wenn einer was nicht hören will...".


    Aber so kann man keinen Menschen zu einer Diskussion einladen. ;-)


    Stichwort: Empathie! Man erreicht andere nur, wenn es einem gelingt, sie zu erreichen. Klingt paradox, ist aber so.


    Und das Frollein spricht deine Wirkung auf sie offen aus:

    Zitat

    ...da ich Deine doch recht frustriert klingenden ... Texte immer nur überfliege

    .


    Und jetzt guck mal selber mit etwas Abstand, welchen Kurs du weiterführst! ;-)

    Zitat

    ...wir sollten eine Diskussionsrunde einführen und vom eigentlichen Problem ablenken, wie es immer getan wird.


    Genau das ist das Problem. Ablenken um nicht über's eigentliche nachzudenken.


    Nach dem Motto: "Herr Kapitän unser Schiff hat Leck geschlagen !"...

    Und wichtig ist dasa Ende!

    Zitat

    Blocken bis das "Schiff abgesoffen" ist. Ist doch nix neues :(v

    Evidenter konntest du nicht demonstrieren, was du gerade getan hast.


    Nämlich: Blocken. ;-)


    Klar, du bist auf Prass, dich regen die Sachen. Über die du schreibst, auf. Aber wenn du mit Anderen in Interaktion treten willst, muss das so geschehen, dass sie den Wunsch verspüren, mitzumachen. Und du machst nun deine eigene Argumentation zum Absurdum. Du sagst, die Anderen würden blocken und blockst selber.


    Ich gehe noch einen Schritt weiter!


    Lewian hält dir gut den Spiegel hin:

    Zitat

    Die Zahl hat er frei erfunden, was denn sonst, und wenn man sie in Frage stellt, wird (bzw. bleibt) er aggressiv.

    Guck mal hin! Er unterstellt dir ohne Zögern, dass du "deine Zahl" erfunden hättest. Ob das nun seinerseits elegant ist sei dahingestellt, aber zumindest hast du in ihm hgenügend Aversion erzeugt, dass er es tut. Und weiterhin sagt er aus, dass du agressiv wirst bzw. bleibst. Er verwendet das Wort "aggressiv"! Ein deutliches Wort. Eine der Frauen hier hat es vor ihm schon verwendet. Und das was Lewian schreibt, klingt selbst zwischen diesen wenigen Zeilen nach klarer Ablehnung dir gegenüber. Oder besser: deiner Art. Und das Frollein sagt ebenfalls wörtlich und direkt, dass du in ihr Agressionen geweckt hast und sogar, dass es "verletzend" werden könnte, wenn es weiterginge.


    Ich für meinen Teil empfinde dich nicht als sonderlich "aggressiv". Dir gehen eben bestimmte Sachen auf den Sack. Punkt. Aber ich persönlich kann dich auch gut nachvollziehen. Viele Andere aber nicht. Und das ist schade, weil das der konstruktiven Interaktion Steine in den Weg schmeißt.


    Lösungsansatz: ;-)


    Du bist doch ein Gegner der (partnerschaftlichen) Konventionalität Verfechter der Unkonventionalität. Das Gegenteil von "Konventionen" (Verträge, Vereinabrungen) sind "Experimente" (Vorgehen auf eigene Faust). Also experimentiere doch mal! Nicht partnerschaftlich, sondern diskursiv! Sozial! Versuche mal, Andere zu erreichen.


    Tipp: Wenn gewählte Methoden nicht funktionierern muss man andere ausprobieren.


    .


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    Rahja

    Zitat

    [Bitte erkläre mir mal jemand, wie man hier direkt auf externe URLs verlinkt!]

    So:

    Zitat

    [[ http://www.hier_steht_die_URL Und hier steht der Text des Links]]

    Jetzt nimmst du die Leerzeichen raus und dann hast du sowas:


    Die größten Weisheiten der Welt

    Zitat

    Beispielsweise erklärt Mystery hier...

    Oh nee,. bitte nicht der Vogel! ;-D


    Sowas Verstrahltes. Du lieber Himmel...


