Achso doch: Es ist gut zu experimentieren und seine Grenzen auszuweiten. Das habe ich bei der einen Frau anfangs viel gemacht, hat aber auch eine gewisse Unauthentizität mit sich gebracht, weil ich mich verhalten habe, wie ich mich sonst eigentlich nicht verhalte. Es hat aber dazu geführt, dass ich meinen Horizont erweitern konnte, weil ich ein Bewusstsein fürs "Taktieren" gewonnen habe. Aber das hat auch irgendwann sein Ende, spätestens dann, wenn es darum geht seine Gefühle zu zeigen und dann ist man eigentlich nur noch "man selbst". Ich wollte wohl einfach nur sagen, dass ich den Eindruck habe, dass man früher oder später gar nicht umhin kommt man selbst zu sein. Es ist sicher gut anfangs erstmal keine Schwächen zu zeigen, aber langfristig gesehen kommen und müssen diese ans Tageslicht kommen, allein schon, weil es sich für einen selbst richtig anfühlt. Sonst macht man sich selbst nur etwas vor. Aber ich quatsche hier mal wieder viel zu abstrakt, muss mal weiter Programmieren ;-)

    roadrunner

    Ist nicht guter Sex auch ein Bestandteil einer festen Beziehung? Also warum schließt das eine das andere aus? Ich mein warum sollte man mit einer festen Absicht weibliche Bekanntschaften angehn? Man kann es doch einfach auf sich zukommen lassen ;-)

    Das ist richtig.


    Bei Maschinenkanone ist es ja zum Beispiel so das er keine feste Beziehung möchte. Er selbst hatte geschrieben "Sobald Liebe/Gefühle ins Spiel kommen sei bei ihm Schluss", jedenfalls so etwas in der Art :)z.

    Zitat

    Ist nicht guter Sex auch ein Bestandteil einer festen Beziehung?

    Kann ich nicht sagen, habe es noch nie ausprobiert ;-D.


    Ich brauche Zeit, bevor ich die scheinbar schönste Nebensache der Welt anteste!

    Zitat

    Ich mein warum sollte man mit einer festen Absicht weibliche Bekanntschaften angehn?

    Warum? Um den Freundeskreis zu erweitern. Mit Frauen kann man Sachen machen, die sind mit Männern nicht so toll.

    Um gottes Willen, wie leicht wird man missverstanden...

    Zitat

    "Sobald Liebe/Gefühle ins Spiel kommen sei bei ihm Schluss", jedenfalls so etwas in der Art :)z.

    Nie und nimmer habe ich sowas geschrieben! Ohne Gefühle interessieren mich Liebesgeschichten überhaupt nicht.


    Aber das jetzt nochmal aufzurollen ... da ess ich lieber Abendbrot. ;-)

    Irgendwo in diesem Thread ist es verstreut, wo du meines Wissens erwähnst, dass du keine feste Beziehung möchtest.


    Es kann natürlich auch sein das ich mich irre, und wenn entschuldige ich mich hiermit für diese Falschaussage.

    Na nu mal Äppel und Birnen auseinanderhalten.

    Negiert formuliert:
    "Feste Beziehungen" sind nichts für mich, das stimmt. Aber "Gefühlslosigkeit" ist ebenso wenig was für mich.


    Positiv formuliert:
    Ich will eine offene Beziehung, die auf beiden Seiten auf gesundem Selbstbewusstsein, Selbstverständnis und Selbstwert aufbaut, mit aufrichtigen und reflektierten Gefühlen, sich selbst und dem Anderen gegenüber.


    Reduziert formuliert:
    Ich will eine Beziehung die emotional funktioniert und keine emotionalen Defekte mit Selbstwertprothesen wie "Ich will der/die Einzige für dich sein!" oder "Du gehörst mir!" zu reparieren versucht.


    .


    .


    .


    Übrigens Roady, mal grundsätzlich: ... entschuldige dich niemals, wenn nicht eindeutig ein Fehler auf deiner Seite festgestellt werden kann! Und erst Recht nicht präventiv!


