@Maschinenkanone :-)

    Danke für deine klaren Worte.:-)

    Zitat

    Doch! Auf jeden Fall. Enttäuscht dich ein Mensch fortlaufend - im wahrsten Sinn des Wortes, also dass tatsächlich dein anfängliches Bild sich als Täuschung herausstellt und korrigiert wird - oder behandelter dich bewusst mißerabel, stirbt die Liebe - oder bezeichnen wir es weniger dramatisch, dafür jedoch fassbarer als "Zuneigung" - effektiv. Sie kann tatsächlich irgendwann aufhören.

    Für mich ist das ein wenig anders, weil ich Liebe und Gefühl trenne. ;-)


    Ich habe mich in den Teil der Person verliebt, der liebenswert ist. Wenn er/sie aber dumme Gedanken in seinem Verstand hat und diese auch umsetzt, dann können die Handlungen, die daraus resultieren, verletzend sein. Aber das liebenswerte an der Person bleibt bestehen, auch wenn ich mit dem Müll, den diese Person sich zusammenbraut, nicht leben will. Dann trennt man sich halt. Die Liebenswerte Seite werde ich jedoch nicht von den verletzenden Handlungen der Person überschatten lassen, denn ich weiß er ist Opfer seiner eigenen Gedankenwelt.


    Ich glaube alles hat zwei Seiten, Gefühle ändern sich, sie sind einfach da, aber das wiederum hat mit dem zu tun wie ich mein Unterbewusstsein programmiert habe. Ich bewerte Menschen, ihre Ausstrahlung, Aussehen und wenn sie in das Raster passen, das mir gerade genehm ist, dann entwickle ich auch das entsprechende Gefühl dazu. Das ist dann irgendwann ein festgespeichertes Programm und ich fahre voll darauf ab, weil die Gefühle, die ich ja selbst produziere, so fantastisch sind.


    Man kann damit einige Experimente machen und letztendlich wird man feststellen, das nichts aber auch gar nichts dem Zufall überlassen bleibt.


    Und wenn ich irgendwann beschließe mit jedem zu schlafen, den ich anziehend finde oder mich zumindest körperlich auszutauschen, weil das mir viel gibt, dann ist das mein Weltbild.


    Denke ich aber irgendwann, ok das habe ich jetzt lange genug ausgekostet und es wird auch irgendwie langweilig, dann kann ich, wenn ich das will, hingehen und sagen ich tausche mich weiterhin gerne mit dem anderen Geschlecht aus, betrachte die Männer/Frauen aber von nunan nur noch brüderlich, schwesterlich. Ich liebe sie aber ich muss nicht mit ihnen knutschen. Das ist dann wieder eine andere Ebene und dieser Austausch wird anders sein und wieder neue Seiten der zwischenmenschlichen Beziehung öffnen.


    So gibt es unendlich viele Varianten und Spielwiesen und jeder erschafft sich seine Wirklichkeit.


    Wichtig ist das man das alles nicht so ernst nimmt und jedem seine Freiheiten lässt, denn jeder ist individuell.


    Das denke ich kannst du ganz gut MK. :-)

    Zitat

    ich steige jetzt gewiss nicht auf eine glauben-sinn-unsinn diskussion ein.


    aber nur und ausschließlich aus respekt gegenüber MK und seinem faden

    Besser ist das. Wird zur Zeit hier wieder recht interssant, da sollte nix dazwischenfunken was hier nicht hingehört. :)^

    Ich habe nun in den letzten 2 Tagen die ersten 50 Seiten des Threads und die letzten paar Seiten gelesen und wollte einfach mal Danke sagen an alle Beteiligten, insbesondere an MK. Zugegebenermaßen war ich zunächst etwas skeptisch, weil "aufreißen" als Begrifflichkeit in meinen Augen deplatziert ist. "Aufreißen" klingt im ersten Moment nach Masche, nach einer Strategie, um Kontrolle auszuüben. Dem Begriff mangelt es an der Flexibilität eines offenen Geistes und somit eines interessanten Flirts.


    Glücklicherweise haben mir die darauffolgenden 49 Seiten gezeigt, in welche Richtung die Aufreißanleitung eigentlich abzielt und ich muss sagen, dass ich hin und weg bin. Zum einen, von den teilweise rhetorisch durchaus gelungenen Posts, die mir nicht nur einmal ein Schmunzeln entlockten und in mir wahrhaft lebendige Bilder beim Lesen erzeugten, aber auch von der Offenheit, Ehrlichkeit, Lebensweisheit und Reife der Posts.


