Nimm die Situation einfach nicht zu ernst. Eine selbstironische Grundhaltung wirkt immer besser als eine verkrampfte. Es zeigt, dass du die Dinge im Leben einfach "meisterst".


    Aber mal abwarten, was die anderen dazu sagen.

    Zitat

    und wenn das geht widerspiegeln, dass ich an einer Beziehung Interesse hätte

    Vergiss das. Das ist unwichtig. Sie wird schon irgendwann, bei Interesse, dich darauf ansprechen nehme ich mal an. Es ist sinnlos da irgendwas "ernstes" an diesem Abend zu sagen. Wenn du eine Beziehung anstrebst, wird sich das Thema ganz von selbst irgendwann ergeben. Zeige ihr das lieber, indem du Zeit mit ihr verbringst und sie immer wieder aufs Neue verführst. Das einzig sinnvolle an diesem Abend ist, wie rr sagte, ironisch zu sein. Sie wird das schon nicht falsch auffassen und wenn sie dich doch später auf den ironischen Ton ansprechen sollte, kannst du ihr ja sagen, dass das eine Sache zwischen dir und ihr ist und nicht zwischen dir und den ganzen Freunden...oder so ähnlich.


    Ich nehme mal an, dass dein Gedanke dahinter ist, dass du ihr nicht mit einer saloppen Aussage vor den Kopf stoßen willst und sie nicht denken soll, dass es dir nicht ernst damit ist. Du willst ihr quasi beweisen, dass es dir ernst mit ihr ist. Verschiebe das auf ein privates Treffen, deine Freunde werden früher oder später schon auf den Trichter kommen, dass ihr ne Beziehung führt, wenn ihr plötzlich nur noch im Doppelpack aufkreuzt.

    Mein Interesse an A ist doch eher freundschaftlicher Natur (ihr Interesse geht aber definitiv darüber hinaus). B kenne ich noch viel zu wenig, kann ich noch nicht sagen. Das schwierige ist, dass A und B befreundet sind. Vielleicht sollte ich aus Rücksicht lieber ganz die Finger davon lassen. Jemand einen Ratschlag?

    tsn

    Zitat

    Ich meine das, was Gänsemond treffend als Beziehungsarbeit bezeichnet hat.

    Beziehung und Arbeit sind zwei Worte die meiner Meinung nach nicht so richtig zusammen passen.


    Beispiel:


    1. Ich schlage irgendwelche Tätigkeiten vor. Schwimmen, Kino, Urlaub,..


    2. Ich kümmere mich um bestimmte Notwendigkeiten im Haushalt.


    3. Mädel kommt vollkommen aufgelöst und erschöpft nach einer 12 Stunden Schicht nach Hause. Ich entblößt sie, lege sie auf Sofa vor den Fernseher und massiere ihr den Rücken.


    Die obigen Punkte haben für mich nichts mit Beziehungsarbeit zu tun. Punkt 1 und 3 könnte man als Beziehungstätigkeit bezeichnen. Das ist ja die Frage wie man es für sich auslegt. Es passier auf freiwilliger Basis und alles was man gerne(!) gibt, wird auch zu einem zurück kommen.


    Die obige Zeile ist vielleicht schwer zu verstehen für unsere Gesellschaft die durch: Was habe ich davon? Mentalität gekennzeichnet ist.


    Trotzdem wirst du dir selbst durch diese Tätigkeiten gutes tun, auch wenn es im ersten Moment nicht offensichtlich ist.


    Was man sich noch unter Beziehungsarbeit vorstellen könnte ist Kommunikation, Verständnis, Akzeptanz, Empathie, Geduld... Irgendwelche Dinge wo man im Alltag oder sonst aneckt. Das können Dinge sein, wo man irgendwas sagt und es anders aufgenommen wird. Dann kommt man zusammen und jeder legt seine Sichtweise der Dinge da. Das ist wirklich eine Tätigkeit(!) (nicht Arbeit) die Energie kostet und die natürlich über Stunden gehen kann. Das würde ich mehr in Beziehungsarbeit deuten. Ebenso kann diese Tätigkeit beinhalten bestimmte Dinge lockerer zu sehen.

