@ pursche

    Theorie:


    Dass Deine Lehrgangs-Schwarm sich immer wieder "kühl" zeigt, verschwindet oder sich abwendet kann damit zusammenhängen, dass Mädchen - warum auch immer - früh beigebracht bekommen, dass sie sich rar zu machen haben.


    .


    So lehren besorgte Mütter vor gesellschaftlich-konservativem Hintergrund: "Sei nicht entgegenkommend, Männer wollen immer nur.../werden das ausnutzen..." Vielleicht ist das ein Relikt aus Zeiten, in denen auch in Westeuropa die Jungfräulichkeit das höchste Gut eines weiblichen Wesens war und auf keinen Fall verloren gehen durfte.


    ???


    .


    Ganz junge Mädchen sind dann unsicher, wie sie auf männliche Ansprache reagieren sollen: gehen sie freudig darauf ein, kann es "billig" wirken. Gehen sie gar nicht darauf ein, engeht ihnen der Spaß.


    Also wird mal "mitgemacht" und dann wieder "kühl getan", aus lauter Verunsicherung, wie der "fremde" Mann zu handhaben ist. Und bei manchen verliert sich das spät oder nie: Ich habe so ein ambivalentes, unsicheres und wenig authentisches Verhalten auch bei 20- und 30-jährigen Frauen schon gesehen. :-(


    .


    Keine Ahnung, ob Mädchen heute noch so erzogen werden - vermute aber, dass es hin und wieder vorkommt.


    Vielleicht belastet sich Dein Schwarm mit solchen Selbstblockaden? Du hast ja geschrieben, dass sie viel nachdenkt...


    .


    Allerdings - wenn eine "so" gesellige und attraktive Frau keinen Freund hat, möchte sie vielleicht auch keinen - oder es hat einen anderen, wichtigen Grund?


    .


    (Davon auszugehen, dass eine Frau auf der Suche ist bzw für eine Beziehung zur Verfügung steht, sobald sie keinen Partner "vorzeigen" kann, der sie "besetzt", ist außerdem eine archaische Unterstellung, die mich grad persönlich extrem nervt und beschäftigt...aber dafür kannst Du nix und das ist auch ein anderes Thema...:-/ sorry...)

    @ Marc

    Wunderschön authentisch erzählt. Eigentlich blöd, dass man sich (aus Geschlechtersicht) in der Jugend gegenseitig so viel antut und zumutet, dass die meisten im Erwachsenenalter ein bisschen verkorkst sind. (Nicht bös gemeint, aber die Erfahrung, dass z.B. Lügen "funktionieren" hab ich auch gemacht und finde das irgendwie schade...)


    Andererseits ist man vielleicht auch mutiger und offener, nach dem Motto: "Schlimmer kanns nicht mehr kommen."

    Zitat

    Heute bekam ich von einer Angebeteten zu hören: "Du bist kein guter Mann!" Wie bitte? Ja, sagte sie, du bist kein guter Mann. Du bist zwar nett und charmant, kannst zuhören aber du kannst dich nicht in mich einfühlen, bist nicht bestimmt, jammerst rum, du bist viel zu egoistisch und stehst nicht deinen Mann. Wir passen nicht zusammen, ich würde dich immer wieder ändern wollen und du darunter leiden.

    @ Kati

    eine "Betaisierung", gewollt oder nicht gewollt, die hier viele sehen, in allen Ehren. Aber die zitierte Einschätzung einfach vom Tisch zu wischen, heißt, eine Chance auf Entwicklung zu vergeben, finde ich.


    .


    Vorschlag: Sortieren & differenzieren.


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    1) Dass Du nicht zu ihr passt, weil Du Dich "nicht in sie einfühlen kannst" und sie Dich "ändern wollen" würde, ist ein persönliches Ding zwischen Euch beiden. Das wertet Dich nicht ab: Da passt es schlicht nicht. Schade. Kann passieren.


    2) Bloß wenn jemand über mich sagen würde: egoistisch, jammert rum, steht nicht seinen Mann (ihre Frau), würde ich zumindest in Grübeln kommen. Kannst Du weitere Menschen (Freunde, Verwandte, offene und mutige Bekannte) fragen, ob sie das genauso sehen?


    Dann kannst Du immer noch entscheiden, ob Du bewusst so sein willst (...und mit den entsprechenden Reaktionen lebst) – oder Dich vielleicht ändern möchtest.