    Ich muss jetzt Zähneputzen gehen, aber ich bin sicher, WA kann dir das bei Bedarf in gewohnter Eloquenz erklären. ;-)

    Wisst ihr was mein Problem ist? Ich drücke mich vor schwierigen Entscheidungen. Ich habe ein Sicherheitsbedürfnis. Ich hatte erst angenommen, dass ich das insbesondere bei anderen Menschen suche, das tue ich gewissermaßen, aber vor allem suche ich es in meinen Gedanken. Ich drehe und wende alles solange in meinem Hirn, bis es irgendwie passt und irgendwie stehe ich mir dabei dann selbst im Weg. Ich habe Angst davor Schwäche zu zeigen, obwohl ich durchaus weiß, dass es Stärke ist, wenn man Schwäche zeigen kann und dennoch tue ich es nicht. Ich habe Angst davor Menschen zu verletzen und ich habe durchaus auch hin und wieder Angst davor irgendwo anzuecken. Ich frage mich, ob ich mir in den letzten Wochen gewissermaßen einen Schutzschild aufgebaut habe aus Idealen, Prinzipien und Glaubenssätzen, aber so langsam macht mich das müde. Es ist so anstrengend darüber nachzudenken und ich gehe mir selbst auf den Keks. Ich laber und laber und komme doch zu keinem Entschluss und vielleicht muss man manchmal eine Entscheidung treffen, mit der man alles, was man bisher gesagt und getan hat, relativiert und den ganzen Mist, der sich in seinem Gehirn angestaut hat, über Bord wirft, damit man zu einer Art Nullpunkt kommt und wieder offen ist für Neues, auch wenn es andere verletzt und inkongruent erscheint. Meine Flexibilität ist mir auf gewisse Weise abhanden gekommen und mein gesamtes Streben nach Perfektionismus hat mich vor allem zu etwas gemacht, was ich nie sein wollte: aalglatt.


    Okay, ich will nicht übertreiben. Ich ecke auch hier im Forum immer wieder mal an und das ist auch gut so, aber im Großen und Ganzen habe ich mir doch irgendwo ein Selbstbild geschaffen, welches zu viele Ansprüche an mich selbst stellt und das ist nicht mehr gesund. Es schränkt mich ein.

    Zitat

    Bist du auf der Suche nach einer festen Beziehung, oder suchst du Frauen, mit denen du Spaß haben kannst.

    Um bloßen Sex ging es mir nie. Bisher habe ich, so dumm es klingen mag, irgendwas Neues und Unbekanntes, eine Veränderung gesucht. Ich wollte mich nicht festlegen auf die Art, wie diese Veränderung auszusehen hatte und dennoch kam sie in Form einer Frau. Gestern habe ich diese Frau gewissermaßen verloren und ich hatte in der Tat das Gefühl etwas verloren zu haben zugunsten meiner Prinzipien, die mir aber allesamt einen Scheißdreck nützen, wenn mein Gefühl was anderes sagt. Ich meine, wenn ein Prinzip lautet, dass ich mir eine gewisse Unverbindlichkeit bewahren will, damit ich weiterhin offen bleiben kann für alles Neue, was bringt mir das, wenn das dazu führt, dass ich mich niemals für eine einzelne neue Sache entscheiden kann?


    Was bringt mir das Prinzip, dass ich nichts Festes will, um weiterhin offen für andere Frauen zu sein, wenn es vielleicht in letzter Konsequenz eine feste Beziehung oder eine bestimmte Frau ist, die mir all das Neue und Unbekannte geben, wonach ich mich sehne?


    Ist es dann nicht besser auf das Prinzip zu scheißen und sich dem Gefühl hinzugeben? Bleibt man nicht automatisch offen für Neues, weil es die Gefühle sind, die sowas lenken?


