Zitat
    Zitat

    was interessieren mich die gene, wenn ich weiß, wie ich ticke?

    glaub mir Mädchen, Du hast keine Ahnung, sorry, aber wenn Du magst setze Dich mal mit Elias, Einführung in die Soziologie, auseinander.

    Sorry, aber das geht zu weit. Ich lese hier schon länger amüsiert bis interssiert mit und habe es bisher geschafft, mir bissige Kommentare zu dem ganzen Gen- und Evolutionsgeschwurbel zu verkneifen. Aber für solch krude Theorien dann auch noch unter Soziologen Kronzeugen zu suchen... Also nein.


    Seit der Mensch von den Bäumen gestiegen ist, sind ja ein paar Jahre verganen. In der Zeit haben sich prägende Dinge wie Kultur, Brauchtum, Sitte, Norm entwickelt. Und das in verschiedenen Weltgegenden durchaus unterschiedlich. Wenn es irgendein genetisch determiniertes Mann/Frau-Verhalten gäbe, müßte das in allen Kulturen gleich sein. Dem ist aber nicht so. Idividuell zyklusabhängige Libido lasse ich meinetwegen noch gelten, aber weder Monogamie noch die Versorgereigenschaft des Vaters/Partners noch weibliche Koketterie im Sinne von "Erobere mich" sind kulturübergreifend.


    Der Mensch, insbesondere in seinem Sozialverhalten - wozu auch (Sexual-)Partnerwahl zählt - ist nicht Sklave seiner Gene oder der Evolution, sondern Produkt seiner Umwelt. Daran könnt ihr gern eure ganzen Theorien aufhängen, und meinetwegen sind sie dann für wesentliche Teile des abendländischen Kulturkreises gültig (obwohl auch hier zu differenzieren und über "Kulturkreise" zu diskutieren wäre). Aber laßt doch bitte endlich Neandertaler und Schimpansen aus dem Spiel.

    Zitat

    Dem ist aber nicht so. Idividuell zyklusabhängige Libido lasse ich meinetwegen noch gelten, aber weder Monogamie noch die Versorgereigenschaft des Vaters/Partners noch weibliche Koketterie im Sinne von "Erobere mich" sind kulturübergreifend.

    Kultur kann ja auch unterdrückend wirken. Wenn bestimmte Verhaltensweisen traditionell tabu sind, braucht es erst kulturelle Umwälzungen, bis man ihnen offen nachgehen kann, obwohl man es sonst gerne täte.

    Zitat

    Der Mensch, insbesondere in seinem Sozialverhalten - wozu auch (Sexual-) Partnerwahl zählt - ist nicht Sklave seiner Gene oder der Evolution, sondern Produkt seiner Umwelt. Daran könnt ihr gern eure ganzen Theorien aufhängen, und meinetwegen sind sie dann für wesentliche Teile des abendländischen Kulturkreises gültig (obwohl auch hier zu differenzieren und über "Kulturkreise" zu diskutieren wäre). Aber laßt doch bitte endlich Neandertaler und Schimpansen aus dem Spiel.

    Und hier bist du ganz genauso flach in deiner Argumentation, nur in die andere Richtung (Mensch = leeres Blatt, zu beschreiben durch die Umwelt). Ist doch klar, dass die Wahrheit nicht bei einem der Extreme liegt. Die eigentliche Frage ist doch höchstens, wo genau in der Mitte.

    Rahjas Gnade

    Zitat

    Wenn bestimmte Verhaltensweisen traditionell tabu sind, braucht es erst kulturelle Umwälzungen, bis man ihnen offen nachgehen kann, obwohl man es sonst gerne täte.

    Stimmt, aber ich sehe deinen Punkt nicht. Vllt bin ich zu sehr auf die Gen-debatte fixiert. Was wäre denn zB eine genetisch angelegte, aber (hierzulande) traditionell tabuisierte Verhaltensweise? Und warum macht die Gesellschaft sich die Mühe, sie zu tabuisieren? Und warum ist die soziale Tabuisierung dann auch noch (erstmal) stärker als der Trieb?

    Zitat

    Und hier bist du ganz genauso flach in deiner Argumentation, nur in die andere Richtung (Mensch = leeres Blatt, zu beschreiben durch die Umwelt).

    Das liegt daran, daß ich Postings gern einigermaßen kurz halte. Wenn man das ganze weiter ausführen wollte, müßte man erstmal "Umwelt" untergliedern. "Allgemeine Normen der Bezugsgesellschaft" und "Abweichende Normen innerhalb der Bezugsgeselschaft bestehender Wir-Gruppen" wären nur die mindesten Kategorien. Dann müßte man mit Psychologie und individuellem Umgang mit Normen (Auflehnung/Hinterfragung/Akzeptanz) anrücken. Und dann hätte man keinen Forenbeitrag mehr, sondern ein Buch.

    Zitat

    Was wäre denn zB eine genetisch angelegte, aber (hierzulande) traditionell tabuisierte Verhaltensweise?

