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    Gut, da will ich mal aufräumen ;-)

    Ich fang von hinten an:

    @ blade

    Zitat

    was sagt dann einfacher emotionsloser blickkontakt wie von mir beschrieben aus? also wenn sie fixiert und nicht versucht auszuweichen.


    kann man daraus auch schon was deuten oder ist das normal, wenn einen jemand "anstarrt" dass man zurückstarrt ?

    Das ist auf jeden Fall ein Zeichen von Interesse. Kann auch "negatives Interesse" sein, so wie wenn du eine Kirsche siehst, die sich unmöglich kleidet oder völlig verschroben schminkt. Da guckst du auch aufmerksam hin und denkst dir "Oh je, wie sieht die denn aus..." Aber so ein "negatives Interesse" ist selten. Meistens bedeutet ein langer Blick einfach, dass sie Input abfragt. Also sie will nichts konkret in der Art "Los guck mal!", sondern es ist ein unbewusstes gedankenfreies Gucken in der Art "Was bist'n du für einer?" Sie beobachtet dich einfach und guckt was passiert. Also biete ihr etwas! Am einfachsten sagst du "Hallo!" und gehst weiter. So bekommt sie was Verwertbares. "Aha, er hat 'Hallo' gesagt!" Damit verwandelt sich die indifferente nonverbale Kommunikation in differenzierte verbale. Also in "konkrete Kommuikation". Und die gibt ihr Möglichkeit zu REagieren! RE-agieren, okay? Sie muss nichts "selber machen", sie muss nur drauf einsteigen.


    Sollte sie das machen und eindeutig reagieren, kannst du auch stehen bleiben und ne kurze Laberei anfangen.

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    Weiter...

    @ grumpf

    Zitat

    also, den bildern entsprechend, sofern das auch jedesmal du bist, hast du natürlich keinerlei probleme, mit frauen in kontakt zu kommen, du scheinst sportlich, gut gebaut(überall!) und -aussehend zu sein, und deinem schreibstil nach bist du auch noch redegewandt und intelligent, also alles was man so an grundausstattung braucht, um sich wohl zu fühlen und sich dem anderen geschlecht reläxt geben zu können, bzw. mit positiven ergebnissen rechnen zu können.

    Zu den Fotos:


    Das bin ich, aber die sind alle 10 Jahre alt. Was optische Attraktivität angeht ... okay, das Auge isst mit. Also ein optisch attraktiver Mensch hats auf den ersten Blick leichter. Ganz klar. Aber was ist mir dem zweiten Blick? Da zerfällt "hohle Schönheit" nämlich. Und was dann zählt, sind die sprichwörtlichen "inneren Werte". Ein optisch auf den ersten Blick nicht so anziehender Mensch kann mit drei vier Sätzen einen "Schönling" locker aus dem Rennen schmeißen. Außerdem vergiß nicht. Frauen "müssen" schön sein. Männer "nur" interessant. Klingt platt, aber so ist das nunmal im Großteil der Welt. Ist doch für die Männerwelt mal ne ermunternde Plattitüde, oder?


    Wir hatten das in dem Thread schon mal und ich hab paar Bilder von Jean-Paul Belmondo und Jean Reno verlinkt. Die sind weiß Gott nicht "gutaussehend". Gerade Reno ist optisch schlicht und einfach ne Hackfresse. Aber er ist ein hochinteressanter Mensch! Einfach ein geiler Typ. Der ist geerdet, bodenständig, ein "Macher". Und darauf fahren Frauen ab. Auf "Sicherheit und Erfahrung". Auf Männer, die "wissen was sie tun".