    Ich habe den Wunsch nach Flirterei in letzter Zeit stark ausgeprägt, initiiert durch das Lesen irgendeines eBooks, das ich mal irgendwo gezogen habe. Ich stehe wohl auch noch recht weit am Anfang des Weges, auch wenn ich prinzipiell kein Problem damit habe ein Gesprächsthema zu finden. Mir fällt es eher schwer Signale richtig zu deuten und die Situation einzuschätzen. Ich fange eher an zu Starren, weil ich auf keinen Fall die Sekunde verpassen will, in der ich angesehen werde, aber daran arbeite ich noch. In der nächsten Zeit werde ich insbesondere an den Augenfarbentrick denken und einfach mal etwas mehr Mut an den Tag legen und meine Möglichkeiten öfter auszuschöpfen versuchen.


    Ich bin in einer festen Beziehung. Das gute daran ist, dass man niemals so sehr ins Jäger-Schema verfällt und konkrete Ziele verfolgt. Man kann es auf sich zukommen lassen und ist einfach nicht ständig auf der Suche.


    Der Nachteil liegt darin, dass man vermutlich auch nicht die gleiche Leidenschaft aufbringt, wie ein Beziehungssuchender, weil man selbst nicht genau weiß, wie weit es gehen darf, wie weit man es zulassen möchte. Mit meiner Freundin rede ich ganz offen darüber. Wir haben kein Interesse an einer offenen Beziehung, spielen aber zumindest gedanklich hin und wieder mit den Möglichkeiten "mal was anderes auszuprobieren". Rational betrachtet ist das eigentlich auch kein Problem, denn in einer Beziehung, die immer wieder auf dem Prüfstand ist, läuft man weniger Gefahr nur noch der Gewohnheit halber zusammen zu sein. Die emotionale Komponente denkt da allerdings ein wenig anders. Vielleicht hat es einen biologischen Ursprung, sodass man versucht "sein Territorium zu verteidigen", wenn ich das mal so nennen darf.


    Die größte Unsicherheit, die mich im Moment beschäftigt, ist eine unbestimmte Sehnsucht nach Erfahrungen in eine andere Richtung. Ich war immer ein Beziehungsmensch. Ich habe mich meistens ziemlich schnell in die Mädels verliebt, an denen ich interessiert war. Ich weiß nicht, wie es mir jetzt als Single gehen würde, da ich mit meiner Freundin nun auch schon einige Jahre zusammen bin und bestimmte Charaktereigenschaften auch erst in den letzten Jahren entwickelt habe. Ich kann nicht einschätzen, ob ich überhaupt der Typ für eine Lebensart wie die von MK wäre, also diese Unverbindlichkeit usw., aber es wäre sicher sehr spannend das herauszufinden. Gleichzeitig will ich aber auch meine Beziehung nicht einfach aufgeben. Dazu bin ich viel zu zufrieden und das merke ich auch immer dann sehr schnell wieder, wenn ich sie mal einige Tage nicht gesehen habe :-)


    Naja, soviel dazu, wollte mich nur ein wenig einbringen. Die Zeit wird zeigen, in welche Richtung es gehen wird. Die Hauptsache ist nicht zu stagnieren und an seinem Charakter zu feilen, um sein Repertoire an Möglichkeiten und Erfahrungen zu vergrößern. Es gibt eigentlich nichts spannenderes als zu beobachten, wie lernfähig der Mensch doch sein kann.

    Kuhlio

    geh das mit dem Treffen erstmal lockerer an. Man kann da ja gezielt drauf hin arbeiten. Stell doch erstmal über Kontaktaufnahme via "Smalltalk" fest, ob sie Dich dann immer noch interessiert. Oft ist es so, daß man bald merkt, daß man sich in die Optik verguckt hat, das Übrige aber nicht stimmt.


    Wenn ihr erstmal gemeinsame Interessen festgestellt habt, kann man darüber weitermachen. Du mußt ihr ja auch die Gelegenheit geben, Dich erstmal in ihrem Bewußtsein festzusetzen: 'Der ist ja ganz nett, vielleicht kann man mit dem mal was unternehmen'. Das merkst Du zum Beispiel, wenn sie Deine Nähe sucht und von sich aus mit Dir sprechen will.


    Das die Nummer "hey, Du gefällst mir, wollen wir ein Date ausmachen?" bei ihr (noch) nicht zieht, hast Du ja schon gemerkt.

    Missy

    Ich bin wiedermal der Letzte... :-/

    Zitat

    ihr beschwert euch ja dass wir frauen in der kennenlernphase meistens etwas passiver sind..


    Gilt das für euch alle, dass ihr gerne angesprochen werden würdet? Oder würdet ihr die Frau eher weniger ernst, ONS-mäßig ansehen?