    (Der geht bestimmt mit einem Spiegel ins Bett. Und ... der soll mir nicht erzählen, dass er jemald was anderes als "Bitches" oder "Chicks" abgeschleppt hat.)


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    Frollein

    Zitat

    Ich bin beim Lesen von Chris' Beitrag ...

    Ein korrekter Genitiv auf "s"! Ich bin beeindruckt! ;-)


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    So. Nun muss ich zum Schluss aber doch noch mal Partei für Chris ergreifen. "Salonfähiger Umgangston" ... gut und schön. Und dass er unzufrieden ist ... auch klar. Aber jetzt gewichtet ihr mal die Prioritäten kritisch! Eben in der Preislage "Skeptizismus rulez"! Was ist wichtiger? Die kommunikative Kosmetik, zu deren Kulturerhaltung es in diesem Forum sogar diese unsäglich infantile und zum Unerwachsensein und sich hinter "Übervätern" verstecken einladende "Bewertungsfunktion" *hüstel* gibt, oder das befinden eines unzufriedenen Menschen?


    Denkanstoß an euch: Chris ist genau so auf dem Weg wie Jeder sonst.


    "Buh" zu rufen ist keine Leistung.


    Und damit meine ich euch! ;-)


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    Verdammt noch mal. Ich sollte hier nicht mehr so viel schreiben!! Die Nacht ist eigentlich zum Schlafen da! :-(


    Gute (restliche) Nacht! zzz

    MK

    was ich dazu sagen würde, weißt ja wohl selber, und das du zwischen weißt und ja habe ich absichtlich weg gelassen, weil weißt als solches, mein Wort ist.


    Ich laufe 12 km in 1.17 min, mit Hund, ich halte mich für relativ untrainiert und wenn du fertig bist mit dem, was du so unheimlich ausdauernd kannst, nachts um 4.00 Uhr, dann lieber MK lass uns über sein und nicht sein diskutieren und ich bitte dich, bring mir hier nicht die ganze Gesellschaft mit, ins Bett, auf den Fußboden oder ins Feldlager, Strippi, da sind wir uns einig, die ist herzlich willkommen.

    Zitat

    was ich dazu sagen würde, weißt ja wohl selber,

    Nein, weiß ich nicht. Ich weiß weder was du sagen würdest, noch wozu. Ich weiß auch nicht worauf du hinaus willst. Das ist eine Diskussionsführung in der Preislage der "Radikalen Mutmaßung" ("Du weißt genau was ich meine, stell dich nicht so dumm!" oder "Wenn du da nicht von selber drauf kommst, kann ich dir auch nicht helfen!"), die ich nicht gutheiße, sondern die ebenso polemisch wie unerwachsen ist. Wer unzufrieden ist aber nicht den Mut hat die Gründe dafür auszusprechen, braucht auch nicht "Selbstverständlichkeit" seiner "Nicht-aussage" vorausszusetzen. Und eine Aussage wie

    Zitat

    was ich dazu sagen würde, weißt ja wohl selber,

    ist eine Aussage ohne jegliche Fakteninformation.

    Zitat

    ...und das du zwischen weißt und ja habe ich absichtlich weg gelassen, weil weißt als solches, mein Wort ist.

    Was? Analphabetin? ???


    Den Rest schenke ich mir. Ich sehe nur, dass es irgendwie wirr und weder ernst gemein noch ernst zu nehmen ist und irgendwie scheinst du unzufrieden zu sein. "Sein und Nicht-Sein" würde ich besser so schreiben, dann erkennt man wenigstens da auf Anhieb was gemeint ist. Wer "strippi" sein soll erschließt sich mir hingegen schon wieder nicht mehr.


    "Kommunikation um sieben Ecken" oder gar Sarkasmus lehne ich ab. Und wenn jemand keine Zeit zum Schreiben hat sollte er es besser ganz sein lassen.