    Ich persönlich könnte zum Beispiel halbwegs damit leben, "Egoismus" bescheinigt zu bekommen. Aber wenn mich mehrere Leute aus dem Umfeld als "Jammerlappen" wahrnehmen würden, würde ich an meiner Persönlichkeitsentwicklung zu arbeiten beginnen. Nur mal so...


    .

    @ Themroc

    Zitat

    @ Marc


    Deine Beobachtung ist richtig. Einige deutsche Frauen sind -- eine besondere Herausforderung. Man könnte jetzt ewig lamentieren: verkniffen emanzipatorisch, hasenfüßig, triviale politische Korrektheiten.

    *ggg* bei solchen Äußerungen schwanke ich zwischen norddeutsch-weiblicher Empörung und unsolidarischen Kopfnicken: Stimmt. Einige ärgerliche Frauen sind so. (…und einige Männer sind auch: >:()


    Der Trick ist womöglich, um die Schlechten einen Bogen zu machen, die Guten zum Kaffee einzuladen – und zu lernen, die einen von den anderen zu unterscheiden. ;-)

    Nachdem ich mich bei den aktuellen Rotlicht-Preisen so überhaupt nicht auskenne, beteilige ich mich lieber an der Diskussion, wie Frauen aufreißen...

    Zitat

    Das "Aufreißen" beginnt für Frauen – so meine Theorie – wenn der erste Kontakt schon hergestellt ist. Und selbst dann würde ich oft eher von Re-Aktionen in Bezug auf männliche Aktivitäten sprechen. Oder um die Bemühung, männliche Aktionen herauszufordern. Um ein Auffordern, ein Ermutigen.

    Da kann ich mich ninova nur anschließen. Die besten Flirts entwickeln sich bei mir auch eher aus einer lockeren Bekanntschaft heraus. Warum mich der eine Mann interessiert, ein anderer aber eher nicht, hat tatsächlich relativ wenig mit dem Äußeren zu tun, meist ist es z.B. eine bestimmte Art von Humor, seine besondere Aufmerksamkeit, oder die Art wie mich jemand ansieht, die mich interessiert.


    Wenn ich das mal analysiere, dann habe ich 3 verschiedene Strategien um den Kontakt zu intensivieren: 1. eine eher passive Variante: sehr genau zuhören, auf seine Erzählungen bewusst positiv reagieren, viel lächeln und nicken etc.; 2. etwas aktiver: viele Fragen stellen, dann natürlich auch persönlichere, z.B. Beziehungen betreffend oder fragen, wie jemand etwas/bestimmte Situationen empfindet/empfunden hat; die 3. Variante geht in die von ninova beschriebene Richtung, ich würde noch etwas weiter gehen und sie mit "Provozieren" beschreiben. Also freche Bemerkungen oder Unterstellungen machen und den Gegenüber damit herausfordern, das Ganze natürlich in einem spaßigen Tonfall und es muss sich aus der Situation ergeben.


    Bei dieser Beschreibung fällt mir auf, das ich das Mittel "Körperkontakt" selbst nicht aktiv einsetzen kann:-(. Und das obwohl (oder vielleicht auch weil) ich andererseits sehr sensibel darauf reagiere und es sehr bewusst als Gradmesser für Vertrautheit wahrnehme. Z.B. ist mein Chef jemand, der permanent den Mindestabstand unterschreitet und relativ viel Körperkontakt herstellt – d.h. nicht, dass er ein "Grabscher" ist, vielmehr läuft er z.B. sehr dicht neben mir, so dass sich unsere Arme hin und wieder berühren, das gleiche passiert auch, wenn wir nebeneinander sitzen oder uns im Bus eine Armlehne teilen o.ä.. Früher hat mich das sehr gestört, inzwischen fällt es mir auf, wenn dieser Kontakt fehlt und dann suche ich ihn manchmal selbst, weil ich ihn sehr angenehm finde.


    Wenn ich nicht wirklich an einem Mann interessiert bin, und auch relativ sicher bin, dass er es auch nicht ist, habe ich damit weniger ein Problem. Bestes Beispiel ist hier für ein Mann, den ich hier glaube ich als Kollegen Nr. 2 schon mal erwähnt habe. Mit ihm verstehe ich mich immer besser, nachdem wir uns mehrfach auf Partys das letzte Bier oder auch mal die letzte Zigarette geteilt haben, wir schreiben uns z.T. völlig sinnfreie E-mails, er bringt mir Süßigkeiten vorbei und gelegentlich umarmen wir uns zum Abschied oder zur Begrüßung und flirten halt auch sonst ein bisschen. Macht einfach Spaß:-D.