    Ich überhaupt nicht. Ich finde es wirklich imposant, wenn eine Frau den Mut findet, zu mir zu kommen. Da hat sie sofort einen Respekts-Bonuns in der Tasche.


    Aber ich sags mal primitiv: Wenn man als Mann "dumm genug" bzw. "selbstwertschwach genug" ist, kann man sowas bestimmt als "nuttig" empfinden. Da hat aber immer der männliche Part einen an der Waffel und kommt nicht damit klar, dass ihm die Jagdrolle aus der Hand genommen wird.

    Zitat

    Dann noch eine Frage: Stellt euch vor ihr lernst ein Mädel kennen, die euch sehr gut gefällt, aber nicht so auf Blickkontakt reagiert und auch sonst ziemlich uninteressiert (an euch) wirkt, trotz bemühungen eurerseits (indirekten).


    Das alles im Rahmen einer Veranstaltung. Ihr seht sie nach den Tagen wohl nie wieder.


    Würdet ihr euch freuen wenn sie unverhofft 1-2 wochen später doch mit euch in konztakt tritt, oder würdet ihr euch da verarscht vorkommen?

    Überhaupt nicht. Warum das denn?


    Aber hier gilt, denke ich, dasselbe wie oben. Wer so reagiert hat einen Knacks im Selbstwertgefühl und auch einen im Verstand.

    Zitat

    Ich hoffe auf Antworten!!

    Ich hoffe genügt zu haben. ;-)


    Wie ist es denn ausgegangen? Teile ihm auf jeden Fall mit, warum du so (nicht-)reagiert hast. Also so, wie du es hier erklärthast. Versteht er schon! Nicht alle Männer sind Trottel. ;-)


    Übrigens finde ich - bei aller oft und offenen bekundeten Abneigung meinerseits gegenüber internet- und Rechtschreib"reform"-bedingtem Sprachzerfall - die Abkürzung "iwie" für "irgendwie" durchaus angemessen und darüber hinaus ungeheuer praktisch! Und auch iwie süß. ;-D


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    striepaste (Ach, du weißt schon wen ich meine ;-))

    Zitat

    *erstaunt*


    *anmerk*


    *nichtweiterdraufeingeh*

    Erstaunt? Wirke ich denn so erz-atheistisch? ???


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    Gulli

    Zitat

    an einen Gott glauben...


    ... heißt, zu erkennen, dass es mit den Tatsachen der Welt noch nicht abgetan ist

    "Nicht Atheist" zu sein heißt nicht zwangsläufig, an einen Gott zu glauben. ;-)


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    strip

    Zitat

    ich steige jetzt gewiss nicht auf eine glauben-sinn-unsinn diskussion ein.


    aber nur und ausschließlich aus respekt gegenüber MK und seinem faden.

    Vielen Dank! |-o Das möchte ich hier nämlich wirklich nicht zur Diskussion stellen.


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    Elloran

    Zitat

    [...wenn die Liebe ... erstmal einsetzt, ist es mit dieser Liberalität oft schnell vorbei. Dann wünscht man sich den Anderen. Dann "will" man ihn. ...] Das denke ich, ... hat damit zu tun, dass man sich selbst unvollständig fühlt in irgendeiner Art und Weise und das die Person, die man unbedingt haben will, gewisse Eigenschaften besitzt, die man selbst zwar gerne hätte, aber nicht ausgebaut hat. Man verliebt sich quasi in sich selbst, so wie man gerne wäre, vollständig.

    Hier muss ich (meinerseits) auch intervenieren.


    enn ich mich in eine schöne Frau verliebe, weil sie einfach zum Verlieben aussieht, dann verliebe ich mich sicher nicht in "meineeigene mangelnde Schönheit". ;-)


    Wenn ich mich in ihr Wesen verliebe, ihre Eigenarten, wie sie lacht und guckt und in ihren Humor, dann bedeutet das nicht, dass ich auf all diesen Gebieten defizite habe.


    "Liebe" bedeutet keinesfalls nur die Kompensation eigener Mängel!


    Ganz im Gegenteil! Liebe bedeutet "das Finden von Fülle". Von Ergänzung. Von Erweiterung. Und das "ich und du" der Liebe ist nicht ein einfaches "wir". So ein pragmatisches "wir" im Sinne von Zusammenarbeit findet man unter Kollegen!


    Nein! Das "wir" der Liebe ist ein synergetisches! Da passiert etwas, dass den Hoizont beider Beteiligten übersteigt! "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile."


