Valencia

    Zitat

    Nichts liegt mir ferner als diesen anderen Typen das zu fragen,

    Warum eigentlich? Der kann ueber sich selber bestimmt besser Auskunft geben als ein noch so mit allen Wassern gewaschener Menschenkenner, der diesen speziellen Menschen aber nun mal leider nicht kennt.

    Nemexa

    Zitat

    Wenn also Valencia (meiner Meinung nach) nicht gesteht, so nimmt sie einem ihr vertrauten Menschen ein Stück endscheidungsfreiheit.

    Nein. Für ihn wäre das kein "Vertrauen", sondern der pure Arschtritt. Es wäre schlicht rücksichtslos, ihn damit zu konfrontieren. Bei aller Zusammengehörigkeit und Vertrautheit, so bleiben die beiden Menschen doch eigenständige Menschen mit einem eigenen Empfinden. Und "zuviel Wahrheit" kann diesem Empfinden gehörig wehtun.


    .


    .


    .


    Lewian

    Zitat

    was bewegt dich, einer Frau, die sich umgekehrt nicht anketten laesst, zu raten, dem Mann das Wissen darum ruecksichtsvoll zu ersparen?

    Ich habe geraten, den "Ausrutscher" für sich zu behalten. Mehr nicht. War doch auch deutlich formuliert.


    Wenn sie das aber zur Kultur werden lassen wöllte, müsste sie ihm gegenüber natürlich klar Schiff machen.


    .


    .


    .


    Valencia


    Ich habe deine Ausführungen wie gesagt nicht vollständig verstanden.

    Zitat

    über männliche Gefühle nach einem romantischen Wochenende hab ich leider nichts gelernt

    Wenn du es präzisierst kann eventuell ich noch was dazu sagen. Aber ich fürchte, du willst wissen, was er dir gegenüber jetzt empfindet, bzw., wie tief das geht oder wie dauerhaft das sein könnte. Und das kann ich dir nicht sagen. Das kann nur er.

    Aber ich fürchte, du willst wissen, was er dir gegenüber jetzt empfindet, bzw., wie tief das geht oder wie dauerhaft das sein könnte. Und das kann ich dir nicht sagen. Das kann nur er.

    Zitat

    Maschinenkanone, ja vielleicht hast du da recht. Vielleicht ist das einfach eine naive Frage oder eine naiver Gedanke, dass einem eine fremde Person bessere Antworten geben könnten. Aber ihn will/wollte ich nicht fragen. Für ihn war alles sonnenklar und für mich ist jegliche Frage an ihn diesbezüglich ungefähr wie ein Warmlaufen fürs Handschellen anlegen (schatz, und was denkst du jetzt..? und meinst du wir werden ewig glücklich bleiben?...) Du verstehtst, und dass liegt mir nun wirklich fern. Was solls auserdem bringen, war ja höchstwahrscheinlich eh nur was einmaliges. Ich war nur neugirig nach deiner Ansicht, nachdem ich dein Regelwerk gelesen hatte. Aber alles in allem, ich find die Diskussion sehr spannen!

    Wahrheit

    @ Valencia

    Ist ein schwieriges Thema mit der Wahrheit und jeder kennt eine andere da hast du wirklich Recht Valencia.


    Ist wahrcheinlich eine Frage der Prioritäten die sich der einzelne setzt.


    Will ich dass es mir gut geht bzw. dem anderen, oder will ich mit der Wahrheit und all ihren Konsequenzen leben können?


    Naja ich glaube jedenfalls nicht dass Wahrheit eine Illusion ist, jeder kennt eine andere Wahrheit und wir versuchen doch dauernd die Wahrheit als ganzes zu erkennen, das ist das, was wir den ganzen Tag machen.


    So bleibt mir , die ich an der Wahrheit eben interessiert bin, nichts anderes übrig als meine Wahrheit mit der des anderen zu kombinieren um so frei wie möglich zu sein, ich meine um zu handeln, nicht frei von Problemen, das sind wir sowieso nie.


    Aber du hast Recht , da lässt sich lange diskutieren...


    deiner Freundin zu sagen dass du ihre Frisur scheiße findest würde wohl nur sinn machen wenn sie es wissen will, das wäre ein subjektiver Einwurf und hat meiner Meinung nach nicht viel mit Wahrheit an sich zu tun, ist also andere Baustelle.


    Bin auch der Meinung dass man sich selbst auch glücklich machen muss, bin aber davon überzeugt dass man das auch schafft ohne etwas verheimlichen zu müssen.{:(

    @ Nemexa

    Ja, in bestimmten Punkten hast du Recht. Die Warheit als ganzes zu erkennen ist natürlich erstrebenswert, aber leider oft nicht machbar. Vielleicht ist es sinnvoll danach zu greifen, aber man sollte sich nicht der Hoffnung hingeben, immer alles zu fassen zu bekommen. Und in einer Beziehung ist das auch so. Man kann die Wahrheit des andere nicht voll begreifen, das ist unmöglich. Schon alleine die komplexe Gedankenwelt ist jedem seine, und da fängt doch Fremdgehen schon an wenn man im Bett an einen anderen denkt. Und das sagt man doch auch nicht.