    Was das Quatschen angeht:


    Das lässt sich lernen. Ziemlich einfach sogar. Ich hab mich irgendwann mal mit nem Kampfsportler unterhalten und gesagt, meine Kondition sei total im Arsch. Da guckt der mich verständnislos an und meinte: "Aber nichts lässt sich doch so leicht erwerben oder wiedererwerben wie Kondition!" Recht hatte er. Muskeln aufbauen ist Arbeit. Einen Kampfsport zu erlernen ist ne langwierige, zähe Sache. Aber Kondition erfordert nur jeden Tag 15-30 min lockeren Trab. Ähnlich ist es mit dem Quatschen. Das ist die einfachste Übung, in der Kommunikation. Im Gegensatz dazu: Einen anderen Menschen wirklich zu verstehen, zu erspüren, worauf er hinaus will, das erfordert intensive Übung und aufmerksame Beschäftigung mit dem Gegenüber. Dazu noch mit den - durch den Anderen in einem selber ausgelösten - Gefühlen umzugehen (Angst, Verletzungsgefühle, Unsicherheit, Minderwertigkeitsgefühle), ist eine zähe Sache, die kontinuierlich verfolgt und erlernt werden muss. Die Fähigkeit zu echter menschlicher Zusammenarbeit - also dass andere dich wirklich angenehm, verständnisvoll und daraus folgend dauerhaft anziehend finden - ist ne hohe Schule. Aber Quatschen lernen, das geht recht schnell. Lockere Unterhaltung, über irgendwas ... das ist keine hohe Kunst.


    Dass du dich artikulieren kannst, zeigen mir schon die paar Zeilen PN. Stell mal dein Licht nicht so unter den Scheffel. Ich vermute viel mehr, dass du Angst vor Wagnissen hast, bzw. schon öfters für Wagnisse Fehlschläge einstecken musstest. Aber merke:

    Zitat

    Resignation behindert jedes weitere Vorwärtskommen.

    Wenn eine Situation scheiße ist, und man infolge dessen resigniert, dann bleibt sie auch scheiße. Doch wenn man weitergeht, kann man alles zum Positiven verändern. Das ist ein Grundgesetz, das man sich übers Bett hängen sollte. Das ist die "Macht des Menschseins"!


    Ich schrieb bereits, dass ich glaube, ziemlich genau zu wissen wie es dir geht. Weil es mir selber so ging. Also ich meine diese, die ganze Persönlichkeit zersetzende, Überzeugung "Das hat doch so wie so keinen Sinn!"


    Das ist Blödsinn.


    Noch ein Denkanstoß:


    Es gibt kein Leben ohne Risiko. Die Überzeugung, "es hätte alles keinen Sinn", ist oftmal gar nicht rational begründet, sondern meistens gründet sie sich auf reiner Faulheit und Bequemlichkeit. Denn, ein Mensch der nichts riskiert, muss auch mit keinen Fehlschlägen fertig werden. So ein Leben ist bequem und ruhig. Aber höchst langweilig.


    Und ... verschenkt.


    .

    Zitat

    damit ist jeder nutzen deines reglwerkes für mich hinfällig. warum?


    ganz einfach, wer sich nicht solcher attribute, wie der deinen rühmen kann,

    Moment mal. Du hast mich noch nie live gesehen. Du hast mich noch nie live reden hören und trotzdem stellst du mich auf einen Sockel. Du behauptest, ich würde etwas können, wozu du unfähig wärst. Unsinn. Alles was ich "kann", habe ich mir erworben. Das kannst du genau so. Aussehen spielt dabei keine Rolle. Persönlichkeit macht anziehend.


    .

    Zitat

    ...alles was du schreibst, sind standard verhaltensformen, wie man sie schon kindern beibringt : höflichkeit, freundlichkeit, respektvoll seinem gegenüber zu sein, etc, pp. es entspricht mehr einer sammlung von, im kontext hübsch verpackten plattitüden, als wirklich für allgemeine "normalos" geeignete hilfestellung zu sein.

    Hm, so weit, so gut. Aber eben das zeigt mir, dass du den Thread nicht aufmerksam gelesen hast. Oder ich wills mal so formulieren: Dass du ihn nicht gelesen hast, um Nutzen daraus zu ziehen. Denn sinngemäß steht in dem Thread, dass alles das, was du aufführst, sehr wohl nur "höfliche Plattitüden" sind, aber dass diese Plattitüden nur die Grundlage bieten, aus denen "mehr" entstehen kann. Und um dieses "Mehr" geht es dann. Ohne "platte Höflichkeit" ist von vornherein alles zum Scheitern verurteilt. Wenn diese Algorithmen aber eingehalten werden, kann etwas entstehen. Und das wird dann im Weiteren des Threads behandelt.


