@ vingtsun

    Ich schrieb extra über eine betimmte Sorte von Komplimenten. Wenn mir einer sagt: "Boah, hast Du n geilen A***.", will der bestimmt nicht in einen anregende Konversation einsteigen...und das gefällt mir persönlich halt nicht so gut.


    Doch jeder, der meinen Stil, mein Auftreten oder auch generell meine ansprechenende Optik einen netten Satz wert findet, ist allerdings herzlich willkommen - egal, was er letztlich möchte. :-)

    ninova

    Zitat

    Komplimente oder gar platte Anmache: da ist das Ziel schon erkennbar – und das macht´s unspannend.

    Wenn ich dich in einen Bahnhof nach der Uhrzeit fragen würde, wäre das nicht offensichtlich? Es ist kein Kompliment und auch nicht platt, aber wohl sehr offensichtlich was ich vorhabe oder? ;-)

    Zitat

    und bisher jedem Mann, den ich wollte, auf die Sprünge helfen musste, weil er nie dachte, dass ich mich für ihn interessiere.

    "Auf die Sprünge helfen."%-| Das klingt nach Abwertung der Beobachtungsgabe des Mannes. Du musst schon zeigen was du willst...


    Wie wäre es mit dem Satz: "Ich habe bisher jedem Mann als erstes mein Interesse gezeigt, weil...." ?

    Zitat

    "Boah, hast Du n geilen A***.", will der bestimmt nicht in einen anregende Konversation einsteigen...und das gefällt mir persönlich halt nicht so gut.

    Wenn ein Mann dich zum ersten mal sieht, meinst du er hat im ersten Moment Interesse mit dir anregende Konversation zu betreiben? Also anregend im sinne intellektuell oder das genaue Gegenteil Smalltalk. Er sieht doch nur eine Hülle und geht seinen sexuellen Instinkten nach. Er sucht in irgendeiner Form Kontakt. Blos die Motivation dahinter ist nicht der verstandesmäßige Informationsaustausch.


    Stell dir mal vor 90% der Männer denken in den ersten Sekunden in ihrem Unterbewusstsein:"Boah, hat die nen geilen Arsch.


    "Keine Sorge das Gesicht wird vorher noch "bewertet" ;-D und hat mehr Gewicht, bei der Entscheidung. So primitiv sind wir nun auch nicht!


    Jetzt spinne ich mal bisschen:


    Wenn er dich anspricht, dann hat er diesen Gedanken, spricht ihn aber nicht aus, weil er ja nicht dumm ist. Stichwort Sozialnormen.


    Wenn er dich jetzt kennengelernt hat und dir das im Nachhinein sagt zum Beispiel:


    "Als ich dich das erste mal sah, fand ich dein Po zum anbeißen."


    Wie würdest du, dann im nachhinein darüber denken?


    Wieso ist es so negativ behaftet, wenn man die sexuelle Attribute im Erstkontakt kommentiert? Es ist authentisch und es ist das, was wahrscheinlich viele Männer in den ersten Sekunden unterbewußt denken. ;-)


    Wahrscheinlich kommt man sich "reduziert" vor. Könnte sein, dass es mir ähnlich geht.


    Ist doch irgendwo kurios, dass ein "Fremder" die sexuellen Attribute nicht kommentieren darf und ein Bekannter schon.


    Vielleicht ist es bei dem Fremden sogar noch authentischer als bei einem Bekannten?


    Vielleicht fühlt sich das Kompliment bei einem Bekannten trotzdem besser an?


    Ich hänge mich vielleicht deswegen daran auf, weil man als Mann bei so einer "Aktion" höchstwahrscheinlich komplett raus ist, obwohl ~90% der Männer so denken, es blos nicht sagen. ;-)


    Nur mal so als spekulativer Gedankenansatz.


    Anfassen ist was anders!


    Den Rest beschreibst du eigentlich recht gut.


    Körperkontakt, Zweideutigkeiten, Anspielungen, Holzhammer


    Oder auch in Abkürzungen:


    Kino, Push/Pull, c&f, direkt


    Passt alles schön zusammen.


    ;-)


    .


    .


