Ich kann das auf jeden Fall bestätigen. Ich hatte, so lange ich aktiv mit Frauen (oder Mädchen) zu tun habe, nie "eine Frau". Also "nur eine". Ich war regelmäßig oft lange Single (meist über Phasen von einem halben Jahr), aber wenn ich dann ein Mädchen kennengelernt hatte, kamen immer noch ein/zwei weitere hinzu. Wie von selbst. Konnte ich drauf warten. Das muss sehr wohl was mit Ausstrahlung von Selbstzufriedenheit und Selbstbewusstsein zu tun haben. Das steht einem irgendwie auf der Stirn.


    Von anderen Männern wurde mir das bestätigt. Der Spruch gerade eben, dass einem das "auf der Stirn steht", ist von einem Bekannten, der genau das seinerseits bestätigt hat.


    Also ich hatte immer entweder gar keine (und lernte dann auch seltsamerweise lange Zeit gar keine Frau kennen), oder zwei/drei parallel. Und die lernte ich ebenso unerklärlicherweise innerhalb kurzer Zeit "wie von selbst" kennen.


    Magie. ;-)

    Tja; wer hat dem wird gegeben. Die wichtigste Grundregel was das Thema Frauen angeht!


    Ich merke das gerade auch wieder: Monatelang nichts gelaufen, dann mit einer übernachtet (es wurde nicht mehr draus) und in den Wochen darauf kam das große Frühlingserwachen...


    Eine im Zug kennengelernt die nun regelmäßig zum massieren kommt, letztes WE habe ich 2 Frauen angesprochen, die danach dann mit meinen beiden Kumpels Sex hatten und gestern hatte ich einen ONS. Und das alles an 3 Wochenenden! Unerwähnt bleiben die Telefonnummern die ich ohne Mühe bekam und noch sehen werde was passiert. Das halbe Jahr vorher war totale Flaute.


    In Zeiten in denen ich "versorgt" bin, werde ich angesprochen, verführt und muß selbst oft gar nichts mehr machen.


    Warum das so ist das können vermutlich nur die Frauen selbst verstehen. Warum sie sich den Popo aufreissen für vergebene und sie genauso attraktive Singles links liegen lassen. Wir Männer können das nicht verstehen, uns bleibt nur danach zu handeln. Schönen Frühling Jungs @:)

    Zitat

    Schonmal davon gehört, dass vergebene Männer auf Frauen attraktiver wirken?


    Habe schon gehört, "Seitdem ich eine Freundin habe, kann ich mich vor Frauen kaum noch retten". Ist an dieser Aussage etwas wahres dran, kann ein Mensch so stark nach außen anders wirken? Das müsste heißen, er hat eine völlig andere Ausstrahlung, nicht verbissen auf der Suche nach einer Frau.

    Das gilt allerdings nicht nur für Männer. ;-) Wenn man (frisch) vergeben ist, ist man eben einfach glücklich und das zeigt sich natürlich auch im Verhalten. Und glückliche Menschen sind definitiv attraktiver :)z

    Schon wieder ist mir der Text abgehauen. ...und wäre, wenn bei mir nicht der Texteditor im Hintergrund wäre, unwiderbringlich verloren gewesen. Ein Klick auf den Zurück-Button bringt den Text nicht wieder zum Vorscheind, sondern fördert nur eine leere weiße Seite zutage.


    Tut mir leid, sowas darf nicht passieren. Das Fourm ist sicherheitstechnisch gesehen scheiße.


    .


    .


    .

    Ich war mal wieder unterwegs.

    Sonnabend Nacht zu Sonntag. Es ist spät. Ich war vorher auf einer gemütlichen Geburtstagsfeier. Als einziger Mann unter vier Frauen. ;-) Hatte aber nichts zu bedeuten. Vorher war ich noch im LIDL einkaufen und traf dort eine Freundin mit ihrer 2-jährigen Tochter, die auch gleich drei Häuser von der "Geburtstagswohnung" entfernt wohnt und seltsame 3mm große Krabbelkäfer im privaten Sandkasten auf ihrem keinen Grundstück hat. Das traf sich prima, denn jene Freundin, welche heute Geburtstag feierte, kennt sich mit allem was "Natur" angeht, bestens aus und so besorgte ich bei der Freundin im "Drei Häuser weiter"-Haus am Geburtstagsabend per Plastebecher drei solcher Käfer zur Artenbestimmung. Wir können sie zwar trotz Käferbuch nicht eindeutig identifizieren, aber wir haben drei Krabbelkäfer in einem Polypropylenbecher. Und das ist doch schon mal was!