    .

    Zitat

    nimms nicht persönlich oder versteh das ganze gar als angriff auf deine person,

    Mach ich nicht.


    .

    Zitat

    nein, nein. ich bin halt nur entäuscht, dass deine erfahrungen nicht aufgrund des selben "startkapitals" wie das anderer gemacht wurden(aussehen, etc) und deshalb weniger zutreffend für die von dir anvisierte "zielgruppe" sind.

    Und eben das ist dein Fehler. Davon solltest du dich verabschieden, dann kriegst du den Blick frei für deine Möglichkeiten. Für deine realistischen Möglichkeiten. Denn die von dir hier genannten "Möglichkeiten" sind irreal. Völlig untertrieben. Du kannst genau so viel wie jeder Andere und wenn du ernsthaftg willst und kein Risiko scheust noch viel mehr.


    Man kann die Menschen ruhigen Gewissens einteilen in "Ängstliche" und "Mutige". In "Pioniere" und "Befolger". Die Entscheidung, wohin man gehört, fällt jeder für sich allein - bewusst oder unbewusst. Aber ganz gleich, ob es nun bewusst oder unbewusst geschieht ... fällen tut diese Entscheidun

    JEDER!

    Das einzige "Startkapital", das du brauchst, ist (ich hatte das so ähnlich schon in deinem Thread geschrieben):


    1. Entschlossenheit ("Ich mach mich auf den Weg!")


    2. Zielstrebigkeit (Wo will ich hin? Wie komme ich dahin?)


    3. Mut ("Ich werde Risiken abwägen, aber nicht scheuen!" "Ich bin bereit, mich konstruktiv mit Niederlagen auseinanderzusetzen!")


    4. Selbstehrlichkeit ("Wo stehe ich?" "Ist das was ich kriege, das was ich will?" "Bin ich wirklich mutig?")


    5. Beharrlichkeit. ("Ich werde nicht auf halbem Weg aufgeben!")


    Mehr braucht kein Mensch. Daraus leiten sich alle anderen "Startvoraussetzungen" wie "Charakter", "Austrahlung", oder was man hier sonst noch end- und sinnlos auflisten könnte, ab.


    Aber diese eben notierten 5 Punkte sind eben "unbequem". Und teilweise auch "unangenehm". Und genau das ist der Grund, warum es auf der Welt nur wenige "mutige Pioniere" und so viele "ängstliche Befolger" gibt. Letztere wissen immer, dass "alles keinen Sinn hat". Sie geben sich mit dem zufrieden, was für sie "abfällt". Und verbringen ihr Leben in sogenannter "resignativer Zufriedenheit".


    Aber die 5 Punkte da oben, die sind ... so poetisch das jetzt klingen mag ... der Weg ins Glück! ;-)


    Denn es gibt - neben der Liebe - nur ein wirkliches Glück auf der Welt: Selbstverwirklichung.

    erstmal big thanks an mk ! ;


    sowas in der Art habe ich mir auch schon gedacht.

    Zitat

    Denn es gibt - neben der Liebe - nur ein wirkliches Glück auf der Welt: Selbstverwirklichung.

    gut gesagt ! Auch oft viel zitiert als die individuelle Antwort jedes einzelnen auf die Frage nach dem Sinn des Lebens.


    Passt zwar jetzt garnicht zum Thema *g* aber diesen Punkt des Regelwerks wollte ich nicht unkommentiert lassen:

    Zitat

    Regel 3:


    [...] Im Übrigen wirst du 90% der Frauen, die "nein" sagen, nie wiedersehen. Also wenn's was werden soll: ran ans Fett! Wenn's nichts wird - keine Bange. Du siehst sie so wie so nie wieder.

    Das hängt ja individuell davon ab an welcher Örtlichkeit man sie anspricht und von der "Region" wo man lebt.