    Nehmen wir beispielhaft eine patriarchale Gesellschaft mit einer vorherrschenden religiös verpackten Sexualmoral. Hierzulande historisch und weltweit durchaus zeitgenössisch. Welchen Stellenwert findet dort z. B. der natürliche sexuelle Selbstentfaltungswunsch der Frau?

    Zitat

    Und warum macht die Gesellschaft sich die Mühe, sie zu tabuisieren?

    Ein beispielhaftes Motiv: Männliche Kontrolle der weiblichen Reproduktivität.

    Zitat

    Und warum ist die soziale Tabuisierung dann auch noch (erstmal) stärker als der Trieb?

    Wegen erheblicher sozialer (und evtl. sonstiger) Sanktionen.


    Allerdings habe ich mit dem Aspekt der Unterdrückung genetisch mitbestimmter Verhaltenswünsche nur einen herausgegriffen. Allgemeiner formuliert: Kultur um Umwelt formen das aus, was als Fundament bereits genetisch vorhanden ist. Deswegen werden Menschen z. B. krank oder kriminell, wenn die Gesellschaft ihre Sexualität verbietet (denke z. B. an Minderheiten wie Homosexuelle in nichtliberalen Gesellschaften)

    Zitat

    Das liegt daran, daß ich Postings gern einigermaßen kurz halte. Wenn man das ganze weiter ausführen wollte, müßte man erstmal "Umwelt" untergliedern. "Allgemeine Normen der Bezugsgesellschaft" und "Abweichende Normen innerhalb der Bezugsgeselschaft bestehender Wir-Gruppen" wären nur die mindesten Kategorien.

    Das war noch nicht einmal ein besonders guter Ausweichversuch. Einen Extremaspekt (Umwelt) herauszugreifen und zum alles determinierenden Alleinherrscher über die menschliche Natur zu machen greift in jedem Fall zu kurz. Gäbe es kein genetisches Fundament, dann hätten wir überhaupt keinen Sexualinstinkt. Den hat die Umwelt nicht erfunden, "Bezugsgesellschaft" hin, "Wir-Gruppen" her.

    Ich bin verstimmt. Und zwar ernsthaft.

    So, Leute.


    Ich bin verstimmt.


    Ich bitte alle, das Folgende aufmerksam zu lesen und nicht vorurteilbelastet und vorschnell zu reagieren.


    Und bitte keine intellektuellen Spitzfindigkeiten und Analysen! Bitte einfach nur lesen und setzen lassen.


    Los:


    Was passiert, wenn ein Mann eine Frau ansprechen will?


    Er muss es machen.


    Kann er sich hinter Mutti/Vati/Kumpels verstecken?


    Nein. Er muss es selber machen.


    Was passiert, wenn eine Frau von einem Mann angemacht wird, das aber nicht will?


    Sie muss sich zur Wehr setzen.


    Kann sie sich hinter Mutti/Vati/Kumpels verstecken?


    Nein. Sie muss es selber machen.


    Was passiert, wenn ein junger Mann zur Bundeswehr kommt und mit sinnlosen Befehlen traktiert wird?


    Kann er sich hinter Mutti/Vati/Kumpels verstecken?


    Nein. Er muss da durch.


    Was passiert, wenn eine Frau auf Arbeit gemobbt wird?


    Kann sie sich hinter Mutti/Vati/Kumpels verstecken?


    Nein. Sie muss ihre Autorität selbst geltend machen.


    Was passiert, wenn jemand nicht ernst genommen wird?


    Kann er sich hinter Mutti/Vati/Kumpels verstecken?


    Nein. Er muss sich durchsetzen!


    So weit ein paar einfache Beispiele.


    Mir ist bewusst, dass ich hier nichts "zu sagen" habe. Aber dieser Thread zeichnet sich durch Realitätsnähe aus. Und das meine ich weniger inhaltlich, sondern vielmehr was den Umgang miteinander angeht. Diese Qualität will ich aufrecht erhalten. Es ist mir persönlich gleichgültig, ob hier jemand "beleidigend" wird. Wenn das passiert, passiert es eben. Und ... soetwas kann einfach passieren. Und dann ist zuerst der gefragt, der sich beleidigt fühlt. Der ist dem nämlich nicht hilflos ausgeliefert, sondern kann aktiv werden. Das soll er aber bitte selber machen. Ganz im "Sinne der Realität"! Und des Weiteren sind in solchen Situationen die Anderen gefragt, die ebenfalls eine Meinung und ein gesundes Urteilsvermögen besitzen. Und wenn die die besagte Äußerung ebenfalls als "beleidigend" empfinden, werden sie ihrerseits tätig werden. Und zwar ganz von allein. So, wie es hier immer schon war. Und eben diese gesunde, selbstregulierende Gruppendynamik ist, so empfinde ich es zumindest, ein Auszeichnungsmerkmal dieser Diskussion, die auch aus diesem Grund schon fast zwei Jahre läuft!


    Damit eins klar ist: Ich rede hier nicht von "rechtsradikalen Äußerungen" oder Menschenfeindlichkeit. Sowas würde ich selber "weitermelden". Aber neben diesen Extremen fällt mir nichts ein, was ein Mensch mit gesunder Autorität nicht selber regeln könnte.