    %-|


    Ich fühle mich unheimlich zufrieden und strahle dies auch aus,


    Strippi = Striptease= neuer Name in dieser Thread, ich fand deinen Beitrag köstlich, fand die Zeit, zu welcher du diesen verfast hast ungewöhnlich, ich befinde mich zu der Zeit im Tiefschlaf.


    Meine Art zu schreiben ist wahrscheinlich zu radikal, zu polemisch wie unerwachsen, enthalten folglich Aussagen ohne jegliche Fakteninformation, lassen mich wie eine Analphabetin wirken, Sarkasmus habe ich fast vergessen. Und weil ich keine keine Zeit zum Schreiben habe, sollte ich es besser ganz sein lassen.

    Chris

    Von der Scheidungsrate kann man nicht die Bohne darauf schliessen, wieviel Prozent der Bevoelkerung "von der Gesellschaftsform ungluecklich gemacht" werden.

    Zitat

    Aber ihr gesteht doch ein, dass es mehr als 50% sind die nicht zufrieden sind, oder ?

    Da die hohe erfundene Zahl nicht geglaubt wird, erfindest du halt eine niedrigere. Sehr "SACHLICH". Wir wissen es einfach nicht, das hat mit "eigestehen" gar nichts zu tun. Wenn du ueber sowas Umfragen machst, haengt das Ergebnis in ganz eklantanter Weise von so Dingen ab wie wie die Frage genau formuliert ist, wen du fragst etc. Also vergiss die Statistik einfach mal.


    Leider habe ich nicht genug Zeit, jeden pseudowissenschaftlichen Quatsch zu zerpfluecken, also viel Spass weiterhin mit deinen Tiraden.

    Zitat

    Und das was Lewian schreibt, klingt selbst zwischen diesen wenigen Zeilen nach klarer Ablehnung dir gegenüber. Oder besser: deiner Art.

    Also nee, nein, wirklich? ;-)

    MK, Chris

    Um das mal zu erklaeren, damit auch vielleicht mal ein Lerneffekt herueberkommt:


    Ich kann mich nicht erinnern, von Chris mal ein ernsthaftes selbstkritisches Wort gelesen zu haben (mal abgesehen ueber seinen Zustand "frueher" als er noch nicht erleuchtet war; selbst da bin ich mir nicht sicher, ob's nicht Alex war).


    Sein Strickmuster ist einfach: Die Frauen und ihre Unreife sind schuld an allem. Manchmal auch die Gesellschaft insgesamt. Er will was, er bekommt's nicht, schuld sind die anderen. Wenn ich mal das hier dagegenstelle:

    Zitat

    Das liegt daran, dass die Frauen viel "integralere Wesen sind. Sie sind für sich allein "Frau". Ein Mann hingegen ist "ohne Frau" ein fast schon androgynes Wesen. Er wird erst durch eine Frau zum "richtigen Mann". Gut beobachten konnte ich das bei der Army. Ein Haufen Blödelfritzen auf einem Haufen. Doch wenn Besuchszeit war oder sich aus sonst welchen Gründen eine ansehnliche weibliche Person in die Kasserne verirrte, wurden (nahezu) alle schlagartig zu balzenden Hähnen! Das war wie eine "Schlag-Konvertierung" von "albernen Jungen" zu "ganzen Kerlen".


    Kurzum: Frauen kommen in der statistischen Masse alleine viel besser zurecht. Demgegenüber bleibt ein Mann "ohne Frau" stets ruhelos und "auf der Suche".

    Das hier hat ein Mann geschrieben, der offensichtlich bereit ist, sich als Mann auch selber in Frage zu stellen. Ob man dem nun zustimmt oder nicht, es ist viel wohltuender, weil es von jemandem mit offenem Blick beobachtet worden ist, der selber dazulernen will, anstatt nur das zu sehen, was den eigenen Standpunkt bestaetigt.


    Und so sehe ich mir das auch sehr viel wohlwollender an, und entdecke es als interessanten Gedanken, obwohl es nicht unbedingt meinem Standpunkt entspricht.