    Bin übrigens erstaunt darüber, dass hier einige doch LdS gelesen haben. Was habe ich da wieder angerichtet. ;-D

    Zitat

    das ist genau das Problem bei euch nordeuropäischen Frauen: ihr denkt, immer wenn ein Mann euch ein Kompliment macht, will er gleich was. Da sind die Südländischen Frauen viel lockerer drauf. Komplimente braucht jeder Mensch und ich persönlich finde, wer sich über Komplimente nicht freuen kann oder ein Mittel zum Zweck dahinter vermutet, hat ein Problem mit sich selber.

    kann ich nur bestätigen.


    Als ich Zivildienst im Krankenhaus gemacht hab waren da Jungs in meinem Alter auch mangelware so habe ich mich halt nen bisschen mehr mit den Mädels dort unterhalten, nicht gebaggert oder so, aber trotzdem hat sich in der Zeit nur EINE einzige nicht angebaggert gefühlt und mit der hab ich dann auch mal alleine mittag gemacht haben uns zu 2t inne Kaffeteria gesetz, hatten spaß etc. Find das nen bisschen schade, dass man als Kerl sehr schnell als "der möchte was von mir" abgestempelt wird nur weil man mal einer nen kompliment macht weil ihr neues tatoo schick aussieht etc.


    Hatte da eine mit der ich mich TOTAL gut verstanden hab, haben jeden tag ne halbe Stunde gelabert und länger, aber als ich dann mal gefragt hab als wir wieder nix zu tun hatten ob wir unten was essen wollen, ab da war es dann alles vorbei.


    Ist mir dann auch zu doof irgendwo nach nem einfachen Kompliment dann erstmal die Tatsachen richtig zu stellen dass man nix will...


    Da unterhält man sich mit einer richtig gut fast jeden tag, auch sehr lange und ausgiebig, aber wenn man dann mal fragt ob man zusammen mal runter was essen geht,

    Zitat

    Bin übrigens erstaunt darüber, dass hier einige doch LdS gelesen haben. Was habe ich da wieder angerichtet. ;-D

    Hieeeeeeeeeer *fingerheb* Ich bin ein Infizierter ;-D

    Und trotzdem bräuchte ich mal nen Tritt in meinen fetten Arsch....

    ich hab das starke Gefühl, dass das Mädel was mich interessiert schon etwas gemerkt hat. Ich bilde mir sogar ein, dass sie mich nicht unsympathisch findet :=o


    Eigentlich hab ich ja gar nix zu verlieren aber das will nicht in meinen Kopf gehn :(v

    Zitat

    Eigentlich hab ich ja gar nix zu verlieren aber das will nicht in meinen Kopf gehn :(v

    Ich weiß nicht mehr wer es hier geschrieben hatte, aber es hieß, auch wenn sie kein Interesse hat, wirst du genau da sein, wo du voher warst. Es kann nur weiter gehen, aber nicht zurück.


    Wer wird denn nächstes Wochenende in Dortmund unterwegs sein ;-D?

    @ Gänsemond:

    Zitat

    Jetzt hast du mich ja mal neugierig gemacht, welchen "groben Fehler" du meintest. Außer die Umwandlung der ersten in die dritte Person in der ersten Zeile fällt mir nichts auf.

    na ja, ich hab es ja reingepastet, und dabei ist das ursprüngliche Layout verloren gegangen. die erste Zeile ist der Titel des Gedichts, und danach hätte eine Leerzeile kommen sollen.


    der grobe Fehler ist, dass ich einfach falsch übersetzt habe, und zwar das englische Wort "enwrought". in den anderen Übersetzungen, die ich im Internet gefunden habe, wird das Wort enwrought mit "durchbrochen", "durchwirkt" oder "gewirkt" übersetzt. "beschrieben" ist zwar schlichtweg falsch, aber ich finde, "beschrieben mit goldenem und silbernem Licht" klingt besser und man kann es sich sehr gut bildlich vorstellen.