    Um zum Punkt zu kommen: Dieser ganze Thread dreht sich um "Realität". Um "Überwindung von Angst". Um "Selbstverwirklichung". Um "Selbstentfaltung". Um die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, um mentale und psychische "Selbständigwerdung"!


    Wer dazu nicht bereit ist, wer nicht bereit ist, sich kommunikativen Schwierigkeiten, die in der Realität eben vorkommen, zu stellen, wer nicht bereit ist, sich selber durchzusetzen, sondern statt dessen auf Knöpfe drückt, um eine "höhere Macht" die eigene Unpässlichkeit wegradieren zu lassen, der lebt in meinen Augen nicht in der Realität. Denn in der Wirklichkeit gibt es niemanden, der etwas "Unpassendes" wegradiert. Und so jemand ist in diesem Thread Fehl am Platz. Und zwar grundsätzlich.


    Denn hier geht es um Wirklichkeit. Mit allem was dazugehört. Kommunikative Feigheit wünsche ich hier nicht.


    Und ich bitte - wie ich es bereits einleitend schreib - Jeden, bevor er eventuell auf dieses Posting antwortet, um die Besonnenheit, nicht intellektuell loszudebattieren, dass es "Grenzen der Höflichkeit" gäbe oder hier "gewisse Regeln herrschen würden", die "eben zu beachten seien. Das weiß ich alles. Und das ist mir persönlich in diesem Thread gleichgültig.


    Denn hier geht es wie gesagt um Wirklichkeit. Und die kann eben auch unangenehm sein. Und gerade damit, also mit "Unangenehmem" fertig zu werden (zu allererst "Angst"), das ist der eigentliche Inhalt dieses Threads.


    Ich möchte hier keinen Weichspüler oder Schonwaschgang sehen. Denn dann können wir hier zumachen. Wem etwas nicht passt, der soll lernen, sich zu wehren. Wer sich von diesem Anspruch überfordert fühlt, soll hier bitte fernbleiben.


    So. Und nun geht vielleicht der "Bewerter" mit mutigem Beispiel voran und sagt offen was ihm an Chris' Beitrag (den ich zum Beispiel nicht einmal lesen konnte!) nicht gepasst hat. Dann können diese Sache nämlich alle "bewerten". Und zwar im Rahmen der hier laufenden Diskussion! Das ist "Wirklichkeit".


    Also los! Und ... ich bitte darum.

    @ChrislediglichChris ;-

    Zunächstmal: Was in dem Quarantäne-Beitrag steht weiss ich nicht, hätte mich auch interessiert ;-D

    Zitat

    Du beantwortest Dir Deine Frage schon selber nur das Du anscheinend die Hintergründe nicht verstehst.

    Im Gegensatz zu dir, der du uns Frauen völlig durchschaust. :=o


    Das zweite Zitat stammt übrigens nicht von mir sondern von Monika, die ähnliche Schlüsse wie ich gezogen hat.

    Zitat

    Aha, und die Männer haben keine Freundin und können nicht jederzeit Sex haben? Punkt eins widerlegt.

    Ähm... warum seid ihr (Männer auf der Suche nach Frauenbekanntschaften --> Sex) in dem Faden hier... ? 8-)

    Zitat

    Der Mann kommt eher auf seine Kosten? Stimmt, statistisch betrachtet sind nur 30% aller Frauen regelmäßig in der Lage nen Orgasmus zu haben, fragt sich nur warum...


    VIELLEICHT WEIL DER ORGASMUS (unter anderem) DAZU DIENT DIE SPERMIEN LEICHTER ANS ZIEL ZU TRANSPORTIEREN

    Wo siehst du da einen Zusammenhang?

    Zitat

    Hier gebe ich Dir recht! Doch ist das zum Vorteil für Frauen?... und ihrer weiblichkeit inkl. Sexualität...

    Ob ich es für Vorteilhaft für die Frau halte, wenn sie einen Mann verlassen kann, wenn sie möchte?? Ja allerdings!


    Soweit zu dem letzten Absatz deines Beitrags... das krude Zeug das du weiter vorn geschrieben hast kommentiere ich lieber nicht, das überlasse ich den dort angesprochenen... :-o

    *]@;

    Ich hoffe, ich komme nicht viel zu spät..

    Aber ich möchte doch noch auf schon recht "alte" Beiträge eingehen.


    erster Teil


    @Alex

    Zitat

    Kannst du mal erklären, was das für dich bedeutet? Warum ist es für dich wichtig das nachzuholen? Was glaubst du, passiert dann mit dir, bzw. wird passieren? Will nur mal verstehen, was dann so in einem vorgeht.


    Oder wolltest du was anders wissen?

