@ WA

    Woa, da bringst du aber den Gullideggl in Verlegenheit ;-D

    @ roadrunner

    Entspann dich und denk immer dran: don´t feed the troll.


    (Das ist nicht immer einfach, ich konnt mich gerade noch zusammenreissen ;-) )


    :p>

    @ RajMerchant

    Durchaus denkbar, aber auch schwer zu verifizieren. Ich denke die Zahl derer, die ihren Partner nach Absetzen der Pille nicht mehr riechen können, ist relativ gering und dann soll bei solch einer geringen Zahl auch noch festgestellt werden können, dass es am Geruch liegt und nicht an ganz anderen Dingen? Na ich weiß ja nicht ;-)

    @ weaver:

    Zitat

    Wieso hab ich eine Beziehung mit jemanden, obwohl vielleicht jemand der noch besser zu mir passt nur einen Meter daneben sitzt?

    Gute Fragen, das habe ich mir auch schon überlegt. Einzige Lösung: Alle kennenlernen ;-)

    Zitat

    Täglich mindestens zweistellige Summen

    Ja, zu viel Auswahl. Kenn ich auch.

    Zitat

    aber trotzdem wünsch ich mir oft andere Frauen zu treffen oder überleg mir zumindest wie es mit ihnen wäre

    Ja und? Tu das doch einfach. Darum geht es doch ;-)

    Zitat

    Hab es deswegen schweren Herzens auch wieder beendet. Das ist die Krux an diesem Faden für mich.

    Hmm, das hättest du ja nicht unbedingt tun müssen. Gut, kommt drauf an, was sie erwartet und was du für Erwartungen hast :-)


    Mal etwas ernster: Du kannst nicht alle kennenlernen, aber wenn du mal ein paar kennengelernt hast, fängst du vielleicht auch an schon anders vorzuselektieren. Da können dir immer noch genug durch die Lappen gehen, die potenzielle Partnerinnen wären, aber das ist halt auch sowas, was man einfach fließen lassen muss. Es sind im Grunde genau die gleichen Gedanken, die ich einige Seiten zuvor gepostet hatte: Wenn ich die eine anspreche, könnte mein Leben eine komplett(!) andere Richtung einnehmen, als wenn ich die andere anspreche, die einen Meter daneben sitzt. Quälend, durchaus. Was ist letztendlich der Unterschied, ob ich mit der einen was anfange oder mit der anderen? Wäre nicht beides gut, aber eben unterschiedlich? An solchen Kleinigkeiten erkennt man manchmal die Tragweite bestimmter Entscheidungen und obwohl "Bier oder Wasser" keine große Entscheidung ist, kann sie durch eine Reihe von Zufällen zu einer Entscheidung mit enormen Konsequenzen werden.


    Letztendlich hilft es nicht so viel darüber nachzudenken. Führt wohl geradewegs in die Klapsmühle. Ich empfehle einfach mal aufs Bauchgefühl zu hören. Wenn man aufmerksam ist, findet man die Frau einen Meter weiter vielleicht doch einen Ticken interessanter ;-)

    Zitat

    Was kann man eigentlich dagegen tun?

    Es akzeptieren und nicht so ernst nehmen. Sich von außen betrachten und mal herzlich über sich selbst lachen. Das hilft schon viel.

    Zitat

    Wobei es doch legitim ist jemanden attraktiv zu finden. Mir ist das alles klar und doch blockiert es mich irgendwie.

    Nicht nur Denken, sondern auch Handeln. Das ist auch mein Problem bisher. Momentan ändere ich das aber bereits. Denke gerade nicht so viel nach und handle halt eher.

    @ Borbarad

    Zitat

    Woa, da bringst du aber den Gullideggl in Verlegenheit

    Hehe keine Sorge, ich hab ihm schon angekündigt, dass ich das posten werde. Ich glaube nicht, dass ihn das wirklich in Verlegenheit bringen wird ;-)

    WA

    Mußt du mir nicht erzählen. Ich persönlich bin der Meinung, dass der Mensch sich seit seinem vom-Baum-steigen zumindest ein bißchen entwickelt hat und der ganze evolutionsbiologische Sums daher bestenfalls überholt und überlagert ist. Insofern habe ich die Pillen-Theorie eher referiert als vertreten.

