Butch

    Zitat

    Das stimmt schon, wobei ich ja schon nach der Optik gehe. Wenn ich manche Fotos ansehe, denke ich mir, dass die gar niemanden kennenlernen wollen, so *** sind die Fotos.


    Solch eine Person treffe ich erst gar nicht

    Und wie reagierst du, wenn gar kein Foto dabei ist ? Eher gar nicht, oder ? Manchmal sind Fotos richtig schlecht, vor allem, wenn die Person sehr unfotogen ist. Ich z.B. hasse regelrecht Fotos von mir und behaupte mal, dass ich nicht allzu übel aussehe.


    Machinenkanone


    Ich konnte aus deinen vielen Beiträgen immer noch nicht herauslesen, wie alt du eigentlich bist. Aus verschiedenen Andeutungen, beispielsweise, was du mal für ein Auto gefahren hast, konnte ich schon einiges errechnen, dennoch würde mich eine genauere Angabe schon sehr interessieren !


    Wenn ich deine Berichte lese, kann ich mich aber des Gefühls nicht erwehren, dass daraus eine gewisse Verlorenheit klingt. Zwar sehr selbstbewusst und vor allem aus selbstbeherrscht, aber immer so ein Unterton, den ich mir vielleicht einbilde, der aber durchzuschimmern scheint. Alles zu wollen und doch nicht wirklich etwas zu haben, so kommt das bei mir an.


    Der Grundgedanke des Faden, wie man Frauen/Mädchen anspricht und alles weitere, das ist dir sehr gut gelungen und du praktizierst es ja auch erfolgreich, aber auch jede noch so "perfekte" Anmache, sei sie noch von Erfolg gekrönt oder nicht, endet mit der Gewissheit des Verlustes. Das ist etwas, was ich nicht verstehen kann, denn du willst die Freiheit und willst sie eigentlich doch nicht, ein Paradoxon. Sorry, wenn ich daneben liege, aber es drängte sich mir beim Lesen gerade auf.

    part2

    So, nachdem das Feedback zu meinem ersten Posting überwältigend war (hab eigtl. auch gar keins erwartet) will ich diesmal von einem Telefonat mit ihr berichten.


    Wir haben uns seit Freitag nicht mehr gesehen, paar mal kurz telefoniert. Beim heutigen Telefongespräch stellte sich heraus, dass sie es nicht in Ordnung findet, wenn ich sie streichle, obwohl sie mir das "verbietet". Es ist nämlich so, wenn ich anfange sie zu streicheln, "wehrt" sie sich, indem sie versucht, meine Hand wegzutun, sich ein Stück weiter wegzusetzen oder mir auch nur mitteilt, dass ich das lassen soll. Ich mache dann _natürlich_ nach kurzer Zeit weiter. Sollte ich ihren Wunsch respektieren und sie in Zukunft weniger oder gar nicht berühren, wenn sie mir das sagt oder soll ich so weitermachen wie bisher?


    Ich erkläre mir das Ganze durch einen unterschiedlichen sexual state, den wir zu diesem Zeitpunkt hatten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie gar kein sexuelles Interesse an mir hat, denn sowas hört sich bei einer Frau dann ganz anders an, sie hätte mich dann längst vor die Tür gesetzt oder mir eine Ohrfeige verpasst, denk ICH jetzt.. Was meint ihr dazu?

    brauner baer

    Vielleicht solltest du einen eigenen Faden aufmachen; ob's hier so gut passt, ich habe da meine Bedenken (wobei ich natuerlich nicht der grosse Fadenmeister bin und der grosse Fadenmeister meist was anderes denkt als ich ;-)).


    Wenn sie dir ausdruecklich sagt, dass sie Beruehrung nicht will, dann sollte das doch wohl heissen, dass - oh Wunder - sie tatsaechlich Beruehrung nicht will. Das musst du respektieren. Nein heisst nein. (Die Empfehlung, dass man "Koerperkontakt herstellen soll" gilt fuer die Situation, wo man sich noch nicht darueber ausgetauscht hat. Man tut das, um abzuchecken, ob die Dame das auch mag, weil es eben noch nicht klar ist und einer ja die Initiative ergreifen muss.


    Deine Situation ist aber ganz anders. Du weisst, dass sie das nicht will.