    Das ist fast so, als wäre man in einer Gesprächsrunde mit Freunden und man unterhielte sich den ganzen Abend darüber, worüber man sich unterhalten sollte, anstatt sich einfach zu unterhalten ;-)


    Ich hatte heute das Gefühl, dass ein Loch geblieben ist, was sich nach Ersatz sehnt, weil ich etwas Wertvolles verloren hatte und das war ein mieses Gefühl, weil es mich zu der Frage bringt, wonach ich denn nun eigentlich suche und das ist gar nicht so leicht zu beantworten und doch ist mir ein Wort in den Sinn gekommen, das vielleicht gar nicht so untreffend ist: Selbsterkenntnis - und zwar darüber, dass mir andere Menschen einen Spiegel vorhalten und ich erkenne, wer ich eigentlich bin. Darüber muss ich aber nochmal ein wenig nachdenken.


    Wonach suche ich? Ich kann es dir nicht genau beantworten. Ich weiß nur, dass vieles in mir nach einer bestimmten Frau schreit. Vielleicht kann ich es dir morgen sagen ;-)

    @ Weltenarchitekt

    Ich muss immer wieder feststellen, dass ich mich, wenn ich deine Texte lese, irgendwie selbst beschrieben sehe. Ich weiss nicht wie du auf deine Gedanken kommst. Ich kann sie auch nicht (hoffentlich noch nicht) so konkretisieren wie du. Trotzdem denk ich mir oft: "Hey, so geht es mir eigentlich auch oft!".


    Was ich mich allerdings dabei frage. Du klingst für mich sehr nachdenklich. Das bin ich auch. Meißtens schon zu nachdenklich. Für mich ist der typische "Frauenaufreißer" jemand der eher nicht der nachdenkliche Typ ist. Sondern in meinem Kopf ist da jemand, der immer locker, unbesorgt und gut drauf ist. Die beiden Eigenschaften lassen sich bei mir oftmals nicht vereinen und ich denk teilweise sehr viel nach und bin recht introvertiert. Wie ist das bei dir?


    Wobei ich feststelle, dass diese Art Frauen auch gefällt. Wenn sie auf Gedanken kommen, die vielleicht sonst nicht jeder hat oder anspricht. Nur entspricht das eben nicht meinem Idealbild eines "Aufreißers" und ich denke , dass es viele Frauen einfach nur langweilen würde. Keine Ahnung ob das stimmt.


    Momentan geht es mir auch so, dass ich mich für den Weg des Regelwerks entschieden habe und erstmal meine Möglichkeiten auschecken will. Dabei muss ich mir auch grad eine Frau aus dem Herzen ziehen und ihr ziemlich wehtun, die ich in den letzten Wochen sehr schätzen gelernt habe. Aber irgendwie ist dieser Virus in mir momentan freigesetzt, das ich irgendwie erstmal meine Fähigkeiten und meine Wahrnehmung fördern will. Ob das der richtige Weg ist.

    Dieses Forum ist auf bestimme Weise verfickte Scheiße. Gerade hatte ich einen längeren Text geschrieben, drücke in der Vorschau eine falsche Taste -> weg war er. wunder, ärger, hinguck, fluch ... alles für'n Arsch! Scheiß "Vorschau"! Was nützt sowas, wenn ein Klick auf den Zurück-button einen nicht ins ausgefüllte Textfenster zurückbringt? Scheiße ist sowas. Schlicht und einfach scheiße. In einem Forum wird geschrieben. In diesem Forum werden teilweise bedeutende Inhalte geschrieben. Wenn sowas ohne Probleme vernichtet wird, taugt die Eingabeoberfläche generell nichts.
    Die Vorschaufunktion taugt bestenfalls zur optischen Formatierungsüberprüfung!


    Doch gerade eben besann ich mich auf meine angeborene Genialität und dass ich diesen längeren Text doch wieder in meinen Texteditor geschrieben hatte, bevor ich ihn hier reinkopiert, geprüft und dazu ein paar Mal durch die Vorschau gescheucht hatte.


    Es geht nichts über Eigenverantwortung!
    Eingabefenster und Vorschaufunktion, ihr könnt mich mal kreuzweise!
    Ich kontrolliere meinen Text selber!


    .


    .


    .


    Also, hier ist mein Text. Gerettet aus der sicheren (und im Gegensatz zu diesem Forum immer funktionierenden) Umgebung meines Texteditors:


    Ich hab lange nicht mehr geschrieben, aber jetzt muss ich mal korrigierend eingreifen.