    Jaein. ich bin jetzt mal davon ausgegangen, dass du schon sexuelle Erfahrungen in irgendeiner Form gemacht hast. Mich interessierte dann, inwieweit du glaubst, dass ein offensiveres Verhalten Frauen gegenüber IN DIR SELBST etwas ändert. Ob du glaubst, dass dieses "es selber in die Hand nehmen" nicht nur im Frauen-Ansprechen, sondern in deinem ganzen Wesen eine Veränderung hervorruft. Man könnte ja auch sagen, man lässt alles wie es ist und lässt das Leben auf sich zu kommen. Irgendwas wird sich schon ergeben. In dem Moment, wo du dich entscheidest, das bewusst zu steuern, was glaubst du, bewirkt das in dir?


    @Chris

    Zitat

    Also, dass die Frauen, mit denen du was hast, auch mit anderen das gleiche haben?


    Steht ja nicht zur Debatte,

    Es ging mir ja nicht um die vermeintliche Realität, sondern um deine Einstellung dazu. Du könntest also THEORETISCH emotionell damit klarkommen, wenn du wüsstest, dass die Frau noch mindestens einen Anderen hat? Wenn sie sagt: Du, ich hab die Woche keine Zeit, der Typ is so geil im Bett und quatschen kann ich mit dem auch saugut, also sei mir nicht böse...(Aber wenn du dir ein Bein brichst, besuch ich dich natürlich im Krankenhaus)? Ist jetzt übertrieben, aber so eine Situation meine ich.

    Zitat

    Das Verlangen MK's und meinem resultiert zumindest bei mir daraus, dass ich gemerkt habe, das Frauen, wesentlich instabiler sind (emotional) und somit schneller die Flinte ins Korn werfen.

    Das zum Beispiel ist mir so im Kopf rumgegangen, dass ich mir dazu sogar während einer Zugfahrt von der Schaffnerin nen Stift geliehen habe, um was dazu aufzuschreiben. Ok: Ich würde garnicht mal sagen, dass jemand emotional instabil ist, der sich nicht auf eine für ihn (sie) mit nicht abschätzbaren Risiken behaftete Beziehung einlassen will. Vielmehr könnte man doch von SOZIALER Instabilität sprechen, um die EMOTIONALE Stabilität zu wahren. Was hat denn eine Frau davon, sich auf jemanden emotional einzulassen, der ihr nicht gibt was sie erwartet? Natürlich greift dann ein Selbstschutzmechanismus, der sie Nutzen und Kosten abwägen lässt.


    Was will sie? Sicherheit, Schutz, Geborgenheit langfristig gesehen.


    Nutzen einer Beziehung zu "Euch": Aufregung, Spaß, Abwechslung, Nähe, Verständnis.


    Kosten: keine Sicherheit, ständige Alarmbereitschaft, sehr hohe Flexibilitätserwartung


    Auf Dauer ist das einfach zu anstrengend. Wem will man das vorwerfen? Die Angst eines Menschen kann man ihm zu nehmen versuchen oder ihr aus dem Weg gehen. Was aber nützt es, sie zu beklagen?

    *]@;

    zweiter Teil

    immer noch @Chris

    Also die Geschichte von dem ähh, Ami: Nennen wir ihn mal, ähh, Travis. Er war mit einer Gruppe von Leuten auf Europatour. Dummerweise waren die alle homosexuell, inklusive einem Mädel. Die Konsequenz für Travis war, dass er uns nun in sämtlichen Metropolen die angesagtesten Schwulenclubs zeigen könnte. An Silvester, ihrem letzten Abend auf dem Alten Kontinent, hatte er aber davon genug und beschloss, in einen "normalen" Club zu gehen. Gut so! Wir trafen uns auf der Tanzfläche und sind dann relativ schnell zur Bar gegangen, um uns besser unterhalten zu können. Er hat mir erzählt, warum er hier ist, was er sonst so macht etc. und das klang alles sehr interessant. Was hat mich an ihm fasziniert?: Er war mittelgroß, fast zu schlank, hatte aber sehr schön definierte Muskeln, braune wuschelige Haare, einen sinnlichen Mund und Augen, die aussahen, als ob sie schon fast zuviel gesehen hätten. Als Zusatz (über den man sich auch ausführlichst unterhalten konnte) hatte er ein interessantes Tattoo. Das war einfach nur eine schmale Linie, die sich vom Ellenbogen bis zu seinem Daumen spiralförmig um seinen Unterarm wand. Auf die Frage, warum er das denn habe machen lassen, meinte er, es soll ihn immer daran erinnern, wie ihn seine Ex hat sitzen lassen und wie sehr das geschmerzt hat.


    Im Hotel war dann alles sehr entspannt und auch lustig. Wir haben die ganze Zeit rumgescherzt und dabei halt angefangen, rumzumachen. Es war jetzt auch nicht die sagen wir, Pornonummer, von wegen, wir irre ficken, kommen, jut is. Wir haben uns da schon Zeit gelassen und zwischendurch immer wieder gequatscht. Er war einer von den wenigen Menschen, mit dem einfach von Anfang an alles gepasst hat. Es war dann vielleicht so um 10 Uhr als er meinte, sein Zug würde in zwei Stunden ungefähr gehen. Das war dann schon ein Schock, weil ich nicht damit gerechnet hatte, dass es so schnell vorbei sein sollte. Er wollte noch eine Stunde schlafen, also haben wir uns gelöffelt und ich bin sofort eingepennt. Als er mich weckte, meinte er, er habe kein Auge zugetan, sondern mich die ganze Zeit beobachtet...