    Zitat

    Ich erkläre mir das Ganze durch einen unterschiedlichen sexual state, den wir zu diesem Zeitpunkt hatten.

    Halte ich fuer sehr unwahrscheinlich. Du wirst sie durch Weitermachen eher nerven, als dass du sie dazu bekommst, dass sie irgendwann doch will.

    Zitat

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie gar kein sexuelles Interesse an mir hat, denn sowas hört sich bei einer Frau dann ganz anders an, sie hätte mich dann längst vor die Tür gesetzt oder mir eine Ohrfeige verpasst, denk ICH jetzt..

    Das kann man nie wissen. Vielleicht bist du ihr auf freundschaftlicher Ebene wichtig, und sie will dich nicht vor den Kopf stossen.

    Zitat

    Was meint ihr dazu?

    Du hast schlechte Karten bei ihr. :-( Meine Einschaetzung. Tut mir leid.

    Zitat

    Ich habe auch das Gefühl, dass beim direkten Kontakt viel schneller ein viel höherer sexual state als beim Telefonieren erreicht wird, wenn ich das so nennen darf. Werde evtl. später weiteres berichten!

    Moin!


    Das hört sich gut an. Ich kenne dieses Problem mit dem Telefonieren, wenn man sich noch kaum kennt. Mit Gesten, Mimik und echter face-to-face-Konversation fällt es mir auch 1000x leichter...


    wobei sich das hier absolut aussichtslos liest... :-/

    Zitat

    Beim heutigen Telefongespräch stellte sich heraus, dass sie es nicht in Ordnung findet, wenn ich sie streichle, obwohl sie mir das "verbietet". Es ist nämlich so, wenn ich anfange sie zu streicheln, "wehrt" sie sich, indem sie versucht, meine Hand wegzutun, sich ein Stück weiter wegzusetzen oder mir auch nur mitteilt, dass ich das lassen soll.

    Zitat

    Ich mache dann _natürlich_ nach kurzer Zeit weiter.

    Wenn sie nicht gestreichelt werden will und das nicht mag, dann solltest du schon gar nicht weitermachen. Überhaupt nicht. Das macht alles nur noch schlimmer.


    Ich denke die Frau ist nicht scharf auf dich, aber es gibt Frauen, als auch Männer, die Berührungen an den Händen (oder sonstwo nicht mögen).


    Ich hatte letztes Jahr eine Affäre, die es absolut o.k. fand, wenn ich über sie herfalle und mit ihr rumvögel. Fummeleien an der Hand, Bein, Pussy etc. fand sie hingegen absolut gruselig. Auch intensives Küssen mochte sie nicht. O.k., ein Extrembeispiel, aber Streicheleinheiten sind offensichtlich nicht jedermanns Sache.

    Zitat

    Sollte ich ihren Wunsch respektieren und sie in Zukunft weniger oder gar nicht berühren, wenn sie mir das sagt oder soll ich so weitermachen wie bisher?

    Ich denke, du solltest einen Haken an die Frau machen. Ich glaube kaum, dass das noch etwas wird. Entweder sie findet dich doch nicht so toll wie du denkst oder sie möchte dich einfach nur als Kumpel.


    Ich denke eine gute Beziehung wird nicht mehr daraus...

    Strohblume

    Zitat

    Ich konnte aus deinen vielen Beiträgen immer noch nicht herauslesen, wie alt du eigentlich bist. ... würde mich eine genauere Angabe schon sehr interessieren !

    Da bist du nicht die Einzige. ;-)

    Zitat

    Wenn ich deine Berichte lese, kann ich mich aber des Gefühls nicht erwehren, dass daraus eine gewisse Verlorenheit klingt.

    Ja,das streite ich nicht ab.

    Zitat

    Alles zu wollen und doch nicht wirklich etwas zu haben

    Richtig. Na sagen wir, ich will "viel" haben. Nicht "alles".

    Zitat

    aber auch jede noch so "perfekte" Anmache, sei sie noch von Erfolg gekrönt oder nicht, endet mit der Gewissheit des Verlustes.

    Nein, das wiederum stimmt so nicht. Es werden zwar keine "ewigen Affären" draus, aber aus sehr vielen anfänglichen Liebschaften wurden dauerhafte und tiefe Vertrauensfreundschaften.