    Zitat
    Zitat

    das Leben ist für mich ein Kampf, den ich nicht verlieren kann, da ich nicht fürchte etwas zu verlieren, was ich gar nicht habe;

    Das klingt natürlich toll, hat mir auch gefallen. Nur jetzt fällt mir eben im Zusammenhang mit deiner Geschichte auf, dass es manchmal eben nicht um "haben" und "verlieren" geht. Die deutsche Sprache macht es einem in dieser Hinsicht manchmal recht schwer. Man "hat" niemanden, wenn man eine Beziehung zu ihm eingeht, dennoch ist es im Sprachgebrauch üblich, es als eine Beziehung "haben" zu bezeichnen.

    Dieser Punkt ist gar nicht einfach, und was ich sagte, lässt so einiges an Interpretationsspielraum, aber so weit ich das deinen Aussagen entnehmen kann, siehst du das ähnlich, vielleicht sogar, genauso wie ich.


    Ich kann mich daran erinnern, dass ich in der Schule ein Buch lesen sollte, das nannte sich "Haben oder Sein". Dieses Buch drehte sich um zwei verschiedene Grundeinstellungen zum Leben, zu Beziehungen, und zu anderen Menschen. Grundeinstellungen zum Leben gehen fließend über in Grundeinstellungen zu Beziehungen, und die Schnittmenge ist groß.


    Ohne jetzt weiter auf das Buch eingehen zu wollen, denn ich weiß gar nicht mehr genau worum es da im Detail ging, gehöre ich zur Fraktion der "Sein" Menschen, d.h. dass "haben" und "verlieren" für mich nur eine sehr geringe Bedeutung haben. Natürlich habe ich auch meine Bedürfnisse und Verlangen nach Sex, körperlicher Nähe, Freundschaft, Verständnis, Zuneigung, und sonstige Bedürfnisse.


    Dennoch gibt es nicht all zu viele Dinge, die ich haben muss oder vor denen ich Angst habe, dass ich sie verliere; Beispiele dafür wären z.B. Geld, ein Haus, ein Auto, mein Status, mein Coolness-Image, Bewunderung meiner Person, eine Ehe, eine Freundin die nur meinen Bedürfnissen dient, viele Freunde, viele Freundinnen, Macht, oder was es nicht so alles gibt...


    Da ich all die genannten Dinge gar nicht habe oder nur zu einem geringen Teil, lässt sich sowas natürlich einfach sagen... wenn ich die Dinge mal habe, werde ich sie natürlich mit meinem Leben verteidigen...


    Nein, ganz im Ernst, diese tolle Glaskugel gibt´s ja noch nicht, und natürlich strebe ich auch nach materiellen Gütern, nach Sicherheit, und Respekt gegenüber meiner Person finde ich auch nicht schlecht, aber im Endeffekt treffe ich in jeder Sekunde Entscheidungen, und ich werde das Sein immer dem Haben vorziehen.


    Vielleicht sollte ich noch was zum Sein sagen, aber ich glaube, ich habe auch so schon genug Verwirrung gestiftet, und beim Sein wird´s richtig kompliziert...

    Zitat

    Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass dieses Wort "Haben" nicht auch das Wort "Besitzen" einschließt (nur für diesen Moment), dann kann man die Zeile

    Zitat

    da ich nicht fürchte etwas zu verlieren, was ich gar nicht habe...

    auch so weiterführen:


    ...aber ich fürchte mich davor, was passierte, wenn ich dich hätte, genauso wie davor, was wäre, wenn du mich nicht haben wolltest.

    klingt vielleicht widersprüchlich, aber trotz meiner extremen "Faszination" und Zuneigung zu ihr, wäre/war mir immer klar, und ich würde nicht zuwiderhandeln: was geht, geht, und was nicht geht, geht eben nicht.

    Zitat
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    und du bist der einzige Mensch, der mich mal anders denken lassen hat...

    Scheint mir insofern rätselhaft, als es im Zusammenhang mit den oberen Zeilen anklingt, als ob sie eben diesen "Habenswunsch" in dir geweckt hätte; als das Haben-wollen von Dingen, von überhaupt etwas. Aber so meintest du das sicher nicht?

    Sie hat einen Habenswunsch in mir geweckt, aber nicht im Sinne von "haben", sondern im Sinne von Sein, mit ihr "Sein" zu wollen.

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    ich werde dir noch antworten, aber erst, wenn ich wirklich zeit hab. das ist mir wichtig!