    Zweites privates Treffen. Bericht folgt.


    Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken. Sicher habt ihr da schon von gehört. Werd ich mir ansehn, vielleicht lernt man dabei sogar noch was.

    Zum Film:


    Der Film befasst sich mit angeblich naturgegebenen Unterschieden zwischen Mann und Frau. Es werden Beispiele genannt, wie eine Beziehung zwischen Mann und Frau verbessert werden kann.


    Im Film werden Männer als treibgesteuert dargestellt. Ist dem wirklich so? Man sollte es meinen ja, denn sonst wäre die Menschheit wohl schon ausgestorben. Schon aus der Steinzeit habe sich dieses Verhalten entwickelt. Männer, die Jäger und Sammler. Frauen mussten sich oft um mehrere Dinge kümmern, was auch ihre Multi-Tasking Fähigkeit erklärt. Mein Fazit: Muss man nicht unbedingt gesehen haben.


    Zum zweiten Treffen:


    Für euch mag es sich hierbei wahrscheinlich um "Kinderkram" handeln, zumal ihr viel älter seit als Ich. Eure Sichtweise zu dem Alter kann ich jedoch nicht beurteilen. Jedenfalls macht es mir den Anschein, eine nette junge Frau gefunden zu haben mit der man sich stundenlang unterhalten kann. Ich hatte ein kurzes Treffen geplant, die Stunden vergingen aber irgendwie wie im Flug. Ich weiß beziehungsweise merke es ganz deutlich, dass Sie mich sehr mag |-o. Ich bin der Meinung, dass ich sie durchaus hätte küssen können. Getraut habe ich es mich dennoch nicht. Obwohl die Umgebung wie im Bilderbuch war. Im Ganzen kann ich sagen, dass es zwischen ihr und mir sehr gut läuft. Will nichts überstürzen. Doch dann frage ich mich, wann hat es eigentlich angefangen? Hat es da angefangen, wo ich mir gesagt habe "die musst du unbedingt mal ansprechen", hat es da angefangen wo ich sie "angesprochen habe", hat es da angefangen wo wir uns das erste mal "persönlich getroffen" haben...Mir hat mal jemand gesagt, "so schnell es anfängt, so schnell geht es auch meist zu Ende". Hat sich bei mir so eingebrannt, den Realitätsbezug kann ich wohl nur selbst rausfinden. Allgemein lässt sich sagen, dass ich scheinbar ein Mensch bin der zuviel denkt bevor er handel, muss mir das noch abgewöhnen. Vielleicht ist es einfach das Ungewohnte, was mich so lässt nachdenken. Von ein auf das andere Jahr, ist alles anders. Entweder ich will diese Veränderung, oder ich will sie nicht, das frag ich mich oft. Was will ich eigentlich?


    Was mir die Situation nicht erleichtert, sind unerträgliche Freunde. Die drehen am Rad wenn roadrunner Frauen trifft. Liegt wohl am Alter. Es geht soweit, dass ich oft "lüge" und sage, ich muss zu meinem Cousin, bei seinem PC helfen. Würde ich dies nicht tun, ginge eben dieses sinnlose Gerede los. Meine Freunde sind echt nett, man kann mit ihnen alles machen, aber in der Hinsicht echt sch* auf gut deutsch. Mir ist bewusst, dass ihr dies in gewisser Weise nicht nachvollziehen könnt, liegt aber wohl daran, dass euch eure Freunde nicht ausquetschen wie eine Pflaume wenn ihr Frauen trefft. Den Zustand kennen sie, bei mir passt dieser Zustand aber nicht. Ich bin 20 Jahre, nie etwas mit Frauen zu tun gehabt, aber warum denn jetzt so plötzlich!? Aber ich werde ihnen es genauso schildern, wie ich die Sache sehe. Wenn sie sich weiter so benehmen, wird der Kontakt erstmal auf Eis gelegt. Ja ich habe mich verändert, müssen sie akzeptieren, auch wenn sie es mir eher nicht zugetraut hätten.