    Um mal zum Thema dieses Fadens zurueckzukommen. Ich finde das ganz beispielhaft fuer gute Kommunikation (wenn die Themen etwas anspruchsvoller geworden sind): Dass man signalisiert, dass man nicht nur seinen eigenen Kram dozieren will, sondern auch bereit ist, offenen Geistes zuzuhoeren und anderer Leute unterschiedliche Auffassungen wertzuschaetzen.


    PS: Ich weiss genau, dass ich mich angreifbar mache, weil in meinen letzten Beitraegen ebenfalls keine Selbstkritik zu finden war. Nun, wer meint, mich so sehen zu wollen, bitteschoen! (Es bestaetigt meinen Punkt, weil ich ja keinen Hehl daraus mache, alles andere als ein Frauenheld zu sein. ;-D)

    Wie schnell sich Menschen doch angegriffen fühlen. ;-)

    (Geht mir übrigens nicht anders.)


    ellen

    Zitat

    Meine Art zu schreiben ist wahrscheinlich zu radikal, zu polemisch wie unerwachsen, enthalten folglich Aussagen ohne jegliche Fakteninformation,

    Die zitierte aussage hatte auf faktischer Ebene Informationsgehalt. Das ist ein Fakt. ;-)

    Zitat

    lassen mich wie eine Analphabetin wirken,

    Also nochmal zum Mitlesen. Was bitte soll das hier heißen? "... und das du zwischen weißt und ja habe ich absichtlich weg gelassen, weil weißt als solches, mein Wort ist."

    Zitat

    Sarkasmus habe ich fast vergessen. Und weil ich keine keine Zeit zum Schreiben habe, sollte ich es besser ganz sein lassen.

    diese Punkte waren sicher subjektiv aber es machte mir schon einen flüchtigen Eindruck.

    Zitat

    Strippi = Striptease

    Aha. Aber Striptease wird wohl kaum mit mir ins Bett gehen. Da bin ich mir ziemlich sicher. ;-D


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    Lewian

    Zitat
    Zitat

    Und das was Lewian schreibt, klingt selbst zwischen diesen wenigen Zeilen nach klarer Ablehnung dir gegenüber. Oder besser: deiner Art.

    Also nee, nein, wirklich?

    Ich kann mich auch irren, aber wenn wir nochmal drübergucken:

    Zitat

    Die Zahl hat er frei erfunden, was denn sonst, und wenn man sie in Frage stellt, wird (bzw. bleibt) er aggressiv.

    ...also weder spricht eine Unterstellung dem Anderern gegenüber, noch die Feststellung von Agression beim Anderen dafür, dass dieser Andere auf den Ersten "sympathisch" wirkt. Vergessen wir doch mal den üblichen med1-Höflichkeits- und "ich hab mich stets und ständig unter Kontrolle"-Weichspüler. Ich gebe meinerseits auch zu, dass ellens Posting heute früh mich geärgert hat. Da "entblöße" ich mich auch gern.

    Zitat

    Das hier hat ein Mann geschrieben, der offensichtlich bereit ist

    *hust* äh ... *ähäm* ... danke.

    Zitat

    Ob man dem nun zustimmt oder nicht, es ist viel wohltuender, weil es von jemandem mit offenem Blick beobachtet worden ist, der selber dazulernen will, anstatt nur das zu sehen, was den eigenen Standpunkt bestaetigt.

    Aber Offenheit jeder Art gelingt ja nur aus einer gewissen Distanz heraus. Wenn man "zu nah dran" ist, ist man emotional befangen. Im schlimmsten Fall schaukelt sich das bis zum Fanatismus hoch.


    Und eben diese "Befangenheit" ist es, auf die ich am Ende meines letzten nächtlichen Postings hinweisen wollte. Chris ist unzufrieden und damit "befangen", keine Frage. Aber man muss ihn deshalb nicht verschmähen oder gar virtuell vor die Tür setzen! Denn - und das ist es, was ich diesem Forum hier echt als realitätsentkoppelnden Lapsus vorwerfe - "gepflegte Ausdrucksweise" ist in emotionalen Belangen vollkommen zweitrangig. Emotionen sind wie Vulkane. Und damit eine Eruption erfolgt muss man den Vulkan mitunter sogar anheizen!