    Dann sind wir losgezogen und ich habe ihm gezeigt, dass man mit der U-Bahn fahren kann, OHNE ausgeraubt oder vergewaltigt zu werden. (Er hatte in einem amerikanischen Stadtführer gelesen, dass man hier nicht mit der U-Bahn fahren soll, weil das zu gefährlich wäre.) Am Bahnhof hat er mir dann seine Homepageadresse gegeben. Und weg war er. In den nächsten Tagen habe ich mir neugierig seine Seite angeschaut und ihm eine Mail geschrieben mit meiner Nummer. Dass er mich dann tatsächlich angerufen hat, dauerte aber noch ein paar Tage, weil ich nicht hingekriegt hab, ihm die richtige Vorwahl zugeben.


    Ok, das Problem war dann, dass ich ihm zwar erzählt hatte, dass ich einen Freund habe, aber dass ich meinte, ich müsste mit ihm Schluss machen, wenn ich fremdgeh (wie gesagt, ich war ja der Meinung, dass macht kein Mensch mit und habe meinem Freund ja auch im Vorhinein angeboten, das zu beenden. Auch in mir steckt die Vorstellung, was moralisch/sozial tragbar ist und was nicht und ich habe gedacht, mich dem anpassen zu müssen.) Ich habe meinem Freund dann von ihm erzählt und wiederum Travis berichtet, dass ich nicht mit meinem Freund Schluss mache. Für mich hieß das dann aber nicht, dass ich keinen Kontakt mehr zu T will. Er meinte, dass er überlege, im Sommer nochmal zu kommen und ich habe es mir schon lustig vorgestellt, ihn dann noch mal zu sehen. Als er aber davon erfuhr, dass ich nicht Schluss machen will, hat man sofort eine Veränderung bei ihm festgestellt. Er meinte dann, wir können ja Freunde bleiben... Danach wurden unsere Telefonate immer einsilbiger. Ich habe versucht den Kontakt zu erhalten, aber da war dann eine Barriere zwischen uns, die Kommunikation unmöglich machte. Nach ungefähr vier Wochen hat er sich dann nicht mehr gemeldet und ich habe es hingenommen, weil ich gemerkt habe, dass er nicht das gleiche will, wie ich.


    @Maschinenkanone

    Zitat

    Viele Menschen glauben, diese Vollkommenheit in einem "vollkommen geregelten Leben", also Vorzeige-Familienplanung und Bilderbuch-Karriere, zu finden und überrsehen dabei, dass genau das oftmals der tatsächliche (evolutionäre) Stillstand und damit das Gegnenteil von "Lebendigkeit" ist. Denn in so einem Leben ist kein Platz für dei persönliche Lust, die persönliche Neugier, den persönlichen Zweifel.

    Richtig schön... Lieber mal sich schneiden, als nie ein Messer anzufassen.


    @Chris

    Zitat

    FRAUEN WOLLEN NICHT NUR, SIE MUESSEN(!) die einzige sein, da


    heutzutage doch kaum ein Mann in der Lage ist mehr als eine Frau und Kind durchzufüttern

    Aber wieso kommst du überhaupt darauf, dass Frauen das wegen dem Kinderkriegen machen? Schon mal was von Alleinerziehenden gehört? Geht auch. Ich fang jetzt auch mal von früher an. Es gibt da so, natürlich unbeweisbare Theorien, dass es Stämme gegeben hat (ich glaube, sogar noch irgendwo geben soll), in denen der Erzeuger aus dem Nachbardorf kommt, der Versorger aber der Bruder der Frau ist. Dann ist es doch Quatsch zu sagen, die Frau möchte, dass der Erzeuger bei ihr bleibt und ihr treu ist. Es kann sich doch die Familie um die Aufzucht der Jungen kümmern!

    Zitat

    Blos so in "Frauensprache" verpackt, dass es kaum ein Mann versteht.

    weist, es ist mir eingentlich und schlussendlich egal, ob du mich verstehst, die Menschen, auch Männer und das sollte ohne Wertung gelesen werden, ich könnte auch schreiben, Männer eingeschlossen, mit den ich kommuniziere, die ernsthaft daran interessiert sind, meine Gedanken und meine Persönlichkeit zu verstehen oder zu entdecken, die verstehen es , und genau die verstehen es, mein Interesse an Ihrer Persönlichkeit zu wecken.


    Und das hat nichts, rein überhaupt nicht mit Ficken zu tun.


    Und nun ein schönes WE, ich werds haben, weil ein unheimlich intelligenter Mann, unheimlich männlich und sehr sexy an mir interessiert ist und ich an ihm. Und wir haben auch schon ausreichende, tiefgründige, intelligente, lustige und versaute Kommunikation betrieben und haben Ficken unheimlich nötig, und ich werde mich wohl unheimlich zusammenreißen müssen, um nicht schon beim "Hallo" über ihn herzufallen.