    Aus genau diesem Grund löst sich eine Liebe auch so schwer auf! Man kann sie nicht auflösen. Sie löst sich selber auf, oder gar nicht. Die beteiligten Menschen sind Mitspieler in diesem "synergetischen Geschehen", aber keiner ist "Spielführer". In der Liebe hat keiner die Macht, etwas bewust zu lenken! Ich rede von wirklicher Liebe! Wo beide ehrlichen Herzens glücklich sind! Nicht von dem, was Viele nach ihrem Verständnis für Liebe halten...


    Der "synergetische Effekt" ist auch das Selektionsmittel gegen "Idiotenverliebtsein".


    Es gibt oft den Fall, dass ein Mann in eine Frau verliebt ist (oder umgekerht) und fest glaubt, sie zu lieben. Da sie ihn aber nicht liebt, sieht er sich jetzt verpflichtet, um ihre Liebe zu "kämpfen" *hust* und *vogelzeig* und ihr seine Liebe zu "beweisen".


    Das ist aber totaler Blödsinn. Liebe gibt es immer nur in beide Richtungen. Liebt einer den Anderen, der Andere aber nicht den Einen, ist es keine Liebe sondern nur Verliebtsein.


    Es gibt keine Liebe ohne Synergie.


    Liebe betrifft immer beide und entsteht überhaupt erst, wenn beide zueinander "ja" sagen. Erst dann fängt Liebe überhaupt an.


    Und dann wird sie auch ein selbstmächtiges Ding, wie ein eigenes Lebewesen, das mehr zuwege bringt, als für sich allein genommen zustandebringen und das über beide Beteiligten große Macht hat, der sie die nicht entziehen können.


    Liebe ist "Leben".


    Liebe ist wirklich wie ein Lebewesen.


    Unkontrollierbar, mit eigenem Willen, mit eigenen Regeln und Gesetzen.


    Und sie ist sterblich.


    Und sie braucht immer ein Gegenüber.


    Ich glaube an die Liebe.


    Doch ich glaube nicht an die "vollständige Selbstliebe".


    Die Liebe zu einem anderen Menschen und deren (positive) Auswirkungen auf das eigene Leben ist durch nichts zu ersetzen.


    .


    .


    .


    Ich habe wieder viel zu viel geschrieben. Und zur völlig falschen Zeit.


    Und viel zu viele Spekulatius gegessen. :-p


    Aber ... am Feitag war ich mit meiner Freundin und einer ihrer Freundinnen auf ner Lesbenparty. (War wieder sehr lustig!! Diese Parties rocken immer richtig! Kein verklemmt-vermachotes Rumgebagger "krasser Typen" und coolgetue "geiler Bitches wie in normalen Diskos, nein, einfach "rock da house".)


    Auf dieser Party jedenfalls unterhielt ich mich mit ner vermeintlichen Lesbe (Die hübsch war! Es gibt überhaupt erstaunlich viele echt hübsche Lesben!). Also die Sache war so, ich steckte mir eine Zigarette in die Nase und sie meinte, das ginge nicht. Das würde nicht zu mir passen. Ich sähe ja echt geil aus, aber ne Kippe in der Nase würde nicht gehen. So so. :-| Ich war etwas verwundert, weil ja eigentlich Lesbenparty (da werden ohnehin nur sehr wenige Männer reingelassen [welche, die "sich benehmen können" ;-)], ich war wieder einer von nur vielleicht 8. ...auf ca. 200 Frauen.). Doch da meinte sie: "Ich bin nicht lesbisch, ich bin bi. Und auch wenn hier fast alles Frauen sind ... wenn ich einen geilen Mann sehe, springe ich auf den natürlich auch an!"


    Also ... sogar eine bi-Frau fand mich geil! Da muss doch echt was an mir dran sein! ;-)


    Und da kann ich auch Spekulatius nacht um vier essen. :-)

    eventuell mal... wie mans NICHT macht ;-D


    also... hübsches mädel mit freund? eigentlich kein ding ;-)... sollte man sich nicht von abschrecken lassen, schon gar nicht, wenn sie auf der party ohne freund auftaucht und nicht sonderlich über ihn redet. einfach ärmel hoch krempeln und los gehts... NUR!!!! :-/


    ich stell hier mal zwei regeln auf, die ein absolutes no-go sind, wenn man "vergebene" frauen anbaggert.


    1. der frau nicht erklären, weshalb sie mit ihrem lover nicht lange zusammen bleiben wird.