    Zitat

    Nach ca. 2 Jahren begann das Ganze zu bröckeln, und das "Verhör" begann, wie es mir ginge, was mir unangenehm ist und was geändert werden muss. Und nachdem sie mich ausreichend verhört hatte, begann sie drastisch ihre Ansichten, ihre Verhaltensweise und ihren kompletten Tagesablauf zu ändern. Ich finde, das war eine gewaltige "Leistung" von ihr. Da ich auch nicht umsonst in der Beziehung war, arbeitete ich auch hart an mir, damit die Beziehung "funktioniert". Am Ende half alles nichts und wir trennten uns.

    Was du hier meinst hat mit den obigen Punkten wenig zu tun. Das hört sich so nach festhalten an der Beziehung, unfreiwilliger Arbeit und selbst Aufopferung an. Auf dieser Basis ist es keine echte Beziehung mehr.


    Manchmal gibt es Momente, da habe ich das große Bedürfnis meiner Partner was gutes zu tun. Einfach so. Wenn die Beziehung täglich irgendwo aneckt, dann sollte sich beide die Fragen stellen, ob es nicht sinnvoller ist Abstand zu nehmen. Das erzwingen von Emotionen durch radikale Ausrichtung auf den Partner oder die Beziehung wird meiner Meinung nach genau das Gegenteil bewirken.

    @ WA

    Zitat

    Bei einem privaten Treffen ist die Wahrscheinlichkeit für näheren Körperkontakt wie Küssen doch erheblich höher.

    Natürlich. Das ist aber das normalste von der Welt und hat nur wenig Einfluss auf den weiteren Verlauf (auch bez. der Freundin, falls sie es erfährt).

    Zitat

    Wenn aber zu lange (z. B. nach dem zweiten oder dritten Treffen) nichts passiert, dann wird sie früher oder später auf den Trichter kommen, dass da nichts zu holen ist und dann ist der Zug abgefahren.

    Da hast du recht, und deshalb sollst du bald knutschen, wenn dir danach ist. Das legt gar nix fest. Es ist wie die Fortsetzung des Tanzabends, wo du auch nicht nur mit einer tanzt. Das ist normal für Frauen, das Gegenteil würde sie wundern - da sie dich ja für attraktiv halten.

    Zitat

    Ich weiß, ich greife hier gewissermaßen vor und mache mir möglicherweise zu viele Gedanken darum.

    Ja, ganz eindeutig. Generell: sich zu sehr mit Eventualitäten zu befassen, ist der Weg in die Hölle. Ich versuche mich zu zwingen, in der Situation zu bleiben, und da das Richtige zu tun.

    Zitat

    Mein Interesse an A ist doch eher freundschaftlicher Natur (ihr Interesse geht aber definitiv darüber hinaus). B kenne ich noch viel zu wenig, kann ich noch nicht sagen. Das schwierige ist, dass A und B befreundet sind. Vielleicht sollte ich aus Rücksicht lieber ganz die Finger davon lassen. Jemand einen Ratschlag?

    Auf keinen Fall die Finger davon lassen, das ist Defätismus ;-) Du schätzt deinen Einfluss auf das Verhältnis zu A und B zu stark ein. Vor allem zwischen A und B. Das regeln die, nicht du. Denkst du, dass es morgen regnet, wenn du deinen Teller nicht leer isst? Mach mit A und B jeweils das, wozu du Lust hast, bleibe authentisch und lass es locker laufen. Deine Grübelei führt noch dazu, dass die netten Bekanntschaften verloren gehen.