    Und, hat sie noch geantwortet?

    ich hab gerade mal in meinen email-Account reingeschaut, das war Mitte Januar, als sie mir das geschrieben hat. wie schnell die Zeit doch vergeht... hätte gar nicht gedacht, dass das schon so lange her ist. fast schon 6 Monate. aber ich habe eh ein recht schlechtes Verhältnis zur Zeit und meine "kleine" Behinderung macht es nicht besser. ist aber nicht schlimm, dass ich keine Antwort bekommen habe, denn ich habe ja auch keine erwartet, und es ihr explizit so geschrieben. vielleicht hätte ich auf eine Antwort bestehen sollen, aber was hätte das bringen sollen?

    Zitat

    So, in der Zusammenschau aller deiner Texte kann ich mir jetzt ein gaaaanz grobes Bild machen, aus dem mir noch ein paar Fragen einfallen:

    Zitat

    Der Grund, warum es eine 2-jährige Funkstille gab, ist ganz einfach. Ich hatte ein "Leiden" und habe es immer noch,


    3) nichts sagen und nichts fragen, noch nicht mal sehen, und das ist in Anbetracht aller Umstände die beste Alternative für sie.

    Verstehe ich das richtig, dass du im Grunde den Kontakt abgebrochen oder zumindest nicht forciert hast?

    Richtig, ich hatte den Kontakt abgebrochen. das war der Zeitpunkt, einen Schritt weiter zu gehen, nach vielem hin und her, Klarheit für mich und sie zu schaffen, ihr zu sagen, dass ich sie "will", und sie zu fragen, wie sie dazu steht. aber es war eben gleichzeitig der Zeitpunkt, zu dem ich "debil" wurde und das beste "Angebot", dass ich ihr hätte machen können, wäre folgendes gewesen: hier ist ein Mensch, der dich über alle Maßen mag, der mit dir stehen und gehen will, und dieser Mensch ist ein "Trottel" bzw. "Krüppel", der mit seinem eigenen Leben nicht mehr klar kommt. Klar, da hätten viele Antworten kommen können, aber nach dem ich alle mir vorstellbaren und möglichen Varianten durchgegangen bin, und das war ein gewaltiges Kopfzerbrechen, welches ständig mit meinem Gefühl kollidiert ist, habe ich den Kontakt abgebrochen.


    (Ein wenig komme ich mir gerade vor, wie ein liebeskranker Trottel, der es hätte irgendwie besser machen müssen, und alle Welt hätte gewußt wie, nur er selber nicht)

    Zitat

    Wann war denn dieser Abend, wo du mit zu ihr nach Hause gegangen bist? Wo kann man den zeitlich einordnen? Wann kommt zeitlich gesehen, der hier beschriebene Emailaustausch? Vorher, nachher, großer Zeitsprung?

    Das ist jetzt schwierig, aber ich versuche mal einen zeitlichen Ablauf meiner Geschichte darzustellen:


    vor ca. 4,5 Jahren (doch nicht, 5 oder 6): der besagte Weihnachtsfeierabend


    ... Dinge, die ich jetzt nicht in Worte fassen kann, wg. der Menge, und meinem Gehirn


    vor ca. 3 Jahren: potentielle Aussprache und "Behinderung", und anschließende "Pause"


    vor ca. 1 Jahr:


    hatte ich sie (auf der Arbeitsstätte) getroffen, und erfahren, dass sie gerade Alice-Kunde wurde (DSL-Anschluss). da ich zu der Zeit auch einen neuen Alice-Anschluss beauftragte, bat ich sie um ihre Kundennummer, damit ich sie für die, ich glaube, 20 EUR Werberprämie eintragen konnte. das hat dann auch gut geklappt und sie sagte bzw. schrieb, dass sie eigentlich gerne mal mit mir sprechen wolle, rein privat. und wir hatten uns dann verabredet, und über alles Mögliche gesprochen, und irgendwann später auch über das (wie sie es später nannte) "ernstere Thema". Sie hatte mir an dem Abend noch etwas gesagt von, dass sie "etwas verdrängt" habe, und sich gefragt hatte, "ob sie etwas falsch gemacht hätte". Ich erklärte ihr auch in einfachen (nicht "blumigen" Worten), warum ich den Kontakt abgebrochen hatte. Die "blumige"Mail kam dann etwas später. Na ja, wir hatten etwas mehr Kontakt (als in den 2 Jahren vorher) und dann ist das Ganze wieder versiegt... Funkstille... irgendwie schade, aber ich bin nicht motiviert, auf sie zu zu gehen, nicht dass ich es nicht wollte, und ich freue mich jedes Mal, wenn ich sie zufällig treffe oder auch nur für einen kurzen Moment sehe, aber was mich gezwungener Maßen viel mehr beschäftigt, ist, dass ich meinen Tag gut überstehe, gegen meine Behinderung ankämpfe und sie hoffentlich demnächst "vernichte". Ich weiß dieser Tage ab und zu nicht, ob alles mal besser wird, und wohin es sich bewegt, aber ich habe einen Kern aus Diamant, und hoffe, dass er mich lange und weit trägt.


    Na ja, ich weiß gerade nichts zu sagen, und irgendwie geht alles weiter...

    etwas offtopic


    Alexx82


    Hi! *:)


    Schön mal wieder hier zu lesen. Dein Beitrag zu den Prostituierten war dem ähnlich, was ich heute (mal wieder) erlebt habe.

    Ich habe heute durch Zufall am Bahnhof beim Umsteigen einen früheren Bekannten getroffen, der permanent krumme Geschäfte machte. Wir treffen uns maximal zweimal im Jahr, immer zufällig und gehen dann in irgendwelche Spelunken im Rotlichviertel am Bahnhof was trinken.


    Heute haben wir mal wieder kurz was miteinander zu tun gehabt. Ich bin noch kurz Zigaretten kaufen gegangen und er ist vorgelaufen und hat schon mal in der Kneipe ein Bestellung abgegeben. Als Einzelmann bin ich dann über den Strich geluschert und wurde natürlich in die Zange genommen. Lieb wie ich bin, habe ich die Angebote höflich abgelehnt. Es ging erstaunlich gut. Vor 10 Jahren hätten die mich eingesackt. Ist mir jedenfalls nicht nur einmal passiert. :-|


    Egal, am Ende der Straße wo dann auch die Kneipe war, kam dann der Spruch aus dem Nichts: "Hey, bleib mal stehen..." Ich sah die Person nicht mal, sondern wurde quer von hinten beschossen. Da stand sie, Anfang 20, dunkler Typ, unverbraucht, nix mit Drogen, toller Körper usw.


    Ich: "Ja?"


    Sie: " hast du Lust zu ficken?"


    Ich: "Wieviel?"


    Sie: "50."


    Ich: "Du bist echt süß, aber nein danke und bin in die Kellerkneipe..."


    Wenn eine Frau oder Frauen bei einem sind, wird man übrigens nie von den Prostituierten angesprochen.


    Da braucht man keine Angst zu haben. Diese Frauen legen sich nicht mit Freundinnen und Ehefrauen an.


    Übrigens habe ich Prostituierte immer als sehr menschlich wahrgenommen. Wenn´s um Geschäft geht, wird knallhart verhandelt, klarer Fall. Aber wenn es um dich als Mensch geht, kann man mit denen perfekt plaudern,


    Ich habe an drei Strichs gewohnt. Als die Damen gemerkt haben, dass ich da wohne und das nur mein Heimweg von der Arbeit ist, haben sie mir immer noch einen netten Abend gewünscht. Also, alles locker. :-)


    Was man nie machen darf, wenn Prostituierte, die auf den Strich gehen, einen ansprechen, und man dann antortet: "Hau ab du blöde Nutte!" Ich habe drei sehr böse, sehr einseitige Schlägereien erlebt, wo erst die Prostituierte und dann die Kolleginnen einen Kerl zusammengetreten haben und später noch die Luden hinzukamen. Die haben die Kerle eine 100 m lange Straße im Zick-Zack runtergeprügelt. Oh du meine Güte... :-o

    @ Alexx

    Zitat

    Wenn ich dich in einen Bahnhof nach der Uhrzeit fragen würde, wäre das nicht offensichtlich? Es ist kein Kompliment und auch nicht platt, aber wohl sehr offensichtlich was ich vorhabe oder?