    Zitat

    Das ist etwas, was ich nicht verstehen kann, denn du willst die Freiheit und willst sie eigentlich doch nicht, ein Paradoxon. Sorry, wenn ich daneben liege, aber es drängte sich mir beim Lesen gerade auf.

    Entschuldige dich nicht für deine Gedanken!


    So schief liegst du mit deiner Einschätzung gar nicht.


    Also "Freiheit" will ich auf jeden Fall. Ist nur die Frage, was man darunter versteht. ;-) Konkret: Ich mag nicht "zuviel Nähe" (sowas wie "jeden Tag" und "immer und überall"), denn ich brauche viel Zeit für mich selber. Ich brauche genau das, was viele Menschen nicht ertragen können - ich muss regelmäßig "alleinsein können".


    Und ich brauche Abwechslung. Überall im Leben und auch in Sachen Frauen. So wie es zur Zeit bei mir läuft ist es - nach meinen satuts quo - für mich optimal: Drei Frauen parallel. So wird es nie langweilig, ich freue mich jede einzelne Begegnung.


    Würde ich mich immer mit derselben Frau treffen, würde sich das für mich schnell "ent-erotisieren". Es würde eine Freundschaft.


    "Erotik" bedeutet für mich "Fluktustion".


    Oder lyrischer ausgedrückt:


    Eine Frau war mir nie genug. ;-)


    Du wolltest aber wohl mehr aufs Perspektivische hinaus. Also was ich mir mal unter "Glück" vorstelle, bzw. "wo ich hinwill".


    Diese Fragen sind berechtigt und beschäftigen mich auch. Allerdings nicht mehr um diese Uhrzeit. :-)


    Vollständig beantworten kann ich sie gegenwärtig ohnehin noch nicht. Aber ich weiß, dass mich "mein Weg" diesen Antworten näher bringt. Und zwar jeden Tag.

    Lewian

    Schon ne Weile her, aber vielleicht interessiert dich der Vorfall noch:

    Zitat

    Ich habe hier mal was Praktisches...

    Schön!


    ;-)

    Zitat

    Ich habe mich nicht getraut, die Freundin abzuwuergen, weil das, meinem Gefuehl nach, fuer schlechte Atmosphaere gesorgt


    haette

    Die Atmo WAR doch schon angesäuert. Guck:

    Zitat

    ich war sauer,

    ...und das lag NICHT an dir!

    Zitat

    und es ist nicht an mir, das Gespraech zwischen Freundinnen zu unterbrechen, nur weil ich mit einer von ihnen reden will

    Dazu komme ich gleich...

    Zitat

    Das beste, was mir eingefallen ist, war, am Ende zu versuchen, mich mit der Frau zu zweit zu verabreden,

    Du hast


    freiwillig as Feld geräumt? Mal ehrlich: aus (falscher) Rücksichtnahme auf ihre (in deinen Augen höher priorisierte)


    Freundin, oder aus Angst?

    Zitat

    was aber gescheitert ist (evtl am knappen Zeitfenster; ich war nur noch 2 Tage in der Stadt).


    Hat irgendjemand eine Idee, was man sonst in der Situation noch haette machen koennen?

    Natürlich.


    Also zuerstmal will ich erwähnen, dass sehr viele Leute nicht des Gespräches wegen reden, sondern wegen ihrer


    Selbstdarstellung. Ich weiß nun nicht, ob das in deinem Fall so war (dass sie die "Freundin" - vor dir oder sonstwem -


    wichtig machen wollte), das wirst nur DU einschätzen können.


    WENN es Selbstdarstellung war, dann brauchst du noch weniger Scheu zu haben, DAS mal auszuprobieren, was ich dir für so eine


    Situation raten möchte.


    Das, was du da erlebt hast, war ein Aufeinandertreffen von Autoritäten. Drei an der Zahl. Die Frau, du und ihre Freundin. Die


    Freundin platzt rein und entfaltet ihre Autorität wie ein gebrochener Staudamm. Sie zerreißt euer Gespräch, bestimmt die


    Situation. Sie nimmt sich große Macht.


    Diese Macht wiederum nimmt ihr keiner von euch beiden weg! Weder deine Gesprächspartnerin, die offenbar nicht genug Autorität


    besitzt, sondern nur geduldig zuhört dnd ab und zu zu dir guckt (und sich vermutlich gedacht hat "Der arme Lewian, jetzt muss


    der sich das auch mit anhören, wird die nicht mal fertig?"), noch du, der sich ein Einschreiten einfach aus


    Höflichkeitsgründen verbietet. ...oder auch nicht traut. Was verständlich ist. Geht vielen so.