    2. der frau nicht erklären, wie sie tickt. (vor allem nicht nach ein paar tagen bekanntschaft)...


    wie wahrscheinlich deutlich wird, war das meine eigene erfahrung ;-D


    vergangenen samstag ne wg-party. da war auch ein kerl, der mich so ziemlich interessierte :-x... sah gut aus und (mal zur abwechslung ;-D) wir hatten völlig gleiche film-musik-läster interessen ;-D... gute basis für ein gespräch oder?


    da lenkt er doch gleich auf meinen freund :-o


    wie bescheuert? es geht doch um IHN!! er soll mir doch zeigen, wie "geil" er ist... und nicht versuchen mir etwas madig zu machen, was außerhalb seines einflusses liegt..


    jedenfalls dann die alte leier... "wenn man mit einer/m lange zusammen ist, dann gehts dann eh auseinander, weil es a) langweilig wird b) andere besser im bett sind (und das ja wichtig ist) usw...


    öhm... abturner :(v:(v:(v


    ich will sehen, wie er sich ins zeug legt (ich vergleich mich ja auch nicht mit seiner freundin ;-D... für mich existierte diese frau dann einfach nicht...) und nicht hören, was er über meine heiratspläne denkt...


    vor allem... der spruch "den mann wirst du eh nicht heiraten" :-/ was für eine denke? so männer schrecken doch sofort ab, weil sie langfristig in heiratsplänen denken ;-D ;-D da klingeln bei mir doch sofort die alarmglocken ;-D


    blöd gelaufen :-(

    Hättest du...

    ...ihn doch gefragt, ob er später mal sein Geld als Konkursverwalter verdienen will.


    Oder hättest du ihn einfach angeguckt und laut gerülpst.


    So als adäquate Entgegnung seiner Äußerungen.


    .


    .


    .


    Elloran


    Nachtrag:


    Ich schreibe manchmal ein bisschen doktrinär.


    Nicht so für bare Münze nehmen, bitte.


    Ich schreibe natürlich nur für mich und nach meinem persönlichen Kenntnisstand.

    hi Maschinenkanone,

    hab gerade über den Anfang gelesen hier im "frauenregelwerk", ja und das du kein Beziehungsmensch bist...


    Klingt so ein bisschen schade, weil du ja eigentlich ziemlich gut weißt wie du mit frauen umgehen kannst.


    Also, es sind doch nicht alle Frauen eifersüchtige, besitzergreifende Monster! Das is wie wenn ich sag dass alle Männer arrogante A** sind.


    Entweder du lernst immer nur die falschen kennen oder du hast selber iwie ein Problem, Angst dich zu binden oder so.


    Du könntest überlegen was falsch läuft, und ein"besseres" Regelwerk machen, oder?


    Weil besonders gesund klingt das nicht "Mir blutet echt ein bisschen das Herz. Im Grunde kann ich das gar nicht akzeptieren. Ich zwinge mir diese Akzeptanz auf ...".


    Vielleicht solltest du mal versuchen die Frauen zuerst auf freundschaftlicher Ebene kennenzulernen, damit du weißt was sie so für ein Mensch ist? Da könntest du sie auch länger auf Distanz halten, wenn es dir sonst zu schnell geht.


    Wovor hast du denn Angst? Freiheiten aufzugeben? Dann sag dass doch der Frau... weil so egoistisch und klammernd sind Frauen nicht. Frauen sind auch (nur) Menschen und ich denke nicht sooo viel anders als Männer.


    Ach und so "ökonomisch" auch nicht.


    Wurdest du enttäuscht? und hast jetzt nur Angst dich zu binden?

    @striptease

    ich weiß ja nicht, ob er angst hat, war nur eine Frage.


    Er meinte, dass er sich leidenschaftlich verliebt und sie sich dann aus dem Herzen reißt -so ungefähr- weil er kein beziehungsmensch ist.


    Und an schüchternheit oder unfähigkeit mit frauen in kontakt zu kommen scheints ja nicht zu liegen.


    Ich z.b. finde es gibt nichts schöneres als eine erfüllende partnerschaft. Klar muss man sich auch auf den anderern einstellen,.. aber wenn man einen "guten" hat, dann würde ich mir den nicht aus dem herzen reißen wollen. Und er hatte ja schon einige (klinbgt so), da war nie eine nette bei??? und besitzergreifend schlimme moster sind frauen ja nun nicht%-|

    Tag Missy!

    Zitat

    hab gerade über den Anfang gelesen hier im "frauenregelwerk", ja und das du kein Beziehungsmensch bist...


    Klingt so ein bisschen schade, weil du ja eigentlich ziemlich gut weißt wie du mit frauen umgehen kannst.

