Taschenwolf76


    Bitte nicht die "Meister-Nummer". ;-) Auf dem Trip war hier schon mal einer.


    Ich studiere/betreibe das Thema zugegebenermaßen über lange Zeit mit großer Leidenschaft.


    Aber solche Titel mag ich prinzipiell nicht. Es gibt genügend Situationen die mich verunsichern. Ich "bemühe" mich nur redlich. Das allerdings ernsthaft.


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    Weltenarchitekt


    Oh. Ich müsste überlegen, um eine konkrete Begebenheit erzählen zu können. Denn einen solchen Fall zu konstruieren ist schwierig.


    Erinnere mich doch gegen Wochenende nochmal dran! Dann will ichs dir beantworten.


    Vielleicht kannst du auch schon mal etwas genauer den hintergrund deiner Frage umreißen.


    Hast du Situationen erlebt, wo sowas evtl. angebracht gewesen wäre?


    Was interessiert dich daran genau?


    Welchen Nutzwert erwartest du von der Antwort?


    Dann kann ich gezielter drauf eingehen.


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    Bis später, bin zzz

    Mich interessiert daran das Behalten der Kontrolle in einem Gespräch. Ich denke, Frauen, die eine "Theatervorstellung" abgeben, können sehr erdrückend wirken, sodass man eher in eine passive Rolle gedrängt wird und die Gesprächsführung abgibt. Ich denke ich bin noch nicht sonderlich gut darin Theatervorstellungen zu erkennen und deswegen würde mir ein Beispiel helfen, so etwas in Zukunft zu erkennen. Von der Art und Weise, wie du dein Gegenüber "ausbremst" kann ich auch Rückschlüsse ziehen auf die Situation selbst. Wenn ich also weiß "so könnte eine Abbremsung aussehen" kann ich dadurch auch besser erkennen, wann es sich um eine Theatervorstellung handelt.


    Erlebt habe ich eine solche Situation mit Sicherheit schonmal, kann mich aber nicht konkret daran erinnern.


    Ich möchte aber kurz von einer Situation erzählen, die mich, so banal sie war, in gewisser Hinsicht "aus dem Gleichgewicht" gebracht hat. Ich war im Fitnessstudio (in einem Anfänger-Kurs), der schon das ganze Semester geht. Ich kam letztes mal mit einem Mädel ins Gespräch, die auch von Anfang an dabei ist. Wir saßen auf den Spinningrädern zum Cooldown und sie hat angefangen mit mir zu reden.


    Der Nachfolgekurs kam langsam angerückt, 2-3 Leute hatten sich zum Aufwärmen begeben. Das Gespräch war noch relativ am Anfang und sie sagte dann: "So viele neue Gesichter hier." Ich konnte aber kein einziges neues Gesicht erkennen und es waren sowieso nur 2-3 Leute drin, die nicht zu unserem Kurs gehören. Nun stand ich da und was besseres als "hm, naja" ist mir nicht eingefallen. Ein klugscheißerisches "Äh ne, die habe ich schon tausend mal gesehen" hätte das Gespräch mit Sicherheit sofort gekillt. "Hm, naja" hat sich im Nachhinein zwar bewährt, weil wir weiter miteinander geredet haben, aber nichtsdestotrotz bleibt der fade Nachgeschmack, dass ich in einer Situation war, in der ich eigentlich nicht wusste, was ich sagen soll und das passiert mir eigentlich nicht so oft. Aussagen, mit denen ich nichts anfangen kann bzw. die ich für "falsch" halte, die aber zu banal sind, um herumzudiskutieren, schaffen es irgendwie mich für einen Moment stutzig zu machen.


    Der beschriebene Fall hat nur indirekt mit einer Theatervorstellung zu tun. Es geht mehr darum, dass ich mich hin und wieder in eine passive Rolle drängen lasse und gar nicht so genau sagen kann, woran das eigentlich liegt. Das möchte ich herausfinden :-)

    Ich bräuchte mal ein par Tipps,


    es gibt eine für die ich mich interessiere (Ich bin 20, sie ist 19).


    Also hab ich Sie jetzt gefragt ob sie mit mir auf den Abiball gehen möchte, sie scheint sich gefreut zu haben.