    In einer Kleinstadt wird man sie ziemlich sicher wiedersehen, in Berlin höchstwahrscheinlich nicht, außer man hat die Gemeinsamkeit öfter am selben Ort zu sein (Lieblingclub...)


    Dann könnte es allerdings schon, zumindest indirekt, peinlich werden. (Ist mir letztens passiert)


    Wäre vielleicht die Idee sinnvoll, das man vielleicht zum üben einfach woanders hinfährt, z.B. in die nächste Großstadt.

    Na ja...

    ...das wäre mir persönlich zuviel Aufwand. Okay, ich wohne in ner Großstadt, aber ich glaube auch in ner Kleinstadt leben so viele Menschen, dass man an 90% aller Orte anonym ist.


    Klar, wenn du in ner Disse eine anmachst, die dort jedes WE ist, dann triffst du sie natürlich wieder. Aber was solls. So daneben benehmen wirst du dich doch nicht, oder? ;-D


    .


    .


    .


    Was ich noch sagen wollte:


    @ Emotido


    Danke für den Zuspruch! ;-)

    Und jetzt ist mal endlich Yofried dran. - Teil 1

    Zitat
    Zitat

    1. Was macht einen "Profi", einen "Macher" aus? ...und zwar in allen Bereichen. Egal ob Beruf, Frauen, Lebenstüchtigkeit.

    Er hat schon sehr früh mit seiner Disziplin begonnen. Früher als manch anderer.

    Hm, stimmt zwar meistens, aber damit bin ich nicht zufrieden. ;-) Ein Profi verinnerlicht das was er tut. Er ist was er tut. Er verkörpert es mit seinem ganzen Sein.


    .

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    2. Was ist - im Gegenteil dazu - verantwortlich dafür, wenn man Jemanden als "Spinner" erlebt?

    Ein Spinner ist jemand, dessen Auftreten nicht kongruent zu seinen Resultaten ist.

    Das gefällt mir schon viel besser! Ein Spinner will etwas sein, ist es aber nicht. Er greift nach Früchten, ohne vorher die entsprechende Pflanze aufgezogen und gepflegt zu haben. Dieser Schwindel fliegt zwangsläufig auf, weil - wie du richtig sagst - eine Kluft zwischen Versprechen und Resultat liegt.


    .

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    3. Welche Bedeutung hat das Sprichwort "Mehr Schein als Sein" und nach welcher Logik funktioniert der Umkehrschluss?

    Wenn das Sprichwort zur Anwendung kommt, ist der ganze Betrug bereits aufgeflogen. Das Optimum ist ein Schein, der als Sein betrachtet wird. Voraussetzung für den Umkehrschluß ist, das das Sein bereits so interessant ist, daß es den Schein eines manch anderen in den Schatten stellt.

    Beim ersten gehe ich voll mit. Die Kluft zwischen dem "sein Wollen" und dem tatsächlichem Sein wird offensichtlich. Beim Umkehrschluss würde ich es anders formulieren und zur Verdeutlichung gern ein wenig ausführlicher werden.


    Wenn "mehr Sein als Schein" vorhanden ist, dann ist das "Sein" bereits so ausgeprägt, dass "Erscheinung" in den Hintergrund tritt. Solchen Menschen ist ihre Erscheinung relativ gleichgültig. Sie ruhen in sich. Es zählt nicht mehr Verpackung, sondern Inhalt. Das ist das Stadium, in dem echte Persönlichkeit, Charisma, Ausstrahlung entsteht. Auf dieser Ebene der Persönlichkeitsentwicklung wohnen hohe Güter des "Menschseins", oder ich sage mal vorsichtigerweise besser, dort können hohe Güter des Menschseins eine Wohnung finden.


    Und zwar:


    - di

    Liebe

    - die Empathie, also die Fähigkeit, sich in Andere hineinzufühlen, wodurch diese sich verstanden fühlen! Das ist nämlich entscheidend für zwischenmenschliches Miteinander.


