@forteeone

    wie wärs mit:


    "ich brauch mal einen Tipp:


    Was fragt man eine Frau,


    wenn man zwar schon mit ihr gesprochen hat,


    aber immer noch total schüchtern ist ih gegenüber und man möchte sie einfach noch mal ansprechen?"


    Damit würdest du, abgesehen von einer aus meiner Sicht völlig entwaffnenden und daher sexy wirkenden Offenheit, signalisieren, dass dich ihre konkrete eigene Meinung interessiert, weil du eben genau sie beeindrucken/ihr gefallen/ genau SIE besser kennenlernen möchtest. Von wegen Einigartigkeit... Also bei mir zieht das jedenfalls, vom anderen als einzigartig wahrgenommen zu werden. Soviel auch zum Thema Wettbewerb, "wer ist die schönste, geilste, klügste..." find' ich echt ätzend. ich hasse alle Wettbewerbe.

    nicht besser, sondern anders

    @okkapi

    Ist "einzigartigkeit" nicht in diesem Zusammenhang so etwas ähnliches wie "Siegerin eines Vergleichs"?


    Ob es ein Wettbewerb ist, hängt von dir ab. Ich würde sagen es ist nur dann ein Wettbewerb, wenn sich beide Teilnehmer bemühen etwas bestimmtes zu gewinnen, oder?

    @borbarad

    Ja, könntest du recht haben. Ist natürlich Einstellungssache. Wie allgemein "Siegen" und "Verlieren" eine Frage der Sichtweise ist. Nur kann ich mir meine Sichtweise nicht immer auswählen:-/.

    @ forteone

    ..und über Los darfst du auch nicht. ;-) Aber Spass beiseite:


    Was gefällt dir an MKs Vorschlag nicht? Dass du schüchtern bist würde sie evtl. sowieso merken, dass musst du ihr nicht extra sagen. :-)

    tut mir leid, das verstehe ich noch nicht so ganz!?


    ich soll die das also fragen

    Zitat

    Was fragt man eine Frau,


    wenn man zwar schon mit ihr gesprochen hat,


    aber immer noch total schüchtern ist ih gegenüber und man möchte sie einfach noch mal ansprechen?"

    sie soll ja nicht direkt wissen das ich sie gern hab,


    das würde vielleicht alles kaputt machen, vielleicht distanziert sie sich dann ganz von mir^^


    Wir werden wohl in ferner Zukunft was unternehmen,


    mit mehreren, mal sehn was wir machen, lassen uns was einfallen,


    sie alleine zu treffen wäre wohl erstmal zu hart,


    wenn ich es nichtmal gebacken bekomme sie nochmal anzusprechen...


    Das komische ist, jede Minute kommt mir mindestens einmal ihr Name in den Sinn,


    ich kann dasnicht unterdrücken,


    warum, weiß ich auch nicht |-o

    Vergleiche

    Ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt. Ich finde es absolut einleuchtend, dass Menschen nicht verglichen werden wollen (Maenner so wenig wie Frauen).


    Um verglichen zu werden, muss man ja "vergleichend" angesehen werden. Also das heisst, um zu vergleichen, muss ich, wenn ich bei einer Frau bin, gleichzeitig an andere denken und mich fragen, "welche ist besser". Zu vergleichen bedeutet, dass man sich daran hindert, Einzigartigkeit zu sehen. Zu vergleichen, bedeutet, alle Eigenschaften, alle kleinen liebenswerten und weniger liebenswerten Details und Besonderheiten, die ein Mensch so haben kann, auf einer einzigen Skalla zusdammenzufassen, auf der man dann sagt: "verglichen mit der von gestern: Nur Platz 2". Es bedeutet, jemanden als "eine von vielen" zu sehen, die in einer Rangfolge angeordnet werden koennen. Es bedeutet, nicht genau auf den speziellen Menschen zu achten, den man gerade vor sich hat.