    WA

    Zitat

    Wisst ihr was mein Problem ist? Ich drücke mich vor schwierigen Entscheidungen.

    Falsch. Du bewahrst dich davor, Entscheidungen zu fällen, die du noch nicht mit der nötigen Gewissheit fällen kannst, weil dir hinreichende Erfahrungswerte fehlen.


    Beispiel:

    Zitat

    Ich habe Angst davor Schwäche zu zeigen, obwohl ich durchaus weiß, dass es Stärke ist, wenn man Schwäche zeigen kann und dennoch tue ich es nicht. Ich habe Angst davor Menschen zu verletzen und ich habe durchaus auch hin und wieder Angst davor irgendwo anzuecken.

    Wieviel Erfahrung hast du persönlich mit diesen genannten Problemstellungen? Wie oft hast du tatsächlich jemanden verletzt? Wie oft bist du ernsthaft angeeckt? Wie oft konntest du sowas für dich adäquat beräumen, dass du damit später deinen Frieden machen konntest?


    Du hast keine Angst vor der Frage "Beziehung ja oder nein", sondern davor, dass durch dein Verhalten anderen Menschen das widerfährt, was du ihnen auf keinen Fall "antun" möchtest.

    Zitat

    ...im Großen und Ganzen habe ich mir doch irgendwo ein Selbstbild geschaffen, welches zu viele Ansprüche an mich selbst stellt und das ist nicht mehr gesund. Es schränkt mich ein.

    Das stimmt wohl. Aber das ist ebenso natürlich wie Obenstehendes.

    Zitat

    Ich meine, wenn ein Prinzip lautet, dass ich mir eine gewisse Unverbindlichkeit bewahren will, damit ich weiterhin offen bleiben kann für alles Neue, was bringt mir das, wenn das dazu führt, dass ich mich niemals für eine einzelne neue Sache entscheiden kann?

    Lösung 1: Du suchst dir ne Frau, die das Ganze genau so sieht. -> Eine schier endlose Oddysee (oder wie das geschrieben wird) steht dir bevor. ;-)


    Lösung 2: Du entscheidest dich (intern, für dich allein ) für "Unternehmen auf Zeit". Preislage: die kommenden drei Monate fokusiere ich mich auf diese Frau. Und dann mal sehen was wird. -> Auch nicht leicht. Aber wesentlich effektiver als "Lösung 1". Sollte dir währenddessen die parasche Versuchung über den Weg laufen, kannst du immer noch "situationsangemessen" umdisponieren.

    Zitat

    Ich meine, wenn ein Prinzip lautet, dass ich mir eine gewisse Unverbindlichkeit bewahren will, damit ich weiterhin offen bleiben kann für alles Neue, was bringt mir das, wenn das dazu führt, dass ich mich niemals für eine einzelne neue Sache entscheiden kann?

    Welche Bedeutung hat für dich eigentlich der Begriff "Geduld"? Deine 13 Jahre Schule hast du auch nicht im Crashkurs absolviert. Und wie oft hast du diese Schule mit allem was dazu gehört verflucht? ;-) Hier geht es auch um eine "Schule". Aber eine weitaus schwieriger als die, wo du lesen, schreiben und rechnen gelernt hast.

    Zitat

    Ist es dann nicht besser auf das Prinzip zu scheißen und sich dem Gefühl hinzugeben?

    Das ist in so einer Situation nahezu immer "das Beste". Denn wenn Gefühle erstmal da sind, hat es wenig Zweck, die zu bekämpfen. Zumindest macht einen das nicht glücklich. Die Bekämpfung von Gefühlen geschieht sehr oft aus Angst. Angst vor den Folgen dieser Gefühle.

    Zitat

    Bleibt man nicht automatisch offen für Neues, weil es die Gefühle sind, die sowas lenken?

    Nein. Sehr viele Menschen leben ihr ganzes Leben im selben Trott, weil sie von eben beschriebener Angst von allem (emotional) Neuen und Unbekannten ferngehalten werden.

