GM

    Ich glaube, gehtsos:

    Zitat

    ...allerdings gibt's für Dich einen klitzekleinen Minuspunkt 8-) ;-D Gerade DIE Möglichkeit des "extreme erstkontaktings"... ;-)

    ...war ganz profan gemeint. Mit "sich nach bestimmten, vorgegebenen Regeln flexibel koordiniert zu bewegen" umschreibt er es NOCH schwülstiger ;-D. Und zwar, dass du ihn vorher inkognito hättest auf die Tanzfläche zerren können, um dann zu sagen: "Übrigens, wir sind uns nicht ganz unbekannt!" ;-)


    Noch ein "übrigens".


    Bei (ja) (nein) (vielleicht) hab ich (ja) angekreuzt. :-) Konnte nicht anders. ;-) "Offen" bleibt ja dennoch alles. Beziehungen sind "Lebewesen", die von sich aus arbeiten und bearbeitet werden müssen. Davor scheue ich mich nicht und darin bin ich auch kein Anfänger. Und eine "Beziehung" ist es im ferneren ja ohnehin schon, denn jedes gegenseitige Verliebtsein bedeutet ja "menschlichen Beziehung". Und ein "Nein" würde eine weitere Entwicklung von vornherein ausschließen. Das wäre schade. Und wenn sie sich mir gegenüber so äußert, dann bedeutet das für sie (so gut kenne ich sie) auch ne Menge Mut. Und denn will ich - unanbhängig davon, dass es mir entgegenkommt - auf keinen Fall unhonoriert lassen.


    "Verändern" wird sich dadurch nicht sehr viel. Es wird nur der Prozess des "Herantastens" nicht unterbrochen.

    So, jetzt gehe ich spazieren. Hab ne Menge zu verarbeiten. Dieses Wochenende habe ich den Begriff "weibliches Selbstbewusstsein" bzw. "selbständige Weiblichkeit" völlig neu definieren können. Ich habe selber in die Mündung einer Maschinenkanone geguckt. Und es hat mich ganz ordentlich getroffen. In vielerlei Hinsicht. Passiv und aktiv. Aber in jedem Fall konstruktiv. "Spiegel vor die Fratze" und ich gucke in ein schwarzes Loch.


    Und ich habe mal wieder gemerkt, wie "das Leben" oft wie ein Güterzug an mir vorbeirauscht, mit tobendem Lärm und so schnell, dass ich nicht mal die Hänger zählen kann und dann ist er weg und verschwindet leiserwerdend - ratatt, ratatt - in der Ferne, bis seine Rücklichter nicht mehr zu sehen sind und es wieder ganz still wird. Und dann merke ich, ich habe gar nichts richtig mitgekriegt. Also ich habe schon alles "mitgekriegt", aber es dringt nur bis in eine bestimmte Tiefe vor.


    So schnell ich auch meistenteils lebe und zu welch geradezu unbarmherziger Geschwindigkeit mich mein Triebwerk beschleunigt wenn die Turbine lostobt und blau durchzündet, so langsam ist doch meine Seele. Die will es tröpfchenweise, langsam, in langer Zeit, damit sie es verdauen kann. Bipolare Spaltung. Und wenn meine Seele berührt wird, dann läuft nichts wie gewohnt. Dann "führe" ich nicht. Dann bin ich nicht der Cowboy. Dann bin ich ausgeliefert und hilflos und alles kommt durcheinander.


    Aber es ist auch sehr schön, "ausgeliefert" zu sein und einfach zu gucken was kommt und was mit einem geschieht. :-)


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    Also, melde mich ab, zum TD an der Seele.

    @ Drausi

    Zitat

    Halte ich für eine Form von Verdrängen. Es klingt sicher in vieler Ohren erstmal gut aber in Wirklichkeit erübrigen sich die Fragen nicht sondern es kommt eher der Spruch "Die Zeit heilt alle Wunden" zum Tragen. Unbeantwortete Fragen sind ganz klar Ungeklärtes und Ungelärtes sind offene Wunden. Die Fragen zu Leben wäre eine andere Möglichkeit. Nicht die Antwort als Ziel sondern den Erkenntnisgewinnn der Suche. Aber eine Frage bewusst zu verlagern damit die Wunde nicht mehr schmerzt wäre dann wieder Verdrängen und Selbstbetrug in der Sehnsucht nach Klärung.