    In dem Sinne, feiert auch ihr schön.

    *]@;

    zurück zum Thema

    @Maschinenkanone


    Als ich die Story von der Joggerin gelesen und die Fotos gesehen habe, dachte ich erst: Scheiße, wieso macht der Fotos von mir?! Witzig, das könnte ich sein, aber zum Glück geh ich nicht joggen. Ich reite lieber;-D Ich finde es faszinierend, dass du sie als jemanden beschreibst, der deine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ich habe sehr lange gebraucht, um mich selbst als sexuell anziehendes Wesen wahrnehmen zu können. Wenn ich das Foto sehe, denke ich: hmm, Standard, die sieht doch ganz normal aus. Ich habe, glaub ich, immer noch nicht ganz durchstiegen, auf was Männer bei Frauen abfahren.


    zum Thema: Erlebnisse und Wahrnehmung dieser


    Auf dem Weg nach Hause saß ich neulich abends allein in der Bahn, als drei Typen zustiegen und sich in einer benachbartes Sitzabteil setzten. Typ: Bauarbeiter, Proll. Man hat schon gemerkt, wie einen ganz kurz Blicke streiften, aber das Auffällige war, dass sie auf einmal begannen, sehr laut zu reden. Und worum gings? Ey, die Olle hab ick ja so jefickt und ick mach dit ja nich unter drei Stunden... Alter, ey.


    Im Gegensatz dazu: Als ich den restlichen Weg nach Hause lief, war ich umgeben von feierwütigen Menschen (Wochenende, das warme Wetter). Irgendwann kam mir eine Gruppe von südeuropäisch wirkenden Männern entgegen. Was heißt wirken, sie sprachen Spanisch. Der eine kam direkt auf mich zu und strahlte mich offen an. Ich hab ihn angeguckt, registriert und das wars. Aber es war einfach so ein herrliches Kontrastprogramm. Erst dieses plumpe Sichselbstdarstellen der Typen in der Bahn und danach dieses unkomplizierte Anlächeln. Wenn der jetzt irgendwas zu mir gesagt hätte, wäre ich ohne weiteres darauf eingegangen (auf das Gespräch!), wenn hingegen die Typen in der Bahn was gesagt hätten, wäre schon durch ihr vorheriges Verhalten jegliche Aussicht auf auf Erfolg gegen Null gewesen. Ich hätte sicher auch mit denen geredet, aber die Bereitschaft, eventuell mit einem von denen ins Bett zu gehen, wäre ausgeschaltet gewesen. Das ist ja alles banal, aber ich laufe seit ich hier mitlese, immer mit dem Regelwerk im Kopf rum und versuche, männliche Verhaltensweisen zu deuten.

    ok chris, du hast es geschafft. Diese Diskussion will ich nicht mehr weiterführen. Sie bringt nichts. Wir werden niemals auf einen Nenner kommen und ich habe ehrlich gesagt keine Lust, mir von dir erzählen zu lassen was ich denke und was ich will. Und ob das gut oder schlecht ist. Es ist keine gemeinsame Diskussionsbasis mit jemandem da, der behauptet, ich sei unweiblich und würde mich verstellen, wenn ich mich nicht von einem Mann versorgen lassen will. Vorallem wenn diese Person so immun gegen jede andere Meinung ist.


    Ich sehe, du bist in deinem Leben unglaublich unglücklich und das tut mir leid für dich.


    Allerdings kommen mir Diskussionen mit dir furchtbar absurd vor, weil du in jedem deiner Beiträge 20 "Tatsachen" aufzählst, die ich überhaupt nicht so sehe. Und das ganze mit einer Selbstüberzeugung eines - tschuldigung- Besessenen. Bei dir ist alles IMMER und bei JEDEM so. Irgendwie habe ich das Gefühl, dir sind deine Soziologiebücher etwas zu Kopf gestiegen. (Ich kenne das, zuviel theoretische Informatik, und man sieht plötzlich überall Graphen und state machines ;-)). Und darauf hab ich keine Lust mehr. Du kannst das jetzt wieder als irgend eine furchtbare weibliche Eigenschaft hinstellen, oder annehmen, dass ich "aufgebe", weil ich keine Gegenargumente mehr habe.. ist mir eigentlich egal. Ich werde nicht mehr auf deine Beiträge in diesem Thread eingehen.

    @MK

    Du hast Recht, jeder kann/muss sich selber wehren, aber ich habe aus oben genannten Gründen keine Lust mehr auf die Beiträge von Chris einzugehen. Seine Ansichten wären sicher interessant zu diskutieren, aber nicht auf diese Art.


    Irgendwann stand ja die Frage nach guten/schlechten Anmachsprüchen im Raum:


    (Ich hoffe, ich hab das noch nicht erzählt) Irgendein Typ vor einer Bar (ich bin grad mein Fahrradschloss am aufschliessen) "Na, hast du Lust zu ficken?" mit einem lustigen Grinsen. Fand ich klasse, auch wenn ich Nein gesagt hab ;-) Vorallem weil er nach der Absage zwar noch einmal nachgefragt hat, dann aber nicht beleidigt war und mir noch sehr nett einen schönen Abend gewünscht hat.

