Naja... Es soll ja auch eher wie beim Schalt-autofahren (oder wie das auf Deutsch schon wieder heisst) sein... Am Anfang muss man auf tausend Dinge achten, darf aber keins auslassen, sonst gehts schief, aber am mit der Zeit laeufts ganz automatisch ab, man denkt erst gar nicht mehr dran...


    Spannend ist auch zu erkennen, wenn man selber oder andere Dinge unterbewusst tun, und man erst danach erkennt, WARUM man es ueberhaupt getan hat..


    Es soll ja alles schlussendlich dazu helfen, lockerer und gluecklicher mit dem anderen Geschlecht sein zu koennen, und nicht umgekehrt...

    Tee

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    Also wenn eine Frau nicht meinen Kriterien für eine Monogame Beziehung entspricht, dann würde ich halt ihr meine Gefühle erklären, dass ich mich nur sexuell zu ihr hingezogen fühle.

    Ja, wenn es denn so einfach wäre. "Nur sexuell" ist es ja nicht. Es sind auch Gefühle auf meiner Seite involviert. Die Voraussetzungen (Knebelvertrag) passen mir halt nicht.

    Zitat

    Es ist nichts falsches daran, wenn du dich nach deinen Wünschen richtest.

    Natürlich ist nichts Falsches daran, die Frage ist nur: Wie sehen meine Wünsche denn genau aus? Das, was ich mir wünsche, ist in 99% der Fälle sowieso nicht erreichbar. Deswegen stellt sich für mich die Frage, was denn in meinen Augen eine Kompromisslösung wäre, inwiefern ich völlig unrealistische Vorstellungen habe und wo ich meine Wünsche aufgrund von Unvereinbarkeit über Bord werfen muss.

    Shak

    Ich glaube, dass das weniger mit dem Aussehen zu tun hat. Natürlich wirst du beurteilt, keine Frage, aber nicht nur in Bezug auf dein Aussehen. Ich selbst spüre das an mir. Wenn mir eine Frau zunächst nicht gefällt oder nicht auffällt und wir dann ein wenig quatschen, lachen und so weiter, dann steigt mein Interesse. Nicht immer und nicht bei jeder Frau, aber Ausstrahlung ist auch für Männer sehr wichtig. Stichwort: Weiblichkeit.


    Ich habe kein Problem mit meinem Aussehen und trotzdem habe ich genauso Angst Fremde anzuquatschen. Das ist einfach die Angst vor Zurückweisung. Warum man zurückgewiesen wird, dafür kann es tausend Gründe geben. Das Aussehen spielt da eher eine untergeordnete Rolle.

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    Wie reagiert ihr zbsp, wenn ihr einer fremden Dame zulaechelt, "Hi" sagt und sie euch kaltbluetig ignoriert? Vielleicht sogar in der Schule, Arbeit, wo ihr euch wieder begegnen koenntet?

    Fakt ist, auch wenn ich es in der jeweiligen Situation sowieso wieder vergesse: Umso härter die Ablehnung, umso lustiger ist sie. Immer wenn mir sowas passiert ist, musste ich danach lachen über mich, über sie, über die Situation. Fakt ist auch: sowas passiert eher selten. Vor allem Männer weisen eine Frau bei Weitem weniger krass zurück, als Frauen das bei Männern tun. Das liegt schon ganz einfach daran, dass die wenigsten Männer einfach so von Frauen angesprochen werden. Ich habe für mich eine "Regel" im Kopf aufgestellt: Sobald ich anfange darüber zu fantasieren, wie der Dialog nach meinem ersten Wort oder Satz aussieht, bin ich bereits zu sehr in meinem Kopf, weil ich versuche meine Angst abzubauen, was natürlich Bullshit ist. Es führt kein anderer Weg daran vorbei, als sich zu sammeln, seinen ersten Satz oder ein "Hi" im Kopf zu haben und hin zu gehen.

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    Ein einfaches "Hallo" zu einem Fremden ist um dimensionen schwerer als: "Hey deine Sneakers sind toll.."