    Noch etwas zum Thema Kuss:


    Kokett, hingehaucht, zärtlich, leidenschaftlich oder schlicht unvergesslich - Küsse sind der Inbegriff der Liebe. Doch wer denkt in der Seligkeit des Herumknutschens ausgerechnet an Serotonin, Phenylethylamin oder gar Adenosintriphosphat? Und wie viele Verliebte ahnen, dass Küsse gesund sind und attraktiv machen? Die Wander-Ausstellung "Der Kuss" hilft Neugierigen und Liebespaaren vom 30. Januar an in Berlin auf die Sprünge. Als Auftakt zum bundesweiten "Jahr der Chemie" verführt die Schau, die anschließend nach Leipzig und Stuttgart zieht, zur Entdeckung der Geheimnisse des Körpers.


    Knutschen seit der Urzeit


    Für den Kuss hat fast jede Sprache ihr eigenes Wort gefunden, vom Albanischen "puthje" bis zum Vietnamesischen "danh to". Ethnologen vermuten, dass die Menschheit von Urzeiten an geknutscht hat. Schon in der Bibel hebt das "Hohelied" Salomons mit einer leidenschaftlichen Aufforderung zum Küssen an, der römische Dichter Ovid beschreibt das korrekte Busserln in seiner "Ars amatoria" (Liebeskunst). Bildhauer wie Auguste Rodin, Maler wie Gustav Klimt, Schriftsteller, Dichter und Filmregisseure haben sich um das Thema verdient gemacht. Doch die Chemie des Kusses als Hormonfeuerwerk im Körper begann die Wissenschaft erst vor rund 30 Jahren zu entschlüsseln.


    Wissenschaftliche Kuss-Forschung


    "Wir wissen jetzt viel über Hormone und ihre Wirkung, doch alle Verschaltungen im Gehirn kennen wir immer noch nicht", gesteht Klaus Hartmann, der die Wander-Ausstellung für das Bundesforschungsministerium mit konzipiert hat. Die wissenschaftliche Kuss-Forschung fasziniert den Mediziner aus Frankfurt am Main schon lange. "Es gibt kaum einen Grenzbereich zwischen Seele und Körper, der so spannend ist", schwärmt er.


    1000 Botenstoffe


    Denn für Lust und Leidenschaft ist nicht das viel zitierte Herz verantwortlich, vielmehr sind 100 Milliarden Nervenzellen und 1000 Botenstoffe mit im Spiel. Nach einem verführerischen Kuss-Signal bewirkt die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin im Gehirn, dass ein Mensch gelöster und ausgeglichener wird. Das Verliebtheitshormon Phenylethylamin wirkt dazu wie Amors Pfeil: Es löst erotisches Interesse und Hochgefühl aus - Herzklopfen und Flugzeuge im Bauch.[Hier steht es, ich bin selbst der Meinung, dass man sich manchmal erst nach dem ersten Kuss verliebt (Körperkontakt)] Die jetzt kräftig angekurbelte Produktion des Zell-Treibstoffs Adenosintriphosphat (ATP) sorgt für die nötige Energie, damit das Herz schneller schlagen und die Lippen sich spitzen können.


    Vor kryptischen Formeln, die Erinnerungen an Chemiestunden in Feuerzangenbowlen-Manier wecken, brauchen sich die Besucher der Kuss- Ausstellung aber nicht zu fürchten. Ein Multimedia-Tunnel lässt die Gäste in das körpereigene Labor abtauchen, sie sehen und hören, welche Reaktionen ein Kuss blitzschnell herausfordern kann: Die Atemfrequenz steigt, der Puls rast, Gefäße weiten sich, die bessere Durchblutung bringt den Kreislauf in Schwung. Küssen ist für Wissenschaftler wie eine Energiespritze, die das Immunsystem stärkt und Stress abbaut.