    Genau so, achtsam auf die Besonderheit des bestimmten Menschens, moechte ich aber gucken, und mir waere lieb, wenn das auch so ankommt. Natuerlich wird das nicht automatisch von dem Umstand ausgeschlossen, dass ich mehrere nach ihrer Telefonnummer frage. Aber leider kann das immerhin doch so aufgefasst werden. Entweder ich frage beide gleichzeitig. Dann: "Aha, ihm sind mehrere gleich viel wert, er ist nicht an mir [k[speziell[/i] interessiert", oder ich frage eine zuerst, dann: "aha, ich bin erste/zweite Wahl". Diese Sichtweise ist natuerlich dem, was in mir vorgeht, nicht angemessen. Denn ich finde ja beide auf jeweils ihre eigene, unterschiedliche Art toll. Haette ich eine vorgezogen (was ich gewisserweise habe; ich hatte einen Beschluss, wen ich zuerst frage, aber in der konkreten Situation liess sich das dann zum Glueck verbergen), dann aufgrund des Kriteriums, von welcher ich mich eher ermutigt gefuehlt habe, nicht welche mir besser gefaellt (danach habe ich die beiden nicht geordnet).


    Nur ist das Problem, wenn man sich noch gar nicht kennengelernt hat, ja, dass die beiden das gar nicht wissen koennen, wie ich das sehe und das ich nicht vergleiche, so dass eine von ihnen nur zweite Wahl waere. Von daher gibt es, was immer ich tue, Luft fuer Missverstaendnisse.


    Borborad:

    Zitat

    Ist "einzigartigkeit" nicht in diesem Zusammenhang so etwas ähnliches wie "Siegerin eines Vergleichs"?

    Definitiv nein. Ich versuche, mich fuer die Einzigartigkeit von beiden zu begeistern. Wenn ich eine toll finde, heisst das in keiner Weise, dass ich die andere "weniger toll" finden muesste, sondern nur auf andere Weise.


    Davon trennen muss man natuerlich das praktische Entscheidungsproblem, also "welche frage ich zuerst nach Nummerntausch" bzw. evtl. spaeter "mit welcher will ich eine Beziehung haben"? Aber wie schon gesagt, meine Kriterien dabei koennen ganz anders sein als ein Vergleich "welche ich besser finde" - da geht's z.B. auch um "wo verspreche ich mir bessere Chancen", "welche wird eher mit meinen speziellen Fehlerchen leben koennen", "was ist logistisch komplizierter" etc. (jedenfalls wenn ich alle Kandidatinnen abgesehen davon begeisternd genug finde, aber das kann ja so sein).


    Maschinenkanone


    Das ist auch der Grund, warum ich diese ganze LSE/Alpha-Terminologie nicht mag. Diese Begriffe sind immer vergleichend und eindimensional, sie hindern uns daran, individuell hinzusehen und individuell zu geniessen (sofern man sie jedenfalls in der Praxis ernst nimmt und nicht nur darueber theoretisiert).

    Zitat

    Dass du schüchtern bist würde sie evtl. sowieso merken, dass musst du ihr nicht extra sagen.

    Doch, Borbarad. Aber dazu kome ich gleich...


    .


    .


    .


    okkapi

    Zitat

    ich hasse alle Wettbewerbe.

    ...sagte der "ewig Letzte" als er wiedermal den Trostpreis entgegennahm. ;-)


    Klar, du meinste andere "Wettbewerbe".


    Wettbewerbe sind gut, sofern sie selbst erwirtschaftete Leistungen messen (und keine "Schicksalsgegebenheiten" wie "Aussehen") und sofern sie nicht um ihrer selbst Willen betrieben werden und somit ins Pathologische abrutschen. Gesunde Wettbewerbe fördern Zielbewusstsein, Zielstrebigkeit, Druchhaltevermögen und Willenskraft. Und somit das Selbst- und Leistungsbewustsein. "Leistung" ist nun mal ein "Lebensmerkmal" und für "Selbstverwirklichung" (und darum geht es auch beim Thema "Frauen") unabdingbar.