    Ganz anders natürlich die Geschichte mit dem Kollegen Herrn XX , vielleicht sollte ich da mal ein Unterschreiten des Mindestabstandes versuchen :-/, aber davon später mehr...zurück zur allgemeinen Diskussion:

    Zitat
    Zitat

    "Auf die Sprünge helfen." Das klingt nach Abwertung der Beobachtungsgabe des Mannes. Du musst schon zeigen was du willst...

    Abwertung vielleicht daher, dass ich hin und wieder genervt war, weil ich mMn durchaus gesagt habe, was ich wollte, aber dann SEHR deutlich werden musste – und das bei Männern, die durchaus äußerst interessiert waren. Gebe keinem bewusst die "Schuld", sehe aber (m)ein Kommunikationsproblem, das ich nicht immer gut gelöst bekomme.


    Frauen hier, wie macht Ihr das?!

    Für mich sehe ich dieses Kommunikationsproblem durchaus ähnlich, es ist z.T. sehr schwierig abzuschätzen, wie deutlich man als Frau werden muss, damit ein Mann merkt, dass man interessiert ist. Dabei glaube ich weniger, das der Mann das Interesse bewusst ignoriert (diese Taktik traue ich eher Frauen zu, aber korrigiert mich, wenn ich falsch liege). Ich bin häufiger als Zuschauerin wirklich erstaunt, dass Männer (Achtung: Verallgemeinerung!) es manchmal einfach nicht merken, dass sie angemacht werden, wenn ich als Frau schon denke "Oh Mann, ist die Frau peinlich, die schmeißt sich ja wirklich voll an den ran!" :-o:|N


    Mir wäre es halt peinlich so rüberzukommen, aber eigentlich ist es ja Unsinn so zu denken, wenn es der Mann, um den es geht, gar nicht so wahrnimmt???. Logische Konsequenz daraus wäre ja, einfach weiterbaggern, bis er es merkt und entsprechend (wie auch immer) reagiert (und das am besten nicht in Gegenwart anderer Frauen).


    -Übrigens fällt mir auch eine Reaktion auf eine Anmache leichter, wenn keine weiteren Frauen dabei sind; es würde mich interessieren von Euch anderen zu hören, ob Ihr es ähnlich seht, es also für einen Mann einfacher sein müsste, eine einzelne Frau anzusprechen als eine in Begleitung einer oder mehrerer Freundinnen?

    ** Nachschlag oder Warum ich glaube, dass Herr XX vielleicht doch an mir interessiert ist


    (Achtung: alles sehr spekulativ!):


    1. Er hat mir Anfang der Woche eine für mich ziemlich belanglose email zur Info weitergeleitet, von der ich eigentlich gar nicht wusste, was ich damit soll. Möglicher Grund: er hat vielleicht auf eine Empfangsbestätigung gewartet um zu sehen, ob ich wieder da bin????


    2. Darüber hinaus hat er mich sofort darauf angesprochen, dass ich wieder da bin, als wir uns zufällig begegnet sind und gefragt, wo ich denn war.


    3. Bei der Gelegenheit haben wir uns regelrecht festgequatscht und ich bin mir sicher, dass er sich gerne mit mir unterhält. Er hat alle Fragen zu seiner Arbeit sehr kurz und allgemein beantwortet und dafür ausführlich erzählt, was er im Urlaub gemacht hat.


    4. Er hat dabei noch mal bedauernd erwähnt, dass er sonst ja immer früh weg musste um seine Kinder abzuholen. Es schien ihm wichtig, mich das wissen zu lassen und ich habe mich gefragt warum? Vielleicht um noch mal zu "entschuldigen", dass er damals nicht zur Party kommen konnte, zu der ich ihn eingeladen hatte????


    5. Ende letzter Woche habe ich ihm mehr aus Spaß eine Antwort auf die "belanglose" mail geschickt und mich dabei ein bisschen über das schleppende Vorankommen des Projekts beklagt, an dem wir vorher zusammengearbeitet haben (jetzt hat er ja nichts mehr damit zu tun). Ich habe das gar nicht so ernst gemeint und hatte erst auch entsprechende smileys eingefügt, diese aber kurzfristig wieder gelöscht, weil’s mir etwas albern vorkam.