    Nene, ich mein das nicht so. Das wäre die platte Art, etwas durch eine Lösung, die plausibel klingt, zu beantworten. Also nach Logik. Derart wäre es natürlich möglich, einfach die Frage zu verdrängen und so die Antort unrelevant zu machen.


    Ich meine aber andere Fragen - diese, die sich nicht in Worte fassen lassen. Also z.B. nicht "warum lebe ich überhaupt" oder "warum ist alles so ungerecht"? Vielmehr meine ich das Gefühl, das sich in solchen Fragen äußert. Dadurch, dass du dir bewusst diese Fragen nicht mehr stellst, sie versuchst zu übertünchen, veränderst du noch nicht dieses Gefühl.


    [Um solche "Fragen" (das sind ja garkeine Fragen wie wir sie normal kennen) unrelevant zu machen, muss sich dein Horizont ändern, die "Frage" ergibt innerhalb des neuen Horizonts dann garkeinen Sinn mehr, hat nicht einmal mehr einen Punkt, an dem sie angreifen kann. Horizont kann hier sowohl intellektueller Wissenshorizont aber beispielsweise auch Gefühlshorizont sein. Ich selbst schaue gerne kritisch zurück und erkenne, warum ich zu manchen Zeiten boshaft und unzufrieden war oder warum mich Dinge glücklich gemacht haben, die mich heute eher anwidern. Und genau DAS ist Horizont. Nicht nur reines Wissen, Intelligenz oder Erfahrungsschatz. Das sind alles nur Werkzeuge.]


    Wenn z.B. lediglich die Zeit Wunden heilt, indem sie das Lebensumfeld ändert, die Sichtweise der Person selbst aber nur unwesentlich, dann sind die "Fragen" noch immer die selben, haben nach wie vor Sinn und Relevanz, jedoch abgeschwächt oder verdrängt.


    Sehnsucht nach Klärung ist dazu auch der völlig falsche Weg, zumindest dann, wenn diese Klärung von außen kommen soll. Wenn sich diese "Fragen" deines Lebens für dich erübrigen, ist das ein innerer Prozess. Es wird dabei nicht etwa der Sachverhalt einer Tatsache erfasst ("so und so läuft die Welt, ich kenn jetzt ihre Regeln und hab die Antwort auf alles, die Weltformel oder ähnlicher Bullshit"), sondern die Sichtweise für die Welt hat sich geändert.


    Ist alles hald etwas dünn, da es sich in Worte schwer fassen lässt. Man muss es selbst erfahren haben und kann es, wenn man es in der richtigen Weise formuliert bekommt, erkennen und nachvollziehen. Ich versuch auch gern noch, Beispiele aus dem Leben zu bringen.


    Gruß Jo

    @ Gänsemond

    Zitat

    Du und deine Süße können ganz beruhigt sein.

    So war das nicht gemeint ;-)

    Zitat

    dass ich immer hingefallen bin, während wir uns unterhalten haben? Dass ich so seltsame Kopfzuckungen habe und immer "Scheiße!", "Dreck!" oder sonstige Höflichkeiten unvermittelt ins Gespräch einflechtete?

    Davon ist mir nichts aufgefallen :-o


    Nein, Du hattest Dein Unvermögen zum Paartanz offen zugegeben :)^ :°( :-D

    @MK

    Zitat

    (Hast du den eigentlich mal gefotot?

    Nein, leider nicht. Da gibt's nur das alte Bild, wo sie diesen herrlichen... in weißen Jeans verhüllt, glaub ich.

    Zitat

    Und zwar, dass du ihn vorher inkognito hättest auf die Tanzfläche zerren können, um dann zu sagen: "Übrigens, wir sind uns nicht ganz unbekannt!"

    Ey, :)^


    Umschreibungen haben mich anderswo schon ins "BestOf" gebracht ;-D |-o

    Zitat

    Ich habe selber in die Mündung einer Maschinenkanone geguckt.