    Und auch, wer bei der Balz in der Disko einem anderen Mann die anvisierte Frau aussticht, wird das "Siegergefühl" eines gewonnen Wettbewerbes verspüren. Wenn er aber ausgestochen wird, wird er die Niedergeschlagenheit des Verlierers erleben. "Leben" eben. so ist das. Und ... man hat die Geschicke zum guten Teil in der Hand! Wenn man "Leistungsbewusstsein" entwickelt. Ohne das treibtman im Strom der Schicksalsschläge und freut sich über das sprichwörtliche Korn, das dem blinden Huhn einmal im Leben direkt vor den Schnabel fällt.


    Auf die Gefahr hin dass ich mich langsam unbeliebt mache ;-) , das hier:

    Zitat

    "Was fragt man eine Frau,


    wenn man zwar schon mit ihr gesprochen hat,


    aber immer noch total schüchtern ist ih gegenüber und man möchte sie einfach noch mal ansprechen?"

    ...halte ich für riskant. Der Text ist von der Botschaft ziemlich komplex. Das "spontan"rüberzubringen dürfte für einen Ungeübten schwer sein. Im Gegenteil, es dürfte schnell "auswendig gelernt" klingen.


    Stell dir vor, einem Mann pocht das Herz im Hals, er will jetzt seine Angebetete ansprechen:


    "Ah ... malne Frage ... was fragt man eine Frau..." (Scheiße, wie guckt die mich denn an! Sollte ich besser gleich wieder abhauen?) "...wenn man... (Oh Gott! Wie ging der Text gleich?) "äh...ja, also wenn man schon mal mit ihr gesprochen hat..." (Verdammt, was mache ich hier! Das geht doch volle Kanne in die Hose!!) "...aber...äh..." (Jetzt kam doch irgendwas mit "schüchtern"...) "...also bei Schüchternheit..." (Mein Gott wie die mich anguckt! Wie einen Stotterer Tourette-Geplagten!)"...also...wenn man da nicht weiß ... wegen Ansprechen und so..." (Erde, bitte verschlucke mich!! Die guckt mich an nud sagt kein Wort!

    "Ach egal, ich geh mal besser..."

    Sowas kann tierisch in die Hosen gehen. Aus einem einfachen Grund: Sie wird nichts sagen, bis der Text runtergespult ist. Sie will es ja verstehen. Sonst kann sie ja nict drauf reagieren. Sie wird ihn also die ganze Zeit (und 5 Skunden können eine Ewigkeit sein!) wortlosgespannt angucken ("Worauf will er denn hinaus!?").


    Besser:


    1. Text - einfach und kurz! Keine komplexe Kommunikationssituation erzeugen (für Anfänger). Was ist, wenn sie gar keinen Bock auf solche tragweiten Fragen hat und sowieso checkt, dass hier ein Gespräch "vom Zaun gebrochen" werden soll und sie deshalb einfach mit "Weiß ich doch nicht!" abblock? Dann ist für einen Anfänger definitiv "game over". Da kommt man nicht ohne weiteres wieder raus.


    Deshalb...


    2. Gegenüber nicht mit Antwortpflichten "einkeilen", sondern Situation offen lassen! Und kurze Fragen und sofortige Reaktion provozieren. "Ping Pong" spielen. Aktion/Reaktion gleichgewichten!


    Auf "Ich hab dich doch gestern dort und dort gesehen, stimmts!" wird sie spontan mit "ja" oder "nein" antworten, noch ehe sie es selber merkt. Schon ist sie "drin", im Kommunikativen Spiel. So kann man sie "überrumpeln".


    Ja. Und dann gehts richtig los.


    Wie, das wird hier seit 360 Seiten beschrieben. ;-)


    .


    .


    .


    fortee

    Zitat

    darf ich ihr vielleicht einfach sagen das ich vielleicht noch was schüchtern bin

    Das solltest du sogar! Aber hau richtig auf die Kacke! "Schwächen" musst du in Stärken umwandeln. Dasgeht gut mit Humor und Selbsironie.