    Er rief mich sofort (!) nachdem er die email gelesen hatte an (leicht tadelnder ironischer Tonfall: "Jetzt werden Sie aber ganz schön zynisch..."). Da war ich dann doch überrascht und habe das ganze lachend aufgeklärt, wir haben uns dann wieder sehr gut unterhalten und dabei viel gelacht:-D.


    Also doch eher positive Signale, oder? Vielleicht es er nur genauso zurückhaltend und verkorkst wie ich? Übrigens habe ich auch keine Ahnung, wie er seine Attraktivität im Vergleich zu meiner einschätzt. Tja, ich werde wohl weiter am Ball bleiben....und das besser telefonisch oder noch besser persönlich als per mail.


    Und immer schön auf die Pelle rücken (Stichwort "Unterschreiten des Mindestabstands"), mal sehen, was passiert....

    @ ninova

    das lenkt zwar alles vom Thema ab aber da ich es nun mal geschrieben habe du geantwortet hast, hier meine Gedanken dazu:


    zu 1. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Zumindest in diesem Falle. Ich habe sie etwas kennen lernen dürfen und weiß ungefähr wie sie tickt. Oder sagen wir so, ich weiß was sie von einem Mann erwartet und das spiegel ich nur in Ansätzen wieder. Wir haben viele Gemeinsamkeiten besonders in Hinsicht auf das Beziehungsleben, aber es scheint tatsächlich nicht zu passen. Das finde ich sehr schade aber es ist so. Es gehört einfach mehr dazu und das wollte ich mir anfangs nicht eingestehen. Das ich mich nicht in sie hineinfühlen kann liegt letztendlich doch an unseren unterschiedlichen Ansichten des Lebens.


    Ich will noch ehrlicher sein:

    Zitat

    (Davon auszugehen, dass eine Frau auf der Suche ist bzw für eine Beziehung zur Verfügung steht, sobald sie keinen Partner "vorzeigen" kann, der sie "besetzt", ist außerdem eine archaische Unterstellung, die mich grad persönlich extrem nervt und beschäftigt

    Leider habe ich mich diesem Gedanken hingegeben. Allerdings nicht alleine aus einer archaischen Unterstellung, meine momentane persönliche Situation spielte ebenfalls eine Rolle. Total bescheuert oder typisch Mann?! (Ninova springt jetzt an die Decke)


    zu 2. Nur mal so... ;-) Natürlich habe ich mir über ihre Aussagen Gedanken gemacht. Mit dem Egoist kann ich leben. Es entspricht der Wahrheit. Sie ist nicht die erste, die das kritisiert. Ein Jammerlappen bin ich aber nicht, nur befinde ich mich zur Zeit in einer Art Umbruchphase und genau diese hat sie erwischt. Vielleicht die falsche Zeit und der falsche Ort und dennoch hat es mir sehr geholfen sie kennen zu lernen. Ich nehme ihr die Worte auch gar nicht übel, wir haben uns zwischenzeitlich ausgesprochen.


    Wir mögen uns beide und konnten uns in den letzten Wochen gegenseitig sehr unterstützen. Es war wie eine Therapie, jeder sprach sich aus, wir haben uns gegenseitig angetrieben und sind beide dadurch weiter gekommen. Die Offenheit mit der dies passierte ließ mich ein Stück Herz verlieren. Wieder typisch Mann?! ;-D


    Sorry Leute für dieses OT. Meine nächsten Beiträge widmen sich wieder dem Frauenaufreißen. :p>

    Zitat

    Dabei glaube ich weniger, das der Mann das Interesse bewusst ignoriert (diese Taktik traue ich eher Frauen zu, aber korrigiert mich, wenn ich falsch liege).

    Sehe ich auch so. Wie von mir in einem Fallbeispiel irgendwo in der Unendlichkeit dieses Fadens beschrieben stellen wir Männer uns, außer Spezis wie MK (wo is'n der überhaupt?), ziemlich blöd an und merken es manchmal einfach nicht, dass wir angemacht werden. Das Thema hatten wir schon, die berühmten ersten drei Blickkontakte der Frau bevor der Mann was kapiert.