    Dann fahre ich in der Disco, wo ich früh halb drei ankomme und mich frage, ob um die Uhrzeit überhaupt noch was läuft und ob der Weg hierher nicht umsonst war.


    Als erstes fällt mir eine schwarhaarige Frau auf, die mich ausgiebig mustert, aber nicht lächelt. Ich notiere das und gehe erstmal komplett die Location checken. Eine ältere, blonde Frau fällt mir auf. Etwas verlebt, aber nicht ungeil. Geht an mir vorbei, bestimmt da hinter aufs Klo.


    An einer Säule treffe ich eine alte Bekannte. Kurzes Bla bla.


    Die Blonde von gerade eben kommt zurück. Aha, sie war also tatsächlich auf dem Klo. Ich gucke mal, wo sie hingeht und siehe da, sie setzt sich zu der Schwarzhaarigen. Die guckt mich wieder an, guckt auch nicht weg, aber lächelt nicht. Zumindest nicht auffallend. Ich überlege, ob ich gleich mal hingehen soll. Keine Angst aufkommen lassen. Bissl geht mir dennoch die Muffe. Blödsinn, sowas habe ich über hundert Mal gemacht. Ich gucke nochmal rüber, sie guckt nach wie vor zu mir und reckt den Hals, weil jemand im Weg steht und den Blick zu mir versperrt. Also los.


    Ich gehe hin, sie sieht mich, lacht verschämt und zieht den Kopf ein, wie 'Ach du scheiße, der kommt!' Ich setze mich neben sie. Bevor ich was sagen kann, eröffnet sie:


    "Wir haben auch grad überlegt ... bist du der von letztens?"


    Cool! Initiativ muss ich wiedermal gar nichts machen. :-)


    Bla bla und blubb blubb, woher sie kommen, wie lange sie schon hier sind, ob allein oder mit Männern ... das übliche Gelaber... Ich frage, warum die zwei denn allein hier rumsitzen, als attraktive Frau muss man doch nur rumstehen oder rumsitzen uind es dauert nicht lange, bis irgend ein Spast angerannt kommt. So wie ich zum Beispiel. Sie lacht echt niedlich und amüsiert sich süß über das, was ich so blöd daherlabere. Also ich gefalle ihr ganz offensichtlich. Sie erzählt mir, dass sie drei Freunde hatte, jeweils für ungefähr ein Jahr, und seit dem keinen mehr hat, weil sie einen will, der es ehrlich meint. 'Oh je, Mädchen', denke ich mir, 'Da bist du bei mir ja genau richtig' ;-D
    Weiterhin erzählt sie mir, dass sie vor nicht allzu langer Zeit im Frauenhaus war. Wegen ihrem letzten Freund. Oh oh, das ist allerdings nicht mehr lustig. Ich frage:


    "Das volle Programm?" (also Kloppe, Terror, Verfolgung) und sie bejaht.


    Hübsch ist sie. Und so niedlich verschämt. Wenn ich ihr was ins Ohr sage (wegen dem Lärm), legt sie ihren Kopf komplett an mein Gesicht. Ich schnuppere bei der Gelegenheit an ihren überschulterlangen glatten, kohlrabenschwarzen Haaren. Alles in Ordnung. Wie alt sie ist, lässt sich schwer schätzen. Sie hat ordentlich Lachfalten, aber wirkt sehr jung. Mädchenhaft jung, oder besser jugendlich. Mental unverbraucht.


    Irgendwann will ich es wissen und frage sie, wie alt sie ist. Ich soll sie schätzen. Will ich nicht. Sie wirkt wie 24, maximal 28. Also nicht unreif, sondern lebenslustig. Aber faltentechnisch könnte sie auch 30 sein. Ich will nicht schätzen, sondern biete ihr an:


    "Sagst du's mir einfach so, wnen ich dir nachher gleich sage, wie alt ICH bin?" Nein, will sie nicht und lacht wieder so verschämt. Dabei lehtn sie immer ihren Kopf an meine Schulter, als wöllte sie sich dahinter verstecken weil sie sich schämt. Sie ist schon echt süß. :-) Und Berührungsängste hat sie auch nicht.


    Ich versuche einen billigen Trick. Erstmal frage ich sie nach ihrem Namen. Sie heißt ... sagen wir Anja. Ich sage ihr meinen Namen, gebe ihr die Hand und frage sie, wie ihre Freundin heißt. Sie sagt es mir (hab ich vergessen) und ich frage ihre Freundin:


    Hallo [Name], wie alt ist denn die Anja?