    Damit war der erste Schritt getan.


    Ein par Tage später haben wir beide dann beschlossen an einem Kurs teilzunehmen um Tanzen zu lernen (zumindest ein par Grundschritte).


    Was meint ihr, war das ein Schritt in die richtige Richtung?


    Wie könnte ich ihr zeigen, dass ich mir vielleicht sogar etwas mehr vorstellen könnte?

    Weltenarchitekt

    Zitat

    Das Gespräch war noch relativ am Anfang und sie sagte dann: "So viele neue Gesichter hier." Ich konnte aber kein einziges neues Gesicht erkennen und es waren sowieso nur 2-3 Leute drin, die nicht zu unserem Kurs gehören. Nun stand ich da und was besseres als "hm, naja" ist mir nicht eingefallen. Ein klugscheißerisches "Äh ne, die habe ich schon tausend mal gesehen" hätte das Gespräch mit Sicherheit sofort gekillt.

    Ja sofort :-/ Und weißt Du auch warum? Weil Du so Deine Meinung als allgemeingültig hingestellt hättest. Vielleicht war das ihre Realität, dass neue Leute da sind. Ist Deine richtiger? Du hättest auch z.B sagen können: "Findest Du? Ich hab ein paar von denen schon öfter hier gesehen"

    Das halte ich für ganz schön dramatisiert.

    Die wirkliche Welt da draußen ist doch nicht med1 wo jeder Angeknackste bei der geringsten Inkohärenz interpersoneller Sichtweisen zu jammern anfängt "Meine Meinung!", "Mein Recht!", "Mein Seelenheil!", "Meine Würde!" und dann vor lauter Hilflosigkeit die große rote Klingel drückt. In der "Welt" unterhält man sich ganz normal. Und ist bei weitem unempfindlicher.


    Die erwogene Äußerung von WA "Äh ne, die habe ich schon tausend mal gesehen" ist ungefähr so sehr übergreifend oder verallgemeinernd wie du ein Mann bist. Ich unterstreiche nicht, dass diese Aussage "meine Meinung" ist. Ich stelle es einfach in den Raum.

    Zitat

    Du hättest auch z.B sagen können: "Findest Du? Ich hab ein paar von denen schon öfter hier gesehen"

    ... warum denn nicht:


    "Du entschuldige bitte, darf ich dich ganz kurz unterbrechen, ich bin nicht so ganz deiner Meinung, nimms bitte nicht persönlich, aber manche von denen glaube ich doch hin und wieder schon mal hier gesehen ... aber ich kann mich natürlich auch irren!"

    Zitat

    Vielleicht war das ihre Realität, dass neue Leute da sind. Ist Deine richtiger?

    Um "richtig" oder "falsch" gehts dabei doch überhaupt nicht. Man muss nicht jeden Furz durch den moralischen Fleischwolf drehen. Die Aussage des Mädchens "So viele neue Gesichter hier." hatte keinerlei persönlichen Hintergrund. Es war nicht mal eine mentale "Realität". Zumindest keine reflektierte, verinnerlichte, gelebte, die es "zu respektieren" gogolten hätte. Es war eine banale, belanglose Verlegenheitsfloskel in der Preislage "Ich sage jetzt mal wieder was", wie "das Wetter" oder "Und? Was machst du beruflich?"


    Auch diese Aussage kennzeichne ich nicht als "persönliche Meinung", sondern bin mir sehr sicher, dass es so war.


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    WA


    Die zitierte Äußerung hätte das Gespräch nicht "gekillt". Es hätte das Gespräch veröden lassen können, weil diese Entgegnung allein genommen keinen Reaktionsraum lässt. Sie schließt den Wortwechsel ab. Du hättest aber auch am Ventil drehen können:


    "Nee, also den dort habe ich letztens gesehen. Und die dort drüben wabbelt ganz schön, wenn sie auf dem Laufband joggt, pass auf, gleich gehts los..." (Wenn sie dir an der Stelle mit "Menschenverachtender Art" kommt, mach in deinem eigenen Interesse sofort einen Strich drunter! ;-))


    Ein Gespräch "fließt", wenn es ein Ausgewogenes "Hin und her" ist. Erzähle irgendwas, frage sie dazu was. Lass ihr Raum was zu entgegnen. Frage sie was anderes, erzähle dazu was von dir. Hin und her. Ganz einfach. Aber eigentlich wolltest du ja auf was anderes hinaus, und zwar auf die Verunsicherung oder Perplexität, die solche Banalitäten in dir auslösen.