    Zwei bis drei Bussis pro Tag


    Um so manche Erkenntnis ist der Gast nach dem Besuch der Schau auch reicher: So verteilen die Deutschen laut Umfragen täglich rund zwei bis drei Bussis. Mit 70 Jahren haben sie hochgerechnet rund 76 Tage ausschließlich mit Küssen verbracht. Um tiefe Falten brauchen sich eifrige Küsser wenig Sorgen zu machen. Denn sie trainieren im Gegensatz zu Kuss-Muffeln alle 34 Gesichtsmuskeln auf einmal und straffen damit ihre Haut.


    US-Forscher setzen ohnehin ganz auf Lippenbekenntnisse. Sie fanden in Studien heraus, dass Menschen, die sich morgens mit einem Schmatz von ihren Liebsten verabschieden, beruflich erfolgreicher sind, weniger Unfälle bauen und seltener zum Arzt gehen.


    Kuss = Schokolade


    Ein leidenschaftlicher Kuss gibt aus wissenschaftlicher Sicht letztendlich den gleichen Kick wie 25 Gramm Schokolade - mit einem entscheidenden Vorteil: Er macht nicht dick. In der Ausstellung heißt es darum auch ausdrücklich überall: Knutschen erlaubt! (Die Ausstellung "Der Kuss. Magie und Chemie: Unser Körper, Gesundheit und Ernährung" ist vom 30. Januar bis 9. Februar in Berlin, Unter den Linden 74, zu sehen. Sie wandert danach auf das Leipziger Messegelände (22.-23. März) und ist danach in der Stuttgarter Innenstadt (27. bis 30. März) zu sehen.)

    Das Glückshormon Phenylethylamin:


    Beim Menschen ist PEA ein körpereigenes Hormon, das für das Glücksempfinden mitverantwortlich ist. Eine Ausschüttung von PEA kann sowohl physisch als auch psychisch ausgelöst werden. In beiden Fällen tritt ein überwältigendes Glücksgefühl auf. So wird es beim Ausdauertraining ausgeschüttet, was das "Jogger-high" (benannt nach den Dokumentationen, in denen Läufer nach anhaltendem Training einen rauschähnlichen Zustand hatten) zur Folge hat. Im psychischen Bereich tritt PEA vor allem bei Verliebten auf, mit unterschiedlich starken Auswirkungen. Neben dem weithin bekannten Kribbeln im Bauch kann es in einigen Fällen zum Rausch werden, wodurch die Liebenden sprichwörtlich blind werden. Die "Blindheit" entsteht, weil PEA im Gehirn die Bereiche, die für das rationelle Denken verantwortlich sind, hemmt. Der Zustand des Rausches kann bis zu 4 Jahren anhalten (wenn psychisch bedingt, also nicht nach dem Sport), doch mit der Zeit gewöhnt sich der Körper an den erhöhten PEA-Spiegel. Geschieht dies, vergeht oft die verträumte, stürmische Liebe. Senkt sich der PEA-Spiegel, kommt es zu einer Entzugserscheinung, bei der meist ein depressives Verhalten wahrzunehmen ist. Tatsächlich konnte man auch bei depressiven Menschen einen erniedrigten PEA-Spiegel nachweisen.


    Quelle: Wikipdia


    Quelle Artikel Kuss: http://www.stern.de/wissenschaft/natur/:Gesundheit-Knutschen-/503171.html