    - die Selbstlosigkeit, also die Fähigkeit und Bereitschaft, zuerst nach dem "Du" zu fragen.


    Und - und das ist wichtig! - auf dieser Ebene wohnt auch die Autorität! Ich meine echte Autorität. Keine Angst-Herrschaft. Was meine ich damit?


    Ein kurzer Ausflug ins alltägliche Leben:

    Zitat

    Was haben Liebe, Freundschaft und Respekt gemeinsam?

    Richtig, man kann sie nicht kaufen. Sie werden dir von Mitmenschen fakultativ entgegengebracht, wenn du dich ihnen gegenüber in bestimmter Weise verhält. Es wird dir geschenkt. Du kannst es weder erzwingen, noch erpressen. In diesen Bund reiht sich die Autorität ein. Autorität bedeutet Respekt vor einer Person, ihren Aussagen, ihren Entscheidungen und Handlungen. Wenn jemand für dich eine Autorität ist, dann bedeutet das, dass dieser Jemand für dich bedeutsam ist. Dass du ihn achtest, auf seine Meinung im allgemeinen und insbesondere auf seine Meinung über dich Wert legst. Es bedeutet auch, dass du dich ihm freiwillig unterordnest. Die Betonung liegt hier auf freiwillig! Denn "Freiwilligkeit" ist ein Qualitätsmerkmal echter Autorität. Es ist keine Kunst, andere Menschen einzuschüchtern und ihnen bei Regelverstößen mit Konsequenzen zu drohen. Viele Vorgesetzte regieren mit so einer Angst-Herrschaft. Dann halten die Untergebenen das Maul und im Laden herrscht Ordnung. Das ist infantil und solche Leute besitzen keine Führungsqualitäten und verdienen es nicht, hierarchisch über Anderen zu stehen. Denn sie mißbrauchen diese Position nur im Interesse ihres Egos oder ihrer Faulheit.


    Echte Autorität hingegen entsteht aus Vorbildwirkung heraus.


    Es heißt, ein schlechter Führer sagt, was zu tun ist. Er "befiehlt".


    Ein besserer Führer "macht vor" was zu tun ist. Er bringt sich ein und beweist durch eigenes Tun, dass die Aufgabe machbar ist.


    Und ein guter Führer "ist", was zu tun ist. Er verkörpert die gewünschte Einstellung. Sowohl im Handeln, als auch im Denken und vor allem im sozialen Miteinander. Er hat nicht nur das Ziel vor Augern, sondern auch den Weg. Er achtet nicht nur darauf, dass das Ziel effizient erreicht wird, sondern auch darauf, dass alle den Weg dahin gemeinsam und gern gehen.


    Im Englischen heißt diese Differenzierung "say it - do it - be it".


    Eine echte Autorität wird von dir respektiert, weil du das Gefühl hat, dass das, was diese Person denkt und tut, richtig und "befolgenswert" ist und weil du das Gefühl hast, dass diese Person in einer Weise an sich arbeitet, in der du selber an dir arbeiten willst. Ein Vorbild eben. Echte Autorität kommt also nicht vom Rang, sondern vom Sein. Eine echte Autorität wird sich zwar durchzusetzen wissen, aber immer demokratischen Prinzipien folgen. Nur dann ist der Respekt allen gegenüber gesichert und dann fühlen sich auch alle im Einflussbereich dieser Autorität wohl und damit beweist sie sich als gute Führungskraft, was ihr wiederum den Respekt Aller sichert.


    Das alles trifft übrigens auch auf dich selbst zu! Du bist auch eine Autorität! Und je nachdem, wie du dich deiner Umwelt gegenüber verhältst, wirst du respektiert oder nicht, wirst erhört oder ignoriert. Wenn du respektabel, empathisch und pragmatisch auftrittst, wirst du diese Eigenschaften auch ausstrahlen, wirst als "liebenswerter Realist" erscheinen und wirst es gar nicht verhindern können, dass du als Autorität anerkannt wirst und dein Wort und deine Urteilsfähigkeit für Andere bedeutsam und sogar von ihnen angefordert wird. Autorität wird dir, aufgrund deines Seins, genau so geschenkt, wie Liebe, Freundschaft und Respekt.