    Das erinnert mich an eine Szene aus "Magnum". ;-) Da sitzt der Selleck mit ner älteren Dame irgendwo auf ner Terasse rum und soll auf die aufpassen oder was weiß ich und die Mittagspause ist gähnend langweilig. Und die Tante labert ihn zu, welch "erstaunliche Wirkung" doch so eine Tasse Tee auf den Menschen und den Geist hätte. Und Magnum guckt mit vermutlich derselben Mine in seinen Tee, wie du sie wohl in der geschilderten Situation gehabt hast und meint

    "Sehr erstaunlich!"

    Was ich sagen will, Naivitäten kannst du gut mit Ironie parrieren. Also "gespieltes Mitspielen". Gut gemeint, natürlich. Sonst wäre es ja Zynismus. Du hättest konkret also entgegnen können:


    "Ja, jetzt wo du's sagst? Ne Menge neuer Gesichter..."


    Oder evtl. erweitert mit

    "Wo, um alles in der Welt, kommen nur die vielen neuen Leuter her!?"

    Dann guckst du sie groß an und ich mache jede Wette, dass ihr beide zeitgleich grinst.


    Also das direkte Zurückgeben von banalen Äußerungen in einer Art, als wäre dir genau das durch die Bermerkung deines Gegenüber gerade eben zum ersten Mal richtig aufgefallen (Siehe "Wirklich erstaunlich, was der Tee so bewirkt..." oder "Tatsache, so viele neue Gesichter!") ist immer ein gutes Mittel, dich in so einer Situation zu retten und das Gespräch auf die humoristische Ebene zu bugsieren.


    Probiers mal aus!


    Nun zu deinem ursprünglichen Anliegen:


    Ausbremsung von affektierten Frauen


    Ich will keinen Fall konstruieren, sondern es auf der abstrakten Ebene beantworten.


    Also zuersteinmal wirst du ziemlich sicher merken wenn dieser Fall eintritt. Das merkst du genau so, wie du bei dem Gespräch auf den Spinning-Dingern (was ich übrigens für groben Schwuchtelunsinn halte ;-) - also "auf der Stelle und noch dazu in einem Raum "Fahrrad zu fahren, ohne zu fahren" *) - aber das ist jetzt wirklich eine "persönliche Meinung") was "gemerkt" hast.


    Also, du indizierst so eine situation daran, dass die rau "supergut drauf ist", bis hin, dass sie überdreht wirkt. (Trifft ebenso auf Männer zu.) Es kann aber auch sein, dass es sich erst im Laufe des Gespräches dahin aufschaukelt, weil sie "am Ball bleiben" will und sich selbst oder dir oder der Situation beweisen will wie positiv sie drauf ist. Vielleicht ist sie auch einfach nur unsicher und versucht das mit betont gutgelauntem Auftreten zu kaschieren.


    Was machst du dann am besten? Also wie kannst du "bremsen"?


    - Lache mit ihr, aber immer "weniger" als sie. Also peitsche deinerseits die Situation nicht noch an.


    - Blicke ihr ins Gesicht. Das stellt menschlichen Kontakt her und "besänftigt". Menschen, die sich im Affekt verlieren, verlieren vorher immer den menschlichen Kontakt zum Gegenüber. Also das empathische Gespür.


    - Lache wie gesagt mit ihr, doch streue unmittelbar danach immer wieder sachliche Aussagen ein. Z.B. "Ein Kollege hat mir gestern erzählt ... bla bla" Erzähle das auch in einem sachlichen Ton. Guck sie dabei an. Das hat erstaunlicherweise hohe Bremskraft.