    Und WEIL die Autorität "Freundin" nicht gebremst wird, WEIL ihr sich eine Autorität entgegenstellt, treibt sie ungebremst ihr


    Unwesen und findet sich vermutlich ganz großartig. "Selbstdarstellungsebene" - eine wichtige und beliebte Ebene der


    Kommunikation (neben "Beziehungsebene", "apellarischer Ebene, "informativer" und noch ein paar mehr).


    Konkret: Was kannst du tun?


    Also erstmal, du MUSST etwas tun.Sonst labern solche selbstverliebten Labertaschen bis Weihnachten (und müssen dann "ganz


    schnell weg", weil sie sich "so verquatscht haben").


    Also, etwas "machen" musst du auf jeden Fall, sonst bist du der Autorität "Labertasche" ausgeliefert. Du kannst aus


    verchiedenen "Härtegraden" wählen. MIR machen solche Situationen Spaß, denn sie wecken meine Steitlust. Nicht "Streit" im


    Sinne von Krieg, sondern eher "Wettstreit" in der Preislage: "Mal sehen, ob du mir (autoritär) gewachsen bist!"


    Ich hätte "Knüppel aus dem Sack" gespielt (staksig, geschwollen und laut und deutlich):


    **"Entschuldigung, ich muss Sie kurz unterbrechen! Und zwar mit einer Frage. Was meinen Sie, haben Ihre Freundin und ich


    hier gemacht, bevor Sie dazugeommen sind? Ich gebe Ihnen einen Tipp: 'Pilze suchen' wars nicht!"** Dazu freundlich lächeln.


    Aller Wahrscheinlichkeit nach wäre sie jetzt so perplex oder gar beleidigt, dass schlagartig Ruhe am Mikrofon wäre und sie


    das Feld räumen würde.


    Bedien dich der Empathie! Was passiert in ihr? Sie redet munter drauf los und ein Stockfremder, der eine Weile lang wortlos und geduldig zugehört hat,


    schneidet ihr radikal das Wort ab und knallt ihr seine Persönlichkeit wie einen Vorschlaghammer ins Gesicht. Botschaft: "Halt doch


    bitte mal das Maul!"


    Ihr vergeht sofort die Lust am Labern. Womöglich ist sie brüskiert, in der Preislage "Na hören Sie mal!", aber für ernsthafte verbal-aggressiv Gegenwehr dürfte sie zu verduzt sein.


    Würde sie einfach weiterlabern, könntest du von einer etablierten Persönlichkeitsstörung ausgehen. Dann wäre


    Guter Rat wirklich teuer.


    So derb würdest DU es aber wahrscheinlich nicht angehen wollen.


    Vielleicht versuchst du mal DIESE Variante:


    Entschuldigen Sie, darf ich sie kurz unterbrechen? Ich wusste nicht, wie lange Sie ihre Freundin sprechen wollten, deshalb habe ich mich zurückgehalten. Aber nun sehe ich, dass es etwas länger dauern wird und Ihre Freundin und ich haben uns vor Ihrem Erscheinen unterhalten und ich möchte das Gespräch gern noch beenden."


    Noch besser ist es, wenn du soziale Position erzwingst: "WIR (deine Bekannte und du) möchten gern noch das Gespräch beenden..." Damit erzeugst du einfach und eigenmächtig eine "2:1-Situation".


    Weiterhin sinnvoll - Höflichkeit: "Ich möchte Sie nicht verdrängen, aber ich möchte auch nicht, dass unser (von dir und deiner Bekannten) Gespräch verdrängt wird."


    Ebenfalls wichtig - Hartnäckigkeit, bis hin zur Penetranz: "Das Gespräch ist mir wirklich wichtig, ich bin nicht mehr lange da, bitte haben Sie Verständnis!"