    Zitat

    Das ist fast so, als wäre man in einer Gesprächsrunde mit Freunden und man unterhielte sich den ganzen Abend darüber, worüber man sich unterhalten sollte, anstatt sich einfach zu unterhalten ;-)

    Ich glaube, du solltest mal wieder mit ner stockfremden Frau (damit es völlig unverbindlich und frei ist) ne Nacht lang durchvögeln. Deine Schaltzentrale bracht mal einen gründlichen burnout...

    Zitat

    Ich hatte heute das Gefühl, dass ein Loch geblieben ist, was sich nach Ersatz sehnt, weil ich etwas Wertvolles verloren hatte und das war ein mieses Gefühl, weil es mich zu der Frage bringt, wonach ich denn nun eigentlich suche ... ist mir ein Wort in den Sinn gekommen, ...: Selbsterkenntnis - und zwar darüber, dass mir andere Menschen einen Spiegel vorhalten und ich erkenne, wer ich eigentlich bin. Darüber muss ich aber nochmal ein wenig nachdenken.

    Wie üblich stellen sich die konstruktiv richtigen Schlussfolgerungen bei dir von selber ein. Dein Gedanke ist also richtig. Nur "denke" auch darüber nicht zu viel nach. "Erfahre" diese Thematik besser! "Denke" nicht zuviel über dich nach, sondern "probiere dich aus"!

    Zitat

    Ich weiß nur, dass vieles in mir nach einer bestimmten Frau schreit.

    Hör dir auch dieses Schreien genau an! Es klingt furchtbar und es ist ebenso falsch, diesem Schrei vorschnell nachzugeben, wie ihn resigniert oder gar aggressiv zu ignorieren. Aber hör ihn dir an!

    Zitat

    Ich weiss nicht wie du auf deine Gedanken kommst.

    Wenn ich das wüsste ;-)

    Zitat

    Für mich ist der typische "Frauenaufreißer" jemand der eher nicht der nachdenkliche Typ ist.

    Ja, mag sein, aber ich bin vielleicht nicht so der typische Aufreißer. Ich bin kein harter Typ, dem das alles am Arsch vorbeigeht, auch wenn ich vielleicht manchmal gerne so wäre. Das würde vieles einfacher machen, aber würde mich auch nicht befriedigen.

    Zitat

    Die beiden Eigenschaften lassen sich bei mir oftmals nicht vereinen und ich denk teilweise sehr viel nach und bin recht introvertiert. Wie ist das bei dir?

    Ich habe gar nicht so den Anspruch der "typische Frauenaufreißer" zu sein, da würde mir was fehlen. Ich lerne aber durch dieses Regelwerk bzw. generell im Umgang mit Frauen, wer ich bin, was mir wichtig ist und was ich eigentlich will. Ich finde heraus, auf welchen Typ Frau ich stehe und ich stehe nicht auf den Typ Frau, der Spielchen spielt und taktiert. Ich bin tendenziell auch eher introvertiert. Man sieht mich wohl selten irgendwo total abspacken, dafür bin ich einfach zu "ruhig" im Sinne von "ich hab die Ruhe weg".

    Zitat

    Nur entspricht das eben nicht meinem Idealbild eines "Aufreißers" und ich denke , dass es viele Frauen einfach nur langweilen würde. Keine Ahnung ob das stimmt.

    Diese Frauen interessieren mich aber nicht. Das ist bei allen Zweifeln und Gedanken, die ich in den letzten 24 Stunden hatte etwas, was ich mit ziemlicher Gewissheit sagen kann: Ich habe in letzter Zeit gelernt, dass ich eigentlich gar kein Interesse an jeder Frau habe. Frauen sind was tolles, aber Frauen sind zum Teil genauso kaputt, wie jeder andere Mensch und das muss ich mir nicht geben ;-)

    Zitat

    Wobei ich feststelle, dass diese Art Frauen auch gefällt. Wenn sie auf Gedanken kommen, die vielleicht sonst nicht jeder hat oder anspricht.