    Wer sich statt dessen aber immer schön "mit gebremsten Schaum" und "salonfähig" vor sich hin ärgert, der erlebt nie ein reinigendes Gewitter. Die Psyche lebt in Dynamiken. Bremst man die, entwickelt sie sich nicht. Lässt man ihr hingegen (im gewissen, sozialkonformen Rahmen) ihren Lauf, findet "Entwicklung" statt. Und ein etwas "rüder Ton" ist absolut "sozialkonform". Wer sich davon "auf den Schlips getreten" fühlt, ist einer "emotional authentischen" Auseinandersetzung eben (noch) nicht gewachsen.


    Und dass jemand, dessen Emotionen sich erhitzen oder gar kochen, geneigt ist in Diktaten zu sprechen, weiß wohl jeder, der sich selbst mal geärgert hat.


    Es kommt nämlich nicht nur darauf an, was bzw. wie jemand etwas sagt, sondern auch wie es der Andere aufnimmt. Was meint ihr, was los wäre, wenn in Partnerschaften Beide jedes Wort ihres POartners "vollkommen ernst nehmen" würden!? Nein, man lernt abzuwägen, man lernt mit dem Anderen mitzufühlen und somit richtig und der Situation angemessen zu interpretieren!


    Das bedeutet "Empathie".


    "Verurteilen" hingegen kann Jeder.

    Zitat

    Um mal zum Thema dieses Fadens zurueckzukommen.

    Du sagst es! (Was nicht heißt, dass ich zu Obigem "das letzte Wort" haben will. ;-) )

    Zitat

    Ich finde das ganz beispielhaft fuer gute Kommunikation (wenn die Themen etwas anspruchsvoller geworden sind): Dass man signalisiert, dass man nicht nur seinen eigenen Kram dozieren will, sondern auch bereit ist, offenen Geistes zuzuhoeren und anderer Leute unterschiedliche Auffassungen wertzuschaetzen.

    Unterschreibe ich. Und gehe sogar noch ein Stück weiter. "Interessiertes Fragen", also bewusstes Interesse am Anderen, erschafft beim Gegenüber innerhalb kürzester Zeit einen erheblichen Sympathie-Bonus!

    Kardinalfehler (@ ellen)

    "Die zitierte aussage hatte auf faktischer Ebene Informationsgehalt."


    sollte natürlich heißen:


    "Die zitierte aussage hatte auf faktischer Ebene keinen Informationsgehalt."

    Chris

    Was hat Deine ausführliche theoretische Beschäftigung mit dem Thema Männer/Frauen/Beziehungen/Gesellschaftsformen überhaupt noch damit zu tun, ganz praktisch "Frauen aufzureißen" oder gar eine Beziehung mit einer -oder meinetwegen auch mehreren- einzugehen? Ich weiß nicht, ob ich es bereits geschrieben habe, aber ich wiederhole es gern: Ich halte diese Vorgehensweise für äußerst kontraproduktiv, da sie Dir jegliche Leichtigkeit und Spontaneität nimmt. Ich glaube, man kann sich seine Chancen, auch mal ganz irrational glücklich zu sein, mit diesem kopflastigen Zerpflücken der menschlichen Psyche gründlich verbauen. Ich glaube außerdem, daß Glück sich gerade dann einstellt, wenn man im vielbeschworenen "Flow", also ganz bei der Sache ist und im Moment aufgeht. Das geht aber eher durch "Machen" als durch "Analysieren". Wobei mir scheint, daß Du gerade mitten im "Analyse-Flow" steckst und vielleicht ja daraus ein bisschen Glück schöpfst. Angesichts des Fadens, in dem wir uns befinden, wünsche ich Dir aber möglichst bald den Sprung in die erlebnisreichere Welt des "Macher-Flows".