    Ist doch auch völlig klar. Ersteres ist "grundlos". Du denkst dir, dass er denken wird:"Was will die?", du hast vielleicht auch Angst, dass dir dann nichts einfällt. In unserem Kulturkreis braucht man eben einen triftigen Grund, um jemanden einfach so anzusprechen. Letzteres hat also den Grund bereits inklusive und ein Fortsetzen des Gesprächs ist (zumindest in deiner Fantasie) leichter als bei einem 'Hallo'. Mir geht es exakt genauso!

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    Vielleicht sogar in der Schule, Arbeit, wo ihr euch wieder begegnen koenntet?

    Ich kann nur nochmal das Beispiel Miss Pocketcoffee anbringen: Das war eine Kassiererin im Kaufland, der ich mal meine Nummer gegeben habe. Gemeldet hat sie sich nie. Trotzdem gehe ich immer zu ihr, wenn ich sie sehe, weil ich kurz locker mit ihr quatsche. Es ist für mich "no big deal" ihr meine Nummer gegeben zu haben, warum sollte ich sie nun ignorieren? Ich freue mich ja sie zu sehen und diesem Gefühl gehe ich nach.


    Wenn man etwas krasser abblitzt und kaltblütig ignoriert wird (was so gut wie nie passiert!), dann tut man beim nächsten Mal genauso, als sei nie etwas gewesen. Jetzt wo du das schreibst, wird mir mal wieder bewusst wie verkorkst wir eigentlich alle sind. Die Anziehungskraft zwischen Mann und Frau ist das natürlichste auf der Welt, aber wir brauchen darüber hinaus einen sozial verträglichen Grund, um dieser Anziehungskraft nachgehen zu können. Nicht für den anderen sondern für uns selbst. Hinzugehen, "Hi" zu sagen und abgelehnt zu werden, ist genauso ein natürlicher Prozess. Sie ist halt nicht interessiert. Wenn sie mich so kaltblütig ablehnt, tut es mir sehr leid für sie, zum einen, weil ich weiß wer ich bin und was ich zu bieten habe, zum anderen, weil ihre Sozialkompetenz offensichtlich sowas von unter aller Sau ist, dass sie meine Selektionskriterien dadurch nicht mehr besteht. Da muss man natürlich differenzieren, ob das alles nur ein Missverständnis ist, weil sie z. B. völlig gestresst ist und mich deswegen hat abblitzen lassen, oder ob es grundsätzlich nicht passt.


    Dennoch würde ich sie danach einfach so behandeln, wie jeden anderen auch. Es ist ja im Grunde nichts passiert.

    sorgenknubbel

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    Wie gesagt, ich verstehe Deine Intentionen und auch die des PUA-Frameworks: Aber damit verlierst Du Dich selbst.

    Da sind wir gleich wieder bei der Frage: Wer ist man denn? Ich habe durch das Regelwerk und einige PUA-Dinge vieles über mich gelernt und weiß nun besser, wer ich eigentlich bin. Ich brauche viele Regeln und Techniken, wenn man es so nennen will, auch nicht mehr. Aber es ist gut diese als Repertoire im Hinterkopf zu haben, weil es immer mal spezielle Situationen gibt, in denen man nicht mit "herkömmlichen Mitteln" weiterkommt. Ich bin komplett für Authentizität und Ehrlichkeit, aber dieses Verteufeln von "Absichtlichkeit" halte ich für Quatsch. Ich tue sehr viele Dinge "absichtlich" und zwar immer dann, wenn ich etwas Neues lernen will oder bestimmte Verhaltensweisen und Gewohnheiten antrainieren möchte. Ohne Absicht geht da gar nichts.


    Drehen wir das Spiel mal rum: Der schlagende Ehemann könnte sich dazu entschließen absichtlich mal darauf zu verzichten seine Frau zu verprügeln. Er taktiert in dem Moment, um einen anderen Effekt herbeizuführen und vielleicht auch, um etwas zu lernen. Ich kann daran nichts schlechtes entdecken.

    @ Weltenarchitekt

    Der Unterschied liegt in Reflexion (schlagender Ehemann) vs. Intention (PUA).