    Diese Frauen gibt es und diese Frauen sind es, die mich bereichern. Ich suche im Grunde Frauen, die die Welt mit ähnlichen Augen sehen, wie ich. Das muss nicht bedeuten, dass man immer einer Meinung ist, sondern dass man ein ähnliches Gefühl für die Welt hat. Eine ähnliche Auffassung von Ästhetik beispielsweise. Kann aber gut sein, dass ich in zwei Monaten schon wieder was anderes will.

    @ MK

    Ich schreibe auch immer vorher im Texteditor ;-)

    Zitat

    Falsch. Du bewahrst dich davor, Entscheidungen zu fällen, die du noch nicht mit der nötigen Gewissheit fällen kannst, weil dir hinreichende Erfahrungswerte fehlen.

    Guter Punkt, aber es kommt aufs gleiche hinaus: Ich habe Angst davor weiterzugehen, den ersten Schritt ins Ungewisse zu machen.

    Zitat

    Wie oft hast du tatsächlich jemanden verletzt? Wie oft bist du ernsthaft angeeckt? Wie oft konntest du sowas für dich adäquat beräumen, dass du damit später deinen Frieden machen konntest?

    Selten - Selten - Selten.

    Zitat

    Du hast keine Angst vor der Frage "Beziehung ja oder nein", sondern davor, dass durch dein Verhalten anderen Menschen das widerfährt, was du ihnen auf keinen Fall "antun" möchtest.

    So ist es, aber dieser Anspruch lähmt mich auf gewisse Weise, weil er verhindert, dass ich einfach mal einen Fuß vor den anderen setze und überlege, was ich eigentlich will, weil ich durchaus darauf bedacht bin nicht zu verletzen und vielleicht auch Angst davor habe, dass jemand, den ich gerne habe, etwas schlechtes über mich denken könnte. Ich weiß, dass das irgendwo idiotisch ist, aber es ist nunmal da. Ich bin aber bereits auf dem Weg der "Besserung" ;-)

    Zitat

    Lösung 2: Du entscheidest dich (intern, für dich allein ) für "Unternehmen auf Zeit". Preislage: die kommenden drei Monate fokusiere ich mich auf diese Frau. Und dann mal sehen was wird. -> Auch nicht leicht. Aber wesentlich effektiver als "Lösung 1". Sollte dir währenddessen die parasche Versuchung über den Weg laufen, kannst du immer noch "situationsangemessen" umdisponieren.

    Wichtiger Punkt und deswegen gut, weil es ein Weg des Erlebens ist und nicht des Nachdenkens, was du ja weiter unten noch beschrieben hast.

    Zitat

    Deine Schaltzentrale bracht mal einen gründlichen burnout...

    Das glaub ich auch ;-)

    Zitat

    Hör dir auch dieses Schreien genau an! Es klingt furchtbar und es ist ebenso falsch, diesem Schrei vorschnell nachzugeben, wie ihn resigniert oder gar aggressiv zu ignorieren. Aber hör ihn dir an!

    Ich höre ihn schon seit geraumer Zeit und ich glaube, vorschnell nachgegeben habe ich bisher nie. Es war eher eine Zurückhaltung aus Angst vor dem Unbekannten. Aus Angst, gewohnte Gewässer zu verlassen und Vertrautes hinter mir zu lassen. Sicherlich auch die Angst davor das Gefühl zu bekommen einen Fehler gemacht zu haben.


    Naja, Fehler gehören dazu (das ist furchtbar leicht gesagt), momentan verspüre ich Entschlossenheit und Neugier, auch wenn mir ein bisschen die Knie zittern ;-)

    Zitat

    Nur "denke" auch darüber nicht zu viel nach. "Erfahre" diese Thematik besser! "Denke" nicht zuviel über dich nach, sondern "probiere dich aus"!

    Das ist wohl der wichtigste Punkt in deinem Post. Danke :-)

    Schonmal davon gehört, dass vergebene Männer auf Frauen attraktiver wirken?


    Habe schon gehört, "Seitdem ich eine Freundin habe, kann ich mich vor Frauen kaum noch retten". Ist an dieser Aussage etwas wahres dran, kann ein Mensch so stark nach außen anders wirken? Das müsste heißen, er hat eine völlig andere Ausstrahlung, nicht verbissen auf der Suche nach einer Frau.