    Wer sich nicht riechen mag


    Partner, die sich genetisch zu ähnlich sind, können sich deshalb buchstäblich nicht «riechen». Das macht Sinn, denn dem potenziellen Nachwuchs würde in einem solchen Fall nur ein kleiner Genpool zur Verfügung stehen, was später zu Störungen im Immunsystem des Kindes führen kann. Ein unsichtbares Band sorgt also dafür, dass wir uns für den genetisch passenden Partner interessieren. Auch US-Forscher setzen auf Lippenbekenntnisse. Sie fanden in Studien heraus, dass Menschen, die sich morgens mit einem Schmatz von ihrem Liebsten verabschieden, erfolgreicher sind im Beruf, weniger Unfälle verursachen und seltener einen Arzt aufsuchen. Das Immunsystem wird kräftig stimuliert beim Küssen. So werden bei jedem innigen Verschmelzen der Lippen mehrere zehntausend Bakterien ausgetauscht, was die Abwehr ankurbelt. Ausserdem erhält Küssen jung. Eifrige Küsser brauchen sich jedenfalls um tiefe Falten keine Sorgen zu machen. Knutschen trainiert sämtliche 34 Gesichtsmuskeln auf einmal und strafft und glättet so die Haut. Und wer gern Kalorien zählt, sollte ebenfalls öfter die Lippen spitzen. Wissenschaftler rechneten vor, dass bei einem durchschnittlich zwölf Sekunden lang dauernden Kuss zwölf Kilokalorien verbrannt werden - hochgerechnet entspricht eine Stunde Küssen einer Tafel Schokolade.


    Quelle: http://www.fifty-plus.ch/Kuessen.htm

    roadrunner


    Zu deinen Freunden: Das kann ich sehr wohl nachvollziehen, dass das nervt.


    Du solltest dich daran erinnern, dass jemand, der eine Frage stellt, nicht automatisch das Recht auf eine Antwort hat. Meiner Meinung nach solltest du offen eine konsequente Informationssperre praktizieren. D.h. du beantwortest unliebsame Fragen nicht und stehst dazu. "Was machst du nachher?" "Das ist meine Sache." "Triffst du schon wieder eine neue Frau?" "Wenn du das glauben magst, glaub es." "Wie war's?" "Benutz deine Fantasie."


    Wenn du das souveraen herueberbringst, macht es dich viel staerker als sich irgendeine Luege einfallen zu lassen. Einzige Huerde: Du musst konsequent sein und darfst dich nicht von deiner Linie abbringen lassen, was immer sie auch tun.

    Alkohol macht Probleme - Und jetzt?

    Letzten Donnerstag war ich furt mit ein paar Freunden. Ich hatte relativ viel getrunken und ja...hab mich dann an ein Mädel rangemacht, was ich vom Sehen kannte. Sie hatte selber was getrunken (wenn auch wesentlich weniger als ich) und ja.. Wir haben getanzt, uns dauernd angefasst und ein paar Küsse warn auch dabei :=o


    Dann bin ich mit zu ihr, hab bei ihr übernachtet (naja übernachtet...2 Std Schlaf und dann gings in die Schule). Zum Glück hatten wir keinen Sex.


    So mein "Problem" ist jetzt, dass ich eigentlich nichts von ihr will, der Alkohol aber seinen Teil zu dem Abend beigetragen hat... Ich hab ein schlechtes Gewissen weil ich seitdem außer Hi nichts mit ihr geredet hab und sie immer noch superfreundlich zu mir ist.


    Ich hab nichtmal ihre Handy-Nummer oder icq, ich seh sie also nur in der Schule.


    Wie soll ich mich verhalten?

    Hi Kuhlio,


    blöde Situation, aber nicht ungewöhnlich: Das passiert wohl jedem mal... :=o


    Denke, die Stichworte sind jetzt "Stil" und "Höflichkeit".


    Sie ist freundlich zu Dir, Du bist bitte freundlich zu ihr. Letzteres finde ich wichtig. Denn wenn Du aus Unsicherheit jetzt gegen sie zicken würdest, wär´s unfair.


    Soweit kein Problem. Cool bleiben.


    Und solange keiner von Euch aus der Deckung kommt und jetzt "Beziehungsansprüche" erhebt, wird das ganze einfach im Sande verlaufen. Die klassisch-jugendliche "Knutschaffäre" halt: Man ist ein paar Tage verunsichert, aber das gibt sich. Ihr wart Euch an dem Abend einig, Du willst nix weiter, lehnst Dich jetzt zurück und bist schlicht "auch freundlich".