    Daß man lernt, daß Napalm brennt, wenn man es an sich oder anderen benutzt, ist auch ein Lerneffekt. ;-)

    Zitat

    Der Unterschied liegt in Reflexion (schlagender Ehemann) vs. Intention (PUA).

    Das halte ich für Haarspalterei. Der schlagende Ehemann hat möglicherweise durch ein Aggressionsseminar gelernt anders mit solchen Situationen umzugehen. Intention ist da durchaus vorhanden. Der PUA hat die Intention seine Fähigkeiten im Umgang mit Frauen zu verbessern und etwas über sich selbst zu lernen. Dafür geht er raus, probiert Dinge aus und reflektiert darüber.


    Was mich persönlich daran stört, wenn man Absichtlichkeit verteufelt, ist dass der Charakter oder Verhaltensweisen als absolut dargestellt werden. Es muss so eine Art absolute Instanz geben und wenn ich nach dieser handel, dann ist alles in Butter. Das gibt es in meinen Augen aber nicht. Nur manche Menschen haben bereits im Kindes- oder Jugendlichenalter bestimmte Erfahrungen gemacht und gelernt, dass bestimmte Verhaltensweisen funktionieren und andere nicht. Andere Menschen lernen das erst später.

    @ Weltenarchitekt

    Das ist mitnichten Haarspalterei. Ein PUA macht das prinzipiell, um Frauen ins Bett zu bekommen, und nicht, um über sich selbst nachzudenken. Hätte er in seinem Leben über sich nachgedacht -- provoziere ich jetzt einmal, nicht unreferenzierend auf meinen eigenen Beitrag Richtung Shak --, dann hätte er PUA respektive den Kollateralschaden des ggf. (sicherlich fakultativen, nicht obligatorischen, da mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einfach nicht immer stattfindenden) 'Über-sich-Nachdenkens' gar nicht nötig gehabt.


    Das ist der Unterschied, ob man den Garten nun 'für sich' bestellt (Selbsterkenntnis) oder ihn ordentlich hält aus sinistren Gründen und man nur das 'Abfallprodukt' (ohne sich dessen Attribut überhaupt bewußt zu sein) des schönen Gartens dann fuchsmäßig als unsaure Trauben post-creationistisch legitimiert (Dein Ansatz).

    Zitat

    Ein PUA macht das prinzipiell, um Frauen ins Bett zu bekommen, und nicht, um über sich selbst nachzudenken.

    Manche ja, manche nein. Ich kann nur für mich sprechen. Mir geht es in erster Linie um 'Selbsterkenntnis' und trotzdem kann ich klar und deutlich sagen, dass ich Dinge absichtlich tue und taktiere. Vielleicht hätte ich das auch nicht nötig. Der Punkt ist: mein Umgang mit Frauen hat sich in den letzten 2 Jahren maßgeblich geändert, weil ich bestimmte Verhaltensweisen abgelegt habe und nun "authentischer" bin, insofern, als dass ich mehr zu meinen Wünschen stehe.


    Ein Trainingseffekt stellt sich meist dann ein, wenn man sich über seine Grenzen hinausbewegt und Dinge ganz bewusst mit voller Absicht ausprobiert. Das ist beim Sport nicht anders. Wenn ich nach 1,5km Schwimmen im Eimer bin und mich dann dazu zwinge doch 2km zu Schwimmen, dann verbessert sich meine Ausdauer und Muskulatur und ich werde effektiv besser.

    Wenn man sehr aufmerksam ist, merkt man, dass im Leben ganz vieles, was oft fuer "natuerlich" gehalten wird, auch aus Spielen besteht; aus Wiederholen irgendwelcher mehr oder weniger erfolgversprechender "Regelmuster", die man in irgendwelchen sozialen Zusammenhaengen (oft Familie!) gelernt hat. "Echt" und "authentisch" sein zu wollen alleine hilft einem nicht viel weiter, man geht den Wurzeln der eigenen unbewussten Spiele damit nicht auf den Grund. Oft genug glorifiziert man damit irgendwelche Verhaltensweisen, die es nicht verdient haetten. Bewusster zu spielen gibt einem auch mehr Einsicht ueber sich selber. Wobei ich sorgenknubbel in soweit Recht gebe, dass ich es auch fuer eine Sackgasse halte, wenn man solche Spiele nur wegen des Erfolges nach aussen hin bewusst spielt.