    Genug dazu.


    Warum schreibe ich das alles? "Autorität" ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine innere Haltung und Überzeugung nach außen wirksam wird. Und genau so ist es im Umgang mit Frauen. Wenn du erstmal verinnerlicht hast, worum es geht, kommt der Rest von selber. Der eigentliche Erfolg ist gewissermaßen nur ein "Nebenprodukt" dieses inneren Entwicklungsprozesses. Deshalb schrieb ich auch

    Zitat

    Geld immer nur ein "Nebenprodukt" von beruflichem Erfolg!

    Jeder "sichtbare" Erfolg ist Nebenprodukt eines inneren Entwicklungsprozesses. Das was eigentlich zählt, ist das innere Vorankommen. Und wenn das stattfindet, folgt das Äußere, Sichtbare ganz von selber nach! So werden Wunder wahr. ;-)

    Teil 2

    So, Yofried. Um die Kiste nun endlich zuzumachen komme ich zum Ausgangspunkt und deiner "Kernfrage" zurück. Die habe ich in der Art dieses Zitates verstanden, das ich aus einer deiner Postings rausgegriffen habe:

    Zitat

    Entweder man hat eine positive Ausstrahlung, die einen für das Gegenüber interessant macht, oder man hat sie nicht. Sich zu einer positiven Ausstrahlung zu zwingen, ist absurd.

    Sich zu etwas zu zwingen ist tatsächlich absurd. Aber wie ich sagte, verdrehst du Kausalitäten.


    Du sollst dich nicht dazu zwingen, "cool" oder "souverän" zu erscheinen, denn wenn du nicht souverän im Umgang mit Frauen bist ist das ein Mißverhältnis zwischen Wollen und Sein und du fliegst als "Spinner" auf.


    Nein! Und jetzt pass gut auf! ;-) Es geht darum, dass du dich selbst und die Frauen, mit denen du zu tun hast, aufmerksam beobachtest, diese Beobachtungen auswertest und weiterverarbeitest. Es geht weiterhin darum, dass du Schritt für Schritt weitergehst und Mut beweist. Immer nur kleine Schritte, damit du dich nicht überforderst. Und immer beobachten! ...was geschieht in mir und was macht das Gegenüber!


    So. Dieser Beobachtungsprozess liefert dir Wissen und Verständnis über kommunikative Zusammenhänge. Dieses (stetig wachsende) Verständnis wird es dir zunehmend ermöglichen, kommunikative Vorgänge berechnen und beherrschen zu können und wird außerdem dazu führen, dass du lernst zu improvisieren! Also dir werden die Spielregeln der "kommunikativen Interaktion" mit der Zeit so vertraut, dass du selbst mit völlig unberechenbaren oder unvorhersehbaren Situationen zurande kommen wirst! Es ist wie Schach spielen. Du musst keine Lehrbuchmäßige Eröffnung bauen, um deine Armee gut zu entfalten. Du kennst die Regeln des Spiels, du lernst das Gegenüber (also seine Spielqualitäten) binnen Sekunden einzuschätzen und kannst deine Figuren frei bewegen. Mit der Zeit - wenn du fleißig übst - wirst du ein kommunikativer Freischwimmer! Du wirst fähig, nahezu jede Situation zu handhaben.


    Und dieses erworbene Wissen und dein bewiesenes Können wird ein Selbstbewusstsein prägen und verändern. Du entwickelst ganz von selber Ausstrahlung, ohne dass du dich um irgendwas "bemühen" oder gar zwingen musst! Und diese Ausstrahlung von Selbstsicherheit macht dich für Frauen anziehend. Da musst du dich gar nicht drum kümmern! Das ist das Nebenprodukt der Arbeit an und mit dir selber.


    Ich fasse zusammen:

    Zitat

    1. Du musst mutig, ehrlich, entschlossen und beharrlich "wagen" und dabei beobachten. 2. Was du dabei lernst verinnerlichst du und wendest es in weiteren Übungen an und baust deine Fähigkeiten so Schritt für Schritt aus. (Deine Supermarktausflüge sind ein prima Ansatz!)