    Wenn sie etwas anderes möchte, muss sie es schon sagen. Ich denke, Ansprüche hat sie durch die Tatsache, dass ihr Euch geküsst habt, NICHT erworben. Denn heutzutage dürfen auch die Damen ihren Teil an Verantwortung für solche Geschehnisse übernehmen.


    Wenn sie wegen eines Beziehungswunschs anfragt oder Dir unerwünschterweise nachläuft, bittest Du sie höflich um ein Gespräch und erklärst ihr nett, dass Du nicht ihr Freund werden willst - bis sie´s kapiert 8-)


    Das wäre jetzt in etwa meine Strategie.


    Erinnere mich, dass zu Schülerzeiten solche Situation häufig dann schmerzhaft und unangenehm wurden, wenn einer oder beide aus Unsicherheit unfreundlich, ignorant oder gar aggressiv reagierten. Das ist mit etwas "Knigge" überflüssig.


    Gestatte mir noch ein Wort zum Alkohol: Der lockert sicher ein bisschen. Aber wenn man so viel trinkt, dass man sich am nächsten Tag um die Folgen sorgt...lernt man dann etwas Bestimmtes daraus?


    ;-)


    :=o

    Hey ninova,


    vielen Dank für deine Antwort :)* Hört sich gut an und so werde ich das auch machen, denk ich. (Auch wenn ich zugeben muss, dass es trotz allem schön war..mit jemandem zumindest etwas intim zu werden..aber da kommt bestimmt bald wer anders!)

    Zitat

    Wenn sie etwas anderes möchte, muss sie es schon sagen. Ich denke, Ansprüche hat sie durch die Tatsache, dass ihr Euch geküsst habt, NICHT erworben. Denn heutzutage dürfen auch die Damen ihren Teil an Verantwortung für solche Geschehnisse übernehmen.

    Das beruhigt mein schlechtes Gewissen etwas, dankeschön :-)

    Zitat

    Gestatte mir noch ein Wort zum Alkohol: Der lockert sicher ein bisschen. Aber wenn man so viel trinkt, dass man sich am nächsten Tag um die Folgen sorgt...lernt man dann etwas Bestimmtes daraus?

    Ich bin ziemlich froh, dass ich mich nicht vollkommen weggeballert hab... Wer weiß was dann noch passiert wäre :=o


    Hm..wie heißt es doch in einem ganz coolen Musiktitel (auch wenn ich den Interpreten nicht mag): "Man lernt nicht das Feuer heiß ist, ohne es mal anzufassen" Ich weiß jetzt, dass man sich verbrennen kann ;-D

    @ weaver

    Zitat

    ich denke wenn ich jemand zu nem Kaffee einlade bereits viel zu weit. Denk allgemein viel zu viel nach. Was kann man eigentlich dagegen tun? Zumindest in bestimmten Situationen. Für mich verbindet diese Einladung gleich gezeigtes Interesse an der Person und setzt mich irgendwie unter Druck.

    Oh, Mann, das Gefühl kenne ich...allerdings könnte das sicher auch daran liegen, dass ich eben tatsächlich nur jemanden zu einem Kaffee einladen würde, an dem ich wirklich interessiert bin. Wenn man sich jetzt ständig auch ohne Hintergedanken mit anderen Leuten verabreden würde, könnte man ja vielleicht auch Routine darin bekommen? :-/

    @ Raj,

    WA und roadrunner


    Wow, da habe ich ja eine ziemliche Chemie-Diskussion ins Rollen gebracht! Vielen Dank für die vielen Infos, das nenne ich mal eine gründliche Recherche :)^


    Noch ein kleiner Erfahrungsbericht dazu von mir persönlich: Ich habe vor einiger Zeit mit der Pille aufgehört und habe festgestellt, dass ich Männer im allgemeinen als viel attraktiver wahrnehme als früher und das sowohl optisch als auch olfaktorisch. Das gilt übrigens für fremde Männer, die ich zum ersten Mal sehe, genauso wie für Bekannte und Kollegen.

    @ roadrunner

    Zitat

    Was mir die Situation nicht erleichtert, sind unerträgliche Freunde.