    Du hast schon recht, dass man bestimmt glücklich sein kann, auch ohne Dinge zu verheimlichen. Aber das muss doch nicht umgedreht werden: man kann nur glücklich sein, wenn man keine Geheimnisse hat. Oder?


    Aber ja, schaffen tut man es bestimmt, nur das das Leben leider auch andere Wege geht, und dann ist man wieder am Anfang der Diskussion. Dann hätte ich in dem Moment, als er mich fragte, ob wir noch alleine ein Bier trinken gehen wollen, ablehen müssen. Nun, das hab ich nicht und so kam das eine zum anderen. Jetzt ist die Frage: Wahrheit um jeden Preis?

    Nunja, was ist denn das für ein Preis den du dafür hergibst, ist doch eigentlich unklar.


    Man weiß nie genau was man für die Wahrheit opfern muss.


    Aber meistens ist es das wert.


    Valencia ich verstecke mich auch oft vor der Wahrheit und ich meine nicht selten dass ich sie anderen nicht zumuten kann.


    Doch was ich immer wieder beobachte ist dass mich Leute die sich bemühen sich der Wahreheit zu unterstellen und sie suchen, mich sehr beeindrucken und ich gerne mit solchen Menschen zusammen bin, ich traue ihnen.


    Sie sind angenehm, man weiß woran man ist, ich fühle mich wohl, und ich fühle mich auch wohl wenn ich mit meinen Mitmenschen im Reinen bin.


    Der Unterschied bei mir ist nicht dass ich es in der Praxis besser hinkriege oder versuche heilige zu spielen.was ich in meinem kurzen Leben für mich gelernt habe ist dass die Wahrheit ein angenehmer Freund sein kann wenn man zu ihr steht.


    Ich versuche einfach mit den Konsequenzen meines Handelns zu leben und nicht mehr zweigleisig zu fahren.


    Mag aber für andere nicht der richtige Weg sein.


    Das kann natürlich gut sein.


    Zu deiner Frage, Wahrheit um jeden Preis, ich denke wenn man sich aneignet die Wahrheit zu sagen dann macht man weniger Dinge die andere Verletzen könnten, dann überlegt man sich 10mal ob es das wert ist, ob man den anderen verletzen will, und dann kostet die wahrheit auch immer weniger, weil einem auch deutlicher wird was wichtig ist und was man eigentlich will, und wo man nur mal Lust drauf hat oder wie auch immer...für mich stellt sich die Frage: selbstverwirklichung um jeden Preis?


    Grundsätzlich ist das die Utopie, also das Heldentum: Wahrheit um jeden preis?...ein Traum...

    Guter Beitrag. Meine Antwort:


    Man weiß wirklich nie genau was man für die Wahrheit opfern muss, aber meine Frage lautet dann: ist sie das wirklich wert?? Das sie es meistens wert ist, habe ich bisher noch nicht gelernt. Meine beste Freundin hat mir in einer Nacht so viel "Wahrheit" über mich gesagt, dass ich es einfach nicht vergessen kann (und sie anscheinend auch nicht, denn es steht immernoch zwischen uns). Sie hat sich danach entschuldigt, aber es gibt Dinge, die lassen sich einfach nicht ungeschehen machen. Jetzt kann man vielleicht anfange zu diskutieren, ob die Freundschaft dann überhaupt gut war und richtig, aber das möchte ich nicht. Ich glaube einfach das wir, jeder mensch für sich, in einer anderen welt leben. Und einige Gedanken und Ansichten kann man/muss man teilen, aber andere vielleicht einfach nicht. Wenn ich wählen könnte, ich wünschte sie hätte mir nur die Hälfte gesagt.


    Und das bring mich zu deinem nächsten Punkt, das man mit ehrlichen Menschen besser umgehen kann. Da hast du vollkommen recht, ich fühle mich auch wohl mit Menschen die ehrlich sind und denen ich vertrauen kann, aber trotzdem weiss ich nicht, ob nicht vielleicht 9 von 10 meiner Freunde irgendwas in ihren dunkelen Schubladen versteckt haben. Und ganz ehrlich, diese Fehltritte passieren doch jedem und sie sind mir egal. Das ist aber nicht gleichzusetzten mit dem geziehlten lügen, betrügen, andere ausnutzen. Das habe ich im Leben noch nicht getan. Aber andere Ausrutscher passieren einfach und dann ist man wieder beim Anfang.


    Ich versuche auch mit der Konsequenz meines Handelns zu leben, aber halt anders. Wahrheit ist sicher ein angenehmer Freund, und auch ein einfacher, aber halt nur für einen selber. Und dann ist manchmal die Wahrheit ein egoistischerer Freund als das Geheimniss.


