Optimismus

    Hi ya. Zurückgekommen ist sie nicht, nein. Allerdings haben wir wieder mehr oder minder losen Kontakt und es erfüllt mich ehrlich gesagt mit klammheimlicher Freude, dass der den Ritter an den Rand des Wahnsinns - wenn nicht gar darüber hinaus - treibt.


    Die Geschichte, von der ich gerade geschrieben habe, hat völlig andere Hauptpersonen. Außer mir, natürlich. Und eine Nebenrolle für die Prinzessin ist da allemal auch drin. Es ist quasi die Geschichte eines erfolgreichen Aufrisses, der Problematik klarer Ansagen und eines unterschwelligen Pokerspiels. Aber das würde vermutlich in der Gesamtheit fadensprengend.

    Zur Kontextualisierung, falls sich jemand ärgert, dass Otimismus und ich uns mit Insiderwissen bewerfen: http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/388855/

    @ Optimismus:

    Nein, da steht keine Fortsetzung, weil es zu dem Fadenthema keine gibt. Die Kriegerin bleibt verschollen und ist abgehakt. Interessante Begegnung, blödes Ende. Vielleicht aber für alle Beteiligten besser. Das hier ist was anderes.

    Wenn ich es schaffe, das so zu drehen, dass es einen Bezug zum Fadenthema kriegt, gerne. Einen eigenen Thread dafür fände ich (noch) übergeigt. Die Aufrißgeschichte an sich kann ich gern zum besten geben, sie ist aber eher anekdotisch und führt mich nicht weiter. Mein Thema (zumindest im hier vorgegebenen Rahmen) ist derzeit echt "Zielkonflikt". Vllt fühlt sich ja WA bemüßigt, da eine Diskussionsvorlage zu liefern? *schubs*

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    Seltsam, WIE hartnäckig sich diese Vorstellung hält. :-/

    Nun ja ich habe eine Bekannte, die solchen Typen nicht widerstehen kann. Und ich habe mich mit einigen von ihnen Unterhalten. Inzwischen glaube ich ziemlich genau zu kennen, was sich in ihrer Gefühlswelt abspielt. Das sind ehrliche Menschen, die ihre Gefühle nicht unterdrücken. Aber sie haben meistens schwere Probleme mit ihrem ego.

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    Wenn ich (noch) nicht weiss, was ich will, oder eben doch weiss - dann komm ich an eine innere Grenze, die ich selbst noch nie überschreiten konnte. Geht einfach nicht. Als ob mich ein unsichtbares Band zurückhalten würde.

    Ah ok ich glaube jezt kann ich dich etwas besser verstehen. Das entsteht bei mir wenn ich mir ungewiss bin, was die Frau gerade fühlt, weil sie ein starkes Gefühl zu unterdrücken versucht. Dann spühre ich mich von ihrer Gefühlswelt abgeschirmt und das ist wie eine Barriere, wenn ich z.B. etwas weiter vordringen will/ persönlicher werden will. Das deckt sich mit meiner Erfahrung, wenn ich mich doch vortraue über diese Barriere zu steigen, dann lässt sie die meistens fallen und Gefühle fließen wieder ungehindert zwischen uns...


    Manchmal entsteht diese Barierre aber auch von meiner Seite, ich bin noch nicht ganz soweit, dass ich immer die Barriere fallen lassen kann. Also diese Barriere ist im Grunde genomen ein unterdrücktes Gefühl, dass die beiden Partner nicht mehr fühlen können.

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    Das ist das Dilemma, in dem ich gerade stecke, und wenn ich WA nicht ganz falsch verstehe, bahnt sich bei ihm sowas ähnliches an.

    Exakt :-)

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    Beide Ziele parallel weiterzuverfolgen und dabei allen Beteiligten gegenüber ehrlich und authentisch zu bleiben, hat in dem Fall was von Quadratur des Kreises.

    Ein wahrer Probleme-Kenner, der Raj, und dann auch noch so schön ausgedrückt ;-)

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    Es ist quasi die Geschichte eines erfolgreichen Aufrisses, der Problematik klarer Ansagen und eines unterschwelligen Pokerspiels.

    Keineswegs würde das den Rahmen sprengen. Meine Geschichte hat auch schon Post-Aufriss-Elemente, wir diskutieren hier die Zweckmäßigkeit von klaren Aussagen in den jeweiligen Phasen und Shak kriegt Heiratsanträge. Dieser Thread ist dynamisch und man kann immer auch etwas für den Aufriss rausholen. Eine Vorlage willst du? Mich würde interessieren, wie denn die Problematik klarer Ansagen in deinem Fall aussieht, denn das ist hier im Moment Brennthema Nummer eins und hat Bezug zu Regel 17 (Klare Verhältnisse). Und mich interessiert, um welchen Einsatz es bei dem Pokerspiel geht, das scheint ja den Beteiligten nicht sehr bewusst zu sein. Pokern klingt nämlich schwer nach "Spielen" und davon hatten wir es die letzten zwei Seiten auch zur Genüge. Reicht dir das ;-) ?