    Ich rechne mit sowas wie "Na du Schlingel, so austricksen lassen wir uns nicht!", doch zack bumm, es funktioniert, die Freundin sagt mir, dass die Anja 37 ist. Das hätte ich nun aber echt nicht gedacht! :-o Ich erfahre, dass sie zwei Kinder hat, Mädchen und Junge, 16 und 10 Jahre und wie ich so mit ihr rede, entdecke ich die ... wie nenne ich sie jetzt am besten ... sagen wir ... Sophie. Ok. Das ist die Frau mit der "Wurstgeschichte". Manche hier kennen ja den Comic dazu von vor ein paar Wochen. Sie sieht wieder top aus, wie immer.


    Anja und ihre Freundin gehen tanzen und die Anja tanzt genau so, wie es zu ihr passt. Ausgelassen und quietschvergnügt. Ich gehe derweil mal zur Bar, um meine Nummer aufzuschreiben. Denn der Anja ... also der werde ich meine Nummer wohl mal mitgeben. Sie kommen zwar aus einem Vorort, ca. 30km weg, aber wurscht.


    Ich gehe zur Bar, denn dort gibt es Kugelschreiber und Zettel (Visitenkarten habe ich heute abend keine mehr im Portemonnaie. Mir noch nie passiert...). An der Bar ist es wie immer gerammelt voll, direkt vor mir stehen zwei Frauen, Ende zwanzig, Anfang dreißig. Blond. Ich gestikuliere zum Barkeeper, der sieht mich nicht und eine der Frauen macht Platz und ruft mir zu: "Willst du ran hier?" Ich bedanke mich mit einem Kopfnicken und stehe unvermittelt hauteng neben deren Freundin, die auf einem Barhocker sitzt. Sie guckt mich etwas überrascht, aber nicht unfreundlich an. Nichts anbrennen lassen:


    "Guten Tag, wir können uns jetzt mal kennenlernen!" Nebenbei verklickere ich dem Barkeeper, dass ich einen Kuli brauche und mache gegenüber der Frau (die angesichts meiner Dreistigkeit erheitert grinst) weiter im Text:
    "Aber wenn wir gemeinsam was erleben wollen, müssen wir uns beeilen, denn ziemlich bald bin ich hier wieder weg!" Ihr Grinsen verbreitert sich übers ganze Gesicht. :-) Dann lege ihr meinen Pullover, den ich in der Hand habe weil ich vergessen habe, den an der Garderobe mit der Jacke abzugeben, auf den Schenkel, mit der Bitte mal kurz drauf aufzupassen. Sie legt behütend ihre Hand darauf und ich wühle in meinem Portemonnaie nach einer Visitenkarte. Die Frauen gucken gleich neugierig mit rein ob's da was zu holen gibt und ich beschwichtige gleich: 'Das lohnt sich nicht! Nur Staub und Echo drin!' Jetzt erst stelle ich meine vollkommene Visitenkartenlosigkeit fest. ??? Ich frage die Frauen, ob eine einen Zettel einstecken hat. Frau Nummer zwei kramt ihre Eintrittskarte hervor. Passt. Ich nehme sie und kritzel meine Nummer + Name + Fratze drauf. Dann reiche ich den Stift zurück an den Barkeeper und verabschiede mich höflich von den beiden Frauen.


    Bevor ich wieder hintergehe sondiere ich die Tanzfläche an diesem Ende und sehe jene Frau, die ich eines Abends vor vielleicht drei Monaten kennengelernt hatte und die daraufhin den ganzen Abend Hand in Hand mit mir durch die Disco spaziert ist. Sie tanz dort mit einem Mann und sieht mich, aber erkennt mich nicht. Ich gehe mal schnell rüber und sage "Hallo". sie guckt mich an, scheint mich aber immer noch nicht zu erkennen. Sie hat auch schon ziemlich einen im Kopp und sagt mir, dass sie vorhin schon in ner anderen Locatioin war. Doch irgendwann klingelts und sie erkennt mich wieder und gleich halten ihre Hände wieder die meinen fest und ihr Körper rückt auf Umarmungsdistanz heran. Ich unterstreiche, dass ich nur mal "Hallo" sagen wollte (schließlich tanzt sie gerade mit einem Mann, der da im Moment grad wie bestellt und nicht abgeholt temporär alleine rumwackelt). Sie lässt mich nicht los (sie ist wirklich ziemlich anhänglich, was an und für sich niedlich ist, aber eben nicht in ner Disco, wo ich Bewegungsraum brauche) und ich sage ihr, dass ich jetzt wieder "da rüber gehe". Sie fragt, ob ich sie mitnehme und ich entgegne, dass ich dort erwartet werde. In gespielter Brüskierung wirft sie meine Hände von sich ... ich bin frei! Kehrt und zurück zur schwarzhaarigen Anja. Doch halt, auf dem Weg dorthin sage ich erstmal der Sophie "Hallo". Sie riecht wieder nach geilem Parfüm. Und riecht überhaupt geil. Mit ihr werde ich später noch bissl Zeit verbringen.