    Zitat

    Wobei ich sorgenknubbel in soweit Recht gebe, dass ich es auch fuer eine Sackgasse halte, wenn man solche Spiele nur wegen des Erfolges nach aussen hin bewusst spielt.

    Ich will jetzt nicht zu sehr auf die Pickup-Community eingehen (dieser Thread ist das schließlich nicht), aber über dieses Phänomen wird dort genauso viel diskutiert. Fakt ist: Wer sich nicht gleichzeitig um ein normales Leben ohne Frauen kümmert und den ganzen technikorientierten PU-Kram in ein entsprechendes rechtes Licht rückt, wird früher oder später gewaltig auf die Schnauze fallen, weil es dann nur noch um das Spiel geht, nur noch darum das Ego zu polieren und sich selbst vor der Erkenntnis zu bewahren, dass das eigene Leben doch ziemlich leer ist. In diesem Thread leidet allerdings keiner unter einer solchen Tendenz und insofern finde ich es absurd jegliches "Spielen" zu verteufeln.

    Optimismus

    Zitat

    Blau. Und in meinem Sport trägt man weiss mit einem bunten Gürtel - aber auch der ist bei mir nicht gelb. ;-)

    sondern?


    Ps, wenn du noch nicht meditierest, würde ich das ausprobieren. Es bringt unglaublich viel weiter bei einer Kampfkunst! Man lernt auf die Umgebung zu achten und sich auf die Gegenwart zu fokussieren. Ich selbst betreibe seit 2,5 Jahren Kampfkünste. Und seid dem ich meditiere habe ich unglaubliche Fortschritte gemacht.


    Das ist wohl hier einbisschen offtopic aber wenn dich meine subjektive Erfahrung interessiert, kann ich dir einbisschen mehr erzählen.

    Zitat

    Nein, diese Angst habe ich nicht generell. Ich kann mit allen Menschen quatschen. Nur wenn wirklich mehr als Nähe am Entstehen ist, bin ich mitunter unglaublich schüchtern.... |-o

    Ja das Gefühl der sexuellen Spannung kenne ich :-) Und ich liebe es !

    @ Weltenarchitekt

    Zitat

    Das, was ich mir wünsche, ist in 99% der Fälle sowieso nicht erreichbar.

    Was wünschst du dir denn. Ich glaube, dass in dieser Welt alles möglich ist! Man muss nur konsistent genug probieren seine Ziele zu erreichen.

    Zitat

    Ja das Gefühl der sexuellen Spannung kenne ich Und ich liebe es !

    Es geht nicht mal primär um sexuelle Spannung. Die kann schon lange vorher oder auch (noch) gar nicht da sein. Es geht darum, wenn ich merke, dass jemand wirklich in meine Aura eindringt - quasi durch meine persönliche "Schutzschicht". Wenn ich das nicht will, ist es kein Problem. Dann sag ich das. Klar, deutlich, unmissverständlich und höflich. Wenn ich nicht weiss, ob ich es will - werd ich sprachlos. Und wenn ich es will, handlungsunfähig. Es braucht nicht viel vom Gegenüber, um diese Grenze zu "knacken" - ein klares Wort oder eine einfache, aber deutliche Berührung reicht in der Regel und der Bann ist gebrochen. Aber das trifft wohl nur auf mich zu und ist nicht allgemein übertragbar. Oder doch?

    Zitat

    Das, was ich mir wünsche, ist in 99% der Fälle sowieso nicht erreichbar.

    Hmmm - aber vielleicht 80%? Es kann nicht soooo immens viel passen. Die Frage ist lediglich, wo Du Zugeständnisse machen kannst. Oder nicht?

    Hm es fällt mir nicht leicht Parallelen zu meiner Gefühlswelt zu ziehen, weil ich als Mann es mit Sicherheit anderes erlebe.