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    SchwarzerTee. Doch, doch. Ich fühle dann seeeehr viel. Da ist nichts Unterdrücktes, von meiner inneren Gefühlswelt her. Aber ich kann dann nicht mehr weiter auf mein Gegenüber zugehen.

    In deinem Fall würde es wohl daruf hinauslaufen, dass er etwas nicht fühlt, was du fühlst. Wie auch immer der Grund sein mag. Ob er es unbewusst unterdrückt oder einfach so nicht fühlen will. Es ist meiner Meinung nach ein Schutzmechanismus der Natur, wenn zwei Personen ihre gegenseitige Gefühle nicht erkennen, dann entseht diese Barriere. Weil wir nicht wissen, wie die andere Person auf uns reagiert, bzw. was ihre Absichten sind.


    Früher haben wir wahrscheinlich so in der Art kommuniziert, als wir noch keine Sprache entwickelt haben.


    Ich finde auch es ist die Aufgabe des Mannes diese Barrieren zu brechen und dadurch den natürlichen Fluss der Gefühle und das gegenseitige Vertrauen wiederherstellen. Ich glaube es fehlt für einen Mann auch leichter über die Barriere zu steigen, wir müssen halt das Risiko tragen abgelehnt zu werden.


    Sind so alles Gedanken über die Welt der Gefühle wie ich sie wahrnehme. ;-)

    Sorgenknubbel:

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    Aber damit verlierst Du Dich selbst.

    Durch viele der hier geschriebenen Dinge habe ich mich selbst in vielem erst erwischt... Ich habe richtig bemerkt, WARUM ich in manchen Situationen in bestimmter Weise reagiere, wie es besser ginge, und natuerlich auch, warum andere sich in einer bestimmten Weise verhalten, die mir bis dahin voellig schleierhaft war. Nun kann ich die Defizite auffuellen, wo es vorhin wegen Unverstaendnis Reibungen mit Personen und mir selber gab.


    An welchem Punkt verliere ich mich dabei denn selbst? Verliert man sich selbst nur dann nicht, wenn man konstant immer gleich bleibt im Leben?


    Es geht nicht darum, sich eine Maske aufzusetzen, um gegen andere zu Spielen, sondern darum, das Spiel, das sowieso allgegenwaertig ist besser zu erlernen/erkennen, und es dann MIT anderen zu spielen.

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    Ein PUA macht das prinzipiell, um Frauen ins Bett zu bekommen, und nicht, um über sich selbst nachzudenken.

    Ersteres wuerde ohne letzteres ohnehin nicht wirklich klappen glaube ich. Andererseits, was ist so schlimm daran, Frauen ins Bett zu bekommen?? Schlussendlich wollen es doch beide, zumindest ist es das, was PUs erreichen moechten. Oft wird impliziert, dass Player automatisch luegen, Frauen bewusst hinhalten, vielleicht sogar unter Druck setzen und mit ihren Gefuehlen spielen. Dass sie ihnen grosse Gefuehle vorheucheln, wenn keine da sind, sie kurz gesagt "verarschen", ihnen weh tun.


    Es gibt jedoch genug Arten, wie man bei einer Frau ganz einfach sexuelles Verlangen hervorrufen kann, ohne sie zu verletzen, sie will doch schliesslich in dem Moment das selbe, da ist doch nix verkehrt dran.


    Im Gegenteil, ich wuenschte, bei mir koennte das endlich mal wer hinbiegen, wuerde nachlesen, reflektieren, einen Handstand machen oder was auch immer helfen wuerde, um die sexuelle Spannung endlich mal zu steigern, statt im Keim zu ersticken...%-|

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    In deinem Fall würde es wohl daruf hinauslaufen, dass er etwas nicht fühlt, was du fühlst

    Nein. So ist es nicht. Mein Gegenüber merkt es sehr wohl - und ist wohl in solchen Momenten genau deshalb in der Lage mir die Hand zur Grenzüberschreitung zu reichen. ;-) Ich kann es dann einfach nicht selber tun.

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    Im Gegenteil, ich wuenschte, bei mir koennte das endlich mal wer hinbiegen, wuerde nachlesen, reflektieren, einen Handstand machen oder was auch immer helfen wuerde, um die sexuelle Spannung endlich mal zu steigern, statt im Keim zu ersticken...

    Shak - manchmal brauchen Männer eine Extraeinladung, bis sie sowas tun. Bei meinem Schatz hat es hingehauen. Ich schreibe das hier aber nicht öffentlich. ??Bin die eine Hälfte, eines Med1-Paares?? ;-)