    *mit unspektakulärer Praxis durch den Thread schlidder*

    Zitat

    Vielleicht können auch mal ein paar Frauen Beispiele einstreuen, wie sie angesprochen wurden und ob das cool oder kacke war.

    Unkompliziert: Als ich kürzlich allein in einer Bar saß, kam ein Typ dazu und sagte, daß ich vor Freude strahlen würde und er gern wissen würde warum. Daraufhin ein kurzes Gespräch über den vergangenen Abend, die Einladung, am vorhandenen Tisch eine Runde Billard zu spielen, ein persönlicheres Gespräch, freundliche Verabschiedung und beim nächsten Treffen Austausch der Telephonnummern wegen eines geplanten Konzertbesuchs.


    Schmierig: Gestern habe ich im Vorbeigehen zwei aus der Kneipe kommenden Männern auf irgendeinen angeschickerten "Oha"-Kommentar hin einen schönen Abend gewünscht. Als ich grade mein Auto startete, standen sie an meinem Fenster und wollten mitfahren. Unmöglich dabei, sich trotz meiner Losfahrversuche ins Fenster zu lehnen.


    Zwecklos: Kürzlich saß ein Typ neben mir in der Kneipe, ohne ein Wort zu sagen und überreichte mir am Ende einen Zettel mit folgendem unverständlichem Inhalt: "Wie oft denn noch? OK, für die totalen optischen Glückskinder gilt: Samstag 14.30 ehemaliger Beach Club, kleine Party" und Telephonnummer. Eine äußerst unsympatische Kombination von frustriertem Pessimismus und übertriebener Schleimerei.


    Armseelig: ein Typ, den ich vom Sehen kannte, sprach mich am Thresen an, daß ich ihm gefalle und ob er mir ein Bier ausgeben könne. Soweit alles gut und nett. Dann rückte er damit heraus, daß er Geburtstag habe und sich einen Kuss von mir wünsche. Ich mußte ihn, natürlich ohne Kuss, unter den Thresen saufen und in ein Taxi verfrachten, um ihn loszuwerden. Zu dem Zeitpunkt hatte er mehrfach versucht, mich zu küssen.


    Funktioniert immer: [am Kickertisch] einen Kurzen für alle bestellen, mir auch einen geben und den restlichen Abend mit mir um die Häuser ziehen. Sich das nächste Mal grüßen, irgendwann den Namen merken können und eines Tages Telephonnummern austauschen, um auch mal was anderes zu unternehmen. Dafür muß man sich natürlich öfter sehen, also die gleichen Locations aufsuchen.


    Funktioniert nie: ohne vorausgehendes Gespräch zu mir gehen und nach einer Verabredung oder meiner Telephonnummer fragen.


    Andersherum: kürzlich lachte ein Typ und wir hatten öfter Blickkontakt, ich fragte ganz plump, ob er immer in der Gegend oder auch manchmal auf dem Kiez sei, er antwortete er wohne dort und ich fragte, ob ich dann mal anrufen solle, wenn ich dort unterwegs sei und einen Kickerpartner bräuchte. Er gab mir seine Telephonnummer.


    Fazit: am besten baggert es sich in Kneipen, weil man länger da ist, sich langsam näher kommen und sehr gut zufällig wiedertreffen oder gar gemeinsam weiterziehen kann.

    Hi...

    Erstmal finde ich es schade, dass ein Posting in "Quarantäne" ist.


    Ich habe in diesem Posting nur dargelegt, warum wieso etwas zusammenhängt und habe(versucht) Aussagen widerlegt.


    Zugegeben in einem etwas Lehrerhaften(Nach dem Motto: Warum verstehst Du das nicht??) Ton.


    Das liegt daran, dass ich den Eindruck habe, dass einige Leute immer wieder versuchen(und damit ist jetzt niemand bestimmtes gemeint!!) mit Oberflächlichen Gedankengängen(die ja richtig sind aber nicht zu Ende gedacht sind!) die Diskussion auf ein Level zu lenken welche in eine manipulative angreifende Richtung geht, auf persönliche Ebene.


    Das finde ich sehr schade. Behauptungen meinerseits können doch widerlegt werden. Da habe ich nix dagegen !


    Leider werden auch immer wieder nur Schnipsel von mir zitiert und aus dem Zusammenhang gerissen (ich nenne jetzt KEINE NAMEN, nicht, dass das hier gleich wieder weg ist) und dann widerlegt, was auf den einen Satz stimmen mag, allerdings im Gesamtzusammenhang eben grade falsch ist und das versuche ich hier klar zu machen und DARÜBER wollte ich gerne diskutieren. :°(


    Vielleicht meldet sich die Person mal per PM bei mir...ich habe sogar den Eindruck, dass es garnicht die Betroffene Person, die ich zitiert habe, war...hmmm.