    - Frage sie persönliche Sachen. Zu ihrem Liebesglück, vergangene Beziehungen, auf was für Männer sie steht usw. Kurzum, bringe sie zum Nachdenken und stelle ihr Fragen, deren Antworten sie ausformulieren muss. "Denken" bremst ebenfalls sehr stark. Und das ist gut. Also wenn sie eine Anwort "finden" muss und die auch noch gescheit in Worte verpacken, entsteht zwischen euch "menschliche Nähe" und sie hat keine Zeit für "Theater". Außerdem verliert das Theater seine Notwendigkeit, weil sie mit zunehmender Gersprächstiefe/-dauer weder dir noch sich selbst noch was beweisen muss.


    Schwer zu beschreiben, aber so ungefähr.


    Stell dir einfach vor, es wäre eine gute Freundin von dir. Sei "innerlich lieb" zu ihr.


    Noch mal zum "Fahrradfahren auf der Stelle"...


    *) Hier, ganz unten, die "Fußnote". ;-)

    Dieser Faschingsmützen-Smiley...

    ...ist vielleicht eklig. :-|


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    roadrunner

    Zitat

    Ein par Tage später haben wir beide dann beschlossen an einem Kurs teilzunehmen um Tanzen zu lernen (zumindest ein par Grundschritte).


    Was meint ihr, war das ein Schritt in die richtige Richtung?

    Auf jeden Fall!


    Wenn ich dir n Tipp geben darf, ach nee, den geb ich dir gleich...

    Zitat

    Wie könnte ich ihr zeigen, dass ich mir vielleicht sogar etwas mehr vorstellen könnte?

    Gar nicht! Zumindest vorerst! Mit der Tür ins Haus zu fallen ist der Kardinalfehler schlechthin! Halte dich mit Gesülze zurück und zeige ihr, dass du für sie da bist. Sei aufmerksam, aber lasse ihr Freiraum. Renn ihr nicht die Bude ein. Kein SMS-Bombenteppich!


    Jetzt der Tipp: Wenn ihr beim Tanzen miteinander "könnt", also es funzt, schlage ihr einen Discofox-Kurs vor! Dann trefft ihr euch weiterhin zusammen und macht etwas, das richtig geil ist! Das Spaß macht und zwar nur zu zweit!


    Perspektivisch könnt ihr dann natürlich regelmäßig am WE tanzen gehen.

    Mal von hinten nach vorne:


    Den Weltensegler kenn ich nicht ^^


    Ansonsten kann ich dich beruhigen, ich habe noch nicht das Ufer gewechselt. Diese Spinninggeschichte ist nichts, was ich ernsthaft betreibe. Ich mache dieses Semester halt in der Unikrafthalle nen Anfängerkurs im Krafttraining, einfach, ums mal gesehen zu haben. Ausdauer hole ich mir beim Schwimmen, nicht beim Fahrradfahren-in-der-Bude ;-)


    Interessant, was du schreibst. Ich glaube ich nehme Frauen generell etwas zu ernst. Ironie habe ich bisher kaum im kommunikativen Repertoire gehabt beim Umgang mit Frauen, die mir gefallen.


    Heute übrigens schon wieder eine ähnliche Situation, in der ich mir im Nachhinein hätte an den Kopf fassen können. Ich wurde wieder mit irgendeiner Banalität "überfallen" und konnte gar nicht recht rüberbringen, wie ich die Sache sehe, sondern habe ihr nur Recht gegeben, weil mir spontan nichts eingefallen ist. Da war nicht viel mit lockerem Spruch oder so. Ich werde das mal weiter beobachten und erforschen.


    Deinen Abschnitt über die Ausbremsung affektierter Frauen werde ich mir mal im Hinterkopf behalten. Momentan wurmt mich diese Banalitätensache mehr. Interessant, über welche Umwege man manchmal zu irgendwelchen Erkenntnissen gelangt ;-)


    Im übrigen sind diese Frauen da bei dem Kurs echt anstrengend. Ich werd nicht schlau aus denen :P

    In wie fern "anstrengend"?


    Noch ein Banalitäten-Konter:


    "Hm, da weiß ich jetzt auch nicht weiter..." (ebenfalls ironisch gemeint).