    Na, das ist ja nur so, weil ich viel "geübt" habe. ;-) Wäre ich ein "Beziehungsmensch",wüsste ich nur, wie ich mit "meiner" Frau umgehen muss. Und ich kann mitt Frauen auch immer nur bis zu einem gewissen Punkt umgehen. Danach wirds problematsich. Und es sind immer wieder dieselben Probleme.


    Die meisten Männer sind wie Brunnen. Sie lernen schwer Frauen kennen, aber wenn sie eine kennenlernen, kriegt die Sache Tiefe.


    Ich im Gegensatz bin sozusagen ein sehr breites Flachwasser ohne Tiefgang.

    Zitat

    Also, es sind doch nicht alle Frauen eifersüchtige, besitzergreifende Monster! Das is wie wenn ich sag dass alle Männer arrogante A** sind.

    Natürlich. Pauschalurteile bringen keinen weiter. Manches, was ich da über Eifersucht und Besitzergreifnis geschrieben habe, entspringt auch einem gewissen Grundfrust. Weil ich mit sowas immer wieder konfrontiert wurde.

    Zitat

    Entweder du lernst immer nur die falschen kennen oder du hast selber iwie ein Problem, Angst dich zu binden oder so.

    Beides. Ich habe Bindungsangst, keine Frage, und ich lerne in der Regel nur Frauen kennen, für die Treue das höchste aller Güter ist.


    Damit ist das Disaster im Grunde von vornherein programmiert.

    Zitat

    Du könntest überlegen was falsch läuft, und ein"besseres" Regelwerk machen, oder?

    Darum dreht sich doch der größte Teil meines Lebens! Also die Suche nach einer Lösung dieser Missere. Aber ich finde keine. Ich bin ständig zerrissen zwischen der Suche, die einer Sucht gleicht, dieses "Nie-Ankommen", "Immer Neues wollen" und dem Wunsch eine Frau mal wirklich zu lieben und alles andere zu vergessen.


    Aber geht nicht. Der Cowboy in mir will immer weiterreiten. Der Mensch in mir will sich binden. Beide kommen nicht unter einen Hut.

    Zitat

    Weil besonders gesund klingt das nicht "Mir blutet echt ein bisschen das Herz. Im Grunde kann ich das gar nicht akzeptieren. Ich zwinge mir diese Akzeptanz auf ...".

    Sind das meine Worte? Weiß gar nicht, wo ich das geschrieben habe. Aber "gesund" ist es nicht. Das weiß ich.

    Zitat

    Vielleicht solltest du mal versuchen die Frauen zuerst auf freundschaftlicher Ebene kennenzulernen, damit du weißt was sie so für ein Mensch ist? Da könntest du sie auch länger auf Distanz halten, wenn es dir sonst zu schnell geht.

    Stimmt. Ich habe auch schon etliche Sachen "langsam angehen lassen" (das meinst du ja bestimmt, sinngemäß).


    Aber das löst die Problematik nicht.


    Der "Cowboy" sieht jeden Tag mehere schöne Frauen und wenn er die sieht, schwärmt er von ihnen in höchsten Tönen. Aber er hat sich auch oft genug auf solche Verlockungen eingelassen und erfahren wie kurzlebig sowas ist, wie schnell ihn das anfängt zu langweilen, wie "hohl" das im Grunde ist. Trotzdem verfällt er dem "Zauber der Frauen" immer wieder. Es ist manchmal regelrecht zum Durchdrehen. Rauchst du? Wenn ja, wirst du wissen was ich meine. Ich habe lange geraucht und damit "meine Suchterfahrung" gemacht. Ich habe es immer gehasst und Jahre gebraucht, die "Lüge Nikotinsucht" zu durchschauen.


    Ich spreche von dem Widerspruch, etwas zu tun und sich nach etwas zu sehnen, wovon man genau weiß dass es falsch ist und was man eigentlich gar nicht machen will. Weil es einen nicht zufrieden macht und sich immer kreisläufig wiederholt.


    Der Unterschied zwischen der "Sucht Frau" und dem Rauchen ist nur der, dass Rauchen wirklich von vorn bis hinten scheiße ist. Es hat keinen einzigen wirklichen Vorteil. Von der angeblichen sozialen Komponente und der Tatsache, dass man immer ein Feuerzeug mit hat (was sehr nützlich sein kann) mal abgesehen. Kippen sind also immer gleich. Man zündet sich eine an, denkt sich "Ah ... geil!" und nach der Hälfte denkt man sich schon "Na ja", und wenn man die Kippe wegschmeißt, denkt man "Scheiße, warum mache ich das bloß!?" Und trotzdem brennt man sich eine Stunde später schon wieder eine an.