    Zurück bei der Anja lasse ich den Zettel erstmal stecken (den gebe ich ihr am Schluss). Wir unterhalten uns noch etwas und auch zu der von der Bar habe ich noch zweimal kurz Kontakt.


    So weit zu meinem (mittlerweile) gestrigen Abend.

    Nochwas.

    Letzte Woche bin ich mit meiner besten Freundin in einer laubwäldlichen Gegend am Stadtrand spazieren. Irgendwann kommen uns zwei junge Frauen in klusive Hund entgegen. Etwa eine halbe Stunde später überholen dieselben uns von hinten und lassen einen betörenden Parfümhauch in der Waldluft stehen. Wir rätseln kurz was das sein könnte (was natürlich blödsinnig hoffnungslos ist, wenn man so ein Parfüm nicht gerade konkret kennt) und ich will mal nachfragen, weil es mich interessiert. Also Gang hochschalten und hinterher. Auf deren Höhe angekommen quasseln die ungestört weiter. Ich laufe ein paar Meter direkt neben ihnen her, bevor die mich wahrnehmen. Doch dann schnallen sie's.


    Auf die Gefahr hin, dass ich ein intimes Frauengespräch unterbreche, aber ich habe mal eine ziemlich bekloppte Frage. Eine der beiden ist deutlich attraktiver zurechtgemacht und die muss wohl so schnuppern, denn sie ist luftig gekleidet und insgesamt femininer vom Stil her als die Andere, welche eher "unkosmetisch" aussieht und sowas wie einen Bundeswehparka an hat, der ja in guter Näherung hermetisch abdichtet und kaum Parfümmoleküle hindurchdiffundieren lassen würde.


    Die beiden gucken mich an, als würde mir Gras aus der Nase wachsen. Die Attraktivere entgegent: Hm?
    "Eine von ihnen lässt hier eine dezente Parfümwolke stehen, die zig Meter weit zu riechen ist. Sehr angenehmes Zeug und mich würde interessieren was das ist!"


    Die Parkafrau sagt zur Eleganten: Das must du sein. (Ach nee!) Und nun passt auf! Die Elegante guckt mich verwundert an, schnuppert an ihrem Seidentuch, das sie um den Hals trägt, tritt einen Schritt auf mich zu und hält mir ihren Hals samt Tuch zum "Vergleichsschnüffeln" hin! Das ist doch mal geil, oder? Ich bin ihr stockfremd und sie lässt mich an ihrem Hals schnüffeln. Also dass sowas keiner "missbrauchen" wird, weil jeder viel zu perplex dazu sein wird, ist klar, das ist also ungefährlich, aber allein jemand Fremden so nah in die eigene räumliche Intimzone hinein- und an den eigenen Hals ranzulassen, also das ist schon ganz schön mutig. Die meisten Menschen halten bei Fremden instinktiv und grundsätzlich einen Mindestabstand von ca. 80cm!


    Sie sagt mir, dass es sich um "Adict" von Dior handelt, wir scherzen noch mal hin und her und die beiden setzen ihren Weg fort.
    Falls die Frage auftaucht: In so einer Situation (zwei befreundete, mir aber fremde Frauen) versuche ich normalerweise nie, einen Kontakt zu legen. Denn es wäre einfach zu offensichtlich und es ist viel zu wenig Zeit für ein effektives Gespräch, denn die Freundinnen sind ja MITEINANDER uinterwegs und haben sicher genügend zu bereden. Auch hier war für mich klar: "Smalltalk und erledigt!"
    Eine Ausnahme von dieser Regel mache ich nur, wenn spontan ordentlich was fließt, also "die gleidche Wellenlänge" sofort spürbar ist.


    .


    .


    .


    Und abschließend noch ne Geschichte über Phlegma und Begrenztheit.


    Vor ein paar Monaten war ich in einem großen Kaufpark einkaufen. Es war da noch kälter, nur drinnen eben nicht. Ich zog meine Jacke aus und trug sie mit mir herum. Das war mir lästig. Es ist nachgewiesen, dass 50% des Einkaufsstresses zu Weihnachten aus Überhitzung resultiert, weil die Leute in dicken Winterklamotten sich lange in gut beheizten Kaufhäusern aufhalten. Im T-Shirt würden sich die Leute viel wohler fühlen und wären deutlich entspannter bei der Sache. Das gilt nicht nur zu Weihnachten, sondern generell in der "Jacken-Jahreszeit".


