Maschinenkanone

    So, MK, ich komme gerade wieder von einem Regelwerk-bezogenem Beobachtungsposten aus den Kaufland zurück!


    Unsere bisherige Diskussion bezog sich ja im wesentlichen auf die Anwesenheit von ansprechfähigen Mädels, kurz Schneckendichte (oder für den Stuttgarter Raum: Schneggendichte ;-D, Formelzeichen v ) Dabei filterte ich Mädels/Frauen, die dem K.O.-Kriterium entsprechen (siehe dazu meine vorhergehenden Postings) aus und kam im Kaufland zur Hausfrauen-Einkaufszeit (11.30) auf eine Schneggendichte v von 2 Sg/ha (2 Schneggen pro Hektar)


    Nicht gerade viel, aber immerhin meinem Gefühl nach mehr als zur typischen Rushhour-Feierabendszeit (da sind fast ausschließlich Frauen der K.O.-kriterien vertreten, also Pärchen, Familien...)


    Nach einem halbstündigem Check des ca. 2-4ha großen Geländes (war nebenbei allerdings auch mit der Abarbeitung eines komplizierten Einkaufszettels beschäftigt :-o ) machte ich immerhin 4 Schneggen aus, die theoretisch ansprechfähig waren. (Mit "ansprechfähig" meine ich in diesem Kontext Frauen, bei denen das erreichen des Primärziels, einen Kontakt herzustellen, nicht offensichtlich aussichtslos ist)


    Fortsetzung fogt demnächst, muß weg

    Mist, versteht er nicht.

    Na, dann muss es eben mit ASCII-Code gehen.


    Also, Yo, "v" ist doch die Geschwindigkeit! Die Dichte ist "rho".


    Die Schneckendichte wäre demnach rhoSg. Noch besser: "rho Sigma". ;-) Da es sich um keine Volumen-, sondern um eine Flächendiche handelt, lautet die SI-Einheit, wie du richtig sagst, Sg/ha. "vSg" wäre die Geschwindigkeit, mit der die Schnecken nach Anlockung auf deinem Salatbeet ankommen.

    meine meinung zu dem thema is, dass man erstma mit sich selbst klarkommen muss, bevor man überlegt wie man am besten frauen anmacht. wenn man mit sich selbst im reinen ist, kommt alles andere von selbst, denk ich. ich spreche hier aber nur von mir selbst. ich hab mich schon vorn paar monaten mit dem thema befasst, mit einer etwas weniger respektvollen version, kann sagen dass es auch geklappt hat, ich aber dadurch kein stück meinem ziel nähergekommen bin mit mir selbst ins reine zu kommen, eher das gegenteil. ich bin eh kritisch gegenüber "maschen" weil jeder seine eigene haben sollte. wenn sich jemand das regelwerk durchliest und danach handelt, verstellt man sich beim frauenansprechen automatisch, weik er nach "fremden gedankengut" handelt. ich denk man sollte sich selbst treu bleiben und seinen eigenen stil entwickeln, alles andere ist schwachsinn.

    *wegbrech*

    Ihr H E N I G E !


    (henig --> schwäbischer Ausdruck für Kaputt, henig hald)


    Nur geil hahaha i komm grad nix ahnend an mein Rechner und muss sowas lesen... Jetzt ist hier schon von Schneggendichte die Rede *wegbrech*!


    Coole Auflockerung des Themas, endlich mal Platz für reichlich geistigen Dünnschiss *froi*


    weiter so Jungs ;-D

    der-typ

    Was du doch gesagt hast ist, daß man seine eigene Persönlichkeit einsetzen muß. Dieser Faden ist dazu gut, weil jeder halt, wie ich, gravierende Fehler (ge)macht (hat). Und es eben besser geht.

    so, jetzt bin ich wieder da

    Gullideggl

    Zitat

    endlich mal Platz für reichlich geistigen Dünnschiss *froi*

    Eine heitere Verpackung tut der Ernsthaftigkeit des Themas IMO keinen Abbruch. Und mein Diskussionsbeitrag ist durchaus ernsthaft gemeint.


    Maschinenkanone

    Zitat

    Also, Yo, "v" ist doch die Geschwindigkeit! Die Dichte ist "rho"

    In der Physik ist es mittlerweile normal, daß für verschiedene Größen gleiche Formelzeichen verwendet werden Unser Alphabet ist halt ausgeschöpft. Q ist z.B. sowohl für die elektrische Ladung als auch für die Blindleistung reserviert.


    "v" halte ich für die Schneggendichte für angebracht, da es zum einen für "vielleicht" steht, einem elementaren Grundgedanken deines Regelwerkes: "vielleicht klappts, vielleicht auch erst bei der nächsten".