    Zitat

    1. Ich schlage irgendwelche Tätigkeiten vor. Schwimmen, Kino, Urlaub,..

    Den Vorschlag doch einmal schwimmen zu gehen habe ich jetzt schon zwei Freundinnen gemacht. Obwohl sie von sich aus sagen das sie gerne schwimmen, bekam ich jedesmal eine Absage. Und nein, die Frauen hatten nicht ihre Tage. Es liegt an ihrer Figur, sie fühlen sich schlichtweg zu dick und das obwohl sie schlank sind. Daher lasse ich die Frage nun weg, weil sich Frauen scheinbar immer unwohl fühlen.


    Ist mit euch schonmal eine Frau "freiwillig" schwimmen gegangen?

    Zitat

    Ist mit euch schonmal eine Frau "freiwillig" schwimmen gegangen?

    Klar ;-D eigentlich suche ich immer ein männliches Opfer, das mit mir schwimmen geht.


    Mögliche Probleme:


    a) Der Mann will nicht, weil er eifersüchtig wird, wenn mich andere Männer im Badeanzug sehen%-|


    b) Der Mann hat Angst vor Wasser oder es ist ihm zu kalt. (Dazu sag ich jetzt nix weiter...)


    Aber es gibt zum Glück noch welche, die nicht so drauf sind und sich zumindest überreden lassen...

    Weltenarchitekt

    Zitat

    Das schwierige ist, dass A und B befreundet sind. Vielleicht sollte ich aus Rücksicht lieber ganz die Finger davon lassen. Jemand einen Ratschlag?

    Ich werde immer misstrauisch, wenn Leute das Wort "Ruecksicht" neutzen und damit meinen, faktisch fuer andere Leute Entscheiodungen zu treffen, die eigentlich deren eigene Entscheidungen sein sollten. Von daher: Stimme themroc voellig zu.


    Gaensemond

    Zitat
    Zitat

    Ist mit euch schonmal eine Frau "freiwillig" schwimmen gegangen?

    Klar ;-D

    Also mit dir ist schonmal eine Frau freiwillig schwimmen gegangen? ;-D


    roadrunner


    Soll vorkommen... Erstaunlicherweise hat nicht jede Frau diese komischen Gewichtsneurosen.

    Nochmal:


    Ich werde immer misstrauisch, wenn Leute das Wort "Ruecksicht" benutzen und damit meinen, faktisch fuer andere Leute Entscheiodungen treffen zu muessen, die eigentlich deren eigene Entscheidungen sein sollten. Von daher: Stimme themroc voellig zu.


    >:(

    Alexx82

    Zitat

    Kommunikation, Verständnis, Akzeptanz, Empathie, Geduld...

    Es ist eher das, was ich mit Beziehungsarbeit meinte. Und diese Dinge können, aber müssen nicht, zu veränderten Verhaltensweisen oder Aktivitäten der Partner führen.


    Ob man das Ganze jetzt als Arbeit oder Tätigkeit bezeichnet, darüber kann man natürlich lange und köstlich diskutieren. Wichtig ist ja, was hinten bei rauskommt. ;-)

    Zitat

    Das hört sich so nach festhalten an der Beziehung, unfreiwilliger Arbeit und selbst Aufopferung an.

    Manchmal ist es ein schmaler Grat zwischen "Tätigkeiten für eine Beziehung" und "Selbstaufopferung". Auch hier finde ich wiederum wichtig, was im Endeffekt bei rauskommt bzw. in meinem Fall bei rausgekommen ist. Sie ist an der Beziehung gewachsen und hat ihre Persönlichkeit entwickelt, ich ebenso, und wir sind jetzt zwei sehr gute Freunde. Das wäre ohne diese "Konfrontation" innerhalb der Beziehung, und daraus resultierend Wertschätzung für den anderen (über die Grenzen der Beziehung hinaus), wohl kaum möglich gewesen. Nur waren wir eben als Beziehungspartner "inkompatibel".


    Und nachdem uns das

    Zitat

    Wenn die Beziehung täglich irgendwo aneckt, dann sollte sich beide die Fragen stellen, ob es nicht sinnvoller ist Abstand zu nehmen.

    klar war, haben wir die entsprechenden Konsequenzen gezogen. Fini. ;-)