    :-o ;-) :)^ :)*

    Zitat

    Und wenn meine Seele berührt wird, dann läuft nichts wie gewohnt. Dann "führe" ich nicht.

    Sag' ich mal nix - DAS Statement sagt alles :)*

    Zitat

    Er wird das "Kind" schon schaukeln

    Jepp, notfalls hole ich mir das Bienchen x:) als Verstärkung und dann bringen wir Dich in die Spur:-D Aber wenn eine gewisse Rationalität in der Emotionalität wieder einsetzt, kriegst Du das bestimmt auch selber hin :)* *:) Das kann länger dauern, schleichender Prozess, aber dann gründlich.

    @ MK:

    Danke, für dein langes Posting, aber das hier find ich dann doch ein wenig hart ;-)

    Ich glaub es gibt einige, die darauf mit einer schallenden Ohrfeige antworten würden ;-D


    Wobei aber auch garnicht gemeint war, dass sie mir direkt sagt, dass sie ein Kompliment will, sondern sie erzählt nur immer davon, dass sie Komplimente gekriegt hat. Und in dieser erwartungsvollen Atmosphäre, die daraufhin entsteht dann irgendwas zu sagen, was SIE nicht verärgert und MIR nicht das Gefühl gibt ihr Spielball zu sein, find ich doch enorm schwierig.


    Ich geh zwar auch abundzu gern mal drauf ein (is vllt. ein bischen falsch rübergekommen in meinem ersten Beitrag), aber eben nicht immer. Wenns öfter dieselbe Person is, die davon nicht genug bekommen kann, find ichs eben nicht sonderlich witzig.


    Aber trotzdem will ichs mir ja auch net mit ihr/ihnen (ich sprech ja nicht nur von einem Fall^^) verscheisen.


    Wenn ich auf "Mann, wie seh ich scheise aus": "Wenn du meinst."


    antworte, dann kommt bei ihr doch die Botschaft an: 'Der denkt das ja wirklich von mir' und genau so wird sie dann auch reagieren...:-|


    Naja, ich geh mal schlafen. Bei mir fängt morgen mein letztes halbes Schuljahr an ;-) zzz


    Achja...und morgens seh ich endlich wieder die Person, die von mir jedes Kompliment bekommen könnte, wenn sies will ;-) ;-D


    Das wird übrigens das erste Mal, dass ich überhaupt in Reallife mit ihr spreche, also wünscht mir Glück :-D

    @ Gänsemond:

    Von der Perspektive aus hab ich das Thema allerdings vorher auch noch nicht betrachtet, dass ihr was an Mir liegt, wenn sie fishing for kompliments betreibt. Is vllt. ma ne neue Denkweise :-). Bisher hab ich bei sowas nämlich immer nur gedacht, "Ach, die will doch eh wieder nur ihr Ego aufpolieren".


    Gruß

    @ Mensch19

    Zitat

    Nichtbeachtung des manipulativen Musters.

    Nö, da hat MK m.E. schon recht - entweder nimmt man(n) sowas als rein verbales Spiel unter Freunden oder gibt einer platonischen Freundin ein menschlich aufbauendes Kompliment - in der zitierten und gemeinten Form ist es echt nur arm und für'n Ar... und somit (auch) richtig ;-)

    gehtso

    Ok, nach drei Tagen hab ichs jetzt auch kapiert. Dummerweise befandest du dich nicht mehr in der Nähe von irgendwelchen musikalisch anregenden Geräuschen. Walzer oder Salsa hätt ich auch noch hingekriegt.;-) DAS hätt ich sogar seeehr witzig gefunden. Dein absolut ratloses Gesicht: Was will DIE denn jetzt?!;-D Herrlich!


    MK und Mensch19


    Also so ganz hab ich die Ignoranzschiene noch nicht kapiert. Was soll das bringen? Du bringst das arme Mädel damit ganz geschwind auf den Boden der harten Tatsachen zurück. Findet sie den Kerl, der sie ignorant behandelt geiler, als den, der ihr das gibt, was sie braucht? Man bricht sich doch keinen ab, wenn man darauf erwartungsgemäß eingeht, oder?