    Zitat

    Das "Aufreißen" beginnt für Frauen – so meine Theorie – wenn der erste Kontakt schon hergestellt ist. Und selbst dann würde ich oft eher von Re-Aktionen in Bezug auf männliche Aktivitäten sprechen. Oder um die Bemühung, männliche Aktionen herauszufordern. Um ein Auffordern, ein Ermutigen.

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    Da kann ich mich ninova nur anschließen. Die besten Flirts entwickeln sich bei mir auch eher aus einer lockeren Bekanntschaft heraus. Warum mich der eine Mann interessiert, ein anderer aber eher nicht, hat tatsächlich relativ wenig mit dem Äußeren zu tun, meist ist es z.B. eine bestimmte Art von Humor, seine besondere Aufmerksamkeit, oder die Art wie mich jemand ansieht, die mich interessiert.

    Warum hat dies weniger mit dem Äußerlichen zu tun? Liegt dies etwa in dem Unterschied, dass Männer sich eine Frau vor dem Ansprechen nach dem Äußerlichen anschauen und Frauen dagegen erst abchecken? Sind Frauen hierbei intuitiver? Wenn ich von einer Frau angesprochen werden würde, dann würde ich sicherlich genauso handeln. Aber woher weiß denn eine Frau, welche Art Humor etc. der Mann hat bevor er sie anspricht? Das finde ich sehr einseitig. Angenommen die Frau spricht den Mann an, dann muss sie doch den gleichen Kriterien folgen wie der Mann - also nach dem Aussehen (plus Bewegung, Körpersprache durch Beobachten etc. aber das betrachte ich mir auch vorher). Werde ich angesprochen, kann ich Nordsterns Argumente anwenden, ansonsten nicht.

    @ Nordstern persönlich:

    Natürlich fällt es mir leichter eine Frau anzusprechen wenn sie alleine ist und nicht mit ihren Freundinnen.


    Mister XY's Reaktione klingen wie meine, wenn ich an einer Frau interessiert bin (ohne Gewähr). ;-D

    Nordstern75

    Zitat

    es also für einen Mann einfacher sein müsste, eine einzelne Frau anzusprechen als eine in Begleitung einer oder mehrerer Freundinnen?

    Ja. Natürlich!


    Und das wissen selbst die Damen aus dem Rotlichtviertel. ;-)


    Zu Herr XX:


    Er sucht aktiv Kontakt. Also ist es sehr wahrscheinlich, dass er was für dich übrig hat.


    ninova

    Zitat

    Das "Aufreißen" beginnt für Frauen – so meine Theorie – wenn der erste Kontakt schon hergestellt ist.

    Erstkontakt=Kommunikation und diese beginnt von Anfang an. Sogar bevor man überhaupt den anderen bemerkt hat. Du selbst musst ja erstmal Kommunikation zulassen. Außerdem bekommt der Verstand als letztes mit, was das Unterbewußtsein schon lange weiß bzw. welche Signale dein Körper sendet.. ;-)


    Passender...


    ...Artikel: Frauen verführen Männer und nicht umgekehrt


    http://www.frauenportal.net/partner/verfuehrung

    Zitat

    Dabei glaube ich weniger, das der Mann das Interesse bewusst ignoriert (diese Taktik traue ich eher Frauen zu, aber korrigiert mich, wenn ich falsch liege). Ich bin häufiger als Zuschauerin wirklich erstaunt, dass Männer (Achtung: Verallgemeinerung!) es manchmal einfach nicht merken, dass sie angemacht werden, wenn ich als Frau schon denke "Oh Mann, ist die Frau peinlich, die schmeißt sich ja wirklich voll an den ran!" :-o :|N

    mache ich auch oft. Weisst du wieso? Weil ich vielleicht keinen Bock auf diejenige habe und wenn sie es nicht schafft mich anzusprechen, obwohl sie sehr starkes Interesse hat, dann brauche ich auch nicht zu ihr zu gehen und zu sagen: du bist nichts für mich!

    Zitat

    es also für einen Mann einfacher sein müsste, eine einzelne Frau anzusprechen als eine in Begleitung einer oder mehrerer Freundinnen?

    Nein, weil ich erstens


    -die Herausforderung liebe und zweitens


    - es viel intimer ist, eine einzelne Frau anzusprechen


    Es ist für mich weder schwieriger noch leichter, ich merke bei mir da keinen Unterschied.