    Da würde es aber Extrapunkte für Selbstironie und Originalität geben: DAS muß Mann sich erstmal trauen… :)^

    Zitat

    "Auf die Sprünge helfen." Das klingt nach Abwertung der Beobachtungsgabe des Mannes. Du musst schon zeigen was du willst...

    Abwertung vielleicht daher, dass ich hin und wieder genervt war, weil ich mMn durchaus gesagt habe, was ich wollte, aber dann SEHR deutlich werden musste – und das bei Männern, die durchaus äußerst interessiert waren. Gebe keinem bewusst die "Schuld", sehe aber (m)ein Kommunikationsproblem, das ich nicht immer gut gelöst bekomme.


    Frauen hier, wie macht Ihr das?!


    .

    Zitat

    Wenn ein Mann dich zum ersten Mal sieht, meinst du er hat im ersten Moment Interesse mit dir anregende Konversation zu betreiben? (…). Er sieht doch nur eine Hülle (..). Er sucht in irgendeiner Form Kontakt. Bloß die Motivation dahinter ist nicht der verstandesmäßige Informationsaustausch.


    Stell dir mal vor 90% der Männer denken in den ersten Sekunden in ihrem Unterbewusstsein:"Boah, hat die nen geilen Arsch.

    Wenn er so denkt, ist das okay (…obwohl die Vokabel "Hülle" grenzwertig ist…wie wäre es mit "äußerem Erscheinungsbild"?). Wenn er sich traut, zu äußern, was er möchte, finde ich persönlich das prima.


    Aber in Sachen Stil, Ausdruck und Ansprache habe ich halt ein paar Vorlieben, wie jede(r) andere auch - und die sind nicht sooo ungewöhnlich (womit wir bei vielen Punkten aus dem "Regelwerk" wären..)


    Er muss mich nicht "erobern" , wie in einem schlechten Liebesroman: Ich werde schon meinen Beitrag leisten. Aber ein bisschen "Spielspaß" darf bitte dabei sein. Denke, dieser Wunsch ist ziemlich verbreitet.


    (Holzhammer-Vergleich: Wenn jemand Blähungen hat, ist das auch natürlich, authentisch und verzeihbar. Aber es gibt dezente und weniger dezente Wege, damit umzugehen…) :-o

    Zitat

    Wenn er dich jetzt kennengelernt hat und dir das im Nachhinein sagt zum Beispiel:


    "Als ich dich das erste mal sah, fand ich dein Po zum anbeißen."


    Wie würdest du, dann im nachhinein darüber denken?

    Respekt! Das ist ein erwachsener Mann mit Manieren, der meine Reize schätzt. Der darf dann auch "anbeißen"...;-)

    Zitat

    Ist doch irgendwo kurios, dass ein "Fremder" die sexuellen Attribute nicht kommentieren darf und ein Bekannter schon.

    Er "darf" durchaus – wenn damit leben kann, dass die Reaktion auf diese Äußerungen evtl nicht ganz seinen Erwartungen entsprechen wird…;-D


    Dass es ein Bekannter ohne negative Folgen darf, hat mit Vertrauen zu tun und einer guten Balance zwischen Nähe und Distanz, die sich in Bekanntschaften irgendwann ergibt / erarbeitet wird.

    @ WA

    Tut mir Leid, wenn ich 'olle Kamellen' erzähle ;-) Lob des Sexismus habe ich aber zum Beispiel nicht gelesen. Dass diese Bücher, PUA -Foren, das Regelwerk (jetzt erschießt mich MK) und eigene Erlebnisse in Teilen deckungsgleich ;-) sind, liegt am 'Untersuchungsgegenstand'. Das Spiel verläuft linear.


    Ich meine auch nicht, dass man als Bulldozer auftreten soll. Es geht in diesem Faden aber um ein paar prioritäre Leitlinien, die dann in eine konkreten Situation variiert werden. Natürlich schmeiße ich den Schraubenschlüssel in die Ecke, wenn bei einer Dame (oder auch einem Freund) Not am Mann ist.