    Spontant kam mir eine brillante Geschäftsidee! Und die wollte ich auch gleich der Tante am zentralen Info-Stand mitteilen und gin hin:


    "Guten Tag. Ich hab da ne Idee! Wenn sie - wie in einer Discothek oder einem Opernhaus - eine zentrale Garderobe einrichten und für jedes Kleidungsstück zur Aufbewahrung einen Euro nehmen würden, würden die Leute diesen Service liebend gern in Anspruch nehmen [Denn welchen 50-Euro-Wochenend-Einkäufer schert schon ein einzelner Euro, wenn er dafür angenehm temperiert einkaufen kann?] und Sie könnten damit einen Haufen Geld zusätzlich verdienen! [Wenn man sich die Fluktuation in solchen Zentren anguckt, dagegen sind Opern ein Witz.]"


    Also ich dachte ja, dass die Olle wengistens zum Schein sagt: "Ist gut, ich leite es mal weiter...", aber nein, es ging folgendermaßen weiter (höflich lächelnd):


    "Da hätteich ja viel zu tun!"
    "Nicht SIE sollen das machen, sondern selektives Personal!"
    "Ach, ich muss mich auch um meine Jacke selber kümmern, wenn ich einkaufen bin."
    "Hm, dann bleibt eben alles wie es ist."


    Mehr viel mir bei so einer geballten Ladung negativer Mentalität nicht ein. Die Idee ist wirklich gut! In jedem Einkaufszentrum gibts einen Zeitschriften- und Kippenladen, der sich so über die Runden krebst. Laienmaler verkaufen vor Ort angefertigte "Portraits vom Foto" (die immer irgendwie anatomisch scheußlich und fachlich unausgebidlet aussehen) und stinkige Fressbuden, die umständlich geputzt werden und strenge Hygieneauflagen erfüllen müssen, gibt es an jeder Ecke. Der obligatorische Gemüse-Vietcong und der Friseurladen dürfen auch nie fehlen.


    Aber auf die Idee, einen Laden anzumieten und dort eine Miet-Garderobe einzurichten, ist offenbar noch keiner gekommen.


    Die Olle am Schalter jedenfalls war ein Präzedenzfall für "Angestelltendenken". Gerade der letzte Satz zeigt diese typische "Mit dem Arsch an die Wand komm" -Denkweise. Null Mitdenken, Null logische Überlegung, Null konjunktives Denken, Null Abenteuergeist. Jede ungewohnte Idee unittelbar, ja geradezu reflektorisch, als "Blödsinn" abtun, die Arbeitszeit absitzen, machen was der Chef sagt -> das ist Geist des primitiven Angestellten. Und deshalb bleiben solche Leute auch immer genau das.


    Die einzige Motivationen lauten:
    - Geld
    - Angst vorm Chef.


    So, jetzt schlaf ich mal bissl...

    Wenn ich etwas gelernt habe, dann das, dass es okay ist zu sich zu stehen, egal wie man ist, auch wenn dieses Gefühl des Lernerfolgs möglicherweise nur von kurzer Dauer sein wird. Ich sehe jetzt gerade mit Klarheit eine Stärke, die ich lange Zeit nicht gesehen habe. Es kann morgen schon wieder anders sein und dennoch scheint das eine gewisse Konstante in meinem Leben zu sein.


    Ich bin ein Mensch, der viele Dinge sehr subtil wahrnimmt und ich bin jemand, der auch mit sich selbst auf subtile Weise umgeht. Auch wenn ich mich gefragt habe, ob es wirklich eine "Charaktereigenschaft" ist im klassischen Sinne, so ist es doch etwas, was irgendwie immer wieder auftritt. Ich konstruiere mir meine eigene Welt in meinem Kopf. Ich male sie aus, schön bunt, mit kräftigen Farben und irgendwann gefällt mir diese Welt nicht mehr und ich vernichte sie. Nicht mit einem Schlag, ich rode hier ein paar Wälder, vernichte dort ein paar Dörfer, sodass meine gesamte innere Welt über einige Zeit hinweg ins Chaos stürzt. Ich verursache in mir selbst Chaos, nachdem ich eine harmonische Welt aufgebaut habe und je mehr Chaos ich in mir selbst anrichte, desto reinigender wirkt es auf alles und jeden, mit dem ich zu tun habe. Ich bin der Architekt dieser Welt und weil es meine innere Welt ist fühle ich immer mit ihr, wenn ich durch sie spaziere, sie aufbaue, aber auch, wenn ich alles wieder niederbrenne.