    Zum anderen steht das Geschwindigkeits-"v" im übertragenen Sinne für die Geschwindigkeit der Initiative. Nicht um das Objekt der Begierde herumschleichen, sondern blitzartig, ohne groß zu überlegen, in Interaktion treten. Spontan sein.


    Zurück zum Thema


    Zuallererst einmal eine ganz banale Frage an dich, Maschinenkanone. So banal, daß sie in deinem Regelwerk gar nicht abgehandelt wurde.


    Beim Anquatschen, duzt oder siezt man sein Gegenüber? Oder kommt es auf bestimmte Attribute an? Wenn ja, auf welche? Wenn es die Variante des Siezen gibt, wann wechselt man dann zum "du"?


    Mir stellte sich die Frage nie, da ich meine Bekanntschaften ausschließlich übers Internet im Jahr 2000 machte, und dort war Duzen natürlich absolute Selbstverständlichkeit.


    Aber wenn ich eine gestandene Dame Mitte 30 von Angesicht zu Angesicht anquatsche, dann steckt mir das "Sie" doch irgendwie in Fleisch und Blut.


    Was tun?


    Nächste Frage: Habe nun festgestellt, daß zur Hausfrauen-Einkaufszeit in großen Einkaufsmärkten durchaus Potential zur ungestörten Kontaktaufnahme besteht. Mein erster Gedanke über den Anlaß der Gesprächsaufnahme ging natürlich in Richtung "wo finde ich denn hier den Tafelessig?" Wetter als Thema scheidet hier natürlich aus, und sonstige Themen fallen mir nicht ein. Herunterfallende Bananen wären zu inszeniert und die Erfogsquote zu gering (sowas passiert auch nur Bagger-Göttern wie dir, MK!)


    Reicht das wirklich? Reicht für einen schüchternen Singlemann ohne deine Begabung ein "wo finde ich xyz?"


    Nochmal zum Siezen. Es gibt ja Schneggen, die ich instinktiv duzen würde, andere instinktiv siezen. Zur letzten Kategorie zählt z.B. eine schlanke Blondine Mitte 30, nicht tussenhaft überschminkt und gestylt, sondern ganz natürlich, Haare etwas zurückgebunden, mit hoffnungslos überfülltem, viel zu kleinem Einkaufskorb (ca. 10L Fassungsvermögen). Ausstrahlung insgesamt etwas würdevoll (eben deshalb, weil sie NICHT überschminkt und überstylt und solariumgebräunt war!) Die lief mir 3 x (!) über den Weg. Obwohl natürlich das Alter nicht spurlos an ihr vorübergegangen ist, fand ich sie reizvoller als 2 offensichtlich jüngere Schneggen, denen ich nur jeweils 1 x begegnete.


    Ach, ich weiß auch nicht, wie ich das ganze jetzt ausformulieren soll. Maschinenkanone, ich habe ja so viele Fragen. Detailfragen. Hat man denn als erfolgreicher Baggerer immer ein ganzes Magazin voll Visitenkarten in der Brusttasche? Was sind das für Teile, auf denen die eigene Handynummer steht? Papierfetzen oder sauber ausgedruckte Zettel oder gar graphisch gestaltete Kärtchen? Aber entlarvt man sich mit einem Vorrat an Zetteln/Kärtchen nicht schon als notorischer Baggerer? Macht das nicht die Atmosphäre des Zufalls, des *Schicksalsschlages* (dem durch Arztromane eingelullte, romantisiert denkende Frauen so viel Bedeutung beimessen) kaputt?


    So, und jetzt noch ein interessanter Link von einer kostenlosen Internet-Beraterin, die ich z.T. sehr schätze (ihre niveauvollen "Dr.-Sommer"-Themen haben mir im Jahr 2000 sehr geholfen)


    http://www.lycos.de/life/leben…/beatrice/brief.html?1477


    Sie streift in diesem Beitrag das Thema des Threads, aber interessanterweise mit abweichenden Lösungsansätzen. Ich mußte bei der Fragestellung sehr an dich denken, MK. Besonders beeindruckt hat mich dieser Satz:

    Zitat

    Es gibt so ein Prinzip der Vertreter und Verkäufer, das in etwa lautet: Von zehn bis 20 Versuchen fruchtet mindestens einer. Sprich: Die Masse macht´s! Es gibt tatsächlich Männer, die eine verblüffend hohe Abschussquote haben nur aufgrund dessen, dass sie unglaublich viele Frauen anbaggern.

    Trotz der teilweise anderen Lösungsansätze hat sie es mit diesem Satz (der IMO auch mit deinem Regelwerk konform geht) auf den Punkt gebracht. Insgesamt ein lesenswerter Artikel, den ich gerne von dir kommentiert wissen würde, MK!


    melde mich ab

    Zitat

    Q ist z.B. sowohl für die elektrische Ladung als auch für die Blindleistung reserviert.