    Oder von einem Bekannten klingelte neulich im auto das Handy und er hatte wohl keinen Bock ranzugehen. Wir laberten, das Handy bimmelte, ich dachte er hört das nicht und sagte: "Dein Telefon!" und er: "Ja, das war mir völlig klar.", und zwar in so einem Ton wie "Das war mir wieder völlig klar, dass hier alles schief geht. Sachlich gesehen völlig unpassend, aber das war "praktizierte Situationskomik". Eben WEIL es eigentlich gar nicht passte.


    Und genau das ist das Wesen der "Banalitäten-Ironie". Es nimmt die Banalität mit einem nicht ernstzunehmenden Spruch auf die Schippe. Im einfachsten Fall, indem sie die Banalitöt selbst einfach wiederholt (und ihr so den Spiegel vorstellt).


    Du kannst das auch als Frage verpacken, als hättest du sie inhaltlich nicht richtig verstanden.


    Siehe Fitness-Studio:


    "Du meinst, viele neue Gesichert hier?"


    Da fängt sie auch an zu überlegen, ob es denn wirklich "viele neue Gesichter hier sind". Weil du quasi "hinterfragst".


    Schwimmen ist übrigens eine sehr geile Sache! Kaum ein - oder ich glaube sogar KEIN - anderer Sport beansprucht soviele Muskelgruppen gleichzeitig.

    Anstrengend, weil ich sie nicht einschätzen kann und deswegen nicht weiß, woran ich bin. Das sind meines Wissens nach Juristinnen, also schonmal ne Sparte für sich ;-)


    Da wäre Mädel A, die sogar bei mir im Haus wohnt (obwohl ich sie dort eigentlich nie sehe). Wenn ich ihr mal über den Weg laufe, dann quatschen wir auch kurz über dies und jenes. Sie wirkt aber irgendwie reserviert. Anfangs hat sie mich ein paar Mal mit dem Auto zurück mitgenommen (liegt ja auch irgendwie nahe), irgendwann dann aber nicht mehr und ich habe keine Ahnung warum. So unsympathisch kann ich ihr nicht sein, das hätte ich gemerkt.


    Mädel B ist eigentlich ganz nett (und die Hübscheste), allerdings wirkt sie arrogant. Ich erinnere mich an eine Szene, an der an der Eingangstür die Studentenausweise kontrolliert wurden. Sie wollte zu nem Mülleimer, der 2m HINTER der Kontrolle lag. Was macht sie also? Ohne mit der Wimper zu zucken stolziert sie langsam zum Mülleimer. Im ersten Moment sah es aber so aus, als würde sie den armen Typen an der Kontrolle links liegen lassen und einfach so durchlaufen à la "Kontrolle? Meinst du ich hab das nötig?". Mittlerweile wechseln wir auch im Kurs mal ein paar Worte, aber die ersten Wochen musste man schon sehr viel Glück haben, um von ihr überhaupt angesehen zu werden.


    Mädel C ist ziemlich eingebildet. Mit der habe ich noch gar kein Wort gewechselt und die würde mich auf der Straße wohl auch nicht wiedererkennen (oder konsequent wegsehen). Ist mir auch ziemlich unsympathisch.


    Mädel D ist eigentlich viel zu lieb für die anderen 3. Man könnte sie schon fast als naiv bezeichnen so von der Art her, wie sie redet.


    Du fragst dich sicherlich, warum ich mir überhaupt Gedanken um so merkwürdige Hühner mache. Ich habe eigentlich keine bestimmte Absicht, also ich will nicht unbedingt eine näher kennen lernen oder so. Mich interessiert nur mein Wirken auf sie und ich überlege, welchen Eindruck ich bei diesen Frauen hinterlasse. Das frage ich mich deswegen, weil jede für sich irgendeine irrationale Eigenart hat, die mich irritiert und ich mich frage, ob ich einfach zu unsicher bin bei (gespielt) selbstbewussten Frauen oder ob die einfach einen an der Waffel haben und man sich besser gar keine Gedanken um sie machen sollte ;-)


    Kurz gefasst: Es ist einfach spannend darüber nachzudenken.


    Schwimmen ist in der Tat geil. Ich habe jetzt Delfin gelernt. Das treibt zwar nach 2x20m meinen Puls schon auf 180, aber der "Flow" ist einfach gut. Besonders mit Schwimmflossen kann man aggressiv und schnell schwimmen. Kickt irgendwie :-)

    jetzt will ich auch mal mitreden...