    Das ist meine Weise Dinge zu verändern oder Veränderung durch mich zuzulassen. Ich wollte immer inspirierend auf Menschen wirken, aber das ist vielleicht nicht unbedingt etwas, was bewusst wahrgenommen oder gesteuert werden kann, sondern etwas, was ebenso subtil abläuft. Wenn ich meine eigene Welt ins Chaos gestürzt habe und ich die Menschen, die mir nahe stehen, ebenfalls mit dem Chaos konfrontiert habe, dann erblickt im gerodeten Wald wieder die erste Pflanze das Licht der Welt und eines der Dörfer wird auf einmal wieder aufgebaut, schöner als je zuvor.


    Man mag mir vorwerfen, dass ich keine Entscheidungen treffen kann. Man mag mir vorwerfen, dass ich keinen geraden Weg gehe und wenige Ecken und Kanten besitze. Das mag so sein in einzelnen Augenblicken, aber auf das Gesamtbild bezogen treffe ich insbesondere eine Entscheidung: Alles niederzureißen, was ich konstruiert habe, um es dann wieder aufzubauen.


    Und mit diesem ganzen Spiel, diesem ewigen Wechsel aus Zerstörung und Erschaffung ecke ich überall an.


    Denn manchmal erkennen Menschen mich nicht wieder, meist in bestimmten Situationen, in kürzeren Zeitabschnitten und sie fragen sich: Wer ist dieser Typ eigentlich?


    Und manchmal erkennen mich alle Menschen mit blendender Klarheit, nur ich selbst erkenne mich nicht, weil ich gedankenverloren, betrunken und benebelt durch meine Welt tapse. Aber sie sehen dann, dass ich so bin, dass ich das brauche, dass ich von Zeit zu Zeit Chaos stiften muss, um mich selbst und alle anderen wachzurütteln und dafür zu motivieren der Veränderung ins Auge zu blicken und sie mit offenen Armen zu empfangen. Vielleicht ist das meine Weise mich zu entwickeln, zu reifen und vielleicht ist das auch die Weise, mit der ich andere Menschen berühre. Ich vermag es nicht zu sagen. Es könnte so sein und es könnte auch ganz anders sein und während ich diese Zeilen schreibe, spüre ich, wie ich die Keimlinge der frisch gesäten Pflanzen bereits wieder niedertrample, weil das Chaos meiner inneren Welt dazu führt, dass auch der Architekt nicht klar sieht und manche Pflanzen bereits im Keim wieder ersticken muss, weil sie doch nicht so gut in den Garten gepasst hätten.


    Anmerkung: Ich habe diesen Text aus einer Gefühlsregung, aus einer Laune heraus geschrieben. Mir gefällt er, weil er eine Momentaufnahme eines Gefühls in mir ist, das aus dem Chaos resultiert. Manchmal bin ich aber auch ganz der Architekt, kann mich einfach zurücklehnen und das Chaos genießen, das ich angerichtet habe. Nehmt mich also nicht zu ernst ;-)

    Tolle Texte MK und die Garderobenidee ist wirklich gut. Vielleicht kannste daraus mal was machen. Muss man nicht unbedingt einer Angestellten schmackhaft machen, sondern etwas weiter oben ;-)


    Ich würd das im Auge behalten.

    @ MK

    Mag sein, dass ein "Schaltzentralen-Burnout" für Männer funktioniert. Für Frauen allerdings – wie ich mal ungefragt einwerfen möchte – wäre er, aller Emanzipation zum Trotz, wohl wenig geeignet.


    Bei mir zumendest bleibt ein so schales Gefühl, dass ich es künftig lieber sein lasse…


    Sei´s drum, WA kann man(n)´s vielleicht raten. :=o


    (Nachdenken ist gut. Nachzudenken, statt zu leben, ist nicht so gut…wobei dies wieder nur eine Zuspitzung, keine Unterstellung sein soll!)


    Liebe Selbsthilfegruppe,


    in (m)einem Mädels-Forum bin ich – wenn auch unfreiwillig - oft diejenige, die den männlichen Part vertritt. Dort wird gejammert und geschimpft auf die Herren, die nicht zurückrufen, sich nicht binden und keinem gehören wollen.


    Und ich verteidige sie – und denk mir: Wo sind diese Männer? Die ich treffe, sind entschlossen, wollen ständig telefonieren, zusammenziehen, heiraten, Kinder, etc.


    Und ich bin auf der Flucht…


    Was passt denn da nicht?