    3. Das "Wunder der Persönlichkeit" vollzieht sich dabei ganz von selber. Ohne dass du irgendwas tun musst.

    Vielleicht kennst du solche Situationen, wenn man sich in Mathematik auf eine Prüfung vorbereitet (ich habe das so mit Stochastik durch!) und paukt und büffelt, um die Scheiße zu überleben, aber es nicht in die Birne kriegt. Man will nur die Prüfung schaffen, ansonsten ist einem Mathematik scheißegal. Auf diese Weise kann man eine Prüfung in einem bestimmten Fach bewältigen. Aber es ist ein Kampf. Ich habe jede meiner Mathematikprüfungen auf diese Weise "niedergekämpft". Wenn du aber stattdessen anfängst, dich für Mathematik zu interessieren, sie zu "lieben" (gebs Gott, dass es das gibt ;-D ), dann wirst du ganz von selber Zugang zu allen Fachgebieten finden und musst um nichts "kämpfen". Es fliegt dir zu. Klar, was ich sagen will?


    Es gibt ein Sprichwort, welches das noch besser verdeutlicht:


    Willst du, dass Leute gute Schiffe bauen, dann lehre sie nicht den Umgang mit Werkzeugen, sondern zeige ihnen die Sehnsucht nach dem Meer! (... oder so ähnlich.)


    Genau so isses. Wenn jemand sich was "von Herzen" wünscht, wird er alles daran setzen, es zu erlangen. Und er erlangt es dann auch ganz von selber. Genau so ist es mit dem ganzen Feld der Kommunikation. Zuerst steht die Idee, die Absicht. Und die materialisiert sich Schritt für Schritt, bis sie Wirklichkeit wird.


    .


    .


    .


    Uff! Mir qualmt die Birne. Das war echte geistige Arbeit. ;-D


    Genug für heute!

    Mir ist schon mehrmals an der Supermarktkasse aufgefallen, daß sich einige Frauen, die direkt vor mir standen, wie der Scheinwerfer eines Leuchtturmes hin und her bewegten. Sowohl mit dem ganzen Körper, als auch mit dem Kopf. Je nach dem, wie lange die Schlange war, ging das mehrere Minuten so. Da ich aus naher Entfernung mit meinem Sehvermögen auch die Augen erkennen kann, so hatte ich aber den Eindruck, daß ich irgendwie ausgeschnitten wurde. Natürlich vermeide ich penetrantes Anschauen. Nachvollziehen könnte ich, daß Frauen bei fremden Männern Distanz vorziehen. Ich wiederum habe da weniger Probleme. Oder das hat ganz andere Beweggründe, auf die ich nicht komme.

    Leute hört ihn die Kanone singen!

    Kollege, da haste gut durchgeladen und voll bis zum Anschlag abgezogen! Alle Achtung! Vollkommen einverstanden! Genau das ist das wesentlichste: Zu sich selbst finden, sich selbst richtig einschätzen lernen, sich über sich selbst und die anderen nichts vormachen und sein. SEIN! SEIN!


    Bye,

    Habe heute mal den ersten Schritt gemacht und einfach mal mit einem Mädel ein Gespräch ueber das Essen angefangen


    als ich bei Chinesen war..


    Waren auch nicht viele Sätze aber das Verhalten war dennoch intressant...


    Musste mich auch etwas ueberwinden aber wenn man ohne Erwartungen dies tut, ist die Aufregung nicht so gross.


    Einfach um Smalltalk zu ueben mit einer unbekannten weiblichen Person. =)


    Denke mal ich bewege mich in die richige Richtung.


    So wie mk meint klein Anfangen ohne grosse Erwartungen =)


    Ach ja und die Augenfarbe konnte ich mir nicht merken.


    Beim nächsten mal achte ich drauf....


    bzw habe extra versucht gross/kein zu schreiben weil sich sonst mk aufregt =))))