    Vielleicht besser formuliert: sei verlässlich in dem, was man von dir erwarten kann, und was man nicht erwarten kann. Die angenehmsten Gegenüber sind für mich die, deren Interessen und Grenzen ich klar erkennen kann. Selbst wenn das mit meinen kollidiert.

    @ ninova

    "Unterschreiten des Mindestabstands". Wunderbar. Dynamit. Ich habe das beispielsweise mal an der Kasse bei einer Tanke bewusst getestet. Vor mir eine sehr hübsche, junge Frau. Ich stehe dahinter und halte den mitteleuropäisch üblichen Abstand. Ich bin an dem Morgen sehr gut 'drauf und sie scheint auch fröhlich. Sie dreht sicheinmal kurz um (zeigt dem Wart etwas) und unsere Blicke treffen sich. In dem Moment (1-2 Sekunden) mache ich einen bewusst-entschlossen Schritt auf sie zu, den Blick haltend.


    Ein riesen Lächeln übernimmt ihr Gesicht und so bleibt es, bis wir das Gelände verlassen. Da ich nach ihr zahle, muss sie noch am ihrem Rad rumfummeln und eine Runde um die Säulen drehen, damit sie mich noch erwischt, als ichdann an der Kasse fertig bin. Die Geschichte hat keine weiteren saftigen Details, es geht um den von Dir beschriebenen Effekt.

    Holzhammer

    Ich hatte schon mal geschrieben, um wie viel sensibler weibliche Antennen und Wahrnehmungen sind - damals an die Jungs gerichtet. Sie, die Jungs, müssen das schärfen, sonst verstehen sie nie, was gerade abläuft. Du als Frau ziehst aus dem gleichen Sachverhalt _Deine_ Konsequenzen. Bravo. Tja, wenn sich beide Seiten generell so annähern könnten, stünde in Kürze die Volkswirtschaft still.

    Zitat

    Muss Dir (m)eine große Schwäche für Deine stilistisch blitzsauberen Beiträge gestehen…..

    Zitat

    Verflixt! Und der letzte Satz war jetzt komplett missverständlich |-o : Kein Flirtversuch Richtung T., sondern eine Anmerkung, die eigentlich separat stehen sollte

    Erstmal: Danke! Ich habe dem Regelwerk einiges zu verdanken, da will ich mir keine Blöße geben. Und keine Sorge, ich kriege deinen Kommentar nicht in den falschen Hals. Wenn ich flirte, dann hier öffentlich zum allgemeinen Vergnügen. Eine PN hat bisher nur

    von mir gekriegt, und so etwas willst Du bestimmt nicht lesen ...

    Männlich sein?


    Bestimmt.


    Verlässlich.


    Mit erkennbaren Grenzen.


    Variieren können.


    Umfassend wahrnehmen.


    Auch mal spielerisch agieren.


    Die Guten sind wohl so oder ähnlich...


    :)*


    .


    .

    @ Themroc

    Zitat

    Tja, wenn sich beide Seiten generell so annähern könnten, stünde in Kürze die Volkswirtschaft still.

    ;-D

    Ninova, das ist doch mal eine schöne Zusammenfassung des männlich Seins. :-)


    Ich bin auch eher ein Mann der netten Sorte. Auf Anhieb bin ich vielen Menschen total sympathisch. Das erleichtert mir zwar einiges im Leben, vor allem im Beruf, aber in einer Kennenlernphase wirkt das zum Teil wie ein Bummerang. Ich versuche es ja, aber so richtig verstehe ich das bis heute nicht.


    Ein aktuelles Beispiel das mir offen gesagt an die Nieren geht:


    Heute bekam ich von einer Angebeteten zu hören: "Du bist kein guter Mann!" Wie bitte? Ja, sagte sie, du bist kein guter Mann. Du bist zwar nett und charmant, kannst zuhören aber du kannst dich nicht in mich einfühlen, bist nicht bestimmt, jammerst rum, du bist viel zu egoistisch und stehst nicht deinen Mann. Wir passen nicht zusammen, ich würde dich immer wieder ändern wollen und du darunter leiden.