    Frauen hingegen sind wirklich "schön". Jede Frau ist auf ihre Weise schön. Jede ist anders. Jede ist eine neue kleine Welt, die man ergründen kann. Jede Frau hat ihre Eigenarten, die ich gern beobachte und mich daran freue. Stimme, Gang, Wesen, Humor, ihr Lachen ... all das ist habe ich sehr gern.


    Der Mist ist nur, dass ich das bei allen Frauen gern habe, die mir gefallen. Ich kann mich nie festlegen. Und es gab noch nie den Fall, dass mich andere Frauen "nicht mehr interessiert" haben. Im Gegenteil, viele "meiner Frauen" waren ernsthaft empört, weil ich "nach Anderen" geguckt habe, wenn ich mit ihnen unterwegs war. Ich versuche das nicht zu offensichtlich zu machen, aber man merkt es offenbar doch sehr deutlich.


    Ich kann nicht anders.


    So. Dann weiß ich einerseits genau, wie schnell viele solcher Bekanntschaften "gleich verlaufen". Viele Frauen funktionieren - bei aller natürlicher Individualität - doch recht ähnlich. Es langweilt mich schnell. Nein, nicht "mich". Sondern diese eine Facette von mir - der Cowboy langweilt sich schnell. Der Mensch hingegen liebt jede der Frauen. Er fängt an, etwas für sie zu empfinden und sie zu schätzen. Aber der Cowboy kommt ab einem bestimmten Punkt nicht mehr ran. Dann braucht der ne Pause.


    Aber der Mensch in mir kann und will die Frauen nicht mehr loslassen. Sie beschäftigen ihn, er fühlt sich zu ihnen hingezogen. Selbst wenn sie dem Cowboy auf den Sack gehen.


    Und dieser Zwiespalt spaltet mich wie Feuerholz. Jedes Mal. Es zerreißt mich.


    Und es frisst einen Haufen Zeit und Energie. Das Thema "Frauen" ist wirklich das "Thema Nummer eins" in meinem Dasein.


    Der Cowboy seinerseits jagt auch gar nicht mehr großartig. Nur noch selten. Weil er weiß, was ihn in den meisten Fällen erwartet. Trotzdem kann er es nicht lassen. Aber er kann sich auch nie auf etwas wirklich einlassen. Und damit kommen wir zu deiner nächsten Frage. Die exakt hier hinpasst...

    Zitat

    Wovor hast du denn Angst? Freiheiten aufzugeben?

    Ja. Angst davor:


    - Die Freiheit zu verlieren, wenn ich allein unterwegs bin mit anderen Frauen zu flirten und sie, wenn es sich ergibt, kennenzulernen.


    - dass mich die Frau langweilen könnte.


    - dass ich die Frau aufgrund meiner Eigenheiten enttäuschen müsste - da ich sie nicht so lieben kann wie sie es sich wünscht.


    - dass die Frau wegen mir traurig ist.


    - dass sie sich von mir abwendet (was ich dennoch jedes Mal gut verstehen kann).

    Zitat

    Dann sag dass doch der Frau... weil so egoistisch und klammernd sind Frauen nicht.

    Auf jeden Fall wollen sie sowas nicht. Sie haben irgendwann einfach die Nase voll und gehen.


    Mit "Egoismus" im einfachen Sinn hat das meiner Beobachtung nach auch gar nicht so viel zu tun. Es ist ein emotionaler Sachverhalt. Frauen wollen spüren, dass sie für einen Mann "die Einzige" sind. Warum das ist ist weiß ich nicht. Ich selber lege ja auch keinen Wert darauf. Aber Frauen sind nur dann "glücklich", wenn sie spüren, dass ein Mann nur für sie da ist. Als Mann und Liebhaber. Als Mensch kann er sich auch anderswo verdingen. Siehe Freundschaften. Aber als Mann (Lebensstütze, Sicherheitsgeber) und Liebhaber (der ganze rosarote Krempel) darf er sich keiner anderen zur Verfügung stellen. Sonst fällt die Welt der Frau in Scherben.


    Ich werde vermutlich nie verstehen, warum das so ist. Aber es ist so.


    Leider.

    Weiter...

    Zitat

    Frauen sind auch (nur) Menschen und ich denke nicht sooo viel anders als Männer.


    Ach und so "ökonomisch" auch nicht.

    Doch. Frauen funktionieren emotional grundlegend anders als Männer. Eine Frau schläft mit einem Mann erst, wenn sie etwas für ihn empfindet. Wenn ihr Herz "ja" zu ihm sagt.