    Wird auch für "Wärmemenge" (in Joule) verwendet. Ein wahrhaft vielseitiger physikalischer Buchstabe. ;-)


    .


    Zur Sache.

    Zitat

    Beim Anquatschen, duzt oder siezt man sein Gegenüber? Oder kommt es auf bestimmte Attribute an? Wenn ja, auf welche? Wenn es die Variante des Siezen gibt, wann wechselt man dann zum "du"?

    Gute Frage. Entscheide ich persönlich induviduell und spontan. Bei älteren Frauen "Sie", bei gleichalten je nachdem. Ja, je nach "was" nun? Krasse Antwort, was? Also ich bin noch nie angeeckt, weil ich "du" gesagt habe. Und das "Sie" hatte auch mehr Höflichkeits-Charakter. Hätte ich auch weglassen können. Macht aber einen besseren Eindruck, gerade bei Frauen, die älter als man selber ist.


    Insgesamt bin ich eher vorsichtig, also lieber etwas höflicher als gefordert.


    Es gibt seltene Fälle, wo auf den ersten Blick "alles klar" ist und gleich ein direkter Ton indiziert ist. Das sieht man dann eindeutig am Blick und am Lachen ... welches in solchen fällen eher ein durchtriebenes Grinsen ist. ;-)


    Aber du schreibst bei der Entscheidung "du" oder "Sie" was von "Instinkt. Genau! Nimm den, dann machst du nichts verkehrt.


    .

    Zitat

    Aber wenn ich eine gestandene Dame Mitte 30 von Angesicht zu Angesicht anquatsche, dann steckt mir das "Sie" doch irgendwie in Fleisch und Blut.


    Was tun?

    "Sie" sagen. Ganz klar. Mache nie eine Sache, bei der du dir unsicher bist. Fühlst du dich mit nem "du" nicht wohl, sage "Sie".


    .

    Zitat

    Nächste Frage: Habe nun festgestellt, daß zur Hausfrauen-Einkaufszeit in großen Einkaufsmärkten durchaus Potential zur ungestörten Kontaktaufnahme besteht.

    Was du nicht sagst! :-o Das predige ich die ganze Zeit! ;-D


    .

    Zitat

    Reicht das wirklich? Reicht für einen schüchternen Singlemann ohne deine Begabung ein "wo finde ich xyz?"

    Reicht definitiv nicht. Warte, ich formulier's mal um: Reicht "per Definition" nicht. Das klingt doch schön, was? :-) Also: Bei so ner Frage kriegst du ne kurze Antwort, und Punkt. Wenns weitergehen soll, musst du ein Gespräch synthetisieren. Über Essig kann man wunderbar quatschen! Aber nimm keinen "Tafelessig", sondern Weinessig. Davon gibts zig Arten, die alle unterschiedlich schmecken und zu anderen Sachen passen. Damit kann man dies und jenes machen und "Haben Sie mal das probiert?" und "Meinen Sie dass ich das mit dem...?" Bla bla. Aber das ist nur die Hülle. Der Inhalt ist dein Auftreten. Dein Blick, deine Stimme. Das Gespräch ist nur das Förderband, auf das du sie draufstellst und je länger es läuft, desto dichter transportiert es die Betreffende zu dir heran. Natürlich nur, wenn es Band angemessen läuft und nicht ruckt und stock, dass sie wieder herunterstolpert und dich stehenlässt.


    Also: Essig als Einstiegsdroge und dann gleich rüber zum Gemüse. Denn dafür braucht man den Essig schließlich. Wenns optimal läuft und du das Gefühl hast, sie hat sich gern mit dir unterhalten -> verabschiede dich höflich, lass sie ziehen, geh zu ner Lasse, Stift undZettel, Name und Nummer druff und dann nochmal hin: "Ich probier aus, was wir vorhin besprochen haben und lass Ihnen bissl Salat übrig!" Soviel nette Dreistigkeit hinterlässt Wirkung! Das hat noch keiner vor dir gemacht! Wenn Sie ungebunden und interessiert ist, wird sie spätestens am Abend, wenn sie wieder allein vorm Fernseher sitzt an dich denken und sich überlegen, wie es wohl wäre, wenn du jetzt ihren Tisch mit deinem Salat decken würdest.


    .

    Zitat

    Maschinenkanone, ich habe ja so viele Fragen. Detailfragen.

    Raus damit. Dafür hab ich den Thread erschaffen. ;-)


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    Hat man denn als erfolgreicher Baggerer immer ein ganzes Magazin voll Visitenkarten in der Brusttasche?