    Du musst dir vor Augen führen, dass die meinsten Menschen nicht aus Bosheit agieren/reagieren, sondern aus Lust. Lust anirgendwas: Unterhaltung, Selbstdarstellung, Imponiergehabe, Zeitvertreib... All das ist "Lust". Sie handeln, weil sie auf irgendwas Bock haben. Zum Beispiel Quatschen. Viele merken dabei gar nicht, dass sie ungelegen kommen. Wenndu ihnen das sagst - auch auf ganz höfliche Weise - wird ihre "Lust am Quatschen" vernichtet, weil sie dann überhaupt erstmal BEGREIFEN, dass sie stören. Und dann gehen sie meist recht schnell und von selber und entschuldigen sich oft sogar für ihre Taktlosigkeit.


    Es gehört nicht viel dazu, einem Menschen die Lust an irgendwas zu nehmen. Aber MACHEN musst DU das! ;-)


    Also NIMM den Labertaschen die Lust am Reden!

    Zitat

    Irgendwie gibt es haeufiger so Anlaesse, wo ich eigentlich gut mit bestimmten Leuten ins Gespraech komme, welches aber von


    hinzukommenden Leuten plattgemacht wird, die einfach so anfangen ueber irgendwas zu reden

    Schön! Dann hast du ja genug Gelegenheit, DEINE Autorität auszuprobieren und zu schulen. ;-)

    Zitat

    (Und anscheinend "binde" ich meine Gespraechspartner nicht gut genug, dass sie selber da Grenzen ziehen - wenn es sich um


    ihre Bekannten handelt, waere das meiner Meinung nach ihre Aufgabe.)

    Nein! Gehe immer davon aus, dass deine kommunikativen Verbündeten kommunikativ HILFLOSER sind als du! Warte nicht darauf, dass SIE DIR aus der Patsche helfen, sondern Hilf DU IHNEN aus der Patsche!

    Zitat

    Wenn ich zu einem Grueppchen (ab 2 Personen) hinzustosse, versuche ich immer erstmal zu sehen, wer worueber spricht und


    wenn ich "einsteige", dann mit etwas, was thematisch passt und niemanden ausschliesst... falsche Ruecksichtnahme?

    Nein,


    im Gegenteil, das ist eine "respektvolle Annäherung" an eine kommunikative Situation.


    Ich hoffe, du konntest damit was anfangen.

    Arschgefickter Internetexplorer! >:(

    Eigentlich nimmt man den ja nicht, na ja...


    Gerade hab ich ne PN geschreiben und drücke einmal aus Versehen [Esc] - der ganze Text weg!


    Arschfick^3!


    Geht überhaupt nicht, diese Gülle!


    Man, bloß gut, dass ich sonst alles in einen Editor schreibe. Aber nicht der arschgefickte von Windows!


    Tippe nur gerade in mein Notebook, weil Rechner wegen Schreibtisch-Umbau gerade keine Schläuche dran hat.


    So, nochmal tippen. Verfickt noch eins.


    Microsoft - die neunte Plage.


    Die 11. Todsünde.


    SUSE liebe SUSE ... wann bin ich endlich genervt genug von Gates' Abfallprodukten, mir DICH mal RICHTIG anzugucken?

    Na MK-chen

    Zitat

    Aber ich weiß, dass mich "mein Weg" diesen Antworten näher bringt. Und zwar jeden Tag.

    So seh ich das auch. Dafür ist das Leben da, nämlich Antworten auf die Fragen zu bekommen, die einen innerlich beschäftigen. Allerdings sind das keine normalen Fragen, sondern eher etwas wie ein Gespür für etwas (das "richtige" Leben?), dem es aber an Sicherheit mangelt, die es zu erreichen gilt. Die Antworten auf diese Fragen sind, genauso wie die Fragen selbst, nicht erklärbar. Die Lösung ist nicht die, eine Antwort zu finden, sondern, dass sich die Frage irgendwann erübrigt. Sie fällt weg. Ich glaube so in etwa sieht MK das.

    Zitat

    Ich mag nicht "zuviel Nähe" (sowas wie "jeden Tag" und "immer und überall"), denn ich brauche viel Zeit für mich selber.

    Kenn ich von mir. Ich fühl mich schnell eingeengt. Allerdings brauch ich eine andere Art von Nähe wesentlich stärker als die meisten Menschen, die ich kenne. Ich bau diese Nähe auch extrem schnell auf. Also richtige emotionale Nähe, die viele erst mit der langwierigen Entwicklung von Vertrauen aufbauen. Für mich stellt sich die Frage nach Vertrauen garnicht erst, es ist keine Bedingung dafür, mich hingeben zu können. Ich hab nix zu verlieren, zumindest fühl ich mich nicht derart.