    Also:


    "bla bla bla ... aber ich weiß nicht was ich sagen soll, weil ich bin eigentlich total verklemmt und sterbe gerade fast vor Angst." Wenn du cool bist und in der Situation merkst, dass es passt, kannst du auf dein Herz zeigen und weitermachen: "...hier, willst du mal fühlen?" Sie wird wahrscheinlich nicht "fühlen", aber sie wird es cool finden. Und wenn sie tatsächlich "fühlt" ;-) kannst du sicher sein, dass dien Herz so kloppt, dass es sich für sie lohnt, mal zu "fühlen".

    Zitat

    Das komische ist, jede Minute kommt mir mindestens einmal ihr Name in den Sinn,


    ich kann dasnicht unterdrücken,


    warum, weiß ich auch nicht

    Aber ich. 8-)

    Zitat

    Ja doch, sie SOLL wissen dass du sie gern hast! Wenn du das vor ihr verbirgst, hast du wirklich schlechte Karten.

    ich könnts ihr per icq oder MSN schreiben,


    aber sowas macht man doch besser so wenn sich eine Gelegenheit ergibt oder?

    Zitat

    "Ich hab dich doch gestern dort und dort gesehen, stimmts!"

    um erlig zu sein,


    mit dem Satz sind wir erst ins Gespräch gekommen ;-D


    aber im Moment läuft garnichts, ich kann sie nichtmal ansehen :=o


    nacher guckt sie auch und merkt irgendwie was...:)D

    ich weiß nicht wie meine Chancen stehen:


    - wieso sagt sie nicht einfach ,,Nein" kein Bock was mit dir zu machen


    - wieso haben wir uns unterhalten, sie hätte ja einfach gehen können


    etc.


    Nächster Schritt wäre also für mich:


    Nochmal versuchen anzusprechen^^

    Lewian

    Zitat

    Das ist auch der Grund, warum ich diese ganze LSE/Alpha-Terminologie nicht mag. ... sie hindern uns daran, individuell hinzusehen und individuell zu geniessen ...

    Klar, da hast du Recht. Aber diese "theoretischen Konstrukte" sollen - wie jede Theorie - unterstützende Hilfsmittel zur Orientierung in der Praxis (die ja bekanntermaßen meist "ganz anders" aussieht) sein. Sie sollen die Praxis "abbilden", uns die Annäherung an selbige vereinfachen und uns vor Fehlern schützen.


    Natürlich ersetzt keine Theorie die Erfahrung. Das gilt im zwischenmenschlichen Umgang noch weit mehr als in der Physik!


    .


    .


    .


    forteeone


    Ein Beispiel der fortgeschrittenen Schule findest du hier, bei


    "1.2 Volksfest - zwei Doppelpacks", zweiter Abschnitt. Vielleicht ist diese Tour ja was für dich. ;-)


    .


    .


    .


    So. Jetzt rufen mich erstmal wieder die Geschäfte. 8-)

    @Lewian

    Ja, genau das meinte ich mit "nicht besser, sondern anders". DU siehst das so wie du erläutert hast, aber die Frauen können das nicht wissen und wie du selber sagst, ist vieeeel Luft für Missverständnisse....


    Und egal wie du es auch drehst und wendest:


    -Entweder du findest beide zunächst "gleich toll" (was ja eigentlich etwas positives ist), dann besteht für dich die Gefahr dass sich keine von beiden "speziell" fühlt.


    (Natürlich kennst du beide noch gar nicht genauer, und darum kannst du sie nur auf einer oberflächlichen Ebene irgendwie "finden")


    - Oder du wählst eine aus und konzentrierst dich auf sie, mit dem Risiko die andere nicht kennenzulernen bzw. die "falsche" zu wählen.


    Jetzt würdest du natürlich (völlig zu Recht!) einwenden, du könntest du auch beide gleichzeitig näher kennenlernen. Das Probem ist nur dass möglicherweise die beiden Frauen anderer Meinung sind! ;-)