    @ WA,

    Kati


    Die Situation mit der Bekannten von Kati geht über den "Gültigkeitsbereich" des Regelwerks hinaus, denn was sich da abspielt kommt ja nach dem Aufriss. Sowas kann aber auch dabei passieren, dann ist der Test-Charakter solcher Äußerungen noch klarer, das brauche ich dir - WA - ja nicht zu erklären.


    Der biologische Sinn der Betaisierung (ich glaube, das Wort gibt es nicht. Wir verwenden es aber fröhlich weiter, dann kommt es in die nächste Duden-Ausgabe) ist ja völlig klar und sollte nicht nur negativ gewertet werden. Es gibt auch Männer, die sich pudelwohl dabei fühlen. Sie bleibt aber Gift für die Leidenschaft der Frauen. Also Männer: ruhig pünktlich und auch mal nützlich sein. Verbale Deklassierung, Zickenterror, Drama: ins Leere laufen lassen, Dame (zeitweise) kaltstellen.

    @ Ninova

    Kritik als Chance zur Weiterentwicklung: natürlich. Aber im vorliegenden Fall hat Katis Bekannte gegen alle Regeln konstruktiver Kritik verstoßen. Das ist kein Zufall. Läge ihr etwas an ihm, hätte sie völlig anders formuliert. Das war kein Ausrutscher. Sie zieht ihm den Teppich unter den Füßen weg. Wenn nicht als Test, dann um ihn pronto zu entsorgen.

    Zitat

    *ggg* bei solchen Äußerungen schwanke ich zwischen norddeutsch-weiblicher Empörung und unsolidarischen Kopfnicken: Stimmt. Einige ärgerliche Frauen sind so. (…und einige Männer sind auch: >:()


    Der Trick ist womöglich, um die Schlechten einen Bogen zu machen, die Guten zum Kaffee einzuladen – und zu lernen, die einen von den anderen zu unterscheiden.

    Richtig. Dein letzter Absatz schließt sich übrigens an das Gesagte an. Ich lasse solche Menschen in ihrer Welt und in Ruhe. "Du ... "-Sätze ("Du bist ...", "Du hast ... ") scheue ich wie der Teufel das Weihwasser. "Auf geht's. Wir gehen jetzt einen Kaffee trinken!" - viel besser ;-)

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    Norstern

    Zitat
    Zitat

    Das "Aufreißen" beginnt für Frauen – so meine Theorie – wenn der erste Kontakt schon hergestellt ist. Und selbst dann würde ich oft eher von Re-Aktionen in Bezug auf männliche Aktivitäten sprechen. Oder um die Bemühung, männliche Aktionen herauszufordern. Um ein Auffordern, ein Ermutigen.

    Da kann ich mich ninova nur anschließen

    Ich nicht ;-D Es gibt sie definitiv, die Eroberungsangriffe eines bis dato unbekannten weiblichen Wesens. Zum Beispiel innerhalb von zwei Minuten nach dem Erstkontakt. Das ist sehr selten, aber öfter als nie. Alexx hat es ja weiter ausgeführt. Was Ninova und Du schildern, ist allerdings der Normalfall, und deswegen entstehen soviel Affären oder auch Ehen am Arbeitsplatz. Wem sage ich das ;-)


    Hier können die Frauen ihre Lieblingsposition einnehmen: in der Deckung bleiben. Kleine Avancen lassen sich schön mit beruflichen Anlässen bemänteln. Nachteil: wenn keiner von beiden irgendwann mal deutlich (auch für den Mann deutlich!) eskaliert, ergibt sich ein Eiertanz.

    Zitat

    es also für einen Mann einfacher sein müsste, eine einzelne Frau anzusprechen als eine in Begleitung einer oder mehrerer Freundinnen

    Na klar. Der Halt in ihrem Freundeskreis / Familie besitzt für eine Frau sehr hohe Priorität. Da aus der Reihe zu tanzen und mit fremden Männern anzubandeln: eher nicht. Ist etwas für die besagten "Panzerknacker" unter den Jungs.


    Aber erstmal wollen sie ihr 'anständiges Bild', den 'guten Ruf' wahren. Kriminalpsychologe einmal auf die Frage, warum es unter Hochstaplern so wenige Frauen gibt: "Wieso, die machen das doch den ganzen Tag."

    Dann bin ich wohl kein Panzerknacker. :-) Mir fällt es auch ziemlich schwer eine Frauen anzusprechen wenn noch 5 kichernde andere Frauen dabei sind. Da finde ich so einen Smalltalk zu zweit doch wesentlich angenehmer.