    Ich finde es toll, wie du versuchst dich weiter zu entwickeln, vielleicht tust du dies etwas später als Deine Freunde, aber dafür eben auch sehr viel bewusster. Könnte es sein, dass deine Freunde auch ein bisschen neidisch sind und eben gerne wissen möchten, wie du es schaffst, auf einmal so aus dir herauszugehen? Lass dir das nicht vermiesen, Lewians Tip dazu finde ich gut. Du brauchst ja deine Freunde nicht aufzugeben, sag ihnen einfach deutlich, was du von der ganzen Fragerei hältst. Du mischst dich ja wahrscheinlich auch nicht in ihre Beziehungen ein, oder? Dann kannst du dasselbe auch von ihnen verlangen!

    Zitat

    Für euch mag es sich hierbei wahrscheinlich um "Kinderkram" handeln, zumal ihr viel älter seit als Ich. Eure Sichtweise zu dem Alter kann ich jedoch nicht beurteilen.

    Ich bin zwar auch "viel" älter, finde aber nicht, dass das Kinderkram ist. Allen hier (vielleicht außer den "Experten" wie dem TE) geht es doch sehr ähnlich. Von dem was du so schreibst kommst du hier alles andere als unreif oder teenie-mäßig rüber.

    @ kuhlio

    kommt mir auch bekannt vor, die Geschichte....


    ich kann mich ninova nur anschließen, einfach weiter freundlich bleiben und bei Bedarf die Situation klären.

    @ ninova

    Zitat

    Erinnere mich, dass zu Schülerzeiten solche Situation häufig dann schmerzhaft und unangenehm wurden, wenn einer oder beide aus Unsicherheit unfreundlich, ignorant oder gar aggressiv reagierten.

    Da werden schlimme Erinnerungen an die 8./9. Klasse wach...ein Mitschüler hat sich am nächsten Morgen nach dem Party-Knutschen nicht mal getraut mich anzusehen und hat sein Gesicht tatsächlich hinter der Schultasche versteckt. War mir natürlich superpeinlich, dass es ihm soo peinlich war |-o


    Zum Abschluss noch ein update zu meiner Geschichte mit dem Kollegen (ihr wisst schon, den ich zur Party eingeladen habe): Ob er kommen wird weiß ich immer noch nicht, allerdings habe ich ihn heute gesehen. Wegen unseres gemeinsamen Projektes tauchen immer noch mal Fragen auf, deshalb hatte ich ihm eine ganz dringende heute gemailt (also wieder rein dienstlich). Es dauerte keine 10 Minuten, dann tauchte er in meiner Abteilung auf, da er "sowieso gerade in der Nähe war". Wir haben uns dann über das Problem unterhalten und allgemein ein bisschen Small Talk gemacht, bis er sich verabschiedet hat, allerdings mit dem Hinweis, dass er später noch einen Termin in der Abteilung hat (wusste ich schon, ich hatte mich schon darauf gefreut, ihm über den Weg zu laufen ;-)). Später bin ich natürlich zufällig vorbeigekommen, als er da war und habe erfreut festgestellt, dass er versucht hat, das Gespräch in die Länge zu ziehen, wir haben uns also unterhalten (eher nur am Rande mit dienstlichem Bezug) und miteinander gelacht....war wirklich nett. Allerdings hat er schon wieder von seiner Frau gesprochen (sie ist jetzt weggefahren)...und er wollte wieder keinen Kaffee annehmen. Ich war kurz davor zu sagen:" Jetzt habe ich Ihnen schon 2x vergeblich einen Kaffee angeboten, wissen Sie was, das versuche ich jetzt nicht noch mal, wenn Sie einen möchten, können Sie mir ja Bescheid sagen." Das ganze natürlich nur "gespielt böse", mit einem Lachen, aber das habe ich mich dann doch nicht getraut. Außerdem musste er dann weiter, seine Kollegen haben schon gewartet.:-(


    Ich bin gespannt, wie (ob) es weiter geht ...