    Nein. Erstmal bin ich kein "erfolgreicher Baggerfahrer" oder was du dda gerade meinstest. Ich geb mir nur Mühe und bin mittlerweile (Gott sei Dank) bissl abgebrüht. Ich schmeieß nicht mit Visitenkarten um mich. Drei hab ich immer einstecken. Und die wohnen dort so lange, dass sie echt antiquarisch aussehen, wenn sie dann mal zum Einsatz kommen.


    Aber! ... Man sollte immer zwei Sachen im Portemonnaie haben:


    1. Ne Visitenkarte,


    2. Ein Kondom.


    Man weiß nie! Ich habe dieses "Das-brauchst-du-doch-nie-im-Leben"-Kondom schon zweimal völlig spontan und dankend dem scharfen Einsatz zugeführt. ;-D


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    Was sind das für Teile, auf denen die eigene Handynummer steht? Papierfetzen oder sauber ausgedruckte Zettel oder gar graphisch gestaltete Kärtchen? Aber entlarvt man sich mit einem Vorrat an Zetteln/Kärtchen nicht schon als notorischer Baggerer? Macht das nicht die Atmosphäre des Zufalls, des *Schicksalsschlages* (dem durch Arztromane eingelullte, romantisiert denkende Frauen so viel Bedeutung beimessen) kaputt?

    Alles sehr gute Fragen, die von echter konstruktiver Beschäftigung zeugen! Der Reihe nach:

    Zitat

    Papierfetzen oder sauber ausgedruckte Zettel oder gar graphisch gestaltete Kärtchen?

    Das ist letztlich wurscht. Das einzige, was mir wichtig ist, ist, dass ich sie "vor Ort" beschrifte. Warum ... kommt gleich. "Wisch oder Visitenkarte"? Versezte dich in die Gegenposition. Stell dir vor, dich sprich ne interessante Frau an. Es ist dorch wurscht, ob sie dir nen Fetzen beschriftetes Klopapier oder ne Visitenkarte in die Hand drückt. Du wirst auf die Aufschrift gucken und denken: "Schöööön!"


    Also: Zettel und Stift findest du an jeder Kasse, an jeder Bar. Ich finde es wichtig, die Nummer vor Ort aufzuschreiben. Das machts verbindlicher. So ziehst du keine "vorbereitete" Karte aus der Tasche (was dann wirklich wie programmiert aussehen könnte), sondern sie sieht, dass du "extra für sie" deine Nummer aufschreibst. Und damit umgehst du diese gerechtfertigte Befürchtung:

    Zitat

    entlarvt man sich mit einem Vorrat an Zetteln/Kärtchen nicht schon als notorischer Baggerer?

    .


    Meine erste Visitenkarte habe ich anno 1994 gebastelt. ;-) Eine hab ich davon noch. Aber die ist vor nem Jahr hinters Klavier gefallen. Ich hol sie mal vor und fotografiere sie. ;-D Also, ich bin mal kurz Möbel rücken und schick das hier derweile mal ab.


    Bis gleich...

    Man man, so'n Klavier is aber ganz schön schwer! :-|

    So, hier hamwerse. (Krasses Deutsch.) Alles Verfängliche hab ich mal durch den Wolf gedreht. Siehst du die glitzernden Punkte? Das sind Glimmerpartikel. Ich habe die Karten damals aufm Bahnhof an nem Automaten machen lassen. Damit sie einen echten Goldgräber-Look kriegen habe ich die dann in Lehmbrühe eingeweicht und ordentlich zerknitscht. So entstand die Maserung und sie sahen fast schon aus wie Leder. ;-) Durch den Lehm sind außerdem Glimmerteilchen auf dem Paier geblieben. Daher glitzern die Dinger. Fast wie Gold, hä? ;-D Dann hab ich sie trocken- und glattgebügelt und ringsrum angegokelt. Fertsch.


    So albern sie aussahen (und textlich ja sind), so gut haben sie funktioniert. :-)


    http://img479.imageshack.us/img479/8710/vc2er.jpg


    Die, ich jetzt verwende, sehen erheblich seriöser aus. ;-D Und zwar so:


    http://img479.imageshack.us/img479/3209/vb2hn.jpg


    Also ich schreibe den Krempel erst drauf, wenns so weit ist.


    Der Bart ist in Wirklichkeit natürlich richtig gelb.


    Und für nen Kumpel habe ich dieselben vor kurzem mit nem Garfield gemacht.


    Ach so, bist du mir böse, wen ich mir den verlinkten Beitrag heute nicht mehr reinziehe? :-| Sieht ziemlich viel aus. Und es is schon wieder um zwei. :-(


    Ich wickel mich erstmal ins Nest ein! *:)