    Frauen vögeln auch mal aus reiner Geilheit, aber dann wollen sie den betreffenden Mann auch nie mehr wiedersehen. Dann wollen sie keinerlei menschlichen Kontakt.


    Männer hingegen vögeln gern mal eine Frau und müssen dabei überhaupt nichts für sie empfinden. Es ist dann ein reiner Vergnügungsakt. Männer wiederholen soetwas auch gern.


    Und dann gibt es mich. Der weder zum einen, noch zum anderen Geschlecht zu gehören scheint. Gewissermaßen ein "drittes Geschlecht". Ich vögele nicht nur aus reiner Geilheit. Oder zumindest nicht mehr. Ich "muss" überhaupt nicht mehr vögeln. Es heißt landläufig, dass Männer "regelmäßigen Sex" bräuchten, sonst würden sie unzufrieden. Brauch ich nicht. Nur um mal "reinzustecken" ... da mach ichs mir lieber selber. Das ist - um den Begriff von oben aufzugreifen - "ökonomischer". Wenn ich mit einer Frau schlafe, dann will ich sie auch ergründen und erreichen. Dann will ich auch ihre Seele berühren. Aber ich will ihr deshalb nicht gleic

    meine Seele verkaufen müssen!!

    Zwei Dinge bin ich nie gewesen:


    Der Mann fürs Leben


    und


    der Mann für eine Nacht.

    Zitat

    Wurdest du enttäuscht?

    Ja natürlich. Wer wurde das nicht? Aber mindestens eben so oft habe ich (Frauen) natürlich auch enttäuscht. Wenn nicht öfter. Denn für bislang Jede kam irgendwann das "Erwachen", dass es "mit so einem wie mir eben nicht geht".

    Zitat

    und hast jetzt nur Angst dich zu binden?

    Der Unwille, mich zu binden, war schon immer da.


    Übrigens!

    Zitat

    Und er hatte ja schon einige (klinbgt so), da war nie eine nette bei ??? und besitzergreifend schlimme moster sind frauen ja nun nicht

    Ganz im Gegnetil! Viele der Frauen wären es wert gewesen, sie auf der Stelle zu heiraten! Und zu all denen habe ich auch heute ein ausgezeichnetes Verhältnis (nur ebenauf anderer Basis). Nein, die Frauen haben mich nicht schlecht behandelt! Sie konnten nur meine Art (in Bezug auf andere Frauen) irgendwann nicht mehr ertragen und haben sich von mir verabschiedet. Und dann musste ich sie mir aus dem Herz reißen.


    So war das gemeint.


    .


    .


    .


    striptease

    Zitat

    warum hat man zwangsläufig bindungsangst, wenn man nur keinen bindungswillen hat :-/

    Zwei Dumme, ein Gedanke. ;-) In erster Linie ist es tatsächlich die Nicht-Bereitschaft, eine feste Bindung einzugehen. Aber Missy hat auch nicht ganz Unrecht. Es steckt auch immer eine Portion Angst dahinter, wenn man sich auf etwas, das man gern hat und das einem wichtig ist, nicht richtig ... also vollkommen ... einzulassen bereit ist.

    Zitat

    Ich z.b. finde es gibt nichts schöneres als eine erfüllende partnerschaft.

    das ist ja der punkt. es ist klar, dass wenn man dinge so sieht, es schwer nachvollziehbar ist, weshalb man weiterzieht, wenn es eigentlich noch passt.


    MK sagte hier mal etwas sehr cooles :)^


    er sei kein mann für eine nacht und kein mann für ein ganzes leben. eine "erfüllende partnerschaft" bedeutet gleichzeitig grenzen, etwas abgeschlossenes, einen begrenzten raum. je länger man dann zusammen ist, desto mehr gewöhnt man sich an einen zustand, desto mehr verschwimmen die grenzen zwischen leidenschaft und gewöhnung. zwischen "ich will" und "es kenne das so".


    mir nimmt das, was die meisten leute unter einer "erfüllenden partnerschaft" bezeichnen die luft zum atmen. ich weiß nicht, wie es bei MK ist. ich schreibe hier meine sicht der dinge. nun kann man glück haben und jemanden finden, der das ähnlich sieht. dann hat man diese erfüllende partnerschaft, die sich mit einem single-dasein koppeln lässt. aber das ist so fernab jeglicher sonstiger erfahrung, dass es nicht erwähnenswert ist.


    die meisten frauen wollen nun mal treue. und bereits das ist besitzergreifend. es geht nicht darum, dass sie ihm etwas sonstiges verbietet, es geht um diese ansprüche an das handeln eines menschen. um dieses "wenn ich - dann XYZ nicht". freiheitsbeschränkend.