    Natürlich bin ich über ihre offenen Worte froh, denn so brauche ich mir keine Hoffnungen machen. Wir kennen uns seit 4 Wochen und haben viele schöne Stunden verbracht aber sie merkte, dass ich nicht der Passende für sie bin. Das verstehe ich soweit, denn das merkt man nicht immer unbedingt von Beginn an, manchmal Jahre zu spät.


    Aber, ich hasse das. Ehrlich gesagt sollte man die Worte "du stehst nicht deinen Mann" aus jeglichen Gehirnen dieser Welt verbannen.

    Grundsätzlich finde ich mich in diesen Worten wieder. Das eine vielleicht ausgeprägter als das andere und ich würde mich dennoch nie als perfekten Mann bezeichnen. Ich fühle mich als Mann und ehrlich gesagt auch als ein guter Mann. Was einen guten Mann ausmacht, bedeutet jeder Frau natürlich etwas anderes. Ich habe aber keine Lust, dieses immer rauskehren zu müssen bzw. immer den starken Mann zu spielen. Ok, das liegt vermutlich wirklich an meinem stark ausgeprägtem Egoismus. Wenn ich liebe, dann bedingungslos und dennoch bleibe ich in einer Beziehung immer sehr egoistisch. Ich hoffe es eines Tages zu verstehen oder die Frau zu treffen, mit deren Attributen der Männlichkeit ich übereinstimme.


    Zu der Thematik des Mann Seins wollte ich mich gar nicht äußern aber das heutige Gespräch mit der Dame nagt echt an meinem Selbstbewußtsein.


    Ich werde mir wieder einmal die beliebten Regeln des Frauenaufreißens durchlesen und die nächsten Wochen beim Flirten meinen Mann raushängen lassen (nicht aus der Hose natürlich).

    @ Marc

    Deine Beobachtung ist richtig. Einige deutsche Frauen sind -- eine besondere Herausforderung. Man könnte jetzt ewig lamentieren: verkniffen emanzipatorisch, hasenfüßig, triviale politische Korrektheiten. Vergiss es. Das schert dich nicht. Zieh um, oder stell dich der Situation.


    Akzeptable interpersonelle Distanz in Nord-Europa:


    Ninova: stimmt, Armeslänge.


    Ich höre auf zu posten. Was Du zum Aspekt 'Frauen aufreißen = Menschen aufreißen' schreibst, führt sehr nah an den Kern des Problems. Jungs: diese Zange gehört in euren Werkzeugkoffer. Vertriebler haben immer die höchsten Einkommen in der Firma. Oder sind keine mehr.


    Natürlich 'übe' ich auch an Männern. Mein letzter Aufriss war ein 70 jähriger Ingenieur im Flieger. Ich setz mich daneben, er mustert kurz, und vergräbt sich hinter der FAZ: "Lass mich blos in Ruhe".


    Bürschchen, das wäre doch gelacht. Bei der Landung weiß ich intime Details des Kraftwerkbaus in Zentral-Afrika. Er war nicht mehr zu stoppen und folgt mir an meinen Platz am Kofferband.


    Dieses öffnen (können) macht riesigen Spaß, und wird von Frauen, die ja auch unsicher sind, gerne vorausgesetzt. Macht den Versuch bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Eben auch mit Männern. Bonus: Hast du die Männer, kriegst Du die Frauen dazu.

    roadrunner

    Zitat

    Ich weiß nicht mehr wer es hier geschrieben hatte, aber es hieß, auch wenn sie kein Interesse hat, wirst du genau da sein, wo du voher warst.

    Ich war das @:) freut mich, dass das hängengeblieben ist - ihr habt nichts zu verlieren!

    @ Kati

    Ganz kurz: Alarm - sie testet dich. 4Wochen? - klassisch. Ihre unverschämte Deklassierung muss - ich wiederhole - muss an Dir abperlen. Antwortest du in der Sache, geht's abwärts.


    Entweder will sie wissen, ob du ein Kerl bist der Ihrer Wert ist - dann zeig's ihr, knall ihr etwas vor den Latz. Oder sie versucht dich zu betaisieren, um dich neben Waschmaschine und Trockner einzusortieren. Umgehend ( evtl. vorübergehend) kalt stellen.