    Interessiere ich mich vielleicht für die falschen Typen? Ich schätze verantwortungsbewusste, erwachsene, sozial kompetente Männer. Und die wollen dann natürlich (…siehe oben…)?


    Oder liegt´s vielleicht am Alter?


    Frau U30 und Mann Ü30 = bindungssuchend?


    Frau Ü30 und Mann U30 = freiheitssuchend?


    (Wobei ich sicher keinen jüngeren Mann haben möchte.)


    Theorien jedenfalls willkommen…

    @ weaver

    Den Eindruck, dass WA viele meiner Probleme beschreibt, habe ich auch gelegentlich.


    Zum Beispiel der treuherzige Versuch, anderen Menschen auf keinen Fall weh zu tun: Dieser gequirlte Quatsch hat in meinem Leben wohl bei weitem das Meiste kaputt gemacht, mehr als jede Rücksichtslosigkeit, Gemeinheit oder gar kalte Wut.


    Zum Beispiel meine letzte Beziehung: Ich habe mich an meinem eigenen Perfektionsanspruch dermaßen verbogen, bis zur emotionalen Selbstzensur, dass ich nur noch ausbrechen konnte.


    Heute weiß ich, dass ich einfach nicht genug Vertrauen in die Liebe und Leidensfähigkeit meines Partners hatte. Klingt schmalzig, oder?

    @ MK

    Melden oder nicht melden? Kein Stress.


    I´ll be around for a while…

    @ rr

    Zitat

    Mit Frauen kann man Sachen machen, die sind mit Männern nicht so toll.

    Schönes Zitat! *ggg*

    @ MK

    Mag sein, dass ein "Schaltzentralen-Burnout" für Männer funktioniert. Für Frauen allerdings – wie ich mal ungefragt einwerfen möchte – wäre er, aller Emanzipation zum Trotz, wohl wenig geeignet.


    Bei mir zumendest bleibt ein so schales Gefühl, dass ich es künftig lieber sein lasse…


    Sei´s drum, WA kann man(n)´s vielleicht raten. :=o


    (Nachdenken ist gut. Nachzudenken, statt zu leben, ist nicht so gut…wobei dies wieder nur eine Zuspitzung, keine Unterstellung sein soll!)


    Liebe Selbsthilfegruppe,


    in (m)einem Mädels-Forum bin ich – wenn auch unfreiwillig - oft diejenige, die den männlichen Part vertritt. Dort wird gejammert und geschimpft auf die Herren, die nicht zurückrufen, sich nicht binden und keinem gehören wollen.


    Und ich verteidige sie – und denk mir: Wo sind diese Männer? Die ich treffe, sind entschlossen, wollen ständig telefonieren, zusammenziehen, heiraten, Kinder, etc.


    Und ich bin auf der Flucht…


    Was passt denn da nicht?


    Interessiere ich mich vielleicht für die falschen Typen? Ich schätze verantwortungsbewusste, erwachsene, sozial kompetente Männer. Und die wollen dann natürlich (…siehe oben…)?


    Oder liegt´s vielleicht am Alter?


    Frau U30 und Mann Ü30 = bindungssuchend?


    Frau Ü30 und Mann U30 = freiheitssuchend?


    (Wobei ich sicher keinen jüngeren Mann haben möchte.)


    Theorien jedenfalls willkommen…

    @ weaver

    Den Eindruck, dass WA viele meiner Probleme beschreibt, habe ich auch gelegentlich.


    Zum Beispiel der treuherzige Versuch, anderen Menschen auf keinen Fall weh zu tun: Dieser gequirlte Quatsch hat in meinem Leben wohl bei weitem das Meiste kaputt gemacht, mehr als jede Rücksichtslosigkeit, Gemeinheit oder gar kalte Wut.


    Zum Beispiel meine letzte Beziehung: Ich habe mich an meinem eigenen Perfektionsanspruch dermaßen verbogen, bis zur emotionalen Selbstzensur, dass ich nur noch ausbrechen konnte.


    Heute weiß ich, dass ich einfach nicht genug Vertrauen in die Liebe und Leidensfähigkeit meines Partners hatte. Klingt schmalzig, oder?

    @ MK

    Melden oder nicht melden? Kein Stress.


    I´ll be around for a while…

    @ rr

    Zitat

    Mit Frauen kann man Sachen machen, die sind mit Männern nicht so toll.

    Schönes Zitat! *ggg*

    ninova

    Zitat

    Mag sein, dass ein "Schaltzentralen-Burnout" für Männer funktioniert. Für Frauen allerdings – wie ich mal ungefragt einwerfen möchte – wäre er, aller Emanzipation zum Trotz, wohl wenig geeignet.