    Hallo erstmal,


    mir ist der Thread hier vor ein paar Wochen aufgefallen. Seitdem musste ich einfach immer mal wieder reinschauen und bin echt begeistert.


    Zum einen bin ich gerade dabei eine sehr lange Beziehung, auch sehr wirre Beziehung, zu verarbeiten. Und mittlerweile stell ich fest, dass ich wohl alles etwas zu verbissen gesehen habe. Aber mit es sehr geholfen hier zu lesen und auch zu sehen was ich in meinem Leben gar nicht mehr gekannt habe. Es gibt auch noch andere Frauen und es ist, vielleicht, auch gar nicht so schwer jemanden kennenzulernen.


    Zum zweiten bin ich echt begeistert von den vielen Leuten die hier schreiben. Mir kommt es teilweise so vor als würden sich viele Menschen keine Gedanken mehr machen. Und hier sind dann doch sehr viele Menschen, die sich um ihr Leben Gedanken machen und auch versuchen es aktiv zu gestalten, oder sich zumindest Gedanken darüber machen. Soweit sich das zumindest aus der Entfernung beurteilen lässt.


    Jetzt stecke ich also gerade in dieser komischen Situation. Denk noch die ganze Zeit an meine ehemalige Freundin, beste Freundin und was sie alles in einer Person vereint hat, aber zum anderen denk ich mir auch. Hey, es hat irgendwie doch nicht gestimmt und wir haben wohl beide zu viel falsch gemacht. Ich würde auch gern einfach mal wieder neue Frauen kennenlernen, weiss allerdings nicht ob das momentan so viel Sinn macht. Meine Gedanken drehen sich dann doch noch zu viel um sie. Denkt ihr ich sollte einfach mal die Regeln beachten und jemand ansprechen ohne bestimmte Absichten? Einfach nur um jemand kennenzulernen und meine Hemmungen abzubauen?


    Mal schauen was sich ergibt und was sich mit der Zeit in meinem Gedankenchaos ergibt.


    Macht weiter so.

    War das Thema nicht "Leitfaden zum Aufreissen" ?

    Gib einer Frau alles was sie an "needful things" will, und sie frisst Dir aus der Hand.


    Das klingt etwas banal, aber ist die Wahrheit.


    Wer es so richtig drauf hat, sich da in die Nöte und Bedürfnisse einzuschleimen, bekommt jede ins Bett.


    Man(n) muss nur cool genug sein, das so straight durchzuziehen.


    Das können leider nur die wenigsten Männer, da sie auch nicht völlig ohne Gefühle sind.


    Aber leider fällt Frau gern auf gerade diese Sorte herein.


    Gib ihr was sie will, und schon läufts wie geschmiert.


    LG

    weaver

    Nichtmal, um jemanden kennen zu lernen, sondern um des Gesprächs/Flirtens willen. Hemmungen abbauen, neugierig dabei sein und das eigene Wirken erforschen. Ist zwar auch nicht ganz absichtslos, aber baut vielleicht auch ein wenig Druck ab, den man sonst verspürt à la "ich muss sie näher kennenlernen".


    Ich bin neulich durch die Uni, besser gesagt durch den Juristenbau, gelaufen (ein Gebäude, in dem ich eigentlich fast nie bin) und habe eine hübsche Frau, die mir entgegenkam, angesprochen und sie gefragt, wo denn die Cafeteria sei. Ich hätte sie sicher auch selbst gefunden, aber das ist einfach ne nette Angelegenheit, vor allem wenn du dabei merkst, dass sie echt freundlich ist.


    Zwar muss ich zugeben, dass ich etwas verdutzt war, als sie mir sagte, dass man für die Kaffeeautomaten einen Studentenausweis benötigt. Da frage ich mich jetzt noch, ob das einfach ein netter Hinweis ihrerseits war oder ob sie mich in der Situation "Typ mit Lederjacke (schonmal kein Jurist) fragt im Juristengebäude nach dem Kaffeeautomat" für einen dahergelaufenen Penner gehalten hat :P