    Diese zweckgebundene Nähe, dieses Klammern im Alltag, dieses "ich brauch dich", damit komm ich schwer klar und ich mag es nicht. Wäre für mich selbst in ner festen Beziehung mehr oder weniger unnötige Schlacke und irgendwie platt. Nur suchen viele Frauen diese Nähe. Ich fang damit wenig an.


    MK:


    War gestern mit Kumpels fort, der eine davon ist 45 und hat in etwa deine Einstellung. Hat auch dem entsprechend mehrere Frauen, wird wild umschwärmt und hat dennoch daheim ne mehr oder weniger feste Beziehung. Für ihn gibts diesen Mist mit Fremdgehen auch ned, wenn seiner Freundin was "passiert", ist das okay. Ihn greift das emotional NICHT an, solange sich zwischen ihm und ihr nichts negativ ändert. Hier brauchts eben extrem viel echtes Vertrauen. Grundvoraussetzung der Sache ist noch: Nur geschützer Verkehr. Sollte ja wohl klar sein.


    Übrigens: Bei mir geht grad frauentechnisch weiterhin zu wenig. Egal. Bald bin ich für 2 Wochen in Stuttgart stationiert, dann rockts 8-)


    Gruß Jo

    Maschinenkanone

    Sehr schoen! Danke!


    Das leuchtet mir durchaus ein. Die Situation war problematisch, und evtl. nicht nur fuer mich, sondern auch fuer meine Gespraechspartnerin. Und wenn dann nicht jemand entschieden einschreitet, geht es so weiter und macht keinen Spass. Sie tut's nicht - also warum nicht ich? Es waere mindestens moeglich gewesen, dass ich ihr damit auch einen Gefallen getan haette. (Ich glaube, ich hatte keine klare Meinung dazu, wie sie die Situation gefunden hat, also ob ihr das Auftauchen ihrer Freundin auch unangenehm war - immerhin moeglich.)


    Tja, den Mut muss man halt haben...

    Ja, da hast du Recht.

    Und ich sag dir noch was!


    DIESER Mut, den du DAFÜR brauchst, also "autoritärer" Mut, DAS ist der wirklich wichtige Mut, im Leben.


    Man braucht auch Mut, um mit einem Loch im Zahn nach langer Zeit mal wieder zum ZA zu gehen, oder für die Felsenkletterei oder zum Bungeejumping.


    Aber einer anderen Pesönlichkeit gegenüberzutreten, und zwar AKTIV (und nicht passiv, um sich "was sagen zu lassen"), DAS ist eine ganz wichtige Form von Mut! Klingt auf den ersten Blick banal! ("Is doch nüscht dabei! Da gehste hin und sagst eben Bescheid!") aber IN der Situation wandet sich das oft ganz schnell. Da fühlt man sich klein und hilflos und möchte am liebsten abhauen.


    Aber dieser "autoritäre Mut" ist deshalb "der Wichtigste", weil er dich zum "Krieger unter den Menschen" macht. Ich sage immer: "Die schwerste Waffe des Menschen ist seine Autorität".


    Nicht "Waffe" im Sinne eines Vernichtungsfeldzuges, sondern im Sinne von "Wirksamkeit", von "Selbstentfaltung", von "Durchsetzung". ALLE Menschen, die irgendwas erreichen und dafür von der Gesellschaft bewundert werden besitzen diesen "autoritären Mut".


    Und den brauchst du auch für dich selber! Es gibt nämlich nicht nur die "äußere A." sondern auch eine "innere Autorität". Du musst dich dir selbst gegenüber durchsetzen können, deinen "inneren Schweinehund" überwinden können, dir selbst "Befehle geben" können. Erst DANN, erst NACH dieser Entscheidung dir selbst gegenüber ("Ich machs!") brauchst du überhaupt deine "äußere Autorität".


    Alsol diesen Mut kann man entwickeln und "Höflichkeit" ist ein gutesGleitmittel.


    Du kennst sicher die Redewendung "Höflich, aber bestimmt".Genau so funktioniert es. Bleibe höflich aber weiche nicht zurück. Du wirst dich wundern, wie bereitwillig die meisten Menschen deinen Wünschen folgen!


    (Alles jetzt mal in der Du-Form geschrieben, aber nicht auf dich persönlich gemünzt. ;-) )