    @RajMerchant

    Zitat

    mir bissige Kommentare zu dem ganzen Gen- und Evolutionsgeschwurbel zu verkneifen. Aber für solch krude Theorien dann auch noch unter Soziologen Kronzeugen zu suchen... Also nein.

    Äh Hallo ? Das war nicht auf die Gene bezogen, sondern auf den Irrglauben man habe einen eigenen Willen... daher die Buchempfehlung, NICHT wg. einer evtl. Gen-Theorie. (Soziologen würden mich kreuzigen :-o


    Da haben wir uns wohl missverstanden. *:)


    @Borbarad:

    Zitat

    Ob ich es für vorteilhaft für die Frau halte, wenn sie einen Mann verlassen kann, wenn sie möchte?? Ja allerdings!

    Schau, das meine ich. Du greifst einen Aspekt auf der klar von Vorteil ist und da gehe ich mit Dir konform ! Ja !


    Aber das ist doch nur der erste Eindruck. Überleg doch mal weiter was passiert, wenn die Gleichmacherei so weitergeht.


    Wie soll den eine Frau noch Respekt vor einem Mann haben, wenn dieser "gleichberechtigt" im Sinne von "so wie eine Frau" denkt, fühlt und sich VERHÄLT(und darauf kommt es an, er passt sein Verhalten an) ?


    Wir sehen doch jetzt schon erste Auswirkungen, Männer achten immer mehr auf ihr Äußeres, es gibt immer mehr Männer, die sehr feminin wirken.


    Ist es das was Frauen wollen ? Oder eher ein Robbie oder George Cloony ?.... Darüber sollte Frau mal nachdenken.


    ALEX hatte hier mal ein MP3 zum anhören reingestellt und da wird genau das bestätigt, das Frauen sich wieder "richtige" Männer wünschen. @ALEX: Kannst Du den Link nochmal posten ?


    Das Problem an der Sache ist, dass Männer nur ein Teil sind und die Frauen der andere. Bsp.: Wenn ein Mann dominant ist, wirkt das anziehend, männlich.


    Wie soll er aber bitte noch dominant sein, wenn die Frau ihm auf der Nase rumtanzt ? Verstehst ?


    @Gänsemond: Guter Beitrag, aus meiner Sicht richtig erkannt. Jetzt nur noch die weiteren Konsequenzen daraus ableiten.

    Zitat

    Vielmehr könnte man doch von SOZIALER Instabilität sprechen, um die EMOTIONALE Stabilität zu wahren.

    Sehr guter Ansatz ! Sehe ich auch so und hatte vorher das so noch garnicht betrachtet. Danke !


    Auch für die Ami-Ausführung und "Versorger"-Ansatz ! Später hab ich hoffentlich mehr Zeit darauf einzugehen, ist nicht vergessen, grade mit dem Stamm, sehr interessant (da das ja nicht in mein "Puzzle" passen würde)


    @flip-flop:

    Zitat

    ok chris, du hast es geschafft. Diese Diskussion will ich nicht mehr weiterführen.

    Das finde ich sehr schade.

    Zitat

    Es ist keine gemeinsame Diskussionsbasis mit jemandem da, der behauptet, ich sei unweiblich und würde mich verstellen, wenn ich mich nicht von einem Mann versorgen lassen will.

    So sollte das nicht rüberkommen, ich wollte nur ein Denkanstoß geben. Mit dem Versorgen war das eher in die Richtung gemeint, dass dies doch auch irgendwo mit Geborgenheit zusammenhängt und sich hingezogenfühlen zu einem Mann.


    Wenn Du vollkommen unabhängig bist, können dann wirklich tiefe Gefühle entstehen ? Und wenn worauf basieren sie ?

    Zitat

    Ich sehe, du bist in deinem Leben unglaublich unglücklich und das tut mir leid für dich.

    Hmmm...eigentlich nicht :-|. Ironischerweise läuft es immer besser(theoretisch für mich auch nachvollziehbar, aber hart emotional zu akzeptieren). Was mich ziemlich fertig macht, ist nicht das was ich erlernt habe (nämlich das gleiche wie Du) sondern das was real abläuft.(Ich würde mir wünschen, dass es so ist, wie viele denken! Das ist aber (meiner Meinung und vieler vieler anderer viel nachdenkenden Personen) leider eine Illusion und das tut weh wenn Du Dich mal davon entfernst und die Sachen anders betrachtest. Und darüber wollte ich diskutieren.


    Das diese Erkenntnisse nicht unbedingt auf Gegenliebe stoßen und nicht vollkommen sind ist mir klar.

    Zitat

    Bei dir ist alles IMMER und bei JEDEM so.

    Yepp, das ist einer meiner Schwächen. Die resultiert aus meiner Ungeduld, Provokation seitens anderer und meiner Überzeugung, nur so können Aussenstehende sofort erkennen um was es mir geht. Ich verkenne da nur die Tatsache, dass man auch anderer Meinung sein kann und berücksichtige immer wieder zu wenig ob sich andere schon mal damit beschäftigt haben.


    Kritik angenommen.


    Gruß Chris