    Also wenn ein anderer Mann in meine Aura eindringt, dann fühle ich das Gefühl der Aggression in meinem Hals aufsteigen. Meine Stimme wird dabei deutlich tiefer, und das Gefühl verteilt sich langsam im ganzen Körper. Das passiert immer, wenn er seine Aggression nicht unterdrückt, sondern verbal und durch starken Augenkontakt und aber auch Tonalität, Körpersprache und Verhalten rüberbringt. Aber so etwas passiert mir nur selten. Meistens sind es diese typischen "Arschlöcher" zu denen sich Frauen so sexuell hingezogen fühlen.


    Ich kann mir vorstellen dass eine Frau es anderes erlebt. Ist es bei dir vielleicht eine Mischung aus sexueller Spannung, Ärger und Angst? Und je nach dem welches Gefühl stärker ist, sagst du dann nein, fühlst dich überwältigt und möchtest der Situation entgehen, fühlst dich sexuell hingezogen und wartest auf seinen nächsten Schritt?

    Schwarzer Tee

    Zitat

    Ich glaube, dass in dieser Welt alles möglich ist! Man muss nur konsistent genug probieren seine Ziele zu erreichen.

    Es gibt Zielkonflikte. "Partnerschaft (um jetzt nicht das blöde B-Wort zu nehmen) mit X" mag möglich sein, "freies Ausleben der Sexualität" auch. Wenn X jetzt aber sexuelle Exklusivität zur Voraussetzung für "Partnerschaft" macht, wird das ganze knifflig. Das ist das Dilemma, in dem ich gerade stecke, und wenn ich WA nicht ganz falsch verstehe, bahnt sich bei ihm sowas ähnliches an. Natürlich kann man dann mit One-Itis kommen; postulieren, dass sich jemand mit derart überzogenen Ansprüchen ohnehin ins Aus schießt oder ähnliches. Das heißt aber auch nur: Ein Ziel aufgeben, um ein anderes zu verfolgen - und das Scheitern rationalisieren. Beide Ziele parallel weiterzuverfolgen und dabei allen Beteiligten gegenüber ehrlich und authentisch zu bleiben, hat in dem Fall was von Quadratur des Kreises. Aber wenn du eine Formel hast, laß es mich wissen.

    Zitat

    Meistens sind es diese typischen "Arschlöcher" zu denen sich Frauen so sexuell hingezogen fühlen.

    Seltsam, WIE hartnäckig sich diese Vorstellung hält. :-/

    Zitat

    Ist es bei dir vielleicht eine Mischung aus sexueller Spannung, Ärger und Angst? Und je nach dem welches Gefühl stärker ist, sagst du dann nein, fühlst dich überwältigt und möchtest der Situation entgehen, fühlst dich sexuell hingezogen und wartest auf seinen nächsten Schritt?

    Ärger kannst Du rausnehmen. Wenn ich mich ärgere und das auch zeige, wagt sich niemand mehr in meine Aura ;-) Aber es ist auch nicht nur die sexuelle Anziehung - da ist dann meistens etwas wesentlich grösseres. Ich weiss im Moment nicht mal, wie ich das beschreiben sollte, dass es auch für andere Verständlich wird. Angst - bestimmt auch ein bisschen dabei. Ich kann sehr viel menschliche Nähe geben und auch zulassen. Auch im "normalen Freundeskreis". Vermutlich könnte ich sogar jede einzelne Person, die in diesem Faden geschrieben hat - sollte es ein Aufreiss-Regelwerk-Treffen geben - in den Arm nehmen und ein Bussi aufdrücken (zur Begrüssung). Damit ist aber noch niemand in meine persönliche, seelische Aura vorgedrungen. Ich weiss nicht, ob das verständlich klingt. Wenn mir wirklich jemand dort nahe kommt, dann kann ich nur wirklich reagieren, wenn ich genau weiss - NEIN, will ich nicht. Wenn ich (noch) nicht weiss, was ich will, oder eben doch weiss - dann komm ich an eine innere Grenze, die ich selbst noch nie überschreiten konnte. Geht einfach nicht. Als ob mich ein unsichtbares Band zurückhalten würde. Mein Gegenüber muss mir dann irgendwie die Hand reichen um diese Grenze überschreiten zu können. Das muss nichts Grosses sein. Wie gesagt, eine Berührung kann reichen.