    Was wäre stattdessen angebracht?

    Zitat

    Bei mir zumendest bleibt ein so schales Gefühl, dass ich es künftig lieber sein lasse…

    Wie? Nach so einem Burnout?

    Zitat

    Sei´s drum, WA kann man(n)´s vielleicht raten. :=o

    Конечно! Он Мужчина!

    Zitat

    in (m)einem Mädels-Forum bin ich – wenn auch unfreiwillig - oft diejenige, die den männlichen Part vertritt. Dort wird gejammert und geschimpft auf die Herren, die nicht zurückrufen, sich nicht binden und keinem gehören wollen.

    Na und? Was hilft jammern? Wo bleibt die Autrorität der Damen? Glauben denn diese Frauen ein Mann würde auch nur eine Frau kennenlernen, ohne seine Autorität ins Spiel zu bringen?


    Es ist bedauerlich, dass viele Frauen zwar umworben werden wollen, aber sobald das passiert, davon ausgehen, dass sie für den Bewerber "die Einzige" sind. Was tun sie dafür? Wie "beweisen" sie ihren Wert? Wie "bewerben" sie sich ihrerseits bei dem Mann der ihnen gefällt? Wie nehmen sie ihr Schicksal in die Hand?

    Zitat

    Und ich verteidige sie – und denk mir: Wo sind diese Männer? Die ich treffe, sind entschlossen, wollen ständig telefonieren, zusammenziehen, heiraten, Kinder, etc.

    Genau so gehts mir mit den Frauen. ;-)

    Zitat

    Und ich bin auf der Flucht…

    Vor deinen Bewerbern?

    Zitat

    Ich schätze verantwortungsbewusste, erwachsene, sozial kompetente Männer. Und die wollen dann natürlich (…siehe oben…)?

    Also "verantwortungsbewusst" - zumindest menschlich - bin ich. "Erwachsen" - zumindest menschlich - auch. "Sozial kompetent" - das bejahe ich ohne falsche Bescheidenheit. Heiraten/zusammenziehen will ich sowas von überhaupt nicht... Äh... aus welcher Ecke kommst du gleich?

    Zitat

    Frau U30 und Mann Ü30 = bindungssuchend?


    Frau Ü30 und Mann U30 = freiheitssuchend?

    Echt ne geile Hypothese! Merk ich mir...

    @ WA

    Verrätst du eigentlich auch nicht wie alt du bist?


    Meines Wissens bist du doch auch noch Student oder irre ich mich?


    Warst du schon immer aktiv/"erfolgreich" im Bereich mit Frauen, oder hat das auch erst später angefangen?

    Zitat

    Verrätst du eigentlich auch nicht wie alt du bist?

    Nee, ich geb nur ne grobe Richtlinie ;-)

    Zitat

    Meines Wissens bist du doch auch noch Student oder irre ich mich?

    So ist es. Aber das ist auch eine große Altersspanne ;-)

    Zitat

    Warst du schon immer aktiv/"erfolgreich" im Bereich mit Frauen, oder hat das auch erst später angefangen?

    Nein, war nie so aktiv oder "erfolgreich" (was heißt schon "erfolgreich"?). Sagen wirs mal so: Ich hatte nie ernsthafte Probleme mit Frauen, aber ich war nie der Frauenschwarm. Ich kann nicht behaupten viele Angebote gehabt zu haben, auch wenns schon hin und wieder welche gab. Meine erste "richtige" Freundin hatte ich mit 18. Bis dahin hatte ich gute zwei Jahre fast nix mit Frauen am Hut. Davor halt so teeniemäßig, ständig (unglücklich) verliebt, mal mit einem Mädchen für zwei Wochen "zusammen" gewesen im Urlaub und solche Geschichten.


    Ich denke, ich war vor allem zurückhaltend und auch ein bisschen unsicher und das ist es, was ich in letzter Zeit abgebaut habe.

    Zitat

    Nee, ich geb nur ne grobe Richtlinie ;-)

    Die wäre;-)?

    Zitat

    So ist es. Aber das ist auch eine große Altersspanne ;-)

    Was studierst du?

    Zitat

    Ich denke, ich war vor allem zurückhaltend und auch ein bisschen unsicher und das ist es, was ich in letzter Zeit abgebaut habe.

    Das könnte Ich sein ;-). Bei mir wird's ja langsam auch besser. Aber ihr habt selbst gesagt, es gibt noch soviel zu entdecken. Allerdings beziehe ich mich hiermit auf den Kontakt zuz Mitmenschen allegmein, nicht unbedingt im Bezug auf Frauen.