    Wobei du recht hast, ist das man sich vielleicht mehr Gedanken macht, wenn man handelt, da es ja in diesem Gedankenkonzept keinen anderen Ausweg gibt als die Warheit. Aber ich bin ehrlich: ich hätte nicht anders gehandelt, ich konnte und wollte nicht. Und das ist mein Problem. Es ist keine Selbstverwirklichung, die kann nicht auf Geheimnissen beruhen, es ist einfach nur eine Umweg/Zwischenfall im Leben, den man entweder teilen kann, und das auf kosten aller, oder halt nicht, und dann nur auf kosten seines eigenen Gewissens.


    Leider werde ich jetzt erstmal nicht weiter schreiben können, aber ich bin gespannt, was noch kommt.

    Hm, in einer Beziehung ist es für mich sehr wichtig diese Dinge gemeinsam zu besprechen, also klar zu vereinbaren ob sexuelle exclusivität gewünscht ist und falls ja, wie beide sich verhalten wollen wenn evtl doch mal eine Nebenbeziehung oder ein "Seitensprung" "passiert". Ob man es sich erzählt und was das für Konsequenzen hat. Ich dachte das würden alle Paare besprechen.

    Hat eigentlich mal wieder jemand...

    ...was Praktisches?


    Der Thread verwässert wiedermal in theoretischen Abhandlungen und "Was wäre wenn"-Konjunktiven.


    Wird Zeit, dass ich meine Bomberstaffel klar mache. 8-)


    Mal wieder einen Praxis-Bombenteppich werfen...

    Hör auf.

    Du hast mich schon ausreichend traumatisiert.


    ;-)


    Hast mir die Illusion genommen, dass ein Mann der mich beim ersten Date schwärmend anstarrt auch wirklich von mir begeistert ist, stattdessen werde ich dieses Vehalten in Zukunft als die " Maschinenkanon'sche-überbrückungs-starre" interpretieren.


    Und eine angeregte Unterhaltung über Atomphysik wird mir nicht mehr länger aufschluss geben wollen über sein Interesse an anspruchsvollen Themen, sondern vielmehr seine unkeuschen Absichten offenbaren.


    Künftig werde ich keine Freude mehr haben an scheinbar interessierten Fragen zu meiner Person, sondern sie als eine für den Mann notwendige Masche erkennen, die dazu dient mich hinters Licht zu führen.


    Wie doch deine rationalen Erklärungen das unbeschwerte prickelnde Gefühl zerstören können wenn mich ein attraktiver Mann anspricht.


    naja, aber ich bin ja auf der Suche nach der Wahrheit, da muss ich dieses Opfer wohl bringen, denn du hast recht.


    Wir Frauen sind unglaublich kalkulierbar.


    liebe Grüße


    {:(

    Zitat

    ...was Praktisches?


    Der Thread verwässert wiedermal in theoretischen Abhandlungen und "Was wäre wenn"-Konjunktiven.

    wie schaffst du den Übergang von einem Treffen (Bspw. Eis essen, etc.) zum persönlicheren Date. Problematisch ist ja häufiger dieses "Näherkommen". Disco, Video/DVD-Abend, etc. mal ausgenommen, dabei gibts schließlich immer einen Weg um es knistern zu lassen.


    Ich meine damit eher ein Treffen zum Eis essen, Laufen, in ein Cafe setzen, etc...wo setzt man dort an um Erotik/Knistern/Stimmung aufzubauen.


    Und dann eine weitere Frage, die ich hier mal zur Diskussion stellen möchte: worin unterscheidet sich ein Date von einer Verabredung.


    Zum Hintergrund, ich hatte vor 2 Wochen eine Verabredung/Date.


    Dort in dieser Beachbar saßen wir, tranken etwas und ein Bekannter ihrerseits kam vorbei, auf dem Rückweg stellte sich heraus, er hatte wohl in der Vergangenheit Interesse an ihr bekundet. Dann sagte sie noch, er tät ihr ein bisschen leid weil er uns beide dort gesehen hat.


    Daraufhin habe ich etwas die arrogantes Arschloch Nummer gespielt, von wegen Mitleid mit anderen Menschen, man sollte eine gewissen Grundegoismus an den Tag legen. (natürlich habe ich auch Mitleid mit anderen Menschen, nur nicht mit so einem TÖLPEL), und dann rutschte mir irgendwie das Wort "Date" heraus, wieso er denn bemitleidet werden müsste wenn wir ein "Date" hätten, habe ich in etwa so gesagt.


    Und dann kam die Shitfrage von ihr, "ach hatten wir ein Date"...


    ja was sagt man dann? nix, blöd gucken! Also worin liegt bitte der Unterschied, oder was macht ein Date aus, um mich mit dieser blöden Frage bloßzustellen :-)